Jun 16

Messerattacke in Beucha: Bewährungsstrafe für Syrer

Mohammad A. in einem weißen Overall im Streifenfahrzeug der Polizei: Der junge Syrer wurde jetzt vom Amtsgericht verurteilt. Quelle: Frank Schmidt

Er ging in Beucha mit einem Messer auf einen 17-Jährigen los und verletzte ihn schwer: Ein syrischer Flüchtling ist jetzt vom Amtsgericht Leipzig verurteilt worden. Hinter Gitter muss er nicht.

Beucha

Nach der fast tödlichen Messerattacke Anfang des Jahres am Bahnhof in Beucha ist ein 17-jähriger Syrer unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt worden. Nach LVZ-Informationen verhängte das Amtsgericht Leipzig gegen Mohammad A. eine Jugendstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung und mit strengen Auflagen.

Der Fall hatte über Beucha hinaus für Bestürzung gesorgt. „Der junge Syrer hat Schutz bei uns gesucht, nun wird er selbst zur Gefahr – mir fehlen die Worte“, hatte der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse (SPD) nach der Tat gesagt.

Mindestens vier Messerstiche

Das Jugendschöffengericht hielt es nun für erwiesen, dass der in Damaskus geborene Teenager am 5. Januar dieses Jahres gegen 19.40 Uhr mindestens vier Mal mit einem Messer auf den 17-jährigen Sebastian M. (*) eingestochen hat. Aktenkundig sind weitere fünf Messerangriffe gegen den Jugendlichen, der Stichverletzungen in beiden Oberschenkeln, am Schlüsselbein, am linken Oberarm und im Bauch erlitt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte wusste, dass seine Attacke potenziell lebensgefährlich war. Der Schwerverletzte wurde noch in der Tatnacht in der Uniklinik Leipzig operiert.

Auslöser der Bluttat war offenbar der Streit um ein Mädchen, welches im Sommer 2017 etwa zwei Monate lang mit Mohammad A. zusammen war, dann aber Schluss machte und sich Sebastian M. zuwandte. Schon am 30. Dezember 2018 soll Mohammad A. dem Nebenbuhler am Bahnhof in Borsdorf angedroht haben, ihn abzustechen, nachdem er von ihm verprügelt worden war. Wenige Tage später eskalierte dann am Bahnsteig 1 in Beucha die Situation. Trotz des massiven Angriffs sah die Anklagebehörde letztlich aber keinen hinreichenden Tatverdacht wegen Begehung eines Tötungsdeliktes. Ein Tötungsvorsatz sei dem Syrer nicht sicher nachzuweisen. Ursprünglich war gegen ihn Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erlassen worden.

Pistole an Kopf

Ebenfalls angeklagt waren Taten aus einer DRK-Unterkunft in Waldsteinberg. Dort soll der unbegleitete, minderjährige Flüchtling in zwei Fällen Ende Februar und Anfang März 2018 Betreuern eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole an den Kopf gehalten und sie bedroht haben. Beide Opfer hatten Angst um ihr Leben. Ohnedies waren gegen den Beschuldigten in jüngster Zeit etliche Ermittlungs- und Strafverfahren anhängig. „Die fünf Monate Untersuchungshaft haben Mohammad A. vor Augen geführt, welche Konsequenzen es hat, wenn er weiterhin Straftaten begeht“, sagte dessen Verteidiger Andreas Meschkat am Freitag auf LVZ-Anfrage. Sein Mandant werde nun in einer Einrichtung bei Zwickau betreut, wo er auch die Schule besuchen soll. Beim kleinsten Vergehen drohe ihm jedoch Haft.

(*Name des Opfers geändert)

Von Frank Döring

Quelle: lvz

Jun 16

Asyl-Entscheidung oft folgenlos – Frust bei Lausitzer Richtern

Asylverfahren machen noch immer den wesentlichen Teil der Arbeit an hiesigen Verwaltungsgerichten aus. FOTO: dpa / Arne Dedert

Dresden/Bautzen. Flüchtlinge können sich gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge juristisch wehren. Die Chancen sind gering. Entscheidungen haben aber meist keine Folgen.

