Feb 09

Beim Zahnarzt ausgerastet: Syrer muss jetzt Arbeitsstunden leisten

Zu einer Behandlung kam es gar nicht erst: Der 50-jährige Angeklagte in Frankenberg wollte dringend einen Termin beim Zahnarzt – und rastete nach der Absage aus. © dpa

Gegen Ableistung von gemeinnütziger Arbeit hat das Frankenberger Amtsgericht ein Verfahren gegen einen 50-Jährigen vorläufig eingestellt. Der Mann hatte seinen Zahnarzt beleidigt und bedroht.

Dafür hatte sich der Angeklagte jedoch im Gerichtssaal entschuldigt. Er nannte „schlimme Zahnschmerzen“ als Grund für seine verbalen Entgleisungen.

Was war passiert? Weil er am 12. März 2018 trotz seiner Zahnschmerzen keinen direkten Behandlungstermin bekam, ist der Angeklagte, der aus Syrien stammt, laut Staatsanwaltschaft in das Büro des Zahnarztes gestürmt und hat diesen in arabischer Sprache als „Hund“ beschimpft, was der Zahnarzt verstand.

„Ich werde den Boden mit deinem Blut wischen“, habe der Angeklagte gedroht, sagte der 42-jährige Zahnarzt als Zeuge vor Gericht aus. Eine solche Äußerung habe er in seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Zahnarzt noch nie zu hören bekommen.

Ein tatsächlicher Notfall habe nicht vorgelegen, sagte der Zahnarzt. Es sei nicht um einen Abszess oder eine „dicke Backe“ gegangen; vielmehr sei seinem früheren Patienten eine Prothese angepasst worden. Es komme immer wieder mal vor, dass eine neue Prothese drücke und nachgearbeitet werden müsse, erklärte der Zahnarzt. Dieser Patient habe jedoch die Möglichkeit gehabt, den Zahnersatz aus dem Mund zu nehmen und wäre dann sofort schmerzfrei gewesen.

Weil es bereits bei früheren Behandlungen zu Streitigkeiten und „gewissen Aggressivitäten“ gekommen sei, habe er bereits vor dem 12. März angeordnet, diesem Patienten keine Termine mehr zu geben, erklärte der Zahnarzt. Er sei als Chef auch für das Wohl seiner Mitarbeiter verantwortlich.

In einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung räumte der Angeklagte – ein arbeitsloser Familienvater – die Taten weitgehend ein. Weil er nicht gleich einen Termin bekam, habe er sich „unfair“ behandelt gefühlt. Eine Sprechstundenhilfe habe ihm erklärt, der Zahnarzt sei gar nicht im Haus; er habe diesen jedoch in seinem Büro gesehen, das er dann betrat.

Vergeblich habe er um einen Behandlungstermin „gebettelt“. Er sei „laut“ geworden. Es könne auch sein, dass er den Zahnarzt als „Hund“ beschimpft habe; an Einzelheiten könne er sich aber nicht mehr erinnern. Gewalt sei ihm jedoch „völlig fremd“. Es sei auch nie seine Absicht gewesen, den Zahnarzt mit dem Tod zu bedrohen.

Nachdem sich der Angeklagte entschuldigt und der Zahnarzt die Entschuldigung angenommen hatte, schlug der Vertreterin der Staatsanwaltschaft vor, das Verfahren gegen Ableistung von 75 Stunden gemeinnütziger Arbeit vorläufig einzustellen. Dem folgte die Frankenberger Amtsrichterin Petra Kaschel.

Quelle: hna

Feb 09

Brutale Vergewaltigungen – Sierra Leone erklärt nationalen Notstand

Mehrere brutale Vergewaltigungsfälle haben in den vergangenen Wochen Unruhe in Sierra Leone ausgelöst.

  • Präsident Julius Maada Bio gab die Einrichtung einer Spezialeinheit der Polizei und eines Sondertribunals bekannt.
  • Der Notstand erlaubt der Regierung, Änderungen von Gesetzen und Haushaltsausgaben schneller vorzunehmen.

