Okt 13

Angriff im Einkauszentrum Sind das die Messerstecher vom Wandsbek Quarree?

Das Messer drang direkt neben dem Herzen ein. Wenige Zentimeter weiter und Kaufhausdetektiv Sami S. (24) wäre tot.  Dabei wollte er im Wandsbek Quarree nur zwei Ladendiebe stellen. Jetzt gibt es ein Fahndungsfoto von den Verdächtigen.

Als das Duo nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl bei H&M von dem Detektiv angesprochen wurde, zog einer von ihnen nach MOPO-Informationen wortlos das Messer und stach auf den Mann ein.  Der erste Stich zielte auf den Hals, den konnte Sami S. noch abwehren. Doch dann erwischte ihn der junge Cap-tragende Mann. Das Messer drang tief in Samis Rücken ein, dann kam ein zweiter Stich in die Brust zwischen Herz und Lunge.  Der Detektiv brach zusammen. Die beiden Männer flohen in unterschiedliche Richtungen.

Sami S. hatte einen Schutzengel. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Gegen die zwei Männer wird jetzt wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Nach den beiden Täter sucht die Mordkommission jetzt mit Bildern aus einer Überwachungskamera.

Die Beamten bitten um Mithilfe

Nach Angaben der Polizei sind beide Täter Mitte 20, etwa 180 bis 190 Zentimeter groß. Sie haben eine athletische Figur und eine „nordafrikanische Erscheinung“.

Der Messerstecher trug zur Tatzeit eine hellbraune Jacke ohne Kapuze, Jeans sowie eine hellblaue Umhängetasche und ein helles Basecap. Er flüchtete in Richtung ZOB Wandsbek.

Sein Komplize hat kurze, schwarze Haare und trug eine dunkelbraune Jacke mit Fellkragen. Seine Fluchtrichtung ist derzeit unbekannt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, um Hinweise unter Tel. 4286 56789.

Quelle: mopo

Okt 13

Ein Schwerverletzter bei Messerattacke am Alexanderplatz

Am Alexanderplatz muss die Polizei immer wieder anrücken.Foto: Doris Spiekermann-Klaas TSP

Wieder Gewalt am Alex: Bei einer Auseinandersetzung zwischen Flüchtlingen wurde ein Syrer niedergestochen. Der Täter wurde festgenommen.

 

Bei einer Auseinandersetzung am Alexanderplatz ist am Donnerstagnachmittag ein 22-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Ein 24 Jahre alter Tatverdächtiger konnte von Bundespolizisten am Tatort direkt vor dem Bahnhof festgenommen werden. Dem Vernehmen kannten sich die beiden aus Syrien stammenden Männer. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen.

Immer wieder Gewalt – und ein Todesfall

Kriminalität ist am Alex seit langer Zeit ein Thema. Immer wieder kommt es zu brutalen Angriffen oder Massenschlägereien. Noch in diesem Jahr will der Senat eine Polizeiwache auf dem Alexanderplatz eröffnen. Die Debatte um Gewalt am Alexanderplatz hatte nach der Attacke auf Johnny K. begonnen, die Tat jährt sich am Sonnabend zum fünften Mal. Der damals 20-Jährige war am 14. Oktober von einer Gruppe junger Männer angegriffen und totgeprügelt worden. Die sechs aus der Türkei stammenden Täter wurden Haftstrafen ohne Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, der Haupttäter Onur U. bekam wegen Körperverletzung mit Todesfolge viereinhalb Jahre. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Schlägereien oder Gewalttaten zwischen Flüchtlingen dort gegeben.

Quelle: Tagesspiegel

Okt 13

Entführung, Erpressung, Mord: Trio ging unfassbar grausam vor

Im Landgericht Frankenthal muss sich ab Montag ein Trio verantworten, das Geschäftsleute entführt und ermordet haben soll. (Archivbild)

Frankenthal – Sie sollen zwei Geschäftsleute entführt, erpresst und ermordet haben – nun wird ihnen der Prozess gemacht. Vom kommenden Montag an stehen zwei Männer und eine Frau vor dem Landgericht im pfälzischen Frankenthal.

Nach Überzeugung der Ermittler haben die 38 und 49 Jahre alten Türken aus Ludwigshafen und die 43-jährige Deutsche mit türkischen Wurzeln aus Stuttgart ihre Opfer erdrosselt, nachdem sie Geld von ihnen bekommen hatten.

