Sep 06

Kriminelle und „anständige“ Asylbewerber: Das fordert Boris Palmer im Fernsehen

Boris Palmer fordert, dass die politischen Flügel in Sachen Migration aufeinander zugehen.

Tübingen/Berlin – Der deutschlandweit bekannte Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne), war am Donnerstag im Sat1-Frühstücksfernsehen zu Gast.

Unter dem Titel „Ist Chemnitz der Wendepunkt?“ ging es um den Messer-Mord an Daniel H. (†35), der zu heftigen Protesten geführt hatte. Ein Syrer (23) sowie ein Iraker (22) waren anschließend festgenommen worden. Nach einem dritten Tatverdächtigen, einem 22-jährigen Iraker, wird derzeit gefahndet.

Grünen-Politiker Palmer hatte sich bereits kritisch zur Medienberichterstattung im Fall Chemnitz geäußert. Im Fernseh-Interview zeigte er Verständnis für die Ängste der Bevölkerung angesichts von aufsehenerregenden Tötungsdelikten durch Asylbewerber, über die regelmäßig berichtet wird.

Und er verwies auf die Zahlen: „Obwohl Asylbewerber nur zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind etwa 14 Prozent der Tatverdächtigen bei Tötungsdelikten mittlerweile Asylbewerber“, so Palmer im Fernsehen.

Wenn die Politik diese Angst in den Griff bekommen wolle, müsse sie ihr wirksam entgegentreten. Etwa auch durch Abschiebungen.

Offenburg im August: Ermittler der Spurensicherung auf dem Weg in die Praxis, in der ein 51 Jahre alter Arzt erstochen wurde.
Offenburg im August: Ermittler der Spurensicherung auf dem Weg in die Praxis, in der ein 51 Jahre alter Arzt erstochen wurde.

Man müsse „effizienter abschieben, wenn Leute verurteilt werden, wenn sie Straftaten begehen, dann sollten die zuerst raus.“

Der Oberbürgermeister beschrieb, wie sich beim Thema Migration das linke und rechte politische Spektrum gegenseitig blockierten, forderte von beiden Seiten, zurückzustecken.

Und an Angela Merkel gerichtet: „Ich fände es gut, wenn die Bundeskanzlerin sagt, wir machen im Einwanderungsgesetz jetzt eine Öffnung für die Anständigen und bei den Abschiebungen konzentrieren wir uns auf die Straftäter und wir nehmen den Kommunen die Störenfriede und Übeltäter erstmal ab und stecken die wieder zurück in staatliche Aufnahmeeinrichtungen.“

Die Themen Sicherheit und kriminelle Migranten betonte Palmer bei seinem Fernsehauftritt: „Wir müssen den Menschen die Sicherheit geben, dass diejenigen, die schon bei der Polizei bekannt sind, (…) dass die nicht weiter unbehelligt in den Städten rumlaufen, sondern dass die sicher verwahrt werden.“

Vor der Messer-Attacke in Chemnitz hatte im August eine Bluttat in Offenburg (Baden-Württemberg) für Entsetzen gesorgt. Dort war ein 51-jähriger Arzt in seiner Praxis erstochen worden. Ein somalischer Flüchtling (26) wurde danach verhaftet. Hunderte Menschen gingen anschließend auf die Straße.

Und nach dem Urteil im Mord an der 15-Jährigen Mia in Kandel ist für den morgigen Freitag ein „stiller Spaziergang“ angesetzt. Das Mädchen war von ihrem Ex-Freund, einem afghanischen Asylbewerber, erstochen worden. Er wurde dafür zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt, wogegen die Staatsanwaltschaft nun Revision eingelegt hat.

Nach den tödlichen Messerstichen auf einen 35-Jährigen gingen die Menschen in Chemnitz auf die Straße.
Nach den tödlichen Messerstichen auf einen 35-Jährigen gingen die Menschen in Chemnitz auf die Straße.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Sep 06

Handgreiflichkeiten und Messerattacken im Sport- Makkabi-Vereine beklagen Antisemitismus von arabischen Migranten

Makkabi-Deutschland-Präsident Alon Meyer

„So aggressiv und hasserfüllt wie nie zuvor“: Der Präsident der jüdischen Makkabi-Vereine in Deutschland hat Gewalt von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund angeprangert – vor allem in unterklassigen Sport-Ligen.