In Sierra Leone gilt wegen der stark gestiegenen Zahl von Vergewaltigungen ein nationaler Notstand. Präsident Julius Maada Bio gab in der Hauptstadt Freetown die Einrichtung einer Spezialeinheit der Polizei und eines Sondertribunals bekannt, um Fälle sexueller Gewalt schneller verfolgen zu können, berichtete der britische Rundfunksender BBC.

Mehrere brutale Vergewaltigungsfälle hatten in den vergangenen Wochen Unruhe in dem westafrikanischen Land ausgelöst. Der Notstand erlaubt der Regierung, Änderungen von Gesetzen und Haushaltsausgaben schneller und ohne Zustimmung des Parlaments vorzunehmen.

Dem BBC-Bericht zufolge stieg die Zahl der gemeldeten Vergewaltigungen im vergangenen Jahr um fast 4500 Fälle auf insgesamt 8500. Sierra Leone hat rund 7,5 Millionen Einwohner und wurde in den 90er-Jahren von einem blutigen Bürgerkrieg erschüttert, in dem sexuelle Gewalt weit verbreitet war.

Der Fall eines fünfjährigen Mädchens, das nach der mutmaßlichen Vergewaltigung durch ihren Onkel von der Hüfte an gelähmt ist, machte in den vergangenen Wochen Schlagzeilen. Präsident Bio kündigte eine Gesetzesänderung an, wonach Vergewaltigung von Minderjährigen ab sofort mit lebenslanger Haft bestraft werden soll. Bisher lag die Höchststrafe für Vergewaltigung bei 15 Jahren.

Ebola führte zum Zusammenbruch des öffentlichen Lebens

Sierra Leone war 2014 und 2015 eines der am schwersten getroffenen Länder eines Ebola-Ausbruchs, der mehr als 4000 Menschen das Leben kostete. Die Epidemie führte zu einem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens, damit verbunden war offenbar ein starker Anstieg von häuslicher und sexueller Gewalt.

Einer Studie des UN-Entwicklungsprogramms UNDP zufolge stieg die Zahl der Teenagerschwangerschaften nach dem Ebola-Ausbruch 2014 in manchen Regionen Sierra Leones um bis zu 65 Prozent, weil etwa Kinder ihre Eltern verloren hatten und dadurch einer größeren Missbrauchsgefahr ausgesetzt waren.

Sexuelle Übergriffe auf Ebola-Überlebende sind Medienberichten zufolge auch heute noch an der Tagesordnung. Sierra Leone, einst britische Kolonie, zählt zu den ärmsten Staaten der Welt. Im Bürgerkrieg von 1991 bis 2002 waren Schätzungen zufolge mehr als 120.000 Menschen umgekommen.

Quelle: welt

Feb 08

NRW-Integrationsrat will Englisch-Unterricht durch Türkisch ersetzen

An Grundschulen soll türkisch statt englisch unterrichtet werden, so der Vorschlag vom NRW-Integrationsrat. NRW-Schulministerin Gebauer hält davon nichts: „Es bleibt dabei, dass an Grundschulen verpflichtend Englisch unterrichtet wird“.
Quelle: WELT/ Christoph Hipp

Der NRW-Integrationsrat fordert, an Grundschulen kein Englisch mehr zu unterrichten. Stattdessen sollen die Kinder Türkisch, Polnisch oder Russisch lernen. Die Schulministerin lehnt den Vorschlag ab.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hält nichts von einer Forderung des NRW-Integrationsrats, den Englisch-Unterricht an den Grundschulen unter anderem durch Türkisch zu ersetzen. „Es bleibt dabei, dass an Grundschulen und allen weiterführenden Schulen verpflichtend Englisch unterrichtet wird“, sagte sie.

Der Landesvorsitzende des Integrationsrats Tayfun Keltek hatte vorgeschlagen, den Englisch-Unterricht an Grundschulen komplett abzuschaffen zugunsten von Türkisch, Polnisch oder Russisch.

Nach der Kritik der Schulministerin verteidigte Keltek seinen Vorstoß: „Welchen Sinn ergibt es, siebenjährigen Kindern Englisch beibringen zu wollen, wenn sie diese Sprache nur aus dem Fernsehen kennen?“ Dies sei absurd, weil über 43 Prozent der unter 15-Jährigen in NRW einen Migrationshintergrund hätten, argumentierte er in einer Mitteilung.

Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte Keltek zuvor gesagt: „Sie sprechen zum Beispiel Türkisch, Russisch, Polnisch. Für die deutschen Kinder wäre es einfacher, sie würden diese Sprachen erlernen.“ Und die Kinder mit Migrationshintergrund hätten mehr Zeit, sich auf das Deutsche zu konzentrieren. Für Kinder, die ohnehin zweisprachig aufwachsen, wäre es besser, diese Kenntnisse zu vertiefen, so Keltek. „Dann fällt ihnen später auch das Englische leichter.“

„Englisch ist und bleibt die zentrale Fremdsprache“

„Der Vorschlag des Vorsitzenden des Landesintegrationsrats schießt über das Ziel hinaus“, meinte Gebauer. Es gebe bereits ein breites Unterrichtsangebot in verschiedenen Herkunftssprachen wie Türkisch oder Polnisch.

Der klassische Fremdsprachenunterricht werde aber nicht verändert. „Englisch ist und bleibt die zentrale Fremdsprache, die eine weltweite Kommunikation ermöglicht“, sagte sie.

Gebauer lässt die Grundschullehrpläne derzeit überarbeiten. Laut Koalitionsvertrag sollen Lesen, Schreiben und Rechnen gestärkt werden. Eine Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung ist nach Angaben des Ministeriums noch nicht gefallen.

Quelle: welt

Feb 08

Baden Württemberg: Land will Islamunterricht an Schulen ausweiten

Ein Schulbuch aus dem islamischen Religionsunterricht in Niedersachsen. Foto: dpa

Der Bildungsausschuss des Landtags unterstützt die Regierung bei der Neuorganisation. Die Tür für Ditib bleibt offen, aber nur auf dem Boden der Verfassung.

Stuttgart – Der islamische Religionsunterricht hat an den Schulen im Land eine Zukunft – ob mit oder ohne den türkisch-islamischen Verband Ditib. Das machten Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und ihr Religionsbeauftragter Michael Hermann im Bildungsausschuss des Landtags klar.

Um die Zukunft des islamischer Religionsunterrichts zu sichern und auszuweiten, hat sich die Landesregierung für die Einrichtung einer Stiftung entschieden. Darin wirken das Land und zwei Islamverbände zusammen und organisieren den Religionsunterricht an staatlichen Schulen zusammen. Das begrüßen die Abgeordneten einhellig. Nico Weinmann (FDP) sieht das staatliche Angebot als Möglichkeit, „die islamischen Schüler den Fängen der Hassprediger zu entziehen.“ Eisenmann stellte klar: „Die Alternative zum Stiftungsmodell wäre gewesen, keinen Islamischen Religionsunterricht mehr anzubieten.“ Doch das Stiftungsmodell schafft auch Probleme. Ditib, der größte Moscheeverband in Deutschland, macht nicht mit.

Keine Bedenken wegen der Akzeptanz

Schmälert das die Akzeptanz des Unterrichts, der aktuell an 86 Schulen im Südwesten angeboten wird? Hermann und Eisenmann erwarten das nicht. Anders als im Christentum gehören Hermann zufolge nur wenige Muslime einer Gemeinde an. Genaue Zahlen gibt es nicht. Auch in Baden-Württemberg gehören nach Verbandsangaben 156 Gemeinden dem umstrittenen ankaranahen Ditib-Verband an, der türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion. Im Jahr 2014 war von 26 000 Mitgliedern die Rede. Insgesamt leben im Südwesten etwa 600 000 Muslime, wobei die Festlegung schwierig ist. Über den Landesverband islamischer Kulturzentren (LVIKZ), weiß man, dass die 45 Gemeinden im Land etwa 20 000 Mitglieder zählen.

