Jan 14

Frau mit Messer bedroht

Foto: dpa/Patrick Pleul

Altenberge. Die Polizei sucht einen etwa 25-jährigen Mann, der eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses bedroht haben soll.

 Leichte Verletzungen erlitt die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Donnerstagnachmittag. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau in einem Haus an der Bahnhofstraße auf einen verdächtigen Mann aufmerksam worden. Dem Unbekannten, der etwa 25 Jahre alt sein soll, war nach einem Klingeln an der Tür des Nachbarhauses nicht geöffnet geworden. Auf die Frage, was er dort wolle, gab er ihr gegenüber an, günstig Teppiche verkaufen zu wollen. Kurz darauf hielt der Mann der Frau ein Messer an den Hals. Sie wehrte sich und trat nach dem Mann. Anschließend fiel sie zu Boden und schrie laut, heißt es in dem Polizeibericht weiter. Der Unbekannte lief sofort in Richtung Friedhof davon. Die Frau erlitt leichte Verletzungen.
Der Unbekannte war etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß, hatte einen dunklen Teint und eine Narbe oder eine Hautveränderung zwischen den Augenbrauen. Er war mit einer blauen Jeanshose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zudem trug der Mann eine schwarze Wintermütze. Die Polizei in Greven nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0 25 71/928 44 55 entgegen.

Quelle: wn

Jan 14

Was gefällt Mohammed an der Facebook-Seite eines Hass-Predigers?

Ein ungleiches Paar mit ungleichen Vorstellungen: Malvina (,„Ich bin eine Christin und eine Emanze“) mit dem Flüchtling Mohammed, der sich Diaa nennt („Ich glaube an meine Kultur und meine Religion sehr“)
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Neue Kritik nach Flüchtlings-Doku bei KIKA. Neue Entwicklungen im Fall der umstrittenen Flüchtlings-Doku des Kinderkanals KiKA.

In der öffentlich-rechtlichen Doku wird über die Beziehung der hes­si­schen Schü­le­rin Mal­vi­na (16) und ihrem Freund aus Syrien berichtet. Zuerst musste der Sender nach Zuschauer-Protesten eingestehen, dass Mohammed älter ist, als er und der Sender angegegeben hatten.

Jetzt kommt heraus: Auf Facebook hat der Mann die offizielle Fan-Seite des deutschen Salafisten-Führers und Hass-Predigers Pierre Vogel „geliked“. Dort schreibt Vogel unter anderem, dass die meisten Höllen-Bewohner Frauen seien.

Nach BILD-Informationen gab es beim Hessischen Rundfunk am Freitag mehrere Krisensitzungen, wie man mit dieser beunruhigenden Entwicklung umgehen soll. Ergebnis: Mohammed nimmt am Samstag um 17.10 Uhr in einer Sendung des Hessischen Rundfunk dazu Stellung.

Unklarheit über Beschwerden

Ungereimtheiten gibt es zudem um die Zahl der Zuschauerbeschwerden wegen der Dokumentation. Nach BILD-Informationen gingen insgesamt über 90 Beschwerden ein.

Der zuständige MDR registrierte aber nur 14 Beschwerden. Offenbar wurden die Beschwerden vom Kinderkanal nicht an den MDR weitergeleitet, wie es eigentlich geschehen müsste. Deswegen wurde MDR-Intendantin Karola Wille (58) auch persönlich über die verschwundenen Beschwerden informiert.

Das zeigt die umstrittene Doku

In der Reihe „Schau in meine Welt“ werden reine O-Töne-Filme gezeigt, die weder kommentiert noch eingeordnet werden. Die zehn- bis 13-jährigen Zuschauer, an die sich „Malvina, Diaa und die Liebe“ richtet, sahen Ende November also die Konflikte einer Beziehung zwischen der hessischen Schülerin Malvina und dem syrischen Flüchtling Mohammed, der in der Sendung „Diaa“ genannt wird.

► So will Mohammed zum Beispiel nicht, dass Malvina kurze Röcke trägt oder ihren besten Schulfreund umarmt („Sie gehört mir und ich gehöre ihr. So ist die Regel bei mir“).

