Dez 20

Aschaffenburg: Prozess wegen schwerer Gruppenvergewaltigung durch Moslems

ASCHAFFENBURG. Ihnen wird besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen: Zwei Syrer stehen heute vor dem Amtsgericht in Aschaffenburg.

Im Juni 2019 hätten die beiden auf der Willigisbrücke in Aschaffenburg zwei Frauen angetroffen und sie überzeugt, mit ihnen in den Main zu springen. Die sollen eingewilligt haben und alle vier seien in den Fluss gesprungen. Hier hätten die beiden Männer angefangen, eine der Frauen zu begrapschen. Die Angeklagten sollen sie dann festgehalten und sexuelle Handlungen an ihr durchgeführt haben. Die Frau hätte es daraufhin geschafft, zu entkommen.

Quelle: Primavera

Dez 20

Erster Oberbürgermeister macht Ernst: Klimanotstand: Fleisch-Verbot im Rathaus!

Leckere Gänsekeule auf dem Teller. Fleisch ist im Rostocker Rathaus bald verboten.

Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen ist im Rostocker Rathaus vom Speiseplan gestrichen.

Foto: dpa

Nie mehr Keule und Braten bei offiziellen Einladungen – das könnte sich trotz der Grünen im Hamburger Rathaus wohl niemand vorstellen. Das fleischlastige Mathiae-Mahl müsste regelrecht ausfallen. Aber der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) traut sich was: Er hat für offizielle Anlässe ein Fleischverbot in der Stadtverwaltung verhängt.

Rostock ist die erste Kommune in Deutschland, die so weit geht. Die Hansestadt hatte im Herbst bereits offiziell den Klimanotstand ausgerufen. „Wir müssen diesem Schritt nun aber auch Taten folgen lassen“, sagte Oberbürgermeister Madsen gegenüber der Ostsee Zeitung. „Der Verzicht auf Fleisch ist ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz.“

Wenn die Hansestadt offizielle Gäste bewirtet, Konferenzen und Tagungen ausrichtet, soll es deshalb in Zukunft keine belegten Brote mit Wurst mehr geben und auch keine Entenkeulen, Rouladen, Schnitzel und Co. mehr auf dem Teller landen. „Selbst als Däne esse ich lieber Mett als Matjes. Aber wir alle müssen auch verzichten. Und dieser Verzicht tut niemandem wirklich weh.“

Die Ostsee Zeitung sprach auch mit dem grünen Oberbürgermeister von Greifswald. Der will den Fleischkonsum zwar einschränken, aber nicht verbieten. Statt dessen setzt die Stadt auf regionale und fair gehandelte Lebensmittel. Denn es gäbe durchaus auch Obst- und Gemüsesorten, die unter problematischen Bedingungen angebaut und rund um die Welt geflogen werden.

In Hamburg tut sich in dieser Hinsicht seit Jahren herzlich wenig. Obwohl Initiativen wie der Ernährungsrat Druck machen und mehr regionales und biologisch angebautes Essen im Rathaus und in den Kantinen der Stadt fordern. Selbst in der Kantine der Umweltbehörde von Jens Kerstan (Grüne) wird noch sehr klassisch und fleischlastig gekocht.

Dabei ist Hamburg schon 2016 dem BioStadt-Verbund beigetreten. Davon ist aus Sicht der Aktivisten aber kaum etwas zu spüren. Auch bei der Bewirtung im Rathaus gebe es kaum Regionales und kaum Bio. Dafür viel Fleisch. Die Stadt Bremen hingegen hat schon 2018 beschlossen, alle Kitas, Schulen, öffentliche Kantinen und Krankenhäuser komplett auf Biokost umzustellen.

In einem rot-grünen Beschluss zu mehr regionalem und Bio-Essen in Hamburg gibt es keine Verbote, keine Quoten, sondern nur Aufforderungen, die sich recht unverbindlich lesen. Der Senat möge „im Rahmen seiner Möglichkeiten“ auf eine schrittweise Steigerung des Anteils auf Bio-Lebensmittel in Kantinen „hinwirken“, heißt es da.

Quelle: mopo.

Dez 19

CO2-Steuerwahnsinn wird nur in Deutschland gefeiert

CO2-Steuerwahnsinn wird nur in Deutschland gefeiert
Symbolbild.

Als „Durchbruch“ und „Erfolg“ wurde die Einigung von Bund und Ländern zu deutlich höheren CO2-Abgaben hierzulande bezeichnet. Doch was als erfolgreiches Klimapaket bezeichnet wird, kostet die Verbraucher am Ende sehr viel Geld, ohne konkrete Auswirkungen auf das Klima zu haben.

Die CO2-Steuer soll eine Investition in die Zukunft sein, die die Industrie und Verbraucher irgendwann umerziehen soll. Immobilienbesitzer sollen so ermutigt werden, ihre Heizungen zu modernisieren und Gebäude besser zu isolieren, die Autobauer sollen klimafreundlichere Autos bauen. Der Gedanke dahinter ist der, dass der finanzielle Druck, der allein auf dem Verbraucher lastet, ihn dazu zwingt, von den Vermietern und Autobauern eben Alternativen zu verlangen, damit er wieder sparen kann.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll ab 2021 der Ausstoß einer Tonne CO2 im Gebäude- und Verkehrsbereich statt wie vorgesehen zehn Euro dann 25 Euro kosten. Damit nicht genug: Bis 2025 soll der CO2-Preis pro Tonne schrittweise auf 55 Euro erhöht werden. Laut einer Modellrechnung des Energiedienstleisters ista und der Technischen Universität Dortmund hätte das folgende Mehrkosten für eine 71 Quadratmeter große Wohnung zur Folge:

Wird mit Gas geheizt, ergeben sich bei 25 Euro pro Tonne CO2 jährliche Mehrkosten von 45,61 Euro, bei 55 Euro pro Tonne CO2 sogar 100,34 Euro. Wird Heizöl verwendet, dann betragen die Zusatzkosten sogar 60,71 Euro resp. 133,57 Euro.

