Nov 16

19-jähriger Flüchtling wird in Berufsschule festgenommen

Ein 19-Jähriger wurde jetzt in einer Berufsschule festgenommen. (Symbolbild)

Kaufbeuren – Im Allgäu ist ein Flüchtling aus Somalia festgenommen worden, der in seinem Heimatland die Terrormiliz Al-Shabaab unterstützt haben soll.

Der 19-Jährige sei bereits am Montag vergangener Woche in einer Berufsschule in Kaufbeuren festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag und bestätigte mehrere Medienberichte.

Vor der Festnahme hatten Spezialeinsatzkräfte der Polizei die Wohnung des Verdächtigen in einer Flüchtlingsunterkunft in Rieden (Landkreis Ostallgäu) durchsucht, ihn dort aber nicht gefunden.

Der 19-Jährige habe sich bereits zu den Vorwürfen geäußert, sagte der Sprecher, ohne weitere Angaben zu machen. Die Behörden waren auf den Flüchtling aufmerksam geworden, als er in Deutschland Asyl beantragte.

Ermittler seien bei den Angaben des Mannes zu seiner Herkunft und seinem Leben stutzig geworden. Wann der 19-Jährige den Asylantrag stellte, war zunächst unklar.

Islamisten der Terrormiliz Al-Shabaab kämpfen um die Vorherrschaft in der Region am Horn von Afrika. Sie wollen einen sogenannten Gottesstaat auf Grundlage der islamischen Rechtsprechung, der Scharia, errichten. Die sunnitische Gruppe hat Verbindungen zum Terrornetz Al-Kaida und kooperiert mit Boko Haram in Nigeria.

Anschlagsziele sind oft Supermärkte, Restaurants oder Hotels sowie Einrichtungen des Militärs oder Polizeiwachen.

Fotos: Alexander Keutz/dpa

Nov 15

Flüchtling soll auf Parkbank über 15-Jährige hergefallen sein

Eine 15-Jährige soll in Ahlen von einem Flüchtling vergewaltigt wurden sein. (Symbolbild)

Ahlen/Münster – Die Vergewaltigung einer 15-Jährigen ist aktuell trauriges Gesprächsthema in dem kleinen Ahlener Stadtteil Dolberg, das gerade einmal 3500 Einwohner hat.

Laut Informationen der Glocke soll das Mädchen von einem zehn Jahre älteren Flüchtling vergewaltigt worden sein. Der Mann soll sich aktuell in Untersuchungshaft befinden. Zum Übergriff soll es bereits am 8. November gegen 22.30 Uhr gekommen sein.

Auf einer Parkbank soll der 25-Jährige über die Minderjährige hergefallen sein. Angeblich kannten sich beide. Noch am selben Abend meldete sich die 15-Jährige bei der Polizei und zeigte die mutmaßliche Tat an.

Es wird vermutet, dass der Flüchtling im Übergangswohnheim für Asylbewerber am Hermesweg in Dolberg untergebracht war.

Das Mädchen wird vom Opferschutz betreut.

Quelle: Tag24

Nov 15

Zwei verdächtige Mitglieder einer arabischen Großfamilie festgenommen

Bei der Durchsuchung am Mittwoch sollen zwei Verdächtige festgenommen worden sein. (Symbolbild)

Berlin – Immer wieder beschäftigen kriminelle, arabische Clans die Berliner Polizei. Die ihnen vorgeworfenen Straftaten sind jedoch keine Kavaliersdelikte.

Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Mittwoch zwei Mitglieder einer arabischen Großfamilie festgenommen. Die beiden 19 und 23 Jahre alten Männer sollen seit Juni 2013 Straftaten verübt haben, darunter schwere Körperverletzungen und einen Einbruchsdiebstahl.

Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch weiter mitteilte, wurden am Morgen auch mehrere Wohnungen in Berlin durchsucht. Einzelheiten nannte die Behörde nicht.

