Nov 23

SPD sammelt Weihnachtsgeschenke- aber nur für Migranten-Kinder

Attendorn. Traditionell in der Vorweihnachtszeit gibt es wieder eine Geschenkaktion der SPD Attendorn. Auch 2019 sind Flüchtlinge in der Hansestadt Stadt eingetroffen, die zum Teil schreckliche Erfahrungen gemacht haben.

„Darunter sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Sie sind von der Flucht und deren Auswirkungen besonders betroffen. Sie leiden mit Ihren Familien am meisten unter Entwurzelung, Isolation und schlechten Bedingungen des Aufwachsens. Nicht alle von ihnen feiern Weihnachten“, weiß auch Wolfgang Langenohl.

Die SPD Attendorn möchte das Fest nutzen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen: „Diese Menschen sind uns hier in Attendorn willkommen und nicht egal. Als Kommunalpolitiker und Sozialdemokraten wollen wir nicht nur reden und über entsprechende Finanzen im Haushalt entscheiden, sondern wir wollen weiterhin auch nah bei den Menschen sein und handeln“, so Wolfgang Langenohl.  Er ruft dazu auf, ein Weihnachtsgeschenk für Flüchtlingskinder, die mit ihren Familien in die Hansestadt gekommen sind, zu packen. Kreativ verpackte Kleinigkeiten bereiten FreudeEs reicht schon eine Kleinigkeit, die man kreativ in einen festlich dekorierten Schuhkarton verpacken sollte, um Kindern eine Freude zu bereiten. Aus organisatorischen Gründen dürfen die Päckchen nicht fest verschlossen sein und sollten gekennzeichnet sein. Bei der Kennzeichnung ist es wichtig anzugeben, ob dieses Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen gedacht ist.

Auch eine ungefähre Altersangabe ist bei der Kennzeichnung von Vorteil. Denkbare Geschenkartikel sind für Kinder kleines Spielzeug oder Textilien wie Handschuhe oder Kopfbekleidung. Nicht infrage kommen Lebensmittel, Medikamente, Scheren, Messer, Werkzeuge oder gefährliche Gegenstände und Kriegsspielzeug.

Nov 23

Princeton-Studie: Sozialleistungen locken Armutsmigranten nach Europa

Bislang haben wissenschaftliche Untersuchungen nur einen schwachen Effekt von Sozialtransfers auf die Bereitschaft zuzuwandern nachgewiesen. Ein Forscherteam hat es nun am Beispiel Dänemark untersucht und Überraschendes beobachtet.

Viele Flüchtlinge machen sich nur deshalb auf den Weg nach Europa, weil sie wissen, dass sie hier üppige Sozialleistungen kassieren können. Diese These hält sich in der Zuwanderungsdebatte besonders hartnäckig – in der Forschung ist dieser sogenannte „Pull-Effekt“ des Sozialstaates allerdings umstritten. Viele Studien deuteten bislang höchstens auf eine geringe Magnetwirkung großzügiger Transferleistungen hin.

Aus Befragungen von Menschen aus Ländern wie Syrien oder Eritrea geht zum Beispiel hervor, dass Einwanderungspolitik der Zielländer für die Entscheidungen von Migranten nur ein Faktor von vielen sei – und unter allen Faktoren auch nicht der bedeutendste.

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Nov 23

Nordmazedonier mit 18 Identitäten reist an der A17 wieder illegal ein

18 verschiedene Identitäten konnte die Bundespolizei einem 40-Jährigen aus Nordmazedonien zuordnen. Der Mann war an der A 17 aufgegriffen und festgenommen worden.

Berggießhübel. Die Bundespolizei hat bereits am Montag auf der A 17 einen Nordmazedonier kontrolliert und in Abschiebehaft genommen. Stutzig machte die Beamten der nagelneue Personalausweis des 40-Jährigen. Eine Kontrolle der Fingerabdrücke ergab, dass der Mann in Deutschland unter 18 verschiedenen Identitäten polizeibekannt ist.

Er hat bereits mehrere Haftstrafen verbüßt und ist vier mal abgeschoben worden. In einem beschleunigten Verfahren erfolgte nun eine Verurteilung des Mannes zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung.

