Feb 06

Mann zeigt Zivilcourage und muss dafür teuer bezahlen

Der 28-Jährige wurde brutal zusammengeschlagen. (Symbolbild)

München – Zivilcourage ist etwas, was vielen Menschen bereits in diesem noch jungen Jahr aus der Patsche geholfen hat.

Nicht wegschauen, sondern die Opfer unterstützen ist etwas, was auch die Polizei immer wieder befürwortet.

Auch ein 28-jähriger Mann aus München wollte am Samstag helfen. Doch für ihn endete die Nacht leider überhaupt nicht gut.

Was war passiert? Auf dem Nachhauseweg gegen 0:30 Uhr bemerkte der Mann, dass ein älterer Herr mit einem Rollator von zwei Unbekannten in der Freseniusstraße in Obermenzing beschimpft wurde.

Ohne lange zu überlegen, ging er dazwischen, um dem Rentner zu helfen. Doch die Rettungsaktion ging komplett nach hinten los.

Wie die Münchner Polizei in einer Pressemeldung berichtet, ließen die zwei Männer sofort von dem alten Mann ab, der mit seinem Rollator schnell das Weite suchte.

Dafür hatten sie aber ein neues Ziel gefunden: Den 28-jährigen Retter. Ohne zu diskutieren gingen sie sofort auf ihn los und prügelten auf ihn ein.

Laut Angaben der Beamten schubsten sie ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Nach der heftigen Tortur schnappten sie sich außerdem noch seine Geldbörse und sein Handy.

Erst als sie ihre Aggressionen komplett herausgelassen hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Der 28-Jährige musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Er erlitt neben vielen kleineren Wunden einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung.

Die Polizei hofft nun mit den Täterbeschreibungen die Schläger aufzuspüren:

Der erste Flüchtige sei zwischen 25 und 30 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und habe kurze schwarze Harre gehabt. Er trug einen Drei-Tage-Bart mit einrasiertem Muster, hatte eine sportliche Figur und sprach gebrochen deutsch. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke, einer Jeans und einem beigem Schal.

Der andere Mann war ebenfalls zwischen 25 und 30 Jahre alt, circa 1,55 Meter groß und hatte schwarze lange Harre. Er hatte ebenso eine sportliche Figur und konnte nur gebrochen die deutsche Sprache sprechen. Er hatte einen dunklen Parka an und trug eine Jeans mit hellen Turnschuhen.

Wer Hinweise für die Beamten zum Aufenthalt der Täter oder zum Vorfall an sich hat, soll sich bitte bei der Polizei München unter der Nummer 089/2910-0 melden.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Feb 05

17-Jährige in Weimar von unbekanntem Mann sexuell belästigt

Die Polizei in Weimar bittet nach einem sexuellen Übergriff auf eine 17-Jährige um Zeugenhinweise. Symbolfoto: imago

Weimar. Wie die Polizei mitteilte, lief die 17-Jährige am Freitagabend gegen 18.33 Uhr an der „Eisernen Brücke“ entlang. Zunächst habe der Unbekannte die junge Frau überholt, um sich dann wieder einholen zu lassen.

Beim Vorbeigehen habe der Mann der 17-Jährigen auf den Po geschlagen und ihr in den Schritt gefasst. Die junge Frau stieß den Mann weg, der daraufhin in Richtung Weststadt floh.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

  • südländisches Aussehen
  • Alter zwischen 17 und 22 Jahren
  • etwa 165-175cm groß
  • Bekleidet mit dunkelgrauen Jeans und dunklen Daunen-Jacke mit Kapuze (am Rand mit braun/grauem Fell)

Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Weimar unter der Telefonnummer 03643-8820 zu melden.

Quelle: Thüringer Allgemeine

Feb 05

Zwei Mädchen (12 und 14 Jahre) im Schwimmbad von Männer-Gruppe begrapscht

Die beiden Mädchen wurden gegen ihren Willen von drei jungen Männern unsittlich berührt (Symbolbild).

