Mai 05

Sechs Flüchtlinge schaffen ihren Schulabschluss

Sechs junge Erwachsene aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und dem Libanon – hier mit ihren Dozenten – haben mithilfe des Mehrgenerationenhauses und des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft den Hauptschulabschluss geschafft. Quelle: privat

In einem Modellprojekt haben sechs junge erwachsene Flüchtlinge in Burgdorf nicht nur die deutsche Sprache erlernt, sondern zugleich ihren Hauptschulabschluss abgelegt.

Sechs Flüchtlinge haben jetzt ihren Hauptschulabschluss in der Tasche. Das teilt das in der Flüchtlingsarbeit engagierte Mehrgenerationenhaus (BMGH) an der Marktstraße mit.

Bei den erfolgreichen Absolventen handle es sich ausnahmslos um junge Erwachsene aus dem Irak, aus Syrien, Afghanistan und aus dem Libanon. Ihnen habe das BMGH in Zusammenarbeit mit der Burgdorfer Filiale des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) ein maßgeschneidertes Bildungangebot machen können, das es so an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen nicht gebe.

Der Kurs, der im September 2017 startete, sei finanziert worden aus einem Sondertopf für junge Geflüchtete und kombiniere den Erwerb der deutschen Sprache mit dem Hauptschulabschluss, so BMGH-Koordinatorin Ursula Wieker. Nachdem der Kurs – ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen – für Burgdorf genehmigt gewesen sei, habe sich das Mehrgenerationenhaus, das seit mehreren Jahren Deutschkurse anbietet, mit dem BNW einen erfahrenen Partner für die Kurzinhalte ins Boot geholt. Eine gemeinsame Dozentengruppe beider Einrichtungen habe dann den Stundenplan aufgestellt und die Teilnehmer in Räumen des Gymnasiums unterrichtet und erfolgreich zum Abschluss geführt.

Das sind die erfolgreiche Absolventen: Nashaat Khoder Hussein (20), Imad Suleiman Sheibo (20), Rashid Mustafa (18), Mohammad Ahmadi (19), Fadi Alzeni (17), Zakaria Hassani (22).

Quelle: haz

Mai 05

Blut-Schuhe überführten den Meißel-Killer (25)


Danach spazierte er auf einen Spielplatz und bedrohte dort die Kinder.

Jener Nigerianer, der einen Asylwerber in einer Unterkunft in Maria Enzersdorf erschlagen haben soll, schweigt zur Tat. Seine Schuhe belasten ihn allerdings schwer.

Der Fall eines 25-Jährigen, der am Donnerstag einen Mann aus Bangladesch in einer Asylunterkunft in Maria Enzersdorf mit einem Meißel getötet haben soll, schockt weiterhin das ganze Land – heute.at berichtete.

Nach der Bluttat sorgte der Nigerianer dann auf einem Spielplatz für Aufsehen. Er ging mit dem Meißel auf die spielenden Kinder zu und bedrohte sie damit. Mehrere Zeugen bemerkte den Vorfall und verständigten umgehend die Polizei.

Widerstand bei Festnahme geleistet

Als die alarmierten Beamten den 25-Jährigen nach dem Eintreffen nach weiteren Waffen untersuchen wollten, passte dem Asylwerber das allerdings gar nicht. Er leistete massiven Widerstand und begann die Polizisten zu attackieren.

Laut Polizei schlug er auf sie ein und versetzte einem Beamten einen Kopfstoß. Ein zweiter Polizist wurde bei der Attacke ebenfalls verletzt. Schließlich konnte der 25-Jährige aber überwältigt und erfolgreich festgenommen werden. Er wurde am Freitag in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Laut Polizei war der 25-Jährige amtsbekannt – wegen mehrerer Drogendelikte.

Schuhe wichtige Beweise

Der Nigerianer hüllt sich bezüglich der Tat zwar weiterhin in Schweigen, dennoch konnten ihm die Beamten bereits eine Verbindung zu dem Mordfall in der Asylunterkunft nachweisen.

So hatte er nicht nur die mögliche Tatwaffe, einen Stahlmeißel bei sich, sondern trug auf seiner Kleidung noch eine weitere Kleinigkeit von großer Bedeutung.

