Jan 20

Bub vergewaltigt, Verdächtiger in Haft

In Abwesenheit der Eltern wurde ein neunjähriger Somalier in einer Innsbrucker Wohnung missbraucht.

Innsbruck – Nach einem schweren Übergriff auf ein neunjähriges Kind ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei. Der Bub aus Somalia ist vor zehn Tagen in einer Innsbrucker Wohnung vergewaltigt worden. Und zwar angeblich von einem Landsmann, der bald nach der Tat festgenommen werden konnte. Der Verdächtige befindet sich in der Innsbrucker Justizanstalt. „Gegen den Mann wurde die Untersuchungshaft verhängt“, bestätigt Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung: Das Ermittlungsverfahren wurde „wegen des Verdachts der Vergewaltigung und schweren Missbrauchs von Unmündigen“ eingeleitet.

Es war am 10. Jänner, als die Eltern kurz außer Haus gingen und ihren neunjährigen Sohn in der Wohnung zurückließen. Aber nicht allein – ein Landsmann sollte in der Zwischenzeit das Kind beaufsichtigen. Die Gelegenheit dürfte der Somalier genützt haben, um den Neunjährigen zu vergewaltigen. Die Gewalttat blieb zunächst unbemerkt. Als die Eltern zurückkehrten, ließen sich Opfer und der mutmaßliche Täter zunächst nichts anmerken. Der Neunjährige schwieg, das schreckliche Erlebnis blieb vorerst sein Geheimnis. Erst am nächsten Tag erzählte der Bub, was ihm widerfahren war. Die Eltern brachten das Kind in die Innsbrucker Klinik und alarmierten die Polizei. Wie die Ärzte feststellen konnten, hatte der Bub tatsächlich Verletzungen erlitten, die sich mit seinen Schilderungen deckten. Die Verletzungen waren allerdings nicht allzu schwer, der kleine Somalier konnte nach der ambulanten Versorgung wieder nach Hause entlassen werden.

Die Innsbrucker Polizei hatte wenig Mühe, den Verdächtigen auszuforschen und festzunehmen.

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Jan 20

Mädchen im Bahnhof Potsdam sexuell belästigt | Potsdam

Quelle: dpa (Symbolbild)

Ein betrunkener Mann hat am Montagabend in den Bahnhofspassagen Potsdam eine Jugendliche sexuell belästigt. Zeugen griffen ein und konnten den 37-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Er ist ohne festen Wohnsitz und hält sich illegal in Deutschland auf.

Potsdam. Ein betrunkener Mann (37) hat am Montagabend in den Potsdamer Bahnhofspassagen ein 15 Jahre altes Mädchen sexuell belästigt. Gegen ihren Willen griff er der jungen Frau an die Brust. Zeugen konnten den 37-Jährigen festhalten und ihn der Polizei übergeben.

Bei der Feststellung der Personalien stellte sich heraus, dass sich der polnische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz illegal in Deutschland aufhält. Er wurde daraufhin festgenommen.

Quelle: maz

Jan 19

51-Jähriger missbraucht: Zwei Asylbewerber sitzen in Haft

Der 51-Jährige hatte nach der Tat von sich aus die Öffentlichkeit gesucht.

Calw – Zwei afghanische Asylbewerber sitzen in Untersuchungshaft, weil sie einen 51 Jahre alten Mann in ihrer Unterkunft in Nagold (Kreis Calw) sexuell missbraucht haben sollen.

Das Opfer aus dem Kreis Freudenstadt habe die Tat bereits am 2. Januar angezeigt, sagte ein Sprecher der Polizei in Karlsruhe am Donnerstag. Zuerst hatte der „Schwarzwälder Bote“ berichtet. Der 51-Jährige hatte den Angaben zufolge am späten Abend des 1. Januar einen jungen Mann in einem Zug getroffen und ihn in die Asylbewerberunterkunft begleitet. Dort sei er von seinem Begleiter und einem anderem Mann missbraucht worden.

Die Polizei hatte den Fall aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht veröffentlicht, sagte der Sprecher. Jetzt habe der 51-Jährige aber von sich aus die Öffentlichkeit gesucht.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

Jan 19

Junge Frau sexuell belästigt

Mit seinem missglückten Salto brachte der 20-Jährige die Polizei auf die Spur (Symbolbild)

Eine junge Frau wurde gestern Mittag von einem 72-jährigen Mann sexuell belästigt.