(dpa/bob) Die Asylverfahren sorgen an Sachsens Verwaltungsgerichten für immer mehr Unmut in der Richterschaft. „Diese Arbeit ist zunehmend frustrierend“, sagt Erich Künzler, Präsident des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen. „Es ist mittlerweile so, dass wir die Asylbewerber schon kennen, wenn sie kommen.“ Die Zahl der Folgeanträge von Menschen, die schon Mal ein Asylverfahren durchlaufen haben, dann aber nicht ausgereist sind oder abgeschoben wurden, sei allein in diesem Jahr um über sieben Prozent gestiegen. „Entscheidungen der Verwaltungsgerichte werden zu einem Großteil nicht umgesetzt, das ist ein Problem.“

Laut Künzler folgt aus einer negativen Gerichtsentscheidung noch immer meistens nichts. „Wir leisten uns ein Asylsystem, was viel Arbeit bindet bei der Verwaltung, der Polizei, den Gerichten und vielen anderen Bereichen, aber es fehlt die praktische Konsequenz.“ Dazu kämen die ständigen Änderungen in der Asylgesetzgebung. „Nur was nützt das, wenn die Umsetzung fehlt.“ Das frustriere viele Richter, die bestmöglich ihren Job machten. „Aber sie haben zunehmend das Gefühl, für den Papierkorb zu arbeiten.“

Auch das Dublin-System funktioniere nicht in der Praxis, kritisierte Künzel. „Im Mai stellte Deutschland rund 4400 Anfragen an andere europäische Staaten, Asylbewerber abzunehmen, die nicht hier eingereist sind.“ In rund 2400 Fällen gab es Zustimmung, überstellt wurde aber nur in 750 Fällen, sagte er. Dieses Problem ziehe sich durch das ganze Asylrecht. „Die Dinge müssen vollzogen werden, wenn alles nur auf dem Papier steht, ist es sinnlos.“ Das Thema werde in der Justiz besprochen, sei an die Politik herangetragen und dort auch erkannt worden. „Aber in der Sache kommt man nicht weiter.“

Asylverfahren machen noch immer den wesentlichen Teil der Arbeit an Sachsens Verwaltungsgerichten aus. „Die Zahl der Eingänge hat sich auf sehr hohem Niveau eingependelt“, sagt Künzler. Bis Ende April waren es nach seinen Angaben rund 2500 neue Klagen und Eilverfahren, etwa 400 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand konnte seit Anfang 2018 von rund 8800 auf knapp 7600 abgebaut werden, auch dank der Schaffung von 40 zusätzlichen Stellen für Verwaltungsrichter seit 2015.

„Die Verwaltungsgerichte erledigen mehr Verfahren als eingehen“, sagt Justizminister Sebastian Gemkow (CDU). Es bedürfe jedoch weiterer Anstrengungen zur Bewältigung der Aufgaben. „Die Arbeitsbelastung ist nach wie vor sehr hoch.“ Laut Statistik waren Ende 2018 knapp 7700 Asylverfahren an den Verwaltungsgerichten Dresden, Chemnitz und Leipzig anhängig – Klagen sowie Anträge auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes. Das waren etwa 1100 weniger als ein Jahr zuvor. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr fast 6400 Verfahren ein, darunter etwa 4800 Klagen, die Zahl der Erledigungen lag bei knapp 7900. „Wir haben uns auf extrem hohem Niveau eingependelt“, sagt Künzler.

Quelle: Lausitzer Rundschau

Jun 16

Kneipenmord in Fischbek: Tanz in den Tod mit Armutsflüchtling Mohammed A.

Quelle: BILD

Hamburg – Das grausige Verbrechen in „Katy’s Hütte“ – es geschah vor laufender Kamera!

Täter und Opfer tanzten ausgelassen, dann kippte die Stimmung +++ Grausige Details auf Video +++ Verdächtiger in Haft

Mohammed A. (37), ein Flüchtling aus dem Libanon, soll in der Nacht zu Dienstag in der Hamburger Kneipe die 36-jährige Joseline „Josie“ H. aus dem Stadtteil Neugraben getötet haben. Am nächsten Tag fanden Polizisten die Leiche der Frau in einem Gebüsch in der Nähe.

