Okt 18

Mann überfahren, Schutzgeld erpresst: Hier kommt die Tschetschenen-Mafia

Gedränge auf der Anklagebank: Fünf Angeklagte, neun Verteidiger und drei Dolmetscher nahmen hier am Montag Platz.

Dresden – Prozess-Start gegen die Tschetschenen-Mafia am Landgericht Dresden. Fünf mutmaßliche Clan-Mitglieder sollen Landsleute um Schutzgeld erpresst haben.

Dabei war die Gang um die angeblichen Chefs Ibragim S. (30) und Isa S. (31) nicht zimperlich. Gemeinsam mit Aslanbek U. (28), Adam Z. (30) und Sergej R. (28) kreuzten sie laut Anklage bei den Opfern auf.

Angeblich hätten die sich abschätzig über Tschetschenen geäußert, sie beleidigt oder ohne deren „Genehmigung“ Drogen verkauft.

So fällige Strafgelder von über 10.000 Euro und Schutzgeld wurden erprügelt. Als Pfand galten Autos. Ein Kneiper gab seine Bar in der Dresdner Neustadt aus Angst vor dem Clan sogar auf. Auf einen Landsmann wurde am hellen Tag an der Mügelner Straße geschossen. Isa S. soll ihn überfahren, beinahe getötet haben.

V.l.n.r. Adam Z. (30), Ibragim S. (30), Aslanbek U. (28), Isa S. (31) und Sergej R. (28).
V.l.n.r. Adam Z. (30), Ibragim S. (30), Aslanbek U. (28), Isa S. (31) und Sergej R. (28).

Er schoss aber zurück. Weil Isa eine schusssichere Weste trug, blieb er unverletzt.

Monate wurde gegen die Bande mit kriminellen Kontakten nach Niedersachsen ermittelt. Dann waren die mutmaßlichen Mafia-Mitglieder, die meist im Wachdienst jobbten, auf dem Radar der Fahnder.

Erkennungszeichen: schwarze Klamotten, Bärte, konspirative Treffen in Saunen oder Shisha-Bars. Bei der bundesweiten Razzia im November 2016 fanden GSG 9 und LKA jede Menge Waffen (Pistolen, Säbel, Machete) und Bargeld.

Aslanbek U. soll sich gar bei der Festnahme mit GSG9-Beamten geprügelt haben. Zwar lauschten er und Isa S. der Anklageverlesung im Gericht eher belustigt, jammerte aber, er verstünde nur tschetschenisch, der russische Dolmetscher sei ihm keine Hilfe. Bereits zweimal wurde Aslanbek U. der Haftbefehl verkündet. Auf russisch.

„Bisher gab es nie Anzeichen für Verständnisprobleme“, konstatierte der Vorsitzende Richter. Ein Urteil soll im Dezember fallen. Prozesse gegen zehn weitere Angeklagte stehen noch aus.

 

Quelle: Tag24

Okt 18

Feuer in Flüchtlingsheim: Bewaffneter Mann sorgt für Polizeieinsatz

Polizei und Feuerwehr vor Ort in Filderstadt.

Filderstadt – Ein randalierender Mann in der Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Bernhausen (Kreis Esslingen) hat am Montagmittag Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen.

Wie e sin einer Pressemitteilung heißt, rückten zahlreiche Einsatzkräfte gegen 12.30 Uhr zu der Unterkunft in der Weidacher Straße aus, weil dort sowohl Rauchentwicklung als auch ein Tumult gemeldet worden waren. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte ein 27-jähriger Afghane dort randaliert und in der Gemeinschaftsküche im ersten Obergeschoss der Unterkunft Papier angebrannt, was vorübergehend zu der Rauchentwicklung und zu geringfügigem Schaden am Mobiliar führte.

Andere Bewohner konnten das Feuer löschen, bevor größerer Schaden entstand. Dabei soll der Tatverdächtige sie teilweise mit einem Messer bedroht haben, ehe er sich damit in seinem auf derselben Etage befindlichen Zimmer verbarrikadierte und androhte, sich das Leben zu nehmen. Weil zeitweise die Gefahr bestand, dass der Mann aus dem Fenster springen könnte, breitete die Feuerwehr ein Sprungtuch aus.