Die Verbände spielen nach Auffassung von Sandra Boser (Grüne) keine entscheidende Rolle bei der Akzeptanz. Nach dem bisherigen Modell gab es einen Beirat für den Religionsunterricht, in dem die Verbände, auch Ditib, vertreten waren. „Die Eltern haben wohl nie gefragt, wer den Unterricht in dem Beirat mit organisiert“, sagte Boser. Sie erwartet eher einen gegenteiligen Effekt. „Wenn der Unterricht künftig unabhängiger von den Verbänden organisiert wird, könnte das die Akzeptanz eher steigern.“

CDU in der Zwickmühle

Bei der Landes-CDU gibt es einen Parteitagsbeschluss vom September 2018, wonach der Ditib-Verband von der Trägerschaft für den islamischen Religionsunterricht ausgeschlossen werden soll und jegliche Kooperation zu beenden sei. Das kann zu Konflikten führen, denn die grün-schwarze Koalition sieht vor, dass „die Türen offen bleiben“, sollte Ditib doch bei der Stiftung mitmachen wollen. Eisenmann bekräftigte diese Haltung im Ausschuss, die Ministerpräsident Winfried Kretschmann bereits bei der Vorstellung des Stiftungsmodells skizziert hatte. Unabdingbar sei jedoch, dass die an der Stiftung beteiligten Verbände auf dem Fundament der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen, betonte die CDU-Abgeordnete Sylvia Felder im Bildungsausschuss.

Auch rechtlich könnte Ditib dem Land noch Schwierigkeiten machen. Der Verband betrachtet die Konstruktion der Stiftung als einen Eingriff in die Religionsfreiheit. Ditib möchte als Religionsgemeinschaft anerkannt werden und selbst als Träger für Islamunterricht auftreten. Eine Klage sei möglich, werde aber Jahre dauern, die Aussichten seien zweifelhaft, sagte Michael Hermann am Rande der Sitzung.

Quelle: StZ

 

Feb 08

Ilija von türkischem Radfahrer totgeprügelt „Wir sterben jeden Tag aufs Neue“

Mutter Jelena (66) bricht am Ort der Tragödie zusammen. Die Mitglieder der Großfamilie ringen um Fassung, Tränen voller Trauer kullernFoto: Georg Moritz

Linden – Eine Mutter (66) bricht auf offener Straße zusammen. Sie weint, schreit voller Schmerz und Trauer.

Die Limmerstraße, am Donnerstagmittag. Es ist die Stelle, an der vor genau vier Monaten ein Schläger das Leben ihres geliebten Sohnes Ilija T. (40) auslöschte – und damit auch das der ganzen Großfamilie.

Es ist das erste Mal, dass Mutter Jelena, Vater, Bruder, einige Verwandte an diesen Ort zurückkehren.

Der unfassbare Fall schockierte ganz Deutschland: Am 8. Oktober hatte Ilija T. beim Überqueren der Fußgängerzone auf sein Handy geschaut. Radfahrer Murat T. (28, Kickboxer, Name geändert) musste ausweichen und rastete aus, prügelte Ilija ins Koma. Kurz darauf starb er im Krankenhaus.

Opfer Ilija T. starb mit nur 40 Jahren durch eine miese Prügel-Attacke
Opfer Ilija T. starb mit nur 40 Jahren durch eine miese Prügel-AttackeFoto: privat

Vor über 40 Jahren kamen Jelena und ihr Mann Branko aus Serbien als Gastarbeiter in die Region. Gemeinsam schufteten sie rund um die Uhr. Sie schufen sich eine kleines Familien-Imperium, besitzen u. a. ein Restaurant mit Hotel. Am Tag, als ihr Sohn angegriffen wurde, hatten sie gerade einen Vertrag für eine Bar in Linden unterschrieben. Mutter Jelena: „Ein eigenes Lokal – ein Traum ist an diesem Tag für ihn in Erfüllung gegangen!“

Niemand ahnte, dass dieser Tag für den Tennisspieler und Basketballer Ilija, ihren Sohn, der in Philadelphia (USA) Film und Regie studiert, so enden würde.

Täglich, oft mehrmals, ist die Mutter am Grab ihres geliebten Sohnes Iilja.
Täglich, oft mehrmals, ist die Mutter am Grab ihres geliebten Sohnes Iilja.Foto: Georg Moritz

„Nichts ist mehr so wie vorher“, sagt Vater Branko (69). „Wir sterben jeden Tag aufs Neue!“ Die Mutter ist nach zwei Nervenzusammenbrüchen in psychiatrischer Behandlung, sehnt ihren eigenen Tod herbei. Täglich schlucken sie und ihr Mann Tabletten, um zu vergessen. Vergeblich!

