Nov 02

Schüler in Lünen erstochen: sechs Jahre Haft für Deutsch- Kasachen

  • 16-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt

  • Sechs Jahre Haft für Jugendlichen

  • Tat beeinflusst Schulleben in Lünen immer noch

Im Prozess um den Schüler, der in Lünen erstochen wurde, ist am Freitag (02.11.2018) das Urteil gesprochen worden. Der 16-jährige Angeklagte muss für sechs Jahre in Jugendhaft. Das Landgericht Dortmund verurteilte ihn wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Januar 2018 einen Mitschüler auf dem Schulflur der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen niedergestochen hat. Damals hatte der Angeklagte ausgesagt, der Mitschüler habe seine Mutter beleidigend angeschaut.

Einspruch möglich

Die Angehörigen reagierten auf das Urteil sehr emotional. Die Mutter des Verurteilten musste gestützt werden, als sie aus dem Gerichtssaal kam. Und den Angehörigen des Opfers merkte man an, dass sie sich eine härtere Strafe gewünscht hätten.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Jetzt ist noch eine Woche Zeit, für alle Beteiligten, Einspruch einzulegen.

Weitere Einzelheiten zum Tathergang, zum Motiv oder zur Urteilsbegründung gab das Gericht nicht bekannt. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil der Angeklagte noch minderjährig ist.

Schulleben hat sich verändert

Der Schock saß bei Schülern, aber auch Lehrern tief. Noch heute sei das Schulleben nicht mehr so unbeschwert wie früher, sagt Direktor Reinhold Bauhus. Wenn es zum Beispiel Streit gebe, würden manche Lehrer verunsichert reagieren.

Natürlich beschäftigt viele auch der Prozess. Immer wieder mussten Lehrer oder Schüler vor Gericht als Zeuge aussagen. Der Direktor hofft, dass das Urteil jetzt eine Art Schlussstrich darstellt.

Quelle: WDR

Nov 01

Migrantengang schlägt Rendsburger Rentner den Schädel ein

Symbolbild

Rendsburg. Ein 64-Jähriger wurde am 30.10.18 bei einem Streit auf offener Straße durch Migranten fast totgeschlagen und schwer verletzt.

Mehrere Notrufe gingen gegen 07.50 Uhr aus der Ahlmannstraße ein. Beim Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes nur wenige Minuten später wurde der 64-Jährige mit schweren Kopfverletzungen am Boden liegend angetroffen und erstversorgt. Ein 45-jähriger Tatverdächtiger wurde noch am Tatort festgenommen. Offenbar hatte der Mann mit einem Gegenstand auf sein Opfer eingeschlagen. Bei den Männern handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Kripo um Deutsche mit Migrationshintergrund. Sie leben schon länger in Rendsburg. Möglicherweise liegt ein Familienstreit der folgenschweren Auseinandersetzung zugrunde. Der 64-Jährige wurde in die Kieler Uniklinik gebracht.

Quelle: Truth24.net

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Nov 01

Integrationsbeauftragte will Asylanten bei Einreise über Verbot von Massenvergewaltigungen aufklären

Die Integrationsbeauftragte Widmann-Mauz fordert als Reaktion auf die mutmaßliche mehrfache Vergewaltigung in Freiburg spezielle Kurse für Migranten. So soll Wissen über Sexualität und Gleichberechigtung vermittelt werden.
Quelle: WELT / Katharina Puche

Die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz Sexualaufklärung für alle Flüchtlinge einführen.

  • Das soll eine Konsequenz aus der mutmaßlichen Vergewaltigung in Freiburg sein.

  • Widmann-Mauz will zudem keine Verbände mehr treffen, wenn an den Terminen keine Frau teilnimmt.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz hat gefordert, Asylbewerber über Sexualität und Gleichberechtigung in Deutschland zu informieren. „Alle Asylsuchenden müssen unmittelbar nach ihrer Ankunft in Deutschland, noch in der Erstaufnahmeeinrichtung, Wegweiserkurse über das Zusammenleben in Deutschland erhalten – und dazu gehört auch, dass es für sexuellen Missbrauch und andere Gewalttaten null Toleranz gibt“, sagte die CDU-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Zudem sprach sich Widmann-Mauz für eine rasche Bestrafung der mutmaßlichen Täter in Freiburg aus. „Die Täter müssen vor Gericht gestellt und hart bestraft werden“, sagte sie.