Weil es eine bereits im Vorfeld erteilte rechtskräftige Ausweisungsverfügung gibt, wartet der Nordmazedonier nun in Abschiebehaft auf einen Flug in seine Heimat.

im Juli 2018 war in einem Zug zwischen Bad Schandau und Dresden ein Georgier aufgegriffen worden, der sich rekordverdächtige 45 Identitäten zugelegt hatte.

Quelle: dnn

Nov 22

NRW-Städte beklagen 750-Millionen-Finanzloch für Flüchtlingskosten

 

Armutsasylanten kosten Deutchland Milliarden

Die Städte und Gemeinden in NRW bleiben nach eigenen Berechnungen jedes Jahr auf mindestens 750 Millionen Euro an Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen sitzen. Am Dienstag forderten sie die Landesregierung auf, „die Lebenshaltungskosten für Flüchtlinge endlich voll zu erstatten“.

Die seit 2016 geltende Pauschale reiche bei weitem nicht mehr aus.

„Momentan bekommen die NRW-Städte im Durchschnitt weniger als 30 Prozent der Kosten vom Land erstattet, die zur Sicherung des Lebensunterhalts von Flüchtlingen notwendig sind“, kritisierte der Landesvorsitzende des Städtetags, Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU), in einer Mitteilung. Sein Stellvertreter, Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), wies auf ein weiteres Problem hin: „Geduldete Flüchtlinge werden bisher vom Land völlig unzureichend berücksichtigt.“ Ihre Zahl steige ständig, das Land übernehme aber gerade einmal für drei Monate die Kosten.

Nach Zahlen des Städtetags gab es im Juli 2019 mehr als 58.000 Geduldete in NRW – 15.000 mehr als Ende 2015.

Quelle: dpa / RP

Nov 21

Terror-Bomben- Syrer (26) arbeitete in Berliner Schule mit Deutschen Kindern

Der 26-Jährige wurde am Dienstag festgenommen, seine Wohnung wurde durchsucht
Foto: Spreepicture

Berlin – Die Polizei hat in Berlin einen Mann unter Terrorverdacht gefasst. Der 26-jährige Syrer soll sich im Internet über den Bau von Bomben informiert und ausgetauscht haben. Am Mittag wurden Details über den Mann bekannt.

Laut Innensenator Andreas Geisel (SPD) war der Festgenommene an einer Grundschule als Reinigungskraft beschäftigt. Zuvor habe er bis September im Berliner Bode-Museum gearbeitet. Laut Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, hat der Mann eine Ehefrau. Wie lange er schon in Deutschland ist, wurde nicht mitgeteilt.

Über ein mögliches Anschlagsziel des Verdächtigen lägen keine Erkenntnisse vor. „Wir gehen davon aus, dass es eine beträchtliche Gefahr gab“, so Geisel. In ausgewerteten Chatprotokollen sei es darum gegangen, möglichst viele Menschen zu töten. „Zweck des Chatverkehrs soll die Vorbereitung von Terroranschlägen gewesen sein“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstag mit. Martin Steltner dazu: „Diese Chat-Gruppierung ist einem gefestigten islamistischen Milieu zuzurechnen und es soll auch entsprechende Nähe zu ISIS bei dem Beschuldigten bestehen“.

Geisel zufolge hatten die Ermittler den Mann seit Anfang des Jahres im Visier. Seit drei Monaten sei er von Kräften des Landes- und des Bundeskriminalamtes rund um die Uhr observiert worden.

Ermittler sicherten Beweismittel
Ermittler sicherten Beweismittel

Foto: Paul Zinken / dpa

Auf seine Spur seien die deutschen Sicherheitsbehörden nach einem Hinweis eines „befreundeten ausländischen Nachrichtendienstes“ gekommen. Dieser habe Internet-Chats des Verdächtigen abgehört.

Zur Frage, ob der Verdächtige Komplizen in Deutschland hatte, machte der Senator aus „ermittlungstaktischen Gründen“ keine Angaben.

Auch ein Polizeihund war im Einsatz
Auch ein Polizeihund war im Einsatz

Foto: Paul Zinken / dpa

Eine Spezialeinheit der Bundespolizei nahm den Mann am Dienstagmorgen in Berlin-Schöneberg fest und durchsuchte seine Wohnung. Nach Angaben aus Polizeikreisen hatte die Spezialeinheit GSG 9 die Wohnung des Verdächtigen gestürmt. Nun will die Polizei beschlagnahmte Unterlagen und Computer aus der Wohnung des Mannes sichten und auswerten.

