Okt 25

Clan verdächtig: 100 gestohlene Luxusautos zerlegt und verkauft

Mitgliedern eines libanesischstämmigen Clans wird vorgeworfen, Teile von gestohlenen millionenschweren Luxusautos verkauft zu haben.

Düsseldorf – Wegen Hehlerei in großem Stil ermitteln die Düsseldorfer Behörden gegen mehr als 15 Mitglieder eines Familienclans. Den Männern wird vorgeworfen, mindestens 100 in verschiedenen Ländern gestohlene Autos im Wert von mehr als vier Millionen Euro in illegalen Werkstätten in Düsseldorf ausgeschlachtet zu haben. Anschließend sollen sie die Einzelteile verkauft haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärten.

Bei 21 Durchsuchungen seit April 2018 fanden die Ermittler in Lagern über 1000 Autoteile wie abgetrennte Sitze, Heckklappen und Türen.

Die Behörden wollen aufklären, inwiefern die mutmaßlichen Täter im Alter zwischen 26 und 60 Jahren auch an den vorausgegangenen Diebstählen beteiligt waren. Unter den Autos waren den Ermittlern zufolge zahlreiche Luxuswagen.

Auch an wen die Teile verkauft wurden und wohin die Einnahmen flossen, werde untersucht. Die Ermittler vermuten, dass deutlich mehr Autos gestohlen, zerlegt und weiterverkauft wurden. Die Verdächtigen sind Mitglieder eines libanesischstämmigen Clans.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei und der Bandenhehlerei sowie des schweren Bandendiebstahls. Die Autos wurden demnach in Nordrhein-Westfalen, Belgien, den Niederlanden und in Großbritannien gestohlen – ein Wagen bereits 2011. Der Kriminaldirektor der Polizei Düsseldorf, Dietmar Kneib, sprach am Mittwoch von einem „herausragenden Schlag“ gegen die Clankriminalität.

Polizei und Justiz in NRW haben ihre Einsätze gegen kriminelle Mitglieder von Clans erheblich ausgeweitet. Immer wieder gibt es großangelegte Razzien und Festnahmen. „Bei uns gilt nicht das Gesetz der Familie, sondern das Gesetz des Staates“, erklärte Innenminister Herbert Reul (CDU).

Fotos: -/Polizei Düsseldorf/dpa

 

 

Quelle: Tag24

Okt 25

Asylbewerber soll für den IS spioniert und Häuser von Christen beschlagnahmt haben

Im Mai war Faisal A.H. festgenommen worden.

Stuttgart – Der aus Syrien geflohene, mutmaßliche IS-Terrorist Faisal A.H. muss sich von Donnerstag (9.15 Uhr) an in Stuttgart vor Gericht verantworten.

Der Mann war im Mai in Tübingen (Baden-Württemberg) festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft.

Laut Anklage war der 26-Jährige seit Frühjahr 2014 Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Unter anderem soll er an der Beschlagnahme von Häusern von Christen und Kurden beteiligt gewesen sein.

Später soll er Syrien verlassen und nach Deutschland gekommen sein. Hier habe er einen Asylantrag gestellt.

Festgenommen wurde er aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof. Für den Prozess sind zunächst 20 Verhandlungstage angesetzt.

Ein Urteil könnte es demnach frühestens Mitte Januar 2019 geben (Az.: 6 – 32 OJs 38/18).

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Okt 25

Öffentlichkeitsfahndung wegen Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung in Erle

Unbekannter, Körperverletzung, Schnellrestaurant, Erle

Gelesenkirchen – Bereits am Sonntag, den 24.06.2018, gegen 17:00 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann in einem Schnellimbiss auf der Willy-Brandt-Allee einem 21-jährigen Gelsenkirchener ins Gesicht geschlagen und ihn verletzt.

