Mrz 18

Unfallfahrer schlägt Geschädigten und flüchtet

Symbolbild, Foto: dpa

Bünde. Am Freitag, 16. März, gegen 5.45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Ausfahrt des Autohofes an der Osnabrücker Straße. Ein zur Zeit noch unbekannter Fahrzeugführer touchierte beim Abbiegen mit seinem Pkw einen neben ihm stehenden Lkw.

Daraufhin stieg der Verursacher aus seinem Pkw, ging auf den Lkw-Fahrer zu und schlug diesen. Anschließend entfernte sich dieser von der Unfallstelle.

Der Täter wird beschrieben als südländisch und ca. 2 Meter groß. Er war mit einem braunen PKW unterwegs, näheres ist nicht bekannt. Der Beifahrer des Flüchtigen kann nicht näher beschrieben werden.

Der Geschädigte blieb leicht verletzt und benötigte keine ärztliche Versorgung. An dem LKW entstand ein Sachschaden in Höhe von 200 Euro.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei unter (05221) 888-0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: nw

Mrz 17

In Bielefeld ziehen die ersten Flüchtlinge in neue Häuser

Neubau: An der Straße Im Hagen/Ecke Dorfstraße hat die Stadt über ihre Tochter Solion Wohnungen gebaut. | © Andreas Zobe

In Jöllenbeck sind über die städtische Tochter Solion 13 Wohnungen entstanden. Gemeinsam mit der Initiative „JürIK“ wird jetzt vor Ort gearbeitet. Und auch woanders wird gebaut

Jöllenbeck. Die Stadt schafft Wohnungen: Über ihre Tochter Solion werden an vier Standorten in Bielefeld Häuser für Flüchtlinge gebaut, in Jöllenbeck sind jetzt die ersten Flüchtlinge eingezogen, genauso Im Siekerfelde. Nur bauen alleine aber reicht nicht – die Flüchtlinge sollen vor Ort integriert werden, so das Ziel.

In Jöllenbeck hat die Stadt mit der Initiative „JürIK“ einen starken Partner. Denn das Projekt soll von Dauer sein. „Wir wollen nicht nur Notlösungen, sondern nachhaltiges Wohnen schaffen“, sagt Sozialdezernent Ingo Nürnberger (SPD).

Die Wohnungen sind für Menschen gedacht, die im Asylverfahren sind. Diskussionen, warum die Stadt Wohnungen nur für Geflüchtete baut, kennt Nürnberger.

In einer Wohnung: Annegret Grewe und Ingo Nürnberger. – © Andreas Zobe

„Da gibt es ganz klar eine Neid-Debatte“, sagt er. Aber: „Jede gebaute Wohnung entlastet zurzeit den Wohnungsmarkt“, sagt er.

Als die Flüchtlingswelle 2015 auch nach Bielefeld schwappte, habe die Stadt sehr schnell Wohnraum akquirieren müssen. Das seien aber größtenteils Wohnungen gewesen, die auf dem normalen Wohnungsmarkt nur schwer zu vermitteln gewesen waren. „Die Ladenhüter“, sagt Nürnberger.

Heute werde er immer wieder mit Gerüchten konfrontiert, an anderen wichtigen Stellen werde gespart, weil Flüchtlings-Häuser gebaut werden – wie in der Kinderbetreuung. „Das ist Quatsch“, sagt er. In den kommenden Jahren kämen sogar elf neue Kitas: sechs, die im Kindergartenjahr 2018/19 in Betrieb gehen; weitere fünf, die für das Kitajahr 2019/20 in Planung sind.

Neben den neuen Wohnungen Im Hagen sowie Im Siekerfelde kommen noch zwei weitere Wohnanlagen an der Dr.-Viktoria-Steinbiß-Straße in der Innenstadt und an der Walter-Werning-Straße dazu.

Die BGW-Häuser für Geflüchtete an der Heeper Straße sowie am Bisonweg in Senne sind bereits 2017 bezogen worden. Für das Gebäude an der Fasanenstraße gibt es einen privaten Investor.

Um die Belegung der Stadt-Häuser kümmert sich Nina Schalles vom Sozialamt. Damit die Integration vor Ort funktioniert, gibt es einen regelmäßigen Austausch mit „JürIK“, dem Jürmker Integrationskreis. Es gehe darum, dass die Menschen vor Ort vernünftig miteinander umgehen, sagt Nürnberger. „Dafür müssen wir alle im Stadtteil in den Blick nehmen“, sagt Annegret Grewe aus dem Kommunalen Integrationszentrum (KI). Sozialdezernat und KI haben deshalb auch ihre Zusammenarbeit verstärkt.