Mohammed umarmt Malvina – aber wenn andere Jungs sie umarmen, mag er das nicht
Foto: KIKA von ARD und ZDF

► Malvina spricht diese Schwierigkeiten offen an: „Ich habe das Problem mit ihm, dass ich oft in eine Richtung gelenkt werde, in die ich gar nicht kommen möchte. Ich darf keine kurzen Sachen anziehen, immer nur lange Sachen. Das heißt: Kleider dürfen nur bis zum Knie gehen. Das war’s – und nicht kürzer.“

► Letztlich fügt sie sich in mehreren Punkten, spricht von „Kompromiss“: „(Er ist) mir wichtiger, als Hotpants zu tragen“, sagt sie. Aber als er fragte, ob sie ein Kopftuch tragen würde, lehnt sie ab: „Das passt nicht zu mir.“ Malvina weiter: „Ich hab so ein mulmiges Gefühl: Was will er gerade damit bezwecken? Ist das gerade der Anfang? Was kommt danach?“

► „Ich hatte da nie die Befürchtung, dass ich in eine Burka gesteckt werde“, sagt Malvina allerdings auch. Ihre Mutter: „Ja, ich schon. Aber ich habe sie auch noch immer. Und das geht überhaupt nicht.“

Malvina mit ihrer Mutter. Ein Kopftuch „das geht überhaupt nicht“, sagt sie
Foto: KIKA von ARD und ZDF

► Sie hat aufgehört, Schweinefleisch zu essen, weil Mohammed Moslem ist. „Er sagte, dass das Fleisch nicht so gut wäre. Und dann hab ich auch aufgehört, das zu essen. Das hab ich ihm zuliebe gemacht – und das stört mich nicht so unbedingt.“

Quelle: BILD

Jan 14

Alter falsch, Name falsch – Experten warnen vor Flüchtlings-Doku auf KiKa

Ein ungleiches Paar mit ungleichen Vorstellungen: Malvina (,„Ich bin eine Christin und eine Emanze“) mit dem Flüchtling Mohammed, der sich Diaa nennt („Ich glaube an meine Kultur und meine Religion sehr“)
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Was hat sich das Kinderfernsehen dabei nur gedacht? 

Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal (KiKA) zeigte im November die Doku „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“. Darin wird die Liebesgeschichte zwischen der hessischen Schülerin Malvina (16) und einem Flüchtlingsjungen aus Aleppo, der Diaa genannt wird. Völlig unkommentiert beschreiben die beiden ihren Alltag – mit allen Schwierigkeiten.

Längst gibt es heftige Kritik von Experten.

Denn: Wer den 24-minütigen Film sieht, fragt sich zwingend, wie alt die Protagonisten sind. Warum ist das überhaupt wichtig? Weil in Deutschland seit der Flüchtlingskrise eine Debatte um das wahre Alter vieler Flüchtlinge entbrannt ist.

Auf der Kika-Internetseite hieß es zunächst, der junge Mann sei 17. Als Zuschauer stutzig wurden und im Internet diskutierten, korrigierte der Sender am Montagnachmittag das Alter auf 19. Am Dienstag bat der Sender in einer Pressemitteilung zusätzlich um Entschuldigung. Ein Fehler sei passiert. 

Diaa und Malvina in der KiKA-Doku „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Alter falsch, Name falsch

Doch in der Kika-Sendung „Kummerkasten“, die nach der Erstausstrahlung im November direkt im Anschluss an die Doku gesendet worden war, sagte der junge Mann: „Ich bin 18 Jahre alt“.

Und er nannte einen anderen Namen: „Mohamed“. Und nicht „Diaa“ – wie er in der Dokumentation genannt wird. Diaa ist offenbar eine Ableitung seines Nachnamens.

Anschauen kann man sich diese „Kummerkasten“-Sendung nicht mehr! Dienstagnachmittag löschte KiKA die Aufzeichnung, in der der junge Mann ein falsches Alter nennt, von der Internet-Seite. Eine Sprecherin bestätigte den Vorgang auf BILD-Nachfrage.

