Jul 12

Polizei bittet um Hilfe Fahndung nach Überfall auf Seniorin: Wer kennt diesen Mann?

Die Polizei sucht jetzt mit einem Phantombild nach einem Mann, der im Juni eine 92 Jahre alte Rentnerin in deren Wohnung ins Alsbach-Hähnlein überfallen haben soll. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise aus der Bevölkerung.

Kennen Sie diesen Mann? Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach einem Mann, der an einem Überfall auf eine Seniorin aus Alsbach-Hähnlein (Landkreis Darmstadt-Dieburg) beteiligt gewesen sein soll.

Die 92 Jahre alte Rentnerin war am 12. Juni 2017 in ihrer Wohnung überfallen worden. Gegen 12 Uhr drang ein Maskierter über die Terrasse in das Haus in der Neckarstraße eingedrungen,  bedrohte die Frau mit einer Schusswaffe und raubte ihre Wertsachen geraubt. Danach flüchtete der Täter in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus,  dass der Täter nicht allein gehandelt hat. Laut Polizei, soll er einen Komplizen gehabt haben. Etwa eine Stunde vor dem Überfall  sie in der Neckarstraße ein junger Mann mit  einem schwarzen Roller aufgefallen, der aufgeregt auf und ab gelaufen sei, berichten die Ermittler. Sie gehen davon aus, dass es sich bei ihm um einen späteren Tatbeteiligten handelt.

Von ihm konnte die Polizei ein Phantombild fertigen.

Wer kann Hinweise zu der abgebildeten Person geben?

Wer kann Hinweise zu der abgebildeten Person geben?

Der Mann soll zwischen 18 und 20 Jahren alt sein, mittelgroß und sehr Schmal. Auffällig soll seine gewesen sein. Die dunklen  Kopfhaare seien  an der Seite rasiert, das Haupthaar etwas länger und glatt nach hinten gekämmt. Er trug eine blau-schwarz-weiße Camouflage-Hose.
 
Die Person hatte zuerst einen schwarzen Helm auf und führte noch einen weiteren dunkelgrauen Helm sowie eine graue Bomberjacke mit orangefarbenem Innenfutter mit, berichtet die Polizei weiter.

Wer Hinweise auf die Identität des Mannes geben kann, kann sich unter Rufnummer 06151 / 969-0 bei der Polizei in Darmstadt melden.

Quelle: FnP

Jul 12

Flüchtlingspolitik: US-Experte sagt Deutschlands Untergang voraus

German Chancellor Angela Merkel waits for the start of a weekly meeting of the German cabinet at the chancellery in Berlin on January 13, 2016. / AFP / John MACDOUGALL (Photo credit should read JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images)

US-Experte George Friedman sagt Deutschlands Untergang voraus – aus diesen 3 Gründen

Nicht nur in Deutschland wächst die Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik – sondern auch im Ausland, wo man ihr Alleingänge und Naivität vorwirft. Jetzt hat der US-amerikanische Geopolitik-Experte George Friedman in einem Interview auf dem Portal „Business Insider“ mit Deutschland abgerechnet.

Friedmans Einschätzung ist deshalb so spannend, weil er seit Jahren mit erstaunlich präzisen Prognosen auffällt. So sah Friedman die Kraftprotz-Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin voraus und die innenpolitischen Schwierigkeiten der chinesischen Regierung. Und er geht davon aus, dass Deutschland in den nächsten Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.

Die Flüchtlingspolitik Merkels könnte diesen Untergang jetzt noch beschleunigen, glaubt Friedman – zusammen mit zwei weiteren gravierenden Problemen des Landes:

1. Die Verunsicherung in Deutschland wächst

Schon die Anschläge von Paris, sagt Friedman, hätten Europa belastet. Und die Ereignisse der Silvesternacht in Köln hätten die Menschen tief verunsichert.

Umfragen belegen das. Und auch deutsche Experten wie der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter sprechen inzwischen von einem „Politikversagen“. Nach den Übergriffen von Köln scheint die Angst sogar so groß zu sein, dass viele Deutsche aufrüsten: mit Pfefferspray und Gaspistolen.