Kitzingen – Die beiden Freundinnen waren schockiert: Sie schwammen im Wildwasserkanal im Außenbereich des Schwimmbades, als plötzlich drei junge Männer über sie herfielen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17.25 Uhr am Samstagnachmittag in einem Schwimmbad in der Kreisstadt Kitzingen in Unterfranken, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die drei Männer berührten die beiden Mädchen „mehrfach unsittlich“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Zwölfjährige und ihre 14 Jahre alte Freundin taten jedoch genau das Richtige: Sie wandten sich hilfesuchend an einen Badegast, der wiederum den Bademeister verständigte. Nachdem dieser die drei mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht hatte, verständigte er die Polizei.

Die Beamten nahmen die drei Tatverdächtigen im Alter von 17, 18 und 20 Jahren vorläufig fest. Alle drei sind laut Polizeimitteilung „afghanischer Herkunft“.

Fotos: dpa/Stefan Puchner

Quelle: Tag24

Feb 05

Besonders an Karneval: Polizei warnt vor K.O.-Tropfen

K.O.-Tropfen sind geschmacks- und geruchsneutral, deshalb bemerkt man sie nicht in Glas.

Kreis Gütersloh – Am Donnerstag geht der Karneval so richtig los! Damit beim hemmungslosen Feiern nichts passiert, warnt die Polizei unter dem Motto „K.O.cktail – fiese Drogen im Glas?!“ schon jetzt vor K.O.-Tropfen.

Im Kreis Gütersloh verteilt die Polizei dazu pinkfarbene Karten und Plakate zum Thema vor allem an Schulen und Gaststätten. So sollen alle rechtzeitig auf die Gefahren durch K.O.-Tropfen aufmerksam gemacht werden.

„Es ist nicht neu, dass Drogen oder andere Substanzen ganz gezielt eingesetzt werden, um Frauen oder auch Männer willenlos zu machen“, so die Polizei. Das Ziel dabei sei häufig eine Vergewaltigung oder andere sexuelle Übergriffe.

Deshalb rät die Polizei:

  • Getränke selbst bei der Bedienung bestellen und entgegennehmen
  • Täter können auch Freunde oder Bekannte sein
  • holt Euch Hilfe, wenn Übelkeit oder Schwindelgefühle auftreten
  • wenn der Verdacht besteht, dass K.O.-Tropfen verabreicht wurden, sollte sofort ein Arzt/Krankenhaus aufgesucht werden
  • so schnell wie möglich die Polizei unter dem Polizeiruf 110 oder Rettungskräfte unter der Nummer 112 informieren

Wer betroffen ist, wirkt meist betrunken: Erst ungewöhnlich aktiv und aufgedreht, dann mit Übelkeit und Schwindel. Nach dem Wachwerden müssen viele Opfer sich übergeben und haben Gleichgewichtsstörungen.

Fotos: DPA

Feb 05

BKA-Bericht: Fast 100 Übergriffe auf Christen

Im letzten Jahr wurden fast 100 Christen in Deutschland attackiert.

Berlin – Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr fast 100 Übergriffe auf Christen in Deutschland gezählt.

Darunter seien ein mutmaßlicher Mord, neun Körperverletzungen und eine Brandstiftung, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag) unter Verweis auf eine BKA-Auswertung.

In etwa einem Viertel der Fälle seien Kirchen oder christliche Symbole angegriffen worden. Mindestens 14 Übergriffe hätten sich zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen abgespielt. Der mutmaßliche Mord habe sich im April 2017 in Priem am Chiemsee in Bayern ereignet und werde derzeit vor Gericht verhandelt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte dem Bericht zufolge dazu: „Integration in Deutschland bedeutet, ohne Wenn und Aber die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren.“

Wer hier leben wolle, müsse sich zwingend von einer christenfeindlichen Gesinnung verabschieden, „sonst ist er in unserem Land schlicht nicht willkommen“.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Feb 05

Von Pisa zur Polizei: Mehrmals registrierte Asylbewerber reisen mit Mitfahrzentrale

Sie waren bereits in Italien und Österreich registriert, jetzt stellten sie auch einen Antrag in Deutschland (Symbolbild).

