Aug 10

Grenzkontrollen: Endstation Pyrenäen – Frankreich reagiert hart auf Flüchtlingsroute durch Spanien

Flüchtlinge in Granada
Viele Migranten wollen von Spanien nach Frankreich – doch die Kontrollen werden immer schärfer.
(Foto: action press)

Seit mehr Migranten aus dem Süden kommen, kontrollieren die Franzosen systematisch das Grenzgebirge. Die angewandte Praxis ist zum Teil rechtswidrig.

Paris, MadridDie neue spanische Regierung war erst wenige Tage im Amt, als sie Anfang Juni im europäischen Migrationsstreit ein Zeichen setzte: Premier Pedro Sánchez ließ das Rettungsschiff „Aquarius“ mit gut 600 Flüchtlingen an Bord in den Hafen von Valencia einlaufen, nachdem andere Länder – allen voran die italienische Regierung – sich geweigert hatten, die Not leidenden Menschen aufzunehmen.

Es war ein Akt der Solidarität – erstaunlich auch deshalb, weil Spanien mit seiner langen Mittelmeerküste inzwischen selbst größtes Ziel von Einwanderern geworden ist. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Italien seine Häfen und Grenzen vollständig abgeriegelt hat.

Im Gespräch mit dem Handelsblatt attackiert Spaniens Außenminister Josep Borrell jetzt diese „brutale Abschottungspolitik“: Italiens „Innenminister Matteo Salvini macht eine Politik nicht nur auf Kosten Spaniens, sondern auf Kosten ganz Europas“. Borrell fordert eine „einheitliche solidarische EU-Politik, die die Flüchtlingsströme ordnet“. Wenn nicht alle Länder mitzögen, müsse „eine kleine Koalition von Ländern um Deutschland, Frankreich und Spanien vorangehen“.

Frankreich reagiert bereits auf die Entwicklung in Spanien. Drei massige Polizisten und eine etwas kleinere Kollegin schlendern langsam durch den Gang des Hochgeschwindigkeitszuges. Die Gespräche im TGV von Barcelona nach Paris werden leiser. Die Blicke der mit Pistolen und Gasflaschen bewaffneten Sicherheitskräfte lassen wenig Zweifel: „Für uns ist potenziell jeder verdächtig“, sagen sie.

Kontrolliert wird aber nur, wer eine dunklere Hautfarbe und ärmliche Kleidung hat. „Contrôle au faciès“, Kontrolle nach dem Aussehen heißt das in Frankreich und ist verboten – eigentlich.

Doch die Lage an der spanisch-französischen Grenze hat sich verändert, seit Spanien für politische Flüchtlinge und Armutsmigranten wichtigstes Tor und Durchgangsroute nach West- und Nordeuropa geworden ist. Die Flüchtlingsroute verlagert sich derzeit nach Südwesteuropa.

In den ersten sieben Monaten des Jahres gelangten nach Angaben des spanischen Innenministeriums insgesamt 25.200 Menschen über das Meer oder die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in das Königreich, mehr als nach Griechenland und Italien. Das ist so viel wie im gesamten vergangenen Jahr – und auch da hatte sich die Zahl der Migranten bereits verdoppelt.

Viele von ihnen bleiben nicht in Spanien, sondern ziehen nach Norden. Dort treffen sie auf den geballten Widerstand der französischen Sicherheitskräfte. So, wie sie die italienische Grenze abzuriegeln versuchen, soll nun auch die Passage über die Pyrenäen versperrt werden.

Auch die Bundesregierung ist alarmiert

Während sich Bundesinnenminister Horst Seehofer noch über die Lage an der österreichischen Grenze ereifert, hat sich der Fokus verlagert. Auch die Bundesregierung ist inzwischen alarmiert und schließt nicht aus, „Schleierfahndung und Kontrollen“ an der deutsch-französischen Grenze zu verstärken. „Wir befürchten, dass sich viele Migranten auf den Weg nach Frankreich, den Beneluxländern und Deutschland machen könnten“, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Helmut Teichmann, der „Bild am Sonntag“.

Dabei sind die aktuellen Zahlen wesentlich niedriger als zu den Hochzeiten der Mittelmeerroute. Dennoch reagiert Paris sofort. Frankreich bedient sich einer Praxis, die Hilfsorganisationen als illegal ansehen: „Die Polizei missbraucht die Mechanismen der Anti-Terror-Gesetze, um Migranten aufzuspüren und schon an der Grenze abzuweisen“, sagt Rafael Flichman von der Nichtregierungsorganisation Cimade. „88 Prozent der Insassen in der Migranten-Haftanstalt in Perpignan wurden an der Grenze verhaftet“, ergänzt seine Kollegin Marine de Haas.

