Apr 02

Rollator-Rentnerin (66) von Asylbewerber überfallen – Wie fies!

Die Täter lauerten Christa H. (66) vor den Briefkästen auf
Foto: Olaf Rentsch

Dresden – Brutaler Überfall auf zwei Rollator-Rentnerinnen im feinen Dresdner Stadtteil Striesen.

Christa H. (66) ist nach einem Bandscheibenvorfall auf den Rollator angewiesen
Foto: Olaf Rentsch

Am Freitagmittag wurde eine 88-Jährige auf der Müller-Berset-Straße von zwei Räubern angegriffen und zu Boden gestoßen. Sie liegt mit Beckenbruch im Krankenhaus. Die Täter erbeuteten ihre Einkaufstasche mit Geld und Waren im Wert von 300 Euro.

Kurz darauf überfielen die gleichen Täter Rentnerin Christa H. (66) im Eingangsbereich eines Plattenbaus auf der Comeniusstraße – auch sie kam mit ihrem Rollator gerade vom Einkaufen.

„Ich sah die zwei dunkelhäutigen Männer in meinem Hauseingang neben den Briefkästen stehen. Als ich die Tür zum Hausflur aufschloss, wurde ich von hinten umklammert, auf den Kopf geschlagen und gegen die Beine getreten“, sagt die Witwe.

Die Diebe erbeuteten alle ihre Papiere, Einkäufe und Bargeld im Wert von 30 Euro. Einer der Täter (21, Tunesier) wurde später mit einem Teil der Beute geschnappt, sitzt in U-Haft.

Damit nicht genug.

An der Wallstraße kontrollieren Polizisten ausländische Jugendliche
Foto: Falke

In der Nacht zum Samstag wurde ebenfalls in Striesen ein Tunesier von vier Arabern mit einem Messer angegriffen und verletzt, sie klauten sein Handy und einen Ring.

In der Wallstraße kontrollierte die Polizei den ganzen Tag jugendliche Ausländer, um Gewalttaten zu verhindern, weil dort rivalisierende Banden mehrfach aufeinander losgingen.

Am gleichen Abend kam es schließlich zu einer heftigen Schlägerei zwischen Marokkanern und Iranern an der Rothenburger Straße.

Quelle: BILD

Apr 02

Berlin Kapituliert! Das Verbrechen hat die Hauptstadt fest im Griff

Einsatz auf dem Alexanderplatz: Nach einer Schlägerei mit zwei Verletzten ist ein Polizeifahrzeug angerückt
Foto: spreepicture

Berlin – Die Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln, Franziska Giffey (SPD), sagte neulich ganz nebenbei: „In Berlin gibt es 12 bis 14 kriminelle Clans, die den sozialen Frieden gefährden.“

Sie sagte es und niemand regte sich darüber auf. Man hat sich daran gewöhnt.

Neun dieser Clans bestehen aus arabischen Großfamilien mit jeweils mehreren Hundert Mitgliedern. Sie beschäftigen sich mit Drogenhandel, Einbruch, Raub, Hehlerei, Menschenhandel, Prostitution, Spielhöllen.

Die Eltern kamen in den 1980ern als staatenlose Palästinenser aus dem Libanon, die Söhne haben einen deutschen Pass. Wenn doch mal einer von ihnen geschnappt wird, dann verweigert er die Aussage. Er will seinen Leuten nicht schaden, geht im Zweifel lieber ins Gefängnis.

Denn das Geschäft läuft einfach zu gut. Zum Beispiel der organisierte Raub.

Die Ende März gestohlene 100-Kilo-Goldmünze aus dem Bodemuseum. Tatverdächtig sind auch Mitglieder eines Clans. Foto: Sven Meissner.

Im März 2017 wurde eine 100 Kilogramm schwere Münze mit einem reinen Goldwert von 3,7 Millionen Euro aus dem Bodemuseum gestohlen. Die Polizei nahm einen arabischen Clan ins Visier und vier Verdächtige fest. Ein Fluchtauto wurde in Polizeigewahrsam genommen.

Die abschreckende Wirkung war gering: Nachts drangen unbekannte Täter auf das Polizeigelände ein und versuchten, die Spuren am Tatfahrzeug unkenntlich zu machen. Wie konnten sie auf das Gelände gelangen? Dreimal wurde in diesem Jahr bei der Polizei selbst eingebrochen, einmal im Präsidium.

Die Polizei lässt sich aufgrund von Personalmangel von privatem Wachschutz sichern. Einige der Firmen sind teilweise oder ganz in arabischer Hand.

