Okt 28

TAG24-Interview mit Terror-Experte Shams Ul-Haq: „Radikale Imame müssen abgeschoben werden!“

Ul-Haq während seiner Recherche in einer Moschee.

Dresden – Über den Islam reden viele – nur wenige kennen sich aus. Was passiert in muslimischen Gotteshäusern überhaupt? Wie radikal geht es in Moscheen hierzulande zu?

Shams Ul-Haq (40) ist eingetaucht in eine Welt aus brutalen Terrororganisationen, radikalen Imamen und islamistischen Gebetshäusern. Mit TAG24-Politikredakteur Thomas Schmitt sprach er über die Erkenntnisse seiner fast zweijährigen Untergrund-Recherche.

TAG24: Welche Bedeutung hat denn eine Moschee für Gläubige überhaupt?

Shams Ul-Haq: Sie ist ein Ort, wo ein Muslim seinen Glauben friedlich leben kann.

TAG24: Warum werden dann immer mehr Gebetshäuser radikalisiert?

Shams Ul-Haq: Wir kontrollieren und überwachen Moscheen in Deutschland viel zu wenig. So kommen Leute und Gelder aus dem Ausland, aus arabischen Ländern, aus islamistischen und salafistischen Religionsgemeinschaften. Viele wollen hier ihren eigenen Islam installieren, was dann Moscheen in Richtung Islamismus und Terrorismus führt.

Shams Ul-Haq über das Ziel der Islamisten

Zunehmend werden Moscheen zu Brutstätten radikal-islamischen Treibens (Symbolbild).
Zunehmend werden Moscheen zu Brutstätten radikal-islamischen Treibens (Symbolbild).

TAG24: Was steckt hinter der Radikalisierung?

Shams Ul-Haq: Das Ziel der Islamisten ist es, alle Menschen zum Islam zu bringen, damit auf der ganzen Welt praktisch nur noch ihre Religion herrscht. Aber das will der Islam natürlich gar nicht. Die Islamisten wollen auf diese Weise aber ihre Macht ausbauen, wollen Gläubige in den Dschihad schicken und sie nur für ihre eigenen Zwecke ausnutzen.

TAG24: Wie ist es mit Flüchtlingen, die aus islamischen Ländern kommen?

Shams Ul-Haq: Wenn jemand aus dem Krieg kommt, aus Syrien oder Afghanistan, und sich in einem Flüchtlingsheim nicht wohlfühlt, geht er zu einer Moschee, um über seine Probleme zu reden, zu beten. Dort geraten Flüchtlinge leicht in die falschen Hände der Salafisten oder Islamisten.

TAG24: Wie sehr liegt das an den Imamen?

Shams Ul-Haq: In den Freitagsgebeten reden die Imame nicht in Deutsch, sondern in der Muttersprache wie Arabisch, Hindi oder Urdu. Da fängt schon der Islamismus an. Es muss in allen Moscheen Deutsch als Pflichtsprache für Imame geben. Und wenn der Imam kein Deutsch kann, dann muss es eine hundertprozentige Eins-zu-eins-Übersetzung geben.

Shams Ul-Haq über die gefährlichsten Moscheen

Welche Botschaften verbreiten Imame in muslimischen Gebetshäusern hierzulande?
Welche Botschaften verbreiten Imame in muslimischen Gebetshäusern hierzulande?

TAG24: Um die 100 Moscheen hierzulande werden vom Verfassungsschutz als islamistisch eingestuft. Wie viele sind es wirklich?

Shams Ul-Haq: Nach meinen Recherchen sind es über 150 bis zu 200 Moscheen, die sich in Deutschland radikalisieren oder in Richtung des Islamismus gehen. Und die Zahl geht stetig nach oben.

TAG24: Wo stehen die gefährlichsten Moscheen?

Shams Ul-Haq: In Berlin mit der As-Sahaba-Moschee und in Essen mit der Assalam-Moschee finden sich zwei Hotspots von Islamisten in Deutschland.

TAG24: Wie ist es in Sachsen?

Shams Ul-Haq: In Dresden gibt es ein, zwei Moscheen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden und bei denen ich auch festgestellt habe, dass sie gefährlich sind. Und auch einige in Leipzig.

Shams Ul-Haq über soziale Medien

Rekrutiert wird oft im Cyberspace.
Rekrutiert wird oft im Cyberspace.

TAG24: Wie ködern die Islamisten denn neue Anhänger?