Der Transport in eines dieser „Centres de Rétention Administrative“ dient der Grenzpolizei nicht zuletzt als Abschreckung. Seit Präsident Emmanuel Macron vor wenigen Tagen ein neues Asylgesetz durchgebracht hat, können Personen ohne Aufenthaltstitel, die auszuweisen sind, bis zu 90 Tage in einem dieser Zentren festgesetzt werden. Vorher waren es nur 45 Tage.

Die Zahl derer, die an der Grenze zu Spanien sofort abgewiesen werden, ist in jüngster Zeit massiv gestiegen. 2015 waren es 154, ein Jahr danach bereits 41-mal so viele (6330). Und 2017 kletterte die Zahl der Ausgesperrten weiter auf 9170.

Die französischen Politiker reden nicht über diese Zahlen. Rund um die Entwicklung an der Grenze wird eine merkwürdige Geheimnistuerei betrieben. Die zuständige Grenzpolizei PAF verweigert die Herausgabe von Daten, die man in Deutschland problemlos erhält.

Kritik von Hilfsorganisationen

Die Präfektur in Perpignan, verantwortlich für Migranten im Département östliche Pyrenäen, behauptet gar: „Uns liegen keinerlei Informationen vor.“ Was nicht der Wahrheit entspricht, denn die Präfektur ist nicht nur zuständig für Asylanträge. Die Grenzpolizei muss sich auch mit ihr abstimmen, wenn sie aktiv wird.

Die übermäßige Diskretion hat einen politischen Zweck. Die Behörden wollen den Eindruck vermeiden, dass Frankreich vermehrt zum Ziel der ungesteuerten Zuwanderung wird. Man schweigt – und handelt.

Vor allem die sofortige Zurückweisung an der Grenze trifft auf die Kritik der Hilfsorganisationen. Sie werfen der Polizei vor, gesetzliche Vorschriften zu missachten. „Jeder hat zumindest das Recht auf einen Tag Aufenthalt, an dem er sich um rechtlichen Beistand bemühen kann“, macht de Haas geltend. Das werde einfach ignoriert.

Handelt es sich um Asylsuchende, müssten die Sicherheitskräfte sie einreisen lassen. Erst dann können sie prüfen, ob die Personen bereits in Spanien registriert wurden. Ist das der Fall, haben die Franzosen das Recht, vom südlichen Nachbarn die Rücknahme zu verlangen. Anschließend könnten sie die Menschen zurückschicken. Doch Frankreich zieht es vor, die Einreise zu verhindern.

Der größte Teil der an der Grenze Aufgegriffenen wird aus Bussen, Zügen oder Autos gezogen und sofort abgewiesen. In Irún an der Atlantikküste oder in Le Perthus am Mittelmeer, den wichtigsten Verkehrsachsen, sieht man sie auf den Straßen herumirren. Spaniens Außenminister Josep Borrell wehrt sich grundsätzlich gegen innereuropäische Kontrollen, weil sie die Vorteile des Schengener Abkommens zunichte machten und sich „an der Grenze der Legalität“ bewegten.

Gemeinsamer Schutz der Außengrenzen

Bislang hat Spanien dennoch das Vorgehen des Nachbarn toleriert. „Es gibt eine lange Tradition der polizeilichen Zusammenarbeit“, erläutert ein französischer Diplomat. Die gehe zurück auf den Kampf gegen die baskische Terrororganisation Eta. Das macht Frankreich sich zunutze und spannt Spanien in seine eigenen Bemühungen zur Abschottung ein.

Doch gibt es noch einen anderen Grund, über den bislang nicht geredet wurde: Frankreich hilft Spanien beim Schutz seiner Außengrenze. „Wir haben gemeinsam mit Marokko verhandelt“, sagt der Diplomat. Der nordafrikanische Staat brauche Fahrzeuge, Kameras, alles mögliche Gerät, um der neuen Flüchtlingsströme im Auftrag der EU Herr zu werden.

