Apr 28

Pakitanischer Asylant tritt Hund, schlägt Frauchen Bierflasche über den Kopf und würgt jungen Mann

Dieser brutale Migrant zerschlug eine Flasche auf dem Kopf eines älteren Herren, weil er zu laut redete

Am Samstagnachmittag trat ein 36-Jähriger Armutsasylant in einer S-Bahn vor dem Haltepunkt Baldham den Hund einer 46-Jährigen und attackierte die Frau mit einer Glasflasche. Einen 18-Jährigen, der der Frau zu Hilfe kam, würgte er.

Gegen 16:40 Uhr befand sich eine 46-jährige Deutsche aus Garching in einer stadteinwärts verkehrenden S6. Ein 36-Jähriger aus Pakistan, der sich ebenfalls im Zug befand, näherte sich ihr vor dem Halt in Baldham in aggressiver Art und Weise. Zunächst trat der Mann aus dem Landkreis Freising auf den Hund der Frau, dann ging er unvermittelt mit einer mitgeführten Bierflasche auf sie los und schlug ihr gegen den Nacken. Einen 18-jährigen Deutschen, der sich ebenfalls in der S-Bahn befand, und der der Attackierten zu Hilfe kam, würgte der 36-Jährige, sodass beim Eintreffender Polizei noch deutliche Würgemale am Hals zu sehen waren. Daraufhin mischten sich weitere Reisende ein und warteten am Bahnsteig auf die alarmierte Bundespolizei.

Die 46-Jährige klagte über Kopfschmerzen und Schwindel, woraufhin sie durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht wurde. Der Helfer verzichtete auf eigenen Wunsch auf medizinische Behandlung vor Ort. Während der Verbringung zur Dienststelle der Bundespolizei beleidigte und bedrohte der Pakistaner die Beamten.

Ermittlungen ergaben, dass der Pakistaner in einer Psychiatrischen Klinik im Münchner Osten untergebracht war und dort am Morgen die Klinik auf eigenen Wunsch, entgegen dem Rat der Ärzte, verlassen hatte.

Durch die Staatsanwaltschaft war eine Blutentnahme angeordnet worden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. Der 36-Jährige stellte am 27.04.2017 einen Asylantrag und besitzt seit dem 18.12.2018 eine Aufenthaltsgestattung für die Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Truth24.net

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Apr 27

Enteignungs-Debatte: In Berlin heißt es: Lieber klauen statt bauen!

Trotz Wohnungsnot: Der ehemalige Tempelhofer Flugplatz mitten in der Stadt soll nicht bebaut werdenFoto: picture alliance / Wolfram Stein

Gunnar Schupelius, Chef-Kolumnist der „B.Z.“, beschreibt, wie das Chaos die Hauptstadt regiert

In Berlin ist es wie in den meisten großen Städten: Wohnraum knapp, Kaufpreise und Mieten ganz oben. Darauf reagiert man eigentlich mit Neubau nach dem Motto: Angebot hoch, Preise runter. Nicht so in Berlin. Hier hält der Senat die Verstaatlichung der Wohnungsbestände für die Lösung des Problems.

Schlimmstes Beispiel: eine DDR-Plattenbausiedlung in Altglienicke, 1821 Wohnungen, komplett hinüber. Niemand wollte sie haben. Der rot-rot-grüne Senat kaufte über eine städtische Gesellschaft, Preis laut Insider: ca. 4100 Euro/Quadratmeter.

Das ist viel Geld: Für etwa die Hälfte, also für 2100 Euro pro Quadratmeter, kann man eine Sozialwohnung bauen, wenn das Grundstück vorhanden ist. Und 171 freie Grundstücke gehören den kommunalen Wohnungsgesellschaften …

Fazit: Man kauft lieber EINE schrottreife Wohnung mit einem Mieter drin, als ZWEI neue zu bauen für zwei Mieter, die noch keine haben.

Bauträger haben die Nase voll

Die Linkspartei hat nun ein Volksbegehren angeschoben: Zehn große Immobilienfirmen sollen enteignet werden, auch jüdische und die evangelische Kirche. Das weckt böse Erinnerungen und würde zwar bis zu 36 Milliarden Euro kosten – aber keine einzige neue Wohnung bringen.

Aber es wird als „Kampf gegen Spekulanten“ verkauft, der Populismus wirkt: Die Grünen schwenken ein, die SPD schlägt sich in die Büsche. Offiziell ist der Senat noch gegen Enteignungen. Das stört Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) nicht. Sie marschierte auf einer Großdemonstration gegen ihre eigene Regierung.