Die Geschädigte wartete am Hauptbahnhof Stuttgart auf einen Intercityexpress nach Mannheim.

Bereits am Bahnsteig sowie beim Einsteigevorgang in den Zug, soll sie der aus der Türkei stammende Mann mehrfach unsittlich berührt haben. Eine Reisende beobachtete die Belästigung und wandte sich, gemeinsam mit der verängstigten Geschädigten, an den Zugbegleiter. Dieser informierte die Beamten des Bundespolizeireviers in Mannheim, da sich der Beschuldigte im gleichen Zug befand. Dem 72-Jährigen wurde die Weiterfahrt durch den Zugbegleiter untersagt.

Im Hauptbahnhof Mannheim wurde der Mann zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle der Bundespolizei verbracht.

Ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung wurde eingeleitet.

Quelle: focus

Jan 19

Geiselnahme in Asylheim! Familie soll abgeschoben werden

Die Polizei führte einen Geiselnehmer ab.

Gütersloh – Bei einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordrhein-Westfalen ist es am frühen Donnerstagmorgen kurzzeitig zu einer Geiselnahme gekommen. Wie die Polizei mitteilte, sollte ein in der Unterkunft in Borgholzhausen lebendes Ehepaar abgeschoben werden.

Als zwei Polizeibeamte, ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde, ein Arzt und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Räume betreten hätten, sei es zu einem Gerangel gekommen.

Dabei habe einer der Bewohner einem Polizisten die Dienstwaffe abgenommen. Es seien mehrere Schüsse gefallen, berichtete die Polizei. Dabei sei aber niemand verletzt worden.

Die Beamten und der Arzt konnten den Angaben zufolge aus der Wohnung flüchten. Zwei Männer – der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und der Angestellte der Ausländerbehörde – seien dagegen in der Wohnung festgehalten worden, erklärte die Polizei.

Bevor alarmierte Spezialeinheiten eintrafen, habe sich die Familie der Polizei gestellt. Dabei hätten Familienmitglieder angegeben, eine Bewohnerin befinde sich verletzt in der Wohnung. Die Verletzung habe sich die Frau ersten Erkenntnissen zufolge selbst zugefügt.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Zuvor hatte der Westdeutsche Rundfunk darüber berichtet.

UPDATE, 9.47 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, sollte das aserbaidschanische Ehepaar (49 und 53 Jahre alt) abgeschoben werden. In der Wohnung befanden sich auch noch zwei erwachsene Töchter und ein Besucher.

Um 4.15 Uhr nachts ging der Notruf bei der Polizei ein und gegen 4.55 Uhr übernahm das Polizeipräsidium Bielefeld den Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen fügte sich eine Frau ihre Verletzungen selbst mit einem Messer zu. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Vater, eine Tochter und der Besucher mussten die Polizei ins Gewahrsam begleiten.

In einer Flüchtlingsunterkunft spielte sich alles ab.
In einer Flüchtlingsunterkunft spielte sich alles ab.
Das Sondereinsatzkommando musste nicht eingreifen.
Das Sondereinsatzkommando musste nicht eingreifen.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Familie stellte sich schließlich.
Die Familie stellte sich schließlich.

Quelle: Tag24

Jan 19

Wegen Mordes: Mutmaßlicher Taliban angeklagt

Mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr soll N. auf einen Polizisten geschossen haben. (Symbolbild)

Karlsruhe – Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Taliban erhoben, der 2013 als Flüchtling nach Deutschland einreiste!

Wie es in einer Pressenotiz heißt, wird der Afghane Omaid N. (20) verdächtigt, Mitglied der ausländischen Terror-Vereinigung Taliban zu sein, ein Kriegsverbrechen sowie einen Mord begangen zu haben. Zudem wird ihm ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last gelegt.

Laut Anklage hat sich Omaid N. im Jahr 2013 in Afghanistan den Taliban angeschlossen. Nach einer Koranausbildung habe er gemeinsam mit den Anführern seiner örtlichen Taliban-Einheit neue Mitglieder für die Vereinigung rekrutiert. Zudem soll er für die Terror-Vereinigung einen Waffentransport durchgeführt haben.