Nach Jahrzehnten guter Ehe geht sich das Paar aus dem Weg. „Für uns gibt es nur dieses eine Thema.“ Sie arbeiten nicht mehr, Sohn Alex führt die Geschäfte.

Ilija T. (40) liegt nach der Attacke im Oktober 2018 am Boden. Notarzt und Sanitäter kümmern sich um den Schwerverletzten
Ilija T. (40) liegt nach der Attacke im Oktober 2018 am Boden. Notarzt und Sanitäter kümmern sich um den Schwerverletzten Foto: BILD

Die Mutter: „Wir haben ein Video von der Tat gesehen. Mein Sohn wurde regelrecht hingerichtet.“ Als Ilija nach ein paar Schlägen aufstehen wollte, hätte ihm der Täter den letzten, tödlichen Schlag verpasst. „Ich werde dieses Bild nicht los. Es zerbricht mir das Herz…“

Im April soll Prozessbeginn sein.

Quelle: BILD

Feb 08

Nach Germania-Pleite – Abschiebeflieger extra angemietet

Die Insolvenz der Germania hat nicht nur Urlauber unvorbereitet getroffen: Auch ein Abschiebeflug der Bundespolizei nach Osteuropa drohte auszufallen. Laut einem Medienberichten wurde dann ein Privatjet gechartet – zu einem hohen Preis.

ie Reise war lange geplant: Am 5. Februar um 12 Uhr sollte der Germania-Flug ST 1020 auch rund 50 ausreisepflichtige Osteuropäer außer Landes bringen. Der Flug aber hob nie ab, denn kurz zuvor hatte die Fluggesellschaft Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Um die Abschiebung von rund 30 Albanern (nach Tirana) und 20 Kosovaren (nach Pristina) dennoch wie geplant durchzuführen, wurde nach einem Bericht von „Spiegel Online“ improvisiert. Die Bundespolizei, die die Ausweisungen im Auftrag der EU-Grenzschutzagentur Frontex durchführte, kontaktierte daraufhin den privaten Anbieter Sundair.

Das Privatunternehmen betreibt eigentlich private Ferienflüge. Laut Frontex fielen für die letztlich erfolgreiche Planänderung rund 300.000 Euro an, diese Extrakosten würden aber von Frontex selbst übernommen. Dass Abschiebungen gelegentlich teuer werden, ist kein Einzelfall. Erst Anfang Januar wurden laut einem „Bild“-Bericht zwei Ivorer aus Hannover per Privatjet an die Elfenbeinküste ausgeflogen.

Der Grund: Einer der beiden hatte so heftig randaliert, dass eine Ausreise im Linienflugzeug zuvor abgebrochen werden musste. Durch die private Charterlinie seien Kosten in Höhe von 165.000 Euro entstanden, schrieb die „Bild“ weiter.

Quelle: welt

Feb 07

Penis an 25-Jähriger gerieben und gezielt nach Frauen gesucht | Afrikanischer Vergewaltiger angeklagt

Prozess wegen versuchter Vergewaltigung (Symbolfoto)
© picture alliance/dpa

Heidelberg-Weststadt – Er soll eine Frau ausgezogen und seinen Penis an ihr gerieben haben. Nun startet der Prozess gegen Don R. wegen versuchter Vergewaltigung:

Am 18. Februar 2018 soll Don R. am frühen Morgen durch Heidelberg gestreift sein. Dabei habe er gezielt Frauen gesucht, um sie sexuell zu belästigen und auszurauben. Mit dabei: ein Messer!

Als der Mann gegen 5 Uhr eine 25-Jährige in der Belfortstraße sieht, entscheidet er sich, seinen Plan in die Tat umzusetzen. R. soll sein Opfer gegen ein Auto gedrückt und ihr die Unterwäsche ausgezogen haben. Gegen ihren Wille soll er seinen erregten Penis am Schambereich der Geschädigten gerieben haben, ohne in sie einzudringen. Nach zwei Minuten habe er von ihr abgelassen.