Freiburg – Die über eine Mitfahrzentrale vermittelte Tour vom italienischen Pisa nach Deutschland hat zwei Asylbewerbern aus Nigeria ein unerwartetes Ziel beschert.

Die beiden 25 und 27 Jahre alten Männer waren bei einem Lastwagenfahrer aus Tunesien mitgefahren, teilte die Bundespolizei am Freitag mit.

Dem 33-jährigen Lkw-Fahrer kam durch die Gespräche auf der stundenlangen, rund 700 Kilometer langen Fahrt der Verdacht, dass mit seinen Mitfahrern etwas nicht stimmen könnte. Er suchte nach der Einreise in Deutschland im Internet die Adresse des nächstgelegenen Reviers der Bundespolizei.

Es war Freiburg. Er steuerte es an und übergab die Männer den Beamten. Diese stellten fest, dass das Duo mit Reisepässen anderer Personen unterwegs war. Zudem waren die Männer den Angaben zufolge bereits in Italien und Österreich als Asylbewerber registriert.

Auch in Deutschland, im Freiburger Polizeirevier, stellten sie einen Asylantrag. Dieser werde nun geprüft, hieß es. Zudem werde gegen das Duo wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Feb 04

Vorbestrafter Sexualstraftäter soll 13-jähriges Mädchen vergewaltigt haben!

Nach kurzer Bekanntschaft, habe das Mädchen den 18-Jährigen besucht. Dann soll er sie vergewaltigt haben (Symbolbild).

Esslingen – Ein 18 Jahre alter vorbestrafter Sexualstraftäter soll in Esslingen eine 13-Jährige vergewaltigt haben.

Der junge Mann soll sich am Montag in seiner Wohnung an dem Mädchen vergangen haben, teilten Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Reutlingen am Freitag mit. Dort habe die 13-Jährige den Verdächtigen nach kurzer Bekanntschaft besucht.

Die Jugendliche habe angegeben, dass der afghanische Asylbewerber gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt habe. Der Mann bestreitet die Tat. Er kam in Untersuchungshaft.

Das mutmaßliche Opfer zeigte den Angaben zufolge die Tat erst am Mittwoch bei der Polizei an, nachdem es den Mann in der Esslinger Innenstadt wieder getroffen hatte. Dabei soll der Mann das Mädchen bedroht haben. Er wurde auf die Anzeige hin am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung festgenommen.

Der wegen eines Sexualdeliktes bereits vorbestrafte Verdächtige war Ende Dezember 2017 aus der Haft entlassen worden und stand unter Führungsaufsicht des Landgerichts Stuttgart.

Das heißt, dort wurde überprüft, ob er seine Auflagen einhält. Um welche Auflagen es sich handelt, war zunächst unklar.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Feb 04

Türkisch wird Schulfach an Grundschulen

An 20 Berliner Grundschulen soll das Fach demnächst angeboten werden.

Berlin – An 20 Berliner Grundschulen soll ab dem zweiten Schulhalbjahr 2017/18 ein AG-Angebot „Herkunftssprache Türkisch“ geschaffen werden.

Der Zusatzunterricht in den ersten drei Jahrgangsstufen wende sich speziell an Schüler aus türkischsprachigen Familien, teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am Donnerstag mit.

Die zweistündige Arbeitsgemeinschaft Türkisch soll zusätzlich zum Regelunterricht angeboten werden. Inhalt sei neben der türkischen Sprache auch Landeskunde zur Türkei sowie Kultur, sagte eine Sprecherin.

Sprache und Persönlichkeit seien auf vielfältige Weise miteinander verbunden, erklärte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). „Als Signal für Familien mit Migrationshintergrund ist es mir wichtig, dass ihre Herkunftskultur und Sprache auch im aufnehmenden Land anerkannt und wertgeschätzt wird.“

Für die Pilotphase sind Bezirke mit einem hohen Anteil von türkischstämmigen Schülern vorgesehen: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln.

