Apr 30

1750 Euro pro Tag: Flüchtlings-Unterkunft: Weiterer Fall bei Kölner CDU

Efkan Kara saß von 2009 bis 2014 im Stadtrat.
Foto: CDU

Köln – Das „Hotel zum Bahnhof“ von CDU-Vorstandsmitglied Andrea Horitzky, das diese zum Flüchtlingshotel umfunktioniert hat, hat in ganz Deutschland für Aufsehen gesorgt. Bis zu drei Millionen Euro kann sie in sieben Jahren kassieren – Geld des Steuerzahlers (hier mehr lesen).

Nun kommt in Sachen Flüchtlingsunterkünfte ein zweiter CDU-Politiker in Erklärungsnöte: Efkan Kara.

Leerstehendes Geschäftsgebäude

Karas Frau Tülin besitzt ein Geschäftsgebäude in Rath. Dort hatte Efkan Kara bis vor drei Jahren seine Firmenzentrale.

Seitdem steht das Gebäude leer. Und soll jetzt zur Flüchtlingsunterkunft werden. Das kam heraus durch eine Anfrage, die die FDP auf die Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag hat setzen lassen.

Sohn soll Betreiber sein

„Ich habe damit nichts zu tun“, verteidigt sich der CDU-Politiker. „Das Gebäude gehört meiner Frau. Und unser Sohn ist es, der dort gemeinsam mit Mario Ascani eine Flüchtlingsunterkunft betreiben soll. Die beiden haben die Anträge bei der Stadt gestellt, sie sind die handelnden Personen. Das ist alles völlig sauber gelaufen.“

Unterschied zum Fall Horitzky

Damit hat Kara Recht – und das unterscheidet den Vorgang auch vom „Hotel Horitzky“.

Aber dennoch scheint EXPRESS mit dem Anruf bei Efkan Kara einen Nerv getroffen zu haben: Wenige Stunden später erklärte er, seinen Sitz als (nicht stimmberechtigtes) Mitglied im Bauausschuss des Rates der Stadt Köln aufgeben zu wollen. Kara saß von 2009 bis 2014 im Rat der Stadt Köln. Und er wird auf der Internetseite der Kölner CDU geführt als Mitglied im Vorstand des Stadtbezirksverbands Kalk und des Ortsverbands Rath.

Quelle: express

Apr 30

Islamische Notfallbegleiter: Wenn die Mund-zu-Mund-Beatmung zur Sünde wird


Seit zehn Jahren werden deutschlandweit muslimische Notfallbegleiter ausgebildet – und dorthin geschickt, wo Menschen extremes Leid erleben
Quelle: dpa

Islamische Notfallbegleiter sollen Angehörigen bei Suizid und Unglücken beistehen. Doch sie helfen oft auch dort, wo Rechtsstaat und Glaube aufeinanderprallen. Wenn etwa eine Frau mit Kopftuch vom Notdienst entkleidet werden soll.

Im Angesicht des Todes geraten Rechtsstaat und Muslime manchmal aneinander. Dazu muss ein Arzt auf dem Totenschein nur das Feld „ungeklärte Todesursache“ ankreuzen. Ab diesem Moment setzt ein von der Gerichtsmedizin vorgegebener Ablauf ein. Dann versiegelt die Polizei den Sterbeort. Und die Leiche wird zur Obduktion abtransportiert. Ab dem Todesmoment setzt aber auch ein nach islamischer Tradition vorgesehener Ablauf ein: Die Angehörigen wollen sich betend vom Verstorbenen verabschieden. Der Tote soll gewaschen und für das Grab vorbereitet werden. Und seine Leiche soll, wenn irgend möglich, unversehrt bleiben. Nur: wie – wenn der Leichnam gerade zur Obduktion abtransportiert wird?

Die Angehörigen hoch emotionalisiert, die Einsatzkräfte gestresst – „in solchen Situationen kann es zu Konflikten kommen“, bestätigt Thomas Lemmen, der Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft Deutschlands (CIG). Für solche Fälle gibt es muslimische Notfallbegleiter. Sie stellen das islamische Pendant zu christlichen Notfallseelsorgern dar und sind Experten darin, angespannte Situationen dieser Art zu befrieden. Beispielsweise indem sie die Trauernden davon überzeugen, es sei auch von Koran und Sunna vorgeschrieben und obendrein in ihrem Interesse, die Todesursache aufzuklären. Oder indem sie mit den Polizisten aushandeln, vor dem Abtransport noch eine kurze Abschiedszeremonie dazwischenzuschieben.

Seit zehn Jahren werden deutschlandweit muslimische Notfallbegleiter ausgebildet – und dorthin geschickt, wo Menschen extremes Leid erleben. Meist rufen die Rettungskräfte sie an den Einsatzort, um bei Selbstmorden, Kindstoden oder Massenunglücken wie dem German-Wings-Absturz 2015 Betroffene zu begleiten und Konflikte zu moderieren.

