Aug 07

Sögel: 14-Jährige von 22-jährigem Iraner sexuell belästigt

Vorläufig festgenommen wurde am Donnerstagabend ein 22-jähriger Iraner in Sögel. Er hatte eine 14-Jährige sexuell belästigt und Polizeibeamte angegriffen. Symbolfoto: dpa

Nachdem eine 14-Jährige seine Aufforderung zum Geschlechtsverkehr zurückwies, flüchtete der 22-jährige Iraner aus der Wohnung. Vor einer Flüchtlingsunterkunft kam es daraufhin zu Streit. Die Polizei nahm den 22-Jährigen vorläufig fest.

Am Donnerstagabend gegen 20.50 Uhr ist eine 14-jährige Rumänin in einer Wohnung in der Kolpingstraße von einem 22-jährigen Flüchtling aus Meppen sexuell belästigt worden. Das teilt die Polizei mit. Nachdem sich die beiden zuvor einvernehmlich geküsst hatten, forderte der Mann den Geschlechtsverkehr und zeigte sein Geschlechtsteil. Das Mädchen konnte sich losreißen und vertraute sich der Wohnungsinhaberin an. Der 22-jährige Iraner flüchtete aus der Wohnung zur Flüchtlingsunterkunft an der Straße Am Markt. Aufgrund der Vorfälle kam es dort zwischen mehreren Flüchtlingen zu Streitigkeiten und einer Auseinandersetzung sowie zu gegenseitigen Körperverletzungen. Als die Polizei eintraf und einen der Beteiligten, einen 19-jährigen Afghanen, in den Streifenwagen setzen wollten, mischte sich der 22-Jährige ein. Sowohl der 19-Jährige, als auch der 22-Jährige leisteten Widerstand und griffen die Beamten an. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt, ist aber weiter dienstfähig. Der 22-Jährige wurde von den Beamten vorläufig festgenommen und auch der 19-Jährige kam in Gewahrsam. Den beiden Flüchtlingen wurden Blutproben entnommen, gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück dauern an. Ob der 22-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden soll, steht aufgrund der noch laufenden Ermittlungen noch nicht fest.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Aug 06

Fahndung nach Gewaltattacke in Berlin Obdachloser im U-Bahnhof verprügelt

Die Attacke eines der jungen Männer auf den Obdachlosen (32,l.) hat die Kamera auf dem U-Bahnhof Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg aufgezeichnet, Foto: Polizei

Berlin – Erneut fahndet die Berliner Polizei mit Bildern einer Überwachungskameras nach Brutalos aus einer U-Bahnstation!

► Am 14. Mai 2017 wurde auf dem Berliner Bahnhof Mehringdamm ein Obdachloser zusammengeschlagen- und getreten! Jetzt werden insgesamt vier Männer gesucht, einer davon (rotes Oberteil) soll bei der feigen Attacke tatenlos zugesehen haben.

Das Opfer, ein alkoholisierter Mann (32), saß laut Polizei gegen 21.30 Uhr auf einer Bank im Kreuzberger U-Bahnhof (Bahnsteig der U7 in Richtung Rathaus Spandau). Laut Zeugenaussagen erschienen dann vier junge Männer auf dem Bahnsteig.

Nach diesen vier jungen Männern sucht die Polizei jetzt mit einem öffentlichen Aufruf
Nach diesen vier jungen Männern sucht die Polizei jetzt mit einem öffentlichen Aufruf – sie werden auf 16 bis 20 Jahre alt geschätztFoto: Polizei

Einer von ihnen beobachtete den 32-Jährigen mehrere Minuten lang auffällig. Als der Obdachlose ihn daraufhin ansprach, rannte der junge Mann los und trat dem Sitzenden mit voller Wucht ins Gesicht und schlug dann immer weiter zu.

Aus der Vierergruppe kamen dann noch zwei weitere Täter dazu.

Erst als eine unbekannte Zeugin dazu kam, ließen die aggressiven Angreifer von ihrem Opfer ab und verließen zu viert den Bahnsteig. Der Vierte aus der Gruppe wurde laut Polizei zwar nicht selbst tätig, hielt seine Freunde aber auch nicht von der Tat ab.

Auch dieser Mann soll den Obdachlosen attackiert haben
Auch dieser Mann soll den Obdachlosen attackiert haben, Foto: Polizei
Wer einen der Männer wieder erkennt, wird gebeten, die Berliner Polizei zu kontaktieren
Wer einen der Männer wiedererkennt, wird gebeten, die Berliner Polizei zu kontaktierenFoto: Polizei

So werden die Täter beschrieben

► Die Männer sollen zwischen 16 und 20 Jahre alt sein.