„Wer bewacht die Wächter?“, fragte die FDP im April 2014 den Berliner Senat. Sie erhielt bis heute keine Antwort.

Keine Antwort gibt es auch auf den Drogenhandel im Görlitzer Park. Wer aus der U-Bahn steigt, der wird von Dealern umringt.

Die grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sieht dabei zu. Man könnte Hanf ja auch legalisieren, dann wäre das Problem gelöst, sagt sie – und stellte städtische Räume für eine Ausstellung zur Verfügung, die Dealer als Helden verehrt. Originaltext: „Drogenverkäufer arbeiten unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum.“

Passanten werden von einem Dealer (links) am U-Bahnsteig angesprochen
Foto: Olaf Selchow

Quelle: BILD

 

Apr 01

Nach Attacke in Gießen: Polizei sucht Disco-Messerstecher mit Phantombildern

Diese Zeichnungen der beiden Tatverdächtigen erstellte die Polizei nach Angaben von Zeugen. Der linke soll zwischen 17 und 20 Jahre alt sein, der rechte etwa 16 Jahre. Bild © Polizeipräsidium Mittelhessen

Am frühen Morgen sollen sie vor einer Gießener Disco mit drei Männern in Streit geraten sein. Sie verletzten einen lebensbedrohlich, einen anderen schwer. Nun hat die Polizei Phantombilder der Verdächtigen veröffentlicht.

Mit Phantombildern sucht die Polizei in Gießen nach zwei Unbekannten, die vor knapp zwei Wochen vor einer Disco mehrere junge Männer angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben sollen. Die Beamten hoffen auf Hinweise, um die beiden festnehmen zu können. Ihnen wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Einer der beiden Angreifer soll Zeugenangaben zufolge zwischen 17 und 20 Jahre alt sein, etwa 1,75 Meter groß, schwarze Haare und ein markantes Kinn haben. Der andere soll etwa 16 Jahre alt sein, auffallend schwarze Locken haben und mit 1,70 Meter etwas kleiner sein. Zeugen sagten, dem Aussehen nach könnten die Verdächtigen aus dem nordafrikanischen oder arabischen Raum stammen.

Mit dem Messer am Hals verletzt

Die Verdächtigen sollen am frühen Morgen des 10. März drei junge Männer beim Verlassen der Disco „Harlem“ in Gießen angesprochen haben. Nach einem Wortwechsel sollen die beiden auf einen damals 19-Jährigen eingeschlagen haben, der daraufhin zu Boden ging. Einer der Verdächtigen soll dann mit einem Messer auf den jungen Mann eingestochen und ihn lebensbedrohlich am Hals verletzt haben. Ein 20-Jähriger, der dem Angegriffenen zu Hilfe kommen wollte, wurde erheblich am Arm verletzt. Der dritte aus der Gruppe blieb unverletzt.

Nach der Tat flüchteten die beiden Täter in Richtung Oswaldsgarten.

Quelle: hessenschau

Apr 01

Bluttat in Heimsheim – Frau schwer verletzt auf Straße gefunden

Der Angriff fand am Donnerstagnachmittag statt (Symbolbild)

Mit schweren Schnittverletzungen ist eine 28-jährige Frau am Donnerstag auf einer Straße in Heimsheim (Enzkreis) gefunden worden. Das wurde am Freitag bekannt. Unter Verdacht steht der von ihr getrennt lebende Ehemann.

Die Verletzte kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Karfreitag mitteilte. Es bestehe keine akute Lebensgefahr.

Ehemann festgenommen

Unter Tatverdacht steht der 32 Jahre alte von ihr getrennt lebende Ehemann. Die Polizei nahm ihn nach kurzer Fahndung fest. Er befindet sich nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

Streit vor der Tat

Den weiteren Angaben zufolge soll das aus Afghanistan stammende Ehepaar vor der Tat gestritten haben. Genaue Hintergründe sind noch unklar.

Quelle: SWR

Apr 01

Ist das ein „Rücktritt“ vom Versuch zu töten?

Vivien K. (24) auf der Intensivstation. Ihre Mutter: „Es ist überwältigend, wie viel Menschen an unserem Schicksal Anteil nehmen“
Foto: privat

Vivien K. (24) nach Streit von Flüchtling (17) niedergestochen ++ Ihm wird nur gefährliche Körperverletzung vorgeworfen – weil der mutmaßliche Täter angeblich freiwillig nicht weiter auf sein Opfer einstach

Hannover – Sie lag im künstlichen Koma, schwebte in Lebensgefahr! Messer-Opfer Vivien K. (24) aus Burgwedel (Niedersachsen) ist weiter auf der Intensivstation – doch gegen den Tatverdächtigen wird derzeit nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Wie kann das sein?