Die jüdischen Makkabi-Vereine in Deutschland klagen über zunehmende Probleme durch Antisemitismus von Migranten aus arabischen Ländern. „In den unterklassigen Ligen ist es in den vergangenen anderthalb Jahren so aggressiv und hasserfüllt wie nie zuvor“, sagte Alon Meyer, Präsident vom Dachverband Makkabi Deutschland und Makkabi Frankfurt.

Meyer sagt weiter, dass die Judenfeindlichkeit schon lange nicht mehr von rechtsgerichteten Gruppierungen komme, sondern verstärkt von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund, „die uns im Sport anfeinden“.

Die Lage habe sich durch den Flüchtlingszuzug verschärft. „Die meisten der Flüchtlinge sind in hasserfüllten, totalitären Regimen aufgewachsen, in denen Feindbilder aufgebaut werden, die sich nicht nur gegen Juden, sondern zum Beispiel auch gegen leicht bekleidete Frauen, Schwule oder Lesben richten“, betonte Meyer.

Vorfälle vor allem in den unteren Spielklassen

Es betreffe hauptsächlich den Fußball, den Handball und den Basketball – und vor allem Makkabi-Mannschaften in den A-, B- und C-Klassen sowie in der Kreisklasse. „In der Oberliga passiert das sehr selten. Die Leute haben eine gewisse Disziplin“, sagte Meyer.

So sind die Sportler von Makkabi Frankfurt immer wieder Beleidigungen und Bedrohungen ausgesetzt. „Es fängt an bei judenfeindlichen Parolen und ging bis hin zu Handgreiflichkeiten und Messerattacken“, sagte Meyer. Die verbalen Attacken reichen von „Drecks-Jude“ über „Schiedsrichter zieh‘ dein Judentrikot aus“ bis „Juden ins Gas“.

Meyer leitet seit 2007 den Makkabi-Verein in Frankfurt mit rund 1400 Mitgliedern – sie sind nicht nur jüdischer Herkunft – und seit 2013 auch Makkabi Deutschland. In der Dachorganisation sind 37 Klubs mit 4000 Mitgliedern.

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat sich bereits deutlich positioniert. „Jegliche Form von Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt wird von uns verurteilt und strikt abgelehnt“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß. Der Verband betonte zudem, jegliche Fälle von Antisemitismus konsequent zu verfolgen und gemäß der Satzung entsprechend zu sanktionieren. „Wir können nicht dulden, dass sich der Antisemitismus auf unseren Fußballplätzen ausbreitet und zur Gewohnheit wird“, sagte HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

Quelle: Spiegel

Sep 06

Brutaler Mord: 32-Jähriger Rumäne erwürgt Ex-Freundin mit Gardinenseil

Florin-Alexandru E. brachte seine Ex-Freundin brutal um.

Detmold – Ein 32-Jähriger ist nach dem gewaltsamen Tod seiner Ex-Freundin vor dem Detmolder Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden.

Der Mann hatte zu Prozessbeginn Mitte Juli gestanden, die 37-Jährige im lippischen Augustdorf mit mehreren Messerstichen attackiert und mit einem Gardinenseil erdrosselt zu haben. Er stellte sich zwei Tage nach der Tat bei der Polizei im Ruhrgebiet.

Die Staatsanwaltschaft ging in dem Verfahren von einer Eifersuchtstat aus, nachdem die Beziehung mit der ebenfalls aus Rumänien stammenden Frau Ende 2017 in die Brüche gegangen sei, da der Angeklagte geglaubt habe, sie hätte wieder Kontakt zu ihrem früheren Lebensgefährten aufgenommen.

Das Gericht verurteilte den Mann aus Rumänien am Mittwoch wegen Totschlags zu elf Jahren Haft.