► Sie haben eine schlanke, muskulöse Figur.

► Einer der Täter trug seine schwarzen Haare etwas länger und lockig.

► Ein weiterer Täter trug einen Dreitagebart und kurze Haare.

Kripo bittet um Mithilfe

► Wer kann Angaben zur Tat oder den Tatverdächtigen machen?

► Wer kennt die abgebildeten Personen und kann Angaben zu ihrer Identität machen?

kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei der Direktion 5, 10965 Berlin, Jüterboger Straße 4 unter den Telefonnummern (030) 4664 – 573110 oder (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) zu melden.

Quelle: Bild

Aug 06

Migranten: Ein Meer wird geschlossen

Flüchtlinge aus Afrika warten vor der libyschen Küste darauf, von Mitgliedern einer spanischen Nichtregierungsorganisation gerettet zu werden. (Bild: dpa/Santi Palacios)

Wendepunkt im Mittelmeer: Italienische Schiffe dürfen in libyschen Hoheitsgewässern operieren – und Migranten zur libysche Küste zurückbringen. Paris wird in Libyen Aufnahmezentren einrichten. Vor dem Ende systematischer Personenkontrollen.

Das könnte der Anfang vom Ende der zigtausendfachen Zuwanderung über die sogenannte zentrale Mittelmeeerroute von Libyen nach Italien sein: Die Regierung in Rom hat an diesem Freitag beschlossen, die italienische Marine auch zur Unterstützung der libyschen Küstenwache einzusetzen – in libyschen Hoheitsgewässern. Ein Wendepunkt, denn ab jetzt können italienische Marineeinheiten afrikanische Migranten nicht nur von der Abfahrt abhalten, sondern innerhalb der libyschen Zwölf-Meilen-Zone aufnehmen – und zur libyschen Küste zurück bringen. Das könnte das Ende des Geschäftsmodells nordafrikanischer Schlepper und Schleuser sein. Das italienische Parlament muss kommende Woche der Entscheidung der Regierung noch zustimmen.

EU-Einsatz in libyschen Gewässern

Am 26. Juli hatte Libyens Übergangspräsident Fajiz al Sarradsch die Einladung an die italienische Marine  in Rom persönlich an Ministerpräsident Gentiloni übergeben. Der italienische Premier hat sofort dafür plädiert, der Bitte zu entsprechen und sie seiner Marine zur Prüfung übergeben.

Nach Informationen der Zeitung Corriere della Sera will das italienische Verteidigungsministerium für den Libyen-Einsatz zwischen 500 und 1000 Soldaten sowie Drohnen und Hubschrauber bereitstellen. Auch auf EU-Ebene laufen nach Angaben eines Sprechers Diskussionen über eine Ausweitung des Kampfes gegen libysche Schleuserbanden. Militärisch sei man bereits vorbereitet, so ein Sprecher am Donnerstag.

Ein Wendepunkt

Paolo Gentiloni, Italiens Ministerpräsident

Nach Presseberichten wird in Brüssel nun damit gerechnet, dass die Behörden in Tripolis bereits in der kommenden Woche offiziell ihre Zustimmung auch zu EU-Marineeinsätzen in der Zwölfmeilenzone signalisieren. Bemerkenswerterweise bestehen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge mehrere EU-Staaten, darunter auch Deutschland, allerdings auf einem Votum des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, bevor sie einer Ausdehnung der EU-Marine-Mission „Sophia“ auf libysche Gewässer zustimmen wollen.

Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini wollte die Informationen zur erwarteten Einsatzerlaubnis der libyschen Behörden weder bestätigen noch dementieren. Sie wies jedoch darauf hin, dass für den kommenden Dienstag ein Spitzentreffen in Tripolis geplant sei. An ihm sollten unter anderen der zuständige Befehlshaber, Konteradmiral Enrico Credendino, und der Chef der für Libyen zuständigen EU-Delegation teilnehmen.

Libyen-Verhandlungen in Paris

Möglich wurde die neue Entwicklung durch ein Treffen der wichtigsten libyschen Bürgerkriegsparteien in Paris. Auf Einladung von Präsident Emmanuel Macron waren in La Celle-Saint-Cloud bei Paris der Präsident der libyschen Einheitsregierung in Tripolis, Fayez A-Sarraj, und sein ost-libyscher Rivale aus Benghasi, Armeeführer und Warlord Khalifa Haftar, zusammengetroffen. Die beiden verständigten sich auf einen Zehn-Punkte-Plan über einen Waffenstillstand und die Stabilisierung Libyens, der im kommenden Frühjahr zu Präsidentschafts- und Parlamentswahlen unter Aufsicht von UN-Beobachtern führen soll. Von Paris aus ist dann Sarraj nach Rom aufgebrochen, um dort seine Einladung zum europäischen Marine-Einsatz in libyschen Gewässern zu übergeben.

