Sep 15

Araberclans zahlen bis zu 100.000 Euro: Wie „Friedensrichter“ angeblich Blutrache verhindern

Paralleljustiz: Immer wieder geraten in Deutschland die Mitglieder krimineller Clans aneinander. Wie blutig diese Konflikte enden können, zeigt der Fall Nidal R.

Der 36-Jährige, der der Berliner Polizei als Intensivtäter aus der Clanszene bekannt war, wurde am Sonntag durch mehrere Schüsse geradezu hingerichtet. Damit es zwischen den Familien nicht so weit kommt, werden sogenannte „Friedensrichter“ eingeschaltet, die die Streitigkeiten schlichten sollen.

Friedensrichter schlichtet Konflikte zwischen Clans

„Bild“ hat mit einem solchen „Friedensrichter“ gesprochen: „Kommt es zu Konflikten zwischen zwei Familien, regelt das ein einflussreicher Vermittler einer anderen Familie, der dafür bekannt ist und den beide Seiten anerkennen.“ Bei familieninternen Streitigkeiten würde meist ein hochgestelltes Mitglied schlichten, etwa der Großvater. Abseits der deutschen Rechtsprechung arbeite der „Friedensrichter“ dann an einer Lösung, hole Forderungen und Angebote ein. „Damit es zu keiner Blutrache kommt, können sich die Täter bei der Familie des Opfers freikaufen“, so der Vermittler. „Nur so können wir Kriege unter den Familien verhindern.“

Dabei sei es keine Seltenheit, dass ein Clan für ein getötetes Mitglied 100.000 Euro erhalte, für einen Verletzten bis zu 50.000 Euro. Um das Geld aufzubringen, könne dem Clan des Opfers auch ein Restaurant oder ein anderes Geschäft überlassen werden. Bezahlt würden die Friedensrichter laut des Berichts auch – meist erhielten sie für Ihre Dienste zehn Prozent der ausgehandelten Summe.

Quelle: Focus

Sep 15

Pakt zur Förderung der Migration

Mehr Schutz und Rechte. Mit dem Migrationspakt will die UNO Migranten besserstellen. Bild: Keystone

Der Bundesrat unterzeichnet wohl ein Abkommen, das Missstände im Asylwesen zementiert.

Heute findet im Bundesrat eine Aussprache zu einem brisanten Papier statt. Es geht um den Entwurf zum «Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration», kurz um den Migrationspakt der UNO und um die Frage, ob die Schweiz diesen unterzeichnen soll. Dass sie das tut, ist wahrscheinlich, zumal die Schweiz bei der Erarbeitung des Papiers federführend war.

Ex-Aussenminister Didier Burkhalter soll das Projekt bei der UNO angestossen haben. Seit Mai 2017 waren der Schweizer UNO-Botschafter Jürg Lauber und sein mexikanischer Amtskollege Juan José Gomez Camacho damit beschäftigt, im Auftrag des Präsidenten der UNO-Generalversammlung den Entwurf für einen Migrationspakt auszuarbeiten. Das Resultat ist deshalb brisant, weil es Missstände in der heutigen Migrationspolitik zementieren will – notabene ohne demokratische Legitimation, denn weder Parlament noch Stimmbevölkerung haben dazu etwas zu sagen.

Anwälte und Sozialhilfe für alle

Zwar informierte das Aussendepartement (EDA) über das Projekt. Dieses sei ein «wichtiger Schritt auf dem Weg zu gemeinsamen Standards der Staaten, um die positiven Aspekte der Migration zu stärken und die negativen Seiten durch gemeinsame Anstrengungen einzudämmen». Die UNO-Mitgliedstaaten hätten sich auf «einen praktisch anwendbaren Handlungsrahmen» geeinigt, der die Migration sicherer und geordneter machen soll.

Die Information zum Inhalt des Paktes war jedoch mager: Das Dokument enthalte zehn Grundsätze und 23 Zielformulierungen. Als Beispiele für die Grundsätze nannte das EDA die Gültigkeit der Menschenrechte für alle Migranten, oder das souveräne Recht der Staaten, ihre eigene Migrationspolitik zu bestimmen.