2. Die Integration der Flüchtlinge sei extrem schwierig

Im Vergleich zu den USA tue sich Europa schwer mit der Integration von Einwanderern. In den USA gehöre die Einwanderung zum System, während in etwa Deutschland auf einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Geschichte fuße. So sagt er, habe Europa ein gewaltiges Problem mit der Integration von Ausländern.

Politiker in Deutschland verweisen darauf, dass die Integration der Flüchtlinge nicht nur eine sprachliche Herausforderung sei, sondern auch eine Frage der beruflichen und schulischen Ausbildung. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) etwa schätzt, dass 90 Prozent der Flüchtlinge nicht die entsprechende Qualifikationen mitbringen, um sich in den Arbeitsmarkt einzufügen.

3. Deutschland verlasse sich zu sehr auf seine Exportgeschäfte

Deutschland ist so abhängig von seinen Exportgeschäften wie kaum ein anderes Land. Noch mehr ausweiten könne Deutschland diese Geschäfte kaum, sagte Friedman. Zumal Deutschland auf einen einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum setze, der immer mehr zerfalle.

Keiner der Punkte in Friedmans Abrechnung mit Deutschland ist absolut neu – doch wenn man die vielen Probleme zusammennimmt, ergibt sich tatsächlich ein düsteres Bild. Nicht nur von der anderen Seite des Atlantiks aus.

Deutschland sei ein „verletzliches und schwaches Land“, sagt Friedman.

Quelle: Huffington Post

Jul 12

Junge Frauen aus Soest von zwei Männern (19/21) sexuell belästigt

Symbolfoto © dpa

Soest – Zwei junge Frauen wurden am frühen Sonntagmorgen in einem Gastronomiebetrieb in der Nötten-Brüder-Wallstraße von zwei jungen Männern sexuell belästigt.

Während sich die Polizisten um die Opfer und mutmaßlichen Täter kümmerten, wollte eine unbekannte Person den Streifenwagen der Beamten beschädigen, diese Person wird nun gesucht.

Am Sonntagmorgen meldete der Sicherheitsdienst eines Gastronomiebetriebes in der Nötten-Brüder-Wallstraße der Polizei gegen 4.50 Uhr zwei Sexualdelikte. Er gab dabei an, dass sich die Tatverdächtigen noch vor Ort befinden würden.

Beschuldigt wurden ein 19-jähriger Syrer und ein stark alkoholisierter 22-jähriger Mann aus Libyen. Beide sind nach Polizeiangaben in Soest wohnhaft.

Opfer waren zwei junge Frauen aus Soest. Sie gaben an, dass sie von den Männern im Innenbereich der Gastronomie im Genitalbereich unsittlich berührt worden waren. Während die Beamten das Gespräch mit den Tatverdächtigen suchten, zeigte sich der 22-Jährige wenig kooperativ, schlug nach den Beamten und bespuckte sie.

Auf dem Weg zur Polizeiwache – dort sollte ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen werden – leistete er erheblichen Widerstand. „Anzeigen wegen sexueller Belästigung und Widerstand wurden gegen ihn eingeleitet“, heißt es seitens der Polizei. Auch gegen den 19-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen des sexuellen Übergriffs gefertigt.

Während sich die Beamten um die Opfer und die Tatverdächtigen kümmerten, warf eine unbekannte Person aus Richtung Stöckergasse eine Flasche in Richtung des abgestellten Streifenwagens. Der Wagen blieb unbeschädigt – die Flasche zerschlug an einer dahinter liegenden Steinmauer.

In diesem Fall spricht die Polizei von „versuchter Zerstörung wichtiger Einsatzmittel“ und sucht nach Hinweisen auf den unbekannten Werfer. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 02921/91000 melden.

