Jan 24

16-Jähriger versucht, Mädchen in Busch zu zerren und zu vergewaltigen

Symbolbild

Heilbronn – Zwei Jugendliche, ein 15-jähriger und sein 18 Jahre alter Komplize aus Syrien, haben ein Pärchen ausgeraubt. Der 16-Jährige versuchte daraufhin, die 15-Jährige zu vergewaltigen.

Dafür habe der Jugendliche sein Opfer in ein Gebüsch gezerrt und ihr die Hose heruntergerissen.

Derweil hatte sein 18 Jahre alter Komplize den 13-jährigen Freund des Mädchens abgelenkt. Nur durch heftige Gegenwehr habe das Mädchen die Vergewaltigung verhindern können.

Zuvor hatte die beiden mutmaßlichen Täter Bargeld, Tabak, ein Mobiltelefon und eine geringe Menge an Marihuana gestohlen.

Die Tat ereignete sich bereits Ende Dezember. Beide Tatverdächtigen wurden im Rahmen der Folgeermittlungen festgenommen. Nachdem sie zunächst in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert worden waren, wurde der Ältere der beiden Tatverdächtigen bereits wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Staatsanwaltschaft hat dagegen Beschwerde eingelegt, das Landgericht muss nun entscheiden.

Quelle: Tag24

Jan 24

31-Jähriger wird von Gruppe verprügelt, weil er kein Feuerzeug hat

Einer der Täter wurde an eine Jugendschutzstelle überstellt. (Symbolbild)

München – Ein 31-jähriger Mann aus München hatte sich ohne an etwas Böses zu denken kurz vor Mitternacht auf der Schiller-/Adolf-Kolping-Straße aufgehalten.

Plötzlich kam eine Gruppe bestehend aus fünf Personen auf ihn zu. Sie fragten den Mann nach einem Feuerzeug, berichtet das Polizeipräsidium München.

Als der Mann angab, dass er keines dabeihabe, gingen die Männer plötzlich auf ihn los. Sie zerschlugen eine Flasche an seinem Bein und schlugen auf ihn ein.

Panisch flüchtete der Mann in eine Gaststätte an der Sonnenstraße. Er bat die dortigen Türsteher um Hilfe, die jedoch die Gruppe durchließ.

In der Gaststätte wurde der 31-Jährige weiter brutal attackiert. Einer der Täter zückte sogar ein Messer, verfehlte das Opfer aber knapp.

Die Türsteher verständigten schließlich die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete die Gruppe jedoch. Nur ein 16-jähriger Afghane und ein 27-jähriger Afghane konnte gefasst werden.

Das Opfer trug zum Glück nur leichte Verletzungen davon. Der 16-Jährige wurde an eine Jugendschutzstelle überstellt, der 27-Jährige nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 23

Schüler (15) soll Mitschüler (14) an Schule in Lünen getötet haben – Obduktion am Nachmittag

In Lünen wurde am Dienstagmorgen ein jugendlicher Schüler (14) an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule an der Dammwiese getötet. Das berichtet die Polizei.

  • Schüler (14)soll  in Lünen ehemaligem Mitschüler erstochen haben
  • Polizei mit einer Hundertschaft vor Ort
  • Hintergründe der Tat noch unklar
  • Leiche soll am Nachmittag obduziert werden

Lünen. In Lünen wurde am Dienstagmorgen kurz nach 8 Uhr ein jugendlicher Schüler (14) an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule an der Dammwiese getötet. Das berichtet die Polizei.

Die Beamten nahmen kurz nach der Tat einen minderjährigen Verdächtigen fest. Der Jugendliche (15) war Schüler derselben Schule. Nach Angaben von Schülern sei der 15-Jährige vor einem Jahr von der Schule geflogen. Beide Schüler sind Deutsche, der Angreifer hat zudem die kasachische Staatsbürgerschaft.

Hintergründe der Tat noch unklar

Warum er seinen Mitschüler getötet haben soll, ist aktuell noch unklar. Vieles deutet darauf hin, dass der 14-Jährige erstochen wurde. Gerüchte, wonach der Schüler erschossen wurde, erwiesen sich als falsch.

