Jul 30

Wohnungsnot in Baden-Württemberg – Land fordert Zugriff auf Grundstücke

Eigentümer fürchten, zum Bau von Wohnungen auf Garten- und Grünflächen gezwungen zu werden. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Das Land fordert in Ausnahmefällen eine Zugriffsmöglichkeit der Gemeinden auf Privatgrundstücke. Eigentümer sind verärgert und fürchten eine Bauverpflichtung selbst auf Gartengrundstücken.

Stuttgart – Die Empörung der Haus- und Grundstücksbesitzer ist groß. Der Grund: Erneut macht die Politik Vorschläge, die aus Sicht von Eigentümern einen Eingriff in deren Rechte bedeuten würden. Nachdem die Landeshauptstadt Stuttgart vor Kurzem ein Zugriffsrecht auf leer stehende Wohnungen gefordert hatte (unsere Zeitung hatte exklusiv berichtet), spricht sich das Wirtschaftsministerium nun für ein Zugriffsrecht der Kommunen auf Privatgrundstücke im Innenbereich der Städte aus. Das geht aus einem internen Dokument des Ministeriums hervor, welches unserer Zeitung vorliegt. Hintergrund der Forderung: Das Land will Bauland für neue Wohnungen aktivieren.

Bei dem Dokument handelt es sich um ein Papier, in dem das Ministerium Vorschläge zur Verbesserung des Bauplanungsrechts vorstellt. Das Ministerium spricht davon, eine sogenannte „Innenentwicklungsmaßnahme (IEM)“ einzuführen. Die Idee: „gezielte Aktivierung innerörtlicher Brach­flächen und Baulücken“. Das Ministerium erhofft sich davon, „die Mitwirkungsbereitschaft von Eigentümern zu erhöhen“.

In der Realität soll die Maßnahme folgendermaßen angewendet werden: Nachdem die jeweilige Kommune innerörtliche Flächen für den Bau neuer Wohnungen ausgewählt hat, folgt ein Bebauungsplan inklusive der Verpflichtung für die jeweiligen Eigentümer der Flächen, diese zu bebauen. Wollen oder können Grundbesitzer der Verpflichtung nicht folgen, sieht die Lösung des Ministeriums so aus: „erforderlichenfalls Zugriffsmöglichkeit der Gemeinde auf Privatgrundstücke“. Zur Begründung heißt es, ein solches Instrument könnte die Handlungsmöglichkeiten der Städte zur Schaffung von Wohnraum erheblich erweitern.

Bauzwang auf Gartengrundstücken?

Beim Verein der Haus- und Grundbesitzer stößt die Idee des Ministeriums auf wenig Gegenliebe. „Wieder einmal soll ordnungsrechtlicher Zwang mit massiven Eingriffsmöglichkeiten in die Eigentumsrechte als Hebel dienen“, kritisiert Haus-und-Grund-Landeschef Ottmar Wernicke. Zudem besteht aus Sicht von Wernicke die Gefahr, dass das Gesetz auf Gebiete angewandt wird, die sich dafür nicht eignen. „Als ­Beispiel kann die Einfamilienhaussiedlung mit großen Gärten angeführt werden“, bemängelt der Haus-und-Grund-Chef weiter.

Hinzu kommt: Die Eigentümervertreter halten die Maßnahme in der Realität nicht für wirksam: „Klagen und die bekannt langen Verfahrensdauern würden nicht für eine rasche Entspannung der Wohnungsmärkte sorgen“, sagt Wernicke. Will heißen: Wer als Betroffener gegen eine drohende Enteignung klagt, würde den erzwungenen Wohnungsbau auf dem eigenen Grundstück auf juristischem Weg hinauszögern können.