Gute Ideen fehlen komplett.

Man könnte Kleinverdienern günstig Wohnungen aus dem Bestand der Stadt verkaufen, damit sie eine Alterssicherung haben. Man könnte Kredite fördern, die Grunderwerbsteuer abschaffen und den Hebesatz für die Grundsteuer auf Null senken. Nichts davon ist im Programm.

Gunnar Schupelius ist Chef-Kolumnist der Berliner Tageszeitung „B.Z.“
Gunnar Schupelius ist Chef-Kolumnist der Berliner Tageszeitung „B.Z.“Foto: Eric Richard

▶︎ Wer es dennoch wagt und bauen will, den erdrücken sie mit jahrelangen Genehmigungsverfahren und Auflagen. Die Bauträger wandern ab. Nase voll!

Wenn es aber die privaten Unternehmen nicht tun, dann baut keiner mehr. Der rot-rot-grüne Senat auf jeden Fall nicht.

Quelle: BILD

Apr 27

Illegale Migration: Griechische Inseln dienen als Tor nach Europa

Flüchtlinge auf Lesbos

Noch immer nutzen Schleuser die griechischen Inseln, um Migranten in die EU zu bringen. Wie aus einer vertraulichen Analyse der Bundespolizei hervorgeht, wird sich daran auf absehbare Zeit nichts ändern.

300 bis 1000 Dollar kostet die Überfahrt nach Europa. Pro Kopf. An der türkischen Westküste zwängen Schleuser bis zu 40 Migranten in ein einzelnes Schlauchboot, kassieren die Menschen ab und zeigen ihnen den Kurs, den sie halten sollen. Meist gehen die Schleuser nicht mit an Bord, die Fahrt ist ihnen wohl zu risikoreich. In drei Viertel der bekannt gewordenen Fälle steuern die Außenborder dann die griechischen Inseln Lesbos oder Samos an, wie nach SPIEGEL-Informationen aus einer vertraulichen Analyse der Bundespolizei hervorgeht.

Demnach reisten im vergangenen Jahr etwa 32.000 Menschen über die griechischen Inseln illegal in die Europäische Union (EU) ein. Sie kamen der Analyse zufolge vor allem aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. In den ersten neun Wochen des Jahres 2019 landeten nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden bereits 3500 Migranten auf den griechischen Inseln an. Es zeichnet sich demnach ab, dass inzwischen immer mehr Afghanen diesen Weg nach Europa wählen. 2017 waren es überwiegend Syrer, die sich aus der Türkei über das Meer nach Griechenland durchgeschlagen hatten.

Griechenland „eines der wichtigsten Drehkreuze illegaler Migration“

Derzeit befinden sich der Analyse zufolge etwa 15.000 Flüchtlinge auf den griechischen Inseln. Der überwiegende Teil der Menschen hält sich auf Lesbos, Samos, Chios, Kos und Leros auf. Fast täglich, so heißt es in dem Bericht, würden Migranten auf das griechische Festland gebracht. Das wirke „als wesentlicher Pull-Faktor für die illegale Migration aus der Türkei auf die griechischen Inseln der Ost-Ägäis“, analysieren die Beamten.

Schon im vergangen Jahr hatte die Bundespolizei in einem vertraulichen Bericht Griechenland als „eines der wichtigsten Drehkreuze illegaler Migration“ und „einen Brennpunkt der Schleusungskriminalität“ innerhalb Europas bezeichnet. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil: Die Zahlen der Migranten, die an den Stränden griechischer Inseln anlanden, sind im vergangenen Jahr noch einmal gestiegen.

Die Schlepper wählen der Analyse zufolge bewusst die griechischen Inseln aus, deren Aufnahmezentren für Flüchtlinge überfüllt sind. Von dort aus würden die Menschen schnell aufs Festland gebracht. Im vergangenen Jahr waren das demnach fast 30.000 Personen. Der Transport auf das Festland eröffne den Migranten dann „die Möglichkeit der einfacheren Weiterreise nach Westeuropa“, so die Bundespolizei.

  • Socrates Baltagiannis

    Flüchtlingslager auf Samos: „Das ist unser Dschungel“

Häufig werden dazu Papiere verwendet, die andere, in Europa bereits anerkannte Asylbewerber vorher verkauft haben. Mit ihnen können die Menschen ohne weitere Grenzkontrollen nach Stockholm, Frankfurt oder Amsterdam fliegen. In sehr vielen Fällen sei Deutschland das Zielland derer, die über die griechischen Inseln in die EU eingereist seien, konstatiert die Bundespolizei.