Der Unbekannte hatte zuvor in Begleitung von drei weiteren Personen in dem Restaurant gegessen. Als er das Lokal mit seinen Begleitern verließ, bat ihn der 21-jährige Angestellte des Imbisses, sein Tablett wegzuräumen. Der Unbekannte zeigte sich unbeeindruckt und setzte seinen Weg fort. Als ihn der Gelsenkirchener daraufhin erneut ansprach, warf der Unbekannte einen vollen Getränkebecher, dem der 21-Jährige ausweichen konnte. Anschließend versetzte der Unbekannte dem Gelsenkirchener einen Schlag ins Gesicht. Er verletzte ihn leicht. Die Raumüberwachungsanlage des Schnellrestaurants filmte den Unbekannten. Das Amtsgericht Essen hat diese Bilder nun zur Veröffentlichung freigegeben. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den hier abgebildeten Personen und/ oder ihrem Aufenthaltsort machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209 / 365 – 7512 (KK15) oder – 8240 (Kriminalwache).

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen
Katrin Schute
Telefon: 0209/365-2012
E-Mail: katrin.schute@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de

Quelle: Presseportal Polizei

Okt 25

Bremen will verstärkt einbürgern – Kampagne startet im November

In Bremen sollen wieder mehr Menschen eingebürgert werden. In der Oberen Rathaushalle hieß im Juni 2018 Innensenator Ulrich Mäurer (Mitte, 1. Reihe) 400 neu eingebürgerte Deutsche willkommen. (Frank Thomas Koch)

Bremen will wieder mehr Ausländer einbürgern. Eine am Dienstag vorgestellte Kampagne soll für die Einbürgerung werben. Vorbild für die Initiative ist Hamburg.

Bremen will wieder mehr Ausländer einbürgern – und aktiv bei diesen dafür werben. Die rot-grüne Landesregierung hat am Dienstag eine entsprechende Kampagne auf Empfehlung von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) auf den Weg gebracht. Alle 36.000 Menschen in Bremen, die die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, sollen einen Brief von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) erhalten. Die Post soll voraussichtlich noch im November in alphabetischer Reihenfolge des Familiennamens und in der Regel unabhängig vom Herkunftsland verschickt werden, teilt Rose Gerdts-Schiffler, die Pressesprecherin des Innensenators, mit. Rund 1000 Schreiben sollen es monatlich sein. Zusätzlich informiere eine Internetseite über erfolgreiche Beispiele von Ausländern, die sich einbürgern lassen haben. In Kooperation mit dem Rat für Integration sollen Einbürgerungslotsen gewonnen werden, die Interessierten zur Seite stehen werden.

„Menschen mit Migrationshintergrund machen einen großen Anteil in der Gesellschaft aus. Umso wichtiger ist es, auch ihre Lebenslagen und Sichtweisen auf gesellschaftliche und politische Fragestellungen zu berücksichtigen.

Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn sie die Gesellschaft in derselben Art und Weise mitgestalten können wie Menschen mit einem deutschen Pass“, heißt es von der Senatspressestelle als Begründung für die Aktion. Die Erfahrung zeige, dass diejenigen, die ohne Einschränkungen mitgestalten könnten, sich gleichzeitig auch mit ihrem Gemeinwesen stärker identifizierten. Insofern leiste die Einbürgerung einen direkten Beitrag zur Integration.

Bundesweit ist die Einbürgerungsquote gesunken: Im Jahr 2000 lag sie im Schnitt bei 2,57 Prozent und im vergangenen Jahr bei 1,18 Prozent. Ähnlich sieht es auch im kleinsten Bundesland nach Angaben des Innenressorts aus: 2000 betrug die Einbürgerungsquote 2,64 Prozent und 2017 noch 1,29 Prozent. Bei der Kampagne nimmt sich Bremen ein Beispiel an Hamburg. Der benachbarte Stadtstaat regt seit 2011 Ausländer in einem Schreiben dazu an, sich einbürgern zu lassen. Dies führte in Hamburg zu einer Steigerung der Anträge um rund 30 Prozent.

Quelle: weser kurier

Okt 25

Fall Susanna: Steht Ali Bashar noch in diesem Jahr vor Gericht?

Der Prozess gegen den Tatverdächtigen Ali Bashar könnte noch in diesem Jahr beginnen.

Wiesbaden/Mainz – Das Gerichtsverfahren gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Schülerin Susanna aus Mainz soll noch in diesem Jahr eröffnet werden.

Ein genaues Datum konnte eine Sprecherin der Wiesbadener Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur jedoch nicht sagen.

Da der Fall aber beschleunigt behandelt werde, gehe sie auf jeden Fall vom Start des Prozesses in den nächsten Wochen bis zum Jahresende aus.

