Sep 13

Schock im Schwimmbad: Mädchen (12) wird an Wasserrutsche von Fremdem begrapscht

Die Zwölfjährige wartete gerade an einer Wasserrutsche, als sich der mutmaßliche Täter von hinten an sie heranpirschte (Symbolbild).

Gießen – Ein unschöner Zwischenfall ereignete sich am Dienstag in einem Gießener Schwimmbad. Eine zwölfjährige wollte lediglich ihren Spaß auf einer Wasserrutsche haben, wurde dabei aber von einem Mann unsittlich berührt.

Von der Belästigung, die am Dienstag (11. September) gegen 17.45 Uhr im Badezentrum Ringallee stattgefunden haben soll, berichtet die Polizei am Donnerstag. Weiteren Angaben zufolge soll sich die Zwölfjährige zu diesem Zeitpunkt auf einer Wasserrutsche aufgehalten haben.

Dort soll sich der mutmaßliche Täter zunächst von hinten an sie herangepirscht, sie festgehalten und gleich mehrfach unsittlich berührt haben. Aus eigener Kraft schaffte es das Mädchen letztlich sich zu befreien.

Beschrieben wird der gesuchte Mann wie folgt:

  • etwa 20 Jahre alt
  • zirka 1,80 Meter groß und schlank
  • kurz geschnittene Haare
  • dunkler Teint

Der Tatverdächtige soll in Begleitung zweier weiterer Männer gewesen sein, mit denen er sich in einer fremden Sprache unterhalten haben soll. Darüber hinaus sei es wahrscheinlich, dass sich die drei Personen am Abend in einem Schnellrestaurant im Schiffenberger Weg aufgehalten haben.

Hinweise können unter der Rufnummer 0641/70062555 an die Kripo in Gießen gerichtet werden.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Sep 13

Psychiater: Praterstraßen-Messerattacke war Amoklauf

Prozess in Wien, © APA/HERBERT NEUBAUER

Wie im Blutrausch hat der Angeklagte, der sich am Donnerstag wegen fünffachen Mordversuchs am Wiener Landesgericht verantworten musste, im März auf seine Opfer eingestochen, führte die Staatsanwältin aus. Für den psychiatrischen Sachverständigen Peter Hofmann war dies „ein Amoklauf, wie er in der heutigen Zeit leider immer öfter vorkommt“.

Der afghanische Asylwerber hatte am 7. März am Nestroyplatz zunächst auf eine dreiköpfige, völlig unbeteiligte Familie eingestochen. Das Ehepaar und die 17-Jährige Tochter überlebten nur aufgrund einer besonders gut funktionierenden Rettungskette. Anschließend lief der Angeklagte in Richtung Praterstern, wo er sich an seinem Drogendealer rächen wollte, den er für seine triste Lebenssituation verantwortlich machte. Auf dem Weg dorthin stellte sich ihm ein Passant in den Weg, der vermutete, der Mann sei von einer Schlägerei geflüchtet. Lediglich durch seine schnelle Rektion könnte dieser Zeuge Messerstichen ausweichen. Weniger Glück hatte anschließend der Dealer: Ihm stach der 23-Jährige in den linken unteren Rippenbogen.

Ausführliche Aussagen gegenüber der Polizei

Bei der Polizei hatte der Beschuldigte noch ausführliche Aussagen gemacht. Er wäre wegen Drogenkonsums aus der Flüchtlingsunterkunft geflogen, er sei mit seiner Lebenssituation sehr unzufrieden gewesen und von einem Hotelportier als schwul beschimpft worden. Daraufhin hätte er sich zwei Messer besorgt, um diesen „zur Rede zu stellen“. Am Weg begegnete ihm jedoch beim Nestroyplatz die Zahnarztfamilie, und er habe den Eindruck gehabt, diese würde ihn auslachen.

Nach diesem Angriff wollte er sich an seinem Dealer rächen, den er am Praterstern vermutete. Nachdem er auch diesen niedergestochen hatte, wollte er weitere Drogenhändler am Schottenring attackieren, fand diese jedoch nicht und wurde beim Rückweg zum Praterstern verhaftet.

