Apr 07

Polizei holt 60 Flüchtlinge aus Güterzügen

Die Fahrt auf Güterzügen ist lebensgefährlich.

Böblingen – Flüchtlinge versuchen nach Einschätzung der Bundespolizei zunehmend, sich in Güterzügen zu verstecken und so nach Deutschland zu kommen.

Seit Anfang des Jahres wurden rund 60 Personen aufgegriffen, wie ein Sprecher der Bundespolizei in Böblingen mitteilte. In den vergangenen Monaten sei die Zahl der Migranten angestiegen, die auf diese Weise über die Schweiz nach Deutschland einreisten. „Das Phänomen an sich ist jedoch kein neues“, fügte der Sprecher hinzu. Als Konsequenz verstärkte die Bundespolizei ihre Kontrollen und führte Schwerpunkteinsätze durch. Zahlen für die Jahre 2017 oder 2016 lagen nicht vor.

Die im laufenden Jahr aufgegriffenen Personen kamen bislang vorwiegend aus Nigeria und anderen afrikanischen Ländern. Die Migranten steigen den Angaben zufolge meist in Italien auf die Güterzüge. „Hier werden Deckenplanen von Waggons aufgeschlitzt, um sich Zugang zum Inneren zu verschaffen.“ Oftmals seien auch Schleuser am Werk.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte in Stuttgart, die Fahrt auf Güterzügen sei lebensgefährlich. Sie seien mit rund 80 Stundenkilometern unterwegs. Mitarbeiter, die Güterzüge vor der Abfahrt kontrollierten, hielten auch Ausschau nach solchen Passagieren.

Während mehr Menschen versuchten, mit Güterzügen nach Deutschland zu gelangen, nahm laut Innenministerium die Zahl der illegalen Einreisen aus der Schweiz insgesamt ab. Im vergangenen Jahr gab es 5.127 Fälle, 2016 hingegen noch 7.136 Fälle.

Auch beim Grenzübertritt von Flüchtlingen mit der Straßenbahn von Basel nach Weil am Rhein gingen die Zahlen laut Bundespolizei zurück.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Apr 06

Merkel: Rente reicht nicht für alle

Schlechte Nachrichten für künftige Rentner: Angela Merkel beim Festakt zum 125-jährigen Bestehen der Rentenversicherung Foto: dpa

Die Kanzlerin wartet zum 125. Geburtstag der gesetzlichen Rentenversicherung mit einer ernüchternden Botschaft auf.

Berlin. Die gesetzliche Rente wird nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Zukunft für viele nicht reichen. „Daher bin ich überzeugt, dass sich künftig nur durch eine Mischung gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge eine angemessene Absicherung im Alter aufbauen lässt“, sagte Merkel am Dienstag bei einem Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Rentenversicherung in Berlin.

„Wir sind gefordert, Altersarmut vorzubeugen und dafür geeignete Lösungen zu entwickeln“, so Merkel. Derzeit erhielten nur drei Prozent der Über-65-Jährigen ergänzend Grundsicherung. Es komme darauf an, dass die Altersvorsorge den Menschen auch in Zukunft ein angemessenes Auskommen ermögliche. Angesichts der Herausforderung müsse die Politik für Weichenstellungen bei der Rente immer wieder parteiübergreifenden Konsens suchen. Es gibt immer mehr Ältere, aber künftig immer weniger Beitragszahler.

Kanzlerin verteidigt Riester-Rente

An den anwesenden ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) gerichtet sagte Merkel, die geförderte kapitalgedeckte Zusatzvorsorge („Riester-Rente“) stehe zwar bisweilen in der Kritik. „Ich bin aber überzeugt, dass auch dieser Schritt wegweisend war.“ Auch die Rentenreform 1989 des ebenfalls im Publikum vertretenen Ex-Arbeitsministers Norbert Blüm (CDU) würdigte Merkel. Mit ihr sollte die Rente an die demografische Entwicklung angepasst werden.

Heute dominieren bei Blüm – bekannt für seinen Slogan „Die Rente ist sicher“ – bei dem Thema die Sorgen. „Wenn das Rentenniveau weiter so sinkt wie in den letzten Jahren, dann kommt man in die Nähe der Sozialhilfe, was die Rentenversicherung nicht nur um ihren guten Ruf bringt, sondern auch um ihre soziale Sicherungsfunktion“, sagte er der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag). Ein System, aus dem man mit Beiträgen nicht mehr bekomme als ohne, „erledigt sich von selbst“.