In der Sendung „Kummerkasten“ verriet Diaa seinen richtigen Namen – mittlerweile wurde das Video von der KiKa-Website gelöscht

Auch zum Alter gibt es einen neuen Stand. Tanja Nadig, die den vom Hessischen Rundfunk (HR) produzierten Film redaktionell betreut hat, teilt BILD mit: „Wir haben den Ausweis von Diaa gesehen. Er ist jetzt 20 Jahre alt.“ Er habe zwischenzeitlich Geburtstag gehabt.

Wann genau der junge Mann laut Ausweis Geburtstag hat, will der HR „aus Datenschutzgründen“ aber nicht sagen. Dies wäre jedoch wichtig, um offene Fragen zu klären. Denn bei Flüchtlingen, die ohne Papiere nach Deutschland kommen und kein Geburtsdatum angeben, wird in die Papiere geschrieben: 1. Januar. Ob das bei dem Kika-Syrer auch so war – völlig unklar. Fest steht: Er kommt aus Aleppo, Vater und Mutter sind mittlerweile auch in Deutschland.

 

Experten kritisieren die Sendung

Jenseits des Alters wird heftige grundsätzliche Kritik an der Dokumentation laut, die sich an Kinder wendet. Denn: Es fehlt jede Einordnung.

So will der Syrer zum Beispiel nicht, dass Malvina kurze Röcke anzieht. Stattdessen fragte er, ob sie nicht Kopftuch tragen möchte. Es ist für ihn auch nicht in Ordnung, wenn die junge Deutsche ihren besten Freund umarmt. Diaas Begründung: „Sie gehört mir und ich gehöre ihr. So ist die Regel bei mir.“

Malvina mit ihrer Mutter. Ein Kopftuch „das geht überhaupt nicht“, sagt sie
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Als Diaa erklärt „Ich will sie einfach schnell heiraten“, kontert die selbstbewusste Malvina immerhin: „Daraus wird nichts.“ Auch ein Kopftuch lehnt sie ab.

In der Doku sprechen nur Malvinas Eltern die Probleme an. Die Mutter: „Die größte Angst für mich ist das Kopftuchtragen.“ Der Vater: „Du darfst Dich nicht verlieren. Wenn Du gegen Deine Prinzipien verstößt (…) ist das zu weit.“ Malvina reflektiert: „Ich hätte auch einfach Schluss machen können.“ Aber ihr Freund sei ihr wichtiger als Hotpants.

Mohammed umarmt Malvina – aber wenn andere Jungs sie umarmen, mag er das nicht
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Experten kommen nicht zu Wort, dabei richtet sich der Film laut KiKa – ein Gemeinschafts-Sender von ARD und ZDF – an Zehn- bis 13-Jährige.

Diplom-Psychologin Anke Precht (47, „Einschlafzauber“): „Aus meiner Sicht kann man den Film 12, 13 oder 14-jährigen Kindern in der Schule zeigen, anschließend mit ihnen diskutieren. Für kleinere Kinder ist er absolut ungeeignet und pädagogisch äußerst fragwürdig.“

Marcus Weinberg (50, CDU), familienpolitischer Sprecher der Union: „Die Darstellung von Problemen in Beziehungsfragen aufgrund verschiedener kultureller Herkunft ist wichtig. Aber sie muss auch in einen Kontext einer bestehenden gesellschaftlichen Erwartung eingebettet werden, zum Beispiel, dass man darauf hinweist, dass bei uns uneingeschränkt die Gleichberechtigung gilt.“

FDP-Vize Wolfgang Kubicki (65) kritisiert, dass Kindern „ohne pädagogische Begleitung kulturelle Konflikte anhand einer Liebesbeziehung“ nahegebracht werden sollen.

Mit BILD wollte Malvina nicht über ihre Beziehung mit Diaa sprechen. 

Quelle: BILD

Jan 14

Deutsches Mädchen (16) liebt Syrer – Aufregung um Flüchtlings-Doku im Kinderkanal

„Malvina, Diaa und die Liebe“ um diese Kika-Doku gibt es gerade viel Aufregung
Foto: KIKA von ARD und ZDF

19-jähriger und Minderjährige als Paar ++ Sender korrigierte nach Kritik plötzlich Altersangaben

Streit um eine Sendung im Kinderkanal! 