Weil der mutmaßliche Täter (17), ein syrischer Flüchtling, nach „nur“ einem Messerstich angeblich freiwillig nicht weiter auf sein Opfer einstach, könnte das juristisch gesehen als „Rücktritt von der versuchten Tötung“ gewertet werden – so die Staatsanwaltschaft.

Ex-Richter Harald Zimbehl (71) aus Hannover erklärt in BILD: „Das bedeutet, dass eine Bestrafung wegen des Delikts entfällt, das mutmaßlich ursprünglich geplant war.“ Nach dieser Annahme hätte der Messerstecher sich selbst überlegt, nicht weiter zuzustechen, um sein Opfer zu schonen.

Der Tatverdächtige (17) sitzt in U-Haft
Foto: Kai Zaengel

Ist das plausibel?

Ärzte mussten Vivien K. die Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse entfernen, Rippen sind gebrochen, Schläuche versorgen sie. Zeitweilig war sie in Lebensgefahr.

Björn Nordmann, der Anwalt des Opfers, zu BILD: „Nach meiner vorläufigen Einschätzung der Situation am Tatort zweifle ich am freiwilligen Rücktritt vom Versuch.“

Er geht davon aus: Der Beschuldigte stach nicht weiter zu, weil Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden, der Täter Angst vor der Festnahme hatte.

Quelle: BILD

Apr 01

Kardinal Marx ruft zu Solidarität mit Muslimen in Deutschland auf

Reinhard Marx während eines Gottesdienstes im September 2017

Kardinal Reinhard Marx appelliert an Karfreitag an Christen in Deutschland, auf Muslime und Nicht-Glaubende zuzugehen. Dazu gehöre auch, sie zu sich einzuladen.

Angesichts von muslimfeindlichen Übergriffen in Deutschland ruft der Münchner Kardinal Reinhard Marx Christen zu Widerstand auf. „Wo Hass und Gewalt gepredigt werden, da müssen wir als Christen Nein sagen“, sagte Marx während seiner Karfreitagspredigt zum „Kreuzweg der Völker“ in der Münchner Innenstadt. Christen verurteilten jede Gewalt und jeden Hass, der religiös oder politisch begründet werde und der sichtbar werde, wenn Menschen angegriffen, Kirchen, Synagogen oder Moscheen angezündet und geschändet werden.

Marx appellierte an die Gläubigen, sie sollten mehr auf Nachbarn, die einer anderen Religion angehören, zugehen. „Oder umgekehrt, sie auch zu uns einladen, sodass Begegnung immer wieder möglich wird“. Nur so könnten Vorurteile und Missverständnisse überwunden werden. „Ohne den Willen, den anderen anzunehmen, ohne Wohlwollen und das Element der Freundschaft gibt es keinen wirklichen Zusammenhalt“, sagte der Kardinal. „Sicher werden sich nicht alle auf einen solchen Weg einlassen, aber wenn wir Christen es nicht tun, wer sollte einen solchen Geist in diesem Land voranbringen?“

Der „Kreuzweg der Völker“ ist die Karfreitagsprozession durch die Münchner Innenstadt. Tausende Menschen wurden dazu erwartet. Gläubige aus mehr als 20 verschiedenen Sprach- und Volksgruppen beten die 14 Stationen des Kreuzwegs. Sie tragen auch Texte und Passionslieder aus unterschiedlichen Traditionen vor. Die Prozession durch München sei auch ein Zeichen für diese Stadt und für dieses Land, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Hautfarben zusammenleben könnten, sagte Marx.

Er ist Erzbischof von München und Freising und auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Marx sprach in seiner Predigt auch das weltweite politische Klima an: „Es scheint mir wieder neu eine Zeit der verbalen, politischen und militärischen Aufrüstung zu sein“, sagte er. Es gelte die Logik von Gewinnern und Verlierern. „Sieger soll sein, wer am lautesten und deutlichsten und mächtigsten seine Interessen vertritt“, kritisierte der Kardinal.

Quelle: Spiegel

Apr 01

Asylbewerber bedroht Polizisten mit Messer

Weil er abgeschoben werden sollte, bedrohte ein 35-jähriger Nigerianer die Polizisten. Danach sprang er aus seinem Fenster und ist seitdem auf der Flucht.