Ost-West-Unterschiede sollen wegfallen

Merkel bekräftigte das Ziel der schwarz-roten Koalition, bis Ende 2019 die Ost-West-Unterschiede im Rentenrecht zu überwinden. Derzeit stehe die Rentenversicherung wegen der guten Arbeitsmarktlage gut da. Für 2014 wird eine Reserve von 33,5 Milliarden Euro erwartet. Durch eine Senkung des Beitragssatzes um 0,2 Punkte auf 18,7 Prozent würden die Beitragszahler im nächsten Jahr mit über 2 Milliarden Euro entlastet. Die Erwerbsbeteiligung Älterer sei stark gewachsen – bei den Menschen ab 60 seit 2000 um über 1,2 auf über 1,9 Millionen.

„Dennoch haben Ältere noch immer geringere Chancen als jüngere, eine Beschäftigung zu finden“, sagte Merkel. Die Unternehmen müssten mehr dazu übergehen, älteren Arbeitnehmern mit ihrer Erfahrung eine Chance zu geben. „Wer frühzeitig aus dem Betrieb ausscheidet, reißt Lücken, die immer schwieriger zu füllen sind.“ Die Koalition wolle nach derzeit andauernden Verhandlungen erreichen, dass Arbeit und Rente künftig noch besser kombinierbar sind.

DGB spricht von einer Daueraufgabe

Die Vorsitzende der Rentenversicherung Bund, Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund, bezeichnete es als Daueraufgabe für Politik, Rentenversicherung und Selbstverwaltung, den Menschen Sicherheit für eine ausreichende Versorgung nach dem Arbeitsleben zu geben.

Der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) sorgt sich um die Rente. „Wenn das Rentenniveau weiter so sinkt wie in den letzten Jahren, dann kommt man in die Nähe der Sozialhilfe, was die Rentenversicherung nicht nur um ihren guten Ruf bringt, sondern auch um ihre soziale Sicherungsfunktion“, sagte Blüm der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag). Ein System, aus dem man mit Beiträgen nicht mehr bekomme als jemand, der keine Beiträge gezahlt habe, „erledigt sich von selbst“.

Weil die Zahl der Alten zunimmt und es immer weniger Beitragszahler gibt, sinkt der Grad der Absicherung der Rente. Blüm hatte 1986 mit einer Kampagne um Vertrauen für die Rentenversicherung geworben. Auf 15 000 großen Plakaten wurde verkündet: „Denn eins ist sicher: Die Rente.“ Immer wieder betonte er fortan: „Die Rente ist sicher.“ An diesem Dienstag wird das 125-jährige Jubiläum der gesetzlichen Rentenversicherung in Berlin mit einem Festakt begangen.

Spahn fordert Neuausrichtung der Rentenpolitik

Zum 125-jährigen Jahrestag der Rentenversicherung fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (34) eine neue Ausrichtung der schwarz-roten Rentenpolitik. „Wir müssen wieder mehr den Blickwinkel derer einnehmen, die am Anfang des Berufslebens stehen und sich etwas aufbauen wollen“, sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Kritik an der Rente mit 63

Spahn mahnte die richtigen Signale an. „Jeden Tag steigt die Lebenserwartung im Schnitt um sechs Stunden, ein bisschen davon werden wir auch mehr arbeiten müssen, um die Alterssicherung zu bezahlen“, sagte er.“Das fatale Signal der Rente mit 63 ist ja, dass das geleugnet wird.“ Kern der bisherigen schwarz-roten Rentenpolitik ist die abschlagsfreie Rente mit 63 und die erweiterte Mütterrente. Von der Rente mit 63 profitierten vor allem gut verdienende Facharbeiter, so Spahn. „Das kostet doppelt: fehlende Beitragszahlungen und hohe Rentenzahlungen.“ Zu 85 Prozent profitierten zudem Männer.

Jüngere fragten zu Recht, was sie am Ende 2050 oder 2060 rausbekommen, sagte Spahn. Er bewirbt sich auf dem anstehenden CDU-Parteitag als Vertreter der Jüngeren für das Parteipräsidium. Es wäre schlecht, „wenn es an der Spitze der letzten verbliebenen Volkspartei in Deutschland niemanden mehr unter 40 gäbe“, argumentierte Spahn.