„Es ist die Geschichte von einem Jungen aus Syrien, der sich unsterblich in eine Prinzessin verliebt. Seit 14 Monaten sind Malvina und Diaa nun ein Paar. Doch manchmal ist das gar nicht so einfach, wenn ein deutsches Mädchen und ein arabischer Junge sich ineinander verlieben.“ So kündigt der Kinderkanal (KiKa) eine Folge ihrer Reihe „Schau in meine Welt“ an, die am 17. November 2017 ausgestrahlt wurde. 

Thema der Sendung: Die Liebesgeschichte zwischen Malvina und Diaa, einem Flüchtling aus dem syrischen Aleppo – und die kulturellen Schwierigkeiten, die diese Beziehung mit sich bringt. 

Sie kommt ihm stark entgegen

► So will Diaa zum Beispiel nicht, dass Malvina (16) kurze Röcke trägt oder ihren besten Schulfreund Pascal umarmt („Sie gehört mir und ich gehöre ihr. So ist die Regel bei mir“, sagt er dazu).

Malvina spricht diese Schwierigkeiten offen an: „Ich habe das Problem mit ihm, dass ich oft in eine Richtung gelenkt werde, in die ich gar nicht kommen möchte. Ich darf keine kurzen Sachen anziehen, immer nur lange Sachen. Das heißt: Kleider dürfen nur bis zum Knie gehen. Und das war’s – und nicht kürzer“

Mohammed umarmt Malvina – aber wenn andere Jungs sie umarmen, mag er das nicht
Foto: KIKA von ARD und ZDF

Diaa sagt dazu: „Ich kann sowas nicht akzeptieren, dass meine Frau so aussieht. Das ist total schwierig – für mich oder für arabische Männer allgemein.“

► Letztlich fügt sie sich in mehreren Punkten, spricht von „Kompromiss“: „(Er ist) mir wichtiger, als Hotpants zu tragen“, sagt sie. Aber als er fragte, ob sie ein Kopftuch tragen würde, lehnt sie ab: „Das passt nicht zu mir.“ Malvina weiter: „Ich hab so ein mulmiges Gefühl: Was will er gerade damit bezwecken? Ist das gerade der Anfang? Was kommt danach?“

►„Ich hatte da nie die Befürchtung, dass ich in eine Burka gesteckt werde“, sagt Malvina allerdings auch. Ihre Mutter: „Ja, ich schon. Aber ich habe sie auch noch immer. Und das geht überhaupt nicht.“

Malvina mit ihrer Mutter. Ein Kopftuch „das geht überhaupt nicht“, sagt sie
Foto: KIKA von ARD und ZDF

► Sie hat aufgehört, Schweinefleisch zu essen, weil Diaa Moslem ist. „Er sagte, dass das Fleisch nicht so gut wäre. Und dann hab ich auch aufgehört das zu essen. Das hab‘ ich ihm zuliebe gemacht – und das stört mich nicht so unbedingt.“

► Auch zu anderen Themen gibt es sehr unterschiedliche Ansichten, die er kulturell begründet. Malvina: „Wir sind nicht immer derselben Meinung, zum Beispiel bei den Homosexuellen. “

►Diaa verteidigt dagegen seine Vorstellung des Islam: „Die Religion gibt uns die Regeln. Und daran müssen wir uns halten.“

► Doch Malvina kennt auch ihre Grenzen. Zum Islam konvertieren will sie nicht, Kopftuch tragen auch nicht. „Ich bin eine Christin. Und eine Emanze“, sagt sie. 

► Er sagt auch: „Ich will sie einfach schnell heiraten. Sie: „Daraus wird nichts.“

Nachdem der Sender KiKa die Website aktualisierte, wurde das Alter des Flüchtlings Diaa mit 19 angegeben
Foto: KIKA von ARD und ZDF

AfD-Politiker übt heftige Kritik

Kritik an der Sendung kam vom Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel (46, AfD). Dieser sprach auf seiner Facebook-Seite von einer „unerträglichen und gefährlichen Propaganda der Staatsmedien“.

„Der Film ist eine unverantwortliche Manipulation und Indoktrination Minderjähriger!“, schreibt er – und bringt die Geschichte mit dem Mord in Kandel (Rheinland-Pfalz) in Zusammenhang. In Kandel war ein Mädchen, Mia (†15), von einem afghanischen Flüchtling in einer Beziehungstat ermordet worden. Der Mörder soll angeblich ebenfalls 15 gewesen sein, obwohl er viel älter aussieht.