Dem Tatverdächtigen Ali Bashar wird Mord und Vergewaltigung von Susanna vorgeworfen. Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass der Iraker auch noch ein weiteres kleines Mädchen vergewaltigt haben soll. Wegen dieses dringenden Tatverdachts wurde Mitte Juli ein zweiter Haftbefehl gegen ihn ausgestellt. Ali Bashar sitzt in Untersuchungshaft.

Zum Stand der Ermittlungen wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft keine Angaben machen. Der Tatverdächtige hatte in einer Vernehmung zugegeben, Susanna umgebracht zu haben. Die Leiche der Schülerin war Anfang Juni in Wiesbaden gefunden worden. Eine Vergewaltigung der 14-Jährigen bestritt Ali Bashar dabei genauso wie die Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens.

Wenige Tage nach dem Tod von Susanna, die nach den bisherigen Ermittlungen am Abend ihres Verschwindens am 22. Mai oder in der folgenden Nacht umgebracht wurde, war der tatverdächtige Iraker aus einer Wiesbadener Flüchtlingsunterkunft zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern in den Nordirak ausgereist.

Die kurdischen Sicherheitsbehörden nahmen ihn danach jedoch im Nordirak fest und übergaben ihn der Bundespolizei, die ihn zurück nach Hessen brachte.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt mittlerweile jedoch gegen Bundespolizei-Chef Dieter Romann in dem Fall wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung.

Fotos: Polizei/DPA (Fotomontage)

Quelle: Tag24

Okt 24

Mann bietet Mädchen (14) an, ihren Handyakku zu laden und vergewaltigt sie dann

 

In seiner Wohnung vergewaltigte der Angeklagte das 14-jährige Mädchen schließlich. (Symbolbild)

Herford/bad Oeynhausen – Wegen der Vergewaltigung einer 14-Jährigen muss ein 27-jähriger Stationshelfer nun in den Knast. Das Gericht befand den aus Afghanistan stammenden Mann für schuldig, sich am 25. Mai 2017 an dem Mädchen vergangen zu haben.

Der Mann hatte das Mädchen während eines Schülerpraktikums kennengelernt, das es in der Klinik gemacht hatte, in der er arbeitete.

Im Mai des vergangenen Jahres hatte der Angeklagte die 14-Jährige in Bad Oeynhausen in der Nähe des Kurparks zufällig angetroffen. Da ihr Handyakku leer war, bot er ihr an, diesen bei ihm aufladen zu können.

In seiner Wohnung vergewaltigte der Mann das Mädchen schließlich, obwohl sie ihm mehrmals deutlich machte, dass sie keinen Sex mit ihm haben wolle. „Die Zeugin schilderte in ihrer Aussage, wie sie sich fühlte und welche Ängste sie hatte“, erklärte die Vorsitzende Richterin Alea Blöbaum.

Zudem konnte sie Details zur Wohnung nennen, weswegen ihre Schilderungen laut Angaben der Richterin als sehr überzeugend und glaubwürdig rüberkamen.

Die Aussage eines Mannes, der dem Afghanen ein Alibi verschaffen wollte, waren es hingegen nicht. „Er konnte visuelle Eindrücke von dem Tag nicht glaubhaft darlegen“, verriet Blöbaum weiter.

Der Angeklagte beteuerte über einen Dolmetscher seine Unschuld und erläuterte, dass die falschen Anschuldigungen seinen Neuanfang in Deutschland verpfuschen würden. Zudem würde er nun seinen Reisepass nicht erhalten und könne eine Ausbildung zum Radiologie-Assistent nicht beginnen.

Trotz dieser Aussage hatte die Richterin kein Mitleid mit dem 27-Jährigen und steckte den Mann für drei Jahre hinter Gitter. Zudem muss er 10.000 Schmerzensgeld zahlen.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Okt 24

Abschiebung in Asylunterkunft läuft aus dem Ruder: Sogar Autobahn zeitweise gesperrt

In einer Asylbewerberunterkunft in Bayern ist ein Abschiebeversuch eskaliert.

Stephansposching – In einer Asylbewerberunterkunft in Niederbayern ist die versuchte Abschiebung eines Mannes eskaliert. Ein Geflohener befreite sich aus dem Gewahrsam der Polizei, eine Autobahn wurde zeitweise gesperrt.

