Mai 30

Internationale Großrazzia: Terrorverdächtiger in Bayern festgenommen

dpa/Karl-Josef Hildenbrand Etwa 100 Beamte waren im Einsatz

Die Polizei hat am Dienstag in Bayern einen 37-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft München soll der türkische Staatsangehörige der islamistischen Gruppe Junud al-Sham angehören.2013 und 2014 soll er nach Syrien gereist sein, dort an Kriegswaffen trainiert und sich an Kampfhandlungen beteiligt haben. Ihm wird zudem vorgeworfen, in Deutschland für die Terrororganisation geworben und Mitglieder rekrutiert zu haben.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer internationalen Razzia. Dabei durchsuchten Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) und der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München insgesamt fünf Objekte in der Nähe von Weiden in der Oberpfalz sowie in Österreich im Raum Linz und bei Innsbruck, wie ein Sprecher sagte. Etwa 100 Beamte waren im Einsatz.

Focus Online

Mai 30

Brandenburg: Terrorverdächtiger in der Uckermark festgenommen

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei.Foto (Archiv): dpa

Der 17 Jahre alte Syrer soll einen Selbstmordanschlag in Berlin geplant haben. Das teilte der Brandenburger Innenminister mit.

In Brandenburg ist am Dienstag ein mutmaßlich islamistischer Terrorverdächtiger gefasst worden, der einen Terroranschlag vermutlich in Berlin geplant haben soll. Das sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Dienstag vor Journalisten in Potsdam. Es handelt sich um einen 17-Jährigen, nach Behördenangaben ist er vermutlich Syrer. Die genaue Identität wird noch geprüft. Er könne auch aus den Maghreb stammen, hieß es.

Der Verdächtige soll 2015 nach Deutschland gekommen sein

Die Anti-Terror-Einheit des Landeskriminalamtes ist in der Nacht durch die Behörden in Berlin und Hessen für den Verdacht informiert worden. Zudem habe es Hinweise aus dem direkten Umfeld gegeben. Der 17-Jährige soll an seine Mutter eine Kurznachricht geschrieben haben, in der sich verabschiedet und mitteilt, dass er in den Dschihad eingetreten sei. Das Spezialeinsatzkommando rückte am Dienstagmorgen um 9 Uhr in der Uckermark an. Der Jugendliche war seit Sommer 2016 in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht, nach Tagesspiegel-Informationen in dem Dorf Gerswalde.

Nach bisherigen Informationen der Ermittler war der 17-Jährige im Herbst 2015 „unerlaubt nach Deutschland eingereist“ und ist mittlerweile in Brandenburg als Asylbewerber registriert. Der Polizei ist er bis in der Nacht zu Dienstag nicht aufgefallen. Am Nachmittag dauerte die Durchsuchung der Unterkunft an. Er wird weiterhin von den Ermittlern befragt. Das Polizeipräsidium äußerte sich zurückhaltender als der Innenminister: „Anhaltspunkte für die Planung konkreter Taten konnten im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bislang nicht erlangt werden“, hieß es in einer Mitteilung. Bis zum Abend soll die Öffentlichkeit über den Ausgang der Ermittlungen informiert werden.

Tagesspiegel

Mai 29

Vergewaltigungen von Frauen vor der Legalisierung

Foto: © luislouro

Frankreich, Schweden, Deutschland und andere europäische Nationen sind auf besten dem Weg, Vergewaltigungen die von Moslems begangen werden zu legalisieren, weil es zu „ihrer Kultur“ gehört.