KiKa verändert plötzlich die Altersangabe des Flüchtlings

In der KiKa-Geschichte sieht Diaa mit seinem Vollbart älter aus als das Alter, das zunächst angegeben wurde. Hieß es anfangs, er und Malvina seien etwa gleichaltrig (sie ist 16), steht nun auf der KiKa-Website, er sei 19. Vermerkt wurde die Altersänderung als „Aktualisierung“ (am Montag um 17.06 Uhr). 

 

Auf BILD-Anfrage äußerte die KiKa-Pressestelle sich bislang nicht zu der umstrittenen Doku und der plötzlich veränderten Altersangabe. 

Quelle: BILD

Jan 14

Teenies greifen Ehepaar mit Messer an, weil sie Vortritt und Respekt wollten

Durch den beherzten Eingriff eines Passanten konnte womöglich Schlimmeres verhindert werden. (Bildmontage)

Cottbus – Unfassbarer Vorfall vor dem Cottbusser Einkaufszentrum „Blechen-Carré“: Drei Jugendliche fordern zunächst den Vortritt und Respekt, als sie diesen nicht bekommen, zückt einer ein Messer.

Ein 51-Jähriger habe am Freitag mit seiner 43 Jahre alten Ehefrau das Einkaufszentrum betreten wollen, als die Jugendlichen auftauchten und den Vortritt verlangten, berichtete Polizeisprecherin Ines Filohn.

Zudem hätten sie verlangt, die Frau solle ihnen Respekt bezeugen. Als die Frau dies ablehnte, hätten die 14, 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen den Ehemann angegriffen. Einer der Täter habe ein Messer gezogen. Daraufhin habe ein Passant beherzt eingegriffen und dem 51-Jährigen geholfen.

Alarmierte Wachmänner hätten dann die aus Syrien stammenden Jugendlichen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, so die Polizei.

Der 14-Jährige ist der Polizei bereits als gewalttätig bekannt. Die Jugendlichen wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Fotos: 123RF/DPA (Bildmontage)

Quelle: Tag24

Jan 13

Ausländer greifen mit Flaschen an! Frau warnt mit Schockfotos vor ihrer Stadt

Mit tiefen Wunden kam der Mann aus der Auseinandersetzung.

Arnstadt – Eigentlich wollte eine Gruppe Jugendlicher nur ins neue Jahr feiern – am Ende gab es tiefe Schnittwunden und jede Menge Blut. Jetzt macht eine Angehörige der Opfer der Polizei Vorwürfe.

In einer Shisha-Bar in der Erfurter Straße hatten die Freunde am Silvesterabend gefeiert, doch noch bevor das neue Jahr überhaupt angefangen hatte, gerieten sie in eine Auseinandersetzungen mit einer Gruppe Ausländer. Mit einer abgebrochenen Glasflasche war man auf die Gruppe losgegangen, einer der Angreifer verletzte sich an dem Abend selber schwer.

Jetzt wird die Aktion auf Facebook heiß diskutiert. Denn eine Angehörige der Opfer macht der Polizei schwere Vorwürfe. „Die Polizei war sehr schnell (Ironie aus) halbe bis dreiviertel Stunde vor Ort. Sehr schnell toll present . Und man wird mit der Aussage vertröstet bis sich die Beamten melden.“, so die Angehörige.

Zum Beitrag, der schon über 5500 Mal in den sozialen Medien geteilt wurde, gehören auch drei blutige Fotos, auf denen sie die Verletzungen zeigt. Tiefe Schnittwunden ziehen sich über den Bauch, auch an den Armen sind Stichwunden zu erkennen. Nun warnt die Frau: „Wacht endlich auf das arnstadt ein verdammt heißes Pflaster geworden ist. Und man selbst in einer Gruppe nicht davor sicher ist. Vielen Dank an die Leute die geholfen haben und nicht weg geschaut haben.“ (Rechtschreibfehler übernommen)

Die Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau wehrt sich gegen diese Vorwürfe. Der TA sagt Sascha Zink, Chef der Polizeiinspektion, dass man am Tatabend über eine Schlägerei mit mehr als 10 Personen informiert wurde, man habe noch Einsatzkräfte zusammengezogen, nach 20 Minuten sei man aber an Ort und Stelle gewesen.

