Jun 03

Arasch R. – Lebenslange Haft für versuchten Mord an Hells-Angels-Boss

Das Hamburger Landgericht ist überzeugt, dass der 28-Jährige den Mord in Auftrag gegeben hat. Hier mit seinem Anwalt Wolf Dieter Reinhard
Quelle: dpa/Christian Charisius

Der Schütze, der im vergangenen Sommer die Schüsse auf einen Rockerboss auf St. Pauli abfeuerte, ist noch immer flüchtig. Der Auftraggeber und seine Freundin aber müssen nun für viele Jahre hinter Gitter.

Nach der Urteilsverkündung zeigt Arasch R. eine Reaktion, wohl zum ersten Mal während des Prozesses. Nicht, als das Urteil verkündet wird, das den 28-Jährigen für mindestens 15 Jahre hinter Gitter verbannt. Und auch nicht, als der Richter die Qualen des Opfers beschreibt, das sein restliches Leben lang ein medizinischer Problemfall bleiben wird. Es ist, als sich die Schwester des Verurteilten nach dem Ende der Verhandlung an der Glasscheibe zeigt, die den Verhandlungssaal und den Raum für die Zuschauer trennt. Die Geschwister werfen sich Handküsse zu.

Kurz nachdem der Ex-Mongols-Rocker in die Gerichtskatakomben geführt wird, deren Gänge zur nahen U-Haftanstalt führen, eskaliert die Situation: Als R.s Familie auf dem Flur auf die Journalisten trifft, kommt es zu Handgreiflichkeiten. Kameraleute werden geschubst, bepöbelt, „Hurensöhne“, schallt es über den Flur. Ermittler des Landeskriminalamtes, die das Prozessende beobachtet hatten, werden angegangen. Die Justizbeamten haben alle Mühe, die aufgebrachten Familienmitglieder aus dem Strafgerichtsgebäude zu geleiten.

„Lebenlang“ lautete am Montag das Urteil des Landgerichts, dessen Richter davon überzeugt sind, dass Arasch R. aus dem Gefängnis heraus zu jenem Anschlag auf den Hamburger Hell Angels-Boss Dariusch F. angestiftet hatte, bei dem der 37-Jährige Ende August 2018 am Millerntorplatz in seinem Bentley-Coupé von fünf Projektilen, Kaliber 7,65Millimeter, getroffen und fast getötet wurde. Die Tat war ein Mordversuch mit „Hinrichtungscharakter“, sagte der Vorsitzende der Strafkammer 2, Matthias Steinmann.

Verurteilt wurde auch Lisa S., die Freundin von Arasch R., die sich für diesen bundesweit in Modellwohnungen prostituierte. Sie hatte am Steuer des Mercedes gesessen, aus dessen Beifahrerfenster die Schüsse kurz vor Mitternacht abgegeben worden waren. Die zur Tatzeit 23-Jährige hatte den Schützen zuvor abgeholt und nach dem Anschlag am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) abgesetzt, bevor sie nach Limburg in Hessen flüchtete. Lisa S. muss zwölfeinhalb Jahre in Haft, so das Urteil.

Den Schüssen wehrlos ausgesetzt

Heimtückisch und aus niederen Beweggründen soll das Paar gehandelt haben. Die fünf Schüsse zeigten den „Vernichtungswillen“. Dariusch F. habe mit dem Angriff nicht rechnen können. Seine schusssichere Weste lag im Kofferraum seines Sportwagens. Auf dem Fahrersitz seines Wagens sei er den Schüssen wehrlos ausgesetzt gewesen. Wer die Schüsse abgegeben hat, ist unklar. Die Hauptschuld jedoch treffe den 28-Jährigen. „Es folgt aus der Beweisaufnahme ohne Zweifel, dass er der Auftraggeber war“, sagte Steinmann.

Richter Steinmann bezeichnete die Tat als persönlichen Racheakt zweier Männer, die sich hassten. Der Anschlag war wohl das Ergebnis einer jahrelangen Fehde, die im Rockermilieu ihren Ausgang gefunden hatte: Arash R. hatte eine Zeit lang als Vizechef der Rockergruppe „Mongols“ amtiert. Eine Fehde, die schon einmal Opfer gefunden hatte: 2016 waren es Arasch R. und Lisa S., die bei einem ähnlich heimtückischen Anschlag schwer verletzt worden waren. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt. Arasch R. und Lisa S. aber hatten Dariusch F. dafür verantwortlich gemacht.