Denn an seinem rechten Schuh konnten die Ermittler eine „blutähnliche Anhaftung“ sicherstellen. Eine DNA-Probe ergab schließlich, dass es sich bei dem Blut um jenes des Getöteten handelt.

Das Blut des Opfers blieb nach der Tat an dem Schuh des 25-Jährigen offenbar haften, ohne dass es der Nigerianer bemerkt hatte.

Ein mögliches Tatmotiv gibt es derzeit noch nicht und ist weiter Gegenstand der Ermittlungen. Der Beschuldigte zeigt sich laut Polizei nicht geständig.

Quelle: heute.at

Mai 04

Afrikanische Flüchtlinge fallen massenhaft durch kostenlose Führerscheinprüfung

1PS – andere Kontinente, andere Sitten, reicht nur nicht für den deutschen Führerschein

Die Araberflut nach Deutschland verhagelt dem Kraftfahrtbundesamt nun ordentlich die Statistik. Dreimal um die Moschee fahren reicht eben nicht auf deutschen Straßen. Die Armutsmigranten vergeigen massenhaft die kostenlosen Führerscheinprüfungen.

2017 blieben erstmal knapp 37 Prozent der theoretischen Prüfungen ohne Erfolg. Dies ist bei Betrachtung der Zeitreihe des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) der höchste Wert der letzten zehn Jahre. Während der Anteil der nicht bestandenen theoretischen Prüfungen in den letzten Jahren kontinuierlich anstieg, lag die Misserfolgsquote bei den praktischen Prüfungen stets bei etwa 26 Prozent. Im Jahr 2017 wurde erstmals ein Anstieg der nicht bestandenen praktischen Prüfungen auf 28 Prozent verzeichnet.

Laut Fahrlehererverbände sind Flüchtlinge verantwortlich für die miserablen Ergebnisse – trotz kostenlosen Führerscheins auf Arabisch, fahren sie einfach richtig schlecht

Zu aggressiv und unkoordiniert ist die Fahrweise der arabischen Armutsmigranten in Deutschland. In den Herkunftsländern braucht man mitunter gar keinen Führerschein, oder man kann ihn sich billig kaufen. Entsprechend kathastrophal sind die angelernten Fahrweisen, viel zu offensiv, grob und unkoordieniert, einfach richtig schlecht.

Quelle: Truth24.net

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Mai 04

Zwei Neubauten für Geflüchtete im Märkischen Viertel

Symbolbild

Das kommunale Wohnungsbauunternehmen Gesobau hat am 16. April die Errichtung zweier Gebäude für geflüchtete Menschen am Senftenberger Ring 37/39 offiziell abgeschlossen.

Mieter beider Häuser wird das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Errichtet in modularer Bauweise, bieten die Häuser auf 11 590 Quadratmetern Grundstücksfläche Platz für insgesamt 435 Menschen. 109 Wohnungen mit einer Größe zwischen einem und vier Zimmern verteilen sich auf ein zur Straßenseite ausgerichtetes achtgeschossiges sowie ein etwas zurückgesetztes, viergeschossiges Gebäude.

Zunächst werden in beide Häuser Menschen mit Fluchthintergrund einziehen. Das Auswahlverfahren für den Betreiber führt das LAF durch. Der Mietvertrag zwischen der Gesobau und dem Landesamt wird zunächst auf drei Jahre angelegt, mit Option auf zweimalige Verlängerung um jeweils drei weitere Jahre. Nach der Erstnutzung können beide Gebäude geringfügig umgebaut werden und in die reguläre Vermietung übergehen: Somit wird mittelfristig mehr bezahlbarer Wohnraum in Reinickendorf bereitgestellt.

Uwe Brockhausen (SPD), Stadtrat für Integration und Soziales, betont anlässlich der Fertigstellung der Gebäude, dass ein sicheres Zuhause ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Integration sei.

Ärger um weiteren vom Senat geplanten Standort

Er verweist zudem auf das Netzwerk ehrenamtliche Helfer im Märkischen Viertel, das sich für ihr Quartier stark macht und auch bei der Integration der neuen Mitbewohner hilft. Im Umfeld der neuen Einrichtung ist auch das Integrationsmanagement der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen „BENN – Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ aktiv.