Die Beamten prognostizieren, dass künftig noch mehr Menschen auf diesem risikoreichen Weg nach Europa kommen werden. In der Türkei leben derzeit mehr als drei Millionen Schutzsuchende.

„Eine nachhaltige Lageverbesserung in Bezug auf das Transitland Griechenland“, so heißt es in dem vertraulichen Dokument der Grenzschützer, „würde voraussetzen, dass den angezeigten Entwicklungen konsequent entgegengewirkt wird“. Doch das ist nicht der Fall.

Quelle: Spiegel

Apr 26

Mord in Innsbruck: Asylant schneidet Kehle durch und trennt Hand ab

Die Tat hatte sich in der Nacht auf den 10. April ereignet. – Foto: APA

Im Fall des besonders grausamen Verbrechens in einer Innsbrucker Wohnung, bei dem einem 28-jährigen Pakistani mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten und die rechte Hand abgetrennt worden war, ist am Freitag die Untersuchungshaft über den Haupttatverdächtigen, einen 22-jährigen Inder, und seine 20-jährige Freundin, verlängert worden. Dies teilte ein Landesgerichtssprecher der APA mit.

Die nächste Haftverhandlung findet am 27. Mai statt. Die 20-Jährige ist dringend verdächtig, zur Tat, die sich in der Nacht auf den 10. April ereignet hatte, beigetragen zu haben.

Der 22-Jährige hatte angegeben, dass es vor der Tat zu einem sexuellen Übergriff durch den Pakistani gegen seine Freundin sowie deren beste Freundin, eine 21-Jährige, gekommen sei. Er habe sich auf der Toilette befunden, als er plötzlich einen Hilferuf einer der Frauen hörte. Als er die Toilette verließ, stellte er fest, dass der Pakistani mit einem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser, der Tatwaffe, im Raum stand und offenbar einen Übergriff verübt hatte.

Blinde Wut

Daraufhin habe er den 28-Jährigen zur Rede gestellt, so die Verantwortung des Inders. Es sei zu einem Handgemenge gekommen, infolge dessen der Pakistani gestürzt sei und sich aufgrund des Sturzes das Messer in die Brust gerammt habe. Dann habe er „aus blinder Wut“ wegen des angeblichen Übergriffs mehrfach auf den 28-Jährigen eingestochen, ihm die Kehle durchschnitten sowie die rechte Hand abgetrennt. Letzteres offensichtlich deshalb, weil der Pakistani mit dieser den Übergriff bzw. die unsittliche Berührung begangen habe.

In der Tatnacht war in der Wohnung des Inders, in der sich alle Beteiligten aufgehalten hatten, offenbar sehr reichlich Alkohol konsumiert worden.

apa/stol

Apr 26

Studie zur Europawahl: Jeder Zehnte will definitiv Rechte wählen

Ende Mai wählen die Europäer ein neues EU-Parlament, vor allem rechtsextreme Parteien machen sich große Hoffnungen. Nicht unbegründet, wie eine neue Studie zeigt – viele sprechen sich auch gegen soziale Parteien aus.

Jeder zehnte wahlberechtigte Europäer ist nach eigenen Angaben fest entschlossen, bei der Europawahl für rechtspopulistische oder rechtsextreme Parteien zu stimmen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. Danach liegt der Anteil dieser Wähler bei 10,3 Prozent.

Auf der anderen Seite gaben immerhin 6,2 Prozent der Befragten an, sicher linksextreme oder linkspopulistische Parteien zu wählen. Rund 52 Prozent erklärten dagegen, sie würden ihre Stimme niemals Parteien aus diesen Spektren geben. Zum Vergleich: Der Studie zufolge liegt der Anteil derjenigen, die in jedem Fall die Grünen wählen wollen, nur bei 4,4 Prozent.

23.725 Europäer befragt

Für die Studie mit dem Titel „Europa hat die Wahl – Populistische Einstellungen und Wahlabsichten bei der Europawahl 2019“ hatte das Meinungsforschungsinstituts YouGov im Januar 2019 insgesamt 23.725 Wahlberechtigte aus zwölf Mitgliedstaaten der EU interviewt.

„Die populistischen Parteien haben es in relativ kurzer Zeit geschafft, sich eine stabile Stammwählerbasis zu schaffen. Ihre gleichzeitig hohen Ablehnungswerte zeigen aber auch, wie gefährlich es für andere Parteien wäre, die populistischen Parteien nachzuahmen“, sagte Mitautor Robert Vehrkamp über das Ergebnis.