Prozess wegen versuchter Vergewaltigung

Wie das Heidelberger Landgericht am Mittwoch (5. Februar) mitteilt, startet am 26. Februar um 9 Uhr der Prozess gegen R.. Dem Angeklagten wird versuchte Vergewaltigung vorgeworfen. Insgesamt sind sechs Zeugen geladen.

Fortsetzungstermin am 28. Februar um 9 Uhr.

Schon in der Vergangenheit wurden im Landgericht Heidelberg einige Vergewaltigungs-Fälle behandelt. So beispielsweise der Fall einer Joggerin, die mit einem Stein attackiert und beinahe vergewaltigt wurde.

Ein weiterer Fall schockierte die Heidelberger und die Region: Ein unbekannter Mann soll eine 25-Jährige in ihrer eigenen Wohnung in Ziegelhausen zum Sex gezwungen haben.

Quelle: Heidelberg24

Feb 07

Ein Jahr Haft: Serbische Mutter (23) schlägt Baby an Wand tot | Schweiz

Die Staatsanwaltschaft warf der jungen Mutter vor, „eiskalt und berechnend“ zu sein. Foto: action press

Mit diesen Worten bat am Mittwoch eine junge Frau (23) vor Gericht in Luzern um Entschuldigung dafür, im Dezember 2015 ihre neugeborenen Zwillinge getötet zu haben.

Die Mutter hatte ein Baby gegen die Wand geschlagen und das zweite tot zur Welt gebracht. Urteil des Kriminalgerichts in der Schweizer Stadt: ein Jahr Haft, dazu noch 22 Monate auf Bewährung.

▶︎ Das Gericht begründete das milde Urteil damit, dass die damals 20-Jährige im Affekt gehandelt habe. Der Verteidiger hatte von einer Notlage gesprochen.

Der Kindsvater hatte von der jungen, in Serbien aufgewachsenen Frau eine Abtreibung verlangt, sie dann verlassen. Ihren Eltern erzählte sie nicht von der Schwangerschaft. Sex vor der Ehe sei in ihrer Familie tabu gewesen: „Ich wüsste nicht, was passiert wäre, wenn ich meinen Eltern gesagt hätte, dass ich schwanger bin“, sagte die Angeklagte laut dem Luzerner Onlinemagazin „zentralplus“. „Mein Vater war schon vor der Schwangerschaft gewalttätig.“

Während sie noch hoffte, ihr Freund würde eines Tages zurückkommen, setzten im siebten Monat die Wehen ein.

Die junge Frau ließ sich Badewasser ein, entband das erste Kind allein, sah sich dazu YouTube-Videos an, weil sie keine Ahnung hatte, was man bei einer Geburt beachten muss. Sie band die Nabelschnur mit einem Faden ab, holte von ihrer Mutter den Kellerschlüssel, ging mit ihrem unter den Kleidern versteckten Neugeborenen hinunter.

Im Keller schlug sie den Jungen der Zeitung „Blick“ zufolge zweimal gegen eine Wand, warf ihn dann fest auf den Boden. Das Baby erlitt mehrfache Schädelbrüche und ein massives Schädel-Hirn-Trauma.

Die Babyleiche versteckte sie im Inneren eines großen, rosafarbenen Teddybären. Mehrere Stunden später kam das zweite Kind. Es starb noch im Mutterleib, kurz vor der Geburt.

Laut Rechtsmedizin könnte es noch leben, wenn die junge Frau rechtzeitig ins Krankenhaus gefahren wäre. In der Anklage war daher von „Tötung durch Unterlassung“ die Rede.

Der Staatsanwalt sagte laut „Blick“ vor Gericht: „Zwei unschuldige Säuglinge mussten sterben, weil die Angeklagte die Angelegenheit auf ihre Weise erledigte.“

▶︎ Er warf der 23-Jährigen vor, sich bloß naiv zu geben. In Wahrheit sei sie „eiskalt und berechnend“, das sehe man auch daran, wie sie sich auf ihren Social-Media-Kanälen präsentiere. Mehrmals habe sie die Behörden angelogen, sei mit hoher krimineller Energie vorgegangen:

Er forderte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren. Die Richterin folgte mit ihrem Urteil jedoch eher der Einschätzung der Verteidigung.