Andere Interessenverbände können der Ministeriumsidee mehr Positives abgewinnen. Der Vorschlag sei „überlegenswert, einfach, um Flächenpotenziale der Innenentwicklung effektiver als bisher erschließen zu können“, sagt Sigrid Feßler, die Direktorin des Verbands der baden-württembergischen Wohnungs- und Immobilienunternehmen, kurz VBW. Weiter sagt die Vertreterin der kommunalen Unternehmen: Ob dieser Vorschlag aber zu wesentlich mehr Innenentwicklungspotenzialen führt, sei eine andere Frage. „Es ist aber sicherlich ein Puzzleteil.“

Potenzial von 11200 Wohneinheiten allein in Stuttgart

Am Wirtschaftsministerium perlt die Kritik der Eigentümer ab. Der Bund habe vorgeschlagen, die Maßnahme zu prüfen, heißt es auf Anfrage. „Der Schlüssel für eine ­ausreichende Wohnraumversorgung ist die dringend notwendige Gewinnung von baureifen Flächen.“ Diskussionen darüber müssten ohne Denkverbote geführt werden, so das Ministerium.

Auf die Frage, wie das Gesetz durchgesetzt werden könnte, heißt es: Erfülle ein Eigentümer seine Bauverpflichtung nicht in einer vorgegebenen Frist, muss die Gemeinde ein angemessenes Angebot zum Verkauf unterbreiten. Und: „Lehnt der Grundstückseigentümer das Angebot ab, greift als letzte Stufe die Enteignung.“

Die Stadt Stuttgart sagt, die eigene Forderung nach einem Zugriffsrecht auf leere Wohnungen sei ein wesentlich geringerer Eingriff ins Eigentumsrecht als der aktuelle Vorstoß des Ministeriums. Zurückweisen will die Stadt die Idee des Landes jedoch nicht. „Insgesamt besteht auf privaten Innenentwicklungsflächen ein Potenzial von rund 11 200 Wohneinheiten“, heißt es auf Anfrage aus dem Stuttgarter Rathaus.

Quelle: StN

Jul 30

Familienstreit endet mit Messerstecherei

Die Polizei konnte die beiden mutmaßlichen Angreifer noch am Tatort festnehmen. Quelle: dpa

In der Innenstadt von Hannover ist in der Nacht zu Sonntag ein Streit eskaliert. Zwei Familien sind in der Roscherstraße aneinander geraten, dabei wurde ein 23-Jähriger durch einen Messerstich verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Hannover. Ein 23-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren zuvor zwei türkischstämmige Familien im Streit aneinander geraten, daraus entwickelte sich die blutige Auseinandersetzung. „Wir ermitteln wegen versuchten Totschlags gegen einen 24-Jährigen“, sagt Behördensprecher Philipp Hasse. Der Messerstich traf das Opfer am Oberkörper, der junge Mann musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. „Lebensgefahr besteht aber nicht“, so Hasse. Der Täter war angetrunken.

Der Streit eskalierte gegen 2 Uhr in der Roscherstraße, etwa zehn Mitglieder beider Familien waren an der Auseinandersetzung beteiligt. „Der Grund ist unklar“, sagt Hasse. Zunächst attackierte ein 22-Jähriger einen 28-Jährigen mit mehreren Kniestößen in Richtung Kopf und der 24-jährige Verwandte des Angreifers stach auf den am Boden liegenden 23-Jährigen ein. „Beide Täter konnten noch vor Ort festgenommen werden“, sagt Hasse. Auch der 28-Jährige musste in eine Klinik gebracht werden.

Der mutmaßliche Messerstecher wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Gegen den 22-Jährigen ermitteln die Beamten wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Untersuchungen in beiden Fällen dauern an. Um den Fall besser aufklären zu können, bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung machen können, werden gebeten, sich unter Telefon (0511) 109 55 55 zu melden.

Quelle: haz

Jul 30

Leibwächter-Affäre: Springerblatt „Die Welt“ deutet mögliche Homosexualität Macrons an

Präsident mit Leibwächter: Macron und Benalla unterwegs mit dem Fahrrad, Juni 2017

Die Zeitung Die Welt befasst sich mit der Benalla-Affäre und konstatiert die erste schwere Krise in der Regierung Macrons. Indirekt deutet sie eine homosexuelle Beziehung zwischen Macron und seinem ehemaligen Leibwächter an.