Anti-Haltung wahlentscheidend

Insgesamt wird die Wahlentscheidung laut Studie bei der Mehrheit der Bürger von einer Anti-Haltung gegenüber Parteien geprägt – sie wollen vor allem gegen statt für einzelne Parteien stimmen. „Viele Bürger entscheiden sich nicht mehr für eine Partei, sondern wählen gegen solche Parteien, die sie am stärksten ablehnen“, sagte der Experte der Stiftung.

Der Studie zufolge würden 50,7 Prozent der Befragten nie liberale Parteien wählen, 47,8 Prozent nie christdemokratische oder konservative Parteien und 47 Prozent nie die Grünen. 42 Prozent sprechen sich generell gegen sozialdemokratische und sozialistische Parteien aus.

Gründe für populistische Neigungen

Mit einem Experiment haben die Autoren nach den Gründen dafür gesucht, warum Wähler für populistische Botschaften empfänglich sind. Das Ergebnis: Menschen, die das Gefühl haben, von den Parteien bei ihren Einstellungen und Meinungen nicht mehr vertreten zu werden, neigen eher zu Populismus.

Dazu haben die Forscher bei der Befragung zuerst die Einstellung zu verschiedenen europapolitischen Themen abgefragt. Dann wurden den Interviewten zufällig ausgewählte, unterschiedliche Parteiprogramme gezeigt. Wähler, die sich jetzt in ihrer eigenen Position von den Parteien ihres Landes im Europawahlkampf schlecht vertreten fühlten, vertraten anschließend populistische Positionen – obwohl sie es zuvor nicht getan hatten.

Die Autoren sind daher überzeugt: Repräsentationslücken verursachen Populismus. „Je schlechter sich Menschen von der Politik repräsentiert fühlen, desto empfänglicher werden sie für populistische Botschaften und desto eher wählen sie auch populistische Parteien“, sagt Vehrkamp.

Quelle:t-online

Apr 26

Rumänische Zigeuner- Kinder treten Frau und belästigen sie sexuell | Unna

Symbolbild

Die Ficki- Ficki-Attacken haben wieder einen traurigen Tiefpunkt erreicht. Breits kleine Blagen im Alter von gerade mal 11 bis 13 Jahren begrapschten und bepöbelten eine Junge Frau (18), danach traten sie auf sie ein

Am Donnerstag, den 25.04.2019 hat eine 18-jährige junge Frau am Bahnhof auf einen Zug gewartet. Währenddessen wurde sie von drei rumänischen Kindern aus Dortmund angesprochen und belästigt. Die Frau entfernte sich von den dreien und sagte ihnen, dass man sie in Ruhe lassen soll. Als in dem Moment der Zug einfuhr, ging die Geschädigte hinein und setzte sich in eine Sitzbank. Die 11, 12 und 13-jährigen Jungen stiegen ebenfalls ein und setzten sich zu der Frau. Plötzlich griff einer der Jungen ihr an die Brust. Als sie aufstand, um wegzugehen fasste ein weiterer ihr ans Gesäß. Daraufhin verpasste die 18-jährige dem 13-jährigen eine Ohrfeige. Die Kinder schubsten sie jetzt zu Boden und schlugen und traten sie. Ein anwesender Zeuge ging dazwischen und trennte die Jungen von der Frau. Bis zum Eintreffen der Polizei wurden die Kinder im Zug festgehalten. Sie wurden im Anschluss zur Polizeiwache verbracht und dem Jugendamt übergeben, da die Eltern nicht erreicht werden konnten. Die Frau wurde nach eigenen Angaben nicht verletzt.

Quelle: Truth24.net

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Apr 25

Werther verklagt NRW: Stadt will keine Flüchtlinge mit abgelehntem Asylantrag aufnehmen

Werther/Gütersloh. Notfalls will sie bis vor das Oberverwaltungsgericht ziehen: Marion Weike, Bürgermeisterin der Stadt Werther, geht es ums Prinzip. Sie will nicht hinnehmen, dass das Land NRW der Kommune weiterhin Flüchtlinge zuweist, die schon abgeschoben sein müssten, und die Stadt auf den Kosten sitzen lässt.

An diesem Freitag verhandelt das Verwaltungsgericht Minden ihre für die Stadt eingereichte Klage gegen das Land NRW. Die Beklagte wird in diesem Fall von der Bezirksregierung Arnsberg vertreten, die die Flüchtlinge in NRW Kommunen per Verteilschlüssel zuweist.