Nachdem diverse andere Gerüchte über die Tat in den sozialen Medien kursierten, hat die Polizei dringend darum gebeten, keine weiteren falschen Informationen zu verbreiten. Noch am Nachmittag soll die Leiche des 14-Jährigen obduziert werden.

Nach Angaben des Schulleiters Reinhold Bauhaus fand die Tat in der Schule statt. Der Unterricht an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wurde am Morgen eingestellt. „Derzeit werden die Schüler über den Vorfall informiert“, so der Schulleiter gegen 10:15 Uhr gegenüber DER WESTEN.

Ob am Mittwoch wieder unterrichtet wird, steht noch nicht fest. Dazu will sich die Schule voraussichtlich am Nachmittag äußern.

Polizei mit einer Hundertschaft vor Ort

Die Polizei war am Morgen mit einer Hundertschaft vor Ort. Zwischenzeitlich war auch ein Hubschrauber zur Fahndung im Einsatz. Gerüchte, wonach ein Rettungshubschrauber weitere Verletzte abgeholt hat, dementierte die Polizei gegenüber DER WESTEN.

Es handle sich um eine Einzeltat, von weiteren Verletzten habe man keine Kenntnis, so Cornelia Weigandt von der Polizei Dortmund.

Kein Amoklauf

Die Staatsanwaltschaft schließt einen Amoklauf aus. „Das ist, glaube ich, auszuschließen“, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Heiko Artkämper.

Nach dem tödlichen Angriff betreuen Seelsorger die Schüler und Lehrer der Schule. Viele Eltern haben ihre Kinder in der Zwischenzeit aus der Schule abgeholt. Auf die Käthe-Kollwitz Gesamtschule gehen insgesamt 968 Schüler.

Einige Schüler wirkten nach der schrecklichen Tat sehr gefasst, anderen stand der Schock deutlich ins Gesicht geschrieben. Es flossen Tränen.

Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns drückte den Angehörigen des Opfers sein Mitgefühl aus und kündigte für Mittwoch eine Schweigeminute an allen Schulen und im Rathaus der Stadt an. (mit dpa/fr)

Quelle: derwesten

Jan 23

Missmanagement: Steuerzahler müssen für Pleite des EU-Pensionsfonds einspringen


Sitzung im Europäischen Parlament: üppige Versorgung wird zum Problem
Quelle: AFP/Getty Images

Dem Vorsorgeprodukt für EU-Parlamentarier fehlen mindestens 326 Millionen Euro. Das fällt nun den Steuerzahlern auf die Füße – auch, weil Martin Schulz als Parlamentspräsident die Bedenken der Kontrolleure beiseitewischte.

Neue problematische Zahlen aus dem EU-Parlament: Dem früheren Pensionsfonds der Abgeordneten droht die Pleite. Die europäischen Steuerzahler müssen künftig einspringen. Und das wird happig. Aus Angaben, die das Parlament bereits in der Vergangenheit im Internet veröffentlicht hat, geht hervor: Die Lücke hat einen Umfang von mindestens 326 Millionen Euro.

Den Informationen zufolge hatte der 2009 geschlossene Fonds zwar Ende 2016 ein Vermögen von 146,4 Millionen Euro – die Pensions-Anwartschaften der Ex-Abgeordneten beliefen sich demgegenüber aber auf 472,6 Millionen Euro. „Das geschätzte Datum der Insolvenz des Freiwilligen Pensionsfonds ist grob geschätzt zwischen 2024 und 2026“, schreibt der mächtige Generalsekretär des Parlaments, Klaus Welle. Ansprüche auf Zahlungen aus dem Fonds haben mehr als 700 Parlamentarier und ihre Familien.

Der frühere Pensionsfonds ist 2009 auf Initiative des Haushaltskontrollausschusses geschlossen worden. Mit Einführung des sogenannten Abgeordnetenstatuts erhalten seither alle Abgeordneten eine beitragsfreie Pension aus dem Haushalt des EU-Parlaments. Sie beträgt für jedes Dienstjahr als Abgeordneter 3,5 Prozent des Gehalts und wird erst ab 63 Jahren ausgezahlt. Bei dem Pensionsfonds wurde anfangs sogar schon ab einem Alter von 55 Jahren ausgezahlt. Diese Regelung wurde abgeschafft – betroffene Abgeordnete klagten dagegen, sie verloren aber vor Gericht.