Nur gut, dass RT das nicht war…

In der sogenannten Benalla-Affäre hat die Welt in einem Artikel vom Montag angedeutet, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron eine homosexuelle Beziehung zu seinem ehemaligen Leibwächter unterhalten haben könnte.

Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Affäre steht erst einmal der ehemalige Leibwächter und persönliche Mitarbeiter Macrons, Alexandre Benalla. Dieser hatte sich während einer Demonstration am 1. Mai als Polizist verkleidet und Demonstranten verprügelt. Dabei wurde er gefilmt, vor einer Woche berichtete die Zeitung Le Monde über den Fall und nannte den Namen des Schlägers. Damit war der Skandal in der Welt.

Benalla wurde wurde Anfang Mai für einige Tage suspendiert, nachdem ein Vorgesetzter von seinen Übergriffen bei der Demonstration erfahren hatte. Auch der Innenminister Gérard Collomb wusste schon am 2. Mai von den Vorkommnissen. Danach wies man Benalla angeblich einen neuen Arbeitsplatz zu.

Nachdem der Fall bekannt wurde, eröffnete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Benalla, wegen Gewalttätigkeit und Amtsanmaßung, schließlich wurde er vom Élysée-Palast gefeuert.

Präsident Macron hat sich am Dienstagabend erstmals zur Affäre geäußert und die Verantwortung übernommen. „Der Verantwortliche, der einzig Verantwortliche, das bin ich und ich allein“, sagte Macron vor Abgeordneten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. „Ich bin es, der Alexandre Benalla vertraut hat. Ich bin es, der die Strafe bestätigt hat“. Mit Strafe meint der Präsident die zweiwöchige Suspendierung Benallas im Mai.

Macron steht auch nach diesen nicht öffentlichen Äußerungen weiter in der Kritik. Nach einer Umfrage des Instituts Elabe zeigten sich 80 Prozent der Franzosen schockiert über den Skandal.

Fragwürdig ist zum einen der Umgang der Regierung Macron mit der Affäre. Macron hatte lange geschwiegen und versucht, die Geschichte unter der Decke zu halten. Zum anderen fragen sich viele Franzosen, wie ein Sechsundzwanzigjähriger ehemaliger Türsteher überhaupt leitender Sicherheitsbeamter des Präsidenten werden und in dieser Funktion zahlreiche Privilegien genießen konnte.

So erhielt Benalla von der Pariser Polizei einen Waffenschein, nachdem ihm dieser zuvor vom Innenministerium verweigert worden war. Er bekam einen Dienstwagen mit Blaulicht und Chauffeur, eine Dienstwohnung, die für 180.000 Euro renoviert werden sollte und erhielt eine Beförderung zum Oberstleutnant der Reserve der Gendarmerie.

Angesichts dieser Privilegien stellt sich die Frage nach der Art der Beziehung zwischen Macron und Benalla. Benalla war bei jedem Ausflug und jeder Reise der Macrons dabei, er sollte sich auch in ihrem diesjährigen Sommerurlaub begleiten und verfügte sogar über die Schlüssel für das Privathaus der Macrons in der Normandie. Le Point zitiert einen Vertrauten Macrons mit den Worten, Benalla habe „in der Privatsphäre des Präsidentenpaares gelebt“.