„Diese Menschen schöpfen ja Hoffnung, dass sie doch in Deutschland bleiben dürfen“, argumentiert die Volljuristin und SPD-Politikerin. Der Umgang mit Menschen ohne Perspektive sei auch für Kommunen nicht einfach. „Im Jahr 2018 haben wir mehrfach solche Flüchtlinge zugewiesen bekommen, deren Kosten wir nicht abrechnen durften“, kritisiert Weike. Denn drei Monate nach der vollziehbaren Ausreisepflicht erhalten Kommunen keine pauschalierten Zahlungen des Landes mehr. „Bei zehn Flüchtlingen sind das 100.000 Euro im Jahr“, rechnet sie mit Verweis auf die NRW-Pauschale vor.

Mehrfach von Belgien illegal nach Deutschland eingereist

Konkret geht es vor allem um diesen Fall: Ein Flüchtling, der „ein Dutzend Mal aus Belgien illegal nach Deutschland eingereist war“ und zuletzt in Viersen in einer Landeseinrichtung wohnte, wurde Werther per Mitteilung im März 2018 zugewiesen. „Dabei hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf bereits im Januar geurteilt, dass der Flüchtling vollziehbar ausreisepflichtig war. Warum hat das Land ihn nicht gleich selbst nach Belgien abgeschoben?“, kritisiert die Bürgermeisterin. Schließlich habe NRW-Minister Jochen Stamm das Ziel ausgegeben, nur noch Asylbewerber an Kommunen zu überweisen, die auch bleiben dürfen. Doch die Praxis sehe anders aus.

Statt den Mann, wie es die Dublin-Verordnung für Flüchtlinge in der EU vorsieht, zurück nach Belgien zu überstellen, wurde er weiter nach Werther geschickt und nach einigen Wochen vom Kreis Gütersloh nach Belgien abgeschoben. Weike betont: „Es geht hier nicht um eine Familie.“

Nach der Ankunft untergetaucht

Weiterer Fall: Ein abgelehnter Flüchtling aus Algerien tauchte gleich nach der Ankunft in Werther unter, um der Frist für die Ausweisung zu entkommen. „Das macht die Ausweisung komplizierter“, sagt Weike, zugleich Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes NRW.

Sie zieht die Klage alleine durch und hat den kommunalen Spitzenverband lediglich darüber informiert. Die Frage sei rechtlich sehr komplex. Die Bürgermsieterin räumt ein: „Ich weiß nicht, ob ich vor dem Verwaltungsgericht eine Chance habe.“

Auch Minden ärgert sich über die Kosten
„Wir als Stadt sind mit der Situation, dass nach drei Monaten in dem beschriebenen Fall die Kosten allein von den Kommunen zu tragen sind, unzufrieden“, sagt Mindens Bürgermeister Michael Jäcke. Er habe hierzu auch schon einige Gespräche geführt – zuletzt mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post. „Aber es tut sich hier etwas.“ So setzten sich nach seinen Angaben viele Städte in NRW über den Städtetag dafür ein, hier „eine zusätzliche Kostenerstattung durch das Land zu erreichen“. Diese Bemühungen unterstütze auch Minden. „Ebenso soll die monatliche Kostenpauschale angepasst werden, was wir auch sehr begrüßen würden. Bisher liegt vom Land allerdings keine konkrete Aussage zur Erstattung zusätzlicher Kosten vor.“

Quelle: Haller Kreisblatt

Apr 25

Flüchtlingsunterkunft in Weissach: Anlieger befürchten Wertverlust ihrer Häuser

Rund 30 Bürger verfolgen die Infoveranstaltung der Gemeinde. Foto: factum/Simon Granville

Weissach – Weil die Kapazitäten der Gemeinde zur Unterbringung von Flüchtlingen schon bald nicht mehr ausreichen, will die Kommune einen Neubau errichten, den der Gemeinderat mit einer Enthaltung beschlossen hat. Etwa 30 Bürgern erläuterte die Verwaltung jetzt das Vorhaben. Die Hauptamtsleiterin Nadine Pfaffeneder machte deutlich, dass den Kommunen je nach Einwohnerzahl Flüchtlinge zur Anschlussunterbringung zugewiesen werden. „Das ist eine Pflichtaufgabe“, sagte sie.