Ärger gibt es um eine vom Senat geplante Modulare Unterkunft für Geflüchtete am Waidmannsluster Damm 12/14. Das Gelände ist vom Betreiber eines Campingplatzes bis 2021 angemietet. Der Vertrag sieht zudem die Option einer einseitigen Verlängerung durch den Mieter vor. Langfristig hat der Bezirk ohnehin andere Pläne: Er hat Bedarf für die Nutzung als Schulstandort angemeldet. Tobias Siesmayer, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV, kritisiert, dass der Senat eine Entscheidung gegen den Bezirk getroffen habe.

Quelle: Berliner Woche

Mai 04

Integrationskurse: Die Hälfte der Teilnehmer scheitert beim Deutschtest

Deutschkurse für Einwanderer © DPA

Viele Flüchtlinge schwänzen die Kurse. Nur 48,7 Prozent erreichen das Kursziel

Eine Erfolgsgeschichte klingt irgendwie anders: Nur knapp die Hälfte aller Zuwanderer besteht zufolge den Deutschtest am Ende der Integrationskurse. Das berichtet die ‚Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‘ (FASZ) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Demnach besuchten im vergangenen Jahr 339.578 Menschen erstmals einen Integrationskurs. Davon machten 289.751 später auch beim Sprachtest am Kursende mit. Von ihnen erreichten 48,7 Prozent das Kursziel ‚B1‘.

26.04.2016, Sachsen, Leipzig: Der 19-jährige Mohammad aus Afghanistan arbeitet im Ausbildungszentrum der Siemens Professional Education an der Verdrahtung eines Schaltschranks. In der Siemens-Förderklasse erlernen insgesamt 17 junge Flüchtlinge im Al

Manche Flüchtlinge nehmen nicht an den Kursen teil, weil sie eine Arbeit finden – andere jedoch schwänzen schlichtweg. © dpa, Monika Skolimowska, skm

Vier von zehn (40,8 Prozent) kamen auf das niedrigere Sprachniveau ‚A2‘, der Rest blieb darunter. Viele der Kursteilnehmer kommen aus anderen Sprachfamilien und sind zudem im Erwachsenenalter, wenn das Erlernen einer Sprache bereits schwerer als in jüngeren Jahren fällt. Zur Erklärung für die hohe Zahl der Teilnehmer, die nicht an den Sprachtests teilnehmen, verweise das BAMF darauf, dass einige im Verlauf des Kurses krank werden, andere eine Arbeit finden oder umziehen.

Einen anderen Schluss legt ein Bericht des Bundesrechnungshofes aus dem Vorjahr nahe, aus dem die ‚FASZ‘ zitiert. Demnach schwänzen viele Flüchtlinge die Kurse, lediglich 43,3 Prozent der angemeldeten Teilnehmer seien bei Stichproben auch angetroffen worden.

An den Integrationskursen nehmen Ausländer teil, die auf Dauer in Deutschland leben möchten. Darunter sind Zuwanderer aus der EU und Spätaussiedler, in jüngster Zeit aber vor allem Flüchtlinge, die meist von den Behörden zur Teilnahme verpflichtet werden.  Die im Jahr 2005 eingeführten Integrationskurse bestehen aus einem Deutschkurs und einem „Orientierungskurs“ zur Rechts- und Gesellschaftsordnung. Der Sprachkurs umfasst 600 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.

Am Ende sollen die Teilnehmer das Niveau ‚B1‘ des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens haben. Sie sollen in einfachen Sätzen Erfahrungen und Ereignisse beschreiben und Meinungen wiedergeben können sowie persönliche Briefe schreiben. Bei erfolgreichem Abschluss des Integrationskurses gibt es ein Zertifikat, mit dem die Zuwanderer ihre Wartezeit bis zur Einbürgerung von acht auf sieben Jahre verkürzen können.

Quelle: rtl.de

Mai 04

Ali Mutlu spricht über sein Leben mit Behinderungen

Ali Mutlu neben seinem Auto

Ali Mutlu ist nur 1,40 Meter groß und hat Klumpfüße.