Die Welt bringt den Benalla-Skandal nun als erstes deutsches Mainstreammedium mit einer angeblichen Homosexualität Macrons in Verbindung. Die Benalla zugewiesene komfortable Dienstwohnung befinde sich „pikanterweise in demselben Gebäude, in dem François Mitterrand jahrelang seine Zweitfrau und seine uneheliche Tochter Mazarine versteckte und unter Stillschweigen der Eingeweihten ein Doppelleben führte“. Und:

Es herrscht Fassungslosigkeit bei den Franzosen, denen Macron eine ‚mustergültige Republik‘ versprochen und der sich zugute gehalten hatte, als erste Amtshandlung ein ‚Gesetz zur Moralisierung der Politik‘ auf den Weg gebracht zu haben. Inzwischen fragen sich viele, ob die Schäferstündchen seines Vorgängers François Hollande im Vergleich nicht harmlos waren.

Am Ende des Artikels wird noch erwähnt, dass manche nicht zögern, „die „Intimität“ oder die „Natur der Beziehung“ zwischen Benalla und Macron zu hinterfragen“. Die Kommentare unter dem Artikel sind da weniger zurückhaltend und diskutieren offen die mögliche homosexuelle Beziehung der beiden.

Während des Wahlkampfes für die Präsidentschaftswahl 2017 hatte Macron Gerüchte über seine angebliche heimliche Homosexualität dementiert und als Kampagne bezeichnet. Seine Ehefrau Brigitte hatte im Wahlkampf eine wichtige Rolle gespielt.

Macrons Glaubwürdigkeit hat schon jetzt unter der Benalla-Affäre gelitten. Sollten sich die nun durch die Merkwürdigkeiten der Affäre neu befeuerten Gerüchte in irgendeiner Form bewahrheiten, könnte seine Präsidentschaft in Gefahr sein.

Als Sputnik während des Wahlkampfs im Februar 2017 erstmals von einer möglichen Homosexualität berichtete, wurde dem Nachrichtenportal noch die Verbreitung von „Fake News“ und eine Einmischung in den französischen Wahlkampf vorgeworfen. Kritik an der Darstellung der Welt ist bisher noch nicht bekannt geworden. Wenn zwei das Gleiche tun, ist es eben noch lange nicht dasselbe.

Quelle: RT

Jul 30

Grünen-Politiker Ströbele will Inzest erlauben

Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele will den Inzest-Paragraphen in Deutschland abschaffen

Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele will den Inzest-Paragrafen in Deutschland abschaffen. Das Inzest-Verbot passe nicht mehr in unsere Zeit und unsere Auffassung von Familie.

Das Inzest-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen einen 34-jährigen Leipziger hat für kontroverse Reaktionen gesorgt. Am heftigsten reagierte wohl der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele. Er will Sex zwischen Geschwistern und anderen nahen Verwandten erlauben und verlangt eine Abschaffung des Inzest-Paragrafen. „Das ist ein einsames Relikt aus anderen Zeiten, in denen ja auch noch der Ehebruch strafbar war, das haben wir auch abgeschafft“, sagte Ströbele dem Nachrichtensender N24. Der Paragraf 173 passe „in diese Zeit der geläuterten Auffassung über Ehe und Familie nicht mehr hinein. Er muss so weg“.

Im Gegensatz zu Ströbeles Vorschuss reagierte der Deutsche Ethikrat positiv auf das Urteil. Sexuelle Selbstbestimmung sei zwar wichtig, sie sei aber „mit Sicherheit nicht grenzenlos“, erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Edzard Schmidt-Jortzig. Die traditionelle Familie müsse geschützt und von „Konkurrenz-Sexualitäten“ freigehalten werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) regte eine Debatte über das Thema an und forderte bessere Hilfsangebote für Betroffene.

Es müsse überlegt werden, wie strafrechtliche Sanktionen durch „verbesserte familiengerichtliche Lösungsmöglichkeiten“ ergänzt werden könnten – etwa durch eine therapeutische Betreuung von Geschwistern, die bereits als Kinder inzestuöse Beziehungen hätten, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Das Strafrecht könne den Inzest frühestens verhindern, wenn die Kinder strafmündig sind. „Der Schaden, den das Strafrecht verhindern will, ist dann aber schon oft eingetreten.“

Strafrecht soll keine Moralverstöße sanktionieren

Der Justiziar der Linken-Fraktion im Bundestag und ehemalige BGH-Richter Wolfgang Neskovic sprach von einer „mutlosen Entscheidung“. Das Strafrecht solle „nicht dazu dienen, Moralverstöße zu sanktionieren, sondern die Verletzung von Rechtsgütern und sozialschädliches Verhalten“. Bei einvernehmlichen Beziehungen zwischen Geschwistern werde niemand geschädigt.