Quelle: Soester Anzeiger

Jul 12

Eine Familie aus Lörrach teilt ihr Haus mit Flüchtlingen – nicht mehr ganz freiwillig

Aus der Übergangs-Wohngemeinschaft des Lörracher Ehepaars Uhrmeister mit syrischen Flüchtlingen ist eine Dauerlösung geworden. Die Familie beklagt mangelnde Unterstützung der Stadt.

Im April 2016 nahm Familie Uhrmeister zwei junge Syrer in ihrem Haus auf. Im Januar kamen ihre Mutter und ihre Schwester nach. Was als Übergang gedacht war, ist zur Dauerlösung geworden. Denn offiziell sind die Flüchtlinge dadurch in der Anschlussunterbringung und die Stadt führt sie nicht mehr auf der Liste der zu versorgenden Menschen. Das hat den Uhrmeisters aber niemand gesagt.

Sie wollten gerne helfen, erinnert sich Tatjana Uhrmeister. Ihre fünf Kinder sind aus dem Haus, kommen nur noch zu Besuch. Wohngäste auf Zeit hatten sie oft, manchmal für mehrere Wochen. Also nahmen sie die Brüder Ahmad und Mohammad Allaham Karki im April 2016 bei sich auf, die bis dahin in der Flüchtlingsunterkunft in Hauingen wohnten. Ein Dreivierteljahr später konnten die Mutter und die Schwester der beiden nach Deutschland nachkommen. Seitdem leben sie mit dem Ehepaar in einer Art Wohngemeinschaft, denn das Reihenhaus in Stetten hat keine getrennte Einliegerwohnung.

Trotz Rücksichtsnahme sehr belastend

Die Syrer haben zwei Zimmer im Obergeschoss und es gibt zwei Bäder, aber die Küche müssen sie sich teilen, gegessen wird meist getrennt. Denn den Deutschen und den Syrern ist gleichsam ihre Esskultur wichtig. „Die Familie richtet sich total rücksichtsvoll mit ihren Essenszeiten nach uns“, sagt Michael Uhrmeister. Trotzdem ist es eng im Haus, das man sich eben als eine Wohneinheit teilt. Auch die Kinder der Familie können seitdem nicht mehr bei ihren Besuchen im Elternhaus in Lörrach übernachten. Die Situation sei belastend, sagt das Ehepaar.

Auch die Syrer würden sich eine eigene Wohnung wünschen „Für uns ist es auch nicht leicht“, sagt Ahmad Karki, auch wenn die Familie Uhrmeister sehr nett sei. Er und seine Schwester besuchen das Hans-Thoma-Gymnasium; Mohammad Allaham Karki hat gerade den Sprachkurs mit B1-Niveau absolviert und ist als gelernter Karosseriebaumechaniker auf der Suche nach Arbeit. „Wir suchen schon die ganze Zeit, übers Internet, über Freunde“, sagt Ahmad Karki. „Wir brauchen auch keine riesige Wohnung.“

Stadt sieht die Flüchtlinge versorgt

Eigentlich müsse hier die Stadt bei der Suche nach einer Wohnung helfen, sagt Regina Häger, eine Freundin der Familie, die die Karkis und die Uhrmeisters zusammenbrachte. Doch die sieht sich nicht zuständig: „Da die Familie bereits eine Wohnung/Zimmer gefunden hat, ist sie bereits in der Anschlussunterbringung und steht tatsächlich nicht mehr auf der Liste der zu versorgenden Menschen“, teilt Pressesprecher Alexander Fessler mit.

Und das Landratsamt ist mit dem Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft ohnehin nicht mehr zuständig. „Dass diese private Hilfsmaßnahme als Anschlussunterbringung eingestuft wird, wurde nie kommuniziert“, beklagt Regina Häger.

Sozialarbeiterin war nur einmal da

Seitens der Stadt empfahl man, die syrische Familie möge sich auf der Liste der Wohnungssuchenden der Wohnbau eintragen, auf der bekanntlich rund 3000 Wartende stehen. „Hier können die Stadt und die Sozialarbeiter unterstützend helfen, in dem auf die Dringlichkeit der Wohnungssuche hingewiesen wird“, so Fessler.