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

Chemikalien für den Bau einer Sprengvorrichtung beschafft

Der radikal-islamistisch gesinnte Syrer soll sich seit Januar 2019 Bauteile und Chemikalien für den Bau einer Sprengvorrichtung beschafft haben.

Unter anderem kaufte er im August 2019 Aceton und im September 2019 Wasserstoffperoxidlösung. Beide Chemikalien werden zur Herstellung des hochexplosiven Sprengstoffs Triacetontriperoxid (TATP) benötigt. Daher ist anzunehmen, dass der Festgenommene diesen Sprengstoff herzustellen beabsichtigte, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstag mit.

Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios handelt es sich um den islamistischen Gefährder Abdullah H..

Quelle: BILD

Nov 21

Mehr als vier Millionen Migranten ohne Bleiberecht in Europa

Frankreich räumte vor wenigen Tagen ein Flüchtlingscamp im Norden von Paris.Foto: Francois Mori/AP/dpa

Vier Jahre nach der außergewöhnlichen Zuwanderung im Sommer und Herbst 2015 leben zwischen 3,9 und 4,8 Millionen „unautorisierte Migranten“ ohne reguläres Aufenthaltsrecht in Europa.

Das ergeben Schätzungen des amerikanischen Pew-Centers auf Basis von Behördenangaben in den 28 EU-Staaten sowie vier Ländern der Europäischen Freihandelszone EFTA, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Diese Zahlen liegen um ein Drittel höher als bei der letzten umfassenden Schätzung im Jahr 2014; damals lebten zwischen 3,0 und 3,7 Millionen „unautorisierte Migranten“ in Europa. Zugleich liegen die aktuellen Zahlen leicht unter denen auf dem Höhepunkt der Migrationskrise im Jahr 2016 (zwischen 4,1 und 5,3 Millionen).

Die Hälfte von ihnen verteilt sich auf zwei der 32 Staaten: Deutschland und Großbritannien. Nimmt man Italien und Frankreich hinzu, leben 70 Prozent der „unautorisierten Migranten“ in nur vier der 32 Staaten.

Wertende Begriffe vermieden

Sprachlich folgt das Pew Center der angelsächsischen Tradition, für Menschen, die ihren Wohnort wechseln, den Oberbegriff „Migranten“ zu verwenden und wertende Begriffe wie „Flüchtlinge“, „Kriegsflüchtlinge“ oder „Illegale“ zu vermeiden, weil sie emotional besetzt sind und oft zur politischen Meinungsbildung benutzt werden.

Pew unterscheidet zwischen „autorisierten Migranten“, die mit einer Zuwanderungserlaubnis oder einem Visum einreisen, und „unautorisierten Migranten, die ohne Genehmigung nach Europa kommen. Zu den „unautorisierten Migranten“ zählen auch Menschen, die nach Ablauf einer Aufenthaltsgenehmigung, eines Visums oder einer Asylberechtigung nicht ausreisen, erläutert der wissenschaftliche Leiter der Pew-Studie, Phillip Connor.

Festung Europa? Weit mehr Migranten haben Aufenthaltsrecht

Das Pew Center weist darauf hin, dass vier Mal so viele „autorisierte Migranten“ mit Einreise- und Aufenthaltserlaubnis in Europa leben wie „unautorisierte Migranten“ ohne Bleiberecht. Dieser Befund weckt Zweifel an der gängigen Kritik an den EU-Staaten, dass die EU-Staaten Europa zu einer „Festung“ gemacht haben und Migrationswillige aus nicht-europäischen Ländern so gut wie keine Chance haben, legal nach Europa zu gelangen.

Im Vergleich mit den USA ist der Anteil der „unautorisierten Migranten“ in Europa gering. Es seien weniger als ein Prozent von den weit über 500 Millionen Gesamtbevölkerung in den 32 Staaten, hält die Studie fest. In den USA liegt der Anteil bei drei Prozent, weil dort mehr „unautorisierte Migranten“ leben, zwischen 10,3 und 10,7 Millionen, und die Einwohnerzahl der USA (325 Millionen) geringer ist. Diese Migranten kommen zu 80 Prozent aus Lateinamerika und zu 50 Prozent allein aus Mexiko. Der Anteil der Asylsuchenden ist in Europa (20 bis 24 Prozent) höher als in den USA (9 Prozent).