Enttäuschung über die Riester-Rente

„Die deutsche Rente steht im europäischen Vergleich gut da“, betonte der Politiker. „Aber die Übergänge müssen flexibler werden.“ Immer mehr Menschen über 60 stünden mitten im Berufsleben, viele wollten auch jenseits der 65 oder 67 noch arbeiten, teilweise in Teilzeit. Spahn forderte Anreize für Unternehmen zur Beschäftigung Älterer und etwa eine Flexi-Rente. „Und die private und betriebliche Vorsorge müssen noch weiter gestärkt werden.“ Von der Riester-Rente heute mit hohen Abschlusskosten seien viele zu Recht enttäuscht. „Da sollten wir nochmal ran“, verlangte er.

Nach ihrer Gründung vor 125 Jahren hatte die Rentenversicherung einen Durchschnittsbeitragssatz von 2 Prozent des Lohns – heute beträgt er 18,9 Prozent. Nach einer Absenkung um 0,2 Punkte im kommenden Jahr soll der Beitragssatz mittelfristig wieder steigen.

Gründung der Versicherung geht auf Bismarck zurück

Besondere Bedeutung hatten anfangs die Invalidenrenten. Altersrente bekam man im Prinzip erst mit 70 nach 30 Beitragsjahren. Die Lebenserwartung eines Mannes betrug damals aber nur gut 37 Jahre im Schnitt. Heute fließen jährlich 260 Milliarden Euro in die Rentenkasse. Die Gründung der Versicherung geht auf Kanzler Otto von Bismarck zurück. Bismarck wollte der immer bedrohlicheren sozialen Frage begegnen und eine weitere Radikalisierung der Arbeiter stoppen. (dpa)

Quelle: mittelbayerische

Apr 06

Radler fährt Duo an und schlägt zu

Münster –  Ein unbekannter Täter fuhr am Dienstag gegen 19.10 Uhr zunächst gezielt zwei Münsteraner am Aasee mit seinem Fahrrad an und schlug dann mit einem länglichen Gegenstand auf sie ein.

Die 18 und 19 Jahre alten Männer waren am Ufer des Aasees an der Bismarckallee unterwegs, berichtet die Polizei. Der Unbekannte kam mit dem Fahrrad angeradelt und fuhr absichtlich gegen die beiden, sodass der 19-Jährige zu Boden fiel. Dann schlug der Täter die Münsteraner, beleidigte sie als „Hurensohn“ und „Hure“ und flüchtete mit seinem schwarzen Fahrrad in Richtung Adenauerallee.

Zeugen beschreiben den Täter als 1,75 Meter groß, etwa 45 Jahre alt und südländisch aussehend mit längeren, gelockten Haaren. Er trug eine schwarze Hose, ein schwarz-weiß kariertes Oberteil und einen schwarzen Rucksack. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251/275-0 entgegen.

Quelle: Münstersche Zeitung

Apr 06

Araber (51) fasst Frau in Disco mehrfach an Vagina der Begleiter schaut einfach zu

Symbolbild

Der Armutsflüchtling verfolgte die Frau und griff ihr immer wieder an die Vagina, dann verließ sie die Disco mit einem Begleiter, der Araber folgt dem Pärchen und greift erneut mehrfach zu – der Begleiter ist zu feige um zuzuschlagen | Düsseldorf Altstadt

Polizeibeamte der Einsatzhundertschaft nahmen in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 51 Jahre alten Armutsmigranten fest, der zuvor in einer Diskothek eine junge Frau mehrfach unsittlich an die Vagina gegrapscht hatte.

Am Sonntagmorgen gegen 2.45 Uhr wurde die Polizeistreife auf einen Streit vor einer Diskothek auf der Ratinger Straße aufmerksam. Die Polizisten sprachen daraufhin die Beteiligten, eine Frau und zwei Männer, an. Die 25-jährige Frau berichtete daraufhin den Beamten, dass sie zusammen mit ihrem Begleiter in der Diskothek getanzt habe, als ihr plötzlich ein Unbekannter mehrmals von hinten in den Schritt gefasst habe. Sie stieß den Unbekannten zwar mehrfach von sich, dennoch ließ dieser nicht von ihr ab. Sie verließ daraufhin mit ihrem Begleiter den Club. Der Fremde folgte ihnen sofort und versuchte die Frau erneut anzufassen. Aufgrund der Schilderungen nahmen die Polizisten den Verdächtigen vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Dem 51-Jährigen aus dem mittleren Osten wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Er wurde nach weiteren polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird nun wegen sexueller Belästigung weiter ermittelt.

Quelle: Truth24.net

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Apr 06

Bizarre Liebe in Sachsen: Flüchtling schlägt Erzieherin – jetzt wollen sie heiraten!

