Mrz 04

Weil sie gegen Scharia verstieß? Bruder zerschneidet 17-Jähriger Gesicht

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen aufgenommen (Symbolfoto).

Biberach – Über den beinahe tödlichen Messerangriff auf eine 17 Jahre alte Palästinenserin vom Freitag kommen nun verstörende Details ans Licht.

Wie die Kronen Zeitung unter Berufung auf die Bild berichtet, müssen sich im Kinderzimmer, in dem das Mädchen mit ihrem Sohn lebt, schreckliche Szenen abgespielt haben. Demnach stach der 20-jährige Bruder des Opfers ein Messer in den Brustkorb seiner schwangeren Schwester, schlitzte ihr beide Mundwinkel auf.

Währen die lebensgefährlich verletzte 17-Jährige um ihr Leben flehte, soll ihre Familie mit dem Handy gefilmt haben. Das Opfer habe auf der Aufnahme darum gebettelt, dass ein Krankenwagen gerufen wird.

Hintergrund der Tat könnte ein versuchter Ehrenmord sein. Laut Zeitung hatte sich das Mädchen in einen Flüchtling (26) aus dem benachbarten Biberach verliebt, wollte sich von seinem syrischen Ehemann (34) trennen.

Dadurch sei die Familienehre der nach islamischem Recht verheirateten Jugendlichen beschmutzt worden.

Wie die Kronen Zeitung meldet, war die 17-Jährige vor Jahren mit ihrer Familie aus den Palästinensergebieten über Libyen nach Deutschland geflohen. Dort sei sie mit 15 nach Scharia-Recht mit einem Syrer vermählt worden, brachte mit 16 ihren Sohn zur Welt. Ende 2017 sei sie erneut schwanger geworden.

Der 20 Jahre alte Bruder sowie der 34-Jährige waren nach der Tat geflohen, wurden im unterfränkischen Schweinfurt gefasst.

UPDATE: 13.46 Uhr

Der Gesundheitszustand der niedergestochenen 17-Jährigen ist stabil. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zu einem von der Bild-Zeitung veröffentlichtem Video, das den Bruder der Jugendlichen während der Tat zeigen soll, wollten sich die Ermittler am Samstag nicht äußern. Man vernehme Freunde und Verwandte der Beteiligten.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

Mrz 04

Mordprozess um Hussein K.: Psychiater warnt vor weiteren Taten

Der Tatverdächtige habe eine große und anhaltende Gewaltbereitschaft und Interesse an aggressiven Sexualpraktiken.

Freiburg – Im Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. widerspricht der psychiatrische Gutachter dem Angeklagten. Er sieht eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit. Und befürwortet Sicherungsverwahrung.

Im Freiburger Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. hat der psychiatrische Gutachter vor einer hohen Wiederholungsgefahr gewarnt.

Der Angeklagte habe eine große und anhaltende Gewaltbereitschaft, Interesse an aggressiven Sexualpraktiken sowie eine frauenfeindliche Einstellung, sagte der Sachverständige Hartmut Pleines am Freitag vor dem Landgericht Freiburg.

Zudem zeige er keine Reue und kein Mitgefühl dem Leid anderer Menschen gegenüber. Es müsse davon ausgegangen werden, dass er erneut gewalttätig werde, eine Sicherungsverwahrung sei sinnvoll.

Hussein K., dessen Alter unbekannt ist, werden Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen.

Er hat zugegeben, im Oktober 2016 nachts in Freiburg eine 19 Jahre alte Studentin bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und vergewaltigt zu haben. Die Frau ertrank im Wasser des Flusses Dreisam. Ein Urteil soll es am 21. März geben.

Auch in Griechenland soll Hussein K. gegenüber einer Frau eine Gewalttat begangen haben.
Auch in Griechenland soll Hussein K. gegenüber einer Frau eine Gewalttat begangen haben.

Pleines widersprach mit seinem Gutachten wesentlichen Aussagen des Angeklagten. Dieser hatte angegeben, betrunken gewesen zu sein und im Affekt gehandelt zu haben. Dagegen sagte der Gutachter, es habe sich um eine zielgerichtete und durchdachte Tat gehandelt. Die Aussagen des Angeklagten seien nicht glaubwürdig.

Hussein K. sei voll schuldfähig, sagte Pleines. Seine Taten seien geprägt von einer erheblichen Rücksichtslosigkeit, es gebe eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit.

Eine psychische Erkrankung oder eine Alkoholabhängigkeit, die eine Schuld strafrechtlich möglicherweise mindern würden, könnten ausgeschlossen werden.