Durch die CO2-Steuer verteuert sich auch das Benzin bzw. der Diesel. Bei der Anfangsstufe von 25 Euro pro Tonne CO2 wird der Preis für einen Liter Benzin um zehn Cent steigen, für Diesel um acht Cent. Bei 55 Euro pro Tonne CO2 kann sich jeder ausrechnen, wie teuer dann Spritkosten werden. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grünen) freut sich:

Unser Druck hat dafür gesorgt, dass der dürftige Einstiegspreis der GroKo fast verdreifacht wurde … .

Ob das allerdings irgendwelche Auswirkungen auf die erhoffte Nutzungsänderung von Fahrzeugen haben wird, bleibt mehr als fraglich. Menschen, die außerhalb von städtischen Agglomerationen leben, werden weiterhin auf ihr Auto angewiesen sein. Selbst wenn die Autoindustrie neue Fahrzeuge baut, die weniger oder gar keinen CO2-Ausstoß haben, werden sie für einen Großteil der Bevölkerung unbezahlbarer Luxus bleiben.

Dasselbe gilt für die erhoffte Modernisierung von Gebäuden und Heizungen. Es wäre ein gefährlicher Irrglaube davon auszugehen, dass die dafür verwendeten Ausgaben der Immobilienbesitzer nicht auf die Mieter umgelegt werden. Wie jede Modernisierung in oder an einem Gebäude werden auch diese Maßnahmen am Ende Auswirkungen auf die Höhe der Miete haben. Mit anderen Worten bedeutet das, dass gerade in den Städten die Mieten weiter steigen werden. Diejenigen, die sich heute schon die horrenden Mieten nicht leisten können, werden weiter unter Druck geraten und aus den Städten getrieben. Was wiederum zur Folge hat, dass sie mehr als zuvor auf ihre Fahrzeuge angewiesen sein werden.

Ebenso wird die Tatsache ausgeklammert, dass selbst wenn wir alle zu 100 Prozent in den Städten elektrisch unterwegs wären, sich an der gefährlichen und gesundheitsschädlichen Feinstaubbelastung rein gar nichts ändern würde. Der Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb sorgt schon seit Jahren für die größten Probleme, was durch die auch bei den Wählern der Grünen beliebten SUVs noch weiter verstärkt wird. Deshalb bringt es nichts, wenn ein Porsche Cayenne mit einem Elektromotor angetrieben wird, wenn er alle paar Meter anfahren und abbremsen muss und über löchrige Straßen mit dicken Geländereifen holpert. Er verpestet die Luft genauso, wie wenn er ein Benziner oder Diesel wäre.

Das alles scheint in dem politischen Diskurs in Deutschland aber keine Rolle zu spielen. Als „Durchbruch“ und „Erfolg“ wird die Verdopplung der CO2-Steuer von Medien bejubelt. Das ist ein wohl in der Welt einzigartiger Vorgang, der von der blinden Klimahysterie befeuert wird.

Damit der Ärger über zusätzliche direkte (CO2-Steuer) und indirekte (höhere Mieten, Nebenkosten, Treibstoff etc.) Kosten für die Bevölkerung abgemildert wird, will die Politik einen Teil dieser Einnahmen durch Umlagen wieder zurückgeben. Die Pauschalgabe für erneuerbare Energien, EEG-Umlage genannt, macht derzeit ungefähr einen Viertel des Strompreises aus. Diese soll laut Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe im Gegenzug von bisher 6,4 Cent pro Kilowattstunde Strom auf 5,2 Cent reduziert werden. Das ergibt eine Ersparnis von 18,75 Prozent oder rund 40 Euro pro Jahr für einen Durchschnittshaushalt.

Dazu wird zwischen 2024 und 2025 ab dem 21. Kilometer die Pendlerpauschale, die von der Steuer abgesetzt werden kann, statt um fünf um acht Cent erhöht. Auch Bahnfahren soll etwas günstiger werden, weil der Mehrwertsteuersatz von 19 auf sieben Prozent gesenkt werden soll.

Wie aber bereits dargelegt, werden diese Maßnahmen die gewünschten (Klima-)Ziele nicht erreichen können, solange die Politik sich nur auf die Bepreisung von Kohlendioxid konzentriert und dabei hofft, dass sich der finanzielle Druck auf den Endverbraucher auch auf die Industrie oder die Immobilienbesitzer auswirkt. Wo das Marktprinzip herrscht, wird sich das Kapital auch nach diesen Regeln verhalten. Alles andere ist Wunschdenken und gehört ins Reich der Märchen.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die

Quelle: RT

Dez 19

„Aber es sind ja keine Flüchtlinge, Herr Lanz!“, ruft Maaßen

Markus Lanz (l.) konfrontiert Hans-Georg Maaßen mehrmals mit alten Aussagen
Quelle: ZDF

Markus Lanz hat sich Hans-Georg Maaßen eingeladen. Sie sprechen über dessen Aus als Chef des Verfassungsschutzes. Und die Migration seit 2015. Es entwickelt sich ein Schlagabtausch mit gegenseitigen Vorwürfen.

Sechs Jahre lang war Hans-Georg Maaßen Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Bis zum November 2018. Seit einiger Zeit engagiert sich Maaßen nun als Teil der Werte-Union, des Zusammenschlusses konservativer CDU-Mitglieder. Und polarisiert. Am Dienstagabend saß der 57-Jährige in der ZDF-Sendung von Markus Lanz. Der Moderator und sein Gast lieferten sich eine teilweise mehr als hitzige Auseinandersetzung.

