Jan 31

Wahnsinnstat! Mit Eisenstange den Schädel zertrümmert

Sieben Mal wurde mit einer Eisenstange auf den Kopf des Opfers eingeschlagen (Symbolbild).

Frankfurt – Wegen einer tödlichen Gewaltattacke in einem Frankfurter Männerwohnheim hat die Staatsanwaltschaft für einen Angeklagten eine Haftstrafe von neun Jahren beantragt.

Vor dem Landgericht Frankfurt plädierte die Anklagevertreterin am Mittwoch auf Totschlag. Der 47-jährige Äthiopier habe im Februar vergangenen Jahres in Tötungsabsicht seinem Zimmergenossen mit einer Eisenstange sieben Mal auf den Kopf geschlagen, sagte die Staatsanwältin. Der 66-Jährige erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen.

Aufgrund der Alkoholabhängigkeit und seiner psychischen Auffälligkeiten wurde darüber hinaus die Unterbringung des „therapieresistenten“ Angeklagten in der Psychiatrie beantragt. Er hatte den Anklagevorwurf in dem seit Dezember laufenden Prozess vor der Schwurgerichtskammer eingeräumt.

Das Urteil soll voraussichtlich am Freitag verkündet werden.

Fotos: dpa/Matthieu-Alexandre/AP

Quelle: Tag24

Jan 31

Messerstecherei in Flüchtlingsheim: 25-Jähriger attackiert Landsmann

Der 24-Jährige musste im Krankenhaus operiert werden (Symbolfoto).

Freinsheim – Am Montagabend kam es in einer Asylunterkunft zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern eines Asylheims.

Dabei soll ein 25-jähriger Ägypter seinem 24-jährigen Landsmann mit einem Messer mehrere tiefe Stich- und Schnittverletzungen in den Oberkörper- und Halsbereich zugefügt haben.

Die alarmierten Polizisten trafen zunächst nur auf den verletzten 24-Jährigen, der anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde, wo er operiert wurde.

Gerade als der junge Mann abtransportiert wurde, erschien der mutmaßliche Täter. Bei ihm wurde ein Messer sichergestellt.

Am Dienstag wurde der Beschuldigte dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung an.

Die Ermittlungen – auch zum Tatmotiv – dauern an. Der Beschuldigte bestreitet, die Verletzungen verursacht zu haben.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 31

AfD will Zuwanderer-Kinder zwingen, sich für einen Pass zu entscheiden

Die AfD will Kindern von Zuwanderern nur noch einen Pass zugestehen.

Berlin – Die AfD will gegen die doppelte Staatsbürgerschaft vorgehen und damit gleichzeitig am Freitag die CDU im Bundestag vorführen.

Denn die Rechtspopulisten setzen sich dafür ein, dass sich Kinder von Zuwanderern künftig wieder zwischen der deutschen Staatsbürgerschaft und dem Pass des Herkunftslandes der Eltern entscheiden müssen.

„Die Integration wird erschwert, wenn man so eine Art Rückfahrschein in der Tasche hat“, begründete der Parlamentarische Geschäftsführer Bernd Baumann (59) den Vorstoß am Dienstag gegenüber der dpa.

Hintergrund: Die Union hatte einst selbst auf ihrem Parteitag im Dezember 2016 auf Antrag der Jungen Union mit knapper Mehrheit eine Abschaffung der Regelung zur doppelten Staatsbürgerschaft gefordert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU) und ihre Parteispitze schmetterten dies allerdings in der Folge ab!

Auffällig: Der jetzige Antrag der AfD ähnelt dem damaligen der Christdemokraten inhaltlich sehr.

Die AfD wolle die CDU-Abgeordneten zwingen, sich klar zu bekennen. Deshalb werde man eine namentliche Abstimmung über die doppelte Staatsbürgerschaft beantragen.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 31

40-facher Enkeltrick-Betrug! Banden-Chef wandert über zwölf Jahre in den Knast

Der 30-jährige Angeklagte wartet zwischen seinen Anwälten Christian Lange (r) und Svenja Gruhnwald im Strafgerichtsgebäude auf den Beginn der Verhandlung.

Hamburg – Das Hamburger Landgericht hat einen Hintermann von Enkeltrickbetrügern zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

Dem 30-Jährigen seien 40 Betrugstaten nachgewiesen worden, sagte der Vorsitzende der Strafkammer, Bernd Steinmetz, am Montag. Hinter dem Angeklagten habe ein ganzes Netzwerk von Betrügern gestanden. „Bei Ihnen liefen die Fäden des Netzwerks zusammen“, sagte der Richter.

Der 30-Jährige habe von Polen aus agiert und sein luxuriöses Leben mit der Beute finanziert. Der Pole habe mindestens 300.000 Euro Profit gemacht. Laut Urteil muss der Angeklagte drei geschädigten Frauen rund 47.000 Euro zurückzahlen.