„Vorletzte Woche haben wir uns geeinigt und konkrete Vorschläge an die EU-Kommission weitergeleitet“, erläutert der Franzose. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Marokko und Tunesien 55 Millionen Euro Nothilfe zugesagt, damit sie ihre Grenzen besser schützen können.

Schleuser bieten inzwischen Dienste für den Weg von Marokko nach Spanien an, sagt die EU-Grenzschutzorganisation Frontex. „Wenn solche Netzwerke existieren, dann zieht das Migranten an.“ Die spanische Regierung bringt Ankömmlinge inzwischen in Turnhallen und Schulen unter, weil die regulären Aufnahmekapazitäten nicht reichen.

Ob Spanien die französische Praxis der Grenzkontrollen und des sofortigen Zurückschickens noch lange dulden wird, ist deshalb die Frage. Ähnlich wie Italien könnte auch Spanien der Regierung in Paris sagen: Europäische Werte hochzuhalten ist gut. Aber einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen ist noch besser.

Quelle: Handelsblatt

Aug 10

Flegelsexattacke durch Asylantenmob in Lübben – SPD Bürgermeister spielt alles herunter

Eine Frau wird attackiert. Credits: Youtube

Am Mittwoch kam es wieder einmal zu einer der zahlreichen Vergewaltigungsattacken durch arabische Armutsasylanten. Obwohl statistisch vor allem Afrikaner und Moslems überfallsartig in Deutschland vergewaltigen, nennt der Bürgermeister die dreiste Flegelattacke einen „bedauerlichen Einzelfall“

Drei 28, 31 und 34 Jahre alte Frauen waren kurz nach Mitternacht am Mittwoch im Bereich der Spreelagune mit Fahrrädern unterwegs. Dort wurden sie von zwei Armutsarabern nach Zigaretten angesprochen. Unvermittelt griff ein 19 Jahre alter Asylbewerber aus Afghanistan an den Kopf der 31-Jährigen und zwang ihr einen Kuss auf. Die 28-jährige Frau ging dazwischen, wurde aber sofort von einem 25-jährigen afghanischen Asylbewerber von hinten angegriffen, gewürgt und weggezogen.

Kopf gedreht, Hals gewürgt und verprügelt – aus dem nichts heraus attackiert und befummelt

Erst mit einem Tritt der Frau gegen den Angreifer konnte dem Ganzen ein Ende gesetzt werden und die Frauen konnten sich entfernen. Sofort alarmierte Polizeibeamte stellten im Rahmen der Nahbereichsfahndung beide Tatverdächtigen Asylanten. Der 19-Jährige versuchte vergeblich zu fliehen, der 25-Jährige griff einen Beamten an und schlug auf ihn ein. Der Polizist verletzte sich bei der Abwehr und wurde anschließend medizinisch versorgt.

Auf die Polizeibeamten auch noch eingeprügelt und verletzt – reichlich Drogen und Suff im Spiel – wie so oft

Die Asylbewerber standen unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurden sie in Gewahrsam genommen. Beweissichernde Blutproben wurden angeordnet. Weitere Ermittlungen wegen der sexuellen Nötigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte führt die Kriminalpolizei.

Bloß ein „bedauerlicher Einzelfall“ – abgedroschenes SPD- Wortjargon und Realitätsverweigerung – deswegen wählt diese Partei kaum noch jemand

Hartnäckig bedient der tiefrote SPD Bürgermeister Lars Kolan abgedroschene Wortphrasen die 2015 erfunden wurden, aber statistisch widerlegt sind. Längst ist herausgekommen, dass arabische und afrikanische Armutsmigranten onanieren öffentlich, morden und vergewaltigen was das Zeug hält, selbst bettlägerige Rentner und Kleinkinder werden geschändet. Doch der SPD und den Altparteien sind ihre Bürger total egal.

Quelle: Truth24.net

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Aug 09

Tat gefilmt Bergedorfer (24) gefoltert und vergewaltigt

Die Männer sollen ihre Tat mit einem Smartphone aufgenommen haben (Symbolfoto),
Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Ein Mann wird in seinem Haus in Bergedorf überfallen. Die Angreifer schlagen, treten und vergewaltigen ihn und filmen ihre Tat mit dem Handy. Anschließend rauben sie ihr Opfer auch noch aus. Jetzt stehen die mutmaßlichen Täter vor Gericht.