Zu Beginn erlaubt Lanz seinem Gast einen lockeren Einstieg, fragt, was Maaßen nach dem Ende seiner Zeit an der Spitze des Verfassungsschutzes am meisten vermisst. Maaßen nennt die Informationen aus aller Welt, die ihm zugänglich waren, um sein Weltbild zu formen. Und überall hingefahren zu werden. Dennoch würden die Vorteile des Abschieds überwiegen: „Die Würde des Amtes ist auch eine Bürde. Und diese Bürde wiegt schon sehr, sehr schwer.“

Noch lächelt Maaßen entspannt, doch Lanz leitet bereits in den Hauptteil des Gesprächs über. Maaßen weiß es nur noch nicht.

„Haben Sie Fehler gemacht, Herr Maaßen?“, fragt der Moderator. Nein, sagt Maaßen. Manchmal hätten Informationen gefehlt. Und im Nachhinein würde man manches gern anders und besser machen. Aber Fehler? Nein.

„Jetzt meinen Sie Chemnitz?“, fragt Maaßen den Moderator

Lanz hakt nach: „Sie haben aus Ihrer Perspektive keinen Fehler gemacht?“ Nun scheint Maaßen zu schwanen, was kommt. Er nimmt einen langen Schluck aus seinem Wasserglas und fragt zurück: „Jetzt meinen Sie Chemnitz?“

Ja, Markus Lanz wollte über die Geschehnisse rund um die Vorfälle in Chemnitz im September 2018 sprechen.

Nach einem Mord in Chemnitz bezweifelte Maaßen, dass es in der sächsischen Stadt zu „rechtsextremistischen Hetzjagden“ gekommen sei. Seine Zweifel an der Berichterstattung und an den Aussagen führender Politiker sorgten für eine Krise der GroKo und am Ende dafür, dass Innenminister Horst Seehofer (CSU) den Bundespräsidenten bat, Maaßen mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen.

Im Rückblick sagt Maaßen heute: „Ich war von der Republik schockiert.“ Der Chef des Verfassungsschutzes sei ein bedeutender Behördenleiter. Aber er sei nicht der wichtigste Mann der Republik, um den sich alles drehen und über den permanent berichtet werden müsste. „Selbst wenn er einen Fehler macht“, sagt Maaßen.

„Die Republik im September 2018 stand kopf, wegen vier Sätzen, die ich gegeben hatte.“ Damals, am 7. September, sagte Maaßen in „Bild“: „Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz wird von mir geteilt. Es liegen dem Verfassungsschutz keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben.“

„Ich merke, Sie glauben mir nicht“

Lanz glaubt Maaßen nicht, von der Wirkung seiner Worte überrascht worden zu sein, da er ja die Öffentlichkeit gesucht habe. Lanz hätte Maaßens Aussagen lieber über die Nachrichtenagentur dpa gelesen anstatt über die „Bild“. Maaßen sagt, das habe für ihn keinen Unterschied gemacht. Lanz schaut skeptisch. „Ich merke, Sie glauben mir nicht“, sagt Maaßen. „Natürlich nicht“, antwortet Lanz. Und denkt wohl, dass er so nicht weiterkommt. Er spricht Maaßen auf einen Satz von Horst Seehofer an, der sagte, dass die Migration die Mutter aller Probleme sei.

„Nein“, sagt Maaßen, so sei es nicht. Sondern etwas anderes. „Wollen Sie es hören?“, fragt er Lanz. Lanz will. „Die Mutter aller Probleme ist, dass die Politik in Deutschland mehr Wunschdenken verfolgt als Realitätssinn“, sagt Maaßen. „Das sehe ich in der Migrationspolitik, in der Klimapolitik.“

Dass Maaßen kein Leugner des Klimawandels ist, glaubt auch Lanz. Also sprechen die beiden über Migrationspolitik. „2,07 Millionen Menschen haben wir aufgenommen seit 2012, nur als Asylsuchende“, sagt Maaßen. „Dazu kommt noch der Familiennachzug. Dazu kommen noch die ganzen Leute, die illegal gekommen sind. Und einfach zu sagen, wir sind in der Lage, die alle zu integrieren. Da muss ich sagen, da verkennt man die Realitäten.“

Nun heizt sich das Gespräch zwischen Lanz und Maaßen Schritt für Schritt auf. Der Moderator spricht Maaßen auf einen Satz an, den dieser in einer Rede vor der Werte-Union in Heidelberg sagte. Damals erzählte Maaßen, er sei nicht vor 30 Jahren in die CDU eingetreten, „dass dann irgendwann 1,8 Millionen Araber ins Land kommen“.

Lanz will es nun genau wissen. „Sie sagen 1,8 Millionen Araber. Wissen Sie, wie das klingt? Das klingt wie so ein AfD-Sprech“, sagt er. „Warum von einem Mann Ihres Kalibers so ein undifferenzierter Satz?“ Maaßen will den Hintergrund seiner Aussage erklären und erzählt, wie er in den 70er-Jahren in die CDU eingetreten sei, wie anders damals noch die Ausländerpolitik der Partei gewesen sei. Wie er 1990 am Asylgesetz, Grundgesetzparagraf 16a, mitgewirkt habe. Wie er zu diesem Thema seine Doktorarbeit geschrieben habe, Titel: „Die Rechtsstellung des Asylbewerbers im Völkerrecht“.