Es habe mehrere Kontakte zur Familie gegeben. Die beiden Familien hingegen berichten, die Sozialarbeiterin der Diakonie sei lediglich im Dezember vergangenen Jahres einmal zu Besuch gewesen. „Ich habe sie nach einer Wohnung gefragt, aber sie sagte, sie könne uns auch nicht helfen“, sagt. Immerhin bekommen die Uhrmeisters Miete vom Jobcenter bezahlt: 150 Euro pro Person.

Das Haus muss wohl bald verkauft werden

Die Situation wird dadurch verschärft, dass das Ehepaar Uhrmeister aus persönlichen Umständen möglicherweise sehr bald und sehr schnell ihr Haus verkaufen muss. Was dann aus der syrischen Familie werden soll, ist ungewiss.

Aber auch das würde für die Stadt nichts an der Situation ändern: „Falls Familie Uhrmeister wegzieht und ihr Haus verkaufen möchte, ist es normalerweise wie bei jedem anderen Mietvertrag so, dass der neue Eigentümer in den Mietvertrag eintritt.“ Doch wie wahrscheinlich ist es, dass ein neuer Hausbesitzer auch in einer deutsch-syrischen Wohngemeinschaft leben will? „Wir erwarten nicht, dass die Stadt zaubert“, sagt Michael Uhrmeister. „Aber ein bisschen mehr Unterstützung hätten wir schon erwartet.“

Quelle: Badische Zeitung

Jul 11

Warum 48 Prozent der Türken in Deutschland offiziell nicht arbeiten

Familienbild, Schwarzarbeit, Geburtenrate: Fast jeder zweite Türke im erwerbsfähigen Alter ist nicht erwerbstätig. Viele gehen weder einem Beruf nach noch sind sie offiziell als arbeitslos gemeldet. Besonders drastisch sind die Zahlen für türkische Frauen – auch in Deutschland. Woran das liegt.

 

Aktuelle Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat zeigen laut einem Bericht der „Welt“, dass 43 Prozent der Türken im erwerbsfähigen Alter wirtschaftlich inaktiv sind. Das bedeutet, dass sie weder einem Beruf nachgehen noch arbeitslos gemeldet sind. Ein noch etwas höherer Wert ergibt sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamts für Türken, die in Deutschland leben. Demnach sind knapp 48 Prozent von ihnen sogenannte „Nichterwerbspersonen“. Zum Vergleich: In der Europäischen Union (EU) liegt die Quote mit 27 Prozent deutlich niedriger.

Es gibt viele Gründe für wirtschaftliche Inaktivität: Ein Drittel der Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren macht eine Ausbildung. Jeweils 16 Prozent sind entweder schon im Ruhestand oder aus gesundheitlichen Gründen inaktiv. In jedem zehnten Fall stehen familiäre Pflichten einer Berufstätigkeit entgegen.

Besonders drastisch sind die Zahlen für türkische Frauen

Die große Mehrheit der Inaktiven aber ist schlicht nicht an einem Job interessiert. Jedenfalls nicht offiziell: In Ländern mit einem hohen Anteil wirtschaftlich Inaktiver ist Schwarzarbeit besonders beliebt. In der Türkei beträgt der Anteil der Schattenwirtschaft nach Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Friedrich Schneider von der Uni Linz 28 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). In Deutschland sind es lediglich zehn Prozent, südeuropäische Länder wie Griechenland und Italien liegen bei rund 20 Prozent.

Besonders drastisch sind die Zahlen für türkische Frauen: Nur ein Drittel von ihnen arbeitet. Dass die große Mehrheit zu Hause bleibt, liegt vor allem am konservativen Familienbild. Das gilt auch für die in Deutschland lebenden Türkinnen: Laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamts zählte 2015 lediglich ein Drittel von ihnen zu den Erwerbspersonen. Sie sind damit nur halb so häufig wirtschaftlich aktiv wie deutsche Frauen. Gleichzeitig weisen sie eine deutlich höhere Geburtenrate auf.