Wegen einer Gewalttat an einer jungen Frau im Jahr 2013 war Hussein K. in Griechenland zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, im Oktober 2015 aber vorzeitig gegen Auflagen entlassen worden. Nach seiner Freilassung tauchte er unter und kam ohne Papiere nach Deutschland.

Beide Taten ähnelten sich, sagte der Gutachter. Die Haft in Griechenland habe nicht zu einem Umdenken bei dem Angeklagten geführt: „Er hat keinen emotionalen Resonanzboden für fremdes Leid.“ Es sei nicht zu erwarten, dass sich dies in absehbarer Zeit ändere.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Mrz 04

Diese Schöneberger Grundschule hat jetzt einen Wachschutz

Es geht um Schüler, die Lehrer attackieren, und Prügel-Eltern im Kiez an der Pallasstraße. Jetzt soll ein Wachschutz für Ruhe und weniger Gewalt sorgen.

Sie sind noch Kinder, gerade mal zwischen sechs und zwölf Jahre alt. Aber sie sind schon so brutal, dass kaum ein Lehrer bei einem Konflikt noch dazwischengehen mag. In der Schöneberger Spreewald-Grundschule an der Pallasstraße sah die Schulleitung nur noch einen Ausweg: einen eigenen Wachschutz!

„Innerhalb des vergangenen Jahres hat die Gewalt so zugenommen, dass wir jetzt diese Maßnahme ergreifen mussten“, sagt Schulleiterin Doris Unzeitig (48). Mehr als 30 gewalttätige Vorfälle meldete die Schule im vergangenen Jahr an die Schulaufsicht. Kinder, die auf Mitschüler und Lehrer losgehen – aber auch Eltern, die einfach auf das Gelände kommen und sich einen Schüler greifen, mit dem der eigene Spross gerade Ärger hat.

„Die Aggression ist sehr groß. Da wollen wir mit dem Sicherheitsdienst gegensteuern“, so Unzeitig. „Das soll den Ruf der Schule verbessern und dafür sorgen, dass die Kinder hier wieder in Frieden lernen können.“

Seit Jahren gilt die Spreewald-Grundschule als Brennpunktschule

99 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund, 93 Prozent erhalten Transferleistungen. Seit Montag sind jeden Tag zwei Mitarbeiter der Rheinischen Sicherheitsdienste vor Ort. Sie stehen um 7.30 Uhr am Schultor, wenn die Kinder kommen. „So wollen wir verhindern, dass schulfremde Personen auf das Gelände kommen und den Betrieb stören“, sagt Unzeitig.

Bis 16 Uhr halten sich die Sicherheitsleute sowohl auf dem Schulhof als auch im Gebäude auf: „Sie können die Lehrer und Erzieher dann auch unterstützen, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt. Sie sorgen auch für Respekt.“ Und sie wissen genau, was sie zu tun haben: Die Security-Experten haben auch schon an Neuköllner Schulen für Ordnung gesorgt.

Die Grundschule zahlt den Sicherheitsdienst selbst

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg stellt bis jetzt für den Einsatz von Sicherheitspersonal an Schulen keine Mittel bereit. „Mir ist nicht richtig klar, um welche Konflikte es sich konkret handelt und wie sie gelöst werden sollen“, sagt der zuständige Stadtrat Oliver Schworck (50, SPD).

Das Gebäude der Spreewald-Grundschule in Schöneberg (Foto: picture alliance / Arco Images)
Das Gebäude der Spreewald-Grundschule in Schöneberg (Foto: picture alliance / Arco Images)

Deshalb zahlt bis Ende April die Spreewald-Grundschule den Sicherheitsdienst aus eigener Tasche – immerhin 1719 Euro pro Woche! „Danach werden wir evaluieren“, sagt Unzeitig. Sie rechnet mit einem Erfolg. „Und dann wenden wir uns noch einmal an den Stadtrat, um eine weitere Finanzierung zu gewährleisten.“


Das sagt der Wachschutz

Die Berliner Niederlassung des Rheinischen Sicherheitsdienstes kennt sich aus mit den Problemen an Berliner Brennpunktschulen. Jahrelang haben sie Neuköllner Schulen geschützt – im vergangenen Jahr waren es noch acht. Jetzt sind die Mitarbeiter an der Spreewald-Grundschule im Einsatz: „Es ist schon schockierend, wie gewaltbereit sogar schon Grundschüler sind“, sagt Gebietsleiter Masieh Jahn. „Aber allein unsere Anwesenheit bewirkt oft schon ganz viel bei den Kindern. Unsere Mitarbeiter können Deutsch, Türkisch und Arabisch, das sorgt für Vertrauen bei den Schülern und Eltern. Wir sind für sie die Aufpasser.“