Polizisten suchten nach der Toten
Polizisten suchten nach der TotenFoto: Marco Zitzow

Was ist auf den Bildern zu sehen?

Josie H. war der letzte Gast in der Kneipe. Laut Nachrichten-Portal „aktuelles-aus-suederelbe.de“ tanzte sie mit Tresen-Aushilfe Mohammed A. (37) aus Neu Wulmstorf, mit dem sie offenbar in der Vergangenheit sexuellen Kontakt hatte.

Gegen 1 Uhr morgens kam es jedoch zum Streit!

Josie H. (36) ist getötet worden
Josie H. (36) ist getötet wordenFoto: www.aktuelles-aus-suederelbe.d

Die Stimmung kippte, als Mohammed A. versuchte, Josie H. an den Brüsten anzufassen. Plötzlich hielt die Frau ein Messer in der Hand, verletzte ihn an Mund und Hand.

Da rastete Mohammed H. aus! Er schubste die dreifache Mutter zur Damentoilette, schlug auf sie ein. Kurz darauf erfasste ihn die Überwachungskamera wieder im Lokal – allein! In Boxershorts saß er am Tresen, trank Whisky mit Cola. Dann griff er sich ein Teppichband aus einer Schublade, wickelte darin etwas ein – die Leiche von Josie H.?

Als er die Kamera entdeckte, drehte er die Sicherung raus und verschwand.

Mohammed A. (37) soll die Frau umgebracht und ihre Leiche in ein Gebüsch gebracht haben
Mohammed A. (37) soll die Frau umgebracht und ihre Leiche in ein Gebüsch gebracht habenFoto: www.aktuelles-aus-suederelbe.d

In einer Sackkarre soll er sein Opfer ins Gebüsch gefahren haben. Kneipen-Mitarbeiter fanden morgens Blutlachen, sahen Mohammed A. und riefen die Polizei. Beamte nahmen ihn später im Krankenhaus Buxtehude fest, wo er seine Verletzungen behandeln ließ.

Oberstaatsanwältin Nana Frombach: „Es wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.“

Quelle: BILD

Jun 16

Deutsche Frau in Marokko auf offener Straße niedergestochen

Eine deutsche Frau wurde in Marokko mit einem Messer niedergestochen – in den Nacken.
Foto: imago images/Symbolbild

  • Deutsche wurde in Tanger (Marokko) niedergestochen

  • Kannten der Täter und die Frau sich?

  • Polizei fahndet nach dem Täter

Eine deutsche Frau ist in Tanger in Marokko auf der Straße niedergestochen worden. Die Polizei hat brisante Details zu dem Fall enthüllt: Der Täter und die Frau sollen sich gekannt haben. Die beiden sollen sogar mehrere Monate in einer Wohnung zusammen gewohnt haben.

Marokko: Täter hat Frau in den Nacken gestochen

Die Frau und der bärtige Mann sollen auf der Straße in Tanger (Marokko) in einen Streit geraten sein. Das berichtet der marokkanische Nachrichtensender MAP. Der Mann habe die Frau mit einem Messer attackiert, als er ihre Handtasche klauen wollte.

Es gibt wohl einen Augenzeugen, der berichtet: Der Täter habe der Frau in den Nacken gestochen. Danach blieb die Frau regungslos am Boden liegen. Sie ist schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

Quelle: derwesten

Jun 15

36-Jährige in Hamburg umgebracht: Mohamed A. wurde abgewiesen – da tötete er Josy

Das Opfer: Joseline „Josy“ H.
Foto: www.aktuelles-aus-suederelbe.de

Neugraben-Fischbek – Sie wehrte sich mit aller Kraft. Nahm sogar ein Messer, verletzte ihren Peiniger am Kinn. Am Ende hatte sie keine Chance – und wurde von Mohamed A. umgebracht. Davon ist zumindest die Polizei überzeugt. Doch was ist genau in der besagten Nacht passiert? Nach Aufzeichnungen einer in der Kneipe installierten Videokamera: der blanke Horror!