Nach dem Prügel-Prozess gemeinsam in die Zukunft: Beate G. und ihr Verlobter

Chemnitz – Das Landgericht Chemnitz verhandelte am Donnerstag einen Fall von gefährlicher Körperverletzung. Mann schlägt Frau. Eigentlich (leider) alltäglich in einer Großstadt. Doch dieser Fall ist anders. Schläger und Opfer wollen trotz brutaler Gewalt heiraten. Und auch sonst ist diese Liebe ziemlich bizarr …

Abdullah ist ein junger Flüchtling aus Syrien, Beate G. (31) ist Mutter und Erzieherin aus Thalheim (Sachsen). Der Syrer floh im Herbst 2015 nach Deutschland. Mit gerade mal 16 Jahren!

Als unbegleiteter Minderjähriger kam er ins Heim nach Bad Schlema, lernte dort die Erzieherin kennen. Anfang 2016 zog Abdullah mit der Mutter zweier Töchter (10 und 15) zusammen.

Abdullah R. gestern im Landgericht. Ins Gefäng- nis muss er nicht

Abdullah R. im Landgericht. Ins Gefängnis muss er nicht

In dem Frauen-Haushalt fühlte er sich schnell als Chef – und setzte den Anspruch auch mit körperlicher Gewalt durch. Für das erste Halbjahr 2017 listete die Staatsanwaltschaft sechs Übergriffe auf Beate G. auf:

► Weil sie einen „anderen Mann angesehen“ hat, schlägt er ihr ins Gesicht und auf die Arme.

► Bei einer Jugendweihe-Feier trinkt sie Orangensaft mit Sekt – wieder setzt es Schläge.

► Bei einem anderen Wutausbruch schlägt er ihr ins Gesicht und aufs Auge – Blutung im linken Augapfel.

► Bei einem weiteren Streit tritt er mehrmals auf sie ein, bricht ihr den Ringfinger der linken Hand.

► Wegen eines Briefes der Oma an die Kinder gibt es ebenfalls Streit – er schlägt ihr ins Gesicht.

► Mit einem Kleiderbügel schlägt er sie mindestens 15 Mal auf Schultern und Rücken. Die Folge: großflächige Hämatome.

Das Flüchtlingsheim in Bad Schlema

Das Flüchtlingsheim in Bad Schlema

„Es war nicht meine Absicht, ihr wehzutun“, verteidigte sich Abdullah R. vor Gericht. „Dass der Finger gebrochen ist, war Zufall.“

„Jeder macht mal einen Fehler“, sagt Beate G. verständnisvoll. Ihre Stelle im Heim hat sie verloren, lebt aktuell von Hartz IV. Nach kurzer Unterbrechung wohnen die beiden wieder zusammen, wollen heiraten.

Das Gericht verurteilte Abdullah zu einem Jahr auf Bewährung nach Jugendstrafrecht.

Quelle: BILD

Apr 06

Strache will jetzt Kopftuchverbot in Kindergärten „Mädchen schützen“

Bild: APA/Helmut Fohringer; krone.at-Grafik

„Ich trete für die bundesweite Einführung eines Kopftuchverbots in Kindergärten und Volksschulen ein“: Mit diesen Worten hat Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) am Samstag gegenüber der „Krone“ seinen neuen Vorstoß in Sachen Integrationspolitik präsentiert. Dies sei neben Deutsch vor der Schule „der zweite notwendige Schritt, die Integration sicherzustellen“, so Strache.

Für Strache wäre das Kopftuchverbot in Kindergärten eine Maßnahme, damit „die Mädchen in ihrer Entwicklung bis zum zehnten Lebensjahr geschützt sind und sich frei entwickeln und integrieren können“. Das Kopftuch habe in Kindergärten und Volksschulen nichts verloren, so der Vizekanzler zur „Krone“.

Der FPÖ-Chef vertritt die Ansicht, das Kopftuch trenne die Kinder voneinander und verhindere die Integration. Strache: „Das spielt dem politischen Islam in die Hände, der schon heute gefährliche Parallelgesellschaften in diversen Vereinsstrukturen geschaffen hat.“ Wenn man nicht bei den jüngsten Kindern anfange, dagegenzusteuern, dürfe man sich nicht wundern, wenn „wir sie als Jugendliche bereits verloren haben“.