Ende November 2016 soll das Trio zunächst einen Geschäftsmann (64) aus Brühl in Baden unter einem Vorwand zu einem Treffen gelockt haben. Er sollte nach Einschätzung der Ermittler um eine große Summe erleichtert werden. Dabei soll von vornherein klar gewesen sein, dass der Unternehmer im Anschluss getötet wird, um so die Tat zu verdecken.

Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft Frankenthal zahlte der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Mann 6000 Euro, verweigerte aber mehr. Daraufhin sei er umgebracht worden.

Nachdem die Summen bezahlt waren, wurden die Opfer getötet. (Symbolbild).
Nachdem die Summen bezahlt waren, wurden die Opfer getötet. (Symbolbild).

Die Leiche des Mannes wurde in der Nähe eines Ludwigshafener Schwimmbads gefunden. Sein Sportwagen wurde in Mannheim entdeckt.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft ist das Trio auch für den Tod eines 49-jährigen Geschäftsmanns mit türkischen Wurzeln verantwortlich. Er soll – ebenfalls unter einem Vorwand – in eine Lagerhalle in Mannheim gelockt worden sein. Laut Anklage forderten die Entführer einen hohen Geldbetrag und drohten dem Mann fortwährend mit dem Tod, wenn er sich weigere.

Auf ihren Druck hin habe der 49-Jährige Kontakt zu Freunden, Angehörigen und Geschäftspartnern aufgenommen und von diesen insgesamt 975.000 Euro für den angeblichen Kauf eines Grundstücks bekommen. Nach der Geldübergaben wurde er ebenfalls getötet. Der Tote wurde in einem Wald bei Bad Dürkheim gefunden. Sein Sportwagen wurde später ebenfalls im Norden Mannheims gefunden.

Für den Prozess sind bis Ende Februar 15 Termine anberaumt. Allerdings laufen noch weitere Ermittlungen. Worum es dabei geht, wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Das Gericht hat für den Prozess intensive Sicherheitskontrollen angeordnet und auch vier Polizisten angefordert.

Quelle: Tag24

Okt 12

Kindesmissbrauch in Moscheen

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Es ist bislang ein verschwiegenes Problem – doch es ist ein relevantes Problem. Das Tabu wird nur ganz zögerlich gebrochen.

Der Sechsjährige hat der Mutter erst Stunden später erzählt, was ihm angetan wurde. Er berichtete es ihr auch nur, weil seine Verletzungen nicht zu verbergen waren. Der Koranlehrer hatte dem Jungen gedroht, ihn und seine ganze Familie umzubringen, wenn er darüber redet.

„Er sagte: Der Koranlehrer hat mich auf die Toilette mitgenommen, weil er dort Kekse und Saft für mich versteckt hatte“, berichtet die Mutter. Sie möchte zum Schutz ihres Kindes anonym bleiben. Auf der Toilette habe der Lehrer das Kind dann ausgezogen.

Die Eltern rufen die Polizei und den Rettungsdienst. Im Arztbericht heißt es: Verdacht auf Vergewaltigung. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Vollzuges des Beischlafs oder ähnlicher sexueller Handlungen mit einem Kind. Der Sechsjährige ging vor der Tat schon ein knappes halbes Jahr in die Koranschule einer Berliner Moschee – immer samstags. Insgesamt 70 Kinder werden dort unterrichtet. Der Täter war sein Lieblingslehrer.

Mimoun Azizi
Der muslimische Arzt Mimoun Azizi meint: Kindesmissbrauch in Moscheen ist ein durchaus relevantes Problem. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ist das ein Einzelfall? FAKT recherchiert: Die Redaktion fragt alle Polizeidienststellen größerer Städte in Deutschland an. Das Ergebnis: nur vier angezeigte Fälle in den letzten fünf Jahren. Doch der muslimische Arzt Mimoun Azizi meint: Kindesmissbrauch in Moscheen ist ein durchaus relevantes Problem. Ihm als Neurologe und Psychiater berichten Erwachsene, was man ihnen als Kinder angetan hat.

„In den letzten 15 Jahren ist es eben häufiger vorgekommen, dass ich dann Patienten behandelt habe, die tatsächlich auch missbraucht worden sind“, sagt Azizi. Dieses Problem gebe es nicht nur bei deutschen Muslimen, sondern er habe es auch bei Flüchtlingen beobachtet. Einige hätten berichtet, dass sie dies in den jeweiligen Ländern ähnlich erlebt haben.

