Sep 02

Nach Mord an Student in Jena weitere Leichenteile gefunden

Symbolbild

Im Fall des getöteten chinesischen Studenten in Jena sind weitere Leichenteile entdeckt worden.

Polizeitaucher setzten am Mittwoch ihre Suche fort und wurden fündig, wie eine Sprecherin der Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte.

Ein 23-jähriger Vietnamese hat gestanden, den 26-jährigen Chinesen getötet zu haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera sagte er aus, die Leiche zerstückelt und in die Saale geworfen zu haben. Die beiden Männer waren Kommilitonen und Wohnungsnachbarn.

Zum Motiv könne laut Staatsanwaltschaft bisher nur gesagt werden, dass der Vietnamese aus bislang unbekannten Gründen über seinen Nachbarn sehr verärgert gewesen sei. Der 23-Jährige hatte sich am Dienstag selbst der Polizei gestellt und ausgesagt, dass er den Chinesen am vorigen Freitag getötet habe.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Sep 02

Zahl der Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten hat sich in Hessen 2017 versiebenfacht

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann präsentierte gemeinsam mit Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn (Mitte) und Oberstaatsanwalt Alexander Badle die Ermittlungsbilanz 2017 Bild © picture-alliance/dpa

Die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten hat sich in Hessen 2017 versiebenfacht. Mehr Personal und eine neue Ermittlungsstelle sollen dieser Entwicklung Rechnung tragen. Auch die Ermittlungen wegen Kinderpornografie wurden stark ausgeweitet.

  • Die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten hat sich im Jahr 2017 in Hessen versiebenfacht
  • Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) und Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn rechnen 2018 mit ähnlich hohen Zahlen.
  • Neben Bayern hat nun auch Hessen eine Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus
  • 2.762 neue Ermittlungsverfahren zu Internetkriminalität wurden 2017 registriert – ein Anstieg von über 53 Prozent.
  • Von diesen 2.762 Ermittlungsverfahren entfiel mit 2.459 Verfahren der größte Teil auf die Bekämpfung von Kinderpornografie
  • Insgesamt schlossen Hessens Staatsanwälte im Jahr 2017 388.259 Ermittlungsverfahren ab, in fast 27.400 Fällen wurde Anklage erhoben.

Rasanter Anstieg: Die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten und zu Internetkriminalität mit Schwerpunkt Kinderpornografie haben im vergangenen Jahr in Hessen deutlich zugenommen. Im Kampf gegen den Terror hat die Justiz 2017 insgesamt 71 Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten eingeleitet. Das waren mehr als sieben Mal so viele wie 2016 – zum Vergleich: Im Jahr 2013 gab es erst einen einzigen Ermittlungsfall.

„Die Bekämpfung des islamistisch motivierten Extremismus ist zu einer zentralen Aufgabe auch der Strafverfolgungsbehörden geworden“, betonte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Freitag bei der Bilanz-Pressekonferenz der hessischen Anklagebehörden in Frankfurt.

2018 nicht weniger Arbeit

Die Ministerin und Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn rechnen in diesem Jahr mit ähnlich hohen Zahlen. Allein bis Anfang August seien schon 29 neue Verfahren eingeleitet worden, teilten sie mit.

Grund für den Anstieg ist demnach die Überlastung des Generalbundesanwalts: Deswegen würden immer mehr Verfahren an die Generalstaatsanwaltschaften der Länder abgegeben.

Mehr Personal, neue Zentralstelle

Um der Entwicklung Rechnung zu tragen, werden sich in Hessen künftig vier Staatsanwälte ausschließlich auf Ermittlungen in diesem Bereich konzentrieren, kündigte die Justizministerin an. Das Quartett ist Teil einer neu eingerichteten und landesweit zuständigen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus. Diese nimmt formal am 1. September ihre Arbeit auf und soll den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in Terrorismusverfahren verbessern.