Ausgebildet werden die ehrenamtlich arbeitenden Muslime kostenlos, meist von hauptberuflichen christlichen Seelsorgern. Doch so erstaunlich es klingt, diese Projekte stoßen aus unterschiedlicher Richtung auch auf Ablehnung. Zum einen warnen Islamskeptiker seit Jahren, muslimische Notfallseelsorge führe ebenso wie islamische Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge zur Islamisierung des weltlichen Rechts und Wohlfahrtssystems. Zum anderen gibt es aber auch in muslimischen Gemeinden einzelne Akteure, die eine Notfallbegleitung als überflüssig ablehnen. Ähnlich wie beim Streit über muslimische Altenheime argumentieren sie, in der Not besäßen Muslime starke Familien, gute Nachbarn und rechtschaffene Freunde. Wozu brauche man da zusätzlich Experten?

Kein flächendeckendes Angebot

Womöglich bremsen derlei Vorbehalte den Ausbau der islamischen Notfallbegleitung. Jedenfalls kann hierzulande auch nach einem Jahrzehnt von einem flächendeckenden Angebot keine Rede sein. Aber stoppen lässt sich die Erste Hilfe für die muslimische Seele nicht mehr, dazu sei sie viel zu wichtig. Und dazu seien die Vorbehalte auch viel zu abwegig. Diese Ansicht vertraten diese Woche zahlreiche Experten, die auf Einladung der CIG zu einer Zehn-Jahres-Bilanz im rheinischen Siegburg zusammenkamen.

Für ihre Zuversicht glauben sie gute Gründe zu besitzen. So waren es ja gerade Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte, die die CIG aufforderten, einen solchen muslimischen Notfallservice aufzubauen, wie CIG-Mitarbeiterin Melanie Miehl berichtet. Die Einsatzkräfte hätten sich überfordert gefühlt. Einmal, erzählt Miehl, seien sie etwa zum Selbstmordversuch einer jungen Frau mit Kopftuch gerufen worden. Als sie die Frau für Wiederbelebungsmaßnahmen entkleideten, sei es zu schweren Auseinandersetzungen mit den Angehörigen gekommen. Sie wollten eine solche Entblößung nicht dulden. Von solchen Erlebnissen wussten auch andere Konferenzteilnehmer zu berichten. Mund-zu-Mund-Beatmung, Herzmassage und andere Reanimationsmaßnahmen, zumal wenn sie von männlichen Rettungskräften an einer Frau durchgeführt wurden, seien für einige Angehörige ein Grund zu handfestem Widerstand.

Hier „können Notfallbegleiter viele Konflikte entschärfen und Brücken bauen zwischen geschockten Verwandten und überforderten Rettungskräften“, berichtet die CIG-Vorsitzende Hülya Ceylan aus Duisburg. Wobei sie sich auf das auch islamisch herleitbare Motto „Not bricht Gebot“ berufen. Soll heißen: Wo das Leben eines Menschen auf dem Spiel steht, werden sonst gültige muslimische Gebote für die Wahrung der Scham zwischen Mann und Frau suspendiert.

Natürlich geht es nicht immer um drohende Obduktionen und den Kampf um den Leichnam. Bisweilen müssen die muslimischen Begleiter auch schlicht Ordnung und Ruhe schaffen, wenn orientalische Trauersitten die Nerven von Angehörigen und Einsatzkräften strapazieren. Etwa als Frau Ceylan einst zu einer türkischstämmigen Familie gerufen wurde. Auf dem Wohnzimmerboden lag der verstorbene Familienvater. Um ihn herum, in der gesamten Wohnung, im Treppenhaus und noch auf der Straße rannten Dutzende Nachbarn, Freunde und Neugierige hin und her, Kinder schrien, Frauen weinten bitterlich, nebenan bellten Hunde. Der Notarzt konnte sich vor lauter Gedränge und Geschiebe nicht um den Toten kümmern. Und die verzweifelte Witwe sehnte sich nach Stille.

In diesem Moment war Ceylan weniger als Muslimin denn als türkisch sprechende Organisatorin und Kommunikatorin gefragt. Erst komplimentierte Ceylan in ihrer lilafarbenen Weste mit dem Schriftzug „Notfallbegleiter“ alle Nachbarn aus dem Wohnzimmer, dann beauftragte sie ein paar Frauen, die Kinder einzusammeln und nebenan zu betreuen. Die Dritten ließ sie Tee kochen und die Vierten das Treppenhaus räumen – bis die Einsatzkräfte endlich arbeiten und die engsten Angehörigen in Stille trauern konnten.

„Ob es um das Überbringen einer Todesnachricht geht oder um das Gespräch mit traumatisierten Angehörigen – eine solche Arbeit können ungeschulte Nachbarn, Verwandte und Freunde, aber auch Imame in aller Regel nicht angemessen leisten. Dafür muss man erst einmal lernen, welche Schockreaktionen zu erwarten sind oder wie man in Extremsituationen kommuniziert“, sagt CIG-Experte Lemmen. Daher brauche es die Schulung muslimischer Notfallbegleiter. Von denen hat die CIG gemeinsam mit der evangelischen Kirche im Rheinland seit 2008 über 120 ausgebildet (jeweils in 80-Stunden-Seminaren, die etwa 10.000 Euro kosten).