In nahezu allen europäischen Ländern haben die Zahlen von Vergewaltigigungen seit Beginn der Migrationskrise massiv zugenommen. Gerichte sehen Vergewaltigungen durch Moslems immer mehr einfach nur als „kulturelle Missverständnisse“ an, und so bekommen die Opfer niemals Gerechtigkeit, was bedeutet, dass „de facto“ die Legalisierung zum grössten Teil bereits vorhanden ist.
So gibt es zum Beispiel einen Fall aus Deutschland, bei dem ein Moslem-Türke eine junge Frau 4 Stunden lang vergewaltigte. Er hatte ihre Schultern fest gegen die Metallstäbe am Kopfende seines Bettes gerückt und ihren Kopf zwischen zwei dieser Stäbe eingeklemmt und dann verging er sich an ihr. Staatsanwalt und Gericht hatten keinen Zweifel daran, dass die sexuellen Handlungen jener Nacht nicht im Sinne des Opfers waren und dass er sie mit Gewalt genommen hat. Dennoch wurde der 23-jährige Moslem vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die Juristen erkannten bei ihm keinen Vorsatz und so glaubte das Gericht „das Opfer könne nicht beurteilen, ob er mit der Mentalität des türkischen Kulturkreises das Geschehen, das sie als Vergewaltigung erlebte, vielleicht einfach nur für wilden Sex gehalten hat.
Das ist aber nicht nur auf Deutschland beschränkt. Wie im April berichtete wurde, konnte ein Moslem in Schweden einer Gefängnisstrafe für die Vergewaltigung eines Teenagers entkommen, weil er laut dem Gericht ihr „Nein“ nicht verstanden habe. Der Gericht glaubte dem Mann, dass er das wiederholte „Nein“ des Mädchens nur auf den erzwungenen Analsex bezogen habe, weshalb er sie ja nicht richtig vergewaltigt hätte.
In einem anderen Fall verurteilte ein schwedisches Gericht einen muslimischen Migranten nur zu zwei Monaten Gefängnis, nachdem er ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt hatte. Er musste zusätzlich nur ca. 2800 Euro Entschädigung an das Kind zahlen.
Mittlerweile gibt es eine regelrechte Vergewaltigungs-Kultur, die in Europa stattfindet, die von den regierungen in Deutschland und Schweden gefördert wird. Einheimische Frauen werden als wertlos klassifiziert und müssen den Moslem-Vergewaltigern zu Diensten sein. Sollten sie trotzdem auf die Idee kommen ihn vor Gericht zu bringen, werden sie ein zweites mal zu Opfern, weil die Richter für diese Taten die „kulturellen Missverständnisse“ zu Grunde legen.
Deshalb kann nur allen zukünftigen Opfern geraten werden sich zu bewaffnen. Ein kurzes Messer mit einer Klingenlänge von 8-10 cm, mehrmals in den Kopf, Hals oder Körper des Vergwaltigers gerammt, bringt zumindest mehr Gerchtigkeit, als die heutigen Gerichte.

Mai 29

Saudi-Arabien: Mann entsetzt – Nach dem ersten Blick auf seine Frau will der Bräutigam die Scheidung

Als die Braut ihren Schleier hob, wollte ein Bräutigam in Saudi-Arabien sofort die Scheidung.
Foto: imago stock&people

Medina – Für diese Braut ist ihre Hochzeit bestimmt nicht der schönste Tag in ihrem Leben: In Saudi-Arabien hat ein Paar geheiratet, ohne sich vorher je gesehen zu haben.

Erst nach der Zeremonie hatte die Braut ihren Schleier für die Hochzeitsfotos angehoben – und den Mann offenbar mit ihrem Anblick schockiert. Denn was er sah, gefiel ihm wohl so überhaupt nicht, dass er sofort die Scheidung wollte.

Scheidung folgte in der Hochzeitsnacht

Wie die englischsprachige Zeitung „Gulf News“ unter Berufung auf die saudi-arabische Zeitung „Okaz“ berichtet, soll der Bräutigam mit entsetztem Gesichtsausdruck erklärt haben: „Du bist nicht das Mädchen, das ich heiraten will. Du bist nicht diejenige, die ich mir vorgestellt habe. Sorry, ich lasse mich scheiden.“

„Okaz“ zufolge bekam die gedemütigte und geschockte Braut einen Heulanfall – und soll sogar ohnmächtig geworden sein, nachdem noch in der Hochzeitsnacht die Scheidung vollzogen wurde.

Quelle: Berliner Kurier

 

Mai 29

Schwarzafrikaner läuft durch Gießen, spricht Frau an und zieht blank! Das endete böse

Symbolbild

Unfassbar, der Somalier entblößte sich dreist vor der schockierten Frau und zog sich einfach nackt aus, versuchte sie zu vergewaltigen, doch sie wusste sich zu helfen! Lesen sie hier, wie sich die mutige Frau wehrte

Bereits Mitte des Monats wurde am Sonntagmorgen (13.05.2017)  ein Armutsflüchtling aus Somalia festgenommen. Der 28 – Jährige Afrikaner hatte in Gießen eine Spaziergängerin angesprochen und sich danach entblößt. Als der Mann die Frau offensichtlich vergewaltigen wollte, setzte sie ein Pfefferspray ein.