Bei der Lektüre des Entwurfs zum Migrationspakt wird indes rasch klar, dass dessen Fokus vor allem auf dem Schutz der Migranten liegt. Die negativen Auswirkungen der Migration, wie Konflikte durch das Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen, das Wachstum der Sozialsysteme westlicher Länder, die zunehmende Kriminalität und die schwindende Bereitschaft der bereits ansässigen Bevölkerung, Migranten aufzunehmen, erwähnen die Autoren mit keinem Wort. Auch Passagen zur Beschränkung der Migration oder dazu, dass die Zielländer wählen sollen, wen sie aufnehmen, sucht man im Dokument vergeblich.

Umstrittenster Punkt

Hingegen zementiert der Pakt einen der umstrittensten Punkte in der aktuellen Migrationsdebatte: die Seenotrettung durch private Hilfswerke. Unter Punkt acht verpflichten sich die unterzeichnenden UNO-Staaten nicht nur dazu, die Such- und Rettungsaktivitäten auszubauen, sondern auch humanitäre Hilfe für Migranten nicht als ungesetzlich zu qualifizieren. Dies würde es Ländern wie Italien künftig erschweren, gegen NGO wie Seawatch oder SOS Méditerranée vorzugehen, die Zehntausende von Migranten übers Mittelmeer nach Europa brachten. Wer den Migrationspakt unterzeichnet, verpflichtet sich nicht nur dazu, sichere Migrationsrouten einzurichten, sondern auch dazu, die Migranten bereits in ihren Herkunftsländern auf die Reise in ihre Zielländer vorzubereiten.

Dort angekommen, sollen die Migranten «diskriminierungsfreien Zugang» zur Grundversorgung, zu den Sozialwerken, zu einer «bezahlbaren und unabhängigen» Rechtsvertretung, zu Bildung, lebenslangem Lernen und zur Gesundheitsversorgung haben.

Kurz, sie sollen der einheimischen Bevölkerung in jeder Hinsicht gleichgestellt werden.

Weiter soll ihnen der Familiennachzug erleichtert werden, indem dafür Einkommen und Stand der Integration keine Rolle mehr spielen dürfen. Dies wäre ein klarer Widerspruch zu geltendem Schweizer Recht – danach können Migranten ihre Familie nur dann nachziehen, wenn sie nicht von der Sozialhilfe abhängig sind und über eine genügend grosse Wohnung verfügen.

Und weil Migration nur dann funktioniert, wenn die aufnehmende Bevölkerung mitmacht, sieht der Pakt eine Reihe von Massnahmen in den Zielländern vor. Etwa die Elimination «aller Formen von Diskriminierung» und die Förderung des öffentlichen Diskurses «zur Gestaltung der Wahrnehmung der Migration». Umgesetzt werden soll dies mittels Kampagnen und der Schulung von Medienleuten. Zwar betont das Papier, die Medienfreiheit zu respektieren. Gleichzeitig verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten jedoch dazu, jenen Medien öffentliche Gelder oder sonstige Unterstützung zu entziehen, die «systematisch Intoleranz, Xenophobie, Rassismus und andere Formen von Diskriminierung gegen Migranten fördern». Eine Formulierung, die Massnahmen gegen unliebsame Stimmen Tür und Tor öffnet.

Nicht alle Staaten machen mit

Laut dem Fahrplan der UNO sollen die Mitgliedstaaten den Migrationspakt im Dezember in Marokko offiziell verabschieden. Ob dies alle tun werden, ist fraglich. Zumal Staaten wie die USA und Ungarn die Gefolgschaft verweigern, weil der Pakt ihren Interessen widerspricht. Ob Australien unterschreibt, ist offen, und dass migrationskritische Staaten wie Tschechien, Dänemark oder Italien aussteigen, ist ebenfalls gut möglich.