Den Beamten gelang es schließlich, den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Er legte das Messer weg und ließ sich widerstandslos festnehmen. Verletzt wurde niemand. Der 27-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen.

Gegen den Verdächtigen wird nun wegen Verdachts der Bedrohung und der Sachbeschädigung durch Brandlegung ermittelt.

Quelle: Tag24

Okt 17

Flüchtling will Mädchen vergewaltigen

Versuchte Vergewaltigung beim Balinger Bahnhof: Der mutmaßliche Täter sitzt in U-Haft. (Symbolfoto) Foto: Antonioguillem-stock.adobe.com

Balingen – Nach einer versuchten Vergewaltigung ist gegen einen 26-jährigen Somalier Haftbefehl erlassen worden. Das bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Jens Gruhl gegenüber dem Schwarzwälder Boten.

Freitagabend, Balinger Bahnhof: Ein Mann zerrt ein junges Mädchen ins Gestrüpp, drückt es zu Boden und versucht ihm die Kleider vom Leib zu reißen. Das Mädchen ruft laut um Hilfe. Und Hilfe kommt: Drei Männern gelingt es, den jungen Mann zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der junge Mann, Jahrgang 1991, der in Heidelberg als Flüchtling gemeldet ist, spricht nur gebrochen Englisch. „No problem“, sagt er, und „Advokat, Swizzerland“.

Das Mädchen ruft laut um Hilfe

„Es war Viertel nach neun“, erinnert sich Bahnhofseigentümer Peter Seifert im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Plötzlich sei ein Bekannter hereingestürmt und habe gerufen: „Peter, da draußen wird jemand vergewaltigt!“ Sofort seien sie hinausgeeilt. Die junge Frau sei auf dem Boden gelegen, der Mann oben drauf.

„Zu dritt haben wir ihn weggerissen und die Polizei verständigt.“ Die rückte an – von Hechingen, weil die Balinger Streife anderweitig beschäftigt war. Die Balinger Beamten kamen später dazu. „Die Polizisten haben gemeint: ›Den kennen wir, den hatten wir schon dreimal‹“, erzählt Seifert.

Drei Männer überwältigen den Mann

Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Vergewaltiger gleich mit, zudem zwei Zeugen: den Mann, der den Vorfall als Erster beobachtet hatte, und eine Frau, die sich um das verängstigte Opfer gekümmert hat. Auch der Krankenwagen kommt. Die junge Frau, die völlig verstört gewesen ist, wird ins Krankenhaus gebracht. Seifert ist fassungslos: „Wir haben auf dem Bahnsteig kein dunkles Eck“, sagt er, „da sind überall Lampen. An so einer Stelle vergewaltigt zu werden – das ist die Oberhärte!“

Die junge Frau hatte sich – wie sich später herausstellt – auf dem Bahnsteig mit einem Freund verabredet. Der Freund kam zu spät, da sei die Polizei schon da gewesen. Derzeit sei die junge Frau in psychologischer Betreuung, weiß Peter Seifert. Deren Mutter sei nach dem Vorfall bei ihm vorbeigekommen, mit einem Blumenstrauß, um sich für die Hilfe zu bedanken.

Wie Oberstaatsanwalt Gruhl weiter mitteilt, bestreitet der 26-Jährige die Tat hartnäckig. Jetzt gelte es, Zeugenaussagen auszuwerten: „Wir müssen den Vorgang prüfen.“ Bei der Polizei sei der junge Mann bekannt gewesen, weil er in einer Gaststätte seine Rechnung nicht bezahlt habe.

Quelel: schwarzwälder bote

Okt 17

Polizei schnappt Verdächtigen nach tödlicher Disko-Schlägerei

Wie jetzt bekannt wurde, ist der Tatverdächtige den Beamten bereits Anfang Oktober ins Netz gegangen. (Symbolbild)

Konstanz – Nach einer tödlichen Schlägerei in einer Disco in Schleswig-Holstein hat die Polizei einen Tatverdächtigen in Baden-Württemberg gefasst.