Die meisten kommen aus Asien und Nordafrika

Die Studie enthält zahlreiche weitere Information, die ein genaueres Bild der Migration nach Europa zeichnen. 30 Prozent der „unautorisierten Migranten“ stammen aus der Region Asien-Pazifik, 21 Prozent aus dem Mittleren Osten und Nordafrika, 17 Prozent aus Subsahara-Afrika und 8 Prozent aus Süd-, Mittel- und Nordamerika. 23 Prozent kommen aus Ländern Europas, die nicht zu den 28 EU- und den vier EFTA-Staaten der Studie gehören.

56 Prozent der „unautorisierten Migranten“ leben weniger als fünf Jahre in Europa. In Deutschland gehören sogar 66 Prozent dieser Gruppe an, die im Zug der Migrationswelle 2015 kam. In Großbritannien liegt der Anteil bei 43 Prozent, dort gibt es mehr „Langzeit-Migranten“. Zwei Drittel der „unautorisierten Migranten“ sind jünger als 35 und mehr als die Hälfte Männer.

Quelle: Tagesspiegel

Nov 21

Jeder zweite Arbeitslose hat Migrationshintergrund

Die Zuwanderung prägt immer stärker die Arbeitslosigkeit in Deutschland! Jeder zweite Arbeitslose hat einen Migrationshintergrund, ist also selbst zugewandert oder Abkömmling eines zugewanderten Elternteils.

Das zeigen die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

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Nov 20

Grüne: Männer sollen unterdrückt und das Einfamilienhaus abgeschafft werden!

Auf dem Parteitag in Bielefeld haben die Grünen auch über ihre Debattenkultur abgestimmt. Ergebnis: Männer haben künftig weniger zu melden. Und der Bau von Einfamilienhäusern soll erschwert werden, weil diese zu viel Platz und Ressourcen benötigten.

Niemand hat die Absicht, Einfamilienhäuser zu verbieten. Aber bauen soll man sie möglichst auch nicht mehr – zumindest nach dem Geist eines bislang wenig beachteten Beschlusses des Grünen-Parteitags in Bielefeld.

Angesichts von mehr als 1000 Anträgen und Änderungsanträgen haben vor allem zentrale Themen Aufmerksamkeit erfahren. Dazu gehört die Forderung einer CO2-Bepreisung von 60 Euro pro Tonne ab 2020 – die Bundesregierung will hingegen 2021 mit zehn Euro pro Tonne einsteigen.

Zum Thema Wohnen wurde die Forderung einiger Delegierter nach zusätzlichen Instrumenten zur Enteignung abgelehnt, doch für Ausnahmefälle soll dies ein „scharfes Schwert“ (Robert Habeck) bleiben. Die Grünen bekennen sich zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft, wollen sie aber stark reglementieren; etwa durch eine Erhöhung des Mindestlohns, die Einführung eines Mindesthonorars für Selbstständige und die Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung.

Über den zitierten und am Samstag beschlossenen Antrag zur „Bauwende“ wurde hingegen kaum berichtet. Darin wird der Ressourcenverbrauch beim Bauen an zwei Beispielen dargestellt: „Für ein Einfamilienwohnhaus sind durchschnittlich etwa 200 t Kies und Sand nötig. In einem Kilometer Autobahn stecken etwa 30.000 t.“

Der Text warnt: „Das können wir uns nicht mehr leisten! … Einfamilienhäuser verbrauchen besonders viele Ressourcen, da im Vergleich zum Mehrfamilienhaus der Außenhautanteil sehr groß ist, zudem verschleißen sie extrem viel Bauland und Infrastruktur. Immer neue Einfamilienhausgebiete auf der grünen Wiese treiben den Flächenverbrauch weiter an und führen vielerorts gleichzeitig zu leerfallenden und öden Ortskernen.“

Nirgends wird zwar ein Verbot von Einfamilienhäusern gefordert. Aber gestrichen werden sollen „Privilegien für Flächenverbrauch wie das erleichterte Baurecht im Außenbereich“. Baustoffe würden durch ihre CO2-Bepreisung verteuert.