Doch darüber zu reden fällt den Opfern extrem schwer. Dass Kinder in Moscheen missbraucht werden, daran zweifelt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, nicht. Er kümmert sich seit den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche um Prävention und Aufarbeitung von sexueller Gewalt gegen Kinder.

Begünstigende Strukturen für sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sind immer Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, geschlossene Strukturen, in denen es machtvolle einzelne Personen gibt. Und begünstigend ist auch, wenn Sexualität mit einem starken Tabu belegt ist.

Johannes-Wilhelm Rörig

Inzwischen kooperieren die Kirchen, was die Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch angeht. Wie viele Sport- und Kulturverbände haben sie eine Schutzvereinbarung mit dem Beauftragten abgeschlossen. Damit verpflichten sie sich etwa, dass alle Mitarbeiter, denen Kinder anvertraut sind, ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen und dass es regelmäßige Schulungen zum Thema sexuelle Gewalt gibt. Zudem müssen Personen benannt werden, an die sich Betroffene wenden können.

Dieses Jahr hat der Zentralrat der Muslime eine Vereinbarung mit dem Missbrauchsbeauftragten unterschrieben, ein solches Schutzkonzept umzusetzen. Bislang als einziger muslimischer Verband. Auf die FAKT-Anfrage antworten der Islamrat und die Alevitische Gemeinde telefonisch, dass sie nun gern mit dem Beauftragten in Kontakt treten möchten. Sie seien offen für das Thema. Auch der Verband der Islamischen Kulturzentren möchte sich auf zeitnah mit Missbrauchsbeauftragtem treffen. Den Wunsch nach einem Treffen äußert auf einmal auch die türkisch-islamische Anstalt für Religion, DITIB – nachdem es zwei Jahre lang nicht zum Gespräch gekommen war.

Absolutes Tabuthema: Leidtragenden sind die Opfer

Dieser erste Schritt und ein offener Umgang mit diesem Thema ist dringend notwendig. Denn sexueller Missbrauch von Kindern – erst recht im Zusammenhang mit Moscheen oder Imamen – ist unter Muslimen ein absolutes Tabu. Die Leidtragenden sind die Opfer –  wie der Sechsjährige aus Berlin. Seine Mutter erlebt ihn nach der Tat als vollkommen verändert: „Er hat Angst, wenn ich ihn ausziehe, schreckliche Angst. Es hat drei Tage gedauert, bis ich ihn baden konnte. Es muss jetzt immer jemand mit ihm auf die Toilette, er will nicht alleine gehen. Und er hat immer schreckliche Angst, auch wenn er schläft, er schreit im Schlaf.“

 

Nach Angaben der Familie habe der Vorstand der Moschee ihnen viel Geld geboten, wenn sie schweigen. Als sie dennoch die Polizei riefen, setzte der Täter sich sofort ins Ausland ab. Die Familie möchte das Schweigen brechen  – auch wenn sie zum Schutz ihres Kindes anonym bleiben wollen.

 

„Ich erhoffe mir von diesem Interview, dass, wenn andere Kinder in Moscheen missbraucht wurden, dass sie sich bei den Eltern melden“, erklärt die Familie des Sechsjährigen. „Oder die Eltern, hört mich, es ist nicht so schlimm, ihr könnt zur Polizei, zum Krankenhaus gehen. Ihr könnt anonym sein, so wie wir.“ Denn bislang gibt es für betroffene Muslime so gut wie keine Beratungsstellen, auch speziell geschulte Therapeuten fehlen.

Quelle: mdr

Okt 12

Flüchtling von Zug überfahren: Seine Gefährten ließen ihn einfach zurück

Die drei Männer waren mit einem Güterzug illegal nach Deutschland eingereist (Symbolbild).

Gemünden – Die Reise nach Deutschland endete für einen afrikanischen Flüchtling mit dem Tod. Er wurde von einem Güterzug überfahren.

Der Leichnam des Mannes wurde am Sonntagmorgen im Bereich des Gemündener Bahnhofs aufgefunden. Die Hintergründe des zunächst rätselhaften Leichenfundes teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Würzburg am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Demnach handelt es sich bei dem Toten „wohl um einen afrikanischen Flüchtling, der mit einem Güterzug illegal nach Deutschland eingereist war“, wie es in der Mitteilung heißt. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft war der Mann, dessen Identität noch immer ungeklärt ist, in Begleitung eines 23-jährigen Flüchtlings aus Nigeria und eines 19-jährigen Flüchtlings aus Niger unterwegs.