Es war der 4. Februar gegen ein Uhr nachts, als die Angeklagten Mustafa H. (35), Dustin E. (19), Ulas E. (31) zu der Wohnung von Aya H. (25) in Bergedorf gefahren sein sollen. Aya H. ist die Schwester des Angeklagten Mustafa H. und laut Anklage in den Plan eingeweiht gewesen.

Die Angeklagten sollen Sturmhauben und schusssicheren Westen getragen haben, zudem mit Panzertape und Handschellen ausgestattet und mit Schreckschusswaffen und einem Elektroschocker bewaffnet gewesen sein. An der Tür gaben sie sich laut Anklage als hilfsbedürftige Nachbarn aus. Tim S.  (Name geändert), der damalige Freund von Aya, fiel darauf herein und öffnete.

Vergewaltigung mit Handy gefilmt

Sofort fielen die Männer laut Anklage über ihr Opfer her. Demnach brachten sie den 24-Jährigen zu Boden, fesselten ihn und schlugen und traten minutenlang auf ihn ein. Dabei bedrohten sie Tim S. mit einer Schusswaffe und einem Küchenmesser. Anschließend führten sie gewaltsam sexuelle Handlungen an dem Opfer durch und filmten die Tat mit einem Handy.

Laut Anklage klauten sie ihrem Opfer noch 200 Euro und flüchten mit dessen Mobiltelefon sowie EC-Karte. Das Motiv für die brutale Tat ist unklar. Es heißt, dass das Opfer die Schwester des Angeklagten nicht gut behandelt haben soll. Möglicherweise handelte es sich bei der Aktion um einen Racheakt.

Einem der Angeklagten, Dustin E., wird zudem vorgeworfen, am 7. Juli 2017 um kurz nach Mitternacht bei den G20-Krawallen eine Glasflasche auf Polizisten geworfen zu haben. Die drei Männer und Aya H. müssen sich ab Mittwoch vor der Großen Strafkammer wegen schweren Raubs, Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

 

Quelle: mopo

Aug 09

Prozessauftakt: Türke soll Ex-Chef aus Rache versucht haben anzuzünden

Symbolbild. Foto: dpa

Hildesheim/Beverungen (dpa/lni). Ein Mann fühlt sich von seinem Chef aus dem Job gemobbt, es folgen Morddrohungen, Nachstellungen und schließlich ein heimtückischer Anschlag. Weil er den Ex-Vorgesetzten mit Benzin übergossen hat und womöglich verbrennen wollte, steht der 42-Jährige nun vor Gericht.

Weil er versucht haben soll, seinen früheren Vorgesetzten mit Benzin anzuzünden und qualvoll zu töten, steht ein 42-Jähriger seit Mittwoch vor dem Landgericht Hildesheim. Er muss sich wegen versuchten heimtückischen und grausamen Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Grund für die Tat soll gewesen sein, dass der 42-Jährige seinen Ex-Chef für den Verlust seiner Arbeit verantwortlich machte. »Es hat mich einfach vollkommen aus der Bahn geworfen«, sagte der unter Alkohol- und Drogenproblemen leidende Angeklagte zu Prozessbeginn. Er räumte das Geschehen ein, betonte aber, dass er nur das Auto seines Ex-Kollegen in Brand setzen wollte.

Der Angeklagte aus Beverungen im Kreis Höxter erklärte, dem 47-Jährigen in den frühen Morgenstunden des 20. Februar vor dessen Haus in Lauenförde an der Weser aufgelauert zu haben. Als der Ex-Chef sein Auto aus der Scheune holen wollte, habe er sich von hinten angeschlichen und ihn mit etwa drei Litern Benzin übergossen – laut Anklage mit dem Ziel, den Mann in Brand zu setzen. Der 42-Jährige indes sprach von einer Reflexreaktion, das Aufeinandertreffen in der Scheune sei anders abgelaufen, als von ihm geplant. Dem Opfer gelang es, den Angreifer zu Boden zu bringen und zu Nachbarn zu flüchten. Der Mann wurde am Tatort festgenommen.

Zuvor Bewährungsstrafe für Morddrohungen

Vor Gericht schilderte der Angeklagte, wie hart ihn der aus seiner Sicht ungerechtfertigte Verlust seiner langjährigen Arbeit traf, die ihm nach einer langen Zeit von Suchtproblemen und Gefängnisaufenthalten Stabilität brachte. Sein ehemaliger Vorgesetzter bei einer örtlichen Fensterbaufirma habe ihn lange schikaniert und schließlich seine Entlassung eingefädelt, damit der Schwiegersohn des stellvertretenden Vorgesetzten eine Festanstellung bekommen kann. Das zu diesen Anschuldigungen befragte Opfer sprach zwar von »Diskrepanzen« und »Diskussionen« mit dem Angeklagten, hielt sich aber mit konkreten Aussagen zu der behaupteten Intrige zurück.