Hessen ist damit nach Bayern das zweite Bundesland, das eine solche Zentralstelle einrichtet. Dort werden auch die Verfahren übernommen, die von der Generalbundesanwaltschaft abgegeben wurden. Kühne-Hörmann forderte deshalb mehr Unterstützung vom Bund, vor allem finanzielle. Terroristen-Prozesse benötigen einen hohen Sicherheitsaufwand, der viel Geld koste.

Schwerpunkt Bekämpfung von Kinderpornografie

Doch nicht nur die Zahl der Extremismus-Ermittlungen stieg im vergangenen Jahr rasant. Deutliche Zunahmen gab es auch bei den Ermittlungen zu Internetkriminalität, und zwar von Drogen- und Waffenhandel bis zu Kinderpornografie. So habe die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) im vergangenen Jahr 2.762 neue Ermittlungsverfahren registriert – das entspricht einem Anstieg von über 53 Prozent.

Bedeutender Schwerpunkt „und für uns ein besonders wichtiges Anliegen“ sei die Bekämpfung von Kinderpornografie, sagte Generalstaatsanwalt Fünfsinn. Auf diesen Bereich entfiel mit 2.459 Ermittlungsverfahren der größte Teil der bei ZIT bearbeiteten Fälle.

Bundesweit beachtete Erfolge

Zu den spektakulärsten Erfolgen gehörten die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen der kinderpornografischen Darknet-Plattform „Elysium“, die sich derzeit in Limburg vor Gericht verantworten müssen.

Die ZIT leistete aber auch Ermittlungshilfe bei der Identifizierung der Tatverdächtigen, die im baden-württembergischen Stauffen einen Jungen schwer missbrauchten und über das Darknet gegen Bezahlung zum Missbrauch anboten. Die Mutter des Kindes und ihr Lebensgefährte wurden inzwischen vom Landgericht Freiburg zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.

Größte Polizeirazzia gegen organisierte Kriminalität

Auch bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und organisierter Kriminalität verzeichnete die Generalstaatsanwaltschaft Erfolge. So wurde im vergangenen Jahr die bundesweit erste Anklage gegen die mutmaßlichen Initiatoren eines sogenannten Cum-/Ex-Geschäftsmodells wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften um den Dividendenstichtag erhoben.

Auch die bisher größte Durchsuchung seit Bestehen der Bundespolizei mit mehr als 1.500 eingesetzten Beamten im April ging auf ein Ermittlungsverfahren der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft zurück. Es richtete sich gegen insgesamt 56 Beschuldigte, die ein bundesweites Netzwerk aufgebaut haben sollen, um Thailänderinnen und Transsexuelle zur Arbeit in Bordellen nach Deutschland einzuschleusen.

Insgesamt schlossen die hessischen Staatsanwälte im vergangenen Jahr 388.259 Ermittlungsverfahren ab, dabei wurde in fast 27.400 Fällen Anklage erhoben.

Quelle: hessenschau

Sep 02

Neubau für Flüchtlinge in Voesch?

Reimann, Friedhelm (rei)
Dieses Gebäude neben dem Bürgerhaus in Voesch soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Unterkunft ist ohnehin sanierungsbedürftig und daher nicht voll ausgelastet. Foto: Reimann

Die bestehende Unterkunft in St. Hubert mit der Adresse Escheln 100 soll für Neubau abgerissen werden. Der Plan soll nun im zuständigen Fachausschuss vorgestellt werden.

Kempen/St. Hubert. Um eine vereinbarte Quote bei der Bezirksregierung zu erfüllen, muss die Stadt Kempen ein weiteres Wohnhaus für Flüchtlinge bauen. Das geht aber nicht, wie geplant, neben den schon bestehenden zwei Gebäuden am Schmeddersweg. Wie in einem Lärmschutzgutachten im Nachgang festgestellt wurde, ist eine Wohnbebauung dort wegen der Nähe zum Sportplatz gar nicht erlaubt (die WZ berichtete).

Die bestehenden Häuser dürften weiterhin als „Anlagen für soziale Zwecke“ genutzt werden. Die angedachte Umnutzung in sozialen Wohnraum ist aber vom Tisch. Deshalb möchte die Stadt das dritte Flüchtlingshaus nun nicht mehr zwischen Reithalle und Sporthotel am Schmeddersweg bauen.