Der 30-Jährige sei in den meisten Fällen als so genannter Keiler tätig gewesen, stellte die Strafkammer fest: Er habe Menschen mit altmodisch klingenden Vornamen wie Ingeborg, Gerda, Heinrich oder Oswald in Deutschland angerufen und sich als Enkel oder Verwandter in einer Notsituation ausgegeben.

Erklärten sich die Senioren bereit, ihrem vermeintlichen Enkel zu helfen, schickte ein Mittäter vor Ort einen Abholer für das Geld los.

Der Prozess hatte vor einem Jahr begonnen. Erst im November hatte der Angeklagte ein fast vollständiges Geständnis abgelegt, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der 30-Jährige war im Juli 2016 in Ungarn festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden.

Fotos: Axel Heimken/dpa

Quelle: Tag24

Jan 31

Flüchtling stach Mitbewohner nieder: Wie alt ist er wirklich?

Das Opfer wurde mit Hilfe einer Notoperation gerettet. (Symbolbild)

Darmstadt/Mühltal – Knapp ein Jahr nach einer Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft in Südhessen steht am Dienstag ein Tatverdächtiger vor dem Landgericht Darmstadt.

Dort startet der Prozess gegen einen afghanischen Asylbewerber. Mit einem Messer soll er einen Mitbewohner beinahe erstochen haben.

Der Angeklagte ist nach eigenen Angaben 18 Jahre alt. Das Gericht geht aber von einem höheren Alter aus.

Der Angeklagte soll den Ermittlungen zufolge im Februar 2017 in Mühltal (Kreis Darmstadt-Dieburg) nach einem Streit auf den anderen Mann eingestochen haben.

Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt und in einer Notoperation gerettet. Dem Angeklagten wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 30

Union und SPD einigen sich auf Familiennachzug für Flüchtlinge

Flüchtlinge mit Koffern und Plastiktüten gehen im Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen) an Unterkünften vorbei.

Berlin – Union und SPD haben eine Einigung beim Familiennachzug von Flüchtlingen erzielt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Bis zum 31. Juli soll der Nachzug ausgesetzt bleiben, anschließend soll er auf 1000 Menschen pro Monat begrenzt werden, ergänzt um eine bereits bestehende Härtefallregelung.

Das Weiterbestehen der Härtefallregelung war im Sondierungspapier bisher nicht fixiert. Die genauen Details für diese dauerhafte Neuregelung sollen in den kommenden Monaten noch erarbeitet werden.

Mit diesem Kompromiss, der zuletzt unter anderem zwischen den Fraktionsspitzen vereinbart worden war, haben Union und SPD ein zentrales Streitthema ihrer Koalitionsverhandlungen abgeräumt. Dies geschah unter Zeitdruck, weil die aktuelle Regelung für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus – sogenannte subsidiär Schutzberechtigte – Mitte März ausläuft.

Dass der Familiennachzug nun bis Ende Juli weiter ausgesetzt bleibt, soll jetzt rasch im Bundestag beschlossen werden.

Bereits in ihren Sondierungsgesprächen hatten Union und SPD vereinbart, den Familiennachzug anschließend auf 1000 Menschen pro Monat zu begrenzen. Die SPD hatte angekündigt, bei den Koalitionsverhandlungen eine weitergehende Härtefallregelung erreichen zu wollen. Nun soll jedenfalls die im Aufenthaltsgesetz vorgesehene Härtefallregelung weiterhin greifen.

Bislang profitierten davon allerdings nur wenige Menschen aus der betroffenen Gruppe: 2017 wurde nur einigen Dutzend subsidiär Geschützten auf dieser Basis der Familiennachzug erlaubt.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 30

Sie half ihm, trotzdem schlitzte Friseur seiner Chefin den Hals auf

Der Prozess gegen den Mann aus Syrien kam zum Abschluss (Symbolbild).

Cottbus – Wegen einer lebensgefährlichen Attacke auf seine Chefin ist ein 39-jähriger Mitarbeiter eines Friseursalons in Herzberg (Elbe-Elster) zu acht Jahren Haft verurteilt worden.

Das Urteil erging nach Angaben von Gerichtssprecher Frank Merker am Montag wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung.

Der aus Syrien stammende Mitarbeiter habe die arg- und wehrlose Frau heimtückisch mit einem Schnitt in den Hals schwer verletzt, als sie auf einer Liege lag, urteilte das Gericht. Zuvor habe der Mann die Chefin aufgefordert, sich von ihm massieren zu lassen.

Das Gericht wertete das reuige Geständnis des Mannes als strafmildernd.

Laut dem Urteil hatte die Chefin den Mann gefördert und ihm auch eine Wohnung besorgt. Doch als der 39-Jährige Drogen nahm und bei der Arbeit nachlässig wurde, habe die Frau ihn zur Rede gestellt.