Nach Angaben eines Sprechers griff bei der geplanten Abschiebung am Mittwoch in Stephansposching im bayerischen Landkreis Deggendorf ein Asylbewerber aus Nigeria die Beamten an und wurde deshalb unter weiterhin heftiger Gegenwehr durch die Polizisten in Gewahrsam genommen.

Mehrere weitere Asylbewerber, die wie der verhaftete Wortführer ebenfalls aus Nigeria stammen und selbst nicht vom Polizeieinsatz betroffen waren, störten diesen massiv.

Der Nigerianer konnte sich in der Folge wieder befreien, wurde kurze Zeit später allerdings erneut festgenommen. Die Polizei durchsuchte am Nachmittag die Unterkunft.

Für den Einsatz musste den Angaben nach für etwa 20 Minuten die direkt an der Unterkunft entlangführende Autobahn 92 gesperrt werden, weil Gefahr bestand, dass Menschen auf selbige liefen.

Der Nigerianer war von dem Vorgang eigentlich gar nicht betroffen. Die Polizei wollte eigentlich einen Asylbewerber aus Sierra Leone zur Abschiebung im Rahmen der Dublin III Verordnung nach Italien abholen – traf diesen aber nicht an.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Okt 24

IS-Terrorist mit 14 Jahren? Anklage gegen Jugendlichen

Der heute 18-Jährige soll an Kämpfen gegen die irakische Armee beteiligt gewesen sein. (Symbolbild)

Stuttgart/Heidelberg – Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen einen besonders jungen mutmaßlichen IS-Terroristen erhoben.

Der heute 18 Jahre alte Iraker habe sich im Herbst 2014 mit damals gerade mal 14 Jahren in seiner Heimat der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen, wie die Ankläger am Mittwoch mitteilten.

In einem Ausbildungslager habe er an paramilitärischen Schulungen teilgenommen und dann zunächst vor allem Wachdienste geleistet. Im Sommer 2015 soll er an Kämpfen gegen die irakische Armee beteiligt gewesen sein. Wenige Monate später kehrte er den Angaben zufolge dem IS den Rücken und verließ den Irak. Anfang Juni 2018 wurde er bei Heidelberg festgenommen. Er lebte zuletzt im Rhein-Neckar-Kreis.

Angeklagt ist er wegen Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung. Auch versuchter Totschlag wird ihm vorgeworfen.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

Okt 24

Öffentlichkeitsfahndung nach Körperverletzungsdelikt – Wer kennt diesen Mann?

Wer kennt diesen Mann? Angaben zu seiner Identität an das KK37 unter 0228/150.

Bonn – Die Bonner Polizei veröffentlicht auf richterlichen Beschluss Fotos eines Unbekannten.

Er soll am 22.08.2018 in einer Bar in Bad Godesberg, gemeinsam mit einem bereits identifizierten weiteren Tatverdächtigen, einen 24-Jährigen durch Schläge ins Gesicht verletzt haben.

Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters geführt haben, bitten die Ermittler des zuständigen Kriminalkommissariats 37 um Hinweise zu der abgebildeten Person: Wer Angaben zu der Identität des Mannes machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0228/150 bei der Polizei zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bonn
Pressestelle

Telefon: 0228 – 1510-21 bis 23
Fax: 0228-151202
https://bonn.polizei.nrw

 

Quelle: Presseportal

Okt 23

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld: Raub mit Todesfolge – Öffentlichkeitsfahndung – 5000 EUR Belohnung

Die Polizei Krefeld fahndet mit Phantombildern nach den flüchtigen Tätern.

Die Polizei Krefeld fahndet mit Phantombildern nach den flüchtigen Tätern.

Krefeld – Am 4. Oktober 2018 haben zwei unbekannte Täter eine 84-jährige Krefelderin auf dem Hanninxweg überfallen und die Handtasche geraubt. Die Seniorin wurde bei dem Raub schwer verletzt. Am 17. Oktober 2018 ist sie an den Verletzungen, die ihr beim Raub zugefügt wurden, verstorben.