EU-Hotspots in Libyen?

Unterdessen ist in Paris Präsident Macron weiter gegangen. Er fordert jetzt die Einrichtung von sogenannten EU-Hotspots – Registrierungszentren – in Libyen. Dort sollen afrikanische Migranten registriert werden, und dort soll dann auch über mögliche Asylberechtigung entschieden werden. Auch in anderen EU-Hauptstädten wird über die Einrichtung von Auffanglagern in Nordafrika nachgedacht.

Weitgehend Konsens war bislang allerdings, dass in solchen Lagern eben keine Asylanträge gestellt und keine Asyl-Entscheidungen gefällt werden sollen. Damit soll verhindert werden, dass von solchen Aufnahmelagern eine Sogwirkung ausgeht, die dann erst recht Hunderttausende und Millionen schwarzafrikanische Migranten nach Nordafrika zieht. Denn genau das ist die große Befürchtung etwa in Libyen oder auch in Tunesien und Ägypten – zwei andere nordafrikanische Länder, die als mögliche Standorte für Aufnahmelager oft genannt werden.

Frankreich wird es auf jeden Fall machen.

Präsident Emmanuel Macron

Über libysche Reaktionen auf das Ansinnen ist denn auch noch nichts bekannt. Aber die französischen Pläne sind offenbar schon weit gediehen. „Wir werden versuchen, dies mit Europa zu organisieren, aber auf jeden Fall wird Frankreich es machen“, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Präsidenten.

Französische Unruhe

Das könnte mit wachsender französischer Unruhe über die Lage im italienischen Nachbarland zusammenhängen. Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge sind dieses Jahr bis zum 26. Juli 94.445 meist schwarzafrikanische Migranten über Libyen in italienische Häfen überführt worden – 6000 mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Insgesamt erreichten 2016 etwa 181.000 afrikanische Migranten über die zentrale Mittelmeerroute Italien. Beunruhigend: Präsident Macron zufolge warten derzeit 800.000 bis eine Million Migranten in Libyen auf die Gelegenheit zur Überfahrt nach Europa. Und viele Afrikaner wollen nach Frankreich, ein Erbe des Kolonialismus.

Nach Angaben der UN-Flüchtlingsagentur UNHCR beherbergen italienische Aufnahmeeinrichtungen derzeit mindestens 170.000 Migranten. Viele weitere Tausende Migranten, deren Asyl- oder Schutzanspruch schon negativ entschieden ist, leben irgendwo im Lande auf der Straße, berichte die Londoner Wochenzeitung The Economist.

Kontrollen nur bis 12. November

Auf der französischen Seite der französisch-italienischen Grenze an der Côte d’Azur bekommt man das zu spüren. In diesem Jahr sind dort schon 27.000 afrikanische Migranten aufgegriffen und nach Italien zurück überstellt worden – gegenüber 37.000 im gesamten Jahr 2016. Derzeit werden im Département Alpes-Maritime jede Woche etwa 1000 illegale Migranten aufgegriffen und an der Weiterreise gehindert, berichtet die Pariser Tageszeitung Le Figaro. „Die Migrationswelle des Jahres 2017 wird weit über die des Vorjahres hinausgehen“, meint das Blatt in Bezug auf Frankreich. Die französische Polizei rechnet mit über 50.000 Festnahmen und Rücküberstellungen bis zum Ende des Jahres.

Die Migrationswelle des Jahres 2017 wird weit über die des Vorjahres hinausgehen.

Le Figaro

„Bis zur Stunde spielen die Italiener das Spiel auf bewundernswerte Weise mit“, so Le Figaro. Aber auf der französischen Seite wächst die Nervosität. Zur Verstärkung hat Paris Hunderte Soldaten und Angehörige der Gendarmerie in die Grenzregion entsandt. Problem: Am kommenden 12. November endet die Zweijahresfrist, während der Frankreich an seiner Schengen-Grenze ausnahmsweise systematische Personenkontrollen durchführen darf. Niemand weiß, wie es dann weiter gehen soll.

Vor der Schließung der Mittelmeeroute?