Suizide für Muslime besonders schockierend

Aber nicht nur die Skepsis stramm traditioneller Muslime halten die Notfallbegleiter für überholt. Noch viel mehr gilt das für die Sorge vor einer Islamisierung der Notfallpraxis und des weltlichen Rechts. Zum einen sind sämtliche Begleiter selbstverständlich verpflichtet, das Recht zu respektieren und bei seiner Durchsetzung zu helfen. Vor allem aber ist es ein ausgesprochen milder, freundlicher Islam, der da in der Notfallbegleitung praktiziert wird. Das zeigt sich etwa beim Umgang mit muslimischen Suiziden. Selbstmorde sind für traditionelle Muslime noch ein bisschen schockierender als sie es für jeden Angehörigen wären – weil die islamische Tradition, streng ausgelegt, Selbstmördern das muslimische Begräbnis verweigert. Das geht zurück auf einen Prophetenausspruch, nach dem Selbstmörder nicht islamisch beigesetzt werden dürften.

Die muslimischen Theologen in der CIG aber argumentieren, dieser Ausspruch solle nur die islamische Missbilligung des Suizids verdeutlichen, nicht aber in jedem Fall buchstäblich befolgt werden. Schließlich könne kein Mensch wissen, ob der Selbstmörder seine Tat nicht im letzten Augenblick bereut habe. Außerdem habe der barmherzige Gott seine Gebote zum Wohle der Menschen formuliert. Zum Wohl der Angehörigen aber könne kaum beitragen, wenn man ihnen den Herzenswunsch nach einem islamischen Ritual abschlage. Folglich gestalten die Notfallbegleiter auch bei Selbstmördern ein islamisches Ritual, wenn die Angehörigen dies wünschen.

Zudem ist es fester Grundsatz der CIG-Begleiter, ins Zentrum ihrer Arbeit allein das Bedürfnis des Leidenden zu stellen. Will er beten, wird gebetet. Will er oder sie nichts damit zu tun haben, wird selbstverständlich ohne Gebet getrauert, getröstet und vor allem zugehört. Wer dagegen die akute Not nutzen möchte, um zu missionieren, darf in der Notfallbegleitung gar nicht erst anfangen.

Nun könnten Skeptiker argwöhnen, diesen milden Blick auf Notleidende jeden Glaubens hätten allein die Christen in der CIG durchgesetzt. Aber dem ist nicht so. Alle vier größeren Islamverbände unterstützen die Notfallbegleiter. Deren Grundsätze haben die Verbände sogar mitgestaltet – als wollten sie hier ein Vorbild für den Aufbau der muslimischen Seelsorge in Deutschland schaffen.

Quelle: welt

 

Apr 30

Interne Berichte: Im größten Abschiebegefängnis eskaliert die Lage – beinahe täglich

Die Haftanstalt in Büren bei Paderborn ist Deutschlands größtes Abschiebegefängnis. Nach internen Berichten, die dem SPIEGEL vorliegen, eskaliert die Lage dort beinahe täglich.

Die Häftlinge randalieren und schlagen Wärter: Das Gewaltpotential der Insassen im Abschiebegefängnis in Büren ist laut dem Anstaltsleiter gestiegen. Um nicht abgeschoben zu werden, soll ein Häftling sogar Besteck geschluckt haben.

In Deutschlands größtem Abschiebegefängnis, der Haftanstalt in Büren bei Paderborn, eskaliert die Lage fast täglich. Das geht aus internen Berichten hervor, die dem „Spiegel“ vorliegen. Demnach komme es häufig vor, dass Häftlinge randalieren und das Personal angreifen.

Manche Insassen seien so aggressiv, dass sie in besonders gesicherte Hafträume verlegt und dort über Nacht gefesselt werden. In einem Bericht über einen Ägypter heißt es: „Der Untergebrachte zerstörte den Fernseher, bewaffnete sich mit Scherben und drohte wiederholt damit, Kollegen umbringen zu wollen“.

Ein anderer Insasse soll einem Bediensteten mit einem Faustschlag den Kiefer gebrochen haben. In den Dokumenten ist auch von „ernst zu nehmenden Suizidabsichten“ unter den Häftlingen die Rede. Über einen Marokkaner wird berichtet: „Durch das Beobachtungsfenster des Haftraums konnte festgestellt werden, dass der Untergebrachte seinen gesamten Oberkörper mit Schnittverletzungen unter Zuhilfenahme einer Rasierklinge übersät hatte.“

Besteck geschluckt, um Abschiebung zu verhindern

Ein anderer Häftling soll Besteck verschluckt haben, um so seine Abschiebung zu verhindern. Rund 140 Flüchtlinge sind im Abschiebegefängnis in Büren untergebracht. Sie sind nicht wegen Straftaten in Haft, sondern weil sie in Deutschland kein Bleiberecht haben. Das heißt aber nicht, dass sie keine kriminelle Vorgeschichte haben.