SVP fordert Übungsabbruch

In der Schweiz fordert die SVP, dass der Bundesrat den Pakt nicht unterzeichnen soll und sämtliche Arbeiten in diese Richtung einzustellen. Der Pakt sei nicht vereinbar mit der eigenständigen Steuerung der Zuwanderung und damit der Selbstbestimmung der Schweiz, sagte Parteipräsident Albert Rösti gestern vor den Medien in Bern. Das Abkommen erleichtere Migranten ungeachtet ihrer Qualifikationen den Zugang zum Wunschland deutlich, fügte SVP-Nationalrat und Migrationspolitiker Andreas Glarner (AG) an. Für den Fall, dass der Bundesrat den Pakt trotzdem unterzeichnet, fordert die SVP, dass das Abkommen zwingend dem Parlament unterbreitet und dem fakultativen Referendum unterstellt wird.

Immerhin: Aussenminister Ignazio Cassis, der das Geschäft von seinem Vorgänger Didier Burkhalter geerbt hat, ist dem Vernehmen nach nicht wohl dabei. Er schlägt dem Kollegium vor, den Pakt nicht oder nur mit Vorbehalten zu unterschreiben. (Basler Zeitung)

Quelle: Baseler Zeitung

Sep 15

Senioren gefesselt, ausgeraubt: Polizei verhaftet Schwerverbrecher

So beschrieben die Opfer einen der brutalen RäuberFoto: Polizei

Hildesheim – Die Polizei hat einen Räuber (24) in seiner Wohnung in Hildesheim verhaftet. Sie lastet ihm mindestens drei Überfälle im August 2017 an.

Die brutale Serie beängstigte die Menschen: Die Räuber drangen in Wohnungen mehrerer Senioren ein, fesselten und beraubten sie. In einem Fall fingen sie einen Mann (70) ab, der nach einer Bomben-Evakuierung zurück ins Haus wollte. Die Polizei fahndete mit Phantom-Skizzen. Jetzt, nach einem Jahr, wurde einer der miesen Kriminellen gepackt!

„Bei einem anderen Delikt hatte er freiwillig seine DNA abgegeben“, so die Staatsanwaltschaft. Sie passte zu den Spuren der Überfälle! Möglicherweise verübte er weitere Überfälle. Die Komplizen sind noch frei.

Quelle: BILD

Sep 14

Florstadt: Anschlag in Rhein-Main-Gebiet geplant – Deutsch – Türke aus Wetterau festgenommen

Florstadt Kirchgasse Foto Nici Merz

Ein Jugendlicher aus der Wetterau soll einen Sprengstoffanschlag im Rhein-Main-Gebiet geplant haben. Sogar entsprechende Chemikalien wurden bei dem 17-Jährigen bereits sichergestellt.

Die am Donnerstagmittag verschickte Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt hat es in sich: Ein 17-Jähriger ist am 1. September in Florstadt festgenommen worden, weil er eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet haben soll. Der Vorwurf: Er habe einen islamistisch motivierten Anschlag im Rhein-Main-Gebiet mit hochexplosivem Sprengstoff geplant und schon mit der Vorbereitung begonnen.

Die »Bild«-Zeitung schreibt unter Berufung auf ihr vorliegende Informationen, der 17-Jährige hatte es auf ein Ziel in Frankfurt abgesehen. Das wollte die Staatsanwaltschaft der WZ nicht bestätigen. »Bild« weiter: Der als psychisch labil geltende Jugendliche habe mit einer Chemie-Bombe eine Schwulenbar oder eine Moschee in die Luft sprengen wollen. Als Motiv habe er laut Ermittlern angegeben, vor drei Wochen von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Sein Motiv sei also Rache gewesen. Das deckt sich allerdings nicht mit der Einschätzung der Staatsanwaltschaft, die von einem islamistischen Motiv ausgeht.

Anschlag in Rhein-Main-Gebiet geplant: Gerüchte machen die Runde

Diese Informationen hat die Behörde herausgegeben: Der 17-Jährige soll sich eine Anleitung zum Bau einer Sprengvorrichtung verschafft haben. Zudem habe er versucht, Chemikalien über einen Internet-Versandhandel zu erwerben, mit denen er den Sprengstoff Triacetontriperoxid (TATP) hätte herstellen können. Bei der Durchsuchung wurden bei dem Verdächtigen geringe Mengen von Chemikalien gefunden, die als Komponenten zur Herstellung eines Sprengsatzes benutzt werden. Sie hätten aber wohl nicht ausgereicht, um einen Sprengsatz zu bauen.

