Jul 11

Weilheim/Wendlingen: Verdächtiger wegen sexueller Übergriffe in Haft

Die Poilizei hat einen Tatverdächtigen für zwei Fälle von sexuellen Übergriffen festgenommen. Foto: dpa

Die Polizei nimmt einen 24-jährigen, mutmaßlichen Sexualstraftäter fest. In Weilheim soll er eine 13-Jährige, in Wendlingen eine 19-Jährige sexuell genötigt haben.

Weilheim/Wendlingen – Laut einer Mitteilung der Polizei sind die sexuellen Übergriffe auf eine junge Frau im Juni 2017 in Weilheim und auf ein 13-jähriges Mädchen in Wendlingen im April 2017 aufgeklärt.

Als Tatverdächtigen haben die Beamten einen 24-jährigen afghanischen Flüchtling aus Weilheim ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erwirkte einen Haftbefehl gegen den Mann, den die Kriminalpolizei am Donnerstag festnahm. Er wurde dem Haftrichter beim Amtsgericht Nürtingen vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft gebracht.

Sexuelle Übergriffe

Die Polizei ermittelte den 24-Jährigen als mutmaßlichen Täter für einen sexuellen Übergriff am Abend des 13. Juni dieses Jahres. Hier wartete eine 19-jährige Frau in der Oberen Grabenstraße in Weilheim auf Höhe des Parkplatzes eines Einkaufsmarkts auf eine Freundin. Sie wurde dort von dem zunächst unbekannten Mann gegen ihren Willen geküsst, umarmt und unter anderem an der Brust und im Intimbereich berührt.

Der junge Afghane steht darüber hinaus im Verdacht, am 20. April am Bahnhof in Wendlingen und anschließend in der S-Bahn auf der Fahrt nach Kirchheim-Ötlingen ein 13-jähriges Mädchen auf ähnliche Weise sexuell belästigt zu haben. Er soll das Mädchen trotz dessen Gegenwehr festgehalten, umarmt und mehrfach geküsst haben.

Der Polizei zufolge wird sich der 24-Jährige nach Abschluss der Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung und des sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten müssen.

Quelle: StN

Jul 11

In eigener Wohnung: Sex-Attacke auf 63-Jährige

Plauen – In der Nacht zu Mittwoch ist in Plauen eine Frau (63) in ihrer eigenen Wohnung sexuell belästigt worden.

Der bislang Unbekannte drang durch eine geöffnete Balkontür gegen 0:45 Uhr in die Wohnung der Geschädigten an der Jößnitzer Straße.

Der Mann bedrängte die Mieterin sexuell, ließ dann aber wieder von ihr ab und flüchtete, so dass die Frau unverletzt blieb.

Ein Fährtenhund lief vom Tatort aus über die August-Bebel-Straße bis zur Kreuzung Chamissostraße, dann verlor sich die Spur.

Der Unbekannte wird so beschrieben:

  • ca. 180 Zentimeter groß
  • ca. 30-40 Jahre alt
  • südländisches Aussehen

Hinweise nimmt die Polizei in Plauen unter Telefon 03741/ 140 entgegen.

Quelle: Tag24

Jul 11

Tatverdächtiger nach zwei sexuellen Übergriffen in Untersuchungshaft

dpa/Patrick Seeger Ein Polizist weist Haltekelle zum Anfahren einer Polizeikontrollstelle an.

Die Kriminalpolizei Flensburg hat die beiden sexuellen Übergriffe geklärt, die in den vergangenen zwei Wochen in Flensburg stattgefunden haben.

Am Sonntagmorgen (02.07.2017) wurde eine 23-jährige Frau gegen 03:20 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße bedrängt, in ein Gebüsch gezerrt und sexuell belästigt. Bereits am Dienstag, den 20.06.2017 wurde eine 26-jährige Frau gegen 01:30 Uhr in der Süderfischerstraße überfallen und ebenfalls massiv sexuell bedrängt. Beide Frauen konnten die Angriffe durch erhebliche Gegenwehr beenden, der Tatverdächtige flüchtete unerkannt.

Die Auswertung der Spurenlage an den beiden Tatorten und die intensive Ermittlungsarbeit führte die Beamten des Kommissariats 1 der BKI Flensburg zu einem 26-jährigen Mann, der am Dienstag festgenommen wurde. Es handelt sich um einen syrischen Asylbewerber, der seit März 2016 in Flensburg lebt. Ein DNA-Abgleich mit den vor Ort gesicherten Spuren erhärtete den Tatverdacht.