So wird es Ende des Monats auch einen Workshop dazu geben, wie die Integration vor Ort gelingt.

Mrz 17

Spaziergängerin von Radfahrer sexuell belästigt

Der Mann hielt dann an einem Baum und stellte sich ihr entgegen, wobei er onanierte. Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am gestrigen Mittwoch teilte eine 37-Jährige der Polizei nach eigenen Angaben mit, dass sie am Vortag mittags von einem Mann auf der Schwartzkopffstraße sexuell belästigt worden war.

Gegen 12.15 Uhr ging die Frau am Dienstag in Höhe des Gartenvereins „Sonnenschein“ in Richtung Salzdahlumer Straße, als von hinten kommend ein Radfahrer an ihr vorbei fuhr. Der Mann hielt dann an einem Baum und stellte sich ihr entgegen, wobei er onanierte. Geschockt und schreiend entfernte sich die Frau.

Der Täter wird als zirka 1,75 Meter groß, 35 bis 45 Jahre alt, dunkle Haare, südländisches Aussehen und dunkel gekleidet beschrieben. Er benutzte ein silberfarbenes Damenrad. Hinweise bitte an die Polizei.

Quelle: regionalbraunschweig

Mrz 17

Asylbewerber muss ins Gefängnis

Joseph J. vor Gericht, © Schmidt

Der Nigerianer Joseph J. hatte2017 sechs Frauen im Münchner Umland ausgeraubt – zwei davon zudem sexuell belästigt, in einem Fall sogar massiv.

Das sah zumindest das Landgericht München II als erwiesen an. Die Richterin verurteilte den abgelehnten Asylbewerber deshalb zu fünfeinhalb Jahren Jugendstrafe.

Poing/Kirchseeon– Der zum Tatzeitpunkt 19-Jährige habe die zwischen 16 und 33 Jahre alten Frauen jeweils mit einem Messer bedroht, um deren Handys oder Geld abzupressen. An zwei Tagen hatte er demnach auch Frauen in der Nähe des Poinger Bahnhofs ausgeraubt. In Kirchseeon soll er einer 33-Jährigen zudem an die Brust gefasst und sie aufgefordert haben, mit ihm nach Grafing zu fahren. Falls sie ihm nicht gehorche, werde er sie „töten“, sagte Joseph J. dem Opfer zufolge.

Das Gericht hielt dessen Aussage für absolut glaubhaft. Die Frau täuschte einen Asthma-Anfall vor – der in diesem Fall mit einem 15 Zentimeter langen Messer bewaffnete Afrikaner gab sich deshalb mit ihrem Smartphone und ihrem Bargeld zufrieden.

Die Staatsanwaltschaft hatte gefordert, den Asylsuchenden nach dem Erwachsenstrafrecht zu zehn Jahren Haft zu verurteilen. Die Verteidigung hatte eine Jugendstrafe von viereinhalb Jahren als angemessen erachtet.

Joseph J. hatte die Vorwürfe während des Verfahrens in weiten Teilen eingeräumt. Er hatte auch gestanden, den Großteil der Frauen mit Messern überfallen zu haben – eines der Messer soll 30 Zentimeter lang gewesen sein. Bei dem ersten Raub bestritt Joseph J. jedoch, dass er bewaffnet gewesen sei. Er habe nur einen Kamm in der Hand gehabt, behauptete er. Zum Teil drohte der Afrikaner auch, er wolle sein Opfer töten, wenn diese ihm nicht das Geld geben würden. Einer Frau, der er laut deren Aussage in Erding die Hose herunterziehen wollte, konnte sich durch den Einsatz von Pfefferspray retten.

Das Gericht verurteilte den Nigerianer unter anderem wegen sechs Fällen von schweren Raubs, einzelnen Körperverletzungen sowie einem besonders schweren Fall sexueller Nötigung. Dass Joseph J. 27-mal schwarzgefahren war und auch anderer Delikte beschuldigt wurde, fiel bei der Urteilsbegründung nicht in das Gewicht.

