Apr 07

Neues Dokument: Gewalt in Asylheimen explodiert

APA

Es ist ein Dokument der Gewalt. Das Innenministerium von Wolfgang Sobotka (ÖVP) dokumentiert erstmals, was sich hinter den Toren der Asylheime abspielt.

  • Beispiel 1. 30. September, Linz. „Ich werde dich töten, ich werde alle töten, ich werde Terror machen“, bedroht ein Flüchtling eine Betreuerin in einem Asylheim.
  • Beispiel 2. 20. Juli, Herzogenburg (NÖ). Aufstand und Rangelei zwischen 30 Asylwerbern vor dem Heim. Ein Betreuer, der schlichtend eingreifen will, wird verletzt.
  • Beispiel 3. 20. Juni, Bad Hall (OÖ). Ein Betrunkener dringt über den Balkon ins Büro einer Betreuerin ein, bedroht sie mit einem zerbrochenen Glas, packt sie am Hals, drückt sie in eine Ecke und berührt sie unsittlich. Die Betreuerin kann flüchten.

49 Übergriffe von Asylwerbern auf das Personal im Jahr 2016 listet das Innenministerium in der Antwort auf eine Parlamentsanfrage von Grünen-Mandatar Albert Steinhauser auf. Gleichzeitig kam es zu ebenfalls 49 Straftaten gegen Asylunterkünfte. Von Hakenkreuz-Schmierereien bis hin zu Brandanschlägen reicht die Skala der Gewalt.

Quelle: OE24

Apr 06

Dieser muslimische Wirtschaftslfüchtling zertrümmerte Frauengesicht mit Ziegelstein | für ein Smartphone

Über Wochen verhinderte die Berliner Polizei die Öffentlichkeitsfahndung und vertuschte, wir berichteten. Nun wurde der Druck zu groß. Dieser brutale Muslim hat das Gesicht einer jungen Joggerin zertrümmert, nur um ein Smartphone zu klauen – wir haben früh informiert!

https://www.youtube.com/watch?v=EFGiKUA8Hw4

Quelle: Truth24.net

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Apr 06

Wirtschaftsflüchtling mit Pistole attackiert behinderten Senior auf Krücken vor Reha-Klinik

Symbolbild

Unglaublich, mit einer Pistole bewaffnet raubte ein Wirtschaftsmigrant einen auf Krücken gehenden 69 Jahre alten Mann am späten Dienstagnachmittag in der Badstraße von Langenbrücken aus

Ersten Ermittlungen des Polizeireviers Bad Schönborn zufolge war der gehbehinderte Patient einer Reha-Klinik gegen 17.50 Uhr auf dem rechtsseitigen Gehweg der Badstraße in östlicher Richtung unterwegs. Unter Vorhalt einer Pistole sei ihm plötzlich der jugendliche Täter gegenübergetreten, habe ihn zu Boden gestoßen und die Geldbörse mit Bargeld, EC-Karte und Ausweis abgenommen. Der Täter sei anschließend in Richtung des Sparkassenparkplatzes geflüchtet.

Patient der Rehaklinik auf Bürgersteig zu Boden gerissen und beraubt

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten nicht auf die Spur eines Verdächtigen.

Das Opfer schätzt den Jugendlichen auf ein Alter von 14 bis 15 Jahren, 165 bis 175 cm groß. Er trägt kurzes schwarzes gelocktes Haar und ist von südländischer Erscheinung mit dunklerem Teint. Bekleidet war er mit einem roten T-Shirt und dunklen Jeans. Vor seinem Mund gebunden trug er ein rotes Tuch mit weißen Punkten.

Zeugen oder Hinweisgeber auf die beschriebene Person werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 06

Flucht und Schießerei im Burgenlandkreis: Spezialeinheit schlägt in kleinem Dorf zu

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei (SEK).
Foto: dpa/Symbol

Lützen/Muschwitz – Das eher ruhige Dorf Muschwitz, ein Ortsteil der Stadt Lützen im Burgenlandkreis, macht normalerweise mit kleinen Kulturaktionen von sich Reden. Am Dienstag stand dort allerdings ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der sächsischen Polizei auf der Matte und stellte wie in einer filmreifen Krimiszene drei Männer.

Sie waren laut Polizei gerade dabei, in ein Wohnhaus einzubrechen, als die Polizisten dazukamen. Den Tatverdächtigen gelang zwar zunächst die Flucht in einem Auto, doch kurze Zeit darauf klickten die Handschellen. Dabei ist auch noch mindestens ein Schuss aus einer Polizeiwaffe gefallen.