Der 17-Jährige habe eingeräumt, einen Anschlag geplant zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Beamten kamen dem jungen Mann durch einen Hinweis des Bundesamts für Verfassungsschutz auf die Spur. Er wurde in der Nähe seines Elternhauses von Spezialeinheiten des Landeskriminalamts festgenommen, das auch die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Anschlag in Rhein-Main-Gebiet geplant: Bewaffnete mit Sturmmasken

»Ich habe gedacht, es ist Krieg, es wird einmarschiert«, beschreibt eine Nachbarin den Zugriff der Spezialeinheiten am Samstag vor einer Woche. Es muss gegen 14.30 Uhr gewesen sein, als der Einsatz in der Kirchgasse in Nieder-Florstadt begann. Als sie Kaffee kochen wollte, habe sie gesehen, wie sechs bis acht »Bewaffnete mit Sturmmaske, Sturzhelm und Schutzweste die Straße hochmarschiert« seien.

Die Hausdurchsuchung, die ungefähr bis 17 Uhr dauerte, sei ruhig vonstatten gegangen, berichten Nachbarn übereinstimmend. »Ein Haufen Leute ist rein ins Haus und wieder raus, aber es gab keinen Stress und keine Hektik«, erzählt ein Mann. Auch zwei Polizeihunde waren vor Ort, ebenso die Spurensicherung, die Garage wurde durchsucht. Es habe eine Festnahme gegeben, hatte es später geheißen. Was aber genau passiert war und vor allem wieso, wusste keiner.

Anschlag in Rhein-Main-Gebiet geplant: Radikalisierung im Internet

Der 17-Jährige lebte mit seinen Eltern und zwei Geschwistern schon seit Jahren in dem Haus. Vater und Mutter gehen arbeiten, weder die Mutter noch die Schwester tragen ein Kopftuch. »Ich war total überrascht«, beschreibt eine Frau ihre Reaktion auf den Zugriff. Danach kam zwar das Gerücht auf, der junge Mann sei »zu den Salafisten übergelaufen«. Das konnte sich aber keiner der Nachbarn vorstellen. »Beim besten Willen nicht«, betont einer von ihnen. Wenn sie die türkischstämmige Familie beschreiben, wählen sie nur positive Worte wie »weltoffen«, »lieb«, »nett«, »höflich«, »freundlich«, »aufgeschlossen«, »ganz normal«. Anzeichen einer Radikalisierung gab es für sie nicht. Der Jugendliche, der sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, habe sich im Internet radikalisiert, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

»Florstadt ist leider keine Insel«, sagte Bürgermeister Herbert Unger, »wenngleich es natürlich erschreckt, dass Ereignisse, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, hier hautnah auf dem flachen Land registriert werden müssen.« Als Bürgermeister bedanke er sich bei den Sicherheitsbehörden: Aufgrund ihrer Ermittlungen habe wohl ein Anschlag vereitelt werden können.

Info

„Lügenpresse“

Am Wochenende erreichte die WZ-Redaktion ein Hinweis, es habe in den vergangenen Tagen einen SEK-Einsatz in Nieder-Florstadt in der Kirchgasse gegeben. Man lästere im Ort über die »Lügenpresse«, weil wir nicht berichtet hätten. Eine Nachfrage bei der Polizei in Friedberg am Montagvormittag ergab, dass das Landeskriminalamt wahrscheinlich etwas zu dem Einsatz sagen könne. Es dauerte knapp zwei Tage, bis deren Pressestelle uns die Auskunft erteilte, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt die richtige Adresse sei. Nachdem wir die Anfrage dorthin geschickt hatten, kam noch am selben Tag die Antwort, man melde sich morgen. Das war dann auch der Fall: Die Behörde verschickte eine Pressemitteilung, deren Inhalt nicht nur Florstadt schockte. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft: Dass die Festnahme erst jetzt bekanntgegeben wurde, habe ermittlungstaktische Gründe. (dab)

 

Quelle: Alsfelder Allgemeine

Sep 14

Dreifach-Mutter unter sechs Tonnen Sand begraben – Ehemann gesteht Mord an Ahlam D.