Der Anwalt der Angeklagten hatte gesagt, er zweifle nicht daran, dass sie sich auf die Kinder gefreut habe – als dann aber die Babys wirklich kamen, habe die Angst vor der Reaktion ihrer Eltern sie überwältigt.

Quelle: BILD

Quelle: Zentralplus

Feb 07

Altersarmut durch Asylkosten: In Bayern viele Rentner auf Tafeln angewiesen

Johannes Theißen, ehrenamtlicher Helfer der Münchner Tafel, bei der EssensausgabeFoto: dpa

München – Mehr als 200 000 Menschen sind in Bayern auf Essenspenden angewiesen – darunter viele Senioren.

Nach Angaben des Bayerischen Landesverbands Tafeln e.V. ist schon jetzt fast ein Viertel der Menschen, die regelmäßig zur Tafel kommen, Rentner – Tendenz stark steigend. „Wir schlittern sehenden Auges auf eine große Altersarmut zu und die Politik schaut tatenlos zu“, warnte Rainer Hauptka, 1. Vorsitzender des Landesverbands, am Mittwoch.

Helfer der Münchner Tafel entladen einen Lkw
Helfer der Münchner Tafel entladen einen LkwFoto: dpa

Dass die Tafeln die Bedürftigen bisher so gut versorgen könne, ist laut dem Verband nur dem großen ehrenamtlichen Engagement der Menschen im Freistaat zu verdanken. Politische Unterstützung, aus Sicht der Tafeln, bisher Fehlanzeige. Unterstützung könne man zwar nicht abfordern, sagte Hauptka; „Wenn wir aber die Arbeit der Politik übernehmen müssen, dann sollte sie eigentlich ein Akt der Selbstverständlichkeit sein.“

Blessing Solomon (l) und Vahid Ahmadi, ehrenamtliche Mitarbeiter des Münchner Tafel e.V.
Blessing Solomon (l) und Vahid Ahmadi, ehrenamtliche Mitarbeiter des Münchner Tafel e.V. Foto: dpa

Rein rechtlich sind in Bayern die Kommunen für die Tafeln zuständig. Das könnte sich aber bald ändern: Am Donnerstag werden im Sozialausschuss des Landtags Pläne zur Unterstützung der Tafeln diskutiert.

Quelle: BILD

Feb 07

Rentner Kopf zertrümmert: Rumänische Armutsmigranten aus Zigeunermilieu festgenommen

Tatverdächtige Armutsasylanten

Medebach. Immer wieder ermorden und vergewaltigen Bulgarische und Rumänische Zigeuner deutsche Mädchen und Rentner. Nur Monate nach dem Sexualmord der Melanie R. musste nun ein wehrloser 67 Jähriger Rentner sterben und fast niemand berichtet darüber

Nach dem brutalen Tötungsdelikt in Medebach im Januar, bei dem einem Rentner laut Staatsanwaltschaft der Kopf eingeschlagen wurde, hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen (7. Februar) zwei Tatverdächtige Migranten festgenommen, es berichtet einzig das Regionalblatt Westfälischer Anzeiger.

Es handelt sich um einen 21-Jährigen aus Medebach und seine 21-jährige Lebenspartnerin.

Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission hatten ergeben, dass die beiden nach der Tat nach Rumänien geflüchtet waren. Sie wurden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.

Am Donnerstag erfolgte nun in Siebenbürgen der Zugriff durch rumänische und Dortmunder Polizeibeamte. Im Rahmen der Festnahme wurden zudem vier Wohnungen durchsucht und auch das Fluchtfahrzeug, ein VW Transporter, gefunden. Die Beamten konnten Beweismittel beschlagnahmen, die nun im Zuge der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden.

Zeitnah sollen die beiden Tatverdächtigen nach Deutschland überführt werden.

Die ermittelnde Mordkommission sucht weiterhin Zeugen. Insbesondere geht es um Hinweise dazu, woher sich Täter und Opfer kennen. Der Pressemitteilung ist ein Foto der beiden Tatverdächtigen Florin M. und Rebecca L. beigefügt. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst in Dortmund unter Tel. 0231/132-7441.

Quelle: Truth24.net

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