Einziger Lichtblick: Ausgerechnet im Monat Juli, in dem wegen idealer Wetterbedingungen normalerweise besonders viele Migranten die Boote besteigen, hat Italien die Zahl der Migrantenankünfte gegenüber dem Vorjahr auf 10.424 mehr als halbieren können. Dank intensiver Kooperation mit der libyschen Küstenwache, so die Erklärung aus Rom. Das macht Hoffnung: Nun dürfen auch italienische und europäische Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern patrouillieren – und die zentrale Mittelmeerroute schließen.

Quelle: Bayernkurier

Aug 06

Bewaffneter Mann am Eiffelturm festgenommen

Ein Mann wurde festgenommen. (Archivbild)

Paris – Der Eiffelturm ist wegen eines bewaffneten Mannes zwischenzeitlich evakuiert worden.

Die Besucher des Pariser Wahrzeichens wurden am späten Samstagabend vorsorglich in Sicherheit gebracht, wie es am Sonntag aus Polizeikreisen hieß.

Der Bewaffnete sei festgenommen worden. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Der Eiffelturm ist im Sommer täglich bis Mitternacht geöffnet.

Nach mehreren islamistisch motivierten Anschlägen in den vergangenen zweieinhalb Jahren sind die Sicherheitsbehörden in Paris in erhöhter Alarmbereitschaft.

Quelle: Tag24

Aug 06

Bundespolizist packt aus „Wir dürfen Flüchtlinge nicht mal festhalten“

München – Bundespolizist Bernd K.* (22) ist seit sechs Monaten an den Flüchtlings-Brennpunkten Passau, Freilassing und am Münchner Hauptbahnhof im Einsatz. Im Gespräch mit BILD schildert er seine Erfahrungen.

„Anfangs kamen noch eher Familien mit Kindern, die gebildet wirkten und Englisch sprachen. Inzwischen sind 95 Prozent der Flüchtlinge alleinstehende Männer.

Die Hälfte der Leute haben keine gültigen Pässe oder Dokumente.

Was wirklich passiert, bekommen die Leute nicht mit. Ein Asylbewerber wollte einem anderen die Kehle aufschneiden. Im Einsatzbericht hieß es dann gefährliche Körperverletzung statt versuchter Mord. Das liest sich besser in der Statistik.

In den letzten paar Monaten, habe ich genau EINE Strafanzeige gegen einen Deutschen geschrieben. Der Rest waren nur Flüchtlinge.

Am Hauptbahnhof werden Frauen regelmäßig sexuell belästigt und bepöbelt. Wenn wir ein Platzverbot aussprechen, werden wir angeschrien: ,You are not my police. You are a racist.’

Wenn ein Flüchtling bei der Kontrolle abhauen will, dürften wir ihn nicht mal festhalten. Das ist von oben vorgegeben. Denn das wäre körperliche Gewalt. Intern heißt es: Lieber laufen lassen.

Wir brauchen stärkere Kontrollen, mehr Polizisten und mehr Rückhalt von der Politik. Sonst wird es irgendwann den großen Knall geben. Wenn er nicht schon da ist.“

„Die meisten Taschendiebe sind Nord-Afrikaner“

Nick Hein (31), Ex-Polizeimeister der Bundespolizei aus Köln, schreibt bei Facebook:

Nick Hein (31) war bis 2015 elf Jahre Polizist der Bundespolizei
Nick Hein (31) war bis 2015 elf Jahre Polizist der Bundespolizei, u. a. am Kölner Hauptbahnhof im Einsatz, Foto: Christian Knieps

„Das mit Abstand größte Kriminalitätsphänomen am Kölner Hauptbahnhof ist der Taschendiebstahl. […] Verwunderlich war dabei, dass es bei Intensivtätern fast immer die gleiche Tätergruppe war. Nordafrikaner im Asylverfahren. […]

Wie kann ein Asylbewerber, während sein Antrag geprüft wird, Straftaten begehen ohne Angst zu haben, ausgewiesen zu werden.

Organisierter Diebstahl

Die Antwort ist einfach. Der Artikel 53 des Aufenthaltsgesetzes sieht eine Ausweisung von Ausländern nur in schwerwiegenden Fällen vor. […] Ein Fakt den ich auch nicht verstanden habe, ist die permanente Sparpolitik […], wenn es um die Kapazität der Bundespolizei geht. […]

Es scheint ein bewährtes Mittel der Politik zu sein, beim eigenverschuldeten Komplettversagen einen Dummen ausfindig zu machen […]. Es scheint so, als sei der Dumme im Polizisten gefunden.“