Mit Redakteur Karsten Bosch hat er über seine Lebensphilosophie gesprochen und wieso das schon alles passt. Er sieht die Welt mit anderen Augen als der normale Erwachsene. Sollte man jedenfalls meinen. Aber so einfach macht’s der Türke A…

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Mai 03

Nackter Asylbewerber schlägt auf offener Straße mit Eisenstange um sich

Polizeibeamte konnten den nackten Mann durch den Einsatz von Pfefferspray überwältigen. (Symbolbild)

Jüterbog – Auf Twitter und YouTube überschlagen sich die ausländerfeindlichen Kommentare zu einem Video, das am Montag in Jüterbog von Passanten mit dem Handy aufgenommen wurde.

Darauf zu sehen ist ein nackter Mann der, bewaffnet mit einer zwei Meter langen Eisenstange, ein Fahrzeug auf offener Straße angreift.

Immer wieder schlägt er mit der Stange gegen die Seitentüren des Autos und zerschmettert die Scheiben. Wie die Märkische Allgemeine berichtet, soll der Mann bereits zuvor auf zwei weitere Autos losgegangen sein.

Während ein Mann sein Fahrzeug noch in Sicherheit bringen konnte, bremste die Frau in dem Video, um den Angreifer nicht umzufahren. Der Täter, ein 23-jähriger Asylbewerber aus Syrien, soll von der Fahrerin die Autoschlüssel verlangt haben.

Als sie sich weigerte, kam es zur Rangelei, wobei die 52-Jährige am Arm verletzt wurde. Der Täter hätte sie zudem auch noch gewürgt, heißt es. Statt einzugreifen, zückten mehrere Passanten ihre Handys und dokumentierten das Geschehen.

Nachdem die Polizei eingetroffen war, konnten die Beamten den jungen Mann mit Pfefferspray überwältigen und festnehmen. Der Syrer war scheinbar geistig verwirrt und soll laut der Polizei „akute psychische Probleme“ haben. Ein Notarzt hat ihn nun in eine psychiatrische Anstalt einweisen lassen.

Unter Drogen soll der 23-Jährige nicht gestanden haben und auch in seinem Wohnheimzimmer in der Flüchtlingsunterkunft in Jüterbog gab es scheinbar keine Hinweise auf die Tat. Die Ermittlungen laufen derzeit gegen den Mann.

Fotos: 123RF

 

Quelle: Tag24

Mai 03

Geschlagen und zusammengetreten! Fahndung nach brutalem Raubüberfall

Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen (Symbolbild).

Würzburg – Die Räuber gingen unglaublich brutal vor: In der Innenstadt von Würzburg wurde ein 20-Jähriger überfallen und ausgeraubt.

Der Überfall ereignete sich am Dienstag in den frühen Morgenstunden, wie die Polizei in Unterfranken am Mittwochmorgen mitteilte. Der 20-Jährige war gegen 05.10 Uhr in der Rotkreuzstraße unterwegs, als plötzlich drei oder vier Unbekannte über ihn herfielen.

Die Täter schlugen den jungen Mann „ohne jegliche Vorankündigung nieder und traten auf den am Boden Liegenden ein“, wie ein Polizeisprecher erklärte. Danach nahmen sie ihrem Opfer Mobiltelefon und Geldbeutel ab und flohen.

Der 20-jährige Würzburger erlitt mehrere Kopfverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Polizei fahndet nach ihnen und sucht Zeugen des Überfalls.

Die Angreifer kamen vermutlich aus Richtung Bismarckstraße/Röntgenring. Eine genaue Beschreibung der Gesuchten liegt nicht vor. Mitgeteilt wurde lediglich, dass sie vermutlich zwischen 20 und 30 Jahren alt sind. „Nach Angaben des Geschädigten haben die Täter bei dem Überfall arabisch gesprochen“, heißt es noch in der Mitteilung der Polizei.

Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 09314571732 entgegen.

Fotos: 123RF/TAG24 (Fotomontage)

Quelle: Tag24

Mai 02

Frontex registriert 17 Prozent mehr Flüchtlinge aus der Türkei

© dpa/ONG SOS MEDITERRANEE Immer mehr Flüchtlinge nutzen die Mittelmeer-Route nach Italien. Das Land sieht sich an der Kapazitätsgrenze

In den vergangenen Wochen seien aus der Türkei wieder mehr Menschen nach Deutschland gereist. Die Grenzschutzagentur Frontex habe eine zunehmende Zahl Iraner, Iraker und Syrier registriert. Eine Personengruppe steche hervor.