Mit der Familie gebrochen

Richter Steinmann begründete das unterschiedliche Strafmaß insbesondere mit der Abhängigkeitsverhältnis, das Lisa S. an Arasch R. band. Die Frau, die in Schnelsen aufwuchs, hatte eine Lehre zur OP-Schwester abgebrochen, war früh in der Prostitution gelandet und hatte dort Gewalt durch Zuhälter erfahren. Während sie mit ihrer Familie gebrochen hatte, fand sie Zuflucht in Arasch R.s Familie, mit der sie unter einem Dach lebte. Arasch R.s Eltern nannte sie „Mama“ und „Papa“.

Mit Arasch R. habe sie eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollen, mit ihm auswandern, das Leben in Hamburg und die Prostitution, der sie nur ungern nachgegangen sei, hinter sich lassen wollen. In Nachrichten, die die Polizei abfing, habe sie den 28-Jährigen als „Traummann“ bezeichnet, als „Herz“, als ihren „König“. Sie habe eine „sehr sehr emotionale Bindung“ zu Arasch R. gehabt, betont Richter Steinmann.

Rolle als Fahrerin gestanden

Lisa S. sei noch sehr jung und das erste Mal in Haft, betonte Steinmann. Die Tat selbst, die sie vom Fahrersitz aus verfolgte, habe sie als den „Schock ihres Lebens“ erlebt, wie sie selbst vor Gericht ausgesagt habe. Überhaupt hatte sie, im Gegensatz zu dem Mitangeklagten, wenn auch spät im Prozess, eine Aussage gemacht und ihre Rolle als Fahrerin gestanden. Damit habe sie eine gewisse „Aufklärungsleistung“ gezeigt, hieß es. Lisa S. brauche Perspektiven, sagte Richter Steinmann. Bei guter Führung und abzüglich ihrer Zeit in Untersuchungshaft könnte sie bereits nach etwas mehr als siebeneinhalb Jahren entlassen werden.

Bei Arasch R. hingegen glaubt das Gericht nicht an Besserung: Der Anschlag auf den Hells Angels ist der wohl traurige Höhepunkt in der kriminellen Karriere des Zuhälters, der vier Tage nach seinem 14. Geburtstag zum ersten Mal straffällig geworden war, der sich seitdem immer wieder über Regeln hinwegsetzte und mit dem Gesetz in Konflikt kam: wegen Drogendelikten, Verstößen gegen das Waffengesetz, wegen Überfällen, vor allem aber wegen Körperverletzungsdelikten. Einmal biss er einem Kontrahenten in einer Diskothek ein Stück des Ohres ab.

„Wir sind Bonnie und Clyde.“

Arasch R. habe nicht als Verlierer „aus der Sache“ herausgehen wollen. „Blutrache, das ist bei uns Gesetz“, soll der Mann aus einer afghanisch-stämmigen Familie laut Steinmann in einem abgehörten Gespräch gesagt haben. Der „Hurensohn“ müsse sterben. Eine Woche nach der Tat hatte Lisa S. ihren Geliebten in der JVA Billwerder besucht – und die Polizei den Besucherraum verwanzt. „Wir sind jetzt richtige Gangster“, jubelten die beiden. „Wir sind Bonnie und Clyde.“ Ihr gemeinsamer Feind liege jetzt in Pampers.

Dariusch F. selbst hatte nicht zur Aufklärung des Falls beigetragen. Er hatte, so Richter Steinmann, kein Interesse, dass die Tat von der Polizei aufgeklärt würde. Eine Aussage verweigerte er, den Antrag auf Nebenklage zog er kurz vor Beginn des Verfahrens zurück. Immerhin hatte er den behandelnden Arzt von der Schweigepflicht entbunden und Einblick in seine Krankenakte zugelassen – in der die verheerenden Folgen des Anschlags dokumentiert sind.