Shams Ul-Haq: Soziale Medien sind das A und O. Die Dschihadisten kontaktieren Leute, nehmen sie in WhatsApp-Gruppen auf, laden Videos bei Facebook und Instagram hoch, verführen mit falsch interpretierten Koran-Suren. Der Hauptkanal der Salafisten ist zur Zeit Telegram. Darüber werden falsche Botschaften verschickt. Und junge Männer oder Mädchen, die in sozialen Medien Freundschaften suchen, sind dann leicht anzulocken.

TAG24: Wie lassen sich solche Entwicklungen verhindern?

Shams Ul-Haq: Moscheen, wo Terror geplant wird, müssen sofort geschlossen werden. Das sage ich als gläubiger Muslim. Aber das sagt auch der Islam. Aber radikalisierte Imame reden darüber nicht. Sie reden lieber vom Dschihad und davon, Ungläubige umzubringen.

Shams Ul-Haq über die Gefahr des Islam

Terror-Experte Shams Ul-Haq (40).
Terror-Experte Shams Ul-Haq (40).

TAG24: Und was noch?

Shams Ul-Haq: Imame, die hier Hass predigen, haben in Deutschland nichts zu suchen. Die muss man sofort abschieben. Wir müssen ein hartes Zeichen setzen. Aber die Islamisten wissen: „Die machen unsere Moschee nicht zu. Die Gesetze in Deutschland sind lächerlich und uns egal.“ Man muss nur schauen, wie viele Moscheen in Frankreich oder Belgien in letzter Zeit geschlossen wurden – wahrscheinlich zehnmal so viele wie in Deutschland.

TAG24: Kann denn der Islam überhaupt zu Deutschland gehören?

Shams Ul-Haq: Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland. Auf keinen Fall. Der Islam als Religion wurde zum Terror gemacht. Islamisten haben mit dem Islam nichts zu tun. Das sind Terroristen, keine Muslime. Denn im Koran steht: „Wenn du einen Menschen umgebracht hast, dann hast du die ganze Gesellschaft umgebracht.“ Die friedlichen Muslime, die hier leben wollen, leiden am meisten darunter.

TAG24: Wie gefährlich ist der Islam für Deutschland?

Shams Ul-Haq: Der Islam ist für Deutschland gar nicht gefährlich. Das ist Quatsch. Nur die Menschen mit islamistischer Ideologie sind gefährlich.

Als Geschäftsman im Gebetshaus

Das neue Buch von Shams Ul-Haq (40).
Das neue Buch von Shams Ul-Haq (40).

Mit insgesamt 35 falschen Identitäten schaute sich Shams Ul-Haq (40) in Flüchtlingsheimen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um und veröffentlichte ein Aufsehen erregendes Buch.

Nun tauchte der deutsche Terrorismus-Experte und Undercover-Journalist mit pakistanischen Wurzeln erneut zwei Jahre lang unter, gab sich unter anderem als Geschäftsmann aus und recherchierte in muslimischen Gebetshäusern in Europa.

Seine Ergebnisse hat er in seinem neuen Buch „Eure Gesetze interessieren uns nicht! Undercover in europäischen Moscheen – wie Muslime radikalisiert werden“ (Orell Füssli Verlag, 18 Euro) zusammengetragen.

Fotos: privat, PR, 123RF, PR/Jürgen Fuchs

 

Quelle: Tag24

Okt 27

Als Pressesprecher abgesetzt: Maulkorb für den Klartext-Richter

Zwickau – Stephan Zantke (57) ist als Sprecher des Amtsgerichtes Zwickau klammheimlich abgesägt worden. Richter Klartext hat einen Maulkorb bekommen!

Zantke ist bekannt für Kritik an der Justiz. Er prangert milde Urteile, lasche Richter, zu wenig Personal an! Dazu schrieb er ein Buch. Erstmals hatte BILD darüber berichtet. Legendär Zantkes Frage an einen libyschen Serientäter: „Wenn Sie Deutschland so scheiße finden, warum sind sie dann hier?“ Das ist auch der Titel des Buches.

Jetzt die Retourkutsche?

Seit 1. September ist Zantke kein 1. Pressesprecher mehr, ab November auch kein Stellvertreter. „Das hat mir die Direktorin des Amtsgerichtes mitgeteilt“, sagt er. Ohne Begründung! BILD erfuhr aus Kollegenkreisen, dass dies eine Disziplinierung wegen des Buches sei. Offen sagt das aber niemand!