„Nun muss ich zur Kenntnis nehmen, dass 2,07 Millionen Asylsuchende nach Deutschland gekommen sind, obwohl um uns herum sichere Drittstaaten sind. Und 16a, Absatz 2, Satz 1 Grundgesetz sagt: Asylrecht genießt nicht, wer aus einem sicheren Drittstaat kommt.“

Auf den Vorwurf von Lanz, seine Aussage über „1,8 Millionen Araber“ sei „AfD-Sprech“, antwortet Maaßen, dass man überspitzen müsse, um öffentlich wahrgenommen zu werden. Das habe er in diesem Jahr gemerkt. 34 Veranstaltungen habe er in diesem Jahr gemacht. In Altmittweida, Buxtehude. Immer wieder hätten ihm Besucher gesagt: „Endlich sagt mal einer, was ich auch sagen will. Aber ich traue mich nicht mehr, das zu sagen.“

Von Schleusern auf Gummiboote gelockt

Nun kommt es zum Showdown. Lanz spricht Maaßen auf eine weitere Äußerung an. In einem Tweet nannte Maaßen die Rettung von Migranten im Mittelmeer „Shuttleservice“. Auch störe er sich daran, dass die Geretteten Flüchtlinge genannt würden. Dies sei der Status von anerkannten Asylsuchenden. Demgegenüber seien die Migranten von Schleusern auf die Gummiboote gelockt worden. „Es kommt auf das Framing an. Sind das nun Schiffbrüchige, sind das Flüchtlinge? Oder handelt es sich hier um Schleusung?“, fragt Maaßen. Schleusung sei eine wichtige Geldquelle der organisierten Kriminalität.

Lanz wirft Maaßen vor, mit seiner Wortwahl Ressentiments zu schüren. „Sie benutzen das Wort Shuttleservice für Flüchtlinge“, sagt Lanz entsetzt. Sein Kopf wird rot, er wird deutlich emotionaler. „Aber es sind ja keine Flüchtlinge, Herr Lanz! Das sind Migranten“, sagt Maaßen nun mit lauter Stimme, sichtlich wütend.

Die beiden diskutieren über eine zutiefst gespaltene Gesellschaft in Deutschland. Gegenseitig werfen sie sich vor, diese Spaltung voranzutreiben. Maaßen verteidigt seine Überspitzung: „Wir sind in Deutschland leider an einem Punkt, wo man solche billigen Tricks verwenden muss. Weil die Leute nicht mehr miteinander reden und die Probleme nicht mehr beim Namen nennen“, sagt er.

„Sollen wir das Thema wechseln? Sie wirken so erschöpft“

Lanz muss tief durchatmen. Und Maaßen grätscht rein: „Sollen wir das Thema wechseln? Sie wirken so erschöpft.“ Der Moderator muss lächeln und sagt: „Sie machen mich fertig.“

Maaßen kritisiert Medien und Politik, die im Herbst 2015 den Anschein erweckt hätten, dass vor allem Familien und „Mädchen mit Kulleraugen“ unter den Flüchtlingen seien. Und nicht vor allem junge Männer.

„Herr Maaßen, warum haben Sie eigentlich 2015 nichts gesagt?“, will Lanz wissen. So richtig kann Maaßen auf diese Frage nicht antworten. Er sei damals als Chef des Verfassungsschutzes in einer anderen Rolle gewesen, habe seine Berichte in entsprechende Gremien gegeben, wo diese beraten worden seien.

Dann greift Maaßen erneut die Medien an und wird genauer: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk will mehr Meinung machen als Tatsachen bringen.“ Nun schaltet sich zum ersten Mal ein weiterer Gast in der Sendung ein (ja, Maaßen und Lanz saßen dort nicht allein). Der ARD-Investigativjournalist Olaf Sundermeyer greift Maaßen scharf an und wirft ihm vor, mit seinem Verhalten die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben und allen „Lügenpresse“-Rufern Vorschub zu leisten.

Maaßen fühlt sich nun in der Zange. Zu seiner Rechten hat er Lanz, zu seiner Linken Sundermeyer. Beide blafft er nun an.

„Welches Spiel spielen Sie, Herr Maaßen“, fragt Lanz. „Warum nicht konstruktiv, warum so platt?“

Maaßen lässt sich jedoch nicht beirren: „Was 2015 war, kann sich jederzeit wieder ereignen. Und ich habe Angst, wir sind nicht drauf vorbereitet.“ Bürger aus der Mitte hätten sich radikalisiert. „So wie Sie“, sagt Lanz. Und Maaßen kann nur verächtlich schnaufen.

Quelle: welt

Dez 19

Armutsmigranten erhalten fast 3x mehr Geld für Essen als deutsche Hartz-er

Fastenbrechen in einer Erstaufnahmeeinrichtung Foto: picture alliance/dpa

Werden Flüchtlinge besser gestellt als deutsche Hartz-IV-Empfänger? Nein, lautet unisono die Antwort von Politik und medialen Faktencheckern. Wer solche Fragen stelle, wolle nur Neid schüren und die Gesellschaft spalten.

Die Schwachen gegen die Schwächsten ausspielen. Fälle, in denen Asylbewerber beispielswiese mit dem Taxi auf Kosten der Allgemeinheit zum Arzt gefahren werden oder kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen dürfen, sind stets die berühmten aus dem Kontext gerissenen Einzelfälle.

Jedoch, schaut man sich Leistungen für Flüchtlinge im Detail an, so drängt sich durchaus die Frage auf, ob es sich immer nur um Ausnahmen handelt. Wie alle deutschen Städte hatte auch Aachen während der Asylkrise 2015/16 mit der Unterbringung zahlreicher Flüchtlinge zu kämpfen. In mehreren Turnhallen und in einer Kaserne schaffte die Stadt provisorische Wohnheime.

Die Verpflegung übernahmen dabei verschiedene Catering-Dienste und Restaurants. Die Auftragsvolumen beliefen sich dabei je nach Anzahl der zu versorgenden Personen laut einer Anfrage des AfD-Ratsherrn Markus Mohr und seines Kollegen Wolfgang Palmin in nur wenigen Monaten auf mehrere hunderttausend Euro. Eine beauftragte Feinkostküche beispielsweise erhielt mehr als 800.000 Euro für ihre Dienste, ein Döner-Grill fast 350.000 Euro.