Teil des Rückenmarks verletzt

Der Rocker ist seit dem Anschlag querschnittsgelähmt. Eine Kugel war in den Oberkörper eingedrungen, an einer Rippe abgeprallt und hatte einen Teil des Rückenmarks zerfetzt. Die Lunge wurde durch einen Schuss in die Brusthöhle verletzt. Kugeln trafen den Hinterkopf, die Schultern. Der ehemalige Kickboxer hat immer wieder spastische Lähmungen. Das Gericht hatte auf eine Ladung des Hells Angel als Zeugen verzichtet. Damit sei dem Gericht die direkte Konfrontation erspart geblieben, der Prozess habe ohne „Nebengeräusche“ ablaufen können.

Auch mit den Urteilen ist die Aufarbeitung nicht beendet. Im Laufe des Prozesses waren die Ermittlungen gegen den unbekannten Schützen fortgeführt worden. Während eines der letzten Prozesstage war bekannt geworden, dass die Polizei gegen mehrere Bulgaren ermitteltet, die bereits wegen banden- und gewerbsmäßiger Fälschung von Scheckkarten und Computerbetrugs verurteilt worden waren. Es heißt, der Haupttatverdächtige könnte sich nach Bulgarien abgesetzt haben.

Quelle: Welt

Jun 03

Immer die eine Masche: Iraner vergewaltigt bildhübsche Facebook- Userinnen

In Paderborn muss sich der Angeklagte in einem Prozess wegen Vergewaltigung verantworten.
© Fotomontage: Jens Büttner/dpa

Ein 33-Jähriger muss sich in einem Prozess am Landgericht Paderborn verantworten. Er soll sich an einer Frau vergangen haben.

Paderborn – Das Opfer erhebt schwere Vorwürfe gegen den Angeklagten. Der Beschuldigte soll die Frau vergewaltigt haben. Doch der Mann streitet die schwere Straftat ab. In dem laufenden Prozess in Paderborn steht Aussage gegen Aussage, berichtet owl24.de*.

Paderborn: Belastbares Beweismaterial liegt vor

Bereits seit April sitzt der Verdächtige am Landgericht Paderborn auf der Anklagebank. In der Verhandlung leugnete der Mann mit der Frau im Bett gelandet zu sein. Es habe weder gewaltsamen noch einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gegeben, sagte er dem Richter. Doch sind seine Ausführungen glaubhaft?

Fakt ist jedoch, dass die Geschädigte den Beamten aus Paderborn ein Kondom präsentieren konnte, indem sich zweifelsfrei das Sperma des Angeklagtem befindet. Der DNA-Test des Gutachters spricht eine eindeutige Sprache. Doch der 33-Jährige gab lediglich zu, sich mit der Frau zum Kaffee trinken getroffen zu haben.

Paderborn: Zeugin geht von einer Masche aus

Der Beschuldige soll vor einiger Zeit schon einmal wegen einer ähnlichen Straftat angezeigt worden sein, heißt es vonseiten der Ermittler aus Paderborn. Bei seinen Taten soll der Iraner immer nach einem gewissen Schema vorgegangen sein. Bei Facebook, Twitter und Instagram soll er sich auf die Suche nach hübschen Userinnen gemacht haben.

Die Frauen stammten aus seinem Heimatland und gelangten ohne ihre Familien nach Deutschland. Er näherte sich ihnen zunächst nur im Chat, um sie später persönlich treffen zu können. Dann soll der Angeklagte seine Opfer zum Sex gezwungen haben. Mit dieser Masche soll er die Frau aus Paderborn vergewaltigt haben. Auch einer Zeugin aus Bergisch-Gladbach soll Ähnliches widerfahren sein. Sie sagte nun gegen ihn aus.

Paderborn: Prozess nähert sich dem Ende

Am Montag (20. Mai) wird der Prozess gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger am Landgericht Paderborn fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung werden dann ihre Plädoyers halten. Anschließend soll das Urteil fallen.

In dem Sperma, das in dem Kondom sichergestellt wurde, konnten die Ermittler aus Paderborn die DNA des Beschuldigten nachweisen.

Jun 02

Mehrere Polizisten bei Einsatz in Asylunterkunft bei Plattling verletzt

Symbolild

Wegen Ruhestörung und weil die Bewohner die Einrichtung in einer Asylbewerberunterkunft in Stephansposching (Landkreis Deggendorf) demoliert haben, sind am Freitagabend Polizisten ausgerückt. An der Unterkunft wurden die Beamten massiv bedrängt, beleidigt und körperlich angegriffen. Mehrere Polizisten wurden dabei verletzt.