Debatte über Kopftuchverbot auch in Wiens SPÖ

Ein Kopftuchverbot an Schulen hatte zuletzt auch die SPÖ beschäftigt, nachdem die neue Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak in Interviews dafür plädiert hatte. Innerhalb der Partei wurde Novak daraufhin scharf kritisiert, ihr wurde aus den eigenen Reihen die Förderung einer „Ausgrenzungspolitik“ vorgeworfen.

 

Wenig später machte Novak einen Rückzieher und sprach sich für „Überzeugungsarbeit“ statt Verboten und Sanktionen aus. Auch der Wiener SPÖ-Chef und künftige Bürgermeister Michael Ludwig stellte mit Blick auf das Kopftuch klar, kein Freund von Verboten zu sein.

Quelle: krone

Apr 06

Migrant (26) geht erneut auf Wiener Polizist los

Bild: Peter Tomschi, APA/BARBARA GINDL

Jener 26-jährige Afghane, der Mitte März einen Polizisten vor dem provisorischen Parlamentsgebäude am Wiener Heldenplatz attackiert hat, ist am Freitag erneut auf einen Beamten losgegangen: Der Mann schlug einem Polizisten am Westbahnhof gegen die Brust. Der Afghane wurde festgenommen.

Gegen 17.30 Uhr betrat der 26-Jährige die Polizeiinspektion Westbahnhof. Ein Beamter fragte den Mann, ob er behilflich sein könne. In diesem Moment holte der Afghane aus und versuchte, dem Polizisten mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen.

Heldenplatz: Angreifer mit Pfefferspray abgewehrt
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Afghane nicht zum ersten Mal einen Polizisten attackiert hatte. So war der 26-Jährige bereits vor etwas mehr als zwei Wochen auf einen Beamten am Heldenplatz losgegangen. Er hatte versucht, den in einem Streifenwagen sitzenden Beamten aus dem Auto zu zerren. Der Polizist konnte den unbewaffneten Afghanen unter dem Einsatz von Pfefferspray überwältigen.

 

Der Verdächtige sitzt nun in der Justizanstalt Josefstadt. Ein Motiv für die Angriffe nannte er in der Einvernahme noch nicht.

Quelle: Krone

Apr 05

Zeigefreudiger Mann entblößt vor der Polizei ganz frech sein Glied

Der 23-Jährige ist der Polizei bereits bekannt (Symbolbild).

Gießen / Wetzlar – Etwas zu zeigefreudig präsentierte sich ein 23 Jahre alter Asylbewerber in der Nacht zum Mittwoch entgegen den Beamten der Gießener Polizei. Dabei hatte alles recht harmlos angefangen.

Der Äthiopier wurde zunächst von den Bundespolizisten darauf hingewiesen, seine Zigarette nicht außerhalb des gekennzeichneten Raucherbereichs zu genießen. Damit schien die Situation bereits bereinigt. Doch nur kurze Zeit später, fiel der Mann durch genau dasselbe nachlässige Verhalten auf.

Diesmal reagierte er aber prompt mit einer Beleidigung auf die erneute Ermahnung der Beamten. Das wurde mit einer Ordnungswidrigkeit belegt. Schließlich sprang der 23-Jährige in einen bereitstehenden Zug und entblößte den Polizisten gegenüber sein Geschlechtsteil durch eine der Scheiben.

Seine Hose soll er nach Angaben der Ermittler auch während der Fahrt nach Siegen weiter heruntergelassen und sich mehreren Passagieren im Adams-Kostüm präsentiert haben. Bei dem Mann handelt es sich für die Polizei um keinen Unbekannten. Er soll bereits mehrfach wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen sein.

Zeugen, die Hinweise zum Verbleib des Mannes geben können oder gar selbst in den fragwürdigen Genuss des Anblicks seines Geschlechtsteils wurden, können sich telefonisch unter den Rufnummern 0561/816160 und 0800/6888000 an die Bundespolizei Kassel wenden.

Auch unter www.bundespolizei.de können Zeugenaussagen getätigt werden.

Fotos: dpa/123RF

Quelle: Tag24

Apr 05

Vater gesteht, der eigenen Tochter (†2) die Kehle durchtrennt zu haben

Der 34-jährige Angeklagte sitzt bei Prozessbeginn in einem Gerichtssaal im Strafjustizgebäude zwischen einem Dolmetscher und seinen Anwälten.

Hamburg – Aus Wut und Rache hat der 34-Jährige Paktistaner Sohail A. seiner Tochter mit einem Messer nahezu vollständig den Kopf abgetrennt. Der Mann legte laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur gleich zu Beginn des Prozesses ein Geständnis ab.