Für die Bauordnungen der Länder wird die Verankerung von „Ressourcenschutz und -effizienz“ verlangt. Im Bodenschutzgesetz soll ein Schutzstatus für unversiegelten Boden „mit Festlegung eines bis 2035 auf Netto-Null sinkenden Flächenverbrauchs“ durchgesetzt werden. Ein „Programm für flächensparendes Wohnen“ wird gefordert.

Summa summarum: Sollten diese Parteitagsbeschlüsse Wirklichkeit werden, hätten es Bauherren schwer, ein Haus auf der grünen Wiese zu errichten. Anreize würden hingegen geschaffen, bestehende Häuser, gerade in Ortskernen, nach ökologischen Grundsätzen zu renovieren oder zu restaurieren. Mehrfamilienhäuser dürften auf weniger Widerstand stoßen, weil ihr Bau weniger Grundfläche und Baustoffe erfordert. Friede den Wohnsilos, Krieg dem Häuschen von Oma. Oder, weniger martialisch: Die Grünen sind dem Häuschen im Grünen nicht grün.

Weibliche Delegierte sind durch weibliche Delegierte zu ersetzen

Nur parteiintern von Belang ist eine beschlossene Änderung am „Frauenstatut“ der Grünen – aber sie dokumentiert ihr Feminismus-Verständnis. Schon bislang ist es so, dass in Debatten auf Versammlungen immer abwechselnd Frauen und Männer zu Wort kommen müssen. In den (nicht seltenen) Fällen, dass es nur noch Wortmeldungen von Männern gibt, muss das Plenum abstimmen, ob die Debatte fortgesetzt werden darf – was in aller Regel erlaubt wird.

Mit der jetzt beschlossenen Änderung sind die Männer künftig von der Entscheidung über eine Fortsetzung der Debatte, an der die anwesenden Frauen kein weiteres Interesse bekunden, ausgeschlossen: „Ist die Redeliste der Frauen erschöpft, so sind die Frauen der Versammlung zu befragen, ob die Debatte fortgesetzt werden soll.“

Ebenfalls beschlossen wurde, dass Frauen, für die mindestens 50 Prozent aller Delegiertenplätze bereitgestellt werden müssen, künftig nur durch weibliche Ersatzdelegierte vertreten werden dürfen. Ein Grüner machte darauf aufmerksam, dass sich in kleineren Orts- oder Kreisverbänden mitunter nicht genügend Frauen zur Kandidatur bereitfänden und darum die Gefahr entstehe, dass künftig Delegiertenplätze unbesetzt blieben. Angenommen wurde die Änderung dennoch.

Dass Anträge, in denen die Begrifflichkeit „Feminismus“ steckt, von den Delegierten aus Überzeugung oder einem Gespür für Gefahrenlagen durchgewinkt werden, ist bei den Grünen nicht überraschend. Aber es ist doch einen Hinweis wert, wenn ein solcher Beschluss eine recht deutliche Absage an unser politisches und wirtschaftliches System beinhaltet. Und auf einem Parteitag angenommen wird, der sich feiern lässt wegen seiner grundsätzlichen Zustimmung zur erwähnten sozial-ökologischen Marktwirtschaft.

So wird in einem von den Delegierten angenommenen Antrag zu „Klimagerechtigkeit und Feminismus“ beklagt, in Deutschland werde „Klimaschutzpolitik primär von Männern für Männer gemacht“, obwohl „gesellschaftliche Rollenzuschreibungen sowie der Genderpaygap“ dazu führten, dass der CO2-Fußabdruck von Männern größer sei als der von Frauen.

Und: „Bestehende Entscheidungsstrukturen einfach mit mehr Frauen* zu besetzen, wird aber auch wenig Veränderung erbringen, wenn die Entscheidungsstrukturen weiterhin von patriarchalen Machtstrukturen geprägt, undemokratisch und intransparent sind sowie ein Wirtschaftssystem repräsentieren, das auf der Ausbeutung von Menschen basiert und nicht die planetarischen Grenzen respektiert.“

Undemokratisch! Ausbeutung! Bislang hatte die „Mitte“, zu deren linkem Teil Robert Habecks und Annalena Baerbocks Grüne gehören möchten, ihre Strukturen selten mit derartigen Selbstzuschreibungen gegeißelt.