SEK-Einsatz im Burgenlandkreis: Schusswechsel zwischen Polizei und Verfolgten

Jedoch war am Dienstagabend noch unklar, ob es sich um einen einzelnen Schuss gehandelt hat, oder ob es einen Schusswechsel zwischen Polizei und Verfolgten gegeben hat. Offenbar ist aber erst außerhalb des Ortes geschossen worden. Verletzt worden sei niemand, sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage der MZ.

Bei den Festgenommenen handelt es sich laut Oberstaatsanwalt Jürgen Neufang von der Naumburger Staatsanwaltschaft um zwei Georgier und einen Mann, dessen Nationalität bislang nicht feststeht.

Wie Neufang sagte, war das zur Tat benutzte Fahrzeug zuvor schon im Zusammenhang mit anderen Haus- und Wohnungseinbrüchen in Sachsen aufgefallen. Daher hat die sächsische Polizei das Fahrzeug observiert und es am Dienstag bis nach Muschwitz verfolgt. Als der Einbruch in ein Wohnhaus erfolgte, schlugen die Einsatzkräfte gegen 14 Uhr zu.

SEK-Einsatz im Burgenlandkreis: Polizei aus Halle übernimmt Spurensicherung

Einer der Tatverdächtigen ist offenbar erst vor kurzer Zeit aus der Haft entlassen worden. „Allerdings ist noch unklar, wann und wo er im Gefängnis war“, sagte Staatsanwalt Neufang. Dass unter den Tatverdächtigen zwei Georgier sind, ist laut Neufang nicht überraschend. „Täter und Tätergruppen aus Georgien haben in jüngster Zeit andere osteuropäische Banden verdrängt“, sagte er .

Erst nach dem Einsatz der sächsischen Polizei ist die Polizeidirektion Halle hinzugezogen worden. Sie habe vor allem die Spurensicherung übernommen, heißt es. Neben den Spuren des Einbruchs werde auch der Schusswaffengebrauch untersucht, erklärte die Polizeisprecherin. (mz)

Quelle: MZ 

Apr 06

Besoffen und auf Drogen: U-Bahn-Schläger prügeln mutigen Fahrgast fast tot

Er wollte nur helfen: Muhammed G. (l.) und Damian G. (r.) schlugen einen unschuldigen Fahrgast in der U-Bahn fast tot
Foto: Sven-Sebastian Sajak

Frankfurt – Damian G. (23) plauderte vor Prozessbeginn mit seinem Verteidiger. Muhammed G. (23) saß mit gesenktem Kopf auf der Anklagebank.

Als die Anklage verlesen wurde, hob Muhammed G. den Kopf, starrte mit angespanntem Kiefer in den Saal, Damian G. wirkte plötzlich ernst:

In der Nacht zum 21. Mai 2016 pöbelten die jungen Männer besoffen und auf Drogen in der U4 hilflose Fahrgäste an. Sie versperrten Wege, beleidigten und sagten den Fahrgästen, wo sie sich hinsetzen sollten.

Muhammed G. (l.) und Damian G. (r.) beim Prozessbeginn vor dem Amtsgericht Frankfurt
Muhammed G. (l.) und Damian G. (r.) beim Prozessbeginn vor dem Amtsgericht FrankfurtFoto: Sven-Sebastian Sajak

Ein 27-Jähriger wollte schlichten, zeigte Zivilcourage, forderte die Pöbler auf: „Seid leiser! Wo ist euer Problem?“: Muhammed G. rastete aus, drückte den Kopf des 27-Jährigen nach unten und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht.  DIE U-BAHN-PÖBLER FIELEN ÜBER IHN HER.

Der 27-Jährige lag bewusstlos am Boden, Muhammed G. trat immer wieder gegen seinen Kopf. Damian G. wühlte in der Zwischenzeit in der Tasche des Geschädigten und klaute sein Portemonnaie.

Beim Aussteigen am Hauptbahnhof spuckte der Pole auf den Ohnmächtigen, beschimpfte ihn als Hurensohn“.

Prozess wird fortgesetzt.

Quelle: BILD

Apr 06

Facebook-Schock: Türken schneiden Hund die Ohren ab

Die brutalen Verletzungen wurden vom „Wochenblick“ getrübt. (Foto: Screenshot Facebook)

Ein besonders brutaler Fall von Tierquälerei sorgt gerade im Netz für mächtig Aufregung. In Isparta, einer mittelgroßen Stadt in der Türkei, haben zwei Jugendliche mit einem Taschenmesser ihrem Hund brutal die Ohren abgeschnitten.