Justizvollzugsanstalt Büren

Die Hafthäuser 2 und 3 der Justizvollzugsanstalt Büren Quelle: pa/dpa/Justizvollzugsanstalt Büren

In Büren warten sie auf ihren Abschiebeflug. Der Anstaltsleiter Nicolas Rinösl sagt, das Gewaltpotenzial unter den Häftlingen sei zuletzt gestiegen. „Mehr als die Hälfte der Insassen hat eine strafrechtliche Vorgeschichte.“

In den vergangenen Wochen konnten fünf Insassen aus der Abschiebehaft entkommen. Einer wurde bei der Flucht geschnappt, nach den anderen wird gefahndet. Die nordrheinwestfälische Landesregierung hat kürzlich beschlossen, das Gesetz zur Abschiebehaft zu verschärfen. Demnach soll es dem Personal in Büren künftig möglich sein, gefährliche Häftlinge härter zu bestrafen.

Künftig kann es bei gefährlichen Personen Einschränkungen etwa bei den Besuchen oder bei der Nutzung von Mobiltelefonen und Internet geben. Wenn ein Abschiebehäftling wiederholt gegen Anweisungen des Personals, Vorschriften oder die Hausordnung verstößt, muss er mit Sanktionen rechnen.

Auch die Kommunikationswege mit Behörden sollen verbessert werden. So soll die Haftanstalt besser informiert werden, wie gefährlich Abschiebehäftlinge sind und ob sie Vorstrafen haben. Die Polizei soll von Entlassungen Kenntnis bekommen.

Quelle: welt

Apr 30

Dreifache Mutter missbraucht und getötet: Beging ihr Freund die grausame Tat?

Die Leiche der 47-Jährigen wurde in einem Waldstück bei Münster gefunden.

Darmstadt/Frankfurt – Einfach nur schrecklich! Nach dem Tod einer dreifachen Mutter aus Frankfurt wird ihrem Lebensgefährten nun voraussichtlich der Prozess gemacht.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat gegen den 51 Jahre alten Mann aus Breuberg (Odenwaldkeis) Anklage wegen Totschlags erhoben, wie sie am Freitag mitteilte. Der mutmaßliche Täter ist Türke, die getötete Frau hatte ebenfalls die türkische Staatsangehörigkeit.

Die Leiche der damals 47 Jahre alten Frau war im September 2017 in einem Wald bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) gefunden worden.

Der Mann soll mit der Frau vor ihrem Tod eine Beziehung geführt haben. Am 20. August soll er sie laut Staatsanwaltschaft vor ihrer Wohnung im Stadtteil Bockenheim abgepasst und mit dem Auto zu einem Rastplatz in der Nähe von Rohrbrunn gebracht haben.

Er soll sie mit Medikamenten widerstandsunfähig gemacht und sich sexuell an ihr vergangen haben.

Dann soll er sie „aus Eifersucht durch scharfe Gewalt gegen den Hals und Kopfbereich umgebracht“ und die Leiche im Wald abgelegt haben. Danach wollte er sich nach Frankreich absetzen, wurde aber am 26. August im Elsass festgenommen und am 14. September nach Deutschland ausgeliefert.

Nach der Auslieferung hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt berichtet, die beiden seien etwa drei Monate lang ein Paar gewesen, die Frau habe sich in der Beziehung aber eingeschränkt gefühlt.

Der Mann hatte die Tat zunächst bestritten und sich dann nicht mehr geäußert. Laut Polizei ist er möglicherweise psychisch krank.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

Apr 30

Rückkehr aus Irak: Zwei IS-Frauen mit Kindern wieder in Deutschland

Zwei IS-Frauen sind wieder nach Deutschland zurückgekehrt. (Symbolbild)

Berlin – Zwei deutsche IS-Frauen sind mit drei kleinen Kindern aus dem Nordirak nach Deutschland zurückgekehrt – und auf freiem Fuß.

Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Gegen die Frauen lagen dem Bericht zufolge keine Haftbefehle vor. Sie seien daher bei der Ankunft in Frankfurt am Main am Donnerstag nicht festgenommen worden.

Es handle sich um eine Deutsch-Türkin aus Hessen und eine Konvertitin aus Baden-Württemberg. Die beiden seien zuletzt in einem kurdischen Frauengefängnis in Erbil festgehalten worden. Sie gelten dem Bericht zufolge als radikale Salafistinnen. Sie sollen sich nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben.

Die Bundesanwaltschaft, die gegen die Islamistinnen ermittele, hatte laut „Welt“ Haftbefehle beantragt. Der Bundesgerichtshof habe diese jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass eine konkrete Terrorunterstützung nicht bewiesen sei. Im vergangenen Jahr hatte Generalbundesanwalt Peter Frank angekündigt, verstärkt gegen Dschihadistinnen vorgehen zu wollen.