Vor Gericht wollte er sich jedoch an kaum etwas erinnern und folgte damit der Linie seines Verteidigers, Wolfgang Blaschitz. Dieser sprach in seinem Eröffnungsplädoyer von einer „drogenindizierten Psychose“, die seinen Mandanten, der in einer Fantasiewelt gelebt habe, zu den Taten verleitet habe. Drei Gramm Kokain sowie mehrere Ecstasytabletten habe er konsumiert, so der Beschuldigte.

THC durch Cannabis im Blut

Dies ist jedoch auszuschließen, so der Sachverständige Paul Gmeiner: Die entsprechenden Blutproben hätten lediglich THC durch Cannabis ergeben, anderes Suchtgift könne er nicht genommen haben. Auch bei zwei Einvernahmen bei der Polizei unmittelbar nach der Festnahme hatte der Afghane selbst ausgeschlossen, in den vergangenen zehn Tagen Drogen genommen zu haben. Diese Aussage verneinte der Angeklagte nun, im Gegenteil, er habe seinen Suchtgiftkonsum angegeben.

Auch sonst konnte der Angeklagte nicht begründen, warum er sich unmittelbar nach der Tat noch an viele Dinge erinnern konnte, vor Gericht jedoch an Gedächtnislücken litt. Es tue ihm leid, warum er die Familie attackiert habe, wisse er jedoch nicht. Töten habe er jedenfalls niemanden wollen.

Laut Hofmann hatten sich bei dem Afghanen Zorn, Wut. Frustration und Kränkung über Jahre aufgebaut. „Das hat an ihm genagt und viel Frust bei dieser Tat entladen.“ Es gäbe keinen Grund für eine Einweisung, stellte der Sachverständige klar. Bis zu der Tat sei er auch nie in psychiatrischer Behandlung gewesen.

Familienvater bereits klinisch tot

Der medizinische Sachverständige Christian Reiter berichtete, dass der Familienvater bereits klinisch tot war. Er sei unter Reanimationsbedingungen ins AKH eingeliefert worden. Durch den Sauerstoffmangel hätten jedoch die Nieren derart gelitten, dass der Zahnarzt nunmehr dreimal pro Woche eine Dialyse benötigt. „Mit 68 Jahren ist es schwer, dass man noch eine neue Niere bekommt.“ Auch die Mutter wäre ohne die perfekt funktionierende Rettungskette verblutet, ebenso der Drogendealer. Die Verletzung der Tochter war „nur“ potenziell lebensgefährlich. Der Zeuge, der sich dem Afghanen in den Weg gestellt hatte, wäre zumindest schwer verletzt worden, hätte ihn dessen Messerstich getroffen.

Von Weinkrämpfen geschüttelt, bis sie völlig die Fassung verlor, hat eines der Opfer vor Gericht die dramatische Attacke geschildert. Die Mutter war das erste Familienmitglied, das von dem Afghanen angegriffen wurde. Obwohl sich der Angeklagte bei der Aussage nicht im Verhandlungssaal befand, waren ihr die psychischen Folgen deutlich anzumerken.

Etwas besser schien, zumindest oberflächlich, die 17-Jährige die Geschehnisse verarbeitet zu haben. Ruhig und gefasst erzählte sie, dass ihr der 23-Jährige beim Vorbeigehen „eigenartig“ vorgekommen sei. Deshalb habe sie sich umgedreht, ob dieser auch weitergehen würde. Dabei sah sie, dass dieser offenbar das Messer herauszog und auf ihre Stiefmutter losging, danach war ihr Vater das nächste Ziel. „Da habe ich realisiert, jetzt bin gleich ich dran und bin auf die Straße gelaufen.“ Doch sie kam zu Fall, ob sie selbst gestolpert ist oder vom Beschuldigten zu Boden gerissen wurde, wusste sie nicht mehr. Auch auf sie wurde eingestochen, doch der Angreifer ließ von ihr ab, da der Vater seine Tochter zu retten versuchte. „Da bin ich zu anderen Menschen geflüchtet.“ Der Familienvater ist durch das Geschehen psychisch so schwer angeschlagen, dass auf seine Aussage verzichtet werden musste.

 

Quelle: oe24

Sep 13

Flüchtling verbarrikadiert sich vor Abschiebung und springt

In Sigmaringen springt ein Asylbewerber aus dem Fenster, um sich vor der Abschiebung zu retten. (Symbolbild)

Sigmaringen – Beim Sprung aus dem dritten Obergeschoss eines Gebäudes hat sich ein nigerianischer Asylbewerber schwere Verletzungen an den Beinen zugezogen.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sollte der 25-Jährige abgeschoben werden. Als die Beamten ihn am frühen Mittwochmorgen in der Landeserstaufnahmestelle in Sigmaringen abholen wollten, hatte er sich den Angaben zufolge in seinem Zimmer verbarrikadiert. Er sprang schließlich aus dem Fenster, als die Beamten dennoch eindrangen.