Fotos von der grausamen Bluttat sorgen für schockierte Aufschreie in der ganzen Welt.

Brutalo-Maßnahmen gefordert

Es gibt in der Türkei bereits eine eigene Online-Petition, die die Verhaftung der Tierquäler fordert. Viele wutentbrannte User wollen sogar weit drastischere und äußerst brutale Maßnahmen – bis hin zur Verstümmelung:

Screenshot Facebook

Wegen eines verlorenen Hundekampfes

Die Motivation zu der blutrünstigen Tat entspringt einer zusätzlichen Geschichte des Grauens: Der Hund wurde von den beiden Besitzern für Hundekämpfe missbraucht. Weil der Wuffi einen der brutalen Kämpfe verloren hatte, musste er diese unmenschliche Strafe erdulden. Die Täter ließen sich bei der schlimmen Prozedur noch von einem Freund filmen, posierten dann stolz mit den abgeschnittenen Ohren und hielten dem Hund diese noch zum beschnuppern und nachtrauern hin…

Der Hund ist jetzt in Sicherheit

Das Video wurde ebenfalls online gepostet, jedoch sehr schnell wieder gelöscht. Auf die Täter wird – wenn überhaupt – eine nur sehr geringe Strafe zukommen denn Tierquälerei wird in der Türkei nicht hart bestraft (im Gegensatz zu Präsidentenbeleidigung). Der verstümmelte Hund befindet sich glücklicherweise nun in der Obhut einer Tierschutzorganisation. Dass er sich von den Qualen wenigstens psychisch vollständig erholen wird, können wir nur hoffen…

Quelle: Wochenblick

Apr 06

Zentralratspräsident: „Deutschland darf keine Flüchtlinge ablehnen“

Deutschland könne es sich nicht leisten, Flüchtlinge abzulehnen, meint Josef Schuster, Chef des Zentralrates der Juden. Es habe Unheil über andere gebracht und stehe bei vielen Ländern in der Schuld.

Deutschland ist nach Ansicht des Präsidenten des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, „das letzte Land, dass es sich leisten kann, Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen“. Es habe so viel Unheil über die Welt gebracht und stehe bei so vielen Ländern tief in der Schuld, sagte er am Sonntag bei der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am 29. April 1945.

Wenn heute wieder einige Bürger gegen Flüchtlinge hetzten oder abwertend über Juden sprächen, frage er sich schon, wie sehr die grundgesetzlich geschützte Würde des Menschen „eigentlich noch in den Köpfen verankert“ sei.

Die Häftlinge von Dachau hätten gewusst, wie schnell die menschliche Zivilisation in Trümmern liegen kann, betonte Schuster: „Wie aus einem angeblichen Kulturvolk ein Volk der Barbaren wurde.“ Grundlegende Werte wie Toleranz und Respekt, Demut und Verantwortung müssten immer wieder neu eingeübt und verteidigt werden.

Scharfe Worte gegen Auftritt von Geert Wilders

„Wenn ich sehe, dass in Dresden immerhin 10.000 Menschen einem Islamhasser und Rechtspopulisten wie Geert Wilders zujubeln, wird mir übel“, sagte der Würzburger Mediziner. Steigende Flüchtlingszahlen und islamistischer Terrorismus seien „kein Grund, ein christlich-jüdisches Abendland ohne Muslime zu proklamieren“ oder Politikern mit Mord zu drohen.

Schuster sagte, dass die Erinnerungen der Überlebenden des Holocaust „heute kostbarer denn je“ seien. Das Geschehen rücke in immer weitere Ferne, für viele junge Menschen seien der NS-Terror und die Schoa „nur noch geschichtliche Daten“ ohne persönlichen Bezug: „Die Distanz wächst, und die Empathie sinkt – nicht jedoch, wenn man diesen Ort betritt.“

Deshalb sollte der Besuch einer KZ-Gedenkstätte für alle Mittelstufen-Schüler verpflichtend sein. Er hoffe, dass sein Vorschlag dazu vom bayerischen Landtag nochmals wohlwollend geprüft werde. An der Gedenkfeier nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teil. Das KZ Dachau wurde am 22. März 1933 errichtet. In Dachau und den zahlreichen Außenlagern waren rund 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert, mindestens 43.000 wurden ermordet.