„Das Problem des Pensionsfonds ist seit Jahren ein Dorn in unserem Fleisch“, sagte die Chefin des Haushaltskontrollausschusses im EU-Parlament, Inge Grässle (CDU), WELT. Die in Brüssel hoch angesehene Parlamentarierin ist selbst kein Mitglied in dem Fonds. „Unsere Kritik war immer, dass von Anfang an klar gewesen ist, dass dieser Fonds hochdefizitär sein würde“, sagt Grässle.

Verwaltungskosten könnten gespart werden

Aber den Haushaltskontrolleuren waren lange Zeit die Hände gebunden. EU-Abgeordnete hatten den Fonds 1990 gegründet. Und sie hatten sich eines juristischen Tricks bedient, der wie ein Freifahrtschein zum eigenen Vorteil wirkte: der Fonds wurde nach Luxemburger Vereinsrecht gegründet. Das machte es Jahre später so schwer für die Parlamentsverwaltung und Abgeordnete, gegen die Regelungen vorzugehen. Grässle fordert nun, um das künftige Defizit des Fonds wenigstens zu begrenzen, eine Heraufsetzung des Pensionseintrittsalters und geringere Witwenrenten nach Ableben des Abgeordneten.

Außerdem verlangt die Haushaltskontrolleurin, den Fonds in das Management des EU-Parlaments zu überführen: „Das würde 200.000 Euro Verwaltungskosten im Jahr sparen“, so Grässle. Und sie hat eine weitere Forderung: „Diejenigen, die Geld aus dem Fonds erhalten, müssen an ihre Heimatländer gemeldet werden, damit sie das Geld dort auch versteuern.“

Generell erhalten EU-Abgeordnete neben Zahlungen aus dem EU-Haushalt auch noch Renten aus ihren Heimatländern, die in etwa so hoch sind wie die Bezüge von nationalen Abgeordneten. Es gibt sogar Fälle, die daneben auch Gelder aus dem 2009 geschlossenen Fonds erhalten. Ihre Pensionen werden damit aus drei staatlichen Quellen gespeist. Grässle: „Diese Art von Luxuspensionen müssen unbedingt ein Ende ein Ende haben. Wir haben den damaligen Parlamentspräsidenten Martin Schulz von der SPD bekniet, das Thema anzugehen, aber er lehnte ab.“

Quelle: Welt

Jan 23

Mann nach Angriff auf zwei Frauen in Papenburg in Haft

Mehreren Streifenwagen waren am frühen Sonntagmorgen an der Verfolgung des Angreifers beteiligt. Er konnte letztlich festgenommen werden. Symbolfoto: David Ebener

Papenburg. Zu einem Angriff auf zwei 23 Jahre alte Frauen ist es am Wochenende im Bereich der Straße Am Stadtpark in Papenburg gekommen. Der mutmaßliche Täter, ein 40-Jähriger aus dem Sudan, der zum Zeitpunkt des Angriffs alkoholisiert war, kam in Untersuchungshaft.

Einer Mitteilung der Polizei von Dienstag zufolge kam es zu dem Angriff bereits am frühen Sonntagmorgen gegen 1.30 Uhr. Der 40-Jährige hatte im Bereich des OBI-Marktes zunächst zwei 23-jährige Frauen angesprochen. Unvermittelt hielt er eine der Beiden fest. Das junge Opfer konnte sich befreien und gemeinsam mit ihrer Begleiterin flüchten.

Der Angreifer verfolgte die Frauen, holte sie ein und riss eine von ihnen zu Boden. Das Opfer schlug mit dem Hinterkopf auf die Straße. Der Sudanese setzte sich auf sie, schlug ihr ins Gesicht, gab ihr mehrere sogenannte Kopfnüsse und versuchte ihr das Smartphone zu entreißen. Darüber hinaus demütigte er das Opfer auf sexueller Basis.