Gegen 17 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Plattling in die Asylbewerberunterkunft nach Stephansposching gerufen. Mehrere Bewohner hätten dort die Einrichtung beschädigt und randaliert. Laut Polizeiangaben rückten vier Streifen aus, die Situation schien zunächst ruhig. Dann heizte sich die Stimmung auf, rund 30 Bewohner beleidigten die Polizei „aufs Übelste“, bedrängten die Polizisten und griffen sie an.

Mehr dazu:
Fünf Polizisten bei Einsatz leicht verletzt – Drei Haftbefehle erlassen

Ein Dienstfahrzeug der Polizei wurde bei dem Einsatz in der Asylbewerberunterkunft demoliert. −Fotos: Polizei Niederbayern

Ein Dienstfahrzeug der Polizei wurde bei dem Einsatz in der Asylbewerberunterkunft demoliert. −Fotos: Polizei Niederbayern

Die Polizisten wehrten sich mit Pfefferspray

Den Polizisten gelang es schließlich den Rädelsführer in Gewahrsam zu nehmen. Dann eskalierte die Situation. Bewohner schlugen auf die Polizeibeamten ein und warfen Fahrräder auf die Polizisten. So versuchten sie den Rädelsführer zu befreien. Ein Asylbewerber spuckte einem Beamten ins Gesicht. Die Polizisten wehrten sich mit Pfefferspray.

 

 

Die Asylbewerber verbarrikadierten die Ausfahrt

Als der Rädelsführer am Dienstfahrzeug war, sprang ein Asylbewerber mit beiden Füßen in die Seitenscheibe des Polizeiautos. Mit Steinen und Kabeltrommeln verbarrikadierten die Asylbewerber die Ausfahrt. Das Tor versperrten sie mit Fahrradschlössern. Über einen Bauzaun mussten sich die Beamten zurückziehen.

Massive Polizeikräfte wurden daraufhin angefordert, darunter auch Beamte des angrenzenden Polizeipräsidiums Oberpfalz. 15 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Sechs Personen wurden festgenommen und der Kripo Deggendorf zur Sachbearbeitung übergeben. Am Samstag soll in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die Haftfrage geklärt werden.

Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz

Dem Rädelsführer gelang zunächst die Flucht. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber gesucht. Gegen 21 Uhr stellte sich der Mann den Polizisten. Gegen sechs Nigerianer zwischen 23 und 38 Jahre laufen nun Ermittlungen, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verdacht des schweren Landfriedensbruchs und Gefangenenbefreiung.

Vier Beamte wurden in eine Klinik gebracht

Bei dem Einsatz wurden mehrere Beamte verletzt. Sie erlitten Schnitt- und Rippenverletzungen sowie Verletzungen an den Augen. Vier Beamte wurden zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht.

Quelle: Plattlinger Zeitung

Jun 02

Mordversuch nahe der Kö: Konvertierter Christen-Rocker muss vor Gericht

Der Angeklagte war nach eigenen Angaben bereits zehn Jahre im Gefängnis, konvertierte hier zum Christentum.
Foto: Borschel

Düsseldorf – Sie sollen einer Freikirche angehören und in diesem Zusammenhang die christliche Rocker-Gang „True live“ gegründet haben.

Was sie nachts in Düsseldorf getrieben haben sollen, zeugt allerdings nicht von Nächstenliebe – ganz im Gegenteil.

Der selbst ernannter Apostel der christlichen Rockergang „True Live“ (deutsch: „Wahres Leben“) muss sich für diese Vorwürfe heute vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

Der Vorwurf: Versuchter Totschlag

Dem 36-jährigen türkischen Konvertiten und drei mitangeklagten Rockern aus dem Schwarzwald wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Sie sollen im Streit um Glaubensfragen versucht haben, einen anderen Rocker zu töten.

Die angeklagten mutmaßlichen Angreifer sollen Ende August 2018 in unmittelbarer Nähe des NRW-Justizministeriums und der Düsseldorfer Johanneskirche einen Rocker der „Black Jackets“ zusammengeschlagen und niedergestochen haben. Das 24-jährige Opfer ist ebenfalls zum Christentum konvertiert und kennt den Hauptangeklagten nach eigenen Angaben bereits von Kindesbeinen an.