Am Donnerstag hatte der EGMR die Beschwerde des 34-jährigen Patrick S. abgewiesen, der in dem Verbot Sex mit seiner Schwester zu haben einen unzumutbaren Eingriff in seine Menschenrechte sah. Das Straßburger Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Patrick S. kann dagegen binnen drei Monaten Rechtsmittel einreichen. Der Gerichtshof kann die Klage dann zur Überprüfung an die Große Kammer mit 17 Richtern verweisen. Er muss dies aber noch nicht tun. Der Klägeranwalt Endrik Wilhelm hat nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob er in Berufung gehen will.

Jul 29

Polizeiakademie: Zwei von drei Polizeischülern mit Note 6 im Diktat

Die Bildungsdefizite angehender Polizisten werden immer schlimmer, zeigt ein Bericht. Im Diktat bekamen mehr als 60 Prozent die Note 6.

Berlin. Die Bildungsdefizite angehender Polizeibeamter in Berlin sind gravierender als bislang angenommen. Das geht aus dem Abschlussbericht des Sonderermittlers Josef Strobl über die Situation an der Polizeiakademie hervor, der der Berliner Morgenpost vorliegt. Der 100-seitige Bericht soll am Montag im Innenausschuss vorgestellt werden.

Deutliche Defizite gibt es vor allem bei den Deutsch-Kennnissen der Auszubildenden. Die sprachliche Kompetenz einer Vielzahl von Auszubildenden sei insgesamt eher als unterdurchschnittlich zu bewerten, ist dem Bericht zu entnehmen. Zahlen zu den so genannten Einstufungsdiktaten, die die Polizeianwärter während ihrer Ausbildung mehrfach schreiben müssen, belegen dabei besonders deutlich das ganze Ausmaß der Defizite. So erhielten im Einstellungsjahrgang 2016 137 von 218 Auszubildenden für ihre Diktate die Note 6.

Mehr Personal soll die Probleme beheben

„Der Ausbildungserfolg in Gänze war und ist grundsätzlich noch nicht in Gefahr“, heißt es in dem Bericht, wobei die Worte noch nicht eigens unterstrichen sind. Jedoch, heißt es im Fazit des Sonderermittlers weiter, sei deutlicher Verbesserungsbedarf festgestellt worden. Der gilt sowohl für die Gestaltung des Unterrichts als auch für die Organisation der Akademie und das Auswahlverfahren für die Bewerber. Dazu erhält der Bericht eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen.

Dabei gibt es allerdings ein Problem, von dem derzeit nicht sicher ist, wie es gelöst werden könnte. Es sei davon auszugehen, dass das empfohlene Konzept nur mit deutlich mehr Personal umgesetzt werden könne, stellen Strobl und seine Mitarbeiter unmissverständlich fest. Kommen soll das zusätzliche Personal den Handlungsempfehlungen zufolge aus allen anderen Bereichen und Dienststellen der Berliner Polizei.

Denen sei die Notwendigkeit weiterer Personalabstellungen verständlich zu machen. Eine Idee, wie das funktionieren könnte, hat der Sonderermittler auch. Die Abstellung von Mitarbeitern für die Polizeiakademie solle den betroffenen Dienststellen als „Investition in die Zukunft“ schmackhaft gemacht werden.