Das sagt die Schulleiterin

Doris Unzeitig (48) leitet die Spreewald-Grundschule seit vier Jahren. „Die waren nicht immer leicht“, sagt sie, „aber mir liegen die Kinder sehr am Herzen.“ Durch den Einsatz eines Sicherheitsdienstes will sie den Ruf der Schule verbessern und den Kindern einen Raum geben, wo sie in Frieden lernen können. Sie sagt: „Die Aggressivität hat stark zugenommen. Da müssen wir gegensteuern. Der Sicherheitsdienst soll dafür sorgen, dass der Schulalltag für die Kinder ohne Störung und Gewalt verlaufen kann. Das ist unheimlich wichtig. Und ich bin davon überzeugt, dass die Situation sich an unserer Schule durch die Wachleute verbessern wird.“

Das sagt ein Schüler

Im Beisein seiner Mutter berichtet ein 7-jähriger Junge vor dem Schulgebäude von Gewaltvorfällen und der neuen Situation mit dem Wachsschutz: „Hier gibt es öfters Streitigkeiten und Gewalt. Die Männer passen jetzt auf, dass so was nicht mehr passiert. Und sie sagen uns auch, dass wir nicht auf den Treppen rennen sollen.“ Die Mutter (40) ergänzt: „Ich finde es gut, dass der Sicherheitsdienst da ist.“

Das sagen die Eltern

Seit Montag müssen auch Eltern, die ihre Kinder von der Spreewald-Grundschule abholen, am Wachschutz vorbei. Wie gehen Mütter und Väter mit der neuen Situation um? „Man müsste das Konzept verändern. Ich finde es nicht gut, dass ich extra den Sicherheitsdienst fragen muss, ob ich zu meiner Tochter darf. Es fühlt sich an wie im Gefängnis“, sagt ein 40-jähriger Vater, der gerade seine Tochter abholt.

Eine Mutter (41) berichtet: „Es gab vor einiger Zeit einen Zwischenfall, bei dem ein Vater eines Schülers einen anderen Schüler grob angefasst hatte. Ich finde, dass das gar nicht geht. Es ist gut, dass es jetzt einen Sicherheitsdienst gibt. Ich habe meinem Kind gesagt, dass es laut schreien soll, wenn es bedroht wird, damit die Lehrer dann helfen können.“

Das sagt der Stadtrat

Bis jetzt stellt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg kein Geld für den Sicherheitsdienst bereit. Der zuständige Stadtrat Oliver Schworck (50, SPD): „Ein Wachschutz in einer Schule darf nicht das erste Mittel sein. Es gibt noch viele andere Maßnahmen, mit denen man Konflikte in der Schule lösen kann, darüber muss man erst einmal sprechen. Schließlich gibt es auch viele Schulen mit einer ähnlichen Quote, die keinen Wachschutz benötigen.“

Quelle: BZ

Mrz 04

Scharia-Gericht im Kinderzimmer – Bruder (20) rammte Schwester (17) Messer in die Brust

Schwester (17) wollte sich von Ehemann (34) trennen ++ Familie filmte die Tat

Ein junges Mädchen liegt blutend in seinem Kinderzimmer auf dem Bett. Durch einen Messerstich in die Brust lebensgefährlich verletzt. Das Mädchen fleht um sein Leben. Aber es soll sterben. Nach den Gesetzen des Islam hat es die Ehre der Familie „beschmutzt“.

BILD erzählt die schockierende Geschichte des Flüchtlingsmädchens Alaa W. (17) aus Laupheim in Schwaben.

Mit BILDplus lesen Sie das Protokoll einer Familie ohne Gnade, verhaftet in einem vorsintflutlichen Weltbild.

Mrz 04

„Muss man nackt ficken?“: Fragebogen für Schulkinder erzürnt Eltern

Anschauungsmaterial im Sexualkundeunterricht!

Innsbruck – Aufregung um den immer wieder kritisierten Sexualkundeunterricht! In einer österreichischen Mittelschule wurde jetzt aber offenbar übers Ziel hinausgeschossen.

In einer Schule in Jenbach (östlich von Innsbruck) bekamen die Schüler jetzt einen Fragenkatalog. Darunter auch die elfjährige Tochter von Sandra Wallner, die ihr Unverständnis jetzt in der „Tiroler Tageszeitung“ äußerte.