Die Kommune benötigt bis zum nächsten Jahr 63 zusätzliche Plätze. Deswegen sollen an der Flachter Straße 35 zwei neue Wohnhäuser entstehen. Die beiden Gebäude an dem nach Süden abfallenden Gelände seien identisch, erläuterte Bernd Conzelmann vom Stuttgarter Architekturbüro Arcin. Pro Haus wird es eine Küche mit Aufenthaltsraum und gemeinschaftlich genutzte Sanitärräume geben. Bei voller Belegung der Einzel- und Familienzimmer können dort maximal 70 Menschen leben. Der Architekt zeigte auch die Möglichkeit auf, die rund 2,7 Millionen Euro teuren Gebäude später als Häuser mit Ein- bis Drei-Raum-Wohnungen umzugestalten.

Die Planung ist fix

Ein Grundstückseigentümer sagte, dass durch die geplanten Kfz-Stellplätze hinter dem zweiten Gebäude im südlichen Bereich die gegenüberliegenden Flächen an der Bachstraße an Wert verlieren würden. Ein anderer Eigentümer, dessen Grundstück samt Wohnhaus direkt an die Fläche der Gemeinde angrenzt, sagte, dass er durch die Parkplätze Lärm und Abgase befürchte. Der Bürgermeister Daniel Töpfer antwortete, dass man alle Grenzabstände einhalte und die Bauvorschriften genau beachte. „Wir werden an der Planung nichts mehr ändern“, sagte Töpfer zur Diskussion um die Parkflächen. „Der Gemeinderat hat das so beschlossen.“ Im Übrigen handele es sich um einen regulären Parkplatz. „Ich verstehe, dass Sie die Vorgaben einhalten, aber für mich sind’s halt Nachteile“, entgegnete der betroffene Anrainer.

Ein anderer Weissacher fragte, wie hoch der Zaun sein dürfe, den man als Sichtschutz und gegen den Lärm aus der Flüchtlingsunterkunft entlang der Nachbargrundstücke bauen dürfe, und wer diesen bezahle. „Die Gemeinde wird keine Mauer oder einen hohen Zaun bauen,“ betonte Daniel Töpfer. „Warum auch?“ fragte er. „Das sind Menschen wie du und ich, ganz normale Mitbürger, da sind keine Konfliktfälle dabei“, sagte er. Auch die Befürchtung, dass die umgebenden Grundstücke durch die neue Bebauung in Zukunft nur noch halb so viel Wert seien, wies Töpfer zurück. Es bleibe wie jetzt auch schon bei einer Wohnbebauung.

Ein Zuhörer kritisierte, dass die Bevölkerung nicht vor dem Gemeinderatsbeschluss von dem Vorhaben informiert worden sei. Das Verfahren sei das gleiche wie bei einem privaten Bauvorhaben, so Töpfer. Aber alle Anlieger würden im Zuge des Bauantragsverfahrens angeschrieben und könnten ihre Einwendungen gegen das Projekt vorbringen, die das Baurechtsamt dann prüfe.

Auf die Frage, warum die Flüchtlinge nicht dezentral in kleineren Einheiten untergebracht würden, sagte Töpfer, dass alle Wohnungen der Gemeinde vermietet oder zum Abriss vorgesehen seien. Ansonsten sei die Bereitschaft, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, nahezu Null. Die neuen Gebäude dienten nur der kurzfristigen Unterbringung, bis die Flüchtlinge eine eigene Wohnung fänden, was allerdings sehr schwierig sei. Später könnten in den Häusern preisbegünstigte Wohnungen entstehen.

So soll die neue Unterkunft aussehen. Foto: Arcin

Töpfer betonte, dass es sich bei den Neubauten um Notunterkünfte handele, die nicht für eine Dauernutzung gedacht seien. „Wir stellen eine Grundausstattung zur Verfügung, mehr nicht“, sagte er auf die Kritik daran, dass es zu wenige Küchen gebe. Auf die Frage, ob nicht, wie andernorts auch, Container hätten aufgestellt werden können, antwortete Töpfer, dass man so wirtschaftlich wie möglich bauen wolle. Container, möglicherweise abseits in einem Gewerbegebiet, seien da die schlechtere Lösung. Man wolle die Flüchtlinge mitten im Ort, im sozialen Leben, unterbringen.

Hauptamtsleiterin Nadine Pfaffeneder erläuterte das umfangreiche Betreuungskonzept für die Flüchtlinge, und Magdalena Zipperlen schilderte zudem die Arbeit des Weissacher Forums Asyl. Peter Oppmann vom Forum, der das Haus in Flacht ehrenamtlich betreut, sagte, dass es dort ruhig sei und wenig Probleme gebe. „Wenn ich den Bewohnern etwas sage, klappt das“, so Oppmann. „Wo viele junge Männer zusammenleben, gibt es auch mal Diskussionen, aber im Großen und Ganzen läuft es in dem Haus gut“, versicherte er.