Quelle: Tag24

Sep 05

Jugendliche in Moers geschlagen und mit Messer bedroht

Die Polizei in Moers fahndet nach zwei Jugendlichen.

Moers. Nach einem Streit unter Jugendlichen in Moers fahndet die Polizei nach Verdächtigen. Sie sollen zwei 15-Jährige geschlagen und bedroht haben.

Ein Streit unter Jugendlichen ist am Dienstagabend in Moers eskaliert. Ein 15-Jähriger wurde ins Gesicht geschlagen, seine Begleiter mit einem Messer bedroht.

Gegen 20 Uhr waren insgesamt sechs Jugendliche im Bereich der Bankstraße am Friedrich-Ebert-Platz/Klever Straße aneinander geraten, darunter zwei, die auf 16 bis 17 Jahre geschätzt werden. Einer soll im Verlauf des Streits plötzlich einen 15-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, berichtete am Mittwoch die Polizei. Als ein weiterer 15-Jähriger sein Handy zückte, um den Täter zu fotografieren, habe dessen Begleiter ein Messer gezogen und den Jugendlichen damit bedroht. Als sie das Messer vor Augen hatten, seien die 15-Jährigen und ihre beiden Begleiter davon gerannt. Anschließend hätten noch am Abend sie bei der Polizei Anzeige gegen die beiden Angreifer gestellt, berichtete ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Einer der Angreifer hatte ein Tattoo am Hals

In Moers war am Dienstagabend noch Kirmes. Inwieweit sich der Streit dort angebahnt oder ereignet hatte, konnte die Polizei am Mittwoch auf Nachfrage nicht sagen. Zur mutmaßlichen Herkunft der Angreifer gab es keine Informationen.

Die Angreifer werden auf 16 bis 17 Jahre geschätzt. Einer ist etwa 1,70 Meter groß und hat schwarze, kurze Haare. An ihm fiel ein Tattoo auf der rechten Halsseite auf, zu dem laut Polizei bei Anzeigenaufnahme keine näherer Beschreibung vorlag. Der Jugendliche trug ein schwarzes T-Shirt und eine blaue Jeans, sein Aussehen wurde als „südländisch“ beschrieben. Nähere Angaben dazu – etwa zu möglichen sprachlichen Auffälligkeiten – gibt es laut Polizei bisher nicht.

Der zweite Täter hat blonde Haare und ist etwa 1,85 Meter groß. Er trug ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jogginghose.

Eine detaillierte Vernehmung der vier Opfer der Attacke stehe noch aus, hieß es bei der Polizei. Der Vorfall hat noch am Dienstagabend in einer Moerser Facebook-Gruppe eine Diskussion aus, bei der zum Teil hetzerische Kommentar geäußert wurden. Die Administratoren haben den Kommentarbereich schließlich geschlossen.

Die Polizei sucht auch nach Zeugen und bittet um sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Telefonnumer: 02841 / 171-0. (dae)

Quelle: nrz

Sep 05

Chaos in Erstaufnahme-Einrichtung: 40 Asylbewerber gehen auf Sicherheitsdienst los

Rund 40 Insassen der Unterkunft gingen plötzlich auf den Sicherheitsdienst los (Symbolbild).

Speyer – Nach einem Handgemenge zwischen Asylbewerbern und Sicherheitspersonal in der Erstaufnahmeeinrichtung in Speyer sind mehrere Beteiligte in andere Unterkünfte des Landes verlegt worden.

Betroffen seien zehn Männer und fünf Frauen, nicht alle würden aber wegen des Zwischenfalls verlegt, sagte ein Sprecher der Polizei in Speyer am Mittwoch. Bei dem Gerangel waren mehrere Menschen verletzt worden.

Zum Zwischenfall kam es demnach, als Sicherheitspersonal einen Somalier aus einem für Frauen und Familien vorgesehenen Gebäude schickte.

Etwa 40 Landsleute attackierten das Personal daraufhin. Die Polizei griff ein. Ermittlungen gegen einige Zuwanderer laufen.