Hartz-IV-Empfängern stehen 4,85 Euro zur Verfügung

Dabei bewegten sich die einzelnen Tageskosten pro Person für Frühstück (kalt), Mittagsessen (warm) und Abendbrot (kalt) zwischen zwölf Euro und 13,48 Euro. Das mag auf den ersten Blick nicht viel sein, doch gemessen an dem, was der Staat einem Hartz-IV-Empfänger pro Tag für die Verpflegung zuspricht, ist die Summe durchaus beachtlich. Denn der Hartz-IV-Regelsatz von 424 Euro im Monat sieht 147,83 Euro für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke vor. Das macht pro Tag 4,85 Euro. Für ein Kind zwischen 7 und 14 Jahren beträgt der Tagessatz sogar nur etwa drei Euro.

Für einen Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft steht hingegen die dreifache Summe zur Verfügung. Sicher, in dem Preis ist der Einkauf, die Zubereitung sowie der Transport der Speisen ebenso enthalten, wie die Entsorgung der Reste. Doch diese Rundumversorgung trifft offenbar nicht ausnahmslos auf dankbare Empfänger.

Laut der Stadtverwaltung Aachen habe man sich zwar bemüht, „kulturspezifische Angebote“ wie Fladenbrot und Oliven als Beilage zur Verfügung zu stellen. Auch sei auf Schweinefleisch verzichtet worden. Dennoch hätte aufgrund der „kulturellen Eßgewohnheiten“ nicht „jeder Geschmack getroffen werden“ können, bedauerte die Verwaltung.

Quelle: Jungefreiheit.

Dez 18

Amtliche Zahlen bestätigen Babyboom unter bildungsfernen Kopftuchfrauen

Viele Deutsche fühlen sich fremd im eigenen Land: Im Straßenbild deutscher Großstädte dominieren Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen

Zuwanderinnen bekommen deutlich mehr Kinder als hier geborene Frauen. Das deutsche Schulsystem kommt mit dieser Entwicklung schon jetzt nicht mehr klar. Das deutsche Sozialsystem bald noch weniger.

Rund 1,5 Millionen Menschen aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten sind seit 2010 nach Deutschland zugewandert. »Die deutsche Bevölkerung wird immer bunter«, resümiert das Springerblatt ›Welt‹. Das liege nicht nur an der großen Anziehungskraft Deutschlands vor allem auf unqualifizierte Zuwanderer aus aller Herren Länder. Der »gesellschaftliche Wandel hin zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Ethnien« werde auch durch die im Durchschnitt höhere Kinderzahl der Migrantinnen »noch beschleunigt«.

Aktuelle Zahlen belegen Sarrazins Warnungen

Wie neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, liegt die Geburtenrate bei den in Deutschland geborenen Frauen bei 1,5 Kindern. Die zugewanderten Frauen kommen dagegen schon jetzt auf durchschnittlich zwei Kinder. Und diese Werte berücksichtigen nur die Alterskohorte der 45- bis 53-Jährigen. Vom Familiennachzug der Merkel-Gäste ganz zu schweigen.

Das gängige linksgrüne Narrativ geht indes so: Deutschland sei angesichts der Alterung der Bevölkerung dringend auf Nachwuchs und Zuwanderung angewiesen, um auch in Zukunft seinen Wohlstandsstandard halten zu können. Doch die Datensammlung der Statistiker zu den Familientrends zeigt höchst problematische Tendenzen.

Denn: Für Zuwanderinnen gilt mehr noch als für deutsche Frauen, dass sie umso mehr Kinder bekommen, je niedriger ihr Bildungsstand ist. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen somit auf erschreckende Weise alle Warnungen des von linksgrünen Umvolkungsideologen und Mainstream-Medien geschmähten Bestsellerautors Thilo Sarrazin (»Deutschland schafft sich ab«, »Feindliche Übernahme«).

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Babyboom unter bildungsfernen Migrantinnen

Fakt ist: Zugewanderte Frauen bekommen deutlich mehr Kinder als in Deutschland geborene Frauen. Das geht unwiderlegbar aus den neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Und während von den hier geborenen Frauen lediglich acht Prozent weder eine Berufsausbildung noch ein Studium vorweisen können, ist dieser Anteil bei Migrantinnen mit 41 Prozent mehr als fünfmal so hoch. »Die relativ hohe Kinderzahl je Frau bei den Zuwanderinnen mit niedriger Bildung war somit für die durchschnittliche Kinderzahl aller Zuwanderinnen maßgeblich«, stellen die Wiesbadener Statistiker in ihrer Studie zu »Kinderlosigkeit, Geburten und Familien – Ergebnisse des Mikrozensus 2018« trocken fest.

Die großen Unterschiede zwischen den einheimischen und zugewanderten Frauen zeigen sich ganz besonders am unteren Ende der Bildungsskala.

► Bei einer niedrigen Qualifikation liegt die Geburtenrate der im Land geborenen Frauen mit 1,7 deutlich unterhalb der Kinderzahl, die für Migrantinnen registriert wurde (2,4).

 Aber auch bei einem mittleren Bildungsniveau ist die Differenz zwischen Deutschen und Migrantinnen noch immer deutlich:

► Frauen, die über eine Berufsausbildung verfügen und in Deutschland geboren sind, kommen im Durchschnitt auf eine Geburtenrate von 1,5.

► Bei Migrantinnen mit mittlerem Bildungsniveau liegt die durchschnittliche Kinderzahl mit 1,8 signifikant höher.

Hinzu kommt: Frauen mit geringem Bildungsniveau gebären viel früher Kinder. Auch dies gilt besonders oft für Migrantinnen. Im Durchschnitt haben die 25- bis 34-jährigen Zuwanderinnen mit geringer Bildung bereits 1,4 Kinder. Und in dieser Altersgruppe werden viele der Frauen auch noch weiteren Nachwuchs bekommen.