Seine Nachfolgerin mutmaßt: „Herr Zantke hat als Schöffenrichter sehr viele Fälle auf dem Tisch.“ Vielleicht deshalb? Zantke: „Wir haben alle viel zu tun. Ich nicht mehr als die anderen.“

Das sächsische Justizministerium ist in den Fall nicht eingebunden, so ein Sprecher. Das sei Sache der Direktorin Eva-Maria Ast (55).

Sie lässt die Anfrage von BILD unbeantwortet.

Quelle: BILD

Okt 27

Massenvergewaltigung Freiburg: Vermieter Majd H. „Er hat sich schlimm benommen“

Laut seinem Vermieter soll Majd H. regelmäßig Möbel aus dem Fenster seiner Wohnung geworfen habenFoto: Sascha Baumann / all4foto.de

Gruppen-Vergewaltigung in Freiburg +++ Alle Festgenommenen polizeibekannt. MaJd H. (21) soll mit mindestens sieben Freunden Frau (18) vergewaltigt haben

Freiburg – Er kam in unser Land, suchte Schutz vor dem schrecklichen Bürgerkrieg in seiner Heimat. Doch statt die Hilfe anzunehmen, geriet Majd H. (21) auf die schiefe Bahn, immer wieder gab es Ärger mit der Polizei. Und nicht nur mit der. Das verpfuschte Leben des jungen Kurden – BILD auf Spurensuche in Freiburg.

Dieses Foto, das Majd H. mit einem Maschinengewehr zeigt, veröffentlichte er vor zwei Jahren bei Facebook und schrieb dazu: „Ich bin Kurde und mein Herz ist eisern. Ich komme aus der Stadt Qamischli“

Dieses Foto, das Majd H. mit einem Maschinengewehr zeigt, veröffentlichte er vor zwei Jahren bei Facebook und schrieb dazu: „Ich bin Kurde und mein Herz ist eisern. Ich komme aus der Stadt Qamischli“

Wie BILD erfuhr, kam Majd H. 2014 nach Deutschland. Er ist syrischer Kurde, seine Familie (Eltern, Bruder, Onkel) lebt ebenfalls in Freiburg. Der Vater zu BILD: „Majd war nach unserer Flucht immer wieder aggressiv, hatte Ärger mit der Polizei, wurde sogar schonmal verurteilt, weil er jemanden verletzt hatte.“

Immer wieder kam es zu Körperverletzungsdelikten. Aus dem scheinbar hilfsbedürftigen Flüchtling wurde binnen kürzester Zeit ein polizeibekannter Berufsverbrecher. Gearbeitet hat der Kurde nie, ging zuletzt auf eine Schule. Laut Zeugen soll Majd mit Drogen gehandelt haben.

Vermieter zu BILD: „Er hat sich schlimm benommen.“

Seine Unterkunft, ein 16 Quadratmeter großes Zimmer mit Bad und Küche, wird vom Amt bezahlt.

Das Zimmer von Majd H. in Freiburg war einst gut in Schuss

Das Zimmer von Majd H. in Freiburg war einst gut in Schuss

Doch der junge Kurde ließ die Wohnung verwahrlosen, sein Vermieter strengte eine Räumungsklage an

Doch der junge Kurde ließ die Wohnung verwahrlosen, sein Vermieter strengte eine Räumungsklage an

Vermieter Bernd V. zu BILD: „ Seit 20.01.2017 wohnt Herr H. in dem Zimmer. Ich habe ihm schon vor geraumer Zeit gekündigt, auch eine Räumungsklage angestrengt. Er hat sich schlimm benommen.“

Bernd V.: „Ständig war die Polizei hier. Immer wieder warf H. Möbel aus seinem Zimmer. Er war gewalttätig, schlug seine Nachbarn und sogar einen Behinderten zusammen.“

Schreckliche Vorzeichen für eine Wahnsinnstat. Am 14. Oktober kommt es zur Horror-Nacht von Freiburg: Majd H. (21) vergewaltigte eine 18-Jährige vor einem Club, ließ sie in einem Gebüsch liegen – und holte sein Freunde: mindestens sieben weitere Männer (19 – 30 Jahre), die vier Stunden über die wehrlose Frau herfielen.

Seit vergangener Woche sitzt Majd H. in U-Haft. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Knast.