Dass es in Arnstadt aber mehr Kriminalität gäbe, als in anderen Orten seiner Zuständigkeit, könne er bestätigen. Mit mehr Polizeipräsenz durch Bereitschaftspolizisten und Beamten aus Gotha habe man aber schon auf das Problem reagiert.

Gegen die Angreifer aus der Silvesternacht läuft jetzt ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, nach ihrer Festnahme in der Nacht wurden alle Angreifer wieder auf freien Fuß gesetzt.

Fotos: privat

Quelle: Tag24

Jan 13

Sorgt neue EU-Regel für mehr Flüchtlinge in Deutschland?

Macht die EU Deutschland einen Strich durch die Obergrenzen?

Berlin – Die Bundesregierung befürchtet nach einem Spiegel-Bericht, dass Deutschland durch neue Asylbestimmungen der EU deutlich mehr Flüchtlinge aufgebürdet werden könnten.

Es gehe um Änderungen, die das Europaparlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen wolle.

Danach solle nicht mehr automatisch das Land, in dem ein Flüchtling die EU erreicht, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben.

Dadurch „müsste Deutschland erheblich mehr Asylsuchende aufnehmen“, heißt es dem Bericht zufolge in einem Vermerk des Bundesinnenministeriums. Obergrenzen würden „zunichte gemacht“.

Besondere Sorge bereitet den Fachleuten laut „Spiegel“, dass nach den Parlamentsvorschlägen „faktisch die bloße Behauptung einer Familienverbindung ausreichen“ solle: „Im Ergebnis würde ein Mitgliedstaat, in dem sich bereits zahlreiche ‚Ankerpersonen‘ befinden, für weitreichende Familienverbände zuständig.“

Syrische Flüchtlinge kommen in das Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen).
Syrische Flüchtlinge kommen in das Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen).

Deutschland muss auf den Rat hoffen

„Wenn jeder der über 1,4 Millionen Menschen, die seit 2015 in Deutschland Asyl beantragt haben, zur Ankerperson für neu in der EU ankommende Schutzsuchende wird, reden wir über ganz andere Größenordnungen als bei der Familienzusammenführung“, sagte Innenstaatssekretär Ole Schröder.

Dem Bericht zufolge haben Europapolitiker von Union und SPD den Vorschlägen zugestimmt.

Die Bedeutung für Deutschland könne „nicht hoch genug“ eingeschätzt werden, mahnen die Unionspolitiker Stephan Mayer und Stephan Harbarth per Brief ihren Parteifreund Manfred Weber, Fraktionschef der Europäischen Volkspartei: „Die Verhandlungen zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem dürfen auf keinen Fall dazu führen, dass die ohnehin schon asymmetrische Lastenteilung weiter verschärft wird.“

Deutschland muss nun auf den Rat hoffen, dass die Vorschläge des Parlaments verhindert werden.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Jan 13

19-Jähriger zerrt Schülerin in Keller und vergewaltigt sie

Die 16-Jährige soll wohl ein Zufallsopfer gewesen sein. (Symbolbild)

Minden – Eine 16-Jährige war im Mai 2017 zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn als der heute 20-jährige Soumah A. sie überfiel, war sie wohl ein reines Zufallsopfer, wie vorm Landgericht Bielefeld herauskam.

Gegen 18.20 Uhr am 12. Mai war die Schülerin unterwegs, als sie von dem Zuwanderer aus Guinea erst angesprochen und dann überwältigt wurde (TAG24 berichtete).

Er drückte sie gegen eine Hauswand, dann zerrte der damals 19-Jährige sie in den Eingang eines Mehrfamilienhauses, um sie schließlich in einem dortigen Kellerraum zu vergewaltigen.

Bis heute leidet die 16-Jährige an dem Martyrium, das sie durchlitt. Irgendwie gelang es der Schülerin, sich aus ihrer Notsituation zu befreien. Sie zeigte die abscheuliche Tat bei der Polizei an.