Quelle: Focus

Jul 11

Stuttgart: 15-Jähriger in Dampfsauna sexuell belästigt

Nach einem Vorfall der sexuellen Belästigung in einer Dampfsauna in Stuttgart-Bad Cannstatt sucht die Polizei Zeugen. Foto: dpa (Symbolbild)

Ein unbekannter Mann masturbiert in einer Dampfsauna in Stuttgart-Bad Cannstatt vor einem 15-Jährigen und fordert ihn zu sexuellen Handlungen auf. Die Polizei sucht Zeugen.

Stuttgart – Am Sonntag ist ein Jugendlicher in Stuttgart-Bad Cannstatt sexuell belästigt worden.

Wie die Polizei mitteilt, masturbierte ein bislang unbekannter Mann gegen 17.40 Uhr in der Dampfsauna des Mineralbads Leuze vor einem 15-Jährigen und forderte ihn zu sexuellen Handlungen auf. Der Tatverdächtige flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei. Er war laut Aussage des 15-Jährigen etwa 60 Jahre alt und korpulent. Er hatte einen dunkleren Teint und graue Haare.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0711/89905778 zu melden.

Quelle: StN

Jul 11

U-Bahnhof Alexanderplatz: Mann die Treppe hinunter gestoßen – Polizei veröffentlicht Bilder

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei Berlin

Ein Mann zog sich am 11. Juni schwere Kopfverletzungen zu, nachdem ihn am U-Bahnhof Alexanderplatz jemand die Treppe hinunter gestoßen hat. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Die Berliner Polizei hat eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet, um einen Mann zu finden, der am 11. Juni einen 38-Jährigen am U-Bahnhof Alexanderplatz eine Treppe hinuntergetreten haben soll. Nach ersten Ermittlungen schlug der Mann dem Opfer gegen 1.45 Uhr am Abgang zur U8 von hinten gegen den Kopf. Dadurch stürzte er und fiel die Treppe hinunter. Er stieß mit dem Kopf mehrmals gegen das Eisengeländer und zog sich schwere Kopfverletzungen und zahlreiche Prellungen zu.

Der Unbekannte trug zum Tatzeitpunkt „markante Kleidung“, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt. Etwa eine dunkle „Bulls“-Jacke mit rot/weißem Schriftzug vorn und hinten, weißen Streifen an den Ärmeln sowie grau/weiße Turnschuhe mit bläulich/ grüner Schuhoberseite im Bereich der Zehen.

Der Gesuchte ist zwischen 30 und 40 Jahre alt, trug kurze dunkle Haare und war von kräftiger Statur.

Die Polizei fragt:

– Wer kennt die abgebildeten Personen?

– Wer kann Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Unbekannten machen?

– Wer hat die Tat beobachtet und kann Angaben dazu machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 3 in der Kruppstraße 2-4 in 10557 Berlin – Moabit unter der Telefonnummer (030) 4664 – 373315 oder (030) 4664 – 371100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zurzeit läuft noch eine zweite Öffentlichkeitsfahndung. Im Januar sollen Unbekannte drei Männer am U-Bahnhof Gesundbrunnen auf einer Rolltreppe attackiert haben.

In der vergangenen Woche hatte das Berliner Landgericht den Treppentreter Svetoslav S. zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Der 28-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts am 27. Oktober 2016 eine Passantin mit einem Tritt eine Treppe im Neuköllner U-Bahnhof Hermannstraße hinunter gestoßen. Der Täter war durch Aufnahmen einer Überwachungskamera ermittelt worden.

Quelle: Tagesspiegel

Jul 11

Neues Flüchtlingsquartier im Kreis Ludwigsburg: Mehr Skepsis als Staunen über Wohnungen im Würfel

Großer Andrang: Nachbarn sehen sich im neuen Flüchtlingsquartier um.
Foto: factum/Bach

Das Interesse der Anwohner ist groß – aber auch die Angst. In den nächsten Wochen soll die neue Flüchtlingsunterkunft an der Brucknerstraße bezogen werden. Am Donnerstag haben Vertreter der Stadt und des Landkreises Ludwigsburg versucht, die Nachbarn zu beruhigen.