Die Frau wehrte die versuchte Vergewaltigung mit Pfefferspray ab – der Wirtschaftsflüchtling ist bereits polizeibekannt

Der Mann rannte davon. Wenig später klickten die Handschellen. Der polizeilich bekannte Wohnsitzlose wurde wenig später auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim zuständigen Gericht vorgeführt.

Quelle: Truth24.net

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Mai 29

Bulgarischer Taxifahrer attackiert Frau, steigt in Wagen und fährt weg | Kassel

Symbolbild. Quelle: Wikipedia

Der wohnsitzlose Wirtschaftsmigrant attackiert eine junge Frau, läuft weiter als sei nichts gewesen, steigt in sein Taxi und fähr los

Am Sonntagmorgen (21.05.2017) gelang Beamten des Polizeireviers Mitte in Kassel die Festnahme eines 36 Jahre alten Mannes aus Bulgarien, der im dringenden Tatverdacht steht, eine 21-Jährige sexuell belästigt zu haben. Der Bulgare, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500,- Euro zahlen, bevor er wieder auf freien Fuß entlassen wurde.

Wie die Beamten des Innenstadtreviers berichten, ereignete sich das Sexualdelikt gegen kurz nach 9 Uhr im Bereich der Kurt-Wolters-Straße. Zu dieser Zeit sei die 21-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis zu Fuß unterwegs gewesen. Der später Festgenommene lief ihr entgegen und fasste sie beim Vorbeigehen unsittlich am Oberkörper an. Anschließend sei der Mann einfach weitergegangen, als sei nichts gewesen, so das Opfer in ihrer späteren Vernehmung.

Er stieg in sein Taxi und fuhr los – die Polizei war ihm schnell auf den Fersen

Der Täter sei daraufhin in ein Taxi gestiegen und davongefahren. Die sofort über die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen in die Fahndung eingebundene Funkstreife des Innenstadtreviers konnte den Mietwagen noch auf der Holländischen Straße, in Höhe der Rothfelsstraße, stoppen und den 36-Jährigen festnehmen.

Der Bulgare muss sich nun wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung verantworten. Die 500,- Euro sind zur Sicherung der Durchführung des Strafverfahrens erhoben worden. Die weiteren Ermittlungen haben nun Beamte des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo übernommen.

Quelle: Truth24.net

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Mai 29

Afrikaner belästigt Frau auf Gaststätten-Toilette

In einer Gaststätte in der halleschen Innenstadt kam es am Sonntag zu einem Vorfall. Gegen 2.40 Uhr hat ein unbekannter Mann zunächst eine Frau angesprochen. Diese machte aber deutlich, dass sie nichts von ihm will. Als sie später auf Toilette ging, folgte ihr der Täter, drückte sie zu Boden und wollte sexuelle Handlungen vornehmen. Die Frau schrie laut um Hilfe, woraufhin der Täter flüchtete. Laut Polizei soll es sich bei ihm von der Optik her um einen Afrikaner handeln.

Quelle: DuBistHalle

Mai 28

Zahl der Fälle nimmt zu: Flüchtlinge bezichtigen sich selbst schwerer Straftaten

Mit Selbstbezichtigungen und Geständnissen schwerer Straftaten in ihrer Heimat bis hin zum Mord versucht eine wachsende Zahl von Flüchtlingen in Hessen, einen zusätzlichen Schutz vor Abschiebung zu erreichen.

 

„Wenn die Todesstrafe droht, ist das schließlich ein Grund, nicht abzuschieben“, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Nadia Niesen. Zuvor hatten die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Etwa seit November 2016 sei die Zahl der Flüchtlinge gestiegen, die in ihrem Asylverfahren schwere Straftaten gestehen. „Allein bei der politischen Abteilung gibt es derzeit mehr als 60 Fälle, dazu noch einige allgemeine“, sagte Niesen über die Fälle in Hessen.