Kurze Zeit nach seiner Aufnahme in die Taliban hat N. laut Anklageschrift gemeinsam mit weiteren Mitgliedern seiner Einheit einen afghanischen Polizisten umgebracht. Dieser sei zuvor gefangen genommen und an einen Baum gefesselt worden. Der 20 Jahre N. soll dann zusammen mit anderen mehrmals mit einer Holzlatte auf den Kopf des Polizisten eingedroschen haben.

Anschließend habe Omaid N. vom Anführer seiner Einheit ein Kalaschnikow-Sturmgewehr ausgehändigt bekommen und schoß auf dessen Befehl hin eine Salve auf den Gefangenen ab. Der Polizist starb laut Pressemeldung entweder bereits an den Schlägen mit der Holzlatte oder aber spätestens durch die Schüsse.

Nach der Tat habe N. mit weiteren Taliban-Kämpfern Selbstmord-Attentate durchführen sollen. Dazu sei er aber nicht bereit gewesen und floh. Mit Hilfe von Schleusern sei Omaid N. über den Iran, die Türkei und Griechenland über die so genannte Balkanroute nach Österreich gelangt. Im November 2013 habe er Deutschland erreicht.

Der 20-Jährige wurde bereits am 19. Mai 2017 festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Fotos: Imago

Jan 19

Warum haben mehr als 200.000 Asylbewerber am gleichen Tag Geburtstag?

Mehr als 200.000 Asylbewerber sind mit dem offiziellen Geburtsdatum 1. Januar registriert.

Berlin – Der starke Zuzug von Asylbewerbern hat dazu geführt, dass in Deutschland auffällig viele Menschen mit dem offiziellen Geburtsdatum 1. Januar leben.

Zum Stichtag 31. Juli waren 207.347 Schutzsuchende, die seit 2014 eingereist waren, mit diesem Geburtsdatum registriert, wie das Bundesinnenministerium auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Abgeordneten Anton Friesen mitteilte.

Die meisten von ihnen, exakt 125.408 Asylbewerber, waren den Angaben zufolge 2015 nach Deutschland gekommen.

Zur Erklärung schrieb das Ministerium: „Das Datum 1. Januar wird erfasst, wenn Asylsuchende keine Pass- und sonstige Identitätspapier vorweisen können und lediglich ihr Geburtsjahr, jedoch nicht den genauen Tag oder Monat kennen.“

In einigen Ländern sei es außerdem, vor allem in ländlichen Gebieten, üblich, dass die amtliche Registrierung von Neugeborenen nur einmal jährlich stattfindet.

Den Angaben zufolge wird zudem bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen von den Jugendämtern das Geburtsdatum 01.01. verwendet, wenn keine Papiere vorliegen.

Fotos: Uli Deck/dpa

Quelle: Tag24

Jan 19

Wollte er eine Bombe basteln? Flüchtling (23) bei Antiterror-Razzia festgenommen

Polizisten stürmen am Morgen einen Plattenbau in Leipzig-Grünau. Eine Wohnung und der Keller werden durchsucht, danach mehrere Gegenstände beschlagnahmt.

Leipzig – Antiterror-Einsatz in Leipzig: Bei einer Großrazzia gegen mutmaßliche islamistische Gefährder hat die Polizei am Dienstag mehrere Wohnungen durchsucht und einen Syrer (23) festgenommen.

Gegen 7 Uhr stürmten Polizeieinheiten, darunter das SEK, vier Wohnungen in Leipzig. Vorausgegangen waren Ermittlungen gegen einen Asylbewerber aus Syrien, den die Beamten im Grünauer Deiwitzweg aufgriffen.

„Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten werden wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt“, erklärte der Dresdner Oberstaatsanwalt Lorenz Haase. Zu den genauen Hintergründen wollte sich Haase am Dienstag nicht äußern.

Wie TAG24 aus Justizkreisen erfuhr, soll der Syrer im Internet Materialien bestellt haben, die sich zum Bau von Bomben eignen. Tagelang wurde er daraufhin observiert, Spezialkräfte standen dabei immer für einen Not-Zugriff bereit.

Nach der Festnahme des Mannes durchsuchten Kriminalisten am Dienstag dessen Unterkunft und drei weitere Wohnungen von Flüchtlingen, die in den Ermittlungen aktuell als „Zeugen“ geführt werden. Auch die Keller der Plattenbauten wurden akribisch untersucht. In Beweissicherungstüten transportierten die Ermittler zahlreiche Gegenstände ab, darunter Notebooks und Festplatten. Ob auch Waffen und zum Bombenbau geeignete Materialien gefunden wurden, wollte der Oberstaatsanwalt nicht sagen. „Derzeit werden sichergestellte Gegenstände und Unterlagen gesichtet und untersucht“, so Haase.