Politiker fordern von Polizei und Justiz seit geraumer Zeit ein schärferes Vorgehen gegen kriminelle arabische Clans.

Fotos: dpa (Symbolbild)

Quelle: Tag24

Nov 15

„Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten“

Lassen sich die Flüchtlinge schnell am Arbeitsmarkt integrieren, rechnet Raffelhüschen mit Kosten in Höhe von 17 Milliarden Euro pro Jahr
Quelle: dpa/lix bwe

Die Zuwanderung kostet Deutschland 17 Milliarden Euro pro Jahr. Das rechnet der Ökonom Bernd Raffelhüschen vor. Doch langfristig gesehen könnten sich die Kosten auf eine horrende Summe steigern.

Deutschlands Wirtschaftswissenschaftler warnen vor den hohen Kosten der Flüchtlingskrise. Nach Hans-Werner Sinn vom Münchener Ifo-Institut und Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat nun auch Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationsverträge seine eigene Kalkulation im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft vorgestellt.

Der Freiburger Wissenschaftler rechnet dauerhaft mit fiskalischen Lasten für die deutschen Steuerzahler in Höhe von 17 Milliarden Euro pro Jahr, wenn sich die Flüchtlinge schnell integrieren am Arbeitsmarkt – also weniger als die konkurrierenden Kollegen. Berechnet aber nach der Barwertmethode, die sämtliche Ausgaben und Sozialversicherungen über die Lebenszeit eines Flüchtlings mit einbezieht, addiert sich das laut Raffelhüschen auf eine horrende Summe: Selbst bei einer Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt innerhalb von sechs Jahren „belaufen sich die Zusatzkosten langfristig auf 900 Milliarden Euro“, sagte er bei seiner Präsentation für die Stiftung Marktwirtschaft.

900.000.000.000 – oder fast eine Billion Euro. Rund ein Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung. So viel müsste Deutschland jetzt zurückstellen, um die Kosten der Flüchtlingskrise zu decken. Und das sind nur die Zahlen, wenn alles einigermaßen gut läuft, betont Raffelhüschen. Er nennt das ein „unrealistisch positives Szenario.“ Also wenn die Flüchtlingszahlen ab nächstem Jahr wieder sinken, wenn die Flüchtlinge nach sechs Jahren Aufnahme im Arbeitsmarkt finden. Es ist beängstigend viel Geld.

Warnung und Verunsicherung

or Raffelhüschen errechnete Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts und prominenter Regierungskritiker allein für 2015 rund 21 Milliarden Euro Mehrkosten. Diese Riesenbeträge sollen die Politik warnen, machen aber den Bundesbürgern verständlicherweise Angst. Dass ein großer Teil dieser Menschen mittlerweile als Flüchtlinge aus Kriegsgebieten kommt, die hier Asyl suchen, spielt in ihrer Argumentation allerdings eine eher untergeordnete Rolle.

WIR BRAUCHEN LEUTE, DAS IST KLAR. ABER WIR BRAUCHEN LEUTE, DIE WIR BRAUCHEN
BERND RAFFELHÜSCHEN,Ökonom

Der Grund für die hohen Kosten in all den Berechnungen anhand der Daten früherer Einwanderergenerationen: Die Flüchtlinge sind in der Regel deutlich niedriger gebildet als die Bundesbürger. Sie bringen dem Fiskus damit im Laufe ihres Lebens in Deutschland weitaus geringere Steuereinnahmen, wollen aber – zumindest wenn sie hier bleiben – mehr aus den Gemeinschaftskassen haben.

Raffelhüschens Vorschläge für die Politik sind daher klar: „Wir brauchen Leute, das ist klar. Aber wir brauchen Leute, die wir brauchen.“ Was heißen soll: Deutschland benötigt ein Einwanderungsbegrenzungsgesetz. Kommen dürfe nur, wer in die deutschen Qualifikationsanforderungen passe. Andere Staaten machten das auch so. Man müsse den Mut haben zu diskriminieren, also auszuwählen. Man sollte den Kopf einschalten und dieses „blöde Bauchgefühl von den Glatzen im Osten und den Naivlingen im Westen abschalten“, meinte Raffelhüschen. Nur eine gesteuerte Zuwanderung verspreche auch eine fiskalische Dividende.