Auch drei Tage nach der Tat ist die Eingangstür zu „Katys Hütte“ an der Cuxhavener Straße verschlossen. Ein Polizeisiegel ist über Türrahmen und -blatt geklebt.

Wirtin der Todes-Kneipe in Neugraben „total entsetzt“

„Ich bin total entsetzt“, sagte die Wirtin zum Portal „Aktuelles aus Süderelbe“. Er sei so schüchtern gewesen, so zurückhaltend. Gemeint ist Mohamed A. – die Reinigungskraft in ihrer Kneipe, die sie vergangenes Jahr eröffnet hatte. Sein Verhalten aus dem Video kann sie sich nicht erklären: „Ich bekomme die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.“

Rückblick: In der Nacht zu Dienstag sollen Mohamed A. und die Dreifach-Mutter Joseline „Josy“ H. (36) alleine in der Bar gewesen sein. Vermutlich, weil der 37-Jährige ihr mit einer exklusiven Privatparty imponieren wollte.

Der Täter wohnt in einer Unterkunft für Flüchtlinge

Sie tanzen, trinken, lachen. Dann kommt der Mann, der in einer Wohnunterkunft für Flüchtlinge nur wenige Kilometer entfernt in Neu Wulmstorf wohnt, der 36-Jährigen näher – zu nah. Auf den Aufnahmen der Videokamera ist zu sehen, wie er ihr an die Brüste fasst, ihr das Oberteil entreißen möchte.

„Josy“ wehrt sich. Sie geht mit einem Messer auf ihn los, verletzt ihn am Kinn. Er schubst sie, schleift sie in Richtung Damenklo. Dann sind sie im Verborgenen. Mittlerweile ist es 1.40 Uhr.

Um 2.10 Uhr endet die Aufnahme aus der Kneipe

Zehn Minuten später sitzt Mohamed A. in Boxershorts wieder am Tresen, kippt einen Whisky nach dem anderen. Er hält sein Smartphone in der Hand, nimmt Teppichband aus der Schublade – für die Leiche von „Josy“, die er kurz zuvor totgeprügelt hat?

Dann sieht er ertappt in die Kameralinse. Um 2.10 Uhr endet die Aufnahme.

Laut Polizei soll er die Leiche gegen 3 Uhr in einem nahen Gebüsch am Straßenrand, etwa 200 Meter von der Kneipe entfernt, abgelegt haben. Ob er dafür eine Sackkarre benutzte, ist unklar. Dann radelt er die vier Kilometer nach Hause.

Mann der Wirtin fällt die Blutlache in der Kneipe in Hamburg auf

Um 13 Uhr am Dienstag fällt dem Mann der Wirtin die Blutlache innerhalb der Kneipe auf. Er ruft die Polizei. Die nimmt Mohamed A. einen Tag später am Mittwoch um 16 Uhr im Buxtehuder Krankenhaus fest. Ein Mitbewohner hatte den Notruf gewählt, als der 37-Jährige nach der Tat blutverschmiert an der Wohnunterkunft ankam. „Er sagte, er hätte einen Unfall gehabt.“

Mohamed A. hat die Tat gestanden. Er sitzt in Haft.

Quelle: mopo

Jun 14

EU heißt: Am Ende zahlt immer Deutschland

Der nächste EU-Siebenjahreshaushalt für die Jahre 2021 bis 2027 droht Deutschland teuer zu stehen zu kommen.

  • Ein Grund ist die von EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger vorgeschlagene grundsätzliche Ausweitung des Haushalts.

  • Außerdem erheben andere Staaten, allen voran Frankreich, zum Ärger von Deutschland immer mehr Ansprüche an Berlin.

Die deutsche Elf hatte bei der WM 2018 bekanntlich das alte Gary-Lineker-Bonmot entzaubert: Fußball sei, wenn 22 Männer dem Ball hinterherjagen, „und am Ende gewinnen immer die Deutschen“, definierte der britische Ex-Kicker vor fast zwei Jahrzehnten. Stimmt nur leider nicht.