In der nächsten Sitzung des Sozialausschusses wird Dezernent Michael Klee eine Lösung ins Spiel bringen: Die ohnehin sanierungsbedürftige und deshalb nicht voll ausgelastete Unterkunft in St. Hubert, Escheln 100, soll abgerissen werden. An dieser Stelle soll ein Neubau entstehen. Ein weiteres Haus soll in Tönisberg an der Vluyner Straße gebaut werden.

Diesen Plan hatte die Stadt bereits ins Auge gefasst, weil die Einrichtung am Neuenweg aufgegeben wird. Für die nun geplanten Neubauten in Escheln und Tönisberg sind im Haushalt rund 2,6 Millionen Euro veranschlagt.

Problem: Mietniveau
sei schlicht zu hoch

Mit dem Plan, neue Häuser zu errichten, sieht sich die Stadt laut Vorlage für den Ausschuss weiterhin auf dem richtigen Weg. Die bestehenden Gebäude könnten zum Teil wegen ihres „defizitären baulichen Zustands“ nicht komplett belegt werden. Gleichzeitig komme die Anmietung von Wohnungen nicht infrage. Das Mietniveau in Kempen sei schlichtweg zu hoch.

Und die Forderungen seitens der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg bestehen weiterhin. Die Stadt Kempen hat nach eigenen Angaben mit der übergeordneten Behörde eine Zielvereinbarung getroffen. Denn derzeit erfüllt Kempen die vereinbarte Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen nur zu knapp 59 Prozent (Stand 8. Juli). Um auf 100 Prozent zu kommen müssten noch 137 Menschen in Kempen aufgenommen werden. Die Zielvereinbarung sieht laut Stadt nun eine „Erfüllungsquote im 90-Prozent-Bereich“ vor. Diese soll möglichst in allen Kommunen gelten, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Um schnellstmöglich eine Lösung zu finden, favorisiert die Stadt Kempen das Grundstück in Escheln. Diese „hoch defizitäre“ Einrichtung sei nur noch in einem geringen Umfang belegt. Unmittelbar nach einer politischen Entscheidung könne ein Abriss geplant werden. Das neue Haus soll anhand der bestehenden Pläne für den Schmeddersweg realisiert werden. An dieser Adresse in weitere Planungen einzusteigen, ist aus Sicht der Stadt aus den genannten Gründen nicht mehr sinnvoll. Ein ursprünglich vorgesehener Einstieg in die Wohnplanungen „Kempener Westen“ sei mit Blick auf die Flüchtlingshäuser nicht mehr möglich.

Die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren ist am 11. September um 18 Uhr im Rathaus am Buttermarkt.

Quelle: wz

Sep 02

Horror in Jesolo: Sexueller Übergriff auf 15-Jährige – Schwarzafrikaner in Haft

Jesolo – Ein 15-Jährige ist am Mittwochabend in Jesolo Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Die Jugendliche, die aus der Region Friaul Julisch Venetien stammt, verbrachte in dem Ferienort ihren Urlaub. Die Polizei von Venedig führt die Ermittlungen. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, wurde ein 25-jähriger Tatverdächtiger am Samstag festgenommen.

Die Untersuchung wird von der Staatsanwaltschaft am Jugendgericht geleitet. Die Familienangehörigen haben Anzeige erstattet, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Wie Medien berichteten, war dem Mädchen von seiner Familie erlaubt worden, den Abend gemeinsam mit vier Freunden zu verbringen und zu einem Fest zu gehen.

Irgendwann soll sich die 15-Jährige dann aber von der Gruppe entfernt haben. Ob sie am Strand oder in einem anderen Lokal auf ihren Angreifer gestoßen ist, war vorerst unklar. Den Mann mit Migrationshintergrund soll sie aber schon vorher kennengelernt haben. Zur Tat selbst ist es am Strand gekommen.

Auch die Sanitäter im Krankenhaus von San Donà di Piave im Hinterland von Venedig bestätigten, dass die 15-Jährige Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden war. Auch psychologische Betreuung wurde ihr im Krankenhaus zuteil.