„Er wurde am Sonntag, den 8. Oktober, bei einer Grenzkontrolle in Konstanz festgenommen“, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Dienstag. Es handelt sich um einen 22-Jährigen mit albanischem Pass. Er wurde bislang noch nicht vernommen. Zuvor hatten mehrere Medien über die Festnahme berichtet.

Ein aus Syrien stammender Mann war fünf Tage nach einer Auseinandersetzung im „Joy“ Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) an den Folgen seiner Kopfverletzungen gestorben. Der 22-Jährige war nach Polizeiangaben am 2. September bei einer Schlägerei verletzt worden. Noch am Boden liegend soll er einen weiteren Schlag erlitten haben.

Quelle: Tag24

Okt 17

Sexueller Übergriff! Junge Frau auf Heimweg zu Boden gestoßen und gewürgt

Freiburg – Dienstagnacht wurde eine 21-jährige Frau auf ihrem Heimweg in der Freiburger Innenstadt an der Haltestelle Runzmattenweg von einem Täter angegangen. Er stieß sie zu Boden und begann sie zu würgen.

Der jungen Frau gelang es, dem Täter ein mitgeführtes Desinfektionsmittel in die Augen zu sprühen, so dass er von ihr abließ und sie flüchten konnte.

Die Frau beschreibt den Täter wie folgt:

  • Etwa 185 cm groß
  • Schlaksige/ dünne Statur
  • Etwa 30 Jahre alt, Schwarzafrikaner.
  • Getragen hatte er auffällig rote Turnschuhe (Sneakers) und ein blaues, nach hinten gedrehtes Basecap

Laut Zeugin habe sie kurz vor der Tat einen Passanten unmittelbar vor ihr die Brücke gen Berliner Allee entlang laufen sehen.

Der Fall lässt schreckliche Erinnerungen an den Freiburger Mordfall vor einem Jahr wach werden, bei dem eine Studentin vergewaltigt und ermodet wurde. Aktuell läuft der Prozess im Freiburger Gericht. (TAG24 berichtete)

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen wie den benannten Passanten, die sachdienliche Angaben machen können sich unter Tel: 0761-8825777 zu melden.

Quelle: Tag24

Okt 17

Asylbewerber rastet in Ausländerbehörde aus und zückt Messer

Der Mann bedrohte einen Mitarbeiter mit einem Messer. (Symbolbild)

Gießen – Mit einem Taschenmesser hat ein 26-Jähriger einen Mitarbeiter der Gießener Ausländerbehörde bedroht.

Der irakische Asylbewerber habe am Montag im Wartebereich des Rathauses zunächst eine Mitarbeiterin angeschrien, berichtete die Polizei. Danach soll er einen 34-jährigen Beschäftigten mit dem Messer bedroht haben.

Der Mann blieb unverletzt. Die Polizei nahm den 26-Jährigen vorübergehend fest. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Quelle: Tag24

Okt 17

Frau in Essener Disco von sechs Männern sexuell belästigt

Symbolfoto – pixabay

Zwei Frauen sind am Samstagabend in einer Essener Disco unterwegs. Kurz vor Mitternacht stellen sich ihnen mehrere Männer in den Weg. Sie umzingeln eine der Frauen und begrapschen sie. Einer der Täter ist erst 17 Jahre alt.

In einer Diskothek in Essen ist eine Frau nach Angaben der Polizei von mehreren Männern sexuell belästigt worden. Sechs Unbekannte hätten sich kurz vor Mitternacht zwei Frauen im Alter von 24 und 27 Jahren im Eingangsbereich der Disco in den Weg gestellt.

Eine von ihnen sei von den Männern anschließend umzingelt worden, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatten sie ihr anschließend unter anderem an das Gesäß gefasst.

Die Frauen konnten sich aber aus der Situation befreien und flüchteten. Sie verständigten einen Türsteher, der wiederum die Polizei alarmierte.

Die nahm sechs tatverdächtige Männer syrischer Herkunft im Alter von 17 bis 32 Jahren fest.