Eine andere Überzeugung hingegen, die ebenfalls die Rolle der Vorzeige-Deutschen betrifft, könnte sich schon bald einmal mehr als wahr erweisen: Wenn Brüssel mehr Geld braucht, appelliert es an das Verantwortungsbewusstsein aller Hauptstädte – und am Ende zahlen immer die Deutschen.

Der nächste Siebenjahreshaushalt für die Jahre 2021 bis 2027, über den in der kommenden Woche die Staats- und Regierungschefs beim Brüsseler EU-Gipfel diskutieren wollen, droht Deutschland teuer zu stehen zu kommen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Einer davon ist die von EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger vorgeschlagene grundsätzliche Ausweitung des Haushalts: Bisher hatte das Budget für sieben Jahre – in Brüssel-Sprache „mehrjähriger Finanzrahmen“ (MFR) genannt – ein Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU ausgemacht. Künftig sollen es 1,114 Prozent sein, also fast 1300 Milliarden Euro.

Diese Anhebung allein könnte Deutschland als größtem Netto-Zahler der EU zusätzliche Ausgaben von zwölf Milliarden Euro im Jahr bescheren. In Berlin, wo zeitweise sogar die Zahl von 15 Milliarden Euro gehandelt wurde, herrscht darüber Unmut.

Berlin sei zwar bereit, mehr zu bezahlen, aber mehr als zehn Milliarden Euro obendrauf seien nicht drin, hieß es im vergangenen Jahr klar und eindeutig aus dem Bundesfinanzministerium. Und seither hat sich die Situation sogar noch verschärft. Denn im vergangenen Jahr war Berlin noch von einem deutlich höheren Wirtschaftswachstum ausgegangen.

Berlin soll mehr zahlen und weniger bekommen

Außerdem erheben andere Staaten, allen voran Frankreich, zum Ärger von Deutschland immer mehr Ansprüche an Berlin. So hatte der französische Finanzminister Bruno Le Maire gefordert, dass sich einige Staaten bei dem geplanten Euro-Zonen-Budget stärker als andere engagieren sollten, um die EU-Währung und Konjunktur zu stabilisieren. Wen er damit meinte, war eindeutig: vor allem die deutschen Nachbarn.

Zugleich will Brüssel aber an dem, was ins Land zurückfließt, kürzen. Das gilt unter anderem für Bauern. Zwar sind die Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik noch nicht abgeschlossen. Aber in Berlin kursieren Szenarien, nach denen deutschen Bauern künftig nur noch 41 statt wie bisher 44,1 Milliarden Euro an Zuschüssen zukommen werden.

Rückgänge wird es zudem bei den Regionalfonds geben, was sich im Osten und im Ruhrgebiet schmerzhaft bemerkbar machen dürfte. Statt bisher 19,2 Milliarden Euro an Strukturfördermitteln soll Deutschland nur noch 17,7 Milliarden Euro erhalten, hatte die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Cretu in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ angekündigt.

Oettinger, der jetzt in Brüssel noch einmal Druck auf die Verhandlungen zum MFR machen wollte, ist dennoch zuversichtlich, dass die Deutschen am Ende tiefer in die Tasche greifen werden: In der Schlussphase der Verhandlungen werde sich die Bundesregierung bestimmt an ihre im Koalitionsvertrag festgehaltenen Versprechungen erinnern, diese noch einmal genau nachlesen und dann „Zugeständnisse“ beim mehrjährigen EU-Budget machen, so Oettinger.

Soll heißen: Wenn es am Ende noch irgendwo hakt, sich irgendein Land querstellt oder im Gegenzug für sein Ja zum Finanzrahmen eine Ausnahmeregelung fordert, dann dürfte es wohl Deutschland sein, das in die Lücke springt. Dafür spricht tatsächlich einiges – vor allem der Terminplan.

Im vergangenen Mai, als er seinen Vorschlag für das Zahlenwerk vorstellte, hatte Oettinger auf ein baldiges Abnicken durch EU-Rat und Parlament gehofft. Doch danach sieht es ganz und gar nicht aus. Das liegt unter anderem daran, dass Österreich sich von Beginn an gegen den geplanten Haushalt gestellt hatte.