Quelle: Bild

Aug 06

Polizei: Kultureller Hintergrund: Flüchtling belästigte Frauen am Rubbenbruchsee

Bei dem 21-Jährigen, der Donnerstag und Samstag Frauen belästigt hat, handelt es sich um einen Asylbewerber aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Natruper Holz. Eines der Opfer wandte sich an unsere Redaktion. Die Frau sieht sich in ihrem Bild von Flüchtlingen erschüttert. Bislang engagierte sie sich für Asylbewerber, jetzt ist sie verängstigt, weil ein 21-jähriger Flüchtling aus dem Sudan sie bedrängte. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Nach den Belästigungen von Frauen am Rubbenbruchsee hat sich ein Opfer an unsere Redaktion gewandt. Die Frau sieht sich in ihrem Bild von Flüchtlingen erschüttert. Bislang engagierte sie sich für Asylbewerber, jetzt ist sie verängstigt, weil ein 21-jähriger Flüchtling sie bedrängte.

Unsere Redaktion hatte berichtet, dass am Samstagabend zwei Frauen von einem 21-Jährigen am Rubbenbruchsee in Osnabrück belästigt wurden. Es gab eine Anzeige wegen sexueller Belästigung und eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung. Die Polizei hatte auf Anfrage unserer Redaktion zudem berichtet, dass von derselben Person bereits zwei Tage zuvor Frauen am Rubbenbruchsee belästigt wurden.

Weil die Tatvorwürfe sich laut Polizei nur auf eine versuchte Körperverletzung und eine sexuelle Belästigung beschränken, lägen keine Haftgründe vor und die Beamten hätten den 21-Jährigen Donnerstag und Samstag nur kurz in Gewahrsam nehmen können.

„Jetzt nehme ich ein Messer mit“

Bestürzt berichtet die Frau, die ihren Namen hier nicht genannt wissen will, davon, dass es sich bei dem Beschuldigten um einen Asylbewerber aus dem Flüchtlingshaus am Natruper Holz gehandelt hat, das in der Nähe des Rubbenbruchsees liegt. Das Opfer begegne Flüchtlingen sonst immer positiv: „Ich kam sogar schon mal zu spät zur Arbeit, nur um noch schnell zu helfen, einen Asylantrag auszufüllen, doch das hat sich nun schlagartig geändert.“ Durch den Übergriff hätten sich aber Ängste entwickelt: „Wenn ich jetzt mit dem Fahrrad in die Stadt fahre, nehme ich ein Messer mit.“

„Er war hochaggressiv, drängte mich in die Ecke und wollte mich schlagen“

Als der 1,75 Meter große, dunkel gekleidete, afrikanische Mann sie im Wald am Rubbenbruchsee in gebrochenem Deutsch angesprochen habe, sei sie von ihrem Fahrrad abgestiegen. Weil sie dachte, er wollte sie nach dem Weg fragen, habe sie versucht, mit ihm zu sprechen. Doch dieser Asylbewerber sei anders als die vielen anderen Flüchtlinge gewesen, die sie bislang kennengelernt habe: „Er wirkte aufgeregt und hochaggressiv. Er drängte mich mit seinem Fahrrad in die Ecke und wollte mich schlagen. Ich bin den Schlägen ausgewichen und konnte Gott sei Dank fliehen, obwohl er mich verfolgt hat.“ Nach dem Vorfall las sie in unserer Zeitung, dass der 21-Jährige an der Minigolfanlage am Rubbenbruchsee auch noch eine andere Frau belästigte, unsittlich berührte und kurz danach in der Nähe der Minigolfanlage festgenommen wurde.

„Warum wurde nicht schon vorher berichtet?“

Die Frau, die nach dem Übergriff wegen des Traumas krankgeschrieben wurde, kritisiert: „Es ärgert mich, dass ich nach den Belästigungen am Donnerstag nicht schon gewarnt wurde. Warum wurde darüber nicht schon vorher berichtet?“

Bis heute keine Polizei-Pressemitteilung zu den Belästigungen

Die Polizei hat bis heute keine Pressemitteilung zu den Belästigungen am Rubbenbruchsee verfasst. Unsere Redaktion hatte am Sonntag erst zufällig in einer Facebook-Gruppe von einer sexuellen Belästigung am Rubbenbruchsee erfahren. Daraufhin konfrontierte unsere Redaktion die Polizei mit den Vorwürfen. Die Pressesprecherin Mareike Kocar sagt, dass es sich bei dem Geschehen am Donnerstag um ein Delikt gehandelt habe, bei dem der Täter namentlich feststand: „Daher war eine Pressemeldung zum Geschehen am Donnerstag entbehrlich.“ Zur sexuellen Belästigung am Samstag sei keine Pressemitteilung herausgegeben worden, weil es am Sonntag eine Anfrage unserer Redaktion dazu gegeben habe. Die entsprechende Auskunft sei erteilt worden. Daher sei eine Pressemitteilung auch nach diesem Vorfall nicht erforderlich gewesen.