Anders als die Staatsanwaltschaft wertete das Gericht es als strafmildernd, dass der Nigerianer eine lange strapaziöse Flucht hinter sich gehabt habe. Auch habe die Jugendgerichtshilfe Reifeverzögerungen gesehen. Zwar erbeutete der abgelehnte Asylbewerber nur die Handys und in einem Fall auch Bargeld. Doch mehrere Opfer sagten vor Gericht, sie konnten nach der Tat lange nicht mehr in S-Bahn fahren. Einige haben noch immer Angst im Dunklen. Ein Opfer musste sogar den Arbeitsplatz wechseln, weil sie nicht mehr S-Bahn fahren konnte. Joseph J., der eine Baseballjacke und Sneakers trug, sagte, die Überfälle täten ihm leid. Er habe das Geld gebraucht, weil er einen Asylanwalt suchen wollte, um gegen seine Abschiebung vorzugehen.

Quelle: tz

Mrz 17

Brutaler Widerstand im Flüchtlingsheim: 30 Haftbefehle beantragt

Die Polizeibeamte hatten die heftige Konfrontation nicht erwartet.

Aalen – Sie sollen sich aggressiv verhalten, Fenster eingeschlagen und die Konfrontation gesucht haben. Nach heftigen Protesten gegen einen Polizeieinsatz im Flüchtlingsheim Donauwörth hat die Staatsanwaltschaft gegen 30 Bewohner Haftbefehle beantragt.

„Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Augsburg besteht der dringende Tatverdacht des Landfriedensbruchs“, teilte das Polizeipräsidium in Augsburg mit.

Die Vorführung der überwiegend aus Gambia stammenden Flüchtlinge bei den Haftrichtern werde voraussichtlich bis in die Abendstunden des Donnerstags dauern, sagte ein Polizeisprecher.

Einige Haftbefehle seien bereits erlassen worden. Am Mittwoch war es in der Aufnahmeeinrichtung in Nordschwaben zu Widerstandsaktionen der Bewohner gekommen, nachdem die Polizei einen Flüchtling wegen einer geplanten Abschiebung abholen wollte.

Die Beamten mussten zunächst abziehen und später mit Verstärkung der Bereitschaftspolizei zurückkehren. Insgesamt wurden 32 Männer vorläufig festgenommen.

Die zwei Bewohner, gegen die kein Haftbefehl beantragt wurde, kamen später in andere Wohnheime.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Mrz 16

Erwischter Dieb rastet aus: Blutige Macheten-Attacke im Kiosk

Die Polizei fahndet nach einem brutalen Macheten-Angriff nach dem Täter (Symbolbild).

Wiesbaden – Ein 21-jähriger Kiosk-Mitarbeiter sah sich am späten Mittwochabend mit einem rabiaten Dieb konfrontiert.

Der junge Mann erwischte den unbekannten Täter gegen 23.10 in einem Kiosk in der Schiersteiner Straße beim „Diebstahl von alkoholischen Getränken“, wie die Polizei in der Nacht zu Donnerstag mitteilte.

Der 21-Jährige schritt ein, woraufhin der Dieb plötzlich eine Machete aus seiner Jacke zog und damit auf den Kiosk-Mitarbeiter einhieb. Der junge Mann wurde am Oberarm getroffen und erlitt eine Schnittverletzung, die später im Krankenhaus behandelt werden musste.

Nach der Attacke floh der Täter zu Fuß in Richtung Waldstraße. Die Polizei fahndet nach dem Mann. Der Gesuchte ist circa 175 Zentimeter groß, von kräftiger Statur und etwa 19 Jahre alt. Das Aussehen des Mannes wird von der Polizei als „südländisch“ beschrieben. Hinweise auf den Täter nimmt die Polizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 06113450 entgegen.

Erst am Mittwochmittag hatte es in Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg einen ähnlichen Fall gegeben: Ein unbekannter Mann hatte einen Supermarkt mit einer Axt überfallen (TAG24 berichtete).

Fotos: dpa/Federico Gambarini, 123RF/strelok

Quelle: Tag24

Mrz 16

Mann provoziert mit Anti-Burka-Schild Eklat

Scherz oder Rassismus?

Aargau (Schweiz) – „Wir müssen draußen bleiben“ – Diesen Satz kennt man eigentlich von Schildern, die sich an Hunde richten. Doch ein Mann aus Aargau in der Schweiz bastelte eine neue „Version“.

Das Schild lässt wenig Freiraum für Interpretationen: Es zeigt einen muslimischen Mann mit Gebetskappe sowie eine Burka-Trägerin. Seit Ende Februar soll das Schild an der privaten Wohnungstür des Mannes hängen.