Fotos: DPA (Symbolbiild)

Quelle: Tag24

Feb 04

Terroristen versuchen, sich in Jobs an Flughafen einzuschleusen

Bei zwei Bewerbern gab es laut Verfassungsschutz Hinweise, dass sie Terrorverdächtige waren.

Berlin – Mehr als 21.000 Bewerber für einen Job auf dem Berliner Flughafen Tegel hat der Verfassungsschutz in den vergangenen Jahren wegen einer möglichen Gefährlichkeit überprüft.

Bei zwei Bewerbern gab es Hinweise, dass sie Terrorverdächtige waren. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine AfD-Anfrage hervor.

In diesen beiden Fällen habe es Erkenntnisse gegeben, dass „zumindest tatsächliche Anhaltspunkte“ für eine Nähe zum Terrorismus vorlagen.

Die Fragen, ob unter den Bewerbern auch Mitglieder von kriminellen arabischen Clans oder Drogenkonsumenten waren, beantwortete der Senat nicht, weil dem Verfassungsschutz dazu keine Erkenntnisse vorlägen.

Von 2012 bis 2017 wurden 21.141 Bewerber von den Verfassungsschützern überprüft. Die Höchstzahl gab es mit 8777 im Jahr 2014. An der Überprüfung sind aber auch andere Behörden beteiligt. Alle Informationen gehen an die Luftfahrtbehörde, die entscheidet, ob Bewerber zugelassen werden.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Feb 04

22-Jähriger würgt Frau bis zur Bewusstlosigkeit und vergewaltigt sie

Er soll eine Frau ins Gebüsch gestoßen, sie zur Bewusstlosigkeit gewürgt und schließlich vergewaltigt haben. (Symbolbild)

Tübingen – Am Landgericht Tübingen hat der Prozess gegen einen jungen Mann Aus Gambia wegen zwei Vergewaltigungen und zwei versuchten Vergewaltigung begonnen.

Er soll im Mai und Oktober 2015 drei Frauen auf ihrem Heimweg von Partys abgepasst und angegriffen haben, wie aus der Anklage der Staatsanwaltschaft hervorgeht.

Eine von ihnen soll er unvermittelt ins Gebüsch gestoßen und sie fast bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben, woraufhin sie ihre Gegenwehr aufgab und er sie vergewaltigte.

In zwei weiteren Fällen ergriff er nach einem Kampf mit den Frauen aus Angst, entdeckt zu werden, die Flucht. Außerdem soll er im Februar 2017 eine behinderte Frau unter einem Vorwand zu sich eingeladen und vergewaltigt haben.

Zum Prozessauftakt wollte der nach eigenen Angaben 22-Jährige zu mindestens einer Tat aussagen. Die Öffentlichkeit wurde davon ausgeschlossen, weil der Mann zum Tatzeitpunkt möglicherweise noch Heranwachsender war und sein Verteidiger den im Jugendstrafverfahren möglichen Ausschluss zum Schutz des Angeklagten beantragt hatte.

Der Angeklagte stammt aus Gambia und war vor drei Jahren nach Deutschland gekommen. Laut Staatsanwaltschaft hat er verschiedene Geburtsdaten angegeben. Am Gerichtsverfahren ist ein Sachverständiger zur Frage der Alterfeststellung beteiligt. Ein Urteil wird für 27. März erwartet.

Die Polizei wurde im März 2017 auf den mutmaßlichen Täter aufmerksam, weil eine Frau Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet hatte. Er bestritt den Vorwurf und gab eine Speichelprobe ab.

Diese Spur führte laut Staatsanwaltschaft mit Hilfe des Landeskriminalamts Stuttgart zu drei ungeklärten Fällen in Tübingen aus dem Jahr 2015. Im Juli wurde er festgenommen.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

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