Quelle: Welt

Apr 06

Flüchtlingsprotest extrem | Sitzstreik: Flüchtlinge fordern eigenes Haus

Eben saßen sie noch mitten auf der Bahnhofstraße: Von dort aus haben Polizisten die kurdischen Flüchtlinge aus dem Irak auf den Karbener Rathausparkplatz gelotst.
Foto: Ingrid Zöllner

Unfassbar! Eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak hat am Montag mitten in Karben eine Hauptverkehrsstraße blockiert. Mitten im Verkehr legt sich der Fahrer vor die Autos – will sich, seine Frau und seine Kinder überfahren lassen. Im Irak sei ihnen ein eigenes Haus versprochen worden – das fordern sie jetzt ein.

Karben. 

Unfassbare Szene in Karben am Montagnachmittag auf der Bahnhofstraße, die Hauptverkehrsachse der Stadt: Mitten im dichten Berufsverkehr laufen ein Vater und eine Mutter am Rathaus noch bei Grün über den Fußgängerüberweg. Mitten auf der Fahrbahn stoppt die kurdische Flüchtlingsfamilie aus dem Irak.

Kind völlig verängstigt

Als die Autos wieder losfahren, zeigt der Mann den Fahrern an, zu stoppen. Die Wagen bleiben stehen. Der Mann legt sich vor das erste Auto, fordert die Fahrerin aus Kloppenheim auf, weiterzufahren. Auch sein Kind will er hinunterzerren.

„Das Kind hatte richtig Angst“, sagt die entsetzte Autofahrerin. Sie steigt aus, versucht den Mann zum Aufstehen zu bewegen. Zwei zufällig vorbeikommende Zivilpolizisten können die Familie schließlich von der Fahrbahn zerren. Die Autofahrerin erleidet einen Schock. Auf dem Rathaus-Parkplatz kümmern sich Polizisten, Stadtpolizei, Rathaus-Mitarbeiter um die Familie.

Als „völlig unspektakulär“ wertet Polizeisprecher Erich Müller die Situation. Nur 20 Sekunden lang sei der Verkehr behindert gewesen.

Laut Bürgermeister Guido Rahn (CDU) ist die Familie seit Mittwoch in der Stadt.  Bereits am Donnerstag hätten die vier per Sitzstreik vor dem Rathauseingang gegen ihre Unterbringung in einer städtischen Flüchtlingsunterkunft durchsetzen wollen.

Beratungsresistent

„Sie bestehen darauf, ein eigenes Haus zu bekommen, weil ihnen das im Irak versprochen worden sei“, sagt Rahn. Nachdem eine Sozialarbeiterin die Lage am Montag erneut erklärt habe, reagierten die Flüchtlinge mit der gefährlichen Straßenblockade. „Dafür habe ich kein Verständnis“, sagt Rahn. Dabei auch noch Kinder zu gefährden, „das geht auf gar keinen Fall“.

Die Kurden seien die ersten Flüchtlinge in der Stadt, die auf diese Weise negativ auffielen „und die so beratungsresistent sind“, betont Guido Rahn. „Alle anderen sind dankbar und haben Verständnis für die Situation.“ Auch die Autofahrerin ist fassungslos: „Ein eigenes Haus hätte ich auch gerne, aber man kann seine Kinder doch nicht so in Lebensgefahr bringen.“

Quelle: FNP

Apr 06

Parchim: Flüchtlinge zerlegen Unterkunft

Foto: Michael Beitien

Polizeieinsatz in Dargelütz. Junge Somalier randalieren und wollen Betreuer erpressen . Täter an andere Orte verlegt.

Polizeieinsatz in Dargelütz: Vier Jugendliche aus Somalia rasteten in einer Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge so aus, dass sie von Polizeibeamten gefesselt werden mussten. Die jungen Männer wurden zwischenzeitlich in Unterkünfte in anderen Orten gebracht.

Nach Informationen der Polizei kam es zu dem Einsatz mit mehreren Streifenwagen bereits am Montagvormittag. Vier Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren hätten von einem in der Einrichtung tätigen Mitarbeiter eine Verbesserung ihrer Unterbringungssituation gefordert. Nach SVZ-Informationen soll es dabei um mehr Taschengeld, eine Spiel-Konsole und die Verlegung in eine größere Stadt gegangen sein.

Die Jugendlichen hätten einem 44-jährigen Mann Schläge angedroht, sollten die Forderungen nicht erfüllt werden, so die Polizei. Für den Mann habe sich die Situation derart bedrohlich dargestellt, dass er sich bis zum Eintreffen der Polizei in einem Büro einschloss.