Bei dem Sprung aus sechs Metern Höhe verletzte sich der Mann schwer und wurde in eine Klinik gebracht.

Außer ihm wollten die Beamten noch einen anderen Asylbewerber am Mittwochmorgen mitnehmen, um ihn abzuschieben, sie trafen ihn jedoch nicht an.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Sep 12

Während der Klassenfahrt – 23-Jähriger belästigt Mädchen (15,16,16) sexuell

Symbolfoto: Bundespolizei

Essen/Dortmund/Düsseldorf/Koblenz | Auf dem Weg nach Berlin wurden gestern (10. September) drei Jugendliche durch einen 24-jährigen Marokkaner sexuell belästigt.

Gegen den Mann, der ohne Fahrausweis unterwegs war, bestand zudem ein Festnahmeersuchen der Ausländerbehörde. Wegen einer Einreisverweigerung hätte er sich gar nicht in Deutschland aufhalten dürfen.

Gegen 13:25 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zum ICE 549 (Düsseldorf – Berlin) gerufen. Dort sollte ein Fahrgast den Zug ohne Fahrausweis genutzt haben. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung meldete sich eine Klassenlehrerin bei den Bundespolizisten und erklärte, dass sie sich auf Klassenfahrt nach Berlin befinden würde.

Der 24-jähriger „Schwarzfahrer“ hätte drei Mädchen aus ihrer Klasse im Zug sexuell belästigt. Nach Zeugenaussagen soll der Marokkaner die drei Mädchen an das Gesäß gepackt und sie „gezwickt“ haben.

Der 24-Jährige wurde daraufhin festgenommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann vom Ausländeramt Dortmund zur Festnahme ausgeschrieben war. Zudem besteht gegen ihn eine Zurückschiebungsverfügung und ein Einreiseverbot der Bundespolizei in Koblenz bis Juli 2019.

Bundespolizisten lieferten den Marokkaner in das Polizeigewahrsam ein. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens und sexueller Belästigung eingeleitet.

Quelle: wirsiegen

Sep 12

Nidal R. erschossen: Eskalation im Clan-Krieg befürchtet!

Nach den Schüssen in Berlin-Neukölln äußern Sicherheitsexperten böse Befürchtungen.

Berlin – Nach den tödlichen Schüssen auf den Intensivstraftäter Nidal R. befürchten Sicherheitsexperten eine Eskalation zwischen kriminellen Mitgliedern arabischer Großfamilien.

„Wer die Szene halbwegs beobachtet, weiß, dass die tödliche Attacke am Sonntag ein klares Ausrufezeichen war, das bei allen Clans verstanden und garantiert nicht ungesühnt bleiben wird“, sagte Norbert Cioma, Berliner Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der „Berliner Morgenpost“.

„Dass sie ihre Auseinandersetzungen gewalttätig und ohne Skrupel auf Berlins Straßen austragen, ist die Folge dessen, dass sie jahrzehntelang keinen durchsetzungsstarken Rechtsstaat gespürt haben.“

Nidal R. war am Sonntagabend am Rande des Tempelhofer Feldes in Berlin-Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen worden. Die Täter flüchteten.

Der 36-Jährige erlag später im Krankenhaus in Steglitz seinen schweren Verletzungen. Vor der Klinik hatte sich eine aufgebrachte Menschenmenge versammelt. Die Berliner Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Der Leiter der Abteilung Organisierte Kriminalität im Landeskriminalamt, Sebastian Laudan, hatte am Montag im Innenausschuss auf zahlreiche Aktionen gegen kriminelle Mitglieder von arabischstämmigen Clans verwiesen.

Außerdem werde mit Sorge eine „Tendenz zur Bewaffnung“ beobachtet. Vor allem die Rapper-Szene formiere sich neu und wachse verstärkt.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Sep 12

19-Jähriger Flüchtling attackiert Mann mit Glasflasche

Der Haupttäter befindet sich nun in Untersuchungshaft (Symbolfoto).