Die Freunde, die die Abwesenheit der Jugendlichen bemerkt hatten, hatten Ausschau nach ihr gehalten. Dabei soll die Gruppe und ein weiterer Passant die Hilferufe des Mädchens gehört haben.

Als die Bekannten das Mädchen wiederfanden, war es bereits zum Übergriff gekommen.

Der Tatverdächtige soll in der Zwischenzeit in einem Beherbergungsbetrieb Unterschlupf gefunden haben und wurde ins Gefängnis gebracht. Mithilfe der Bilder von Überwachungskameras und mehreren Zeugenaussagen konnte er identifiziert werden.

Zum Vorfall und zur Festnahme hat sich auch Innenminister Matteo Salvini auf Facebook geäußert.

https://www.facebook.com/salviniofficial/posts/10156015254198155

Quelle: Südtirolnews

Sep 01

Amsterdam: Afghane mit deutschem Aufenthaltstitel attackiert zwei Menschen

Bei dem niedergeschossenen Verdächtigen handele es sich um einen 19-jährigen Afghanen mit deutscher Aufenthaltserlaubnis. Das teilte die niederländische Polizei mit. Sie schließt einen terroristischen Hintergrund nicht aus.
Quelle: WELT/Isabelle Bhuiyan

Ein 19 Jahre alter Afghane verletzt am Hauptbahnhof in Amsterdam zwei Menschen mit einem Messer.

  • Der Mann wird von der Polizei niedergeschossen, unter den Passanten bricht Panik aus.

  • Er besitzt eine Aufenthaltserlaubnis, die in Deutschland ausgestellt worden ist.

Nach dem Messerangriff auf dem Amsterdamer Hauptbahnhof, bei dem am Freitag zwei Menschen schwer verletzt wurden, führt eine Spur nach Deutschland. Bei dem niedergeschossenen Verdächtigen handele es sich um einen 19-jährigen Afghanen mit deutscher Aufenthaltserlaubnis, teilte die niederländische Polizei am Abend mit. Sie schließt einen terroristischen Hintergrund nicht aus.

Die niederländische Polizei stehe in engem Kontakt mit ihren deutschen Kollegen, teilte ein Polizeisprecher in Amsterdam mit. Ein mögliches terroristisches Motiv werde „ernsthaft erwogen“. Nach Polizeiangaben hatte der junge Mann gegen 12.10 Uhr in einem Tunnel im Westteil des Hauptbahnhofs auf die beiden Menschen eingestochen, bevor die Polizei auf ihn schoss. Die beiden Opfer seien „sehr schwer verletzt“, sagte ein Sprecher. Wie der amerikanische Botschafter in den Niederlanden, Pete Hoekstra, am Samstag mitteilte, sind die beiden Opfer amerikanische Staatsbürger.

Schüsse lösen Panik aus

Die Schüsse lösten Panik unter den Tausenden anwesenden Touristen und Pendlern aus. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Bahnsteige vorübergehend gesperrt und nach zwei Stunden wieder geöffnet. Der Hauptbahnhof liegt im Norden der Amsterdamer Innenstadt. Rund 250.000 Passagiere nutzen den Bahnhof täglich. Die holländische Metropole mit ihrem von Kanälen durchzogenen Stadtzentrum ist ein beliebtes Reiseziel.

Ein Zeuge sagte, ein junger Mann mit einer blutenden Wunde an der Hand sei in sein im Bahnhof gelegenes Blumengeschäft gestolpert. „Kurz darauf hörte ich Schüsse, und ich wusste, dass etwas Schlimmes passiert ist“, sagte Richard Snelders der Nachrichtenagentur ANP. Etwas später habe er einen auf dem Boden liegenden Mann gesehen. Spontan habe er an einen Terroranschlag gedacht. Die Panik im Bahnhof sei groß gewesen.

„Alles ging sehr schnell“, sagte Snelders. Die Polizei habe den Mann mit der Schussverletzung auf Englisch angewiesen „am Boden“ zu bleiben. Später teilte die Polizei mit, der mutmaßliche Täter werde im Krankenhaus verhört.