Quelle: BILD

Okt 27

Verfassungsschutz ermittelt: Flüchtlingskurse Verfassungswidrig?

Ein Integrationskurs in Leipzig im Sommer 2015Foto: picture alliance / ZB

Sie sollen Flüchtlinge unsere Verfassung lehren – aber selbst dagegen verstoßen haben!

Nach BILD-Informationen ermittelt der Verfassungsschutz gegen Anbieter von Integrationskursen. Bei einem Sicherheits-Check von 488 Kursträgern fielen 14 Anbieter auf.

Verdacht: Verstoß gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung, so ein internes Schreiben des Bundesinnenministeriums für den Bundestag. Darin heißt es wörtlich: „In 14 Fällen liegen Erkenntnisse vor, die derzeit vom Bundesamt für Verfassungsschutz noch intern abgeklärt werden.“

Gegen welche Anbieter sich der Verdacht richtet, wollten Innenministerium und Verfassungsschutz auf BILD-Anfrage nicht mitteilen.

Quelle: BILD

Okt 27

Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Täter war offenbar psychisch krank

In dem Schnellrestaurant im Kölner Hauptbahnhof hatte der Mann einen Brandsatz gezündet.

Köln – Das Schnellrestaurant im Kölner Hauptbahnhof, auf das am Montag vergangener Woche ein Brandanschlag verübt worden war, hat wieder geöffnet. Unterdessen gibt es Zweifel am möglichen islamistischen Terror-Motiv des Täters.

Die Apotheke, in der der Täter anschließend eine Angestellte als Geisel genommen hatte, hatte schon vorher wieder geöffnet.

Der 55 Jahre alte Syrer Mohammed A. R. hatte am 15. Oktober in der McDonald’s-Filiale Benzin ausgekippt und in Brand gesetzt.

Dadurch verletzte er eine 14 Jahre alte Kundin.

Anschließend nahm er in einer gegenüberliegenden Apotheke eine Geisel. Die Polizei griff schließlich ein und schoss ihn nieder, er überlebte schwer verletzt.

Die Bundesanwaltschaft prüft, ob die Tat einen terroristischen Hintergrund hatte.

Nach Recherchen von WDR und NDR ist ein islamistisches Motiv allerdings fragwürdig. Die Ermittlungen deuten laut Bericht darauf hin, dass der Täter psychisch krank und auf Anti-Depressiva angewiesen war.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

Okt 26

Polizist niedergestochen – Südländischer Täter trug eine Nike-Baseballkappe

Spurensicherung am Tatort in Lichtenrade (Foto: spreepicture)

Nachdem ein Berliner Polizist (44) in Lichtenrade von einem Fahrraddieb niedergestochen wurde, wird weiter nach dem Täter gefahndet. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Konkrete Hinweise gebe es aber noch nicht, heißt es weiter. Die Polizei wertet jetzt unter anderem Videoaufnahmen aus einem nahe gelegenen S-Bahnhof aus. Eine Beschreibung des Messerstechers wurde bislang noch nicht veröffentlicht, es soll sich aber laut Polizei um einen jungen Mann handeln, der etwa 20 bis 25 Jahre alt ist. Er war demnach dunkel gekleidet, hatte ein südländisches Aussehen und trug eine Nike-Baseballkappe.

Nach dem flüchtigen Täter wurde noch am Tatabend mit einem Hubschrauber mit Wärmebildkameras gesucht. Er konnte aber unerkannt entkommen. Am Tatort konnten jedoch DNA-Spuren und Fingerabdrücke sichergestellt werden.

Das war am Mittwochabend geschehen

Der 44 Jahre alte Kripo-Beamte in Zivil war am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr in Lichtenrade auf dem Heimweg, als er einen Mann bemerkte, der an seinem abgeschlossenen Fahrrad im Schichauweg hantierte. Er gab sich als Polizist zu erkennen und wollte den Verdächtigen festnehmen. „Der Mann zog daraufhin ein Messer und stach sofort zu“, sagte ein Sprecher noch am Mittwochabend. Der Verletzte brach zusammen und blieb mit schweren Verletzungen an Beinen und Rumpf am Tatort liegen. Sanitäter brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde.