Quelle: welt

Nov 20

Betrunkener Somalier (29) will den St. Galler Bus klauen

Zwei Männer streiten sich an einer Bushaltestelle, eine Chauffeuse versucht zu schlichten. Die Situation eskaliert.

Eklat an der Bushaltestelle! Ein Somalier (29) streitet sich am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr in St. Gallen an einer Bushaltestelle mit einem anderen Mann. Als der Bus kommt, steigen beide ein, der Streit geht aber weiter.

Die Chauffeuse versucht daraufhin, die beiden Streithähne zu beruhigen, darauf gerät sie aber ins Visier des 29-Jährigen. Dieser greift die Frau tätlich an, verletzt sie leicht. Damit nicht genug: Betrunken versucht er gar, mit dem Bus mitsamt Passagieren davonzufahren!

Im Bus eingeschlossen

Die mutige Buschauffeurin greift ein, kann das verhindern. Sie nimmt dem Somalier den Schlüssel weg. Unterdessen haben alle Passagiere den Bus verlassen – und die Chauffeuse schliesst den Rasenden kurzerhand im Bus ein.

Ein BLICK-Leserreporter sitzt in einem Bus gegenüber, kann die Szenen beobachten. «Ich sah, wie der Typ oben ohne im Bus rumturnte», sagt er zu BLICK. Dieser sei auf dem Fahrersitz gesessen und herum gesprungen.

Die Stadtpolizei St. Gallen nimmt den Mann zur Ausnüchterung schliesslich mit. Sie übergibt den Fall an die Kantonspolizei, die die weiteren Massnahmen nun abklärt.

Quelle. Blick

Nov 19

Pforzheim: Slawe tritt Prostituierte nach Sex zusammen und bestiehlt sie

Symbolbild

Ein slawischer Migrant schlug und trat am späten Montagabend auf eine 26-jährige Prostituierte in deren Wohnung in Pforzheim ein, um ihr im Anschluss zusammen mit einem weiteren Täter die Handtasche zu rauben.

Der bislang unbekannte Freier vereinbarte gegen 23:00 Uhr mit der 26-Jährigen eine sexuelle Dienstleistung in deren Terminwohnung in der Unteren Augasse. Im Anschluss an diese gab er plötzlich vor, minderjährig zu sein und forderte die 26-Jährige auf, ihm den vereinbarten Betrag wieder zurückzugeben. Um seine Forderung zu untermauern, stieß er sie zurück und trat im weiteren Verlauf auf die Frau ein, so dass sie zu Boden fiel. Noch am Boden liegend griff der Täter seinem Opfer an den Hals und schlug ihr ins Gesicht. Währenddessen betrat ein weiterer Mann das Zimmer und beide Männer flüchteten schließlich mit der schwarz-weißen Handtasche der Geschädigten. In der Handtasche befand sich unter anderem Bargeld sowie eine silberne Armbanduhr im Gesamtwert von etwa 300 Euro.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen und Personenkontrollen durch Polizeibeamte der Polizeireviere Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord konnten die Tatverdächtigen unerkannt entkommen.

Die Geschädigte beschrieb den Haupttäter als etwa 175 – 180 cm groß, zwischen 18 und 20 Jahren alt und mit slawischem Aussehen. Zudem hatte er kurze, nach hinten gegelte Haare, welche im unteren Kopfbereich kurz rasiert waren. Zur Tatzeit war er mit einem dunklen Kapuzenoberteil, dunkler Jeans und schwarzen Turnschuhen bekleidet. Weiterhin trug er Schmuck in Form einer dicken, goldenen Halskette und einer großen, gold-oder silberfarbenen Uhr.

Der Mittäter ist ebenfalls etwa 18 – 20 Jahre alt, hatte ebenfalls ein slawisches Aussehen und trug eine lange dunkelbraune oder dunkelgrüne Jacke, welche eine Kapuze mit Fellbesatz hatte.

Zeugen, die Beobachtungen zum Sachverhalt gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter 0721/666-5555 zu wenden.

Quelle: Truth24.net

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