„Eher oberflächliche Schilderungen“

Bei jedem derartigen Geständnis müsse wegen des Verdachts einer schweren Straftat ermittelt werden. Erschwerend komme hinzu, dass die meisten der angeblichen Straftäter nur „eher oberflächliche Schilderungen“ machten. Meist werden Niesen zufolge politische Straftaten eingeräumt. So habe ein Flüchtling berichtet, er sei von Taliban verschleppt worden und habe einen seiner Bewacher bei der Flucht getötet. In einem anderen Fall habe ein Flüchtling erklärt, er habe als Heranwachsender einen Raubmord begangen.

Focus Online

Mai 28

Fastenmonat der Muslime: Ramadan-Knigge für Berliner Polizisten

Vom 27. Mai bis 24. Juni dürfen Muslime tagsüber nichts essen. Foto: dpa

Die Polizeiführung will ihre Beamten für das richtige Verhalten im muslimischen Fastenmonat sensibilisieren. In einer Art „Ramadan-Knigge“ gibt sie den Polizisten Verhaltenstipps.

Am Samstag beginnt der Ramadan. Bei Fastenden könne sich „eine gewisse Reizbarkeit“ einstellen. Darauf verweist ein Brief, den das LKA intern in der Behörde an alle Polizisten verschickte.

„Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, helfen das Bewusstsein und die Sensibilität für kulturelle, sprachliche oder religiöse Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten.“ Die Autorin des Schreibens, das dem KURIER vorliegt, verweist darauf, dass praktizierende erwachsene Muslime im Ramadan vom Anbruch der Morgendämmerung bis zur Nacht nichts essen und trinken.

In den meisten Fällen wirke sich die Fastenzeit „nicht auf unser polizeiliches Handeln aus, jedoch können folgende Hinweise hilfreich sein“. Die Polizisten werden darauf hingewiesen, dass Fastende reizbar sein könnten. Die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne im Rahmen von polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen ursächlich „für eine gewisse Aufgebrachtheit“ sein.

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Anlässlich des muslimischen Fastenmonats erhalten Berliner Polizistin einen allgemeinen Verhaltenskatalog. Foto: Thomas Uhlemann

Die Fastenzeit könne das Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften  zusätzlich erhöhen.  Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens ab 25. Juni könne es zu Menschenansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. „Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.“

Zu guter Letzt wird den Beamten geraten: „Sowohl zu Beginn des Ramadans als auch zum Fest des Fastenbrechens kann man ein frohes oder auch schönes Fest wünschen.“
„Jeder Mensch, egal welcher Religion und Sozialisation, der zu wenig isst und trinkt, hat eine gewisse Reizbarkeit“, begründet Polizeisprecher Winfrid Wenzel das Rundschreiben.

„Die Qualität des islamischen Fastens ist eine andere als die des christlichen Fastens. Auf einen Mann, der vielleicht gereizt ist, kann ich als Polizeibeamter anders zugehen, wenn ich das weiß.“

Berliner Kurier

Mai 28

Donald Trump hat Recht

Resultat einer gescheiterten Politik: Junge Frauen trauern um die Opfer von Manchester. (Bild: Keystone)

Saffie Rose Roussos war acht Jahre alt, als sie am Montag in Manchester starb, durch eine Bombe, die ein 22-jähriger Mann, dessen Namen wir nie mehr nennen, in der Manchester Arena zur Detonation gebracht hatte; er selber sprengte sich dabei in die Luft.

Mit ihrer Mutter Lisa und ihrer älteren Schwester Ashlee hatte Saffie, wie man sie kannte, gerade ein Konzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande erlebt, ein Star der Kinder und jungen Mädchen, die zu Tausenden hierher gekommen waren – und genau dann, als das Konzert am Abend spät vorüber war und die Kinder und ihre Eltern zufrieden oder aufgekratzt den Ausgängen zustrebten, trat der Attentäter ins Foyer und tötete alles, was sich bewegte – im Namen seiner islamistischen Ideologie, einer Mischung aus angeblicher Frommheit und Mordlust. 22 Menschen starben, darunter sieben Kinder; Dutzende wurden ­verletzt, zum Teil schwer. Seine Bombe hatte der Täter mit Nägeln, Schrauben und Bolzen ­vollgestopft, um möglichst viele Menschen ­möglichst brutal zu treffen.