„Detaillierte Beschreibung des Täters nicht erforderlich“

Auf Nachfrage, ob es notwendig sei, den Flüchtling aus dem Sudan detailliert zu beschreiben, damit sich gegebenenfalls weitere Frauen melden, die eventuell von dem Flüchtling belästigt worden sind, sagt Kocar: „Für die weiteren Ermittlungen ist eine detaillierte Beschreibung des Täters nicht erforderlich.“

„Ein erneutes Ereignis kann nicht völlig ausgeschlossen werden“

Zur Angst des Opfers, das sich an unsere Redaktion wandte, der Flüchtling könne auch in dieser Woche erneut Frauen belästigen, sagt die Polizeisprecherin: „Als Sofortmaßnahmen führen Sozialarbeiter der Diakonie ein erneutes Einzelgespräch über die Situation vom Wochenende und machen nochmals die Rolle der Frau und Verhaltensregeln in Deutschland deutlich.“ Alle Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber seien durch den Sozialdienst der Diakonie bei ihrer Ankunft über die Sitten und Regeln in Deutschland, und so auch über die Rolle der Frau und das Verhalten gegenüber Frauen in ihrer Heimatsprache aufgeklärt worden, „auch der beschuldigte 21-Jährige“. Dennoch könne „ein erneutes Ereignis nicht völlig ausgeschlossen werden“.

Polizei: „Die Tat ist vermutlich eher kulturell bedingt“

Kocar fügt hinzu: „Nach Einschätzung der Ermittler und Rücksprache mit den Sozialarbeitern ist die Tat vermutlich eher kulturell bedingt. Die Tat scheint eher aus diesem Antrieb heraus begangen worden zu sein und nicht aus einem inneren Sexualtrieb heraus.“

„Rubbenbruchsee ist kein Kriminalitätsbrennpunkt“

Sexuelle Belästigungen würden in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft nicht vermehrt auftreten. „Der Rubbenbruchsee ist kein Kriminalitätsbrennpunkt“, betont Kocar.

Vermehrte Streifenfahrten am Rubbenbruchsee

Die Polizei werde an dem beliebten Ausflugsziel in dieser Woche vermehrt auch in Zivilfahrzeugen Streife fahren, um eine Wiederholung solcher Vorfälle zu unterbinden. Darüber hinaus prüfe die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen derzeit Maßnahmen des Asyl- und Aufenthaltsrechts, sowie der Unterbringung des Beschuldigten.

Unterbringung in Psychiatrie könnte angeordnet werden

Eine fachärztliche Prüfung der Unterbringung des Flüchtlings in einem psychiatrischen Fachkrankenhaus sei aktuell nicht angezeigt. Sollte es zu einem erneuten Vorfall kommen, müsse dieser im Zusammenhang der Geschehnisse vom Wochenende beurteilt werden. „Sollte dann der Verdacht bestehen, dass die Taten aufgrund einer psychischen Störung erfolgen, wird ein Verwaltungsvollzugsbeamter der Stadt oder des Landkreises Osnabrück informiert, der dann gegebenenfalls ein fachärztliches Gutachten anordnet“, erklärt Kocar.

Die Ermittlungen zum Vorfall dauern an und die Zeugen werden von der Polizei noch vernommen.

Quelle: Osnabrücker Zeitung

Aug 05

Nach der Explosion in einer Shisha-Bar fahndet die Polizei nach zwei Pkw

GIESSEN. Zwei Haftbefehle, zwei gesuchte Autos, Tatmotiv weiterhin unklar – und etliche Menschen, denen der Schock noch immer tief in den Knochen sitzt. Das ist bislang die Bilanz nach der gewaltigen Explosion in einer Shisha-Bar in der Licher Straße.