Mehr als 80 deutsche Dschihadisten sollen sich dem Bericht zufolge aktuell in Nordsyrien und im Irak in Gefangenschaft befinden. Hinzu kämen noch zahlreiche Kinder, die teilweise vor Ort geboren wurden. Zehn Kleinkinder, bei denen durch DNA-Proben eine Verwandtschaft geklärt werden konnte, wurden bislang nach Deutschland gebracht.

Fotos: DPA

 

Quelle: Tag24

Apr 29

Afrikanischer Mob attackiert Rettungskräfte in Nürnberg völlig grundlos

Afrikaner bei einer Attacke, symbolhafte Verwendung

Bei der Horde Männer, die am Freitag völlig grudlos Rettungskräfte während der Nothilfemaßnahmen angegriffen haben, handelt es sich um Armutsmigranten aus Afrika. In ganz Deutschland mehren sich derartige perfide Attacken gegenüber Nothelfern im Einsatz

ACHTUNG: Lügen Zensur. Das staatlich finanzierte Linksaktivisten- Netzwerk Correctiv behauptet, es habe keinen afrikanischen Agressor gegeben und wir  bei truth24 hätten keine Quelle angegeben, zudem hat Correctiv die Seite Reporter-24.com offensichtlich dazu veranlasst, ein Beweisfoto zu entfernen, auf dem der Schwarzafrikaner (Hauptagressor) zu sehen ist. Wir und andere freie News- Blogs haben das Beweisfoto gesichert (siehe unten). Nicht vergessen, das wahre Correctiv hier – sind wir! (Stand: 5.4.18)

Am Abend des 27.04.2018 fand unter der Theodor-Heuss-Brücke am Nürnberger Pegnitzgrund eine Veranstaltung statt. Dabei griff eine Horde Armutsflüchtlinge Mitarbeiter des Rettungsdienstes an.

Während eines Rettungseinsatzes wegen eines medizinischen Notfalls – Atemnot einer Besucherin – attackierte eine 17-Jährige aus bisher nicht bekanntem Grund die eingesetzten Rettungskräfte verbal und verständigte dann mehrere Bekannte. Drei junge Männer im Alter von 16 und 18 Jahren griffen kurz darauf die Sanitäter und den Notarzt körperlich an. Dabei schlug der 18-Jährige den Notarzt, die weiteren Beschuldigten schubsten die Rettungssanitäter zur Seite. Zudem wurden zwei Glasflaschen und eine gefüllte PET-Flasche in Richtung der Rettungskräfte geworfen. Sie verfehlte aber ihr Ziel.

Laut dem lokalen Newsmedium „Reporter24“, sollen die Beschuldigten die eintreffenden Polizeibeamten sofort als „Rassisten“ beschimpft haben.

Gegenüber truth24 verweigert die Polizei Nürnberg eine Nennung der Nationalitäten der Verdächtigen, ein Dementi möchte die Behörde aber lieber nicht machen

Mindestens fünf Festnahmen. Foto: Eberlein, Quelle: Reporter-24.com ACHTUNG: Dieses Bild wurde nach unserem Artikel unter der Adresse http://reporter-24.com/wp-content/uploads/2018/04/e39e5284-dab7-4a9c-9e4d-8b2d9a398eff-678×381.jpg seitens Reporter-24.com nachträglich zensiert, wohl weil ein Schwarzafrikaner darauf zu sehen ist! Dadurch war es aufgrund externer Verlinkung einen Tag auch bei uns nicht mehr sichtbar, aber wir haben dieses Backup!

Der 18-Jährige Afrikaner, der offenbar der Hauptaggressor war, schlug anschließend mit der Faust eine Delle in die Tür des Rettungsfahrzeugs und verursachte dadurch einen Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Auch das Mobiltelefon des Notarztes befand sich kurzzeitig im Besitz des 18-Jährigen, der es an sich genommen hatte. Der Sachverhalt hierzu muss noch geklärt werden.

Die Tatbeteiligten konnten vor Ort bzw. nach kurzer Fahndung festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Zwei jugendliche Mädchen wurden vorrübergehend in Gewahrsam genommen.

Die Beschuldigten, die unter Alkoholeinwirkung standen, werden wegen tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte, gemeinschädlicher Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und versuchten Diebstahls angezeigt. Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der Sachbearbeitung entlassen bzw. den Erziehungsberechtigten übergeben.

An dem Einsatz, der von ca. 21:00 Uhr bis 22:30 Uhr dauerte, waren Beamte der PI Nürnberg-West sowie des Unterstützungskommandos beteiligt.

Weitere Mordattacke erschüttert Nürnberg: Ein Armutsflüchtling versucht grundlos einen 22- Jährigen die Stadtmauer den Abgrund hinunter zu stoßen

Der Perfide Fall ist nicht der Einzige dieses Wochenende. In einer weiteren Schandattacke versuchte laut truth24 Recherchen ein weiterer Armutsmigrant einen jungen Mann 4,5m in die Tiefe zu stoßen, ebenso völlig grundlos. Derartige Attacken durch Muslime häufen sich im gesamten Bundesgebiet.