Vor dem gescheiterten Brandanschlag hatte der Angeklagte den Versandleiter seines ehemaligen Arbeitgebers bereits mit Morddrohungen und einem Erpressungsversuch massiv unter Druck gesetzt. Dafür wurde er bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ein Auftragskiller sei auf ihn angesetzt, er müsse kündigen oder eine hohe Geldsumme zahlen, lautete die Drohung, die bei dem Opfer nachhaltig Eindruck hinterließ. Acht Wochen konnte er danach nicht zur Arbeit.

Zögerlich zur Rückkehr überredet

Nach Straftaten und Suchtproblemen schon im jugendlichen Alter war der in Gelsenkirchen geborene Angeklagte als 22-Jähriger in die türkische Heimat seiner Eltern abgeschoben und dort gleich zum Militärdienst verpflichtet worden. Anschließend arbeitete er im Tourismus in der Nähe von Antalya und ließ sich von seiner späteren Frau, einer deutschen Touristin, nur zögerlich zur Rückkehr nach Deutschland überreden.

Nun sei sein wichtigstes Ziel, wieder normal für seine Familie sorgen zu können, erklärte der Angeklagte, der das Unrecht seines Tuns einräumte. »Ich sitze zu Recht hier, ich habe Strafe verdient.« Ausschlaggebend für deren Höhe wird sein, ob das Gericht der Schilderung Glauben schenkt, er habe nur das Auto, nicht seinen Ex-Kollegen in Brand stecken wollen.

Quelle: Westfalen Blatt

Aug 09

Brennpunkt neben dem Schulzentrum? Mordversuch in Geretsrieder Asylheim

Dramatische Szenen spielten sich in der Asylbewerberunterkunft am Schulzentrum.
© Sabine Hermsdorf-Hiss

Ein angetrunkener Nigerianer wirft ein Fahrrad durchs Fenster. Ein Afghane schlägt im Rausch einen Polizisten nieder. Zuletzt wird bekannt: Ein 25-jähriger Afghane soll versucht haben, seine schwangere Ehefrau zu erwürgen. Hat sich die Asylbewerberunterkunft am Geretsrieder Schulzentrum zu einem Brennpunkt entwickelt?

Geretsried – Verantwortlich für das Gemeinschaftsquartier, in dem aktuell rund 200 Personen leben, ist die Regierung von Oberbayern. Laut Pressesprecherin Verena Gros könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt „keine abschließende Aussage“ zu den genannten Vorfällen treffen. Einerseits würden unterschiedliche Konstellationen vorliegen. Andererseits seien weitere Behörden einbezogen, und die Vorgänge würden zudem polizeilichen Ermittlungsverfahren unterliegen. „Die Regierung von Oberbayern befindet sich in Prüfung und Abstimmung mit den weiteren Stellen, wie der zuständigen Ermittlungsbehörde, den Kreisverwaltungsbehörden und der Flüchtlings- und Integrationsberatung“, teilt Gros auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Die Interessen der Anwohner würden bei den Abstimmungen mit den weiteren Stellen „selbstverständlich“ mit einbezogen.

Die Pressesprecherin ergänzt, dass die Asylbewerberunterkunft an der Jahnstraße vor einiger Zeit in die Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften“ aufgenommen wurde. Es gebe eine eigene Gewaltschutzkoordinatorin; sie sei zusätzlich zum Unterkunftspersonal und der Flüchtlings- und Integrationsberatung regelmäßig vor Ort. Gleiches gelte für den zuständigen Unterkunftskoordinator der Regierung von Oberbayern.