Ahlam D. wurde getötet, ihre Leiche in einen Sickerschacht geworfenFoto: Joerg Voelkerling

Memmingen – Sie liebte den extravaganten Auftritt, kleide­te sich gern freizügig und westlich-modern: War dies das Todes-Urteil für Ahlam D. (†35) aus Memmingen?

Prozess-Auftakt in einem bi­zarren Fall von „Ehrenmord“ im beschaulichen Allgäu: Die beiden Brüder Elias S. (51) und Salim S. (61) sollen die christliche Syrerin mit Kabel­binder erdrosselt und im Si­ckerschacht einer Festhalle versenkt haben, weil sie mit ihrer Scheidungsabsicht die Familienehre beschmutzt und das Clan-Vermögen bedroht haben soll.

Ehemann Elias S. hat die Tat gestanden

Ehemann Elias S. hat die Tat gestandenFoto: Joerg Voelkerling

Schweigt zu den Vorwürfen: Salim S.

Schweigt zu den Vorwürfen: Salim S. Foto: Joerg Voelkerling

▶︎ Nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann Elias war die dreifache Mutter Ahlam D. am 23. August 2017 auf ein­mal wie vom Erdboden ver­schluckt. Erst zwei Monate später wurde ihre Leiche un­ter sechs Tonnen Wasch­sand begraben in Memmin­gerberg geborgen.

Die Ver­dächtigen waren schnell aus­gemacht: Erst im Juli hatte Ahlam D. ihren Mann wegen häuslicher Gewalt angezeigt und ein Kontaktverbot er­wirkt. Nach 17 Jahren war die Ehe laut Staatsanwalt Thomas Hörmann zerrüttet, Ahlam D. hatte sich einem neuen Mann zugewandt. Eli­as S. soll vor diesem Hinter­grund Unterhaltszahlungen für die Kinder und Alimente für die Frau gefürchtet ha­ben. „Salim S. sah durch die Scheidungsabsichten das Familienvermögen gefährdet“, sagte der Ankläger.

Am 23. August habe er sie zu einer Aussprache eingela­den: „Ich wollte mich versöh­nen.“ Weil ihm die lautstar­ken Vorwürfe seiner Frau peinlich gewesen seien, sei er mit ihr in die verlassene Festhalle Memmingerberg gefahren, neben der sein Bruder eine Autowerkstatt betrieb. Dort sei es erneut zu Handgreiflichkeiten gekom­men, sie sei zu Boden ge­gangen. Er habe einen her­umliegenden Kabelbinder ge­nommen und ihr um den Hals gelegt. „Mein Hauptziel war es, sie zum Schweigen zu bringen.“ Er habe zugezo­gen, bis Blut aus ihrem Mund quoll.

Die Traueranzeige für Ahlam D.

Die Traueranzeige für Ahlam D.

Doch laut Anklage lockten die beiden Bürder die arg- und wehrlose Frau gemein­sam bewusst in einen Hinter­halt, wickelten sie nach dem Mord in eine Plastikfolie und versenkten sie in einer Gru­be. Familienoberhaupt Salim S. schwieg dazu am Montag, sein jüngerer Bruder sagte nur: „Ich bat ihn, er solle eine Lkw-Ladung Sand bestellen und in den Sickerschacht gießen. Er sollte keine Fragen stellen, ich gehe aber davon aus, dass er wusste, dass ich meine Frau getötet hatte.“

Das Urteil in dem aufwändi­gen Indizienprozess soll erst nach 24 Verhandlungstagen am 21. Dezember fallen.

Quelle: BILD

Sep 14

Prostituierte tot an Flugplatz entdeckt – Tatverdächtiger Syrer gefasst

Der Fundort der Leiche wurde abgesperrt, die Ermittler haben die Arbeit aufgenommenFoto: Stefan Schejok

Hamm – Leichenfund am Mittwoch in Hamm-Heessen. An einem Flugplatz wurde gegen 17.30 Uhr eine tote Frau entdeckt. Nach BILD-Informationen handelt es sich um eine bulgarische Prostituierte (35) mit Wohnsitz in den Niederlanden.

Bereits um 20.30 Uhr wurde ein mutmaßlicher Täter (24) gefasst. Der Grund für die schnelle Festnahme: Die Hinweise auf den Syrer seien aus seinem direkten Umfeld gekommen.