Akademieleitung wurde komplett ausgetauscht

Die Polizeiakademie war 2017 in die Schlagzeilen geraten. Berichte über ein erschreckendes Bildungsdefizit der Auszubildenden und Disziplinlosigkeiten bis hin zur Begehung von Straftaten machten die Runde. Zudem gab es Klagen und Kritik von Ausbildern an die Adresse der Akademieleitung, die inzwischen komplett ausgetauscht wurde. Zugleich beauftragte Innensenator Andreas Geisel Sonderermittler Josef Strobl, einen pensionierten Kriminaldirektor und ausgewiesenen Fachmann aus Bayern mit der Untersuchung der Zustände.

Dessen Bericht liegt jetzt vor. Und zumindest in einem Punkt hat er Positives für Innenverwaltung und Polizeibehörde zu vermelden: Es konnten keinerlei großartige Missstände in Form von dienstrechtlichen Unregelmäßigkeiten oder gar strafrechtlichen Verfehlungen festgestellt werden.

Quelle: Morgenpost

Jul 29

Neue Flüchtlingsroute: Unerlaubte Einreisen mit Güterzügen verstärkt über die Schweiz

Die Kärntner Polizei untersucht am Bahnhof Thörl-Maglern nahe der italienischen Grenze Güterzüge auf versteckte Flüchtlinge.

Wegen schärferer Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze haben sich die Fluchtrouten einem Zeitungsbericht zufolge verlagert. Die unerlaubten Einreisen nach Deutschland mit Güterzügen nähmen zu, berichtete die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Angaben aus dem Bundesinnenministerium.

Außerdem hätten die Sicherheitsbehörden festgestellt, dass Flüchtlinge statt über die österreichische Grenze nun zunehmend über die schweizerische Grenze nach Deutschland kämen.

Insgesamt registrierten die Behörden laut „BamS“ von Januar bis Juni 2018 bundesweit 21.435 Personen, die unerlaubt einreisten oder es versuchten. 5.758 Personen seien dabei entlang der deutsch-österreichischen Grenze registriert worden.

Die Bundespolizei teilte am frühen Sonntagmorgen mit, sie habe im bayerischen Rosenheim sieben Migranten in Gewahrsam genommen, die mit einem aus Italien kommenden Güterzug illegal über die österreichische Grenze nach Deutschland eingereist seien. Bei dem rund zweistündigen Sucheinsatz war auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. Außerdem sei sicherheitshalber der Strom in den Oberleitungen abgeschaltet worden, so dass der Zugverkehr am Rosenheimer Bahnhof unterbrochen war.

Die Beamten fanden nach eigenen Angaben einen Guineer und sechs Nigerianer, darunter ein Minderjähriger und eine schwangere Frau, die im Krankenhaus untersucht und dann entlassen worden sei. Der Guineer wurde zu einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge gebracht, hieß es in der Mitteilung weiter. Den Nigerianern sei wegen fehlender Asylgründe die Einreise verweigert worden, so dass sie Deutschland bald verlassen müssten.

Jul 29

Hilferuf an Europa: Mehr als 1200 Flüchtlinge landen binnen zwei Tagen in Spanien an

 

Nach der Ankunft von mehr als 1200 Bootsflüchtlingen binnen zweier Tage hat die spanische Regierung eine europäische Lösung gefordert.

„Das Migrationsproblem ist ein Problem Europas und erfordert eine europäische Lösung“, sagte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Malaska am Samstag bei einem Besuch im Süden des Landes. Am Samstag hatte die Küstenwache 334 Flüchtlinge von 17 Booten gerettet, am Vortag waren es 888 Flüchtlinge.

Spanien hat in diesem Jahr Italien als Hauptankunftsland für Flüchtlinge in Europa abgelöst. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Internationalen Migrationsorganisation (IOM) knapp 21.000 Flüchtlinge in Spanien an. In Italien waren es rund 18.100 und in Griechenland rund 15.500.