Zunächst zeigten Schulsozialarbeiter den Schülern Aufklärungsvideos. Soweit nichts ungewöhnliches. Doch danach wurde den Schülern ein Katalog mit 101 Fragen ausgehändigt, der der Redaktion im Original auch vorliegt.

Doch nicht die Standard-Fragen, wie beispielsweise „Was ist ein Kaiserschnitt?“, „Wie lange sind Frauen schwanger?“ oder „Was ist ein Samenerguss?“ erzürnten die Mutter, sondern Fragen wie diese: „Muss man nackt ficken?“, „Kann man mit dem Po oder Ohr Sex machen?“ oder „Können Kinder schwul sein?“

Wallners Tochter hätte sich fast übergeben müssen, wie sie ihrer Mutter später erzählte. Und auch der ging’s nicht sonderlich anders: „Als ich die Fragen gelesen habe, wurde mir übel. Das hat für mich mit Aufklärung nichts mehr zu tun. Niemand hat uns Eltern Bescheid gegeben, dass der Unterricht in dieser Form stattfindet.“

Kinder werden auch in der Schule über die Sexualität aufgeklärt. (Symbolbild)
Kinder werden auch in der Schule über die Sexualität aufgeklärt. (Symbolbild)

Die Fragen stammen offenbar aus dem Buch „Klär mich auf“, welches bereits ab acht Jahren freigegeben wurde. Auch der Landesschulrat ist empört, findet Aufklärungsarbeit sei „nicht Aufgabe der Schulsozialarbeit“. Außerdem seien die „Materialien, die aus Deutschland stammen, nicht für den Unterricht an einer österreichischen Schule vorgesehen.“

Am Mittwoch sollen Gespräche folgen. Vor allem, so findet Psychologe Gerhard Nosko, sollen Eltern mit in die Aufklärung und die Thematik eingebunden werden. „Viele Eltern wollen nicht, dass ihnen das Thema der Aufklärung abgenommen wird. Wenn eine Schule dann ohne Absprache Sexualkundeunterricht abgehalten hat, fühlen sich manche vor den Kopf gestoßen.“

Aufklärungsunterricht für die Schüler ist wichtig, „denn nicht alle Kinder sind auf demselben Entwicklungsstand“, so Nosko.

In Deutschland wird der Sexualkundeunterricht meist im Fach Biologie behandelt. Fragen zum Geschlechtsverkehr, den Geschlechtsorganen, der Verhütung und auch Geschlechtskrankheiten werden dort unter anderem geklärt.

Quelle: tag24

Mrz 04

Streit in Asylheim: Besucher wird mit Werkzeug auf den Kopf geschlagen

Der Tatverdächtige stand unter Alkoholeinfluss (Symbolfoto)

Elsenfeld – Wie die Polizei am Samstag mitteilte, eskalierte am Donnerstagabend in einem Asylheim ein Streit zwischen einem 40-jährigen Besucher und einem 39-jährigen Afghanen.

Gezielt soll danach der Jüngere dem 40-Jährigem mit einem Werkzeug auf den Kopf geschlagen haben. Der Angegriffene konnte die Schläge jedoch weitestgehend mit den Armen abwehren.

Neben Verletzungen am Kopf wurde er ebenfalls an einer Hand verwundet. Bereits kurz nach der Tat wurde der 39-Jährige festgenommen, der äußerst betrunken wirkte.

Und tatsächlich: Als die Beamten eine Blutentnahme durchführten, stellte sich heraus, dass der Mann stark alkoholisiert war. Der Beschuldigte durfte anschließend die Nacht in einer Arrestzelle verbringen.

Gegen den Mann wurde ein Untersuchungshaftbefehl wegen versuchter Tötung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich aktuell in einer Justizvollzugsanstalt.

Quelle: tag24

Mrz 03

Verbrechen verschwiegen: Bochumer Polizei hält mehrfache Vergewaltigung geheim

Der Täter sitzt inzwischen in Haft.
Foto: dpa

Bochum – Es ist eine besonders abscheuliche Tat, die in der vertraulichen WE-Meldung (wichtiges Ereignis) des Polizeipräsidiums Bochum an das NRW-Innenministerium geschildert wird. In der Meldung steht, dass am Morgen des 18. Februar in Bochum eine 33-Jährige auf einem Friedhof mehrfach vergewaltigt worden ist. Die Sicherheitsbehörden halten den Sachverhalt unter Verschluss (VS – nur für den Dienstgebrauch). Möglicher Grund: Der 30 Jahre alte Tatverdächtige ist ein „Kurs“-Proband.