Beamte der Spurensicherung am späten Mittwochabend im Einsatz

Beamte der Spurensicherung am späten Mittwochabend im EinsatzFoto: Markus Klümper / dpa

Nach diesen Hinweisen hatten Polizeibeamte die Leiche in einem Gebüsch am Parkplatz gefunden. Wie lange sie dort gelegen hatte, ist bislang unklar. Eine Mordkommission der Polizei Dortmund hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Donnerstag lag das Ergebnis der Obduktion vor. Demnach starb die Frau einen gewaltsamen Tod. Wie genau, ist noch unklar. Der mutmaßliche Täter schweigt. Am Abend erließ ein Richter Haftbefehl wegen Mordes.

Quelle: BILD

Sep 14

Luxus-Mercedes vor Jobcenter beschlagnahmt: Was passiert nun mit den Edel-Schlitten?

Auch diesen Benz nahmen die Ermittler mitFoto: Christoph Reichwein

Duisburg – Sie hatten ihre „Stütze“ in einer teuren Nobel-Karosse abgeholt: Am Dienstag ging die Polizei in Duisburg gegen mutmaßliche Sozialleistungsbetrüger vor, stellte sieben Edel-Autos sicher. Jetzt fragen sich alle: Was passiert mit den Wagen? Werden sie verkauft?

Polizeisprecher Ramon van der Maat (59): „Zunächst bleiben die Autos bei dem Abschleppunternehmen stehen. Wir haben sie aufgrund eines Anfangsverdachts beschlagnahmt, jetzt müssen die Ermittler die Vorwürfe zunächst prüfen.“

Mit Bus und Bahn könnten die Arbeitslosen nun aber zu einem Anwalt fahren – und auf die sofortige Herausgabe klagen. Ein Gericht müsste in diesem Fall klären, ob die Polizei-Maßnahme verhältnismäßig war.

Was passiert, wenn ein Langzeit-Arbeitsloser tatsächlich der Besitzer eines 60 000-Euro-Mercedes ist?

Jennifer König (31), Sprecherin der Staatsanwaltschaft Duisburg: „Dann würden die Autos wohl endgültig eingezogen – eine so genannte vermögensabschöpfende Maßnahme.“ Sollten die Gerichte mitziehen, beabsichtigt die Behörde, solche „Notveräußerungen“ möglichst schnell durchzuziehen. Denn zum einen muss der derzeitige Stellplatz bezahlt werden, zudem verliert eine Auto auch schnell an Wert.

https://www.facebook.com/Polizei.NRW.DU/photos/a.1098179673619558/1696917843745735/?type=3

Für den ehemaligen Besitzer wäre der Fall damit aber nicht erledigt – er müsste mit einem Strafverfahren wegen Betrugs rechnen. In einem „einfachen Fall“ drohen dafür Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft, wer etwa gewerbsmäßig das Jobcenter betrügt, kann sogar für zehn Jahre einsperrt werden.

Quelle: BILD

Sep 14

Geschäftsmann wacht nackt im Hotelbett auf – neben ihm liegt Frau in Blutlache

Horror-Szenario in Frankfurt: Ein Geschäftsmann wacht nackt auf, hat Kopfschmerzen – neben im liegt eine Frau in einer Blutlache.
© picture alliance / dpa (Fotomontage mit Symbolbild)

Horror-Szenario: Ein Geschäftsmann wacht nackt auf, hat Kopfschmerzen – neben ihm liegt eine Frau in einer Blutlache.

Frankfurt – Szenen, die an einen Horror-Film aus Hollywood erinnern: Geschäftsmann Abdul S. erwacht nackt in einem Hotelbett in Frankfurt, wie extratipp.com* berichtet. Neben ihm liegt eine Frau regungslos in einer Blutlache. Dann tauchten zwei Männer auf, die ihm anbieten, die Leiche für 100.000 Pfund zu beseitigen. Was ist passiert?