Die Polizei Krefeld hat eine Mordkommission eingesetzt. Nun suchen die Krefelder Strafverfolgungsbehörden mit Phantombildern nach den beiden Tätern.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hob die stark gehbehinderte 84-jährige Krefelderin gegen 17:30 Uhr in der Sparkasse an der Kölner Straße 600 Euro Bargeld ab und kaufte dann im benachbarten Pennymarkt ein. Anschließend ging sie mit ihrem Rollator über den dortigen Parkplatz zur Anratherstraße, weiter über die Marienstraße, Clementstraße, Rosenstraße, Willicher Straße bis zum Hanninxweg. Die Strecke beträgt etwa einen Kilometer.

Als sie gegen 18 Uhr auf dem Hanninxweg in Richtung Krützboomweg unterwegs war, bemerkte sie zwei Radfahrer, die mehrfach an ihr vorbeifuhren und sie beobachteten. Hinter einem weißen Transporter in Höhe der vierten Stichstraße versuchte plötzlich ein Mann, ihre Handtasche vom Rollator zu reißen. Dies misslang, weil die Tasche festgebunden war. Die Seniorin verlor durch den Angriff das Gleichgewicht, stürzte zu Boden und verlor das Bewusstsein. Während sie am Boden lag, entwendeten die beiden Täter ihre Handtasche und flüchteten anschließend unerkannt mitsamt der Beute. Kurze Zeit später fand ein Zeuge die Seniorin und alarmierte den Rettungsdienst. Sie kam in ein Krankenhaus, wo sie später von der Kriminalpolizei vernommen wurde. Dort verstarb sie am 17. Oktober 2018 an den Verletzungen.

Eine Obduktion am vergangenen Freitag (19. Oktober 2018) bestätigte, dass die Verletzungen aus dem Raubgeschehen todesursächlich waren. Die Mordkommission wertet derzeit alle Spuren aus, unter anderem auch die Handtasche des Opfers, aus der 600 Euro Bargeld fehlen. Sie wurde am 7. Oktober 2018 in einem Gebüsch im Fischelner Stadtgarten gefunden. Zudem meldeten sich zwei Zeuginnen, die zwei verdächtige junge Männer dort zuvor gesehen hatten und mit einer hellen Handtasche in einem Gebüsch verschwanden. Anschließend entfernten sie sich ohne Handtasche mit ihren Fahrrädern in Richtung Innenstadt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei diesen Männern um die Räuber handelt.

Die Zeuginnen beschreiben die beiden Männer wie folgt:

Ein Mann ist etwa 26 bis 30 Jahre alt, circa 1,65 bis 1,70 Meter groß und von stämmiger Statur. Er hat einen dunklen Teint, mittellange, dunkle Haare und unreine sowie stark vernarbte Haut (wie von Akne). Der Mann trug eine dunkle Strickjacke, eine verwaschene Jeanshose, und Sportschuhe, die wie Hallenschuhe aussahen. Er war mit einem älteren, froschgrünen Damenfahrrad unterwegs.

Der zweite Täter ist etwa 20 bis 27 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat einen dunklen Teint, ein schmales Gesicht, einen Dreitagebart sowie dunkle Haare, die zu einem Sidecut geschnitten sind. Sein Erscheinungsbild wird als ungepflegt geschrieben. Der Mann trug ein weißes Langarmshirt, darüber eine schwarze Sweatjacke mit Kordeln, eine dunkelblaue Jeans, die am Fußsaum auffällig abgetreten war. Zudem trug er Sportschuhe, die Sportschuhen der Marke „Nike Free“ ähnlich waren. Er war mit einem älteren, silbernen Fahrrad mit Korb auf dem Gepäckträger unterwegs.

Die Zeuginnen beschreiben das Aussehen der beiden Täter als „südländisch“.

Die Phantombilder der mutmaßlichen Tatverdächtigen veröffentlichen die Krefelder Strafverfolgungsbehörden nun auf richterlichen Beschluss. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, 5000 Euro Belohnung ausgelobt.

Wer kennt die abgebildeten Personen? Hinweise werden erbeten an die Polizei Krefeld telefonisch unter 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de. (621)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizeipräsidium Krefeld
Pressestelle
Telefon: 02151 634 1111
oder außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle 02151 634 0
www.polizei.nrw.de/krefeld

Quelle: Presseportal Blaulicht

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge

Close