Beide Frauen werden verletzt

Die Begleiterin versuchte ihrer Freundin zu helfen und wurde dabei ebenfalls von dem Mann verletzt. Erst, als eine Gruppe weiterer Zeugen auf die Tat aufmerksam wurde, konnte der Angreifer in die Flucht geschlagen werden. Im Rahmen einer anschließenden Fahndung, an der mehreren Streifenwagen der Polizei beteiligt waren, konnte der Täter festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,47 Promille.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück, wurde der Afrikaner am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der 40-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Oldenburg eingeliefert.

Quelle: noz

Jan 22

Nach Regeln der Scharia: Erste Bank in Deutschland bietet Konto extra für Muslime an

Banken nach Schariah-Recht dürfen keine Zinsen verlangen. dpa/Ulrike Koltermann

Der Islam erlaubt bei Geldgeschäften keine Zinsen. Investitionen in Tabak-, Alkohol- oder Rüstungsbranche sind tabu. Auch für Muslime in Deutschland gibt es nun schariakonformes Banking.

Die Bankgeschäfte sind glänzend angelaufen am Fuße der neuen Ditib-Zentralmoschee in Köln. Streng nach den Regeln des Islam, kontrolliert von einem Scharia-Ethikrat. Wenige Wochen nach dem Start der KT Bank AG in der Domstadt haben dort schon mehr als tausend überwiegend muslimische Kunden ihr Geld angelegt.

„Unter den 1,5 Prozent Muslimen in Nordrhein-Westfalen sind über 20.000 türkischstämmige Unternehmer vertreten, die 130.000 Menschen beschäftigen, hier sehen wir ein großes Potenzial“, sagt Filialleiter Ayhan Cengizer. Die nach eigenen Angaben einzige Islam-Bank in der Eurozone ist seit Mitte 2015 in Deutschland aktiv – und expandiert.

Keine Zinsen, weder Kunden noch für die Bank

Das besondere Prinzip: Keine Zinsen, weder für Kunden noch für die Bank. Damit ist ein Sparkonto ebenso ausgeschlossen wie ein Kredit, der ja mit Zinsen zurückgezahlt werden müsste. Investiert wird nur in reale Güter, nicht in Wertpapiere, Aktien oder Fonds. Alkohol-, Tabak- oder Schweinefleisch-Industrie sind tabu, schildert Ferhat Aslanoglu, Unternehmenssprecher der KT Bank AG in Deutschland. „Investitionen in Waffengeschäfte und jegliche Deals mit Glückspielcharakter sind ebenfalls untersagt.“

Trotz – oder gerade wegen – dieser Einschränkungen laufe das Ganze bisher erfreulich, man nähere sich der 10.000-Kunden-Schwelle. Erst im Sommer 2015 ist die KT Bank – Tochter der Kuveyt Türk Beteiligungsbank in Istanbul – mit einer Zentrale in Frankfurt und zwei Filialen in Mannheim und in Berlin gestartet. Nach Köln sollen weitere Neueröffnungen folgen.

„Die Nachfrage seitens der muslimischen Community reißt nicht ab“, erzählt Aslanoglu. Drei Viertel sind Privatkunden, der Rest Verbände, Unternehmen, Institutionen. Für gläubige Mitarbeiter und Kunden stehen Gebetsräume bereit. Geschätzte 15 Prozent der Kundschaft haben dem Sprecher zufolge keinen muslimischen Hintergrund.

„Auch muslimische Kunden wollen gute Rendite“

Finanzexperten sehen einen großen Markt für Banking im Einklang mit der Scharia – dem islamischen Recht. Er gehe für Deutschland bei fast fünf Millionen Muslimen – oder rund 1,5 Millionen muslimischen Haushalten – von einem Potenzial von bis zu 300 000 Kunden aus, sagt Philipp Wackerbeck, Partner der Beratungsgesellschaft „Strategy&“. „Und dieses Potenzial ist bei weitem nicht ausgeschöpft.“ In den islamischen Kernmärkten – Türkei oder arabische Länder – wachse korankonformes Banking deutlich stärker als das konventionelle. Das Geschäftsmodell sei aber hierzulande nur wenigen bekannt.