Nach einer ersten Auswertung soll heute entschieden werden, ob gegen den Syrer Haftbefehl beantragt wird.

Polizisten sind am Plattenbau Deiwitzweg vorgefahren. Hier wurde der Syrer festgenommen.
Polizisten sind am Plattenbau Deiwitzweg vorgefahren. Hier wurde der Syrer festgenommen.

Fotos: Alexander Bischoff

Quelle:Tag24

Jan 19

Wieder afrikanische Migranten in Güterzug erwischt

Die Bundespolizei entdeckte von einem Hubschrauber aus die aufgeschnittenen Planen der LKW-Auflieger.

Rosenheim – Bei einer Güterzugkontrolle hat die Bundespolizei wieder 14 Migranten erwischt. Die Flüchtlinge stammen aus Afrika.

Die zehn Erwachsenen (zwischen 18 und 40 Jahre) und vier Jugendlichen (15 bis 17 Jahre) hatten sich in einem LKW-Auflieger versteckt.

„Mithilfe eines Polizeihubschraubers war es frühzeitig möglich, die aufgeschlitzten Planen der transportierten Auflieger zu erkennen. Die Afrikaner waren offenbar schon in Italien auf die Ladeflächen geklettert“, teilte die Bundespolizei mit.

Die Migranten waren auf zwei Güterzügen die von Verona kamen. „Nach ersten Erkenntnissen stammen die ‚blinden Passagiere‘ aus Gambia, Ghana, Nigeria, Kamerun, Sierra Leone und der Elfenbeinküste“, teilte die Polizei mit.

Nach einer medizinischen Untersuchung, Durchsuchung und Befragung wurden fünf der Flüchtlinge nach Österreich zurückgeschickt, die vier Jugendlichen kamen in Obhut des Jugendamtes, die übrigen wurden zur zuständigen Aufnahmestelle gebracht.

Bereits mehrfach wurden in Rosenheim auf Zügen aus Italien Migranten bei Kontrollen entdeckt. Die meisten von ihnen kamen aus afrikanischen Ländern (TAG24 berichtete).

Die Migranten hatten sich auf zwei Güterzügen versteckt.
Die Migranten hatten sich auf zwei Güterzügen versteckt.
Die Züge kamen aus Verona und wurden in Rosenheim für die Kontrolle gestoppt.
Die Züge kamen aus Verona und wurden in Rosenheim für die Kontrolle gestoppt.

Fotos: Polizei

Quelle: Tag24

Jan 18

Streit unter Jugendlichen eskaliert: Teenie wird Gesicht aufgeschnitten

Plötzlich zückte der Syrer das Messer und verletzte den anderen Jugendlichen im Gesicht. (Symbolbild)

Cottbus – In Cottbus ist ein 16-Jähriger an eine Straßenbahn gedrückt und mit einem Messer im Gesicht verletzt worden.

Tatverdächtig sei ein Jugendlicher, der sich zuvor am Mittwochnachmittag mit dem 16-Jährigen gestritten habe, teilte die Polizei mit.

Laut Zeugen griff der Verdächtige den Jungen aus einer Gruppe deutscher und syrischer Jugendlicher heraus an. Anschließend soll er ihn gegen eine Straßenbahn gedrückt und mit einem Messer im Gesicht verletzt haben. Anschließend floh er. Rettungskräfte brachten den 16-Jährigen in ein Krankenhaus.

Der Verdächtige ist Syrer. In Cottbus war es zuletzt mehrmals zu Gewalt zwischen Syrern und Deutschen gekommen.

Update 22.15 Uhr:

Wie die Brandenburger Polizei am Abend weiter mitteilte, wurden zu dem Fall in den sozialen Netzwerken polizeiinterne Informationen verbreitet. Daher werde wegen Geheimnisverrats ermittelt. Bei der Polizeidirektion Süd sei eine Ermittlungsgruppe gebildet worden.

Update 18. Januar, 12.35 Uhr

Die beiden Täter wurden von der Polizei geschnappt.

Fotos: 123RF

Quelle: Tag24

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