Sein Fazit: Flüchtlinge zurückschicken

Wer sich durch Raffelhüschens Tabellen durchgearbeitet hat, bekommt ein mulmiges Gefühl. Denn auch ohne Flüchtlinge geht es mit Europa nach seinen Berechnungen bergab. In allen EU-Ländern steigt die Neuverschuldung – und damit natürlich auch die Gesamtverschuldung. Nur elf Länder halten überhaupt das Schuldenkriterium des Maastricht-Vertrags ein.

Sie haben einen Schuldenstand von weniger als 60 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Sechs EU-Länder schreiben rote Zahlen auch dann, wenn man die Zinszahlungen für die Staatsverschuldung herausrechnet. Sie haben also ein Primärdefizit und damit ein Problem.

Um zumindest das Flüchtlingsproblem langfristig in den Griff zu bekommen, empfiehlt Raffelhüschen, es wie andere Staaten zu machen. Das heißt: Flüchtlinge zurückschicken. Irgendwann hätten diese dann verstanden und kämen nicht mehr hierher.

Bei denen, die dennoch kommen und bleiben dürfen, rät er zu einer raschen Integration der zweiten Generation. Es sei notwendig, die Kinder so schnell wie möglich in eine vernünftige Ausbildung zu bringen. Sonst werde die Flüchtlingskrise für den Steuerzahler nur noch teurer.

Quelle: welt

Nov 14

Barbie wird zur Muslimin mit Kopftuch

Die Säbelfechterin Ibtihaj Muhammad hält am Montag in New York eine Barbie-Puppe aus der „Sheroes“-Kollektion hoch.

El Segundo – Barbie bekommt einen Hidschab. Für die neue Puppe in der „Sheroes“-Kollektion hat die Säbelfechterin Ibtihaj Muhammad (31) als Vorlage gedient, wie der US-Spielzeughersteller Mattel am Montag auf seiner Webseite bekanntgab.

Dementsprechend trägt die Barbie den muslimischen Hidschab, ein Kopftuch, das Haare, Hals und Brust bedeckt. Als erste US-Sportlerin mit Hidschab war Muhammad im vergangenen Jahr in Rio bei Olympia angetreten.

Mit den „Sheroe“-Puppen, deren Namen sich aus den englischen Wörtern „she“ (sie) und „hero“ (Held) zusammensetzt, will Mattel eigenen Angaben zufolge weibliche Vorbilder feiern, die Mädchen inspirieren sollen.

Doch das stößt bei der umstrittenen Journalistin und Publizistin Brigit Kelle (42) auf Unverständnis. So schreibt sie auf Twitter: „Toll! Und jetzt noch das Barbie- Spielhaus, um lustig nachzustellen, wie Ken seine Barbie auspeitschen oder steinigen lässt, weil sie den Hidschab abgelegt hat. Frauenunterdrückung ist kein Spielplatz“.

Barbie mit Kopftuch.
Barbie mit Kopftuch.

Damit öffnet Kelle ein Tor, zu vielen Hass-Kommentaren, die sich unter ihrem Post stapeln, wie zum Beispiel: „In dem #Barbie-Spielhaus sitzen dann noch drei andere Barbies…das sind die anderen Ehefrauen von Ken… Hey, aber vielleicht kommt ja auch bald eine Moschee von #Matell?“

Deutlich drastischer schreibt dieser User: „Gibt es dann auch Ken mit Bombengürtel? Damit die Kinder Anschläge nachspielen können…“.