Quelle: leonberger kreiszeitung

Apr 25

Weissach baut ein neues Flüchtlingsheim- Ob Geld da ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle!

So soll die neue Unterkunft aussehen. Foto: Arcin

Weissach – In Weissachs Flüchtlingseinrichtungen wird der Platz eng. Darum greift die Gemeinde jetzt in die Spardose und errichtet in der Flachter Straße eine neue Unterkunft. Nadine Pfaffeneder, die Hauptamtsleiterin, erläuterte das in der jüngsten Gemeinderatssitzung Anhand von Zahlen.

Derzeit beherbergt Weissach 122 Flüchtlinge. Insgesamt hat die Gemeinde 128 Plätze zur Verfügung. „Unsere Kapazitäten sind nahezu ausgeschöpft“, stellte Pfaffeneder fest. Denn gleichzeitig kämen auch in den kommenden Jahren neue Menschen dazu. In diesem Jahr rechnet sie mit 19 zusätzlichen Flüchtlingen, 2020 mit zwölf. Wegen des Familiennachzugs könnten jeweils noch zehn Menschen dazukommen. Gleichzeitig gehen Plätze verloren. 2018 hatte Weissach in Rutesheim Container des Landkreises angemietet und dort 30 Flüchtlinge untergebracht. Diese Miete läuft allerdings Ende 2019 aus. „Insgesamt sind es also 63 Plätze, die wir in den kommenden zwei bis drei Jahren brauchen – und nicht haben“, bilanzierte die Hauptamtsleiterin. Diese Plätze soll ein Neubau in der Flachter Straße 35 bieten, dessen Bau der Gemeinderat darum – bei einer Enthaltung – in Auftrag gab.

Architektur wie in Flacht

Das Grundstück dort gehört der Gemeinde. Bei der Gestaltung wollen die Architekten auf das bestehende Flüchtlingsgebäude in der Leonberger Straße in Flacht zurückgreifen, das die Gemeinde vor drei Jahren gebaut hatte.

Die neue Unterkunft in Weissach soll jetzt aus zwei Gebäuden bestehen. Maximal 70 Personen werden darin unterkommen. „Wichtig bei der Planung war uns die spätere Umnutzung in Wohnungen“, erklärte der Architekt Bernd Conzelmann vom Stuttgarter Büro Arcin. „Eine weitere Anforderung war es, mehr Toiletten vorzusehen und die Toiletten und Duschen zu trennen.“ Damit reagierten Planer und Gemeindeverwaltung auf Kritik an dem bestehenden Gebäude in Flacht. Weil dort, vor allem in den Morgenstunden, die Toiletten nicht ausreichen, musste das Rathaus einen Toilettencontainer im Otto-Mörike-Weg aufstellen, was auf Kritik bei den Anwohnern gestoßen ist.

„Wir wollten zudem eine lebenswerte Umgebung schaffen“, sagte Conzelmann. Bei dem Neubauprojekt sind deshalb zwischen den beiden Häusern ein Garten und ein Spielplatz vorgesehen. Jetzt beginnen die Bauarbeiten, der Einzug ist dann schon für März 2020 geplant. 2,7 Millionen Euro kostet das Projekt, die nicht im aktuellen Haushalt der Gemeinde eingeplant sind und deshalb vom Sparbuch entnommen werden müssen.

„Ob die Gemeinde Geld hat oder nicht, spielt dabei keine Rolle“

„Die Unterbringung von Obdachlosen und Flüchtlingen ist eine Pflichtaufgabe“, sagte der Bürgermeister Daniel Töpfer (CDU). „Ob die Gemeinde Geld hat oder nicht, spielt dabei keine Rolle.“ Seine Gemeindeverwaltung habe zudem alle Gebäude und Grundstücke der Gemeinde unter die Lupe genommen. Alternativen gebe es nicht. „Die Flachter Straße 35 ist geeignet“, erklärte Töpfer.