Zufrieden mit dem Sicherheitsdienst

Ebenfalls greifbar ist ein Sicherheitsdienst – die „RD Solutions Security Services“, der seit April 2017 in der Gemeinschaftsunterkunft im Einsatz ist. Diesen hatten wie berichtet besorgte Schülereltern gefordert. „Pro Schicht setzt dieser seit Anfang Juli 2018 jeweils drei Personen ein.“ Mit dem Sicherheitsdienst sei die Regierung von Oberbayern zufrieden. Die Pressesprecherin: „Die Zusammenarbeit aller Beteiligten verläuft gut. Zudem konnten in der Vergangenheit keine größeren Zwischenfälle festgehalten werden.“

Der mit Abstand dramatischste Zwischenfall hat sich am 29. Juli ereignet. Ein 25-jähriger Afghane soll in der Unterkunft seine schwangere Ehefrau geschlagen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Der Mann wurde am Montag festgenommen. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt – der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Erkenntnisse, wie lange der Beschuldigte schon in Deutschland lebt, gibt es noch nicht, berichtet Andrea Mayer, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II, auf Nachfrage unserer Zeitung. Als Mordmerkmale legen die Anklagevertreter „Heimtücke und sonstige niedrige Beweggründe“ zugrunde. Zu den näheren Umständen der Festnahme des 25-Jährigen durch Einsatzkräfte der Operativen Ergänzungsdienste Weilheim, so Mayer, „können keine Angaben gemacht werden“.

Polizei hat ein Auge auf die Unterkunft

Die Stadt Geretsried wollte sich am Mittwoch nicht zu den Vorfällen äußern. Die Geretsrieder Polizei hat laut Dienststellenleiter Franz Schöttl „ein besonderes Auge auf die Asylbewerberunterkunft. Besorgte Bürger können jederzeit die Polizei unter der 110 anrufen“.

Quelle: merkur

Aug 09

Moers: 21-jähriger Afghane verletzt Praxis-Inhaber

Symbolbild. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Ein Zuwanderer aus Afghanistan randalierte am Dienstagmorgen in einer Massagepraxis und einer Apotheke.

Moers (rei) Ein 21-jähriger Afghane betrat am Dienstag gegen sieben Uhr eine Praxis für Rehabilitation und Massage an der Steinstraße. Ohne Vorwarnung griff er den an der dortigen Rezeption sitzenden 62-jährigen Inhaber an. Dabei schlug er diesem mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht und trat auf ihn ein. Nachdem der Besitzer den Angreifer vor die Tür schieben konnte, rannte dieser aus dem Gebäude zur angrenzenden Apotheke. Dort zerstörte er die gläserne Eingangstür und drang in die Räume ein. Dort zerstörte er ebenfalls die Glastür zum Medikamentenschrank und flüchtete in Richtung Uerdinger Straße. Dort konnten ihn schließlich Polizisten vorläufig festnehmen.

Da der Mann offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand, ordnete eine Staatsanwältin die Entnahme einer Blutprobe an. Die Richterin verfügte am Mittwoch Untersuchungshaft.

Quelle: rp-online

Aug 09

18-jähriger Asylbewerber soll versucht haben, Pädagogin zu vergewaltigen

Der Flüchtige konnte wenige Tage nach der Tat geschnappt werden (Symbolfoto).

Aschaffenburg – Wegen dem Verdacht einer versuchten Vergewaltigung, sitzt ein 18-Jähriger seit Dienstag in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll der Asylbewerber Ende letzter Woche versucht haben eine Pädagogin zu vergewaltigen.

Diese war gerade in der Flüchtlingsunterkunft, als der junge Mann sie gegen 10.30 Uhr erst gegen ihren Willen sexuell belästigt hätte und dann auch noch versucht haben soll, die Frau zu vergewaltigen.

Zum Glück konnte die Pädagogin die Attacke abwehren und blieb dabei unverletzt.

Der 18-Jährige floh daraufhin, konnte jedoch den Tatverdächtigen am Montag in einem Stadtteil antreffen und festnehmen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde der Asylbewerber danach einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt.

Aktuell sitzt der junge Mann in Untersuchungshaft.

Das Alter der Frau sowie der genaue Grund, warum sie sich in der Flüchtlingsunterkunft befand, sind noch unklar. Ein Polizeisprecher war nicht zu erreichen.

Quelle: Tag24

Aug 09

„Wasserbomben-Gate“ in der Nachbarstadt: 42-Jähriger befürchtete Anschlag

Symbolbild (Pixabay, roegger)

Er trat offenbar eine riesen Welle in den sozialen Medien los – am Ende war alles harmlos.

Mit Wasser gefüllte Luftballons haben am gestrigen Dienstagabend (07. August) in Soest für viel Aufregung gesorgt: Gegen 21:20 Uhr hatten zunächst Unbekannte die Kunststoffverkleidung eines Balkons an einem Mehrfamilienhause beschädigt.