„Das Trio verließ den Güterzug am Samstagabend in Gemünden bei verlangsamter Fahrt. Dem Sachstand nach geriet der bislang noch Unbekannte dabei unter den Zug und erlitt dabei die tödlichen Verletzungen“, sagte ein Polizeisprecher.

Seine Begleiter ließen den Verunglückten einfach zurück. Sie verbrachten die Nacht im Bahnhofsgebäude und suchten dann am Sonntagmorgen eine Polizeiwache auf, wo sie Asylanträge stellten.

Beide Männer kamen in Aufnahmeeinrichtungen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung eingeleitet.

Quelle: Tag24

Okt 12

Diese deutsche Stadt unterbindet ab sofort den Zuzug von Flüchtlingen

In Salzgitter dürfen sich künftig keine Flüchtlinge mehr niederlassen. Die Stadt zieht die Reißleine.

Salzgitter / Hannover – In der niedersächsischen Stadt Salzgitter dürfen sich keine Flüchtlinge mehr niederlassen. Das Innenministerium des Bundeslands Niedersachsen in Hannover gab einen entsprechenden Erlass am Mittwoch bekannt, berichtet Welt.de.

„Es handelt sich um eine außergewöhnliche Maßnahme mit dem Ziel, eine soziale und gesellschaftliche Ausgrenzung der zugewanderten Flüchtlinge zu verhindern“, heißt es in dem Erlass, der den Zuzug für Flüchtlinge nach Salzgitter verbietet, da dieser in der letzten Zeit relativ hoch gewesen sei.

Einzige Ausnahme der Regelungen sei der Zuzug engster Familienangehöriger, der weiter erlaubt werden soll.

Obwohl auch andere niedersächsische Städte von hoher Zuwanderung betroffen seien, soll der Erlass vorerst nur für Salzgitter gelten.

Die Landesregierung will zudem bis zu zehn Millionen Euro in einem speziellen Fonds bereitstellen, um damit Integrationsprojekte für Aslybewerber zu fördern.

Quelle: Tag24

Okt 12

Wenn sie Unternehmer werden wollen: Hier bekommen Flüchtlinge jetzt Kredite

Einen Kredit sis zu 25.000 Euro können die Flüchtlinge beantragen. (Symbolbild)

Berlin – Flüchtlinge in Berlin können jetzt von der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB) einen Startkredit für eine Unternehmensgründung bekommen. Dazu öffnet die Bank für diese Gruppe ihr Mikrokredit-Programm aus dem Fonds für kleine und mittlere Unternehmen, wie die IBB am Donnerstag mitteilte.

Die Mikrodarlehen betragen maximal 25.000 Euro. Die Antragstellung sei einfach, die Entscheidung über den Kredit werde schnell gefällt. In der Regel soll die Laufzeit im Einklang mit der Dauer der Aufenthaltserlaubnis stehen.

„Flüchtlinge kommen häufig aus Ländern, in denen die Selbstständigkeit eine viel höhere Bedeutung für die Existenzsicherung hat als in den westlichen Industrieländern“, stellte IBB-Vorstandschef Jürgen Allerkamp fest. „Sie bringen deshalb oft ein Talent zur Selbstständigkeit mit.“

Mit Hilfe der Förderung sollten sie es hier auch nutzen können. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sprach von einem Signal an die Geflüchteten, die sich selbstständig machen möchten, und von einem wichtigen Beitrag zur Integration.

Quelle: Tag24

Okt 12

70.000 Syrer und Iraker wollen Familien nach Deutschland holen

Ulla Jelpke (66, Die Linke) sprach von einer überschaubaren Zahl und forderte, den Familiennachzug nicht weiter einzuschränken.

Berlin – Rund 70.000 Syrer und Iraker bemühen sich derzeit um einen Familiennachzug zu Verwandten in Deutschland. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Auswärtigen Amt.

Demnach liegen an den zuständigen deutschen Auslandsvertretungen in Beirut, Amman, Erbil, Ankara, Istanbul und Izmir in dieser Zahl Terminanfragen für einen Familiennachzug zu syrischen und irakischen Schutzberechtigten vor.

Von Anfang 2015 bis Mitte 2017 erteilte das Außenamt bereits rund 102.000 Visa zum Familiennachzug für Syrer und Iraker. Auf Basis der Terminbuchungen und bisheriger Werte schätzt das Ministerium, dass bis 2018 etwa 100.000 bis 200.000 weitere hinzukommen könnten.