Tötungsversuch mit Pistole, Kugel klemmte

Der Hauptangeklagte soll versucht haben, mit einer scharfen Pistole dreimal auf sein Opfer zu schießen. Doch die Waffe hatte Ladehemmung – kein Schuss löste sich. Daraufhin soll einer der Mitangeklagten eine Reizgaswaffe genommen und auf den jungen Mann geschossen, ein anderer zugestochen und den 24-Jährigen mit einem Stich in die Herzgegend lebensgefährlich verletzt haben.

Ein Zeuge hatte gesehen, wie vier Männer das Opfer angriffen (EXPRESS berichtete). Das Opfer selbst hatte sich seinerzeit vom Martin-Luther-Platz rund 50 Meter bis zur Kö geschleppt und war dort zusammengebrochen – direkt vor den Türen eines Edel-Juweliers.

Opfer ist selbst bereits vorgestraft

Der 24-Jährige, der selbst wegen eines Tötungsdelikts vorbestraft ist, konnte mit einer Notoperation gerettet werden. Der Rockerapostel und seine mutmaßlichen Komplizen hatten nach der Tat entkommen können. Später war er in Spanien gefasst worden.

Bevor der Online-Prediger im Jahr 2015 im Gefängnis vom Islam zum Christentum konvertierte, war der 36-Jährige Präsident der „Black Jackets“ und hatte nach eigenen Angaben fast zehn Jahre im Gefängnis verbracht.

Im Jahr 2014 veröffentlichte der 36-Jährige sogar ein Buch über seinen Wandel vom Rockerchef zum Jesus-Jünger.

Für den Prozess sind bis Ende August zunächst 14 Verhandlungstage angesetzt. Die Angeklagten haben zur Tat Stellung genommen.
Zum Inhalt der Aussagen wollten sich weder Gericht noch Staatsanwaltschaft äußern.

Quelle: Express

Jun 01

Bis zu zehn Identitäten: Berliner Clan-Chef narrt die Polizei, wie es ihm gefällt

Ahmed „der Patron“ Miri Chef arabische Gro§familie von seinem Facebook,- Account
https://www.facebook.com/ahmadpatron.miri. Alle Fragen bitte an Axel Lier

Ahmad „Patron“ Miri kassiert Stütze, macht sich auf Instagram lustig über das deutsche Sozialsystem – und soll im Behörden-Computer bis zu zehn Identitäten haben. Jetzt ist er plötzlich Syrer.

Der Mann, der da zwischen zwei protzigen PS-Boliden posiert, lebt offiziell von Hartz-IV. Sein Name ist berüchtigt. Ahmad „Patron“ Miri (38), der in Wedding lebt, hat als Chef eines Araber-Clans wegen Drogendelikten im Knast gesessen, war Mitglied der gefährlichen Bruderschaft Arabisch-Kurdischer Clan (AKC) und Gründungsmitglied des Rockerclubs Guerilla Nations.

Aber wer ist er eigentlich wirklich?

Seit Jahren soll er Polizei und Ausländerbehörde mit seinen Namen narren. Miri soll bis zu zehn Alias-Personalien im Behördencomputer gesammelt haben. Mal soll er Mohammed heißen, dann wieder Ahmad Miri. Mal soll er 1980 geboren sein, dann 1982 oder auch 1984, mal in Beirut (Libanon), mal im türkischen Mardin.

 

 

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An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter Zitat Ende

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Jetzt hat Ahmad „Patron“ Miri sich offenbar an seine wahre Identität erinnert. Er ist Syrer, heißt eigentlich Ajje. Das soll sein Familienname sein. Bei der syrischen Botschaft soll er entsprechende Dokumente vorgelegt und daraufhin einen Pass bekommen haben.

Bei der Ausländerbehörde in Berlin wurde er bislang als staatenloser Palästinenser geführt. Dort soll er nun unter seinem neuen Namen und als Syrer registrieren worden sein. Zweifel an Miris aktueller Legende hatten die Sachbearbeiter wohl nicht.