Weil Akademikerinnen nicht nur weniger, sondern auch später Kinder bekommen, haben bildungsferne Migrantinnen auch eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, sehr früh Großmutter zu werden. Die Gruppe der Bildungsfernen wächst dann also entsprechend dynamisch.

Deutsches Schulsystem ist überfordert

Wie stark Deutschland von der Zuwanderung profitiert, hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Integration ins Bildungssystem und später in den Arbeitsmarkt gelingt. »Dabei spielt wiederum der Schulerfolg der Kinder eine entscheidende Rolle«, schreibt die ›Welt‹ und weist darauf hin:

► Zuwanderungsländer wie Kanada und Australien, die gezielt qualifizierte Fachkräfte anwerben, schneiden regelmäßig gut bei internationalen Bildungsvergleichen ab. Die zweite Generation der Zuwanderer gehört dort überdurchschnittlich oft zur akademischen Elite.

► In Deutschland hingegen sieht die Sache komplett anders aus, zumal hier die Zuwanderung nicht gesteuert wird. Migrantenkindern aus sozial schwachen Familien gelingt der soziale Aufstieg seltener, als dies in anderen Industrieländern der Fall ist. Das zeigt der neue internationale PISA-Schülervergleich unter 15-Jährigen. Demnach ist das Bildungsdefizit zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund hierzulande besonders erdrückend.

Das bestätigt auch eine Sondererhebung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu Schulkindern mit Migrationshintergrund. Die OECD hatte im vergangenen Jahr ermittelt, dass 54 Prozent der im Ausland geborenen 15-Jährigen nur schwache Leistungen im Lesen, Rechnen und in den Naturwissenschaften erbringen, also etwa nur auf Grundschulniveau rechnen können.

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Selbst in der zweiten Generation hapert es noch mit Deutschkenntnissen

Fehlende Deutschkenntnisse sind nicht das einzige, aber nach Einschätzung von Lehrerverbänden und Bildungsforschern ein wesentliches Hindernis für die Migrantenkinder. Denn der Anteil der Jungen und Mädchen, die zu Hause eine andere Sprache sprechen, ist in der ersten Generation mit fast 80 Prozent deutlich höher, als dies in anderen Industrieländern der Fall ist. Selbst in der zweiten Generation – die in Deutschland geboren wurde und deren Eltern zugewandert sind – spricht noch jeder zweite Jugendliche im Elternhaus eine andere Sprache.

In seinem 2018 erschienen zweiten Bestseller »Feindliche Übernahme« arbeitete der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) vor allem den Aspekt der Bildungsferne unter Muslimen heraus. Er schrieb im Vorwort: »In den letzten Jahren sind alle mit dem Islam verbundenen Fragen an uns herangerückt. Ich frage mich: Inwieweit bildet der Islam (in seinem ganzen Schillern von Religion bis politischer Ideologie) und inwieweit bildet die Einwanderung nach Europa eine Gefahr für die Zukunft der westlichen Gesellschaft und für unser Lebensmodell? Sind die unguten Gefühle, die ich offenbar mit vielen anderen teile, Ausdruck unbegründeter Ängste und möglicherweise unbewusster Vorurteile oder haben sie einen rationalen Kern? Und wenn ja, worin besteht dieser und was ist seine praktische Bedeutung?«

Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes geben eine eindeutige Antwort: Deutschland ist auf bestem Weg, ein Migranten-Proletariat mit verheerender Sprengkraft für die Sozialsysteme heranzuziehen. Passend zur Weihnachtszeit: Ihr Kinderlein kommet! (hh/lol)

Quelle: Deutschland Kurier.

Dez 18

Ohne Richter: WhatsApp, Gmail & Co. sollen Passwörter herausgeben müssen

(Bild: Illus_man/Shutterstock.com)

Der Entwurf von Justizministerin Christine Lambrecht für ein Gesetz gegen „Hasskriminalität“ geht weit über eine Verschärfung des NetzDG hinaus.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht wandelt in Überwachungsfragen auf den Spuren ihres Kollegen im Innenressort, Horst Seehofer (CSU). Mit ihrem am Freitag vorgelegten Referentenentwurf für ein Gesetz „zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ will die SPD-Politikerin nicht nur das an sich bereits heftig umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) deutlich verschärfen. Sie plant auch eine Pflicht für WhatsApp, Gmail, Facebook, Tinder & Co., schon jedem Dorfpolizisten und zahlreichen weiteren Sicherheitsbehörden auf Anfrage sensible Daten von Verdächtigen wie Passwörter oder IP-Adressen teils ohne Richterbeschluss herauszugeben.

„Wer geschäftsmäßig Telemediendienste erbringt, daran mitwirkt oder den Zugang zu Nutzung daran vermittelt“, soll einschlägige erhobene Bestands- und Nutzungsdaten „zur Erfüllung von Auskunftspflichten“ gegenüber den berechtigten Stellen verwenden dürfen, heißt es in dem heise online vorliegenden Entwurf, den mittlerweile der Journalist Hendrik Wieduwilt veröffentlicht hat. Die herauszugebenden Informationen seien „unverzüglich und vollständig zu übermitteln“, betont das Justizministerium.

Das mit der Reform des Telemediengesetzes (TMG) vorgesehene weitgehende Auskunftsverfahren gelte auch für Bestandsdaten, mit denen der Zugriff auf Endgeräte oder auf davon räumlich getrennte Speichereinrichtungen etwa in der Cloud geschützt wird, ist dem Papier zu entnehmen. Die gewünschten Informationen dürften „auch anhand einer zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse bestimmt werden“, wofür Nutzungsdaten „auch automatisiert ausgewertet werden“ können.