Ludwigsburg – In zwei Wochen sollen die ersten Flüchtlinge in die neue Unterkunft an der Brucknerstraße einziehen. Am Donnerstag hatten die Stadt und der Landkreis Ludwigsburg die Bürger noch einmal zur Besichtigung eingeladen – und das Interesse der Anwohner war groß. Martin Schliereke, der Leiter des Fachbereichs Asyl im Landratsamt, hatte Mühe, die Nachbarn davon zu überzeugen, dass die Behörde nicht daran denkt, ausschließlich junge Männer in dem von der Ludwigsburger Wohnbau GmbH (WBL) errichtete Gebäude einzuquartieren. Der sogenannte Cube 11 bietet Platz für 60 Personen.

Sicher fänden es viele überraschend, dass die Kreisbehörde noch immer Gebäude für die Erstaufnahme von Asylbewerbern anmiete, sagte Schliereke. Wo doch alle Medien seit bald einem Jahr verkündeten, dass kaum noch Flüchtlinge ins Land kämen. Tatsächlich aber sei der Druck für die im Landratsamt Zuständigen kaum geringer geworden. „Wir bekommen noch immer pro Monat 150 Flüchtlinge zugeteilt“, sagte Schliereke. „Bis zum Jahresende werden wir voraussichtlich 1800 Personen aufgenommen haben.“

Bietigheimer Halle wird geräumt

Ein Grund: das Landratsamt ist im Rückstand. Die Behörde konnte in den Vorjahren – vor allem 2015 – längst nicht so viele Asylbewerber unterbringen wie ihr vom Land zugeteilt worden waren. Darum gehe es auch noch immer darum, problematische Notunterkünfte zu räumen. „Es wird deshalb für die Brucknerstraße keine echten Neuzuweisungen geben“, sagte der Beauftragte für Asyl, „wir werden hier Flüchtlinge unterbringen, die bisher in der Gewerbehalle in Bietigheim-Bissingen leben. So können wir im August endlich die Gewerbehalle schließen.“

Gäbe es ein Ranking für die 150 Flüchtlingsunterkünfte des Landkreises befände sich der Cube 11 gewiss unter den ersten fünf, sagte Schliereke. Die neue Unterkunft auf dem einstigen Parkplatz an der Kreuzkirche wurde in Modulbauweise errichtet. Für die Außenfassade der beiden Würfel (englisch: Cube), die auf einem Grundriss von 11 mal 11 Meter stehen, wurde Lärchenholz verwendet. Die Decken und Wände im Innern sind mit Fichte verkleidet. Das in Fertigbauweise errichtete Gebäude gilt als Prototyp. Für die WBL markiert es den Einstieg in eine serielle Produktion, bei der es vor allem darauf ankommt, schnell und preisgünstig zu bauen.

„Eingebaute Nachnutzung“

„Es handelt sich um ein vernünftiges Gebäude mit eingebauter Nachnutzung“, sagte der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried. „Zwar weiß im Augenblick kein Mensch, wie lange die Flüchtlinge da sein werden, aber diese Unterkunft wurde so konzipiert, dass sie später ein normales Wohnhaus sein kann.“ Nachhaltigkeit sei hier wie bei der Unterkunft in der Reuteallee in Eglosheim ein entscheidender Faktor. „Allerdings ist die Unterkunft bei der PH größer als hier an der Brucknerstraße“, sagte Seigfried. Sie bietet Platz für 120 Personen und soll im Anschluss in ein Studentenwohnheim verwandelt werden.