Fotos: 123RF

Quelle: tag24

Sep 05

Hat 42-Jähriger seinem Saufkumpanen eine Schere in den Hals gerammt?

Nur dem raschen Eingreifen des Notarztes ist es zu verdanken, dass das Opfer überlebte (Symbolbild).

Frankfurt – Weil er in einer Gaststätte einem Zechkumpanen mit der Schere in den Hals gestochen und damit schwer verletzt haben soll, muss sich seit Mittwoch ein 42 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Die Anklage wertet den Vorfall vom September vergangenen Jahres als versuchten Totschlag.

Darüber hinaus legt sie dem angeklagten Marokkaner auch noch Körperverletzung zur Last. Im November 2016 soll er seiner Lebensgefährtin mit einem Faustschlag das Gesicht zertrümmert haben.

Während er am ersten Verhandlungstag zu diesem Vorwurf überhaupt keine Angaben machte, wollte er sich an den Vorfall in der Gaststätte infolge Drogen- und Alkoholkonsums nicht mehr erinnern. Einem Zeugen zufolge war der Grund des Streits banal: „Es ging einfach sinnlos los“.

Nur weil durch den raschen Notarzteinsatz die Blutungen am Hals des Verletzten gestoppt werden konnten, wurde sein Leben gerettet. Der mutmaßliche Täter und das Opfer hatten sich offenbar nur flüchtig gekannt.

Bei dem Angeklagten handelt es sich laut Gericht um einen seit knapp 25 Jahren kriminellen Mann, der vor allem mit Drogen- und Gewaltdelikten auffiel. Aus seiner marokkanischen Heimat hatte er sich in jungen Jahren abgesetzt, nachdem er eine mehrjährige Haftstrafe nach einer Messerattacke erhalten hatte.

Später wurde er mehrfach aus Deutschland ausgewiesen, kam jedoch immer wieder zurück.

Die Schwurgerichtskammer hat zunächst sechs Fortsetzungstermine anberaumt.

Fotos: DPA (Fotomontage)

Quelle: Tag24

Sep 05

Mehrere Essener Polizisten durch aggressive Männer verletzt

Foto: Arne Dedert/dpa
Mehrere Polizisten sind bei Einsätzen in Essen angegriffen worden.

Essen.   Mehrere Polizisten sind bei zwei Einsätzen in den vergangenen Tagen in Essen verletzt worden. Die Beamten wurden von zwei Männern angegriffen.

Mehrere Polizisten sind in den vergangenen Tagen in Essen durch aggressive Männer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, kontrollierten Beamte der Wache in Altenessen am Freitagnachmittag gegen 17.25 Uhr einen 27 Jahre alten Mann aus Nigeria. Die Überprüfung ergab, dass sich der Mann illegal in Deutschland aufhielt und bereits per Haftbefehl gesucht wurde.

Der 27-Jährige flüchtete vor der Polizei unter anderem durch den Kaiser-Wilhelm-Park bis zum Graitengraben. Die Beamten verfolgten ihn, ein Polizist schnappte sich das Fahrrad eines Passanten, um den Flüchtenden einzuholen. Zeugen halfen der Polizei und erklärten, dass der Gesuchte in ein Mehrfamilienhaus am Graitengraben geflohen sei.

Polizisten öffneten Tür gewaltsam

Die Polizisten entdeckten den Mann am Fenster im Obergeschoss und durchsuchten daraufhin die Wohnung. Dort trafen sie auf sieben Männer, der Gesuchte war jedoch nicht darunter.

Schließlich entdeckten die Polizisten eine verschlossene Tür. Trotz mehrfacher Aufforderung sei die Tür nicht geöffnet worden, erklärte die Polizei. Die Beamten öffneten die Tür gewaltsam. Dahinter trafen sie auf den gesuchten Mann, der sofort in Richtung der Polizisten geschlagen habe. Die Beamten nahmen den Mann fest. „Auch auf dem Weg zum Streifenwagen ließ er keine Situation ungenutzt, um die Beamten anzugreifen“, teilte die Polizei mit.