Die Linke-Politikerin Ulla Jelpke (66) sprach von einer überschaubaren Zahl und forderte, den Familiennachzug nicht weiter einzuschränken.

Asylsuchende, die in Deutschland Schutz bekommen, dürfen Ehepartner und minderjährige Kinder zum Teil nachholen. Andersherum dürfen auch anerkannte minderjährige Flüchtlinge ihre Eltern hinterherholen.

Für eine bestimmte Gruppe mit eingeschränktem Schutzstatus, subsidiär Geschützte, hatte die große Koalition den Familiennachzug im März 2016 beschränkt und für zwei Jahre ausgesetzt: bis März 2018.

Die Union will bei dieser Gruppe auch über diesen Termin hinaus verbieten, dass enge Familienangehörige nach Deutschland nachziehen.

Drei Schüler nehmen in einer Volkshochschule an einem Integrationskurs teil.
Drei Schüler nehmen in einer Volkshochschule an einem Integrationskurs teil.

Fotos: Sophia Kembowski/dpa , Bernd von Jutrczenka/dpa

Quelle: Tag24

Okt 11

Mit Stein und Stuhl angegriffen! Asylheim-Streit endet im Krankenhaus

Die 24-Jährige wurde mir einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild)

Kassel – Ein Polizei- und Rettungsdiensteinsatz im Kasseler Stadtteil Niederzwehren sorgte am Montagabend für Aufsehen. Hintergrund war ein eskalierender Streit von sieben Personen an der Unterkunft für Asylbewerber in der Mendelssohn-Bartholdy-Straße.

Die Auseinandersetzung zwischen einem 20 und 24 Jahre alten Pärchen mit fünf jungen Männern endete mit der Einlieferung der 24-Jährigen ins Krankenhaus.

Der 20-jährige aus Afghanistan stammende Freund der Verletzten meldete sich selbst am Montagabend gegen 19.30 Uhr über den Notruf bei der Kasseler Polizei und berichtete, gemeinsam mit seiner Partnerin von fünf Landsleuten angegriffen und verletzt worden zu sein. Mehrere Streifenwagen, ein Rettungs- und ein Notarztwagen eilten daraufhin zum Tatort.

Wie sich vor Ort herausstellte, stehen die fünf Angreifer im Verdacht, auf Grund eines Streits vom Sonntag, das Pärchen dann am Montagabend aus dem Haus gelockt und anschließend angegriffen zu haben. Wie die Opfer der Polizei mitteilten, seien sie mit Stein, Ast und Holzstuhl von der Gruppe angegriffen worden.

Während der Rettungsdienst sich um die beiden Verletzten kümmerte und die 24-Jährige mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht wurde, fahndete die Polizei von verschiedenen Kasseler Revieren nach den fünf vom Tatort geflüchteten Männern. Zunächst blieben die Beamten dabei erfolglos, dennoch konnte einer der Täter im Zuge der Ermittlungen identifiziert werden.

Es handelt sich dabei um einen 35 Jahre alten Mann aus Afghanistan, der ebenfalls in Kassel in einer Asylbewerber-Unterkunft wohnt. Die Ermittlungen zu den übrigen vier Tätern laufen noch.

 

Quelle: Tag24

Okt 11

78-Jähriger zu Tode geprügelt: Haftbefehl gegen drei Männer!

Der Mann wurde bei dem Angriff tödlich verletzt. (Symbolbild)

Frankfurt – Nach dem tödlichen Überfall auf ein älteres Ehepaar in einem Frankfurter Wohnhaus ist gegen die drei mutmaßlichen Täter Haftbefehl erlassen worden.

Gegen sie wird wegen Mordes, schweren Raubs und Körperverletzung ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch.

Bei dem Überfall am Montagabend im Flur eines Hauses war ein 78-jähriger Mann tödlich verletzt worden, seine Frau wurde schwer verletzt.

Dem Ehepaar gehört ein Schmuckgeschäft. Die Männer attackierten laut Polizei die betagten Opfer und fesselten sie. Hilfeschreie und Lärm machten Nachbarn aufmerksam, die die Polizei riefen. Drei Tatverdächtige wurden daraufhin festgenommenen. Sie sollen aus Osteuropa stammen und zwischen 19 und 25 Jahren seien.

Weitere Angaben zu den Personen und den Hintergründen machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

Quelle: Tag24

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