Quelle: Truth24.net

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Mordattacke: Armutsflüchtling versucht Mann in den Abgrund zu stoßen | Grundlos!

Apr 29

Mordattacke: Armutsflüchtling versucht Mann in den Abgrund zu stoßen | Grundlos!

Diese Stadtmauer versuchte der Armutsmigrant den Jungen Mann hinunterzustoßen, Symbolhafte Fotomontage, Credits: Google

Der Mann der völlig grundlos versucht hat einen 22 Jährigen die Stadtmauer (4,5 Meter) hinunter zu stoßen ist nach truth24 Informationen ein wohnsitzloser Armutsmigrant | Nürnberg

Am gestrigen Samstagabend den 28.04.2018 kam es am Nürnberger Stadtgraben zu einer perfiden Mordattacke, weswegen nun die Mordkommission Nürnberg ermittelt. Ein 36-jähriger Wohnsitzloser Armutsmigrant wurde festgenommen. Laut truth24 Informationen handelt es sich hierbei um einen „Osteuropäer“, weitere Angaben zur Nationalität verweigerte die Polizei.

Polizei verweigert die weitere Angabe zur Nationalität obleich sie ihr vorliegt – offenbar um die massenhaft aus dem Balkan und der Türkei einströmenden Muslime nicht ins schlechte Licht zu stellen

Nach aktuellem Kenntnisstand saß ein 22-Jähriger gegen 19:30 Uhr auf der Stadtmauer zwischen Grasersgasse und Hauptbahnhof. Er telefonierte, als aus Richtung Grasersgasse der 36-Jährige vorbei lief. Plötzlich blieb der Mann stehen. Anschließend soll er versucht haben, den 22-Jährigen in den Abgrund zu stürzen (Höhe ca. 4,50 Meter). Seiner schnellen Reaktion und Körperbeherrschung war es zu verdanken, dass der junge Mann den Sturz verhindern konnte.

Der Armutsflüchtling stieß den sitzenden und telefonierenden jungen Mann völlig grundlos Richtung Stadtgraben

Als er um Hilfe rief, ließ der Tatverdächtige von ihm ab und entfernte sich in Richtung Hauptbahnhof. Beamte der PI Nürnberg-Mitte nahmen den Beschuldigten wenig später fest und brachten ihn zum Kriminaldauerdienst. Der Geschädigte blieb glücklicherweise unverletzt.

Noch am Abend nahm die Mordkommission der Kripo Nürnberg die Ermittlungen auf. Der Beschuldigte machte zum Sachverhalt Angaben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird er im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Ermittlungen wegen Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.

In diesem Zusammenhang bittet die Mordkommission um Zeugenaussagen. Insbesondere soll sich nach Angaben des Geschädigten eine Gruppe von Fahrradfahrern in den Vorgang eingemischt und dem 22-Jährigen zu Hilfe gekommen sein. Diese Personen werden dringend gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen. Außerdem sucht die ermittelnde Dienststelle nach weiteren Geschädigten, die von dem Beschuldigten am Tatabend belästigt, bedroht oder gar angegriffen wurden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 28

Hautkranker Armutsmigrant vergewaltigt 12- Jährige auf jüdischem Friedhof

Neben dieser Haltestelle wurde das Mädchen auf einem jüdischen Friedhof vergewaltigt, Fotomontage, Mädchen als Symbolbild, Credits: Google

Sie wollte nur nach Hause, doch das ließ er nicht zu. Er verfolgte das Mädchen in der S-Bahn und vergewaltigte sie brutal auf dem Friedhof hinter der Haltestelle | Die Presse verschweigt diesen Fall wieder weitestgehend – Mülheim

Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Sexualdelikt an einem 12-jährigen Mädchen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll das Kind am Montag Mittag den 23. April an der Haltestelle Gracht von einem unbekannten Armutsmigranten auf dem dort angrenzenden jüdischen Friedhof sexuell missbraucht worden sein. Nach der Tat lief das Mädchen zu ihrer Mutter und erzählte ihr völlig aufgelöst von der Vergewaltigung.

Bereits zuvor sei ihr der Mann in dem Einkaufszentrum in der Mülheimer Innenstadt aufgefallen. Das Mädchen beschrieb den Mann als asiatisch – bzw. mongolisch, zirka 30-40 Jahre alt, etwa 165 bis 175 cm groß und von normaler Statur. Er soll kurze braune Haare haben und soll zur Tatzeit ein weißes T-Shirt und eine weite hellblaue Jeans getragen haben. Seine Haut sei auffällig fleckig, ähnlich wie eine Schuppenflechte oder nach einem Sonnenbrand.