Das Justizressort begründet die Initiative mit der „zunehmenden Nutzung und gestiegenen Bedeutung von Telemediendiensten“. Damit werde die Erhebung einschlägiger Daten „sowohl für die Strafverfolgung als auch für die Gefahrenabwehr von zentraler Bedeutung“. Bisher fehlten im TMG aber Regeln „zur Auskunft anhand von IP-Adressen, zur Abfrage von Passwörtern, zur Vertraulichkeit der Auskunft“ und zur Form des Ersuchens. Ebenfalls ausdrücklich geregelt werde die Verpflichtung von Telemediendiensteanbieter über derlei Anfragen Stillschweigen zu bewahren. Betroffene oder Dritte würden gegebenenfalls aber auf Basis der Strafprozessordnung (StPO) durch die Behörden informiert.

Nicht ganz klar wird in dem Entwurf, was mit Passwörtern ist, die Anbieter selbst nur in Hashform verschlüsselt speichern. Eine ausdrückliche Pflicht, Kennungen im Klartext herauszugeben, ist im Entwurf nicht vorgesehen. Für die Auskunftserteilung sind aber „sämtliche unternehmensinternen Datenquellen zu berücksichtigen“.

Der Kreis der berechtigten Stellen könnte kaum weiter gefasst sein. Er erstreckt sich auf alle „für die Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten“ und die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden, sämtliche Geheimdienste von Bund und Ländern sowie auf die Zollverwaltung und Ämter, die für die Schwarzarbeitsbekämpfung zuständig sind. Anbieter sollen ferner explizit auch Bestandsdaten herausrücken, soweit dies im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen „zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist“.

Ein Ersuchen muss laut dem Vorhaben prinzipiell „in Textform“ gestellt werden, bei Gefahr im Verzug soll es aber auch zunächst ohne diese Minimalanforderung gehen. Wer mehr als 100.000 Kunden hat, müsse „für die Entgegennahme der Auskunftsverlangen sowie für die Erteilung der zugehörigen Auskünfte eine gesicherte elektronische Schnittstelle“ bereithalten. Die Kosten für das gesamte Verfahren sollen die Firmen selbst tragen.

Der skizzierte Paragraf 15a TMG knüpft an die bereits bestehende einschlägige Pflicht zur Bestandsdatenauskunft für Telekommunikationsanbieter an, von welcher die berechtigten Stellen seit Jahren intensiv und nicht immer rechtskonform Gebrauch machen. Im jetzt anvisierten Bereich sind die Folgen mit Zugriffsmöglichkeiten auf umfassende Kommunikationsinhalte von Nutzern und die damit verknüpften Grundrechtseingriffe aber deutlich größer.

Auch der Kreis der Verpflichteten erweitert sich deutlich: unter den Begriff Telemedien fallen etwa soziale Medien und Blogs, Chatdienste, Spiele-Apps, Informationsservices und Suchmaschinen, Portale, Shops und private Seiten im Web, Webmail-Dienste, Podcasts und Flirt-Communities. Dazu kommt eine Klausel, wonach schon das Befürworten alias „Billigen“ von Straftaten etwa in sozialen Netzwerken wieder kriminalisiert werden soll. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hatte voriges Jahr angeführt, ein entsprechender Vorschlag sei 1989 noch abgelehnt worden, da die 1981 aufgehobene vormalige Bestimmung kaum zu Verurteilungen geführt habe.

Der Bitkom zeigt sich alarmiert über die Initiative: „Das jetzt vorgestellte Gesetz wirft Grundwerte über Bord, die unser Zusammenleben online wie offline seit Jahrzehnten prägen“, moniert der Digitalverband. „Statt das NetzDG gewissenhaft auf Wirkungen und Nebenwirkungen zu überprüfen, kommt kurz vor Weihnachten und auf den letzten Drücker der nächste überhastete Vorstoß gegen ein lange bekanntes Problem.“

Erstaunt ist der Bitkom nach eigener Ansage, dass der Ruf nach Herausgabe vertraulicher Passwörter ohne richterlichen Beschluss oder zur automatisierten Weiterleitung von Internetkennungen just „aus jenem Ministerium unterstützt“ werde, „das sich den Datenschutz besonders groß auf die Fahnen geschrieben hat“. Man könne „nur beten, dass solche hochkritischen Daten in den Behörden nicht in die falschen Hände fallen“.

Kritisch sieht der Verband die geplante Pflicht für Diensteanbieter, eventuell strafbare Inhalte inklusive Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs nicht nur zu löschen, „sondern sie unaufgefordert mitsamt der IP-Adresse und Portnummer des Nutzers dem Bundeskriminalamt mitzuteilen“. Gerade bei Meinungsäußerungen sei die Strafbarkeit in vielen Fällen keineswegs offensichtlich. Es werde sich nicht vermeiden lassen, dass so Inhalte und Daten völlig harmloser Nutzer an das BKA weitergeleitet würden. Unverhältnismäßige Eingriffe in die Privatsphäre der Nutzer seien vorprogrammiert.

Zuvor hatte der eco-Verband der Internetwirtschaft beklagt, dass die skizzierte Novelle des NetzDGs die Unternehmen „erneut mit großer Rechtsunsicherheit konfrontiert“. Es gelte zu klären, ob die technischen Anforderungen grundsätzlich umsetzbar seien und welche Konsequenzen aus unvermeidbaren „Falschmeldungen“ entstehen, wenn ein Anbieter etwa gemeldete Inhalte zu eng auslege.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Renate Künast kritisierte auf Twitter, dass die große Koalition Mittel gegen den Rechtsextremismus wähle, „die bedenklich tief in die Bürgerrechte eingreifen“. Sie sieht mit der Weitergabe von IP-Adressen und Ports „Chilling Effects“ auf die Meinungsfreiheit ausgehen und Fragen wie zur Länge der Datenspeicherung offen. Bedenklich sei auch, dass die Anbieter eine mögliche Rechtswidrigkeit von Auskunftsanträgen selbst prüfen sollen. Die Referentin für Netzpolitik der Linksfraktion im Bundestag, Anne Roth, warf die Frage auf, ob den Entwurf „nicht vielleicht zum größeren Teil Seehofer geschrieben“ habe. 300 neue Stellen und „massenhaft IP-Adressen“ fürs BKA, „dazu mittendrin überall Kinderpornografie“ wiesen in diese Richtung.