Quelle: welt

Okt 16

22-Jähriger stirbt bei Messerstecherei in Innenstadt

Ein 22-jähriger Mann starb bei einer Messerstecherei in der Innenstadt. (Bildmontage)

Köln – Bei einer Messerstecherei in Köln wurde ein Mann (22) am Sonnabend tödlich verwundet. Die Polizei hat bereits drei Tatverdächtige festgenommen.

Den bisherigen Erkenntnissen von Polizeipräsidium Köln und Staatsanwaltschaft zufolge kam es zwischen dem Opfer sowie fünf bis sechs Männern zu einer Auseinandersetzung auf dem Ebertplatz.

Während der Prügelei erlitt der 22-Jährige eine Stichverletzung im Oberkörper und brach infolgedessen zusammen. Zwar versuchten Rettungskräfte noch, den Verwundeten wieder zu beleben und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort erlag der 22 Jahre alte Mann jedoch seinen Verletzungen.

Die Polizei konnte in Tatortnähe drei verdächtige Männer festnehmen. Sowohl sie als auch die getötete Person stammen aus Afrika.

Die Mordkommission fahndet nun nach den weiterhin flüchtigen Männern und sucht nach Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 via Telefon unter der Nummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Tag24

Okt 16

Mann wird auf Damenklo verprügelt und ausgeraubt

Der Mann wurde auf einem Damenklo überfallen. (Bildmontage)

Stuttgart – Ein 25-Jähriger ist am frühen Samstagmorgen in der Klett-Passage überfallen worden – auf dem Damenklo!

Wie die Polizei meldet, benutzte der junge Mann das Damenklo, weil sich die Tür zur benachbarten Herrentoilette angeblich nicht öffnen ließ. Als er aus der Kabine kam, schlugen und traten zwei Unbekannte unvermittelt auf ihn ein.

Dabei zogen sie ihm aus seiner Jackentasche den Geldbeutel und sein Handy. Außerdem musste er seinen Ehering aushändigen. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde leicht verletzt und kam ins Krankenhaus.

Sie werden folgendermaßen beschrieben:

1) Etwa 25 Jahre alt, ungefähr 180 Zentimeter groß, hellbraune Haare, war zur Tatzeit schwarz bekleidet, vermutlich Südosteuropäer.

2) Rund 25 Jahre, etwa 175 Zentimeter groß, bekleidet mit schwarzem Sportanzug mit blauen Streifen, ebenfalls vermutlich Südosteuropäer.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0711/89905778 in Verbindung zu setzen.

Die Klett-Passage am Hauptbahnhof .
Die Klett-Passage am Hauptbahnhof,
Fotos: 123RF, dpa/123RF

Quelle: Tag24

Okt 16

Asylbewerber räumt ein: Er brannte elf Neuwagen nieder

Elf Neuwagen brannten lichterloh: Der Brandstifter ist nun gefasst!

Wiesbaden – Nun ist klar, wer in der Nacht zum Montag das Feuer auf dem Gelände eines Wiesbadener Autohauses gelegt hat! Ein 23-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan gestand die Brandstiftung.

Elf Neuwagen sind seit Montag nur noch Schrott. Autos der Marken Skoda, Audi und VW gingen nach und nach in Flammen auf und hinterließen schwelende Überreste (TAG24 berichtete).

Wiesbadener Polizeikräfte gelang es vergangene Nacht einen dringend Tatverdächtigen festzunehmen, nachdem im Verlauf der Woche umfangreiche Ermittlungen zu der Brandstiftung durchgeführt wurden. Durch die immer klarere Beweislage, wurde der Mann schließlich identifiziert.

Da sein Aufenthaltsort nicht bekannt war, wurden zahlreiche Anlaufstellen überwacht. Heute Nacht konnten dann zwei Streifen des 1.Polizeireviers den Mann im Bereich der Innenstadt widerstandslos festnehmen und in das Polizeigewahrsam einliefern.

In der Vernehmung des Beschuldigten im Verlauf des heutigen Samstag (14.10.17) räumte er die Tat ein. Nach Rücksprache mit Staatsanwaltschaft und dem Haftrichter erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan, der bisher hinreichend im Bereich der Eigentumskriminalität in Erscheinung getreten ist.

Quelle: Tag24

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