Der Mann soll asiatisch – mongolisch aussehen und Schuppenflechte oder Hautflecken haben

Die Polizei prüft nun die Angaben des Mädchens und hofft auf Zeugen oder Hinweisgeber, die den auffälligen Mann kennen oder im Bereich der Haltestelle Gracht bzw. in der Innenstadt gesehen haben. Unter der Rufnummer 0201/829-0 nimmt das Kriminalkommissariat 12 die Hinweise entgegen.

Täglich Überfallsvergewaltigungen und Morde durch Armutsflüchtlinge in Deutschland und Europa

Immer wieder kommt es zu solchen Vergewaltigungen, das sagen sogar die BKA- und Landesstatistiken, seit die deutsche Bundesregierung die unkontrollierte Araberflut massiv unterstützt. Statt diese Straftäter an der Grenze abzuweisen, versuchen die Länder in Deutschland der Masse an Straftaten mit härteren Gesetzen Herr zu werden, die allerdings auch die deutsche Bevölkerung in ihren Freiheitsrechten massiv einschränken, dabei haben die Deutschen aber solche Rohheitsdelikte gar nicht zu verantworten. Das Land scheint sich immer weiter von jeglicher Vernunft zu entfernen. Ein sehr selbstzerstörererischer Weg den auch in Deutschland nicht jeder mitgehen will.

Quelle: Truth24.net

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Apr 28

Klett-Passage: Türkischer Greis (77) versucht Bub (16) auf Toilette zu vergewaltigen

Symbolhafte Fotomontage

Die Stuttgarter Klett Passage verkommt immer mehr zum Hort sexuell übergriffiger arabischer Armutsflüchtlinge, kaum eine Woche vergeht ohne neue Vergewaltigungsattacken. Hier gammeln die gelangweilten Migranten herum, die Stadt lässt sie gewähren

Das Problem ist wirklich nicht neu. Nicht nur Lokalmedien berichten immer wieder über die unsichere Lage in der Klett Passage, es gibt auch Sicherheitstrupps die eigens eingerichtet wurden, um die herumvagabundierenden Araber in ihren kriminellen Aktivitäten zu bremsen. Hier an diesem Ort in Stuttgart kommt es regelmäßig zu Vergewaltigungen, Messerstechereien und Drogen werden hier sowieso verkauft. Es wundert also nicht, dass es schon wieder zu einer dreisten Sexattacke gekommen ist. Die Konstellation ist allerdings schon etwas seltsam, zumindest wenn man das aus der deutschen Kultur betrachtet.

Homosexuelle Päderasten in muslimischen Ländern nicht unüblich – das männliche Geschlecht ist besser verfügbar als das weibliche, wehrlose Knaben werden daher oft Opfer von Vergewaltigungen – der Täter: ein 77 Jähriger Türke!

Polizeibeamte haben am Montag den 23.04.2018 in der Klett-Passage einen 77 Jahre alten Türken festgenommen, dem vorgeworfen wird, in der dortigen Toilettenanlage einen 16-Jährigen sexuell belästigt zu haben. Der 77-Jährige hielt sich gegen 16.40 Uhr in der Toilette auf und soll den Jugendlichen zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben.

Der türkische Sexopi wurde sofort wieder auf freien Fuß gesetzt – wird er seine perversen Triebe weiter ausleben in Deutschland? Keiner weiss es, gehen durfte er natürlich trotzdem. In der Türkei wäre er vermutlich gesteinigt worden

Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die den Mann festnahm. Der türkische Tourist wurde nach Bezahlen einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Stadt Stuttgart ist bestens informiert über die Situation in der Klett Passage, aber offenbar gehört das zu dem von der deutschen Bevölkerung im Sinne der Multikulti Leitlinie der Regierung zu akzeptierenden neuen Kulturgut. Die Muslime und Afrikaner bringen nämlich nicht nur Armut mit nach Deutschland, sondern auch eine ausgeprägte Mord- und Vergewaltigungskultur.

Quelle: Truth24.net

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Apr 28

„Armes Deutschland“: Neunjährige muss Geburtstag mit einer Tüte Chips feiern

Screenshot

Eine Neunjährige, die vom Schwimmbadbesuch träumt, und ein Knasti, der sich den Namen seiner Ex in den Arm stechen lässt. RTL II macht aus dem Thema Hartz 4 ein bitteres Kuriositätenkabinett.

Isabel-Chantal hat einen Wunsch. Die Neunjährige aus Bremen würde gerne in Urlaub fahren. Sie war noch nie fort. Die Eltern und ihre drei Geschwister leben von Hartz 4 und dem Job von Vater Thomas. Er ist Krankentransportfahrer auf 450-Euro-Basis. „Ich würde gerne mal Schlittschuhlaufen oder Schwimmengehen“, sagt das Mädchen, deren Kinderzimmer drei Quadratmeter groß ist. Es hat gerade Platz für ein Bett. Wer kein Geld hat, für den werden Eishalle und Schwimmbad zu Sehnsuchtsorten, wie für andere Venedig oder Mauritius oder Hawaii.