Hanau/Bad Orb – Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen vier jungen Männern und einem 47-Jährigen in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.

Dem 19-Jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Flüchtling aus Somalia soll Haupttäter bei der Schlägerei Ende August gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft ist das Opfer ein Deutscher.

Der 47-Jährige wurde laut Ermittlungen von den vier Angreifern geschlagen und durch eine Glasflasche verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der nun in Haft sitzende Mann die Flasche bei dem Angriff eingesetzt hat.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Sep 12

Altstadtfest in Fallersleben: Frau (41) sexuell belästigt

Altstadtfest in Fallersleben: Am Veranstaltungs-Samstag soll ein bislang unbekannter Mann eine Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes unsittlich angefasst haben. Quelle: Foto: Archiv

Eine 41-jährige Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes ist beim Altstadtfest in Fallersleben Anfang September sexuell belästigt worden. Der Täter konnte unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun Zeugen zu dem Vorfall.

Der Vorfall hat sich am 1. September gegen 21.40 Uhr am Gröpertor ereignet.

Die Frau war an einer Absperrung im Bereich Gröpertor/Rosenwinkel/Sandkämper Straße eingesetzt. Plötzlich sei der Unbekannte von hinten an sie herangetreten, wodurch sie auf die Knie fiel. Dann habe der Täter sie unsittlich angefasst, berichtete das Opfer.

Täterbeschreibung

Als sich die 41-Jährige wehrte, habe der Unbekannte mit dunklem Teint und schwarzen Haaren abgelassen und sei in den Schlosspark geflohen. Der sportlich aussehende Täter soll etwa 1,75 Meter groß gewesen sein, trug ein schwarzes Cap mit Schirm nach hinten, eine schwarze Jacke, ein weißes T-Shirt und eine blaue Jeanshose.

Polizei sucht Zeugen

Die Ermittler hoffen, dass das Tatgeschehen bei dem belebten Besucherverkehr des Festes beobachtet wurde. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei Wolfsburg unter Telefon 05361/46460 in Verbindung.

 

Quelle: waz-online

Sep 11

Unterfranken: Zwei Frauen sexuell belästigt – jetzt sucht die Polizei den Mann mit den vielen Halsketten

Zeugen gesucht: Die Polizei hofft nach zwei sexuellen Belästigungen in Würzburg auf Hinweise aus der Bevölkerung. Symbolbild: Sarah Dann

Nach einer sexuellen Belästigung in Würzburg fahndet die Polizei nach dem Täter. Der Mann hat am Sonntagabend eine 42-Jährige unsittlich berührt, berichtet die Polizei. Danach ging er unbekümmert weiter und belästigte noch eine weitere Frau.

Ein Mann hat am Sonntagabend eine 42-Jährige am Ludwigkai unsittlich berührt. Die Frau erstattete sofort Anzeige und die Polizei leitete eine Fahndung ein. Vom Täter fehlt aber bisher noch jede Spur.

Die 42-jährige Würzburgerin lief am Ludwigkai in Richtung Stadtstrand, als sie gegen 19.40 Uhr plötzlich von einem unbekannten Mann sexuell belästigt wurde. Für den Mann war es offenbar keine große Sache. Er lief unbesorgt weiter und berührte noch eine weitere Frau unsittlich.

Sexuelle Belästigung in Würzburg: So sieht der Täter aus

• ca. 160 cm groß und eine schlanke Figur

• schwarze Hautfarbe

• kurze, gelockte Haare

• bekleidet mit einem weißen T-Shirt, einem dunklen Pullover mit Reißverschluss, blauen Jeans und braunen Schuhen

• auffällig waren ein Ohrring im rechten Ohr, weiße In-Ear-Kopfhörer sowie mehrere Halsketten

Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu dem Täter machen können, werden gebeten sich unter Telefon 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Quelle: infranken

Sep 11

„F*** deine Mutter“: Diese Beleidigung löste Leipziger Bluttat aus

Der Tatort vor einem Dönerimbiss in der Leipziger Kurt-Schumacher-Straße. Hier wurde am Montagnachmittag ein 17-Jähriger niedergestochen.

Leipzig – Gekränktes Ehrgefühl soll die blutige Messerattacke am Montag in Leipzig ausgelöst haben. Die Polizei fahndet nach einem Verdächtigen, dessen Identität sie noch nicht preisgeben will, der angeblich in dem Dönerladen gearbeitet hat.