Spaniens sozialistischer Innenminister warf der konservativen Vorgängerregierung schwere Versäumnisse vor. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen habe sich schon lange abgezeichnet, und die frühere Regierung habe „zu wenige Vorbereitungen“ dafür getroffen, sagte Grande-Malaska. Er kündigte die Eröffnung eines Aufnahmelagers im südspanischen Algeciras für 600 Migranten an.

Quelle: Focus

Jul 29

Mosambikaner ermordet zwei Mädchen (3 + 6 J.) auf ihrem Wochenendurlaub | Dresden

Symbolbild

Afrikanischer Ehrenmord mitten in Dreden: der Armutsasylant konnte sich mit der Trennung der Ehefrau nicht abfinden, heimtückisch ermordete er seine kleinen Töchter auf dem gemeinsamen Wochenendurlaub

Seit dem Nachmittag befindet sich ein 55-jähriger Mosambikaner in Haft. Er steht in Verdacht, seine beiden Töchter im Alter von drei und sechs Jahren getötet zu haben.

Am frühen Samstagabend hatte sich eine 35-jährige Mosambikanerin an das Polizeirevier Dresden-West gewandt. Ihr ehemaliger Lebenspartner hatte am Samstag die beiden gemeinsamen Kinder betreut, sie aber nicht wie vereinbart bei der Kindesmutter anschließend wieder abgegeben.

Polizeibeamte fuhren daraufhin zur Gorbitzer Wohnung des Kindsvaters. In der Wohnung stellten sie die beiden Mädchen im Alter von drei und sechs Jahren leblos fest. Ein sofort hinzugezogener Arzt konnte nur noch den Tod der Geschwister feststellen.

Die Beamten nahmen den ebenfalls in der Wohnung befindlichen Vater (55) vorläufig fest. Der Mann war zum Zeitpunkt seiner Festnahme stark alkoholisiert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Kriminalisten von einem gewaltsamen Tod der beiden Mädchen aus. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der Kinder wird für morgen erwartet.

Auf Antrag der Dresdner Staatsanwaltschaft wurde der 55-Jährige heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.

Immer wieder „Ehrenmorde“ durch Muslime und Afrikaner seit der massiven Araberflut nach Deutschland

Seit der massiven Araberflut nach Deutschland, aber auch schon zuvor, durch die vielen Türken und Albaner, die in Deutschland leben, mussten tausende Frauen und Kinder ihr Leben lassen, der Deutsche Staat kann diese Opfer nicht schützen. Die Täter und Familien leben in einer Parallelwelt und denken gar nicht daran sich deutschen und liberalen Normen zu unterwerfen, selbst wenn nur ein Teil dies versucht, wird er einfach deshalb ermordet. Eine Datenbank die solche Schandtaten dokumentiert ist www.ehrenmord.de .

Quelle: Truth24.net

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Jul 29

Christopher Street Day: Gottesdienst mit Koranlesung in Berlin

2017 war die Evangelische Kirche in Berlin mit einem eigenen Wagen beim CSD vertreten. Foto: imago stock&people

Berlin (idea) – Ein multireligiöser Gottesdienst hat am Abend des 27. Juli anlässlich der Homosexuellenparade Christopher Street Day (CSD/28. Juli) in Berlin in der evangelischen St. Marienkirche stattgefunden. Beteiligt waren in dem vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte initiierten Gottesdienst mit 300 Besuchern unter dem Motto „Liebe tut der Seele gut“ Christen, Juden und Muslime. Dabei wurde auch ein muslimisches Gebet gesprochen.