Frankfurt: Brüder Abdul und Omar L. ködern junge Mutter bei Facebook

Der mysteriöse Betrugsfall beschäftigt den Oberstaatsanwalt: Die Anklage wegen Raub und Erpressung wird gerade vor dem Jugendschöffengericht in Frankfurt verhandelt. Abdul S. ist Opfer eines besonders perversen Betrugsversuchs geworden. Die Brüder Abdul (20) und Omar L. (18) haben das Horror-Szenario im Hotel lange geplant und täuschend echt inszeniert. Ziel: Den britischen Geschäftsmann Abdul S. dazu bringen, viel Geld für die Entsorgung einer angeblichen Leiche zu bezahlen.

Wie der Oberstaatsanwalt Horst Schmidt vor Gericht erklärte, köderten die beiden Angeklagten die junge Mutter Veronika M. (23) via Facebook nach Frankfurt. Mit Nacktbildern wurde Veronika M. vom Nigerianer erpresst, sie musste sich am 29.Oktober 2017 in der Main-Metropole gegen Geld mit Männern treffen. An diesem Abend geht auch der britische Geschäftsmann Abdul S. den Brüdern ins Netz: Er fällt auf einen Flyer herein, der „Party All inclusive“ und eine „Nacht ohne Nein“ verspricht.

Frankfurt: Geschäftsmann wacht nackt auf – neben im liegt Frau in Blutlache

Die Party soll in einem Hotel gegenüber des Frankfurter Landgerichts steigen, verspricht der Flyer. Im Zimmer 430 passiert dann der Horror. Die beiden angeklagten Brüder hatten Kerzen im Zimmer angezündet, Champagner kaltgestellt – inklusive K.o.-Tropfen. Um Mitternacht trafen sich dann die junge Mutter Veronika M. und das Opfer Abdul S. im Hotelzimmer. Der britische Geschäftsmann trinkt den manipulierten Champagner, fällt kurze Zeit später in den komatösen Schlaf. Gegen 5 Uhr wacht er auf, wie bild.de berichtet.

Der Staatsanwalt sagte vor dem Schöffengericht in Frankfurt: „Die Frau lag in Unterwäsche da, umgeben von eine Blutlache aus Kunstblut. Die Angeklagten waren ebenfalls im Raum. Sie hatten eine Sprachnachricht von Veronika W., in der sie um Hilfe schrie, forderten 100.000 Pfund für die Beseitigung der Leiche. Sie zeigten dem Geschädigten eine geöffnete Kondom-Packung, erhitzten einen Löffel, drohten, ihn auf die nackte Haut des Mannes zu drücken.“

Der britische Geschäftsmann Abdul S. lässt sich nicht einschüchtern, schreit um Hilfe und kann flüchten. Die Polizei Frankfurt konnte nach dem Vorfall beide Brüder ermitteln, sie sitzen seitdem in U-Haft. Beim Prozess vor dem Schöffengericht in Frankfurt schweigen die beiden. Das Urteil soll am 16. Oktober fallen.

Quelle: extratipp

Sep 14

Jeder 2. Wiener Schüler spricht zuhause kein Deutsch

Neuer Integrationsbericht, © APA/dpa/Monika Skolimowska

Rund ein Viertel aller Schüler österreichweit haben eine andere Umgangssprache als Deutsch, an Wiener Schulen sind es sogar 51 Prozent. Das ist ein Detail aus dem am Donnerstag präsentierten Integrationsbericht 2018. Der für das Kompendium zuständige Expertenrat hielt darin fest, dass die bisherigen Ansätze zur Sprachförderung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt hätten.
Der bereits zum 8. Mal erstellte, jährliche Integrationsbericht sammelt Daten zu allen Lebensbereichen und verknüpft diese. Neben demografischen Fakten wie etwa Bevölkerungszahl, Migration und Asyl werden auch die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt und Soziales unter die Lupe genommen. Der Expertenrat für Integration ist ein gesetzlich verankertes, unabhängiges Beratungsgremium der Regierung für integrationspolitische Grundsatzfragen.