Die gute Nachricht zuerst: Das Opfer der brutalen Messerattacke, der 17-jährige Ajelloul D., hat die ersten 24 Stunden trotz enormen Blutverlustes überlebt. Die behandelnden Intensivmediziner schätzen seinen Zustand inzwischen als stabil ein. Auch konnte der junge Algerier mittlerweile kurz durch Beamte der Mordkommission befragt werden.

Offenbar haben die Ermittler einen entscheidenden Hinweis bekommen, wer der Messerstecher war. „Nach dem Tatverdächtigen wird gefahndet, seine Identität steht aber noch nicht zweifelsfrei fest“, sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz. Weitere Angaben zum Gesuchten wollte er deshalb nicht machen.

Zeugenaussagen zeichnen inzwischen ein recht konkretes Bild der Geschehnisse. Demnach begann der Streit zwischen den Männern bereits in dem Döner-Laden an der Kurt-Schumacher-Straße. Angeblich soll der Tatverdächtige in dem Bistro als Aushilfe gearbeitet haben. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten das weder bestätigen noch dementieren. Mit Verweis auf seinen Anwalt wollte auch der Imbiss-Besitzer nicht mit Journalisten sprechen. Er teilte TAG24 auf Anfrage lediglich mit, dass er zur Tatzeit nicht im Laden gewesen sei und deshalb nichts wisse.

Der Streit soll laut Zeugenaussagen nach einer einfachen Beleidigung eskaliert sein. Demnach soll der Satz „F*** deine Mutter“ gefallen sein, kurz bevor der Verdächtige in äußerster Erregung sein Messer zog und zustach.

„Nach allem, was uns bisher über die Auseinandersetzung bekannt wurde, ermitteln wir nicht wegen eines Tötungsverbrechens sondern wegen gefährlicher Körperverletzung“, sagte Oberstaatsanwalt Schulz am Nachmittag auf Anfrage von TAG24.

ine Beamtin der Spurensicherung dokumentierte am Tatort die Lage der Blutspuren.
ine Beamtin der Spurensicherung dokumentierte am Tatort die Lage der Blutspuren.

Fotos: Nico Zeißler

Quelle: Tag24

Sep 11

Im Bahnhof: Aggro-Raucher (18) stößt Sicherheitsmann die Treppe runter

Als der junge Afrikaner (18) auf das Rauchverbot im Bahnhof hingewiesen wurde, flippte er aus. (Symbolbild)

Berlin – Völlig uneinsichtig zeigte sich ein junger Mann (18) aus Guinea im Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg: Als ihn zwei Bahnmitarbeiter auf seine qualmende Zigarette ansprachen, eskalierte die Situation.

Eine Streife der Bahnsicherheit hatte den Afrikaner am Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr im Bahnhof Jungfernheide aus das Rauchverbot hingewiesen.

Doch statt seine glimmende Kippe einfach auszumachen, entfachte der 18-Jährige eine verbale Auseinandersetzung.

Daraufhin verwiesen die Bahnmitarbeiter den Teenager vom Bahnhofsgelände, wie die Bundespolizei am Montagnachmittag mitteilte.

Aber nur Minuten später trafen die beiden Uniformierten auf einer Treppe erneut auf den Guineer.

Bei dem sofort wieder ausbrechenden Streits zog er plötzlich den jüngeren Sicherheitsmann an dessen Warnweste die Treppe herunter zu sich heran. Dadurch fiel der 23-Jährige mehrere Stufen hinab.

Unfassbar: Der Angreifer setzte sich auf den Oberkörper des Gestürzten, woraufhin dessen Kollege (25) und zwei dazugeeilte Sicherheitsleute versuchten, den aggressiven 18-Jährigen zu überwältigen. Mit Unterstützung der Berliner Polizei konnte der Guineer schließlich am Boden fixiert werden.

Der 23-jährige Sicherheitsmitarbeiter erlitt bei dem Treppensturz mehrere Prellungen und wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt. Sein 25-jähriger Kollege erlitt bei der Rangelei eine Verletzung am Handgelenk.

Logische Konsequenz: Alarmierte Bundespolizisten nahmen den bereits wegen Gewaltdelikten bekannten Mann vorläufig fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Fotos: dpa (Symbolbild)

Quelle: Tag24

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