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hat eine zunehmende Zahl von Flüchtlingen aus der Türkei registriert. „Seit vier bis fünf Wochen kommen 17 Prozent mehr Menschen aus der Türkei auf den griechischen Inseln an“, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri der „Bild am Sonntag“.

Grund dafür sei, dass wieder mehr Migranten aus dem Iran, Irak und Syrien in der Türkei ankommen.

Nach einer Frontex-Statistik kommen auf den Mittelmeerrouten überwiegend Männer nach Europa.

„Über die Türkei kommen fast 40 Prozent Familien, über Marokko dagegen fast ausschließlich junge Männer“, sagte Leggeri. Auf der zentralen Route nach Italien reisten bis zu 20 Prozent der Migranten mit Familie.

Vor zwei Jahren schloss die Europäischen Union mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen sogenannten Flüchtlingsdeal. Dieser beinhaltet, knapp zusammengefasst, folgende Verabredung: Die Türkei riegelt ihre Grenzen ab und verhindert damit, dass die Flüchtlinge über die Balkanroute nach Europa kommen.

Quelle: msn

Mai 02

Das Anti-Folter-Versprechen: Schiebt den Bin-Laden-Leibwächter jetzt endlich ab!

Der Ex-Leibwächter von Top-Terrorist Osama bin Laden, Sami A., muss sich einmal pro Tag bei der Polizei melden – konnte bislang aber nicht abgeschoben werden

Jetzt gibt es eigentlich keinen Grund mehr, den Ex-Leibwächter von Osama bin Laden, Sami A. (41), NICHT abzuschieben.

Die tunesische Regierung garantiert, dass dem Top-Salafisten bei der Rückkehr in die Heimat keine Folter droht! An dieser Gefahr war bislang die ansonsten beschlossene Abschiebung gescheitert.

Der tunesische Minister für Menschenrechte, Mehdi Ben Gharbia: „Ich kann Ihnen versichern und ich kann garantieren: Bei uns gibt es keine Folter! Wir sind ein demokratischer Staat und unsere Gerichte handeln nach Recht und Gesetz. Diejenigen, die zu uns zurückkehren, werden demokratisch behandelt. Es ist absurd, dass ein deutsches Gericht behauptet, einem tunesischen Staatsbürger könnte hier Folter drohen.“

BILD erfuhr: In der Vergangenheit wurden Tunesier tatsächlich vereinzelt abgeschoben, nachdem die deutschen Behörden deren individuellen Schutz vor Folter in Tunesien zugesichert bekamen.

Zuletzt hatte die Menschenrechts-Organisation Amnesty International von Übergriffen in Polizeigewahrsam berichtet. Mehdi Ben Gharbia: „Wenn es Missbrauch gibt, gehen wir dagegen mit aller Härte vor.“

Tunesiens Minister für Menschenrechte Mehdi Ben Gharbia

Tunesiens Minister für Menschenrechte Mehdi Ben GharbiaFoto: AFP/Getty Images

Der Minister verweist darauf, dass sein Land für alle internationalen Beobachter offen steht und in den vergangenen Jahren bewiesen habe, nach rechtsstaatlichen Prinzipien zu handeln. „Es gibt viele Beispiele für Rückkehrer nach Tunesien, das weiß auch die deutsche Regierung. Wer das Gesetz gebrochen hat, dem wird hier der Prozess gemacht. Das gilt für alle in Tunesien.“

Abschiebung blockiert wegen Folter-Risikos

Der Verfassungsschutz NRW hält Sami A. für einen „gefährlichen Prediger“. Seit mehr als zehn Jahren wird eine Abschiebung nach Tunesien versucht, wo fast seine ganze Familie in der Nähe von Monastir lebt, verhindert. Zuletzt hatte ein Gericht die Abschiebung blockiert, weil ein „sehr hohes Risiko“ bestehe, dass Sami A. wegen seiner Islamisten-Verbindungen „Folter oder unmenschliche Behandlung“ drohten.

Sami A. muss sich täglich bei der Polizei melden, bekommt 1100 Euro staatliche Stütze. Deutsche Politiker hatten zuletzt gefordert, dass die deutsche Regierung Druck machen muss, damit der Top-Salafist nach Tunesien zurückkehrt.

Quelle: BILD

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