„Kurs“ steht für Konzeption zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern in Nordrhein-Westfalen. Es ist eine ressortübergreifende Verwaltungsvorschrift von Innen-, Justiz- und Arbeitsministerium mit der Zielsetzung, die Allgemeinheit bestmöglich vor besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern zu schützen. Sie soll verhindern, dass gefährliche Menschen nach der Haftentlassung in die Anonymität abrutschen und neue Sexualdelikte begehen.

Polizei äußert sich nicht

Die Polizei Bochum wollte sich nicht zu dem Fall äußern. „Wir können den Fall bestätigen. Wir haben Haftantrag gestellt. Und dieser ist am 22. Februar auch vom Amtsgericht erlassen worden. Seitdem sitzt er in Haft“, sagt der Bochumer Oberstaatsanwalt Paul Jansen dazu. „Er hat zuvor bereits zwei einschlägige Sexualdelikte in den Jahren 2009 und 2010 begangen“, sagt Jansen. Das Innenministerium ist am Dienstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen gewesen.

Innerhalb der Polizei gibt es Stimmen, die sich darüber ärgern, dass so ein Fall unter Verschluss gehalten wird. „Die Öffentlichkeit hat aus meiner Sicht ein Recht darauf, zu erfahren, dass von verurteilten Sexualstraftätern eine reale Gefahr ausgeht, wenn sie wieder draußen sind“, sagt ein leitender Kriminalbeamter. „Wenn etwas so Schreckliches wie in Bochum passiert, dann muss das auch beim Namen genannt werden“, sagt er. „Wenn man so eine wichtige Information zurückbehält, denken die Leute doch, dass alles in Ordnung sei und die ‚Kurs“-Teilnehmer nicht rückfällig werden.“ Der Kriminalbeamte verweist darauf, dass Sexualdelikte in der Regel veröffentlicht werden.

Ministerium bestätigt großes Risiko

Die Gefahr für die Allgemeinheit ist den Ministerien bekannt. „Sexualstraftäter bedeuten für die Gesellschaft ein großes Risiko“, heißt es im Ministeriumserlass vom 20. Februar . Demnach werden die Sexualstraftäter bei „Kurs“ in die Risikogruppen A, B und C mit absteigendem Gefährdungspotenzial unterteilt. Welcher Kategorie der 30-jährige Tatverdächtige angehört, ist nicht bekannt.

Das „Kurs“-Programm gibt es seit 2010. Wie viele „Kurs“-Probanden es in NRW gibt, wird geheim gehalten. Es müssten mehrere Hundert in NRW sein, so interne Schätzungen. Ebenso wenig bekannt sind die Rückfallquoten. Dokumentiert sind zwei Fälle aus dem Raum Aachen vor fünf Jahren, wo zwei Sexualstraftäter rückfällig wurden. Beide standen auf der Liste des „Kurs“-Programms.

Mrz 03

Er vergewaltigte Frauen und onanierte öffentlich! Wer kennt diesen U-Bahn-Sextäter?

Mit Fahndungsbildern sucht die Polizei nach diesem Mann.

Berlin – Mithilfe von Bildern und Videos einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem Sexualstraftäter. Der Unbekannte soll gleich mehrere Frauen sexuell genötigt und vergewaltigt haben.

Wie die Polizei berichtet kam es am 11. Januar 2018, sowie am 11., 12. und 17. Februar 2018 zu den sexuellen Übergriffen – jeweils im Bereich der U6. Zumeist schlug er in den Nachtstunden zu.

Der Gesuchte wählte sich seine Opfer auf den U-Bahnhöfen Alt-Mariendorf, Kaiserin-Augusta-Straße und Alt-Tempelhof aus.

Der Mann beobachtete die vier Frauen im Alter von 29 bis 50 Jahre bereits in den Bahnhöfen bzw. in der U-Bahn. Anschließend verfolgte er sie und verging sich noch in den Bahnhöfen an ihnen und befriedigte sich selbst.