„Ich gestehe, am späten Nachmittag des 23. Oktober 2017 meine Tochter Ayesha getötet zu haben“, habe der 34 Jahre alte Pakistaner in einer Erklärung, die sein Anwalt am Mittwoch vor der Strafkammer am Landgericht verlesen lassen. Die Staatsanwältin warf dem Angeklagten Mord und fünf weitere Straftaten vor.

Zu der Rachetat soll es gekommen sein, weil seine Partnerin nicht wollte, dass er die gemeinsame Tochter mit nach Pakistan nimmt. Außerdem habe er sie für eine Anzeige gegen ihn wegen Misshandlungen bestrafen wollen, sagte die Staatsanwältin.

Der Angeklagte habe dieses Motiv zurückgewiesen. Er sei nur verzweifelt gewesen. „Ich habe meine Tochter über alles geliebt“, hieß es in seiner Erklärung.

Quelle: Tag24

Apr 05

Radikaler Islam: Immer mehr Salafisten in Deutschland!

Ein Mann verteilt kostenlose Koran-Exemplare an Passanten.

Berlin – Die Salafisten-Szene in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren enorm gewachsen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums bekennen sich inzwischen bundesweit rund 11.000 Menschen zu dieser ultrakonservativen islamischen Strömung.

Das sind doppelt so viele Salafisten wie im Jahr 2013. Damals hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz diesem Spektrum etwa 5500 Menschen zugerechnet.

Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Tendenzmeldungen der Landesbehörden für Verfassungsschutz über den jüngsten Anstieg berichtet. Es sei allerdings zu beobachten, dass sich die Zunahme des Spektrums verlangsame, sagten Sicherheitsexperten der Zeitung.

Eine Stagnation oder gar ein Rückgang sei aber immer noch nicht in Sicht. Ein möglicher Grund für die etwas gesunkene Anziehungskraft könnten die militärischen Niederlagen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien sein.

Experten unterscheiden zwischen pietistischen, politischen und militanten Salafisten. Alle Salafisten leben nach strengen religiösen Regeln und lehnen die Werte westlicher Gesellschaften ab. Die Anhänger dieser sunnitischen Strömung des Islams interessieren sich für einen Dialog mit Andersgläubigen in der Regel nur als Teil ihrer Missionierungsarbeit. Ein Teil der in Deutschland lebenden Salafisten akzeptiert Gewalt und Terror als Mittel zur Durchsetzung der Ziele der Bewegung.

Es falle auf, dass kleinere Bundesländer wie Hamburg oder Berlin von dem Anstieg der Salafistenzahlen stärker betroffen seien als größere, zitierte der „Tagesspiegel“ Sicherheitskreise.

Wie die Zeitung unter Berufung auf das Landesamt für Verfassungsschutz berichtete, leben in Hamburg inzwischen 798 Salafisten. Mehr als die Hälfte von ihnen (434) seien Dschihadisten und damit generell gewaltbereit.

Verschleierte Frauen 2014 bei einer Kundgebung des Salafistenpredigers Pierre Vogel.
Verschleierte Frauen 2014 bei einer Kundgebung des Salafistenpredigers Pierre Vogel.

Als islamistische Gefährder – also Menschen, denen die Sicherheitsbehörden sogar einen Terrorakt zutrauen – stuft das Bundeskriminalamt derzeit bundesweit rund 760 Personen ein. Mehr als die Hälfte hält sich demnach aktuell in Deutschland auf, 153 der Gefährder sind demnach in Haft.

Der Sprecher des Bundesinnenministeriums betonte, im Koalitionsvertrag von Union und SPD sei festgeschrieben, dass die bestehenden Präventionsprogramme „weitergeführt und auch verstärkt werden“. Für Förderprogramme, die verhindern sollen, dass sich vor allem junge Menschen radikalisieren, ist auf Bundesebene auch das Familienministerium zuständig.

Beim Bundesinnenministerium ist man nach eigenen Angaben der Auffassung, dass Prävention und Repression „Hand in Hand“ gehen sollten. Die Behörde hält eine Stärkung der im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angesiedelten Beratungsstelle „Radikalisierung“ für sinnvoll.

Die Bundesregierung hat nach Angaben des Ministeriums zudem eine Ausweitung der Forschung zur Wirksamkeit der bereits existierenden Maßnahmen und Projekte veranlasst.

Fotos: Julian Stratenschulte/dpa, Boris Roessler/dpa, Julian Stratenschulte/dpa, Boris Roessler/dpa

Quelle: Tag24

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