Ein Polizist außer Dienst hatte offenbar einen Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt (Foto: Spreepicture)
Ein Polizist außer Dienst hatte offenbar einen Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt (Foto: Spreepicture)

Am Donnerstag erklärte Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Polizeigewerkschaft, zu der Attacke: „Wir sind schockiert über diese entsetzliche Tat. Wir hoffen, dass unser Kollege schnell wieder auf die Beine kommt und sein ehrenwerter Einsatz keine bleibenden Spuren hinterlässt.“ 

Beim Versuch das Fahrrad zu stehlen, wollte der Polizist den Dieb aufhalten (Foto: spreepicture)
Beim Versuch das Fahrrad zu stehlen, wollte der Polizist den Dieb aufhalten (Foto: spreepicture)

Neue Debatte über Tragen der Polizei-Dienstwaffe in Freizeit

Der Berliner FDP-Abgeordnete Holger Krestel forderte, den Polizisten wieder zu erlauben, ihre Dienstpistole auch während der Freizeit bei sich zu tragen. Das ist seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt. Nur auf dem Weg zu Arbeit und nach Hause dürfen Polizisten die Waffe dabei haben. Sie müssen sie zu Hause in einem speziellen Schrank einschließen.

Die Regelung stoße bei den Polizisten auf Unverständnis, sagte Krestel. Wenn sie in ihrer Freizeit Kriminellen begegneten oder gefährliche Situationen erlebten, könnten sie unbewaffnet kaum eingreifen. Wer im Dienst verantwortlich mit der Pistole umgehe, könne dies auch in der Freizeit.

Quelle: bz

Okt 26

Betrugsprozess gegen Leverkusener Araberclan: Eine Rolex für das Gefängnis

Der angeklagte Helfer im Betrugsprozess gegen die Großfamilie.
Foto: Arton Krasniqi

Leverkusen –

Es ist schnell vorbei an diesem dritten Prozesstag. Und wieder eine gute Gelegenheit, die Kinder kurz in den Arm zu nehmen. Sie vermissen den Papa, denn der Don sitzt seit März in Untersuchungshaft. Enis H. (alle Namen geändert) ist der Hauptangeklagte im Prozess wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Mit seinen Kumpanen Günter L. und Schado U. soll er vor einem Jahr ein Ehepaar mit dem Teppichtrick um 80 000 Euro betrogen haben. L. und U. haben die Tat bereits zugegeben, ihre Opfer um Entschuldigung gebeten. Und versprochen, den Schaden zumindest zum großen Teil wieder gutzumachen.

Telefone abgehört

Der Don allerdings schweigt. Dabei steht er im Zentrum des Geschehens. Die Polizei hat in Massen Telefonate abgehört, aus denen hervorgehen soll, wie maßgeblich der 42-Jährige an den gewerbsmäßigen Betrügereien beteiligt ist, die von der Leverkusener Großfamilie begangen worden sein sollen.

Am Mittwoch wird im Kölner Landgericht zunächst nur die Dolmetscherin gehört. Sie wurde von der Polizei immer dann eingeschaltet, wenn die Observierten am Telefon vom Deutschen zu Romanes wechselten, der ursprünglichen Sprache der Großfamilie. Schnell wird die Taktik der Verteidiger erkennbar: Sie versuchen, die Beweise anzugreifen. Die Dolmetscherin wird peinlich nach ihrer Befähigung befragt. Später soll sie die Urkunde vorzeigen, die sie zu ihrer Vereidigung am Gericht überreicht bekommen hat. Marion Slota-Haaf, die Vorsitzende Richterin der 19. Großen Strafkammer, liest sie vor.

Zudem ziehen die Verteidiger in Zweifel, dass die Gesprächsprotokolle jeweils den richtigen Personen zugeordnet wurden. Das freilich habe nicht sie getan, sondern in der Regel die Kommissare, sagt die Dolmetscherin. Die Polizisten werden noch nicht befragt. Das soll nächste Woche passieren. Vielmehr lässt Richterin Slota-Haaf weitere Akten verteilen, die Angeklagte und Verteidiger in den nächsten Tagen durcharbeiten sollen.

Ein Angeklagter kann nicht lesen

Für Schado U. sind diese „Selbstleseakten“ ein nicht zu überwindendes Hindernis. Der 67 Jahre alte Mann, der vor Gericht als Beruf Kupferschmied genannt hat, kann nach eigener Aussage nicht lesen. Deshalb bietet ihm die Richterin Hilfe an. Der Angeklagte winkt ab: Dafür hat er ja seine beiden Anwälte. Die Familie des Don ist wieder in großer Abordnung im Gericht. Sein Vater darf sich vor die Glasscheibe setzen, die im Saal 112 vor den Zuschauerrängen montiert ist. Er hört nicht mehr gut.