Kein Geld für eine Party

Sechs Millionen Menschen leben in Deutschland von Hartz 4 – und RTL hält emotionslos drauf. Täglich kämpfen Isabels Eltern, Yvonne und Thomas, mit finanziellen Problemen. Die Familie lebt von 1682 Euro. Manchmal findet Tochter Isabel-Chantal Pfandflaschen auf ihrem Schulweg, tauscht sie um und bringt die paar Münzen heim. Der Vater sagt: „Es ist schwer, den Kinder nicht das zu geben, was sie haben wollen. Aber manchmal vergessen sie auch ihre Wünsche.“ Die Kinder werden in der Schule ständig wegen ihrer schlechten Kleidung gehänselt. Auch steht der Geburtstag von Isabel-Chantal an. Für eine Party ist aber kein Geld da. Stattdessen kauft die Familien zwei Flaschen Limonade und eine Tüte Chips und feiert unter sich.

Vorbild für die Kinder

Isabel-Chantal war noch nie in einem Spielzeugladen und hat sich dort etwas gekauft. Besuch hat sie auch nie. Der Vater meint: „Ich will nicht zeigen, wie wir hier leben. Die sagen dann, das sieht da ja armselig aus.“ Vater Thomas hat sich irgendwie seinen Stolz bewahrt, kämpft für seine Würde und die seiner Familie. Er fügt an: „Hartz-4-Empfänger, die nur die Hand aufhalten und nichts tun, sind für mich Abschaum.“ Nun will Thomas seine Stundenzahl bei seinem Arbeitgeber erhöhen. Er will so schnell wie möglich vom Amt loskommen. „Ich muss für die Kinder ein Vorbild sein.“

Schulden vom Schwarzfahren

Anders macht es Jeanett. Die 19-Jährige bekommt 400 Euro Hartz 4 und weigert sich, sich überhaupt nur zu bewerben, weil es für das Arbeiten eben nicht mehr Geld gibt als sie fürs Nichtstun vom Amt erhält. Sie hat 1000 Euro Schulden vom Schwarzfahren und vermöbelt gerne mal Typen. Wer nicht hören will, muss fühlen, lautet das Motto des Mädchens aus Ludwigsburg oder auch: „Mir ist egal, wie viele Schulden ich habe. Ich kann sie sowieso nicht zahlen.“ Die meisten in ihrer Clique haben auch keinen Job. Man schnorrt sich durch. „Wer nichts hat, der nimmt. Wer was hat, der gibt“, erklärt sie.

8,5 Jahre Knast

Auch Horst ist arbeitslos und lebt von Hartz IV. Auch der 50-Jährige aus Kleve will nicht arbeiten. Wegen schwerer Körperverletzung wurde er zu 100 Sozialstunden verurteilt. Es war eine Kneipenschlägerei. „Dabei hatte der nur eine kleine Platzwunde am Kinn. Das war alles. Er ist dann auf den Hinterkopf gefallen und lag drei Wochen in Koma.“ Da er zu den Sozialstunden nicht erschienen ist, sitzt er nun eine Haftstrafe ab. Sechs Monate. Insgesamt kommt er nun auf 8,5 Jahre Haft, sagt er. Ab und zu hat er Ausgang, um sein Leben außerhalb der Mauern in den Griff zu bekommen.

Pennen beim Knastkumpel

Da sich Freundin Biggi vor der Haft von Horst getrennt hatte, kann er dort nach seiner Freilassung nicht mehr wohnen. „Ich muss an meiner Aggressivität arbeiten“, erklärt er das Beziehungsende. „Da werde ich ziemlich laut.“ Danach traf er Astrid und wollte sie bereits nach zwei Wochen heiraten. Aber dann war da auch wieder Schluss. Jetzt bleibt ihm nur das Schlafangebot von Knastkumpel Pit. Das Problem: Horst traut Pit nicht. „Ich habe zu viele Wertsachen. Das ist ein Junkie. Da liegen meine Sachen in der Wohnung und ich komme nicht ran.“

„Astrid forever“

Pit, 53, wohnt in einer ehemaligen und zugemüllten Dartkneipe. Das Klo ist verstopft. „Kannst dich fühlen wie zuhause“, sagt er zu Horst. Horst nimmt das Angebot an. Aus Mangel an Alternativen. Das Chaos in Horsts Leben ist groß – und es spiegelt sich auf seiner Haut. In einen Tattoo-Shop erklärt er dem Besitzer: „Ich will mir einige Namen wegmachen lassen.“ In Horsts Fleisch ist der von „Kerstin“ eingeritzt. Ein gemeinsames halbes Jahr, 1988. „In Liebe, Sabine“, steht auch da. 10 Jahre seien das gewesen. Biggi, sechs Monate. Alle Namen sollen nun weg. Das neue Tattoo lautet „Astrid forever“. Bitte, was? Der Name der Ex als neues Tattoo? Macht auch nicht jeder.

Quelle: Focus

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