Aus internationalen Studien weiß Wackerbeck: „Kaum ein muslimischer Kunde, so fromm er auch sein mag, ist bereit, für schariakonforme Geschäfte mehr zu zahlen als bei einer anderen Bank. Und alle möchten eine gute Rendite“. Wie also wird es profitabel, wenn alles wegfällt, was nicht Allahs Gefallen findet?

Bank und Kunde kaufen gemeinsam ein Haus

Konkret läuft es so: Braucht ein Kunde Geld, um ein Haus zu erwerben oder ein Auto, kauft die KT Bank dieses für ihn. „Wir verkaufen dem Kunden das Objekt dann mit einem Finanzierungsaufschlag weiter, er bezahlt in Raten“, erläutert Aslanoglu. Manchmal wird es angesichts deutscher Rechtsnormen etwas komplizierter.

Beispiel: Damit beim Immobilienkauf nicht zweimal die Grunderwerbsteuer gezahlt werden muss – einmal von der Bank, einmal vom Kunden – bilden beide eine Gesellschaft, kaufen das Haus gemeinsam, dann zieht sich die Bank zurück. Aslanoglu: Die deutsche Finanzaufsicht Bafin habe das als korrekt eingestuft.

Viele gläubige Muslime, die keinen zinsgebundenen Kredit wollten und daher zur Miete gewohnt hätten, leisteten sich nun mit diesem Finanzierungsmodell ein Eigenheim, sagt Aslanoglu. „Wer sein Geld früher in der Sparsocke hatte, kommt jetzt zu uns.“ Das Geld werde in die reale Wirtschaft investiert – damit würden also Objekte, Güter gekauft – und der Kunde partizipiere am Erfolg seiner Einlage in Form einer Gewinn- und Verlustbeteiligung.

Kein anderes Geldhaus wird so unter die Lupe genommen

Experte Wackerbeck erläutert: „Beim Islam-Banking gibt es die Theorie einerseits und die gelebte Praxis andererseits. Konkret werden die Modelle so gebaut, dass sie klassische Einlagengeschäfte nachbilden. Dem Kunden zahlt man einen Ertrag, der dem Zins bei einer klassischen Bank entspricht.“ Falls es mal schwache Jahre gebe, halten Islam-Banken in der Regel Gewinnausgleichreserven bereit, erklärt Wackerbeck: „Das ist weiß Gott nichts Schlechtes.“

Wohl kaum ein Geldhaus werde so unter die Lupe genommen, betont Cengizer: Ein Scharia-Ethikrat prüft jedes Produkt und jeden Vertrag. Die Bafin kontrolliert, ob alles mit nationalem Recht konform geht. Und der Aufsichtsrat in der Türkei schaut ebenfalls genau hin. Die angespannten deutsch-türkischen Polit-Beziehungen haben sich bisher nicht negativ ausgewirkt, sagt Cengizer. „Im Gegenteil, wir haben zusätzlich Zulauf, auch von arabischstämmigen Kunden.“

Quelle: Focus

Jan 22

Syrer (34) entführt Linienbus zur Disko – Er war mit einem Messer bewaffnet

Schräge Anklage, schräger Aufzug: Trotz winterlicher Temperaturen ließ sich Busentführer Kaniwar O. in kurzen Hosen aus dem Untersuchungsknast ins Gericht fahren
Foto: Ralf Lehmann

Halle (Sachsen-Anhalt) – Schräger Prozess um eine Busentführung in Halle. Dort muss sich seit Montag ein Syrer (34) verantworten, weil er den Fahrer zwang, ihn zur Disko zu kutschieren!

Vermutlich im Drogenrausch kam Flüchtling Kaniwar O. im Juli auf die Idee, tanzen gehen zu wollen. Weil aber offenbar kein Taxi bezahlen konnte oder wollte, brauchte er eine andere Mitfahrgelegenheit. Ein Auto sollte es sein. Weil keiner anhielt, schleuderte Kaniwar O. einem Pkw eine Schnapsflasche hinterher. Das Auto entkam dem Wüterich. Die Beifahrerin (29) wurde allerdings verletzt.