Im Gegensatz zu Frankreich, Belgien und Deutschland gab es in den Niederlanden bislang keine derartigen Messerangriffe. Am Donnerstag hatten die afghanischen Taliban zu Angriffen auf niederländische Soldaten aufgerufen. Anlass war der inzwischen abgesagte Plan des Rechtspopulisten Geert Wilders, im niederländischen Parlament einen Wettbewerb für Karikaturen des Propheten Mohammed abzuhalten. Wilders und seine Freiheitspartei (PVV) haben mit islamfeindlichen Aktionen bereits wiederholt Proteste von Muslimen heraufbeschworen.

Quelle: welt

Sep 01

Mitarbeiterin mit Messer bedroht

Niedergörsdorf. Im Übergangswohnheim in Niedergörsdorf ist am Donnerstagmittag eine Mitarbeiterin von einem Heimbewohner mit einem Messer bedroht worden.

Eine Mitarbeiterin im Übergangswohnheim in Niedergörsdorf ist am Donnerstag gegen 13 Uhr von einem Heimbewohner mit einem Messer bedroht worden. Der 29-jährige Mann aus dem Iran betrat das Büro der Mitarbeiterin und forderte mit einem Messer in der Hand die Ausstellung eines Schriftstückes von der Frau. Dem kam die Frau nach, woraufhin sich der Mann entfernte. Die Frau wurde nicht verletzt. Die Polizei konnte den Mann vor Ort nicht antreffen und fahndet nach ihm. Eine Strafanzeige wegen Nötigung wurde aufgenommen.

Quelle: maz

Sep 01

Wenn Ihr diesen Mann seht, wählt sofort die 110!

Wer hat diesen jungen Mann gesehen?

Solingen – Ein Patient mit einer ansteckenden offenen Tuberkulose ist von der Isolierstation eines Solinger Krankenhauses verschwunden.

Der 19-Jährige hatte sich aus einem Krankenhaus in Solingen an der Aufderhöher Straße entfernt und ist seitdem nicht zurückgekehrt.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sei der Vermisste nicht nur eine Gefahr für andere, er benötige wegen anderer Krankheiten auch dringend lebensnotwendige Medikamente.

Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 1,70 Meter groß
  • schlanke Statur
  • dunkle Hautfarbe
  • kurze, schwarze, krause Haare
  • hinkt mit dem linken Bein

Zuletzt sei er mit einem grauen Pullover mit V-Ausschnitt, einer Bermuda-Jeans und Badelatsche bekleidet gewesen. Außerdem führte er einen weiß-rosa gemusterten Rucksack mit sich.

Zeugen, die den Mann sehen, sollten den Notruf der Polizei (110) wählen.

Fotos: Polizei Wuppertal

Quelle: Tag24

Sep 01

Hessen greift im Kampf gegen den Terror durch

71 Ermittlungsverfahren gegen islamistische Terroristen wurden im Jahr 2017 eingeleitet (Symbolbild).

Frankfurt – Im Kampf gegen den Terror hat das Land Hessen im vergangenen Jahr 71 Ermittlungsverfahren gegen islamistische Extremisten eingeleitet.

Das sind mehr als sieben Mal so viele wie im Jahr 2016. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) sprach am Freitag in Frankfurt von einem rasanten Anstieg der Eingangszahlen.

Um die Verfahren zu bearbeiten, seien inzwischen vier Staatsanwälte abgestellt. „Entsprechend dieser Zielsetzung haben wir unsere Anstrengungen bei der Bekämpfung extremistisch motivierter Straftaten unvermindert fortgesetzt“, sagte die Ministerin.

In diesem Jahr sind bislang insgesamt entsprechende 29 Verfahren eingegangen.

Quelle: Tag24

Aug 31

Verdächtiger der Messerattacke in Chemnitz war mit zwei Identitäten unterwegs

Am Tatort wurden Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt.