 

 

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Mit #SVD im Studio #Berlin #ist #meine #bitch Abboniert den YouTube Chanel von #SVD damit ihr nix verpasst #Zitat #Ende

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Deutschland schiebt nicht in Kriegsgebiete ab

Dabei liegt auf der Hand: Deutschland schiebt nicht in Kriegsgebiete ab – also nur ein Trick, um unbehelligt hier bleiben zu können? Ein Ermittler frustriert zur B.Z.: „Der bleibt uns jetzt über Jahre erhalten.“

Ahmad Miri, alias Ajje, gilt als führender Kopf der organisierten Kriminalität. Er kassiert Stütze, macht sich auf Instagram lustig über das deutsche Sozialsystem, das ihm Wohnung, Kindergeld (Sohn und Tochter) finanziert. Wie kann das sein?

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft ihn wieder mal angeklagt. Vorwurf: gefährliche Körperverletzung. Miri-Ajje soll die Ex-Freundin des mit ihm befreundeten Rappers „SVD“ alias Sami Al-T. (30) mit einem Holzknüppel geschlagen haben, weil es Ärger um das Besuchsrecht des gemeinsamen Kindes gab. Ein Fahnder: „Das war eine Strafmaßnahme, um sie zu disziplinieren.“

Quelle: BZ

Jun 01

Düsseldorf-Friedrichstadt: Mädchen sexuell belästigt – Polizei sucht Täter mit Fotos

Diese Fotos sollen den mutmaßlichen Täter zeigen. Foto: Polizei Düsseldorf

Nachdem ein junges Mädchen in Düsseldorf am 21. Mai beinahe Opfer eines Sexualdeliktes geworden wäre, hat die Polizei nun Fotos des mutmaßlichen Täters veröffentlicht. Sie stammen von einer Überwachungskamera.

Nach dem versuchten Sexualdelikt am Dienstag (21. Mai, 17.30 Uhr) wendet sich die Kriminalpolizei erneut mit Bildern an die Öffentlichkeit. Diesmal zeigen die Fotoprints Auszüge eines Überwachungsvideos.

Der Tatverdächtige passiert hier ein Geschäft an der Scheurenstraße in Friedrichstadt in unmittelbarer Tatortnähe.

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Dieses Phantombild hatte die Polizei zuvor veröffentlicht. Foto: Polizei Düsseldorf

Der Angreifer wird als circa 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er hat helle Haut, kurze schwarze Haare und einen Oberlippenbart, soll aber auch wenige Haare am Kinn haben. Seine Augen beschreibt das Kind als groß, aber eher „platt“.Der Gesuchte soll am 21. Mai an einer Wohnung in der Scheurenstraße geklingelt und versucht haben, das Mädchen zu überwältigen, das zu diesem Zeitpunkt  allein zu Hause war.

Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0211-8700.

Quelle: RP

Mai 31

Marokko-Täter gesteht vor Gericht: „Ich habe eine geköpft … es tut mir leid“

Maren Ueland und Louisa Vesterager Jespersen wurden im Dezember im Atlasgebirge ermordet. Bei der Gerichtsverhandlung gestand Abdessamad Ejjoud jetzt, eine der beiden Frauen enthauptet zu habenFoto: AFP PHOTO /NTB SCANPIX /PRIVATE, AFP PHOTO / HO / MOROCCAN POLICE, privat

Salé – Mitte Dezember wurden die Backpackerinnen Louisa Vesterager Jespersen (†24) und Maren Ueland (†28) in Marokko brutal ermordet. Seit Mitte Mai müssen sich vier Männer der Terrororganisation ISIS vor Gericht für die Tat verantworten. Jetzt gestand einer der Hauptverdächtigen das Verbrechen.

Gleichzeitig gab er seinem Mitangeklagten Younes Ouaziyad die Schuld am Mord an der anderen Rucksacktouristin. „Wir liebten ISIS und wir beteten zu Gott“, sagte er.

Sicherheitskräfte vor dem Gerichtsgebäude in Salé
Sicherheitskräfte vor dem Gerichtsgebäude in SaléFoto: FADEL SENNA / AFP

Im Mittelpunkt des Gerichtsverfahrens in Salé in der Nähe der Hauptstadt Rabat stehen vier Verdächtige, die der Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS) in einem Video einen Treueeid geleistet hatten.