Jetzt sucht die Polizei mit Fahndungsbildern nach den mutmaßlichen Vergewaltiger. Hierbei wird er wie folgt beschrieben:

  • 165 bis 170 cm groß
  • 20 bis 30 Jahre alt
  • schlanke Figur
  • trug eine Winterjacke mit Fellkragen

Die Kriminalpolizei fragt:

– Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthalt des gesuchten Mannes machen?
– Gibt es weitere Frauen, die sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet haben, die von dem Mann verfolgt, sexuell bedrängt bzw.
überfallen worden sind?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt 134 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-913402, per Fax unter der (030) 4664-913499, per E-Mail unter lka134@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Fotos: Polizei Berlin

Quelle: Tag24

Mrz 03

Mann durchstach seiner Frau den Schädel: Anklage erhoben

Wie im Rausch stach ein Ehemann auf seine Frau (52) ein und tötete sie (Symbolbild).

Hanau – Nach einem Blutbad vor der Hanauer Marienkirche hat die Staatsanwaltschaft gegen den Ehemann einer mit 40 Messerstichen niedergemetzelten Frau Anklage erhoben.

Oberstaatsanwalt Dominik Mies sagte zu den Gründen, der ehemalige Soldat aus Afghanistan habe grausam und aus niedrigen Beweggründen gehandelt. „Diese Brutalität ist bemerkenswert gewesen“, sagte er am Freitag.

Der Aufsehen erregenden Bluttat am 6. Dezember ging ein Beziehungsstreit zwischen den 2010 nach Deutschland gekommenen Eheleuten voraus (TAG24 berichtete). Die Frau (52) habe sich von ihrem Mann (57) getrennt.

„Das wollte er nicht akzeptieren. Durch die Trennung sah er offenbar die Ehre der Familie verletzt“, sagte Mies. Das Mordopfer lebte mit ihren beiden Töchtern in Hanau.

Am Abend des 6. Dezember sollte es zu einer Aussprache der beiden kommen. Sie mündete in einem brutalen Gewaltexzess. Laut Staatsanwaltschaft stach der Ex-Soldat mit einem beidseitig geschliffenen, knapp 20 Zentimeter langen Dolch auf die 52-Jährige ein und fügte ihr 40 Stich- und Schnittwunden zu.

Wie im Rausch habe er fünf Mal mit der Waffe in die Schädelhöhle gestochen. „Bei einem der Hiebe durchstieß er sogar den Schädel – vorn rein, hinten raus“, verdeutlichte Mies.

Als nächstes muss das Landgericht Hanau über die Zulassung der Anklage und eine Prozess-Eröffnung befinden.

Fotos: imago, 123rf

Quelle: Tag24

Mrz 03

32.000 Euro von Flüchtlingen abkassiert: Schleuserin bei Ausreise erwischt

Die Grenzpolizei kontrollierte die 51-Jährige. Dabei flog sie auf. (Symbolbild)

Düsseldorf/Bielefeld – Eigentlich wollte eine 51-Jährige vom Düsseldorfer Flughafen in die Türkei fliegen. Doch ihre Reise führte sie am Ende vor einen Haftrichter am Amtsgericht.

Die in Göttingen lebende Frau, die ursprünglich aus Aserbaidschan kommt, wurde nämlich bei ihrer geplanten Ausreise von Grenzpolizisten kontrolliert. Und die stellten fest, dass gegen sie ein Untersuchungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Göttingen vorlag.

Ihr wird vorgeworfen, dass sie zwischen Januar und September 2016 insgesamt sieben Mal Landsmänner und -frauen illegal nach Deutschland gebracht haben soll. Dafür soll sie nach bisherigen Ermittlungen rund 32.000 Euro erhalten haben.

Zwei Betroffene soll sie laut Bundespolizei an ein Reisebüro in Baku vermittelt haben. Dort buchten die beiden eine Reise nach Prag, „um im Anschluss bei der Tschechische Botschaft in Aserbaidschan mit den Reiseunterlagen ein entsprechende Visum zu beantragen“.

Als Vorwand für die Reise sollten sie Flitterwochen angeben. „Von Prag reisten die beiden Betroffenen im Juni 2016 mit ihren Pässen, sowie den erschlichenen tschechischen Visa, unerlaubt nach Deutschland ein“, so ein Polizeisprecher weiter.

In Deutschland kamen sie dann in einer Wohnung und später in einem Asylbewerberheim in Bielefeld unter. Bei einer dreiköpfigen Familie und zwei weiteren Aserbaidschanern soll die 51-Jährige ähnlich vorgegangen sein. Für alle endete die Reise schließlich in Bielefeld.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler insgesamt 54 aserbaidschanische Reisepässe beziehungsweise Führerscheine, die sie den Flüchtlingen in Deutschland abnahm. Die Schleuserin kam in Untersuchungshaft.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

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