Als Schluss ist, spricht er einen Wachtmeister an: Er will seinem Sohn eine Armbanduhr mitgeben – sieht nach Rolex aus und soll 35.000 Euro wert sein. „Mein Sohn muss doch wissen, wie spät es ist.“ Später fragt der Vater eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft, ob sein Sohn gegen Kaution aus der U-Haft kommt. Ohne Ergebnis. Enis H. wird seine Kinder vorerst nur im Gericht sehen.

Quelle: ksta

Okt 26

Staatsschutz ermittelt : Farbattacke auf Erika Steinbachs Haus

Das Haus von Erika Steinbach wurde mit Farbe beschmiert. Die ehemalige CDU-Politikerin gibt der „Schutztruppe von Merkel“ die Schuld. Der Staatsschutz ermittelt.

Nach der Farbattacke auf das Frankfurter Wohnhaus der ehemaligen CDU-Politikerin Erika Steinbach hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, hatten am Vorabend Unbekannte eine Haustür mit orangener Farbe bespritzt. Die Chefin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung habe deswegen Anzeige erstattet.

Gruppe „Farbeibrigade“ reklamiert Tat für sich

Auf Twitter hatte Steinbach ein Foto von der Tür gezeigt. „Glauben Sie nur nicht, dass Sie mich mit diesem Farbanschlag von heute Abend auf mein Haus einschüchtern können“, schrieb sie. Steinbach, einst auch langjährige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, war aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel aus der CDU ausgetreten.

Auf der linken Online-Plattform „Indymedia“ wurde ein Text veröffentlicht, mit dem eine angebliche Gruppe unter dem Namen „die Farbeibrigade“ die Attacke für sich reklamierte. Darin hieß es: „Es sind nur noch wenige Tage bis zur hessischen Landtagswahl, bei der die AfD auch in den Landtag einziehen wird. Das finden wir scheiße!“

 

Quelle: faz

Okt 26

Massenvergewaltigung in Freiburg: Bis zu 15 Araber sollen über Opfer (18) hergefallen sein

Der Haupttäter steht im August 2016 mit Freunden an einer Freiburger Bahn-Haltestelle. Ein Kumpel kommentierte das Foto so: „Frauen mit deutschpass werden gesucht“Foto: Facebook

Haupttäter Majd H. (21) handelte mit Drogen +++ Er wurde per Haftbefehl gesucht +++ Alle Täter polizeibekannt +++ Polizei-Zugriffe in mehreren Flüchtlingsheimen

Freiburg – Der Abend begann mit einer Techno-Party vor zwei Wochen in einer Freiburger Disco. Für ein Mädchen (18) endete die Nacht im Albtraum: Der Syrer Majd H. (21) vergewaltigte es vor dem Club im Gebüsch. Nach der Tat holte der Flüchtling seine Freunde, und mindestens sieben weitere Männer (19 — 30 Jahre) fielen vier Stunden lang über die wehrlose Frau her.

Sieben Täter sind Syrer, ein weiterer Verdächtiger (25) hat einen deutschen Pass. Alle sitzen jetzt in U-Haft!

Unglaublich: Nach BILD-Informationen wurde der Haupttäter, Majd H., vor der Gruppenvergewaltigung bereits mit einem weiteren Haftbefehl von der Polizei gesucht. Er hätte zum Tatzeitpunkt schon in Untersuchungshaft sitzen können!

Hier verließ das Opfer mit ihrem Peiniger die Diskothek, anschließend zerrte er sie ins Gebüsch

Hier verließ das Opfer mit ihrem Peiniger die Diskothek, anschließend zerrte er sie ins GebüschFoto: Sascha Baumann / all4foto.de

► Die unfassbare Tat: In der Nacht zum 14. Oktober ging das Opfer mit einer Freundin in die Disco. Die Mädchen lernten dort Majd H. und einen seiner Freunde kennen.

Majd H. soll der 18-Jährigen eine Ecstasy-Tablette verkauft haben. Nachdem sie die Pille genommen hatte, gab Majd H. ihr ein Getränk aus. Ob sich darin K.-o.-Tropfen befanden, sollen jetzt die Ermittlungen der Polizei klären.