Wie die Polizei mittteilte, sollte im Rahmen der Abschiebung ein nigerianischer Asylbewerber Dienstagfrüh kurz vor vier Uhr von Einsatzkräften der Ingolstädter Polizei aus der Asylunterkunft in der Manchinger Straße in Ingolstadt abgeholt werden. „Bereits vor Eintreffen der Polizei wollte er flüchten, was durch den Sicherheitsdienst der Aufnahmeeinrichtung verhindert werden konnte“, so ein Sprecher der Ingolstädter Polizeiinspekton.

Und er fügte hinzu: „Als die Beamten an der Unterkunft ankamen, zeigte sich der Nigerianer zunächst noch kooperativ, griff dann aber plötzlich nach einem Messer und bedrohte die Polizisten damit.“ Der 35-jährige Nigerianer flüchtete anschließend durch einen Sprung aus seinem Zimmerfenster im ersten Stock. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Polizeistreifen und einem Polizeihubschrauber verlief erfolglos. „Bis dato konnte die Polizei dem Nigerianer nicht habhaft werden“, so der Polizeisprecher abschließend.

Quelle: Ingolstadt Reporter

Apr 01

Mann schießt um sich – Polizei stoppt 29-Jährigen mit Warnschuss

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Die Beamten kreisten den Mann ein, erst als ein Polizist einen Warnschuss abfeuerte, ließ er das Gewehr fallen. (© Foto: Polizei)

Hille-Oberlübbe/Bad Oeynhausen (mt/jhr). Ein 29-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen hat am Karfreitag mit einem Gewehr samt Zielfernrohr im Wiehengebirge Polizei und Waldbesucher in Atem gehalten. Der Mann schoss am Oberlübber Bergsee um sich, berichtet die Polizei.

Polizisten brachten daraufhin Spaziergänger in Sicherheit. Erst nachdem einer der Beamten einen Warnschuss abgegeben hatte, konnte der Mann von den Einsatzkräften überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Wie sich später herausstelle, handelte es sich bei der Waffe um ein Luftgewehr, Kaliber 4,5 Millimeter.

Die Polizei stellte das Gewehr sicher. Es handelte sich um ein Luftgewehr. (© Foto: Polizei)

Ein Jäger samt Familie war am Nachmittag auf den bewaffneten Mann am Ufer des Bergsees aufmerksam geworden. Als er ihn ansprach, zeigte der sich aggressiv und warf mit Stöcken auf den Hund der Familie. Der Familienvater alarmierte einen weiteren Jäger sowie per Notruf 110 die Polizei. Laut der beiden Jäger sollte es sich bei dem Gewehr um eine scharfe Waffe handeln.

Daraufhin rückten gut ein Dutzend Beamte zum Lübber Schulweg nach Oberlübbe aus. Rund 500 Meter vom Waldrand entfernt im Wiehengebirge bemerken die Einsatzkräfte den Verdächtigen am See. Der Mann schoss mit dem Gewehr, auf dem erkennbar ein Zielfernrohr angebracht war, offenbar ungezielt mehrfach ins Wasser, auf eine Felswand sowie in Richtung der Beamten.

Die Polizisten geleiteten daraufhin mehrere ahnungslose Spaziergänger aus dem Wald und begannen gleichzeitig damit, den Schützen einzukreisen. Der Mann bewegte sich währenddessen in Richtung des Ostufers und verschwand zeitweise im Unterholz.

Schließlich gelang es den Beamten, den Mann auf einem Waldweg zu stellen. Doch erst als einer der Polizisten einen Warnschuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft abfeuerte, ließ der Mann sein Gewehr fallen. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand. Letztlich konnten die Beamten ihn aber überwältigen und Handschellen anlegen.

In seinem Rucksack fanden die Polizisten neben diversen Werkzeugen auch noch Munition. Bei einer späteren Hausdurchsuchung wurde zudem eine Luftpistole gefunden und ebenfalls sichergestellt.

Da ein Drogenvortest positiv verlief, wurde dem 29-Jährigen auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen. Warum der Mann um sich schoss, ist noch unklar. Er lässt sich anwaltlich vertreten.

Der 29-Jährige stammt gebürtig aus Kirgisien, wohnt in Bad Oeynhausen und ist wegen eines Körperverletzungsdeliktes polizeibekannt.