Nürnberg/Chemnitz – Der nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz festgenommene Iraker hat laut einem Medienbericht in seinem Asylverfahren gefälschte Papiere vorgelegt.

Eine Untersuchung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg habe ergeben, dass zwei der von dem Mann vorgelegten Personaldokumente „Totalfälschungen“ seien, berichtete der Spiegel am Freitag. Das Bamf äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Der Iraker kam laut dem Bericht im Oktober 2015 über die Balkanroute nach Deutschland. Weil der 22-Jährige zuvor bereits in Bulgarien als Asylbewerber registriert worden war, hätte er nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Chemnitz bereits im Mai 2016 in das Land abgeschoben werden können. Doch nach Verstreichen einer Frist wurde Deutschland für sein Verfahren zuständig.

Der Spiegel berichtete unter Verweis auf die Asylakte des Mannes weiter, dass der Iraker den Bamf-Mitarbeitern erzählt habe, warum er aus der nordirakischen Provinz Ninive habe fliehen müssen: Er sei dort in ein Mädchen verliebt gewesen und habe Ärger mit dessen Vater und Onkel bekommen. Diese hätten ihn verprügelt und ihn mit einem Messer verletzt. Das Bamf habe seine Angaben jedoch für unglaubwürdig gehalten und den Asylantrag mit Datum vom 29. August 2018 abgelehnt.

Drei Tage zuvor – in der Nacht zum Sonntag – soll der 22-Jährige zusammen mit einem 23-jährigen Asylbewerber aus Syrien bei einer Messerattacke einen 35-Jährigen getötet und zwei weitere Männer verletzt haben (TAG24 berichtete). Nach der Tat zogen überwiegend rechte Demonstranten durch die Stadt und hetzten gegen Ausländer.

Update 17.14 Uhr:

Der nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz festgenommene Iraker hatte sich nach Angaben der Vorsitzenden des Bundestags-Innenausschusses, Andrea Lindholz (CSU), zwei gefälschte Identitäten zugelegt. „Ich weiß, dass er mit zweifach gefälschten Papieren unterwegs gewesen ist und dass sich der Mann zweimal in die Niederlande abgesetzt hat und auch mit zwei Identitäten unterwegs gewesen ist“, sagte Lindholz am Freitag „SWR Aktuell“.

Die CSU-Politikerin sieht Versäumnisse bei der Ausländerbehörde in Chemnitz. Denn obwohl das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Rücküberstellungspflicht bereits am 1. Juni 2016 festgestellt habe, sei diese nicht fristgerecht erfüllt worden.

In der Ausländerbehörde „hätte man innerhalb von sechs Monaten die Rücküberstellung nach Bulgarien vornehmen müssen. Wieso das in den sechs Monaten der Ausländerbehörde Chemnitz nicht gelungen ist, das kann ich heute nicht sagen“, sagte Lindholz.

Fotos: Harry Härtel/Haertelpress

Quelle: Tag24

Aug 31

Dümmer als die Polizei erlaubt: Dieb klaut Handy und schießt Selfie

Der Mann übergab das Handy der Polizei, nun wird gegen ihn ermittelt. (Symbolbild)

Friedrichshafen – Ein mutmaßlicher Handydieb hat in Baden-Württemberg die technischen Fähigkeiten des Geräts unterschätzt – und die Eigentümerin mit einem Selfie auf seine Spur gebracht.

Der 26-jährige Syrer soll das 700 Euro teure Smartphone am Mittwoch in Friedrichshafen in einem Zug an sich genommen haben, nachdem eine 29 Jahre alte Ukrainerin es dort liegen gelassen hatte, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Was er nicht ahnte: Ein Selfie, das er von sich machte, landete über den Onlinespeicher bei der Eigentümerin. Dadurch hatte die Bundespolizei ein Fahndungsfoto.

Am Ende erkannte die 29-Jährige den mutmaßlichen Dieb am Donnerstag am Bahnhof selbst wieder. Er übergab das Telefon der Bundespolizei. Gegen den Mann wird jetzt wegen Diebstahls ermittelt.

Quelle: Tag24

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge

Close