In der Zwischenzeit zerstörten die jugendlichen Täter laut Polizei diverses Mobiliar. Nach Informationen unserer Zeitung sollen sie die Kücheneinrichtung demoliert haben. Der Raum muss jetzt offenbar renoviert werden.

Auch im Beisein der eingesetzten Beamten waren die vier Jugendlichen noch derart aufgebracht, dass sie zunächst gefesselt werden mussten. Erst danach ließ sich die Situation beruhigen. Die Jugendlichen konnten anschließend der zuständigen Behörde des Landkreises übergeben werden, heißt es von der Polizei. Sie müssen sich nun wegen Sachbeschädigung und versuchter Erpressung strafrechtlich verantworten.

Der plötzliche Ausbruch der vier 15- bis 17-Jährigen kam für Jan Buchholz, Geschäftsführer vom Jugendförderverein Parchim/Lübz und Betreiber der Unterkunft, völlig unerwartet. Erst seit ein bis zwei Wochen waren die Somalier in Dargelütz. Die Flüchtlinge waren offenbar aus skandinavischen Ländern zurückgeschickt worden. Sie hatten während ihrer Unterkunft in Parchim in der Tischlerei der Produktionsschule in Greven gearbeitet. Dort gab es offenbar keine Vorfälle. Die Polizei musste allerdings schon einmal am Freitagabend nach Dargelütz gerufen werden, als die Somalier Sachbeschädigungen verübt hatten.

Vor wenigen Tagen hatte es in der gleichen Gemeinschaftsunterkunft bereits einen Polizeieinsatz wegen eines 17-jährigen Syrers gegeben. Bei ihm wurden über 40 Gramm Cannabis beschlagnahmt. Der Jugendliche, der vor Ort einem Polizeibeamten gegenüber gewalttätig wurde, ist daraufhin vorläufig festgenommen worden (SVZ berichtete).

Sowohl der Syrer als auch die vier Somalier sind nicht mehr in Parchim. Sie wurden umgehend auf andere Unterkünfte verteilt. Jan Buchholz lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und den Betreuern: Es sei wichtig, dass Jugendliche, die sich nicht an die Normen halten, Konsequenzen spüren.

In Dargelütz, wo es eine Gemeinschaftsunterkunft mit zehn Plätzen gibt, von denen jetzt noch drei belegt sind, war es ansonsten offenbar ruhig. Die Jugendlichen besuchen öffentliche Schulen oder die Produktionsschule „Solange sie beschäftigt sind, machen sie wenig Stress“, sagt Jan Buchholz.

Es gebe zwar immer wieder Reibereien in Einrichtungen mit minderjährigen Flüchtlingen, sagt Andreas Bonin, Sprecher des Landkreises, aber meist keine außergewöhnlichen Vorkommnisse. Derzeit kümmert sich der Landkreis Ludwigslust-Parchim um 120 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Davon sind 101 in Gemeinschaftseinrichtungen und 19 bei Verwandten, für die dennoch der Landkreis zuständig ist. Anfang des Jahres 2016 wurden noch 343 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Landkreis gezählt.

Quelle: SVZ

Apr 06

Polizei verhaftet Syrer wegen 36-fachen Mordes: Kriegsverbrecher versteckte sich in Obdachlosen-Unterkunft


In einer Unterkunft in diesem Haus in der Düsseldorfer City lebte der mutmaßliche Kriegsverbrecher mit seiner Familie
Foto: David Young

Düsseldorf – Die Nachricht erschütterte gestern Düsseldorf: Ermittler hatten am Mittwochabend einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher verhaftet.

Abdalfatah H. A. (35) soll im Syrien-Krieg 36 Menschen ermordet haben. Unglaublich: Der Terrorist lebte mit seiner Familie unscheinbar in einer Düsseldorfer Obdachlosen-Unterkunft!

Die Bundesanwaltschaft wirft Abdalfatah H. A. vor, als Kämpfer in Syrien im März 2013 ein sogenanntes „Scharia-Todesurteil“ an 36 Regierungsmitarbeitern vollstreckt zu haben. Mit einem zweiten (in Hessen verhafteten) Mann soll er einer Kampfeinheit der Terrormiliz Al-Nusra-Front angehört haben.

Terrorverdächtiger Syrer am Bundesgerichtshof in Karlsruhe
Einer der beiden Verdächtigen gestern bei seiner Vorführung am Bundesgerichtshof in KarlsruheFoto: Tobias Gürtler

Quelle: BILD

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