Die Kreisbehörde wird im Cube 11 ein Büro für eine Sozialarbeiterin einrichten, außerdem wird ein Hausmeister vor Ort sein, versicherte Schliereke. „Falls es Probleme geben sollte, rufen Sie uns bitte an.“ Wer nicht ins Haus passe, müsse wieder ausziehen, so der Asylbeauftragte. „Was ist denn an dem Gerücht dran, dass hier 60 junge Männer einquartiert werden sollen?“ wollte eine Anwohnerin wissen. „Das ist sicher nicht der Fall“, sagte Schliereke. Auch wenn er nicht versprechen könne, dass es eine reine Familienunterkunft werde, wie es sich die Schlösslesfeldbewohner wünschen. „Wir streben eine Mischbelegung an“, sagte Schliereke. Angestrebt sei ein Verhältnis von 50 zu 50 Prozent.

Quelle: StN

Jul 11

Getürmt! Vergewaltiger will nicht in den Knast

Gurjeet S. damals vorm Amtsgericht – dem Landgericht blieb er lieber fern, Foto: Harry Haertel

Chemnitz – Er wollte nicht zweieinhalb Jahre in den Knast, ging in Berufung. Darüber sollte gestern das Landgericht verhandeln. Doch der Vergewaltiger kam nicht. Gurjeet S. (22) ist untergetaucht.

Keine gute Idee. Vom Landgericht wurde die Berufung kurzerhand verworfen – der indische Asylbewerber muss ins Gefängnis. Theoretisch. Denn um ihn einsperren zu können, muss man seiner habhaft werden. Doch wie?

„Unter seiner Meldeadresse lebt er nicht mehr“, sagt Gerichtssprecherin Marika Lang. „Schon zur Verhandlung mussten wir ihn durch öffentlichen Aushang laden.“

Gurjeet S. war im April 2016 einer Studentin (22) nachts von der Disko gefolgt, hatte sie in der Chemnitzer City auf eine Bank gedrückt und gegen ihren Willen einen Finger in sie eingeführt. Nur eine Polizeistreife, die zufällig vorbeikam, konnte ihn stoppen.

Und nun ist er weg.

Quelle: Bild

Jul 11

Tübingen: 21-Jähriger wegen Verdachts der Vergewaltigung festgenommen

Ein 21-Jähriger wurde in Tübingen festgenommen wegen dringenden Verdachts der Vergewaltigung und der versuchten Vergewaltigung sowie gefährlicher Körperverletzung. Foto: dpa-Zentralbild

Wegen dringenden Verdachts der Vergewaltigung und der versuchten Vergewaltigung sowie gefährlicher Körperverletzung hat die Polizei in Tübingen einen 21 Jahre alten Mann festgenommen. Das teilte das Polizeipräsidium in Reutlingen am Donnerstag mit.

Tübingen – Ein 21-Jähriger wurde in Tübingen festgenommen – der Grund: dringender Verdacht der Vergewaltigung und der versuchten Vergewaltigung sowie gefährlicher Körperverletzung.

Dem Tatverdächtigen werde laut Polizei vorgeworfen, zwischen Mai 2015 und Februar 2017 in Tübingen vier Frauen im Alter zwischen 22 und 35 Jahren attackiert zu haben, hieß es. Zwei der Frauen wurden demnach vergewaltigt. In den beiden anderen Fällen ließ der Täter wegen heftiger Gegenwehr oder wegen Zeugen von den Opfern ab. Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich der Polizei zufolge um einen Asylbewerber aus Gambia.

Speichelprobe abgegeben

Der Mann war den Tübinger Behörden demnach im März 2017 aufgefallen, weil eine Frau Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet hatte. Der 21-Jährige bestritt den Vorwurf und gab eine Speichelprobe ab.

Diese Spur habe mit Hilfe des Landeskriminalamts Stuttgart zu drei ungeklärten Fällen in Tübingen 2015 geführt, hieß es. Auch die von den Opfern abgegebene Beschreibung passte auf den 21-Jährigen. Das Amtsgericht Tübingen erließ am Mittwoch einen Haftbefehl und nahm den Mann in Untersuchungshaft. Die Polizei prüft nun, ob der Beschuldigte für weitere, ähnlich gelagerte Taten in Frage kommt.

Quelle: StN

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