Bei dem Einsatz wurde ein Polizist so schwer an der Hand verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war. Vier weitere Personen, die sich in der Wohnung befanden, wurden wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts festgenommen.

Polizisten wurden durch Schläge und Tritte verletzt

Bei einem Einsatz in der Nacht zu Montag wurde ein Streifenteam durch Schläge und Tritte verletzt. Die Beamten wurden gegen 1.10 Uhr zum einem Wohnhaus an der „Kleinen Hammerstraße“, gerufen. Dort habe ein 52-Jähriger lautstark randaliert.

Schon unten auf der Straße hörten die Polizisten das Grölen aus der Wohnung im Dachgeschoss. Durch die geöffnete Wohnungstür sahen die Beamten einen Essener, der auf dem Sofa herumschrie. Auf die Polizisten wirkte der Mann verwirrt und aggressiv. Der 52-Jährige reagierte erst, als die Beamten ihm damit drohten, ihn mit zur Wache zu nehmen. Daraufhin habe der Mann den Polizisten gegen die Knie und in den Bauch getreten.

Die Beamten konnten den Mann festnehmen. In der Wohnung fanden sie eine kleinere Menge Marihuana. Der Mann verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam.

Quelle: waz

Sep 04

Mireille (17) von Ex-Freund in Flensburg erstochen: Angeklagter viel älter als angenommen

Flensburg – Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen! Am 12. März wurde die Schülerin Mireille B. (17) mit 14 Messerstichen in ihrer Wohnung in Flensburg getötet. Unter dringenden Tatverdacht geriet schnell Ahmad S., der 2015 als unbegleiteter Minderjähriger aus Afghanistan nach Deutschland kam.

Jetzt muss sich der gebürtige Afghane vor dem Flensburger Landgericht wegen Mordes aus niederen Beweggründen verantworten. Er sitzt in U-Haft. In dem Prozess muss zunächst geklärt werden, wie alt Ahmad S. zur Tatzeit war.

Mireille B. (17) wurde mit 14 Messerstichen getötet

Mireille B. (17) wurde mit 14 Messerstichen getötet

Laut Ankläge soll der Mann aus Eifersucht gehandelt haben, weil das Mädchen in den Wochen zuvor eine andere Beziehung eingegangen sei.

Die Hinwendung zu ihrem neuen Partner und die damit einhergehende, von ihm unabhängige Lebensgestaltung habe der Angeklagte nicht akzeptieren wollen.

um Auftakt schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen, während die Mutter von Mireille, Claudia B., beim Verlesen der Anklageschrift immer in Tränen ausbrach.

Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht?

Zu Beginn des Prozesses musste das Gericht zunächst die Altersfrage klären, da es nach Gerichtsangaben widersprüchliche Angaben zum Alter des Angeklagten gab. Die Staatsanwaltschaft habe dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Die Rechtsmedizinerin Sabine Gumpert aus Kiel erklärte zum Prozess-Start, dass Ahmad S. zur Tatzeit mindestens 21 Jahre war. Anhand der Untersuchungen wurde sogar ein Durchschnittsalter von 29 Jahren ermittelt.

Die Klärung der Altersfrage ist deshalb notwendig, um zu entscheiden, ob im Fall Ahmad S. das Jugend- oder das Erwachsenenstrafrecht angewandt wird.

► Im Klartext: Wenn der Angeklagte zur Tatzeit wie zunächst angenommen 18 Jahre alt war, muss die Kammer entscheiden, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewandt wird. Bei Jugendstrafrecht beträgt die Höchststrafe den Angaben zufolge „im Regelfall zehn Jahre“.

► War er dagegen bereits 21 Jahre alt, käme das Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung. Dann droht eine lebenslange Strafe.

In diesem Haus in Flensburg wurde das Mädchen getötet

In diesem Haus in Flensburg wurde das Mädchen getötet

Der mutmaßliche Täter und Mireille B. standen seit Jahren unter der Obhut des Jugendamts Flensburg – das deutsche Mädchen wegen ihrer schwierigen Familiensituation, der junge Afghane, weil er 2015 als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland kam.