Die Bewohner des Hauses in der Arnsberger Straße waren in Sorge. Ein 42-jähriger Türke hatte gar einen Anschlag auf sein Leben befürchtet und dieses sofort über die sozialen Netzwerke verbreitet.

„Tatsächlich handelte es sich nach den polizeilichen Ermittlungen um das Werfen von Luftballons, die mit Wasser befüllt waren. Dabei wurde die Kunststoffverkleidung beschädigt. Am Tatort fanden die Beamten die zerplatzten Luftballons und Wasserreste“, berichtet die Polizei Soest.

Die Ermittlungen führten die Beamten zu einem 21-Jährigen aus Bad Sassendorf, der sich am Jahnstadion mit Freunden zu einer „Wasserbomben-Schlacht“ getroffen hatte. Die jungen Leute bewarfen sich gegenseitig, die mit Wasser gefüllten Luftballons flogen dabei auch in Richtung des Hauses und des Sportplatzes.

„Dabei wurde offenbar auch die besagte Balkonverkleidung getroffen und beschädigt. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde gefertigt“, so Polizeisprecher Frank Meiske von der Soester Polizei. „Die Plastikverkleidung war aber bereits zuvor leicht beschädigt und etwas brüchig.“

Auch auf Twitter zog der Vorfall größere Kreise:

 

Quelle: Rundblick Unna

Aug 09

Algerier belästigt Holländerin im ICE sexuell – ohne Ticket fuhr er sowieso

Symbolbild. Credits: Bundespolizei

Frankfurt. Der Flegelaraber konnte seine Finger nicht bei sich lassen, er wollte auch mal ran, nur sie wollte nicht. Dann folgten unflätigste Beleidigungen

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd durch den Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt am Main nahm die Bundespolizei am Abend des 6. August einen 28-jährigen Algerier fest. Dieser soll im Intercity Express von München nach Münster (Westfalen) zunächst eine 26-jährige Niederländerin am Arm gestreichelt haben. Als diese ihren Unmut über diese Behandlung zum Ausdruck brachte, beleidigte er die Frau nach Zeugenangaben als „Hure“ und „Schlampe“ und drohte ihr mit der Faust.

Er beleidigte die Frau als „Hure“ und „Schlampe“ und drohte ihr mit der Faust.

Mitreisende beobachteten den Vorfall und alarmierten umgehend die Bundespolizei. Als diese den mutmaßlichen Straftäter am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens in Empfang nehmen wollte, flüchtete dieser zunächst aus dem einfahrenden Zug, konnte aber noch auf dem Bahnsteig gestellt werden. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann in der Vergangenheit bereits wegen Eigentums- und Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war. Da der Algerier darüber hinaus ohne gültigen Fahrschein unterwegs war, leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen ein.

Quelle: Truth24.net

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Aug 09

Drei Täter vor Jugendrichter verurteilt: Syrer rauben Waffenladen auf der Webergasse in Dresden aus

Khaled A. (17) hat nicht nur den Waffenladen ausgeräumt. Laut Anklage prügelte er sich auch mit Polizisten, sperrte seine Betreuer ein, drohte und klaute. Gegen ihn wird weiterverhandelt.

Jugend-Gang klaute komplettes Waffenlager. Dresden – Die Tat war so dreist wie dilettantisch: Vier junge Syrer räumten im März mit viel Krach den Waffenladen an der Webergasse aus. Nur Minuten später wurden die Täter samt Beute geschnappt. Am Mittwoch hockte das Quartett vorm Jugendrichter, drei davon wurden verurteilt.

Adel A. (20), Mustafa S. (17), Khaled A. (17) und ihr Kumpel, der jüngste der Bande mit 15 (!) Jahren, zogen sich weiße Masken über. Khaled und Mustafa droschen mit Hämmern auf die Scheibe ein, die anderen standen Schmiere.

Adel A. (20) war unfassbar erleichtert, als der Richter eine Bewährungsstrafe für ihn und seine Mitangeklagten verkündete.
Adel A. (20) war unfassbar erleichtert, als der Richter eine Bewährungsstrafe für ihn und seine Mitangeklagten verkündete.

Aus dem Laden griffen sie sich 58 Luftdruck- und Softairwaffen. Alle sogenannte Anscheinswaffen – für den Laien nicht zu unterscheiden, ob die MP echt oder unecht ist. Dazu 43 Messer, Schlagstöcke und Elektroschocker. Wert: 12.069,25 Euro.