Der 2017 zum Islam übergetretene Christian Awhan Hermann (Marseille) las die Suren 1,2 und 112 aus dem Koran. In Sure 112 heißt es: „Sprich: Er ist Gott, der Eine; Gott, der Beständige; er zeugte nicht und wurde nicht gezeugt, und keiner ist ihm ebenbürtig.“ Die Predigt hielt eine Bischöfin der Evangelisch-Baptistischen Kirche von Georgien, Rusudan Gotsiridze (Tbilisi). Sie sagte, dass in ihrem Heimatland noch viele LGBT-Menschen (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell) Repressalien ausgesetzt seien. In Deutschland sei hingegen schon viel erreicht worden. Sie empfinde es als stärkend, hier einen fröhlichen und vielfältigen Gottesdienst feiern zu dürfen: „Nur wenn wir gemeinsam für diese Sache brennen, können wir etwas erreichen.“ Weiter sagte sie: „Du kannst nur Licht sein, wenn Du Dich wie eine Kerze selbst verzehrst, für andere brennst, die Dir selbst nicht am nächsten sind und für sie leuchtest. Am schönsten bist du, wenn Dein Licht strahlt und es strahlt immer weiter, als Du es glauben magst.“

Evangelische Kirche ist mit einem eigenen Wagen beim Christopher Street Day dabei

Im Programmheft des Gottesdienstes hieß es, dass ein Gottesdienst zum CSD das „Toleranz erschließende Potential der drei Buchreligionen“ zur Geltung bringen wolle: „Damit wird deutlich, dass das religiöse Menschenbild Kraft zum Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung ermöglicht und alles von Gott Geschaffene geliebt ist.“ Die im „Bündnis gegen Homophobie“ beteiligten Religionsgemeinschaften – die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO), das jüdische Abraham-Geiger Kolleg (Potsdam) sowie die Ibn-Rushd-Goether-Moschee und der Liberal-Islamische Bund (beide Berlin) – setzten zusammen mit Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft durch ihre Teilnahme ein Zeichen, hieß es im Programmheft. Zum ersten Mal sprach der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer (Die Linke), in dem Gottesdienst ein Grußwort. Der Gottesdienst fand statt in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (Berlin), die nach eigenen Angaben einer gesellschaftlichen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Personen entgegenwirken will. Wie im Vorjahr ist die Berliner evangelische Kirche am 28. Juli mit einem Wagen auf der Parade vertreten. Schirmherrin der Aktion ist Berlins Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte ist der bekennende Homosexuelle Bertold Höcker. Der Christopher Street Day erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeiwillkür in der „Christopher Street“ von New York am 28. Juni 1969. Daraus ist eine weltweite Bewegung geworden.

Quelle: idea

Jul 29

Sachsen-AfD-Politiker will, dass an der Grenze geschossen wird

Jan Zwerg, Generalsekretär der sächsischen AfD.

Dresden – Aus den Reihen der sächsischen AfD sind erneut Forderungen nach einem Schusswaffengebrauch an der Grenze aufgetaucht. Entsprechende Äußerungen von AfD-Generalsekretär Jan Zwerg lösten am Samstag unter anderem bei der CDU Empörung aus.

„Die AfD lässt einmal mehr die Maske fallen und zeigt mit ihrer menschenverachtenden Forderung zum Einsatz von Waffen gegen Flüchtlinge, dass sie jenseits unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Werte steht“, sagte CDU-Generalsekretär Alexander Dierks.

„Die Unmenschlichkeit der AfD ist erschreckend. Einen Schießbefehl an unserer Grenze zu fordern, zeugt zudem von vollkommener Geschichtsvergessenheit.“

Zwerg hatte am Freitag auf die Ereignisse in der spanischen Exklave Ceuta in Marokko Bezug genommen. Dort waren am Donnerstag mehr als 600 Flüchtlinge gewaltsam eingedrungen. Zwerg hatte die Betroffenen als „Invasoren“ bezeichnet. „Für Deutschland kann das nur heißen: Grenzen dicht und in letzter Konsequenz auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.“

Auch früher schon hatten AfD-Politiker vom Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge gesprochen, darunter die heutige Vize-Fraktionschefin im Bundestag, Beatrix von Storch, und die vormalige Parteivorsitzende Frauke Petry, die inzwischen nicht mehr der AfD angehört. Von Storch hatte ihre Äußerung später als Fehler bezeichnet.

Quelle: Tag24

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