Quelle: Heise

Dez 18

Essen: Sexmigrant mit großer Nase attackiert 22- Jährige sexuell

Eine Frau wird attackiert. Credits: Youtube

Essen-Südviertel: Ein Unbekannter hat am Sonntag  gegen 19.45 Uhr, auf der Huyssenallee eine 22-Jährige sexuell belästigt.

Die junge Frau lief über die Hyssenallee in Richtung Rüttenscheid, als sie etwa auf Höhe der Rolandstraße einen Mann hinter sich bemerkte. Der Unbekannte näherte sich der Frau von hinten, berührte sie auf sexuelle Weise und hielt sie fest. Als die 22-Jährige um Hilfe rief, ließ der Mann von ihr ab und floh in Richtung des Hauptbahnhofs. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Unbekannten verlief negativ. Der Verdächtige ist etwa 45 Jahre alt, zirka 1,72 Meter groß und von korpulenter Statur. Er hat eine große, dominante Nase und trug bei der Tat einen dunkelblauen Mantel, eine dunkle Kappe und darüber eine Kapuze. Er soll Südländer sein. Die Polizei hat bereits die Videoaufzeichnungen aus dem Hauptbahnhof für eine Auswertung und eventuelle spätere Öffentlichkeitsfahndung angefordert. Außerdem werden Zeugen, die Hinweise auf den Verdächtigen geben können, gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Insbesondere die Frau, die laut Angaben der 22-Jährigen die Tat auf der Huyssenallee beobachtet haben könnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 beim zuständigen Kriminalkommissariat 12 zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Dez 18

Krefeld: Dunkelhäutiger attackiert 40- Jährige sexuell von hinten

Afrikaner attackiert eine Frau

Am Samstagabend hat ein Migrant eine Frau sexuell attackiert

Gegen 19 Uhr war die 40-jährige Krefelderin auf der Geldernsche Straße unterwegs. Auf Höhe der Liebfrauenstraße packte sie ein Mann von hinten, hielt sie fest und berührte sie unvermittelt in schamverletzender Weise. Als sie anfing zu schreien, flüchtete der Mann in Richtung Nordstraße.

Verletzt wurde sie dabei nicht.

Der Täter war dunkelhäutig und ca. 1,80m groß. Er trug eine dunkle Basecap, eine dunkle Hose, eine schwarze Steppjacke und darunter einen hellen Kapuzenpullover.

Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei Krefeld unter der Rufnummer 02151 634 0 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.

Quelle: Truth24.net

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Dez 17

Massenhafter Kindergeldbetrug in NRW: Familien aus Südosteuropa ergaunern Millionen

Familienkasse
dpa/Maurizio Gambarini Ein Schild weist den Weg zur Familienkasse (Symbolbild)

Familien aus Südosteuropa erhielten in Krefeld für rund 90 Kinder Kindergeld, die gar nicht in der Stadt lebten – und das möglicherweise jahrelang. Der Schaden geht in die Millionen.

Das berichtet die „Rheinische Post“ vom Dienstag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach fanden bereits vor einem halben Jahr Durchsuchungen statt.

Die Ermittler waren den Sozialleistungsbetrügern, die vornehmlich aus Rumänen und Bulgarien stammen, durch eine umfassende Auswertung von Daten auf die Spur gekommen, die verschiedene städtische Krefelder Ämter wie das Jugend- und Schulamt sowie das örtliche Jobcenter zusammengetragen haben, so der Bericht.

Gemeldete Kinder nicht mehr vor Ort

Auch Krefelds Oberbürgermeister, Familienkasse und Staatsanwaltschaft sollen unmittelbar in die Ermittlungen eingebunden gewesen sein. Aufgrund dieser Datenbasis führte die Polizei Kontrollen durch, bei denen festgestellt worden sein soll, dass die gemeldeten Kinder gar nicht mehr vor Ort waren, wie Recherchen der „Rheinischen Post“ ergaben.

Die Ermittlungen werden aus bislang unbekannten Gründen nach wie vor nicht öffentlich gemacht werden. Es werde darüber spekuliert, dass die Auswertung der Daten sehr lange gedauert haben könnte, so die „RP“.

Auch andere Städte betroffen?

Ob sich das, was in Krefeld geschehen ist, möglicherweise auch in anderen Städten abgespielt hat, muss die Zukunft zeigen, heiße es aus informierten Kreisen. Eine Sprecherin der Stadt Krefeld sagte der Zeitung, dass der Einsatz vom nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt durchgeführt worden sei und die statistische Erhebung bei der Polizei Krefeld liege. „Die Stadt kann dazu keine Informationen geben.“

Die Polizei Krefeld verwies auf das Innenministerium. Dort bestätigte man die Durchsuchungen. „Es gab eine gemeinsame Aktion von Polizei und Stadt Krefeld im Zusammenhang mit Kindergeldzahlungen. Dabei wurden Kinder, die eigentlich dort sein sollten, nicht angetroffen“, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums der „RP“.

33-jährige Rumänin erschlich sich in Duisburg Zehntausende Euro

Erst Anfang Dezember hatte die Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen eine Frau erwischt, die Zehntausende Euro Kindergeld erschlichen haben soll. Die Polizisten stellten bei der Kontrolle fest, dass gegen die Rumänin ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg vorlag.

Der 33-Jährige wird vorgeworfen, 2014 für ihre sechs Kinder in Duisburg unter Angabe einer falschen Wohnanschrift Kindergeld beantragt und erhalten zu haben, so die Polizei. Auch 2015 soll sie mit einer gefälschten Meldebescheinigung Kindergeld beantragt haben.

Quelle: Focus.

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