«Saffie war einfach ein schönes kleines ­Mädchen in jedem Sinne des Wortes», sagte Chris Upton gegenüber den Medien, der Schulleiter der Primarschule, die Saffie besucht hatte: «Jedermann hatte sie gern, und wir werden uns immer mit Liebe an ihre Wärme und Freundlichkeit ­erinnern. Saffie war ruhig und bescheiden und hatte einen kreativen Zug.» Saffies Mutter und Schwester überlebten das Massaker, wenn auch verwundet, sie liegen nach wie vor im Spital. Ihre Eltern betreiben ein Fish-and-Chips–Restaurant, ­einfache Leute also, die sich an jenem Abend eine schöne Zeit für ihre Kinder leisten wollten.

Die ­Bilder von Manchester beherrschen die Woche, verzweifelte normale Menschen, versehrt, ­verwundet, zerfetzt, abgeschlachtet.

Betretenheit in Brüssel

Szenenwechsel. Wenige Tage später ein Bild jener, die jedes Mal, wenn so etwas geschieht, wortreich ihr Entsetzen, ihre Solidarität beteuern, die sie nichts kostet – und dabei einen Teil der ­Verantwortung tragen für den Horror, den ­einfache Leute nun überall im Westen und ­darüber hinaus erleiden: Die Regierungschefs der Nato-Staaten reihen sich im Hauptquartier der Nato in Brüssel auf, um sich eine Rede von Donald Trump anzuhören, dem neuen amerikanischen Präsidenten, den sie nie gewählt hätten, was man ihren gequälten Gesichtern ansieht. Wenn sie etwas erleiden, dann höchstens diese Rede.

Und doch gehören die beiden Bilder zusammen: Saffie Rose Roussos, das kleine tote Mädchen von ­Manchester, und die politische Elite Europas (und Nordamerikas), die etwas betrauert, was sie selber zum Teil verursacht hat und sich nach wie vor weigert zu ändern.

Wenn es einen Grund gibt, warum diese gut ausgebildeten, hoch bezahlten, sorgfältig ­frisierten, mit Chauffeuren und Assistentinnen ausgestatteten Herrscher diese Rede des ­Ungeliebten hören müssen, dann diesen: dass sie versagt haben. Man hört es nicht gern in diesen Kreisen.

Doch wenn die Politiker des Westens nicht mehr in der Lage sind, zu verhindern, dass kleine Mädchen wie Saffie aus politischen ­Gründen von islamistischen Tätern jederzeit und überall abgeschlachtet werden, dann sind sie überflüssig geworden. Staaten oder Verteidigungsbündnisse, die die Sicherheit ihrer Bürger nicht mehr garantieren, sind nichts wert; eine politische Elite, die in fast sämtlichen Fragen, die uns Sorgen machen, scheitert, ist womöglich die falsche Elite, die es dringend auszuwechseln gilt.

Dass sie nun hier in Brüssel stehen, etwas betreten, hat damit zu tun: Trump wäre nie ins Weisse Haus eingezogen, hätte Barack Obama, sein Vorgänger, nicht acht Jahre mit einer Silberzunge geredet, aber nur Schrott hinterlassen. Der neue französische Präsident, Emmanuel Macron, stünde nie hier in der Sonne, etwas unsicher noch, wenn auch sympathisch, wenn sein Vorgänger François Hollande nicht fünf Jahre lang sein ­wunderbares Land weiter ruiniert hätte.

Angela Merkel schliesslich versagt und steht immer noch hier, was gerade in ihrem Fall kaum zu verstehen ist, es sei denn, man ist ein deutscher Wähler: Ob Euro, ob Brexit, wohin sie die Briten geradezu getrieben hat, ob Griechenland, Energiewende oder Flüchtlingskrise: Merkel hat so viele Fehler begangen, dass vielleicht darin der Grund zu suchen ist, warum sie unverwundbar geworden ist. Man hat aufgehört zu zählen und glaubt es gar nicht, dass ein Politiker, der so bescheiden auftritt, so oft andere in den Abgrund stösst.