Tags darauf kam es zu dem heimtückischen Angriff, wie TAG24 berichtete.

Quelle: Tag24

Jan 30

Wer diesen Mann mit irren Augen sieht, muss sofort die Polizei rufen!

Die Polizei sucht den Mann seit dem 18. Januar 2018.

Recklinghausen – Augen auf! Die Polizei in Recklinghausen sucht nach einem Mann, der möglicherweise bewaffnet und gefährlich ist.

Ein von den Beamten veröffentlichtes Fahndungsbild zeigt den Täter, der besonders markante Augen hat.

Er war bei einem Raubüberfall beteiligt, der bereits am 18. Januar in der Glück-Auf-Straße stattfand.

Dort war das Ziel ein Zigaretten-Transporter. Der Fahrer wurde von zwei Männern mit Schusswaffen bedroht. Er wurde gezwungen aus dem Laster auszusteigen, anschließend fuhren die Täter mit dem Fahrzeug davon.

Nur wenige Minuten später wurde der Lieferwagen ganz in der Nähe gefunden. Die Ladung war jedoch komplett verschwunden.

In Zusammenarbeit mit dem Fahrer entstand schließlich das Fahndungsbild. Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, soll sich bitte bei der Polizei unter der Nummer 0800 2361111 melden.

Fotos: Polizei Recklinghausen

Quelle: Tag24

Jan 30

Räuspern löst Massenschlägerei auf Marktplatz aus

Die Situation eskalierte durch ein einfaches Räuspern. (Symbolbild)

Wittstock (Dosse) – Auf dem Marktplatz von Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) ist es am Samstagabend zu einer Schlägerei zwischen Jugendlichen aus einer tschetschenischen Familie und einer Gruppe Deutscher gekommen.

Wie die Polizei berichtete, hatten sich vier jugendliche Mitglieder der Familie gegen 19.40 Uhr durch das Räuspern eines Deutschen provoziert gefühlt und auf die andere Gruppe eingeschlagen.

Daraufhin hätten die Angegriffenen Verwandte und Bekannte informiert und seien mit insgesamt neun Personen vor das Haus der tschetschenischen Familie gezogen.

Als die Angreifer nicht aus dem Gebäude kamen, gingen die Deutschen wieder in Richtung Innenstadt. Dort erschien der Vater eines Tschetschenen und versetzte einem Mann einen Kopfstoß.

Alarmierte Polizeibeamte schlichteten den Angaben zufolge den Streit und nahmen Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung auf.

Fotos: 123RF (Symbolbild)

Quelle: Tag24

Jan 29

Eine Nacht voller Schlägereien: Angreifer rammt Polizist gegen Schaufenster

Die Polizei hatte Samstagnacht allerhand in Ulm zu tun. (Symbolbild)

Ulm – Chaos in der Innenstadt! In der Nacht auf Sonntag mussten mehrere Polizisten ausrücken, da an vielen Orten Schlägereien gemeldet wurden.

Gegen 02.15 Uhr wurde ein 40-Jähriger in der Keltergasse von fünf bis sechs Personen zusammengeschlagen. Er hatte schwere Verletzungen im Gesicht erlitten. Doch die Täter konnten entkommen.

Nur einige Minuten später geraten ein 37-Jähriger am Taxistand am Hauptbahnhof und zwei Täter in einen Streit, als ersterer dabei war, ein Taxi zu besteigen. Der 37-Jährige wurde von dem einen Angreifer getreten, der andere schlug mit Fäusten auf ihn ein.

Der Angegriffene kam mit dem Kopf gegen einen Stromkasten auf und ging schließlich bewusstlos zu Boden. Auch diese beiden Schläger konnten die Flucht ergreifen. Sie werden beide als 20 bis 22 Jahre alte Südländer beschrieben. Sie hatten kurze schwarze Haare, waren sehr schlank und ca. 1,75 Meter groß.

Um 03.45 Uhr wurde ein 23-Jähriger auf dem Münsterplatz angegriffen. Der Täter kam einfach an diesen heran und schlug ihm grundlos mit der Faust ins Gesicht. Der 23-Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch. Auch hier schaffte es der Angreifer zu entkommen. Er wird als 25 Jahre alter Südländer beschrieben. Er war ca. 1,65 Meter groß, hatte dunkle Haare. Er war bekleidet mit einer grünen Jacke und dunkelblauen Jeans.

Auch die Beamten wurden Ziel eines Angriffs: Bei einem Einsatz vor einer Diskothek habe ein 23-Jähriger einen Polizisten mit Anlauf gegen eine Schaufensterscheibe gerammt und zu Boden gerissen. Der Mann muss sich nun wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

In den anderen Fällen bittet das Polizeirevier Ulm-Mitte, Tel. 0731/188-3312, um Hilfe. Ermittlungen wurden aufgenommen.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

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