Mittlerweile ist der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS) über den Fall informiert worden. Dessen Sprecher Qaasim Illi zeigt sich schockiert: „Durch den islamophoben Aufkleber im Stil eines ‚Hunde verboten‘-Schildes, werden Muslime mit Hunden gleichgesetzt. Unserer Meinung nach ist das klar Rassismus.“

Entsprechend hat der IZRS bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau Strafanzeige gegen den Mann eingereicht. Gegenüber „20 minuten“ äußerte sich dieser zu dem Vorfall ziemlich gelassen.

„Ich habe muslimische Freunde, die es lustig finden. Das Schild ist ein Gag.“ Wer den Schleier ablege, sei auch bei ihm willkommen. Der Mann sei aber gegen den radikalen Islam: „Natürlich bin ich für ein Burka-Verbot. Schliesslich ist es unser Land.“

Angst, dass sein Schild für ihn Folgen habe werde, habe er zwar nicht, dennoch hat er es mittlerweile abgehängt.

Quelle: Tag24

Mrz 16

18-Jähriger verschanzt sich mit Messer im Zimmer, SEK dringt durch Helikopter ein

Die Spezialkräfte nutzten einen Heli, um das Zimmer zu stürmen. (Symbolbild)

Mosbach – Am Mittwochnachmittag um 16 Uhr musste das Spezialkommando im Neckar-Odenwald-Kreis zu einer Flüchtlingsunterkunft ausrücken, um einen 18-Jährigen davor zu bewahren, sich etwas anzutun.

Da der junge Mann afghanischer Herkunft sich in seinem Zimmer eingeschlossen hatte und im Begriff stand, sich mit dem Messer etwas anzutun, rückte die Polizei aus, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Spezialkräfte nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Vor dem Einsatz, bei dem die Beamten von einem Helikopter aus in sein Zimmer eindrangen, hatte der junge Flüchtling einen Verweis erhalten.

Er sollte die Unterkunft in Mosbach verlassen, weil er einen Einrichtungsgegenstand beschädigt hatte. Da er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und sich nicht beruhigen ließ, beschloss die Polizei, einzuschreiten.

Der Mann wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Mrz 16

Immer mehr brutale Angriffe auf Bahnmitarbeiter

In einem Sicherheitstraining der Deutschen Bahn trainieren Angestellte der Bahn, sich zu verteidigen. (Archivbild)

Heilbronn – Die Zahl der Übergriffe auf Bahnmitarbeiter hat in Baden-Württemberg zugenommen.

Die Bahn erfasste 298 Übergriffe im Jahr 2017, wie die Heilbronner Stimme und der Mannheimer Morgen berichten.

Das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem 257 Fälle registriert wurden.

Die Zeitungen berufen sich auf einen als vertraulich eingestuften Sicherheitsbericht der Deutschen Bahn AG für das Jahr 2017. Bundesweit gab es 2550 Übergriffe auf Bahnmitarbeiter, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund sieben Prozent entspricht.

Die Eisenbahngewerkschaft EVG kritisiert die Zahlen als zu niedrig. Würden auch leichtere Übergriffe hinzugezählt, zum Beispiel Bespucken, müsse man von viel mehr Fällen ausgehen.

Der EVG seien 2017 rund 700 Übergriffe auf Zugbegleiter oder Lokführer gemeldet worden.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Mrz 15

Festnahme in Echtrop: Junge sexuell bedrängt

Die Polizei nahm einen 23-Jährigen in der ZUE Echtrop fest.
© dpa

Möhnesee – Weil er einen neunjährigen Jungen sexuell bedrängt hatte, wurde ein 23-jähriger Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Echtrop am Mittwoch von der Polizei festgenommen.

Gegen 14 Uhr war der Junge, der ebenfalls in der ZUE untergebracht ist, laut Polizei auf einer Toilette der Einrichtung von dem 23-Jährigen zu sexuellen Handlungen an ihm aufgefordert worden.  Dazu hatte der 23-Jährige bereits seine Hose heruntergelassen.

Der Junge flüchtete zu seiner Mutter. Diese informierte die Leitung der Unterkunft über den Vorfall, diese wiederum die Polizei. Im Laufe der weiteren Ermittlungen wurde der 23-Jährige vorläufig festgenommen.

Aufgrund sprachlicher Probleme konnte der mutmaßliche Täter noch nicht vernommen werden. Unter Hinzuziehung eines Dolmetschers sollte die Vernehmung im Laufe des Donnerstages erfolgen.

Quelle: soester Anzeiger

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