Widmann-Mauz (CDU), will mit Verbänden und Organisationen künftig nur noch dann Gespräche führen, wenn diese dabei auch von mindestens einer Frau vertreten werden. Treffen nur mit männlichen Vertretern, beispielsweise von Migrantenverbänden, wird es nicht mehr geben, wie sie „Bild“ sagte. „Wir brauchen mehr Frauenpower“, betonte Widmann-Mauz.

Quelle: WELT

Nov 01

Internet ausgeschaltet: Smartphonemigranten randalieren in Asylheim – großer Polizeieinsatz

Zwei Männer wurden festgenommen. (Symbolbild)
– © APA/BARBARA GINDL

Weil der Betreuer das Internet im Haus ausgeschaltet hatte, kam es am späten Mittwochabend in einer Flüchtlingsquartier im Flachgau zu einer größeren Auseinandersetzung. Die Polizei rückte an. Zwei Männer wurden in die Justizanstalt Puch-Urstein gebracht.

Grund für die Auseinandersetzung war laut Polizei ausgeschaltetes Internet. Zwei Asylwerber, ein 26-jähriger und ein 30-jähriger Libyer, sollen daraufhin den Brandmelder eingeschlagen und den Betreuer mehrfach bedroht haben, berichtete die Polizei. Die beiden wurden festgenommen.

Zwei Männer in Justizanstalt gebracht

Gegenüber den Beamten hätten sie zuvor noch geäußert, dass sie das Flüchtlingsquartier kaputtschlagen, danach in die Innenstadt gehen und dort stehlen und alles kurz und klein schlagen würden. Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg nach Puch-Urstein gebracht. Unterdessen haben andere Bewohner der Unterkunft diverse Türen eingetreten, so die Polizei und abermals den Brandmelder ausgelöst.

Quelle: Salzburg24

Nov 01

Vandalismus durch Flüchtlinge in Reinbek: 540.000 Euro für demolierte Wohnungen

„In den Obdachlosenunterkünften sieht es ähnlich aus“, sagt Reinbeks Bauamtsleiter Sven Noetzel

Flüchtlinge richten hohe Schäden an. Stadt beendet Zusammenarbeit mit der Awo und will Betreuung ab 2019 selbst regeln.

Reinbek.  Durchlöcherte Türen, zerlegte Einbauküchen und zerstörte Toiletten: In rund einem Drittel der 50 Wohnungen, die Reinbek in den vergangenen vier Jahren für Flüchtlinge angemietet hat, wurde enormer Schaden durch die Bewohner angerichtet. Die Renovierungen kosten die Stadt rund 540.000 Euro. Für die Betreuung der Menschen ist unter anderem die Arbeiterwohlfahrt (Awo) zuständig. Mit deren Tätigkeit sind die Politiker unzufrieden und haben die Zusammenarbeit über das Jahresende hinaus nicht verlängert.

Der Hauptausschuss beschloss auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig, dass die Stadt die Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen künftig in Eigenregie betreut. Dafür werden in der Verwaltung drei Vollzeitstellen geschaffen.

Wohlfahrtsverband erhält für Dienste 685.000 Euro

„Offenbar konnten einige Flüchtlinge von den Awo-Betreuern, Kulturvermittlern und Ehrenamtlichen nicht zu einem pfleglichen Umgang mit den Wohnungen angeleitet werden“, sagt Heinrich Dierking, Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft Forum 21. Reinbek hat der Arbeiterwohlfahrt binnen vier Jahren rund 685.000 Euro für die Begleitung von Flüchtlingen bezahlt. Einen Vertrag zwischen den Partnern gibt es nicht. Das lassen die städtischen Richtlinien zu. Das Kooperationsprojekt war bis zum 31. Dezember dieses Jahres befristet. „Der Zustand der Wohnungen ist für uns nicht überraschend. In den Obdachlosenunterkünften sieht es ähnlich aus“, sagt Bauamtsleiter Sven Noetzel. In Reinbek leben derzeit rund 500 Flüchtlinge.