Laut Anklage hatten sich die Männer am 12. Dezember mit dem Ziel ins Atlasgebirge gemacht, Touristen zu töten. Nachdem sie festgestellt hatten, dass viele Urlauber in Begleitung von Tourguides oder Anwohnern waren, fanden die ISIS-Mörder in den zwei Backpackerinnen ihre Opfer.

Karte: Basis Camp im Atlas Gebirge – info.BILD

Die Dänin und die Norwegerin wollten im Atlasgebirge wandern und campten dort. Die Leichen der beiden wurden am Fuß des Berges Toubalk entdeckt. Nach Polizeiangaben wurden sie geköpft.

Die Verdächtigen hatten nur 30 Meter neben den Skandinavierinnen ihr Lager aufgeschlagen und überstürzt verlassen. Ermittler fanden dort ein Ausweispapier, das schnell zu den Verdächtigen führte.

Insgesamt stehen 24 Angeklagte vor Gericht, darunter 23 Marokkaner. Ihnen wird Medienberichten zufolge vorsätzlicher Mord, illegaler Waffenbesitz und die Gründung einer Terrorgruppe vorgeworfen.

Angeklagt ist auch ein spanisch-schweizer Verdächtiger. Dessen Anwältin appellierte nach eigenen Angaben an das Gericht, die erste Aussage ihres Mandanten bei der Polizei außer Acht zu lassen. Das Verhör habe nicht internationalen Standards entsprochen, da es keinen Übersetzer gegeben habe. Der 25-Jährige soll Medien zufolge zum Islam konvertiert sein. Seine Mutter beteuert seine Unschuld.

Quelle: BILD

Mai 31

Flüchtling tötete Vater seiner Betreuerin

Dr. Almut P. (50) aus Zwickau engagiert sich für Flüchtlinge. Sie verfiel dem viel jüngeren Afghanen und ließ ihn bei sich wohnen, gab ihm Geld, die beiden hatten Sex

Zwickau – Die Tat, die der Zwickauer Asylbewerber Najmudin J. (21) beging, war grauenhaft. Er tötete den 85-jährigen Vater seiner Geliebten bestialisch, gestand den Mord einem Psychiater.

Freitag wird er sein Urteil bekommen. Beantragt ist lebenslange Haft.

Was trieb den Afghanen zum Schauder-Mord?

Der Gerichtsgutachter sagte aus, es sei eine Tat aus Eifersucht gewesen! Der Killer wollte seine Geliebte für sich allein!

Das blutige, grausige Ende einer bizarren Beziehung!

Der afghanische Asylbewerber Najmudin J. (laut Papieren 21 Jahre alt) schwieg im Prozess, zuvor hatte er den Mord gestanden
Der afghanische Asylbewerber Najmudin J. (laut Papieren 21 Jahre alt) schwieg im Prozess, zuvor hatte er den Mord gestandenFoto: Jens Schwarck

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Najmudin J. kam 2015 als unbegleiteter Flüchtling aus Afghanistan nach Sachsen, ohne Papiere, angeblich war er da erst 17. Untergebracht wurde er in Westsachsen, betreut von der anerkannten Flüchtlingsbetreuerin Dr. Almut P. (50).

Sie arbeitet beim Landschaftspflegeverband, gibt Flüchtlingen Praktika und Einblicke in Grüne Berufe, dazu Deutschkurse für Ausländer an der Volkshochschule Zwickau.

Es passierte, was nicht passieren soll: Die 50-jährige Diplom-Ökologin verliebte sich im Rahmen eines Integrationsprojekts in den 30 Jahre jüngeren Afghanen, der die unerwartete Zuneigung genoss.

Und ausnutzte.

Blicke, Lachen, Berührungen. Und schließlich Sex, ein Zusammenleben in ihrer Wohnung. Sie steckte ihm sogar Geld zu – das er dann verspielte. Die Flüchtlingshelferin räumte die Beziehung vor Gericht ein.

Opfer Dietrich P. (†85)
Opfer Dietrich P. (†85)
Foto: Bastian Schlüter / Crimespot

Verstand der junge Afghane die Zuneigung falsch? Vielleicht sah Almut P. die Beziehung nur als Abenteuer, zumal sie wusste, dass Najmudin in seiner Heimat einer anderen Frau versprochen war.

Und er wollte offenbar mehr.