Ein anderer äußert sich sehr ähnlich: „Jetzt muss @Mattel nur noch Schusswaffen und Steine für einen islamischen Ken herstellen. Damit steht dem Ehrenmord und Terrorismus in der Spielwelt nichts mehr entgegen.“

Etwas humorvoller zeigt sich ein anderer User: „Ausgerechnet Barbie als Inbegriff des Sexismus unter ein Kopftuch packen, entbehrt nicht einer gewissen Komik.“

Die Sportlerin Ibtihaj Muhammad selbst zeigte sich hingegen auf Twitter begeistert von der neuen Puppe. „Ich bin stolz, zu wissen, dass kleine Mädchen überall jetzt mit einer Barbie spielen können, die einen Hidschab trägt.“

Damit sei für sie ein Kindheitstraum wahr geworden, sagte Muhammad. Ganz im Gegensatz zu Menschen, die sich an Burka, Nikab und Hidschab stören.

Fotos: Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Quelle: Tag24

Nov 14

Mann in Hamburg erschossen: Polizei sucht diesen Verdächtigen

Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem zweiten mutmaßlichen Täter.

Hamburg – Nach einem tödlichen Schuss auf einen Mann in Hamburg-Eppendorf im Sommer (TAG24 berichtete) ist einer der mutmaßlichen Täter (38) in den Niederlanden festgenommen worden. Nach einem zweiten Täter sucht die Polizei nun mit einem Phantombild.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 38 Jahre alte Albaner nach Hamburg überstellt. Der Haftbefehl wurde bereits am 30. August in Rotterdam vollstreckt.

Nach dem zweiten Täter wird mit einem Phantombild gefahndet.

Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • zwischen 1,60 Meter und 1,70 Meter groß
  • schlank
  • zwischen 25 und 30 Jahre alt
  • vermutlich Albaner

In Tatortnähe wurde zudem ein grauer BMW X3 gesehen, der möglicherweise von den Tätern genutzt wurde.

Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt für deliktübergreifende organisierte Kriminalität übernommen.

Das Opfer war am 20. August gegen 4.30 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses erschossen worden, nachdem es in Begleitung eines Bekannten auf zwei Männer getroffen war. Die beiden mutmaßlichen Täter ergriffen die Flucht. Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben. Der Bekannte des Opfers blieb unverletzt.

Hinweise zu dem Verdächtigen können unter 040/428656789 abgegeben werden.

Im Sommer wurde ein Mann in Hamburg-Eppendorf erschossen.
Im Sommer wurde ein Mann in Hamburg-Eppendorf erschossen.

Fotos: DPA, Polizei

Quelle: Tag24

Nov 13

Familiendrama! Mann übergießt sich mit Benzin und zündet sich auf Straße an

Rettungskräfte brachten den 39-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Gera – Dramatische Szenen spielten sich am Sonntagnachmittag in Gera ab. Dabei wurde ein Mensch schwer verletzt.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, habe sich ein 39-jähriger Syrer nach einem Familienstreit mit Benzin übergossen. Danach lief er auf die Reichsstraße und zündete sich selbst an.

Couragierte Augenzeugen des Geschehens zögerten nicht lang und löschten das Feuer mit Decken. Mit schweren Verletzungen musste der Mann in ein Krankenhaus gebracht werden.

Laut den Beamten, dauern die Ermittlungen zu dem Vorfall an.

Quelle: Tag24

Nov 13

Exhibitionist onaniert vor Frau in der U-Bahn

Stuttgart – Eine 31-Jährige fährt Sonntagnacht in der U 14 zwischen den Haltestellen Mineralbäder und Metzstraße, als sie plötzlich einen Mann bemerkt, der ihr gegenüber sitzt und Hand an sich gelegt hat.

Der Mann onanierte vor ihren Augen, woraufhin die Frau ihn anschrie, das zu unterlassen. Offenbar erzielte dies eine Wirkung, denn der Mann stieg an der Haltestelle Stöckach aus und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Der Täter soll wie folgt aussehen:

  • Er istdemnach 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß und schlank
  • Er hat schwarze halblange Haare und eine dunkle Hautfarbe
  • Bekleidet war er mit einer khaki-farbenen Hose, einer schwarzen Kapuzenjacke, und schwarzweißen Asics-Laufschuhen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter +4971189905778 zu melden.