 

Aus zwei Gebäuden (vorne und hinten) besteht die künftige Unterkunft in der Flachter Straße in Weissach. Foto: Gemeinde Weissach

Grundsätzliche Kritik aus den Gemeinderatsfraktionen gab es nicht. Nur Adelheid Streckfuß (Unabhängige Liste) fand, dass die vorgesehenen Familienzimmer für drei Personen mit 22 Quadratmeter zu klein seien. „Ein bisschen über dem, was als unwürdig angesehen wird, müsste es schon sein.“ Der Bürgermeister wies das zurück. „Wir bauen keine Sozialwohnungen und auch kein Hotel Garni“, sagte Töpfer. „Sondern eine Unterkunft, die die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.“

Um Plätze zu bekommen, bis die Flachter Straße 35 fertig ist, will die Gemeinde das ehemalige katholische Gemeindehaus im Tannweg nutzen. Das hatte das Rathaus von der Kirche erworben, als das neue Gemeindehaus fertig wurde. Für 50 000 Euro werden dort jetzt Trennwände, eine Küche und eine Toilette eingebaut.

Quelle: leonberger kreiszeitung

Apr 25

Es kommen wieder Flüchtlinge nach Wachtberg

In dieser Baracke des Berkumer Geronhofes sollen demnächst Flüchtlinge wohnen.

Wachtberg. Die Gemeinde Wachtberg muss ihre Unterkünfte reaktivieren. Denn sie erhält wieder mehr Flüchtlingszuweisungen. Alleine im April sind bereits 13 Personen gekommen.

Nach etwas ruhigeren Wochen erhält Wachtberg derzeit wieder mehr Flüchtlingszuweisungen. Alleine im April seien es 13 Personen, sagte Gemeindemitarbeiter Hans-Bernd Sonntag im Sozialausschuss.

Dem Stirnrunzeln mancher Politiker, wie das möglich sei, wo man doch fast die Quote erfülle, hielt Sonntag entgegen: „Die Quote ändert sich permanent durch Zuweisungen in anderen Kommunen.“ Derzeit liege sie bei 92 Prozent, was bedeute, dass Wachtberg dazu verpflichtet sei, 93 Personen aufzunehmen. Da es aktuell 85 Flüchtlinge gebe, die Gelder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten, könnten noch acht hinzukommen.

Probleme bereitet der Gemeinde, dass die anerkannten Flüchtlinge, immerhin 44, die Übergangsheime wegen fehlender Wohnungen nicht verließen. Und was sich in der Theorie mit 186 Soll-Plätzen und 116 belegten Plätzen gut anhört, relativiert Sonntag in der Praxis: „Eine Vollbelegung ist nicht möglich, da wir Rücksicht nehmen müssen auf Familien, unterschiedliche Religionen oder Ethnien sowie Männer und Frauen.“

Zudem stünde, wie bekannt, die Wiesenau ab Jahresende nicht mehr zur Verfügung. Deshalb will die Gemeinde die Alte Schule in Berkum als Unterkunft reaktivieren, überprüft eine Erweiterung an der Raiffeisenstraße in Fritzdorf und möchte den Gereonshof 2 in Werthhoven herrichten.

„Die Hygienecontainer sind in Berkum schon aufgestellt, aber auch da können wir eher 35 als die vorgesehenen 50 Leute als Selbstversorger einquartieren“, sagte Bürgermeisterin Renate Offergeld (SPD).

Wie es denn mit der Zahl der abgelehnten Asylbewerber aussehe, wollte Angelika Pick (CDU) wissen. Denn die belegen nicht nur Plätze, sondern belasten auch den kommunalen Haushalt. Das seien noch 32, so Sonntag, der in seiner Tischvorlage ankündigte, die Rückführung einer vierköpfigen Familie in den Kosovo stünde unmittelbar bevor.

Es habe sich viel verändert im Vergleich zum Jahr 2015, meinte Tülin Kahlenberg vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Wachtberg, die sich im Auftrag der Gemeinde um die Flüchtlinge kümmert. „Wir haben jetzt kaum noch alleinstehende Männer, sondern eher Frauen, die alleine unterwegs sind“, meinte Kahlenberg. Hinzu kämen große Sprachbarrieren und aktuell drei Schwangere.

Die große Herausforderung der nächsten Zeit sei, sich adäquat um die große Anzahl von Flüchtlingen mit Bleiberecht zu kümmern, betonte Kurt Zimmermann vom Ökumenischen Arbeitskreis. Stichwort Integration: „Es geht um Schule, Beruf, rechtliche Fragen, viele Ehrenamtliche fühlen sich schlicht überfordert“, stellte Ehrenamtskoordinatorin Katja Ackermann fest.

Zudem wies sie darauf hin, dass der Betreuungsvertrag mit dem DRK im Juni auslaufe, was die Ausschussmitglieder mehr als interessiert zur Kenntnis nahmen. Bürgermeisterin Offergeld versuchte zu beruhigen: Es seien zeitnah Gespräche angesetzt.

Quelle: Gerneral Anzeiger Bonn

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