Wien gehört zu den Gegnern der Ausweitung des Budgets

Wien gehörte wie auch die Niederlande zu den Gegnern einer Ausweitung des Haushalts und verweigerte daher in seiner EU-Ratspräsidentschaft, das Thema voranzutreiben. Diese Zeit fehlt nun. Auch stecken zentrale Themen wie die Agrarförderung noch ganz in den Anfängen.

Daher wird der MFR wohl kaum mehr in diesem Jahr verabschiedet – und die Verhandlungsführung fällt damit zwangsläufig in die Hände von Deutschland und vermutlich von Angela Merkel, sollte die Kanzlerin dann noch im Amt sein.

Eine Ratspräsidentschaft ist aber gezwungen, zu vermitteln und eigene Interessen zurückzustellen. Das umso mehr, als die Verhandlungen komplexer und komplizierter werden dürfte als je zuvor. Der Kampf um Milliarden aus dem EU-Topf wird ohnehin schon so erbittert geführt wie kein anderer in der EU.

 

Schon beim letzten MFR 2014 bis 2020 waren sich die Mitgliedstaaten erst in allerletzter Minute einig geworden – so spät sogar, dass Forschungsprojekte, Bauern, Infrastrukturvorhaben und Studenten teilweise vorübergehend ohne Geld dastanden, weil die Planungen erst verzögert fertig wurden. Und dieses Mal ist die Lage noch verzwickter. Die Brexit-Lücke muss ausgeglichen, neue Aufgaben wie der Grenzschutz müssen gestemmt werden.

Zugleich haben die inneren Spannungen massiv zugenommen, und auch im EU-Parlament ist die Lage schwieriger geworden, seit die beiden großen Fraktionen keine gemeinsame Mehrheit mehr haben. „Die heikle Gemengelage macht Verlauf und Ergebnisse des Aushandlungsprozesses schwerer vorhersehbar und die Akteure weniger berechenbar“, analysiert der Europaexperte Peter Becker in einer aktuellen Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin.

„Wegen der zunehmenden Unsicherheit wächst bei allen Beteiligten die Erwartung, dass Deutschland eine ausgleichende Rolle spielen wird.“ Viele Länder erhofften sich, dass Deutschland als stärkste Volkswirtschaft und größter Nettozahler zusätzliche Ressourcen aufbringen werde, um einen Konsens über den neuen MFR zu ermöglichen. Deshalb benötige die Bundesregierung „klare und feste Vorstellungen, auf welchen Feldern sie EU-Politiken modernisieren sowie weiter europäisieren und vergemeinschaften will“.

Doch von diesen klaren Vorstellungen ist die zerstrittene Regierungskoalition weit entfernt. Das gilt nicht zuletzt bei Fragen nach einer Haltung zu künftigen Eigenmitteln, wie sie sich Brüssel und Haushaltskommissar Oettinger zur Mitfinanzierung des EU-Haushalts wünschen.

So hatte sich die EU-Kommission für die Einführung einer Plastiksteuer ausgesprochen – und dafür von SPD-Umweltministerin Svenja Schulze sofort eine Abfuhr erhalten. Plastik, so Schulze, sei schließlich oft vernünftig eingesetzt: „Im Krankenhaus will niemand Glasspritzen.“

Quelle: welt

Jun 14

Nach Mord an Tramperin Sophia- Prozess gegen Marokkaner beginnt am 23. Juli

Polizisten sichern nahe der Autobahn bei Asparrena in Spanien die Spuren am Fundort der getöteten Sophia. Bildrechte: dpa

Im Fall der im vergangenen Sommer getöteten Tramperin Sophia L. beginnt im Juli der Prozess gegen einen Lastwagenfahrer. Wie das Landgericht Bayreuth am Freitag mitteilte, beginnt die Hauptverhandlung am 23. Juli, das Urteil soll voraussichtlich am 18. September gesprochen werden.