Der Syrer entführte einen solchen HAVAG-Linienbus, um zur Disko zu kommen
Foto: Maike Gloeckner

Zu allem entschlossen stellte sich der Syrer daraufhin einem Linienbus der Halleschen Verkehrs AG in den Weg. Zum Entsetzen von vier Passagieren stieg Kaniwar O. ein, zückte ein Messer, bedrohte den Busfahrer. Im Prozess am Montag gab der Syrer zu, den Mann gezwungen zu haben, ihn zur Disko zu fahren.

Dort stieg er aus, ging tanzen. Verletzt wurde niemand. Der entführte Busfahrer erlitt allerdings ein Trauma.

Lange dauerte der Spaß für den Syrer an diesem Abend allerdings nicht. Die alarmierte Polizei kam kurz darauf vorbei und verhaftete den Busentführer.

Bei einer Verurteilung wegen Freiheitsberaubung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr drohen dem Flüchtling mehrere Jahre Gefängnis. Zuvor müsste jedoch seine Schuldfähigkeit festgestellt werden. Ob er das war, ist fraglich: Der Angeklagte soll unter Drogeneinfluss gestanden haben. Ein Gutachter soll die Frage nach der Schuldfähigkeit klären.

Quelle: BILD

Jan 22

Mädchen 2x von selbem Täter vergewaltigt – 39 Jähriger vor Gericht

Ein 39-Jähriger ist am Freitag wegen Vergewaltigung im Grazer Straflandesgericht vor einem Schöffensenat gestanden. Er soll im Vorjahr eine 18-Jährige vergewaltigt haben, nachdem er sie in seinen Wagen gelockt und mit ihr in einen Wald gefahren war. Zuvor verging er sich laut Anklage bereits einmal an der jungen Frau, die dabei betrunken und unter Drogen war. Er war teilweise geständig.
Der Rumäne soll im Juni 2017 mit Freunden bei einer Buschenschank gewesen sein und reichlich Alkohol und auch Drogen konsumiert haben. Anschließend soll er ein 18-jähriges Mädchen in Beisein seines Freundes missbraucht haben. „Sie hat das alles nicht mitbekommen, sie war völlig daneben, sie hat auch keine Erinnerung daran“, erklärte Staatsanwältin Katharina Tauschmann. Ein zweiter Mann schaute nicht nur tatenlos zu, sondern soll auch gesagt haben: „Darf ich jetzt auch?“, was ihm aber der 39-Jährige verwehrte. Der andere wurde ebenfalls angeklagt, weil er nichts gegen den Missbrauch unternommen hat.

Mehrfache Übergriffe

Im Oktober war dieselbe Runde erneut unterwegs. Bei einer Tankstelle lockte der Rumäne die 18-Jährige in sein Auto, während ihr Freund Alkoholnachschub besorgte. Kaum saß sie in dem Wagen, raste er davon. In einem Wald machte er halt und wollte über das Mädchen herfallen. In diesem Moment riefen die Freunde an, die den Vorfall bemerkt hatten, und drängten den 39-Jährigen, er solle die Frau in Ruhe lassen und mit ihr zurückkommen. Im Hintergrund hörten die anderen das Mädchen weinen, doch dann legte der Rumäne auf. Er vergewaltigte die Frau, es kam dabei zu mehrfachen Übergriffen. Aus Angst versprach sie, sich wieder mit ihm zu treffen. Da fasste er offenbar Vertrauen und erzählte ihr auch vom ersten Vorfall, woraufhin sie beides sofort anzeigte.
„Es gibt nichts zu beschönigen, es tut ihm leid, er weiß jetzt, dass es ein Fehler war“, meinte die Verteidigerin. Er war zu beiden Vorfällen geständig, der zweite Angeklagte leugnete hingegen alles und will vom ersten Missbrauch nichts mitbekommen haben. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ein Urteil wurde für Nachmittag erwartet.

Jan 22

Fahrgast entführt Linienbus, um in die Disco zu kommen

Der Syrer (34) stieg in den Bus, drohte Fahrer Ralf S. (47) mit einem Messer und ließ sich zu einer Disco fahren. (Symbolbild)

Halle (Saale) – Die Entführung eines Linienbusses zwecks Fahrt zu einer Disco hat ein Mann vor Gericht in Halle gestanden.

Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht räumte der 34-jährige Syrer am Montag ein, den Bus samt Fahrer Ralf S. (47) und vier Fahrgästen im Juli vergangenen Jahres entführt zu haben.

Ihm wird unter anderem gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Haft.

Der 34-Jährige hatte den Busfahrer laut Anklage mit einem Messer bedroht. Alle Beteiligten blieben unverletzt. An der Disco „Las Vegas“ an der Ecke Magistrale/Hallorenstraße stieg der Mann aus und wurde dort später überwältigt.

Vor der Entführung hatte er bereits die Insassen eines Autos bedroht. Zur Tatzeit soll der Syrer unter Drogeneinfluss gestanden haben. Ein Gutachter muss nun prüfen, ob der Angeklagte schuldfähig ist.

Fotos: havag.com

Quelle: Tag24

Jan 22

Frauen in Greifswald sexuell genötigt

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Zwei Frauen sollen von fremden Männern in Greifswald sexuell belästigt worden sein. Nur ein Zeuge verhinderte vielleicht Schlimmeres.

Gleich zwei Mal sind Frauen am Wochenende in Greifswald sexuell genötigt worden. Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen kurz nach fünf Uhr nahe dem Greifswalder Bahnhof. Dort war eine 33-Jährige im Fußgängertunnel von der Osnabrücker Straße in Richtung Bahnhof unterwegs, als ihr vier Männer entgegenkamen, die vom Erscheinungsbild her aus Nordafrika stammen sollen. „Einer der Männer forderte die Geschädigte in beleidigender Weise lautstark zu sexuellen Handlungen auf und versperrte ihr kurzzeitig den Weg”, so die Polizei.

Die Frau habe den Mann anschließend zur Seite geschubst und ging weiter zum Bahnsteig. Die vier Männer seien ihr bis dorthin gefolgt. Obwohl sich dort noch andere Zeugen befanden, wiederholte der unbekannte Mann die sexuellen Forderungen, währenddessen seine Begleiter obszöne Gesten dargestellt haben sollen.

Die Frau sei dann in den Zug gestiegen und erstattete am Abend Anzeige bei der Polizei. Den Tatverdächtigen beschrieb sie als etwa 25 Jahre alt, dunkelhäutig und schlank. Er hatte schwarzes, glattes Haar und war mit einer Jeans und einer beigen Jacke bekleidet.

Ein Zeuge gab sich als Freund aus

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich einen Tag später, am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr in der Langen Straße in Greifswald. Dort war eine 22-Jährige mit einer Freundin in Richtung Kuhstraße unterwegs, als den beiden Frauen zwei Männer entgegenkamen, die ebenfalls dem Anschein nach aus Nordafrika stammten. „Plötzlich kam einer der beiden Männer von hinten an die Geschädigte heran und legte ihr den Arm über die Schulter. Dabei berührte er sie an der Brust”, so die Polizei.

Anschließend habe der Unbekannte die junge Frau auch noch an eine Hauswand gedrängt. Ein Zeuge griff jedoch ein und verhinderte vielleicht sogar Schlimmeres, indem er den Freund der 22-Jährigen spielte. Daraufhin ließ der Tatverdächtige von ihr ab. Sie erstattete am Nachmittag Anzeige bei der Polizei. Den Mann, der sie bedrängt habe, beschrieb sie als etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß und dunkelhäutig. Der sehr zierliche Mann sei dunkel gekleidet gewesen und trug ein weißes Basecap. Er sprach mit seinem männlichen Begleiter französisch.

Polizei sucht dringend Zeugen

In beiden Fällen sucht die Polizei nun mögliche Zeugen. Insbesondere den Mann, der in der Langen Straße helfend eingriff. Dieser wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. „Darüber hinaus möchten wir Sie bitten, in Fällen, in denen Sie sich bedrängt fühlen, den Notruf zu wählen, sodass wir sofort kommen und helfen können und vielleicht die Chance haben, die Tatverdächtigen vor Ort festzustellen”, so die Polizei.

Hinweise nimmt die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg unter 0395 5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Quelle: Nordkurier

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge

Close