Anderenorts wie zum Beispiel in Glinde sind die Schäden in Flüchtlingswohnungen deutlich geringer. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren 30.000 Euro für Renovierungen ausgegeben“, sagt Bernd Mahns, Leiter des Amtes für Bürgerservice. In zwei Fällen habe es Vandalismus gegeben. „Und in zwei weiteren hat sich Schimmel durch falsche Belüftung gebildet.“

Quelle: Abendblatt

Nov 01

Nach Messerattacke vor Saarbrücker Bahnhof: Drei Jahre Haft für 18-Jährigen Syrer

Hauptbahnhof Saarbrücken: Auf dem Gelände vor dem Gebäude soll ein junger Mann einen anderen niedergestochen haben. FOTO: Matthias Zimmermann

Saarbrücken. Wie sicher ist Saarbrücken? Nach dem Messerangriff eines jungen Syrers auf einen Flüchtling aus Afghanistan kochte die politische Diskussion hoch. Jetzt wurde der junge Syrer zu einer Haftstrafe verurteilt.

Wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Landgericht Saarbrücken einen jungen Flüchtling aus Syrien zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt. Nach Feststellung der Richter hat der 18 Jahre alte Mann am Abend des 16. Februar 2018 in der Nähe des Saarbrücker Hauptbahnhofs einen gleich alten Flüchtling aus Afghanistan mit einem Messer angegriffen und mit zwei Stichen in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt. Der Verletzte brachte sich auf der Wache der Bundespolizei im Bahnhof in Sicherheit. Er kam ins Krankenhaus und musste notoperiert werden. Ohne Operation hätten die Stiche tödlich sein können.

Politische Diskussion über Sicherheit in Saarbrücken

Im Vorfeld der Tat sollen mehrfach junge Männer aus Syrien und Afghanistan vor Ort aneinander geraten sein, woraufhin Beamte der Bundespolizei erstmals aktiv werden mussten. Diese öffentlich sichtbaren Szenen und die brutale Messerattacke sorgten anschließend für eine lebhafte politische Diskussion über die Sicherheit in der Landeshauptstadt, die bis heute bei jedem ähnlichen neuen Vorfall erneut aufkeimt. Dabei fordert die SPD-geführte Rathausspitze regelmäßig eine höhere Polizeipräsenz in Saarbrücken, während das CDU-geführte Innenministerium mit Blick auf die aktuelle Personalnot bei der Polizei in Zugzwang gerät. Die für die Sicherheit im und direkt am Bahnhof zuständige Bundespolizei verhängte dort zeitweise ein Waffenverbot, das auch das Mitführen von Messern untersagte.

Mit 15 Jahren von Syrien nach Deutschland zum Arbeiten

Diese politischen Folgen der Tat spielten vor dem Landgericht praktisch keine Rolle. Dort ging es darum, den konkreten Fall aufzuklären und im Fall einer Verurteilung des Angeklagten eine angemessene Strafe zu finden. Der junge Mann stammt nach eigener Aussage aus einer kinderreichen Familie und kam im Alter von 15 Jahren 2015 mit einem Onkel nach Österreich. Dann sei er allein weiter nach Deutschland zu Verwandten. Diese hätten ihn in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht. Aber die Wohngruppe, das Taschengeld, die Schule und der Deutschkurs seien nicht das gewesen, was er sich erhofft habe.

Der junge Mann, der in Syrien angeblich sechs Jahre zur Schule gegangen und bei einem Schmied als Helfer gearbeitet haben soll, habe in Deutschland arbeiten wollen. Er habe Geld verdienen wollen, um es seinen Eltern und seinen drei kleineren Geschwistern nach Syrien schicken zu können. Also sei er aus der Wohngruppe weggelaufen und ins Saarland gekommen. Hier ging er in die Landesaufnahmestelle nach Lebach und meldete sich unter einem anderen Namen und mit einem anderen Geburtsdatum, das ihn drei Jahre älter machte.

Verbale und körperliche Angriffe aus Frustration?