Laut Anklage wollte die 28-Jahre alte Studentin im Juni 2018 von ihrem Studienort Leipzig aus in Richtung Nürnberg trampen. An einer Tankstelle an der Autobahn 9 in Sachsen soll sie der 1977 geborene Marokkaner mitgenommen und später ermordet haben. Der Angeklagte gab laut Gericht an, die Studentin bei einer Auseinandersetzung getötet zu haben. Er wurde in Spanien festgenommen, dort wurde auch Sophias Leiche entdeckt.

Die Familie der Studentin hatte wiederholt die Arbeit der deutschen Ermittler kritisiert, die Sophia lange als Vermisstenfall eingestuft hätten. Auch habe die Kommunikation zwischen den Bundesländern nicht funktioniert. Bei der bevorstehenden Verhandlung sollen laut Gericht 17 Zeugen und drei Sachverständige gehört werden. Zunächst sind zwölf Verhandlungstermine angesetzt.

Quelle: mdr

Marokkanischer Armutsmigrant (40) ermordet und schändet SPD- Sophia L. (28)

Jun 13

München: Nigerianer attackiert junge Sehbehinderte (22) sexuell nur weil sie wehrlos ist!

Der Münchner Hauptbahnhof.
© dpa / Andreas Gebert

Ein 27-Jähriger hat versucht, eine junge Frau am Hauptbahnhof zu betatschen – sie wollte ihm ihre Handynummer nicht geben. Ein Passant half dem Opfer des Übergriffs.

München – Eine 22 Jahre alte sehbehinderte Frau ist am Hauptbahnhof Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Wie die Bundespolizei mitteilt, versuchte ein 27-Jähriger aus Nigeria die junge Frau am Freitagmorgen in der Haupthalle an der Brust zu berühren, bekam allerdings „nur“ ihre Schulter zu fassen.

Übergriff auf junge Frau am Hauptbahnhof – Passant hilft 22-Jähriger

Zuvor habe der Mann die junge Frau nach kurzem Smalltalk nach ihrer Handynummer gefragt. Als die 22-Jährige die Herausgabe der Nummer verweigerte, habe er sie umarmt und Druckknöpfe und Reißverschluss ihrer Jacke geöffnet. Das Opfer des Übergriffs wehrte sich allerdings und machte Passanten durch ein lautes „Nein“ auf ihre Lage aufmerksam. Einem 51 Jahre alten Helfer sei es gelungen, die beiden zu trennen – woraufhin sich der Täter entfernte.

27-Jähriger wollte Sehbehinderte betatschen – Sicherheitsdienst findet ihn in Gaststätte wieder

Eine Streife des Sicherheitsdienstes der Bahn konnte den 27-Jährigen allerdings wenig später in einer Gaststätte nahe des Hauptbahnhof ausfindig machen. Dort wurde der Mann festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen – inklusive einer Blutentnahme – wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen den 27 Jahre alten mutmaßlichen Täter wird nun wegen eines sexuellen Übergriffs und sexueller Belästigung ermittelt.

Nur kurze Zeit später gab es einen weiteren sexueller Übergriff am Hauptbahnhof, wie tz.de* berichtet. 2018 war in München die Zahl der Sexualstraftaten deutlich angestiegen. Das hat allerdings direkt mit einer Gesetzesänderung zu tun.

Auf offener Straße ist eine 28-jährige Frau am Pfingstmontagmorgen zunächst belästigt und dann brutal niedergeschlagen worden – vor den Augen einer Polizeistreife, die die Täter sofort festgenommen hat.

Jun 13

Schon wieder! Amerikanerinnen in Hauptbahnhof durch Osteuropäer sexuell belästigt

Am Münchner Hauptbahnhof ist es zu einem erschreckenden Übergriff gekommen.

München – In der Landeshauptstadt Bayerns ist es am Sonntagabend zu einem erschreckenden Übergriff gekommen: Ein Mann (41) hat eine 23 Jahre alte Frau im Hauptbahnhof sexuell belästigt.