Ronnie Martin wirkt einen Tag nach der schweren Explosion schon deutlich entspannter. „Heute geht es uns schon besser. Wir konnten ausschlafen, ein paar Sachen haben wir auch schon aus der Wohnung holen können.“ Dennoch macht er sich Gedanken, wie es nun weitergehen soll. Seine Wohnung, die sich in dem stark beschädigten Mehrfamilienhaus hinter der Bar befindet, wird auf unbestimmte Zeit nicht bewohnbar sein. Zusammen mit seiner Freundin ist er vorübergehend bei einem Bekannten untergekommen. Über Whatsapp kommunizieren er und andere Bewohner des Hauses. „Schon komisch“, sagt er. Vorher sei alles sehr anonym gewesen. Untereinander habe man sich im Haus kaum gekannt. Doch die Ereignisse aus der vergangenen Nacht haben alles verändert. „Plötzlich lernst Du die anderen kennen. Jeder hilft, wo er kann. Wohnen ja viele Studenten hier. Manche noch nicht so lange. Ohne Freunde bist Du hier aufgeschmissen. Das ist bei mir schon anders. Ich bin hier ganz gut vernetzt.“

Während die einen versuchen, das Geschehene zu verarbeiten und wieder einen normalen Alltag aufzubauen, laufen die Ermittlungen der Kripo Gießen und des Landeskriminalamtes auf Hochtouren. Gegen die beiden dringend tatverdächtigen, polizeibekannten Männer wurden inzwischen Haftbefehle wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung erlassen. Während der schwerverletzte 22-jährige Verdächtige sich weiterhin in einer Spezialklinik befindet und nicht vernehmungsfähig ist, wurde sein mutmaßlicher Komplize einem Haftrichter vorgeführt. Bislang habe sich der 23-Jährige aber noch nicht zur Tat geäußert, teilt Jörg Reinemer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen, mit. Der Mann aus dem Kreisgebiet ist wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft.

Bei den Ermittlungen habe sich zudem herausgestellt, dass zwei Autos für die weiteren Nachforschungen wichtig sind. Sie seien von den Verdächtigen zuletzt benutzt worden. Bislang konnten sie nicht aufgefunden werden. Zum einen handelt es sich um einen hellen Opel Tigra (Baujahr 1996), der höchstwahrscheinlich als Fluchtfahrzeug diente. Das Coupé hatte zuletzt das Kennzeichen GI-KY175. Das zweite gesuchte Auto ist ein grauer Opel Vectra (Baujahr 1997) mit dem Kennzeichen ÖHR-NB 860. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die beide Fahrzeuge vor der Explosion im Bereich der Sisha-Bar gesehen haben. Wichtig sei auch, dass sich Zeugen melden, die etwas zum derzeitigen Abstellort der Autos sagen können. Hinweise (auch vertraulich) unter 0641/7006-2555.

Quelle: Gießener Anzeiger

Aug 05

In Wiener Freibad: Zwei Frauen im Wellenbecken sexuell belästigt


Foto: APA/ROLAND SCHLAGER (Symbolbild)

Sexuelle Belästigung am Dienstag im Laaerbergbad in Wien- Favoriten: Zwei Frauen eine 16- Jährige sowie eine 30- Jährige wurden laut eigenen Angaben im Wellenbecken von einem Burschen betatscht, mutmaßlicher Täter soll ein 17 Jahre alter Syrer sein. Der Verdächtige weist die Anschuldigungen zurück.

Der junge Syrer hatte den Frauen nach deren Angaben unter den Badeanzug gegriffen. Eine der beiden wandte sich daraufhin an den Bademeister und beobachtete zugleich, wie der Teenager in dem Wellenbecken die zweite Frau sexuell belästigt habe.

17- Jähriger angezeigt

Der Bademeister schnappte sich den 17- Jährigen und holte die Polizei. Der Verdächtige sagte den Beamten, er habe sich nur versehentlich an einer Frau abgestützt, weil er von einer Welle umgestoßen worden sei. Er wurde angezeigt.

Quelle: Krone

Aug 05

Polizei Gera: 12-jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht

colourbox.com

Am Dienstag (01.08.2017), gegen 15:30 Uhr, saß ein zwölf Jahre altes Mädchen auf einer Bank im Park der Jugend, als es zunächst von einem Mann angesprochen wurde. Da das Kind keine Lust auf Konversation hatte, lief es in Richtung Spielwiese davon und hielt sich dort im Bereich auf.

Der Mann soll ihr allerdings gefolgt sein und nahe der Spielwiese sei es dann zu sexuellen Handlungen gekommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: – Circa 17-20 Jahre alt – Circa 185-190 cm groß – Schlank – Vermutlich arabischer Herkunft – Er trug ein schwarzes Basecap mit Aufschrift einer Markenfirma (hatte zudem einen Rucksack derselben Marke bei sich), ein T-Shirt des FC Bayern München (graues Trikot mit dem Logo auf dem Bauch) und eine dunkelfarbene Hose – Auffällig seien viele Narben im Bereich der Arme des Mannes gewesen, welche wie selbst beigebracht aussahen. Am linken Oberarm sollen die Narben „älter“ und am rechten Unterarm „frischer“ ausgesehen haben.