Quelle: Tag24

Nov 13

Abgelehntes Asylverfahren? Mann droht mit Messer und Benzin

Der Mann wurde von den Rettungskräften zum Aufgeben bewegt und in ein Fachkrankenhaus eingewiesen.

Dresden – Große Aufregung am Montag vor dem Fachgerichtszentrum in Dresden. Ein Mann drohte von einem Fahrradstand aus, sich umzubringen.

Polizei und Rettungskräfte wurden zur Hans-Oster-Straße gerufen, weil der 20 Jahre alte Afghane mit einem Messer und einer Flasche Feuerzeugbenzin drohte, sich etwas anzutun.

Laut einer Polizeisprecherin konnte der Mann aber von den Rettungskräften überzeugt werden, inne zu halten und die Tat nicht auszuüben. Er wurde in ein Fachkrankenhaus eingewiesen.

Hintergrund der Tat soll ein abgelehntes Asylverfahren sein.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 116123.

Der Mann stand auf eine Fahrradstand und drohte mit einem Messer und Benzin.
Der Mann stand auf eine Fahrradstand und drohte mit einem Messer und Benzin.

Fotos: Roland Halkasch

Quelle: Tag24

Nov 12

Schramberg: Flüchtlingsfamilie (mit 5 Kindern) endlich glücklich vereint

Fühlt sich in ihrem neuen Domizil in Sulgen wohl: die syrische Familie Aljenid aus Oberndorf. Foto: Kiolbassa

Schramberg – Für die syrische Flüchtlingsfamilie aus Oberndorf hat die Odyssee ein vorläufiges Happy End auf dem Sulgen gefunden.

Yahya Aljenid und seine Frau Lamyaa Abo Ajoz lebten in Oberndorf in zwei getrennten Wohnungen. Nun konnten die beiden mit ihren fünf Kindern in ein Haus in der Nähe des Wasserturms auf dem Sulgen ziehen. Acht Räume mit Bad, Esszimmer, Küche und Keller – davon konnte die Familie in Oberndorf nur träumen. Dort mussten sie sich jeden Abend wieder voneinander verabschieden, da die Wohnung, in der Yahya und die ältesten Söhne Ali und Omar lebten, zu klein für alle war.

Die Räume im neuen Haus haben Yahya und seine Söhne selbst gestrichen und eingeräumt. Die Kinder haben ihre eigenen Zimmer, um ungestört für die Schule lernen zu können.

Ali und Omar besuchen die Werkrealschule auf dem Sulgen, Aisha wird die Erhard-Junghans-Schule in Schamberg besuchen und Mohammed die Berneckschule. Ali würde auch auf dem Sulgen gerne in einem Fußballverein spielen. Und Papa Yahya sucht zurzeit noch Arbeit als Schreiner.

Informationen nimmt Houria Vögele gerne unter Telefon 0157/7 35 70 33 23 entgegen. Sie unterstützt die Familie seit langem und bedankt sich nun auch bei ihrem Mann für die tolle Unterstützung bei der Wohnungssuche und dem Einzug. Gemeinsam mit der syrischen Familie will sie sich bei der Familie des Hausbesitzers bedanken. Diese habe alles möglich gemacht, um die Familie glücklich zu machen und ihnen ein neues Zuhause zu schenken. Von Herzen bedanken sich Yahya und Lamyaa auch bei allen Freunden und Bekannten von Houria Vögele für die Unterstützung, die ihnen entgegen gebracht wurde. Die Familie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl. Vögele ist stolz, dass sie so viel Unterstützung erfahren haben und hofft, dass dies nicht der einzige Fall sein wird, in dem Menschen sich gegenseitig so gut unterstützen.

„Ich möchte, dass die ganze Welt so zusammenhalten kann. Wir sollten nicht nur nehmen, sondern auch geben“, sagt Houria Vögele.

Quelle: Schwarzwälder Bote

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