Laut aktuellem Ermittlungsstand führte Majd H. das Mädchen gegen Mitternacht hinaus. Was dann passierte, beschrieb die Polizei am Freitag so: „In einem nahe gelegenen Gebüsch kam es nach Angaben der Geschädigten zu einem sexuellen Übergriff. Nach diesem sollen weitere Täter sich an der zwischenzeitlich wehrlosen Frau vergangen haben.“

In dieser Grünanlage fielen die acht Männer vier Stunden lang über das Opfer her

In dieser Grünanlage fielen die acht Männer vier Stunden lang über das Opfer her

Dieses Foto, das Majd H. mit einem Maschinengewehr zeigt, veröffentlichte er vor zwei Jahren bei Facebook und schrieb dazu: „Ich bin Kurde und mein Herz ist eisern. Ich komme aus der Stadt Qamischli.“

Dieses Foto, das Majd H. mit einem Maschinengewehr zeigt, veröffentlichte er vor zwei Jahren bei Facebook und schrieb dazu: „Ich bin Kurde und mein Herz ist eisern. Ich komme aus der Stadt Qamischli.“

Das Mädchen sagte der Polizei, dass es sich im Gebüsch nicht bewegen oder um Hilfe rufen konnte. BILD erfuhr: Ermittler glauben, dass bis zu 15 Täter über die 18-Jährige hergefallen sein könnten! Erst gegen vier Uhr morgens ließen die Peiniger von ihr ab.

Sie erstattete am gleichen Tag Anzeige. Die Polizei konnte DNA sicherstellen. Fünf Tage später meldete die DNA-Datenbank des Bundeskriminalamtes einen Treffer: Am 20. Oktober nahm die Polizei einen Freund (19) des Haupttäters in einem Asylheim fest.

Die Polizei weiter: „Weitere Ermittlungen, Vernehmungen, kriminaltechnische Untersuchungen sowie verdeckte Maßnahmen führten im Laufe der vergangenen Woche nach und nach zur Festnahme weiterer Tatverdächtiger. Am 25. Oktober konnte der letzte festgenommen werden.“

Majd H. zündet vor zwei Jahren in der Freiburger Herz-Jesu-Kirche ein Teelicht an

Majd H. zündet vor zwei Jahren in der Freiburger Herz-Jesu-Kirche ein Teelicht an

Wer sind die Vergewaltiger?

Alle sind polizeibekannt, die Syrer lebten in Flüchtlingsheimen. Nach BILD-Informationen kam Majd H. 2014 nach Deutschland. Er ist syrischer Kurde, seine Familie (Eltern, Bruder, Onkel) lebt auch in Freiburg.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (58, CDU): „Wenn sich die Tatvorwürfe auch nur ansatzweise bestätigen, haben wir es mit einer abscheulichen Tat zu tun. Mein Mitgefühl gilt der Frau.“

Quelle: BILD

Okt 25

Nachtragsmeldung Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall auf 18-Jährigen

Gesuchter Räuber

Hannover  – Die Polizei erhofft sich mit der Veröffentlichung eines Phantombilds Hinweise zu einem bislang unbekannten Täter, der einem jungen Mann an der Empelder Straße (Badenstedt) das Fahrrad geraubt hat.

Wie von uns bereits berichtet, war der 18-Jährige am Freitagabend (14.09.2018) mit seinem Rad an der Empelder Straße stadteinwärts unterwegs gewesen, als er in Höhe des Kapellenweges stoppen musste. Im weiteren Verlauf näherte sich ihm der Räuber, schubste ihn zur Seite und entwendete sein schwarzes 28’er Herrenrad der Marke Triumph.

Der nun mit einem Phantombild gesuchte, südländisch aussehende Räuber ist etwa 30 Jahre alt, zirka 1,85 Meter groß und schmächtig. Er hat dunkle, an den Seiten rasierte und oben nach hinten gekämmte Haare und einen dunklen Vollbart. Er trug eine dunkle Hose, eine schwarze, glänzende Jacke und schwarze „Air Max“-Turnschuhe mit weißem Nike-Abzeichen. Auffällig ist die Akne des Täters sowie ein im linken Ohr getragener Stecker.

Zeugen, die Hinweise zu dem Gesuchten geben können, wenden sich bitte an die Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920.

Unsere Ursprungsmeldung finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4063000

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Mirco Nowak
Telefon: 0511 109-1044
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de

Quelle: Presseportal Polizei

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