Noch am Tag vor dem Mord sahen sich Flüchtling und Flüchtlingshelferin in Sachsen. Dann fuhr er hoch nach Mecklenburg-Vorpommern, ins Haus von Almut P.‘s Vater Dietrich P. († 85). Auf Vermittlung seiner Geliebten sollte er dort Gartenarbeiten verrichten.

Doch schon in der nächsten Nacht schlich er ins Zimmer des schlafenden Rentners. Was dort passierte, verglich der Afghane im Gespräch mit dem Gutachter mit einer Schächtung.

Die Wunde am Hals des Opfers war 22 Zentimeter lang und reichte sieben Zentimeter tief bis zu den Halswirbeln. Das, so ein Rechtsmediziner, spreche für ein geübtes Vorgehen. Der Afghane hatte auf seiner Flucht in der Türkei als Schafhüter gearbeitet.

Das Mordhaus in Wittenburg
Das Mordhaus in WittenburgFoto: Jens Schwarck

Nach der Bluttat flüchtete der Killer zunächst, wurde aber schnell gefasst.

Dem Psychologen, der ihn befragte, sagte der Killer, seine Geliebte sei überlastet, weil sie sich zu sehr um ihren Vater kümmerte.

„Er war verärgert über den Vater, dass der ihm die Frau stiehlt“, so der Gutachter.

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Seine frühere Geliebte, die 50-jährige Almut P., ist Nebenklägerin. Sie wird wohl auch heute beim Urteil anwesend sein.

Von der langen Haft, die ihn erwartet, war Najmudin J. überrascht, wie er dem psychiatrischen Gutachter sagte. Mord sei in Afghanistan normal – man könne das dort mit Geld regeln …

Quelle: BILD

Mai 30

Syrischer Asylant ermordet Frau und schneidet Kind (8) Kehle durch – Behörden vertuschen es!

Symbolbild

Pforzheim kommt nach dem Asylantenmord an einer Frau nicht zur Ruhe. Nun messerte ein weiterer Syrer seine Ehefrau und schnitt dem Jungen (8) die Kehle durch, nur ein Kind (11) überlebte. Die Presse und Behörden vertuschen die Nationalität | Tiefenbronn

Bereits am Samstagnachmittag wurde ein 60-jähriger Familienvater festgenommen, der in dringendem Verdacht steht seine 38-jähriger Ehefrau und seinen 8-jährigen Sohn getötet, sowie seinem 11-jährigen Sohn lebensgefährliche Schnittverletzungen beigebracht zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die Getöteten am Montag obduziert. Todesursächlich waren bei dem 8-Jährigen Schnittverletzungen am Hals. Bei der 38-Jährigen führten mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Hals zum Tod. Der 60-jährige Beschuldigte befindet sich noch, nachdem am Sonntag durch die zuständige Haftrichterin der Haftbefehl erlassen wurde, im Krankenhaus. Er konnte aufgrund seines akuten Gesundheitszustandes noch nicht vernommen werden.

Polizei und Presse geben keinen Hinweis darauf, dass Täter schon wieder ein brutaler Armutsasylant ist – Moslems morden und vergewaltigen statistisch viel häufiger als Deutsche

In der Pressemeldung der Polizei, aber auch in diversen Lokalnachrichten aus Baden Württemberg wird verschwiegen, dass es sich bei dem verrohten Täter um einen moslemischen Armutsasylanten aus Syrien handelt. Zunächst gingen nur Gerüchte herum, es könne sich um einen Iraker handeln. Die Pforzheimer Zeitung berichtet es beiläufig, sie hat recherchiert, dass es sich schon wieder um einen Syrer handelt.

Die häufigen Messermorde und Kindsvergewaltigungen stören das Bild vom „lieben Kriegsflüchtling“ – die Wahrheit darf keiner wissen

Quelle: Truth24.net

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Mai 30

Nach syrischer Bluttat in Brötzingen: Kinder der ermordeten Asylantin in Obhut

Pforzheim. Die vier Kinder einer syrischen Familie, in der sich am Samstag eine Tragödie ereignete, befinden sich in der Obhut des Jugend- und Sozialamts der Stadt Pforzheim. Das bestätigte eine Sprecherin des Rathauses auf PZ-Nachfrage.

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