Also musste ein medizinisches Gutachten klären, wie alt der Angeklagte nun wirklich ist. Ergebnis: Der junge Mann sei noch nicht ausgewachsen, sein ursprünglich angegebenes Alter von heute 18 Jahren sei plausibel. Damit war Jugendstrafrecht auf die Tat vom Februar 2018 anwendbar. Damals waren im Umfeld des Hauptbahnhofs mehrfach junge, arabisch sprechende Männer aus verschiedenen Ländern in kleineren Gruppen unterwegs und gerieten aneinander. Warum? Es dürfte eine Mischung aus geplatzten Träumen, Perspektivlosigkeit, Drogen, Alkohol und Frustration bei den Angreifern gewesen sein. Diese Mischung puschte sich wohl hoch und führte zu verbalen sowie körperlichen Auseinandersetzungen mit Schlägen und Tritten. In diesem Zusammenhang soll der Angeklagte dem späteren Opfer bereits gedroht haben, er werde ihn umbringen. Die Angegriffenen riefen die Bundespolizei und die Lage schien sich zu beruhigen.

Eine sinnlose, überflüssige und brutale Tat

Rund eine Stunde nach dem letzten Vorfall trafen sich einige Mitglieder der beiden Gruppen wieder. Darunter waren das spätere Opfer der Bluttat und ein Bekannter. Sie wollten von den anderen offenbar wissen, warum sie so aggressiv gewesen seien. Dabei – das sagt der Angeklagte – seien die Afghanen aggressiv geworden und hätten angegriffen. Er habe sich daraufhin mit dem Messer gewehrt. Ganz anders schilderten dies die beiden anderen jungen Männer aus Afghanistan als Zeugen vor Gericht. Sie berichteten, wie der eine von ihnen plötzlich mit voller Wucht von hinten angegriffen worden sei. Er habe einen Stich im Oberkörper gespürt und sich umgedreht. Dann habe ihn ein zweiter Stich von vorne getroffen. Die Ergebnisse der Gerichtsmedizin bestätigten diesen Ablauf der Tat. Demnach war der erste Stich in den Rücken des Opfers so massiv, dass er durch die dicke Kleidung hindurch einen Riss im Schulterblatt verursachte. Das passe nicht zu einer angeblichen Notwehrsituation, so das Fazit der Richter. Der ganze Angriff sei sinnlos und überflüssig gewesen, geprägt von großer Brutalität und Rücksichtslosigkeit. Ein Fall von gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

Okt 31

Streit eskaliert: Frau schlägt Mädchen (3) und greift ihre Familie an

Bundespolizisten am Hauptbahnhof griffen ein un konnten die Personen trennen. (Symbolbild)

München – Die Bundespolizei München ermittelt gegen einen 44-Jährige der am Hauptbahnhof ein dreijähriges Mädchen geschlagen und ihre Familie angegriffen hat.

Die Frau aus Ägypten geriet am Montagmittag in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs mit einer irakischen Familie in Streit.

Die 44-Jährige beleidigte die 25-Irakerin und warf ein Tablett nach ihr. Außerdem schlug sie auf ein in einem Kinderwagen sitzenden dreijähriges Mädchen ein.

Als ein 22-Jähriger aus der Gruppe eingriff, beleidigte die Frau auch ihn und begann auf ihn einzuschlagen. Sie schleudert ihn laut Polizeiangaben auf den Boden und zerriss seine Kleidung.

Beamten der Bundespolizei konnten die Personen schließlich trennen. Die zuständigen Behörden wurden informiert. Gegen die 44-jährige Frau wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

Okt 31

Bundespolizei schnappt international gesuchten Mordverdächtigen

Die Bundespolizisten nahmen den Mordverdächtigen fest. (Symbolbild)

München – Die Bundespolizei München hat einen international gesuchten Mordverdächtigen am Sonntagmorgen festgenommen.

Der US-amerikanische Staatsangehörige flog in der Nacht zum Sonntag von Mexiko nach München. Offenbar hatte er nicht damit gerechnet, dass die Strafverfolgungsbehörden international so gut zusammenarbeiten würden.

Bei seiner Ankunft am Flughafen München griffen die Bundespolizisten zu. Nur wenige Stunden zuvor hatten die US-Behörden mit der internationalen Suche nach dem 22-jährigen Tatverdächtigen begonnen. Der Hinweis an die Bundespolizei kam per Telefon.

Der gebürtige Iraner wollte eigentlich im Anschluss über Wien in die Hauptstadt seines Geburtslandes (Teheran) flüchten, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Die Ermittlungsbehörden im Bundesstaat Kalifornien verdächtigen den jungen Mann des Mordes. Am 23. Oktober soll er in einem Stadtteil in Los Angeles einen Mann auf offener Straße kaltblütig erschossen haben. Das Opfer wies mehrere Schussverletzungen auf. Danach flüchtete der Tatverdächtige nach Mexiko und anschließend nach München, wo er dingfest gemacht werden konnte.

Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten im Schuh des 22-Jährigen versteckt noch 3100 US-Dollar und Marihuana. Er sitzt derzeit in der Justizvollzugsanstalt in Landshut ein und wartet auf das Auslieferungsverfahren.

Fotos: Bundespolizei München

Quelle: Tag24

Okt 31

Mord wegen 170 Euro? Angeklagter schweigt

Wegen 170 Euro soll ein heute 29-Jähriger einen Bekannten ermordet haben. (Fotomontage/Symbolbild)

Stuttgart – Ein wegen Raubmordes an einem Bekannten angeklagter Mann hat sich zu Prozessauftakt vor dem Landgericht Stuttgart nicht zur Tat geäußert.

Der 29-Jährige bestritt am Montag sogar, der in der Anklage genannte Verdächtige zu sein.

Für eine Beute von 170 Euro soll der 29-Jährige in Stuttgart Anfang Dezember einen Bekannten in dessen Wohnung getötet haben. Vor der Tat soll der Verdächtige sein Opfer mit vorgehaltenem Messer dazu gebracht haben, ihm die PIN für seine EC-Karte zu geben. Dann soll er den 54-Jährigen mit mehreren Messerstichen getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft floh der Angeklagte mit 70 Euro Bargeld. Mit der EC-Karte soll der Rumäne später weitere 100 Euro abgehoben haben.

Die Anklage lautet auf Mord, Raub mit Todesfolge und Computerbetrug. Das Landgericht hat zunächst fünf Termine bis zum 10. Dezember eingeplant.

Der Angeklagte befindet sich derzeit nicht in Untersuchungshaft, sondern in einer Justizvollzugsklinik.

Fotos: 123RF

 

Quelle: Tag24

Okt 30

Bericht: Mädchen (15) von sechs Asylbewerbern vergewaltigt?

In München soll es zu schrecklichen Übergriffen gekommen sein. (Symbolbild)

München – In der Landeshauptstadt Bayerns soll es zu mehreren schrecklichen Übergriffen gekommen sein. Sechs Männer aus Afghanistan stehen unter dringendem Verdacht, ein 15 Jahre altes Mädchen missbraucht zu haben.

Dies berichtete der Bayerische Rundfunk am Dienstagabend. Laut dem Bericht liegen die Taten, die sich in München ereignet haben sollen, bereits etwa einen Monat zurück.

So sollen die Männer die Jugendliche zunächst gefügig gemacht haben, ehe es an mehreren unterschiedlichen Tagen laut BR-Informationen einzeln nacheinander zu sexuellen Übergriffen gekommen sein soll.

Fünf Verdächtige, die zwischen 20 und 25 Jahre alt sind, konnten von der Polizei gefasst werden. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Nach einem weiteren Mann wird derzeit noch gefahndet.

Mit einem der mutmaßlichen Täter sei die 15-Jährige zuvor in einer Beziehung gewesen. Die Jugendliche hatte Ende September angegeben, in mehreren Münchner Wohnungen missbraucht worden zu sein.

Die bereits von der Polizei festgesetzten Afghanen hätten in den Vernehmungen durch die Beamten entweder eine Aussage zu den schrecklichen Vorwürfen verweigert oder erklärt, dass der Geschlechtsverkehr auf einvernehmlicher Basis erfolgt sei.

Die Beamten gehen davon aus, dass kein physischer Zwang gegen die 15-Jährige ausgeübt wurde, sie aber möglicherweise eingeschüchtert worden sein könnte.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Allen sechs Verdächtigen, bei denen es sich laut des Berichts um anerkannte Asylbewerber handeln soll, wird der Tatbestand der Vergewaltigung der offenbar wehrlosen Jugendlichen vorgeworfen.

Darüber hinaus muss ebenso geprüft werden, ob die Ausführungen des Opfers schlüssig und somit auch glaubwürdig sind.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte zwar, dass mehrere Personen in Untersuchungshaft sitzen würden, wollte aufgrund des laufenden Verfahrens jedoch keine weiteren Details nennen.

Fotos: DPA

Quelle: Tag24

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