Wer kann Angaben zu der beschriebenen Person machen? Wer hat eine solche Person am 01.08.17 in der Zeit zwischen 15:30 und 15:45 Uhr im Bereich Park der Jugend, Brücke über die Elster (Sommerbadstraße/Straße des Friedens) sowie Bereich Spielwiese gesehen (ggf. auch aus der Straßenbahn heraus)? Hinweise bitte an die Kriminalpolizeiinspektion Gera direkt oder unter der Rufnummer 0365-8234 1465.

Quelle: Focus

Aug 05

Ekel-Video: Tausende Fliegen, Ratten, bestialischer Gestank – Illegale Fleischerei soll für Mülheimer Afro-Shop produziert haben

Nachdem sich Anwohner über den üblen Gestank beschwerten, wurde in einem Hinterhof in Essen-Kray eine illegale Fleischerei entdeckt.

  • Eine illegale Fleischerei wurde am Donnerstagabend in Essen Schonnebeck ausgehoben
  • Ein Mülheimer verarbeitete in einem Schuppen Fleisch für einen Afro-Shop
  • Die hygenischen Bedingungen sind einfach nur ekelig

Essen. Das Summen tausender Fliegen ist ohrenbetäubend. Dazu ein Gestank, der selbst erfahrenen Polizisten den Atem vor Ekel stocken lässt. Im gelbgestrichenen Gartenhaus am Kleinen Bruch in Essen Schonnebeck wurde am Donnerstag eine illegale Metzgerei hochgenommen.

Ein Schwarzafrikaner aus Mülheim hatte dort angeblich für den Afro-Shop seiner Freundin „Delikatessen“ produziert. Unter unfassbaren hygienischen Bedingungen. Die Stadt Essen will das bisher nicht bestätigen – ein Dementi gibt es aber auch nicht.

Als dann auch noch die Kühlung ausfiel – vor drei Wochen soll das gewesen sein – gammelte 100 Kilogramm Fleisch vor sich hin.

Nachbarin Anna Fischer konnte den Gestank nicht mehr ertragen. Sie rief die Polizei. Am Donnerstagabend öffnete die zusammen mit der Feuerwehr und dem Ordnungsamt die Tür zum Schuppen. Was dann passierte, erzählt Anna Fischer im Video.

Die 24-Jährige lebt seit Januar im Erdgeschoss, direkt angrenzend an die illegale Fleischerei. Nachts brachte der Metzger seine Ware in den Hinterhof: „In Müllsäcken. Manchmal guckte da sogar ein Kuhbein heraus. Als wir ihn darauf ansprachen, fragte er nur: Wollt ihr was? Ist afrikanische Spezialität.“

Die zweifache Mutter erträgt die Geruchsbelästigungen bereits seit dem Einzug. Der Vater ihres Mannes wohnt noch länger in dem Haus, daher weiß sie, dass er seine Ware schon mindestens zwei Jahre dort zubereitet. Pansen, Rinderfüße und sogar Köpfe wurden dort verarbeitet.

Kakerlaken und Mäuse im Innenhof

Auf seinem Schuppen hat der Mülheimer einen Schornstein gebaut. Damit räucherte er das Fleisch. Beschwerden beim Vermieter brachten nichts. Erst als die Nachbarin am Donnerstag die Polizei rief, wurde dem Fleischerei-Treiben ein Ende gesetzt.

Bis dahin hatte es schon einige Ereignisse gegeben, die Anna Fischer ihr Leben im neuen Heim so richtig vermiest haben. Ihre Katze, die immer wieder Tierknochen vor die Eingangstür abgelegt hat. Die Mäuse und Kakerlaken, die mittlerweile zum Hinterhof-Interieur gehören. Fischer: „Unser Flur war oftmals mit Fliegen übersäht. Das ist doch für Kinder gesundheitsschädlich.“

Das Fleisch bleibt – und der Gestank

Immer wieder sprach die Mutter auch den Mülheimer auf diese Zustände an. Seine Reaktion: Duftkerzen gegen den Geruch. Insektenmittel gegen das Ungeziefer.

Am Freitag sind die Türen des Gartenhauses von innen abgedichtet. Die Fliegen mittels Insektenvernichter tot. Einzig der Gestank ist geblieben. Noch verwest das Fleisch weiter vor sich hin.

In den nächsten Tagen soll es entsorgt werden. Direkt gegenüber des Schuppens haben die Fischers einen kleinen Garten mit Pool. „Da würden wir gerne in diesem Sommer nochmal rein. Ohne Gestank.“ Das soll dann wieder möglich sein.

Quelle: Der Westen

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