Umgangssprache wesentlich für Bildungserfolg

Für den Expertenrat hat die Umgangssprache in der Schule einen wesentlichen Einfluss auf den Bildungserfolg, weswegen andere Modelle als die bisherigen erprobt werden müssten, wird im Bericht empfohlen. Auch Integrationsministerin Karin Kneissl (FPÖ) merkte bei der Präsentation an, dass es um mehr als um reine Sprachförderung gehe. Selbst viele Zugewanderte der zweiten Generation verwendeten nach wie vor nicht Deutsch als Muttersprache.
APASchüler-mit-nicht-deutsc.jpg © APA
An einem Rückgang der Deutschkenntnisse bei Menschen mit Migrationshintergrund sei etwa auch das Angebot internationaler Fernsehsender schuld, betonte Kneissl. Für die Ministerin ist der Fernseher in manchen Familien ein „Ersatz für die Feuerstelle“. Auch für die Ministerin kommt es nicht nur auf Sprachförderung alleine an, denn: „Wir haben die Strukturen geschaffen, in die sich jeder integrieren kann.“ Kneissl empfahl etwa Ausflüge in Österreich.
Den eigentlichen Schwerpunkt im diesjährigen Integrationsbericht bildet ein anderes Thema. Kneissl: „Frauen sind der Motor der Integration. Sie nehmen im Integrationsprozess eine besonders wichtige Rolle ein, da sie vor allem in patriarchalen Systemen die Verantwortung für Erziehung und Bildung der Kinder tragen.“ Die Verpflichtung zur Teilnahme an Integrationsprogrammen habe dazu geführt, dass sich der weibliche Anteil verdoppelt habe.
Die subjektive Sichtweise von Integration in Österreich stellte Stephan Marik-Lebeck von der Statistik Austria dar: Für das zeitgleich mit dem Bericht erscheinende Statistische Jahrbuch Migration & Integration ließ man abermals die Meinung der Bevölkerung erheben. Das Ergebnis: Seit der ersten Befragung 2010 stieg die Zuversicht, dass Integration funktioniere. Migranten können sich zudem mehr und mehr mit ihrer neuen Heimat identifizieren.

Allgemeine Übersicht Migrationsströme

Im Integrationsbericht wird auch eine allgemeine Übersicht über aktuelle Migrationsströme gegeben. Der Zuzug nach Österreich ist 2017 im Vergleich zu 2016 gesunken, der Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich ist in den vergangenen 10 Jahren von 16 Prozent auf 23 Prozent gestiegen. Das entspricht fast zwei Millionen Personen.
Ein Blick auf die Zahlen zur Bedarfsorientieren Mindestsicherung zeigt, dass die Hälfte aller Bezieher 2017 eine ausländische Staatsangehörigkeit aufwies. Unter den ausländischen Staatsangehörigen stellten Asyl- und Subsidiär Schutzberechtigte mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Bezieher.
Eine Besonderheit des aktuellen Integrationsberichts strich die Vorsitzenden des Expertenrats, Katharina Pabel, hervor. Erstmals stehe dem Gremium das sogenannte Integrationsmonitoring zur Verfügung. Dadurch werden die unterschiedlichen vorhandenen Daten verknüpft.

Quelle: oe24

Sep 13

Teenie vor Leipziger Dönerladen niedergestochen: Tatverdächtiger stellt sich

Bei der Messerattacke wurde am Montag ein 17-jähriger Teenager vor einem Dönerladen schwer verletzt.

Leipzig – Zwei Tage nach der blutigen Messerattacke in Leipzig, bei dem ein 17-jähriger Teenager schwer verletzt wurde, hat sich der Tatverdächtige gestellt.

Wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab, stellte sich der algerische Landsmann des Opfers den Ermittlungsbehörden im Beisein seines Rechtsanwalts.

„Der 27-Jährige ließ sich zum Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung ein und wurde vorläufig festgenommen“, so Polizeisprecher Andreas Loepki.

Auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft hat der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 27-Jährigen erlassen und in Vollzug gesetzt.

Loepki: „Er befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.“ Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zum genauen Ablauf dauern noch weiter an.

Am Montagnachmittag hatte ein zunächst unbekannter Mann vor einem Dönerladen in der Kurt-Schumacher-Straße, gegenüber des Finanzamts, einen Jugendlichen mit einem Messer attackiert. Später wurde bekannt, dass die Beleidigung „F***ck deine Mutter“ Auslöser der blutigen Auseinandersetzung gewesen sein soll.

Fotos: Nico Zeißler

Quelle: Tag24

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