Minuten später fasste die Polizei die Gang: Khaled, der die Idee hatte, sitzt bis heute in U-Haft. Adel und Mustafa kamen in spezielle Jugend-Unterkünfte, in denen die Regeln fast so streng sind wie in U-Haft.

Der Jüngste durfte zwar heim, bekam aber – das kam im Prozess heraus – mit seinem Vater daheim mächtig Ärger. Alle gestanden im zum Teil nichtöffentlichen Prozess den Waffenklau.

Man habe die Teile verkaufen, manche behalten wollen.

Knallharte Bewährungsauflage: Mustafa S. (17) muss seinen Schulbesuch jetzt beim Richter regelmäßig nachweisen, sonst droht ihm Knast.
Knallharte Bewährungsauflage: Mustafa S. (17) muss seinen Schulbesuch jetzt beim Richter regelmäßig nachweisen, sonst droht ihm Knast.

Gegen Khaled, dem weitere Taten vorgeworfen werden, wird weiter verhandelt. Die anderen drei bekamen Haftstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr.

„Unfassbar, wie junge Männer, die aus einem Land kommen, in dem es drunter und drüber geht, die aber aus guten Elternhäusern kommen, hier Läden ausräumen! Sie haben ihren ehrlichen Landsleuten hier einen Bärendienst erwiesen“, schimpfte Richter Markus Vogel in der Urteilsbegründung.

Aber: „Wir sind ein Rechtsstaat und sie haben sich ihre Bewährungen verdient.“

Tatsächlich haben sich zumindest die drei nun Verurteilten seit der Festnahme mächtig ins Zeug gelegt, gehen zur Schule, leisten gemeinnützige Arbeit. „Wir erwarten von ihnen ein geordnetes Leben, sonst Knast oder Abschiebung!“, so Richter Vogel am Ende.

Schnelle Strafe – Ein Kommentar von Steffi Suhr

Geht doch! Im März brachen Jugendliche in einen Waffenladen ein. Gestern bekamen sie ihre Strafen. Zwischen Tat und Urteil lagen fünf Monate. Die Justiz kann, wenn sie will. Möglich, dass ein Waffenklau ob der omnipräsenten Terrorgefahr besondere Priorität hatte. Aber so – und nur so – funktioniert das hier angewandte Jugendstrafrecht. Das vor allem vom Erziehungs-Charakter ausgeht.

Wie oft werden jugendliche Täter – übrigens deutsche ebenso wie Ganoven aus aller Herren Länder – aufgegriffen, nach der Personalienaufnahme wieder heimgeschickt. Das aber setzt komplett die falschen Zeichen. An die Täter übrigens genauso wie an Opfer, Fahnder und Bevölkerung.

Allein die Akte Khaled, einer der Angeklagten, zeigt, wohin das führt: Acht Mal war der junge Mann massiv aufgefallen. Aber Anzeigen blieben folgenlos.

Teil der Beute: Derlei "Anscheinswaffen" sind für den Laien nicht von einer scharfen Waffe zu unterscheiden.
Teil der Beute: Derlei „Anscheinswaffen“ sind für den Laien nicht von einer scharfen Waffe zu unterscheiden.

Ein ganzes Jahr lang passierte nichts, trieb Khaled weiter sein Unwesen. Erst als er beim Waffenklau erwischt wurde, kam er endlich in U-Haft, was ihn nachweislich beeindruckte. Und plötzlich gab es auch eine Anklage wegen all der anderen bösartigen Vorfälle.

In die Glaskugel schauen kann niemand. Aber wenn Khaled zeitiger das Gesetz, nach dem er sich hier zu richten hat, gespürt hätte, wäre er vermutlich nicht auf die irre Idee gekommen, mit Kumpels den Waffenladen auszuräumen.

Anders war das bei den drei gestern Verurteilten: Die konnten dem Richter schon vorweisen, was sie daraus gelernt haben, nachdem die Justiz sie auf frischer Tat „dingfest“ machte. Das führte schließlich sogar zu Bewährungen für die jungen Männer. Eine Chance, die sie in einem Rechtsstaat verdient haben. Und hoffentlich auch nutzen.

Aus diesem Geschäft räumten die Täter jede Menge Waffen.
Aus diesem Geschäft räumten die Täter jede Menge Waffen.

Quelle: Tag24

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