«Dieser mutmassliche terroristische Anschlag», sagte Merkel mit Blick auf Manchester, «wird nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche ­menschenverachtenden Taten planen und aus­führen. Deutschland steht an Ihrer Seite.» Selten klang eine Solidaritätsadresse so unaufrichtig. «Wir schaffen das.» Die gleiche Frau hat vor zwei Jahren Millionen von Menschen wahllos, un­­geprüft nach Europa eingeladen, die aus Ländern kamen, wo man wusste, dass die Terroristen viele junge Männer (und ein paar Frauen) angeworben hatten und es nach wie vor tun. Wenn sich unter 1000 Flüchtlingen ein einziger Terrorist ­verbirgt, dann reicht es für einen Anschlag in Manchester oder München oder Mannheim.

Es braucht eine gewisse Chuzpe, so zu reden, Krokodilstränen zu vergiessen, wenn man das Krokodil nur «mutmasslich» für schlimm hält. Wie anders redet Trump: Und jedes Mal, wenn er gerade bei Verstand ist und dann etwas sagt, leuchtet mir ein, warum diese Elite des Status quo – nicht nur hier in Brüssel, sondern auch in Washington – ihn so hasst und bekämpft. Denn er hat recht, und die, die ihn bekämpfen, wissen es.

Trump, der Barbar

Donald Trump hat recht, wenn er die ge­scheiterte Immigrationspolitik des Westens unter ­anderem für Manchester verantwortlich macht. Er hat recht, wenn er in Brüssel im Nato-Hauptquartier sagt, 23 von 28 Mitgliedstaaten leisteten nicht ihren fairen Beitrag, weil sie zu wenig für die Verteidigung einsetzten, obwohl sie es versprochen hatten. Gerade als Schweizer, die wir in Brüssel häufig als «Trittbrettfahrer» und «Rosinenpicker» denunziert werden, tut es gut, diese Liste des Egoismus zu studieren. Zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes, darauf haben sich die Nato-Staaten 2006 verständigt, sollte jedes Land für die Verteidigung ausgeben. Nur fünf kommen ihren Verpflichtungen nach.

Die USA (3,6 Prozent, Angaben für 2016), Griechenland (2,3), Gross­britannien (2,2), Estland (2,1) und Polen (2,0). Alle anderen liegen zum Teil weit darunter, so vor allem Merkels Deutschland: Das mächtigste Land Europas zahlt bloss 1,2 Prozent für seine Verteidigung, noch übler sieht es bei Belgien aus, ausgerechnet, das bloss 0,8 Prozent beisteuert, das ist Rang 27, nur Luxemburg zahlt noch weniger (0,4).

Im Gegenzug für diese miserable Zahlungs­moral des belgischen Staates hat die Nato in ­Brüssel, der belgischen Hauptstadt, vor Kurzem ein neues Hauptquartier bezogen, in das über eine Milliarde Euro investiert worden ist. Trump hat recht, wenn er betonte, er habe nie gefragt, wie viel das Glasgebäude gekostet habe. «Aber es ist schön» – auch für diesen Sarkasmus des New Yorker Milliardärs hätten sie ihm Gift geben ­können. Und Trump hat schliesslich recht, wenn er sagt, 119 Milliarden Dollar mehr hätte man 2016 im Kampf gegen den Terrorismus und eine unkontrollierte Einwanderung stecken können, wenn die anderen Nato-Staaten das beigetragen hätten, wozu sie verpflichtet wären.

Übrigens ist auch die Schweiz, was ihre ­Verteidigungsausgaben anbelangt, in diesem Fall ein genauso windiger Trittbrettfahrer der Amerikaner und ihrer impliziten Sicherheits­garantie, von der auch wir profitieren: Rund vier Milliarden Franken beträgt unser Verteidi­gungsbudget – wären wir in der Nato, müssten es rund 13 Milliarden sein. Es ist höchste Zeit, das zu ändern.

Die Regierungschefs Europas standen da vor Donald Trump wie Schulbuben und -mädchen, die etwas angestellt hatten. Etwas peinlich berührt wirkten sie, vor allen Dingen ertappt, sie tuschelten wie kleine Kinder, versuchten Scherze, obwohl sie wussten, der Lehrer hatte sie erwischt und jetzt im Griff. Es war ein grosser Auftritt von Donald Trump, dem Aussenseiter, den sie hassen und deshalb bekämpfen.

Sie sollten jene bekämpfen, die unser Leben hier im Westen zur Hölle machen wollen, jene «mutmasslichen» Mörder, die Saffie getötet haben, das kleine Mädchen, das für Ariana Grande geschwärmt hat.

 

Basler Zeitung

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