Da keine Haftgründe vorlagen, wurde der Mann in Absprache mit der Staatsanwaltschaft am späten Abend wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Quelle: Mindener Tageblatt

Apr 01

Stadtgemeinde Meran bezahlt Partnervermittlung für Migranten

Merans Bürgermeister Paul Rösch bei seiner umstrittenen Schuhputz-Aktion – Foto: Facebook

Erstaunliches hat eine Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit Meran zu Tage gebracht. Die Stadtgemeinde Meran hat einen Beitrag für die Integration von Flüchtlingen und Migranten in Höhe von 57.000 Euro erhalten. Bisher wurden damit aus Sicht der STF jedoch nur unnütze Projekte gefördert. Anstatt den Flüchtlingen Weiterbildung, Sprachkurse und Unterbringung anzubieten, würden die staatlichen Beiträge für Partnervermittlung, Fotografie und Streetworker ausgegeben.

Christoph Mitterhofer, Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit Meran, sieht darin die Verschwendung öffentlicher Gelder. „Flüchtlinge und Migranten brauchen keine Partnervermittlungs- oder Musikkurse, sondern intensive Sprachkurse und Arbeitsausbildung. Ansonsten werden sie weiter zu Lasten der Bevölkerung leben und nie in den Arbeitsmarkt integriert werden. Im schlimmsten Fall könnten sie sogar in die Kriminalität abrutschen.“

Die Meraner Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit fordert die grüne Stadtregierung auf, endlich ihre Naivität abzulegen und die Flüchtlingsintegration beherzt und konstruktiv voran zu treiben.

Apr 01

Experte fordert Arabisch als Pflichtfach – an allen deutschen Schulen

Arabisch als Schulfach: Das ist keine ganz neue Forderung. (Foto: dpa)

Deutschland ist ein Einwanderungsland – und immer mehr Menschen kommen aus dem Nahen Osten. Ein Universitätsprofessor fordert deshalb: Wenn arabische Kinder Deutsch lernen müssen, sollten deutsche Kinder auch Arabisch lernen.

Mit seiner Forderung, auch deutsche Kinder müssten in der Schule Arabisch lernen, stößt der Präsident der privaten Kühne Logistics University in Hamburg, Thomas Strothotte, eine neue Debatte über Integration an. In einem Gastbeitrag für die Zeitung „Die Zeit“ schrieb Strothotte: „Hierzulande sollte hinzukommen, dass die Flüchtlingskinder aus dem Nahen Osten Deutsch und die deutschen Kinder Arabisch lernen“.

Thomas Strothotte unterrichtet in Hamburg.

Thomas Strothotte unterrichtet in Hamburg.(Foto: picture alliance / dpa)

Beide Sprachen, so der Informatiker, müssten für alle Schüler und Schülerinnen bis zum Abitur zur Pflicht werden – und im Optimalfall auch als gleichberechtigte Sprachen im Unterricht anerkannt werden. Auf diese Weise würde den jungen Deutschen „ein Zugang zur arabischen Welt“ ermöglicht. „Wir würden damit anerkennen, ein Einwanderungsland und eine mehrsprachige Gesellschaft zu sein“, schrieb er weiter. Zudem würden die Kinder auf den tiefgreifenden Wandlungsprozess im Nahen Osten vorbereitet werden, den der Professor für die kommenden Jahrzehnte voraussagt.

Mit dem Erlernen der arabischen Sprache „empfehlen wir uns und unsere Kinder als wirtschaftliche, kulturelle und politische Partner, die diesen Transformationsprozess begleiten können“, so Strothotte, der selbst kanadischer Staatsbürger ist. Forderungen, Arabisch als Schulfach einzuführen, kommen nicht nur von dem Bildungsexperten.

„Wir müssen Schritt halten“

Auch die Münchner Grünen-Fraktion setzt sich dafür ein, dass zumindest an Gymnasien Arabisch als Zweitsprache angeboten wird. Dadurch würde man die Sprachleistung der Neuankömmlinge besser würdigen, heißt es in einem Antrag, aus dem die „Abendzeitung“ zitierte.

Bereits vor zwei Jahren hatte zudem der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK), Christian Wiesenhütter, ähnliches gefordert. „Wir müssen endlich anerkennen, dass Arabisch eine Weltsprache ist, und wir müssen Schritt halten“, hatte er dem „Tagesspiegel“ gesagt. Wenn die Geschäftsbeziehungen so weiterwachsen würden „wie im Augenblick“, dann sei „die Sprache natürlich ein Faktor“.

Quelle: ntv

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