Der Asylantrag von Ahmad S. wurde abgelehnt, allerdings war die Entscheidung noch nicht rechtskräftig.

Am Landgericht Flensburg sind zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Mitte Oktober fallen.

Quelle: BILD

Sep 04

Vergewaltigung auf Klassenfahrt: Hatte Schüler (10) erst ganz anderes Opfer im Visier?

Ein zehnjähriger Junge aus Berlin soll während einer Klassenfahrt vergewaltigt worden sein. (Symbolbild)

Berlin – Ein Fall, der ganz Deutschland erschütterte: Ein zehnjähriger Schüler soll auf einer Klassenfahrt von einem gleichaltrigen Mitschüler vergewaltigt worden sein.

Wie die B.Z. nun berichtet, soll der mutmaßliche Täter zunächst ein anderes Opfer im Blick gehabt haben.

Zu der Tat kam es aber nicht, da der Schüler darauf bestand, in einem anderen Zimmer zu schlafen.

Martin Steltner (58), Sprecher der Staatsanwaltschaft, wollte sich dazu nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen bereits eingestellt, da die Kinder strafunmündig sind. Zuvor wurde über das Alter des mutmaßlichen Täters spekuliert, doch „weder Jugendamt noch Kripo haben dafür Anhaltspunkte“, dass mit dem Alter etwas nicht stimmen könnte.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass ein zehnjähriger Junge aus Afghanistan mit zwei weiteren Kindern einen gleichaltrigen Mitschüler vergewaltigt haben soll. Die beiden Mittäter sollen das Opfer festgehalten haben. Die Tat ereignete sich in Brandenburg.

Der mutmaßliche Haupttäter soll jetzt von normalen Schulen ferngehalten werden. Es wird überprüft, wie und wo er unterrichtet werden soll.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Sep 04

Flüchtlinge auf Autobahnparkplatz entdeckt: Nun werden drei Personen abgeschoben

Ein Zeuge hörte die Hilferufe auf dem Autobahnparkplatz (Symbolfoto).

Ingelheim – Drei der 16 Flüchtlinge, die vergangene Woche auf einem Autobahnparkplatz in Rheinhessen aufgegriffen wurden, sollen nach Belgien abgeschoben werden.

Die entsprechenden Haftbeschlüsse lägen vor, sagte Bernd Misskampf, Fachbereichsleiter der Ausländerbehörde des Kreises Mainz-Bingen, am Dienstag in Ingelheim.

„Die drei Personen aus Eritrea haben falsche Angaben hinsichtlich ihres Alters gemacht“, erklärte Misskampf. Sie hatten sich zunächst als Minderjährige ausgegeben.

Die richterlichen Beschlüsse seien bis Donnerstag dieser Woche gültig, danach müsse eine entsprechende Verlängerung beantragt werden. Die drei Flüchtlinge hätten keinen Asylantrag in Deutschland stellen wollen.

Ein Zeuge hatte vergangene Woche aus einem verschlossenen Auflieger eines Sattelschleppers Hilferufe gehört und die Beamten alarmiert. Der Lkw war auf dem Weg von Belgien nach Serbien (TAG24 berichtete).

15 der Flüchtlinge waren in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen) gebracht worden, einer wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Landrätin Dorothea Schäfer (CDU) wehrte sich gegen den Vorwurf, Ausländerbehörde und Jugendamt hätten nicht schnell genug gehandelt. „Sobald wir involviert wurden, haben unsere Mitarbeiter richtig gehandelt“, sagte Schäfer.

Die Ausländerbehörde in Ingelheim sei jedoch erst am Donnerstag vom Land informiert worden. Bis dahin waren 13 Flüchtlinge bereits verschwunden. Verwaltungsbehörden hätten keine Befugnis, jemanden in einer Erstaufnahmeeinrichtung festzuhalten, erklärte Misskampf.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

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