Wie die Bundespolizei am Montagmittag mitteilte, befanden sich zwei Touristen aus den USA im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs gerade auf der Suche nach Verpflegung, als der jungen Amerikanerin ein entgegenkommender 41-Jähriger aus der Slowakei plötzlich an die Brust fasste.

Die 23-Jährige, die aus der Nähe von Seattle kommt, und ihr 26 Jahre alter Begleiter reagierten umgehend und wandten sich an eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit, die um kurz nach 20 Uhr im Bahnhof routinemäßig unterwegs war.

Die DB-Mitarbeiter wiederum alarmierten die Bundespolizei, die den 41-Jährigen in Gewahrsam nehmen konnte. Bei einem freiwilligen Atemtest wurde bei dem offenbar angetrunkenen Slowaken ein Alkoholwert von 3,24 Promille festgestellt.

Es folgte eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme. Im Anschluss wurde Slowake bei der Bundespolizei ausgenüchtert. Er muss sich nun wegen sexueller Belästigung verantworten.

Erst am Freitag war es im Hauptbahnhof zu einem schwerwiegenden Übergriff gekommen. Eine sehbehinderte Frau (22) war von einem 27 Jahre alten Mann aus Nigeria sexuell belästigt worden.

Quelle: tag24

Jun 13

Angegrapscht und verprügelt: Migranten schlugen Fulya (28) mit Bierflasche blutig! | München

Blutüberströmt sitzt Fulya Parlak (28) im RettungswagenFoto: privat

München – Brutaler Übergriff am Sonntagmorgen auf eine Gruppe junger Frauen mitten in München. Fulya Parlak (28) war mit ihrer Schwester (20) nach einer Party auf dem Weg nach Hause, als sie von zwei Männern zuerst begrapscht und dann verprügelt wurden.

„Als die beiden Täter an uns vorbeiliefen, fasste einer meiner Schwester an die Brust. Da drehte ich mich um und fragte, was das solle. Da schlug einer der Männer auch schon zu“, sagt Parlak zu BILD.

Fulya wurde bei dem brutalen Übergriff die Nase gebrochen. Seit Sonntag liegt sie im Krankenhaus. Ihre Schwester Ilyada-Juliet (20) wurde von den Tätern begrapscht
Fulya wurde bei dem brutalen Übergriff die Nase gebrochen. Seit Sonntag liegt sie im Krankenhaus. Ihre Schwester Ilyada-Juliet (20) wurde von den Tätern begrapschtFoto: Rainer Fromm

Die Münchnerin bekam eine Faust ins Gesicht, ging sofort zu Boden. Einer der Täter schlug dann sogar auch noch mit einer Bierflasche auf ihren Kopf ein. Auch ihre Schwester wurde angegriffen, blieb aber weitgehend unverletzt.

Eine Polizeistreife, die in der Nähe war, ging dazwischen, die Beamten fesselten die Täter, nahmen sie vorläufig fest. Die alkoholisierten Polen (23, 26) wurden laut Polizei im Präsidium vernommen, später wieder laufen gelassen. Begründung: Beide haben einen festen Wohnsitz in Deutschland.

Parlak ist erschüttert: „Unglaublich, dass solche Gewalttäter auf freiem Fuß sein dürfen.“ Ihr wurde beim Übergriff die Nase gebrochen, zudem erlitt sie einen Bänderriss. Sie liegt nach wie vor im Krankenhaus.

Gegen die Täter wurde Anzeige wegen sexueller Belästigung sowie gefährlicher Körperverletzung erstattet.

Kommentar von Daniel Cremer, Redaktionsleiter BILD Bayern

Dieser Fall lässt sich mit vier Worten zusammenfassen: Das darf nicht sein!

Es darf nicht sein, dass zwei Frauen belästigt, mit Faust und Bierflasche geschlagen werden, die Täter aber wenig später nach Hause gehen dürfen.

Es geht nicht darum, woher die Täter stammen. Wer mit einer Bierflasche zuschlägt, muss Konsequenzen spüren. Die spürt er nicht zu Hause am Frühstückstisch.

Während eines der Opfer im Krankenhaus liegt – das darf nicht sein!

Quelle: BILD

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