Schnell konnte der Flüchtling in seiner Wohnung ausfindig gemacht und festgenommen werden. Seit Mai saß der 20-Jährige in Untersuchungshaft.

Das Landgericht Bielefeld verurteilte den Täter wegen Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren, wie das Westfalen-Blatt berichtet. Vor der Tat habe er Drogen genommen, sagte er aus.

Wird das Urteil rechtskräftig, könne Soumah A. abgeschoben werden, wenn er die Hälfte seiner Strafe abgesessen hat. In Guinea soll der 20-Jährige bereits wegen Diebstählen verurteilt worden sein.

2015 kam er über das Mittelmeer nach Europa. Er soll drogensüchtig und schon mehrfach wegen aggressiven Verhaltens gegenüber Behördenmitarbeitern und Mitbewohnern in Asylbewerberunterkünften aufgefallen sein, heißt es.

Als er im Herforder Knast saß, rastete er dermaßen aus, dass er seine Zelle zerstörte und sämtliche Wände mit Kot beschmierte.

 

Quelle: Tag24

Jan 12

Gesuchter Sex-Täter: Weiteres Opfer meldet sich bei Polizei

Der gesuchte Vergewaltiger könnte auch für drei weitere Angriffe auf Frauen verantwortlich sein.

Hanau – In dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhaus vergewaltigte der Mann am Montag eine 23-Jährige (TAG24 berichtete). Nach der Phantombild-Fahndung vom Donnerstag gingen bislang nach hessenschau-Informationen rund 30 Hinweise bei der Polizei ein.

Der Mann, der sich am Montagnachmittag an der jungen Frau vergangen haben soll, steht dazu noch im Verdacht am selben Tag zwei weitere Frauen angegriffen zu haben (TAG24 berichtete).

Wie die hessenschau in Erfahrung brachte, meldete sich nach der Veröffentlichung der Vorfälle noch eine weitere Frau bei der Polizei, die berichtete, auch sie wäre von einem aufdringlichen Mann verfolgt worden, als sie gerade auf dem Weg zu ihrer Arbeit war.

Geistesgegenwärtig schloss sie, auf der Arbeit angekommen, schnell die Glastür des Ladens. Daraufhin hämmerte der Mann gegen eben diese. Erst als sie so tat, als würde sie telefonieren, verschwand der Mann.

Auch bei diesem Fall gäbe es Hinweise, dass ein und der selbe Täter dahinterstecken könnte.

Die Kriminalpolizei bittet weiter um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181100123 zu melden oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Fotos: Polizei Südhessen

Jan 12

Streit unter Jugendlichen eskaliert: Mit Messer in Lunge gestochen

Die beiden wurden wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Herford – Warum eskalierte der Streit zwischen zwei Jugendlichen am Marktkauf so sehr, dass einer an Hand und Schulter getroffen und einem 17-Jähriger sogar in die Lunge gestochen wurde? Das sollte der Prozess vor dem Bielefelder Landgericht aufklären.

Doch so richtig klar wurde der Ablauf des Tatnachmittags nicht: Am 28. März 2017 war aus einem verbalen Streit eine handfeste Auseinandersetzung geworden, als ein heute 19- und ein 15-Jähriger plötzlich Messer in den Händen hielten (TAG24 berichtete).

Richter Carsten Nabel war fassungslos über die „rasante Eskalation“ und die „unkontrollierte Wut“, die auf Video-Aufzeichnungen einer Überwachungskamera zu sehen war. Versuchter Totschlag soll es allerdings nicht gewesen sein.

Allerdings seien die Verletzungen“potenziell tödlich“ gewesen. „Es war unendlicher Dusel, dass da keiner tot liegengeblieben ist“, wird der Richter in der Neuen Westfälischen zitiert. Auch die Eltern wurden von ihm angesprochen: „Es ist mir unverständlich, dass es erst so weit kommen musste.“

Am Ende stand das Urteil fest: Der vorbestrafte 19-Jährige wurde wegen „gefährlicher Körperverletzung in zwei Tateinheiten“ zu vier Jahren Jugendhaft, der 15-Jährige zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt.

Die Verletzungen waren "potenziell tödlich".
Die Verletzungen waren „potenziell tödlich“.

Quelle: Tag24

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