Er wurde am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts der Vergewaltigung und versuchten Vergewaltigung ermittelt.

Quelle: Focus

Arabischer Armutsflüchtling vergewaltigt Flensburgerin | Polizei vertuscht Herkunft

Jul 11

Kriminelle Großfamilien in Bremen: Auskünfte zu Clans bleiben vage

Das Justizressort des Bremer Senats hat einen Fragenkatalog der FDP zum Problem der kriminellen Großfamilien beantwortet. An einigen Stellen bleibt die Behörde bei ihren Auskünften im Ungefähren.

Das Justizressort hat kein klares Bild über die Zahl der Strafverfahren, die in den vergangenen Jahren gegen Familienclans aus dem Kreis der sogenannten Mhallamiye-Kurden in Gang gebracht wurden. So steht es in einer Stellungnahme der Behörde zu einer parlamentarischen Anfrage der FDP-Bürgerschaftsfraktion mit dem Thema „Kriminelle Clans in Bremen“. Die Antwort soll in der kommenden Woche vom Senat behandelt werden.

Die Liberalen hatten der Landesregierung einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt, der auch andere Sicherheitsthemen berührt, etwa die Zustände im Oslebshauser Gefängnis und die Frage nach möglichen Einschüchterungsversuchen von Kriminellen gegenüber Angehörigen des Justizapparats.

Im Jahr 2010 hatte die Bremer Polizei eine „Informationsstelle Ethnische Clans“ eingerichtet, um eine präzisere Vorstellung von den Strukturen und dem kriminellen Potenzial bestimmter Familienverbünde zu gewinnen. Damals wurden der Gruppe der Mhallamiye, die seit den 1980er-Jahren aus dem Libanon nach Bremen zugewandert sind, rund 2600 Personen zugerechnet. Mitte vergangenen Jahres waren es rund 3500.

„1316 Verfahren“ gegen Mhallamiye-Kurden

Für Angehörige mehrerer Großfamilien aus dieser ethnischen Gruppe gilt nach Einschätzung der Justizbehörde, dass sie „überdurchschnittlich oft durch die Begehung von Eigentums- und Rohheitsdelikten sowie Drogenhandel auffallen“. In welchem Umfang sich das in Gerichtsverfahren und Verurteilungen niedergeschlagen hat, vermag das Justizressort jedoch nicht zu beantworten.

Einerseits steht in dem Papier für die Senatssitzung, es seien seit 2010 „mindestens 1316 Verfahren“ gegen Mhallamiye-Kurden geführt worden. Doch dann heißt es dort weiter: „Tatsächlich dürften es wesentlich mehr Verfahren gegen Personen aus der Gruppe der Mhallamiye sein, die bei der Staatsanwaltschaft Bremen bearbeitet werden.“

Eine konkrete Zahl könne „nicht genannt werden“. Sie lasse sich nur durch eine Überprüfung aller Akten unter Berücksichtigung des jeweiligen Delikts ermitteln, und das sei „mit vertretbarem Aufwand“ nicht zu leisten.

Waffenhandel nimmt zu

Was die Justizbehörde liefern kann, sind Zahlen zur Entwicklung bei Straftaten, die typischerweise – aber eben nicht ausschließlich – von Angehörigen krimineller ethnischer Clans verübt werden. Beispiel: Drogenhandel. Hier waren die von der Staatsanwaltschaft geführten Verfahren zuletzt rückläufig. Schwankte die Zahl zwischen 2013 und 2015 stets um die 3900, so waren es 2016 nur noch knapp 3200.

Anders sieht es beim Waffenhandel aus. 2013 registrierten die Strafverfolgungsbehörden 358 Fälle, 2016 waren es 430. Bei den besonders gravierenden Fällen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, sah die Tendenz ähnlich aus. Zum Deliktfeld Schutzgelderpressung kann die Justizbehörde nach eigener Darstellung keine Angaben machen, weil dies „kein eigener Straftatbestand“ sei.

Eine feste Größe sind die Mhallamiye offenbar bei der in den vergangenen Jahren aufgeblühten Trickbetrügerei am Telefon, bei der zumeist ältere Menschen um ihre Ersparnisse gebracht werden. Eines dieser Strafverfahren, die bei der Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang geführt wurden, stammt aus dem Jahr 2014. Es richtete sich gegen einen Mann aus einem bestimmten Clan und ist inzwischen abgeschlossen. „Es liegen Hinweise darauf vor, dass Mitgliedern der kurdisch-libanesischen Großfamilie weitere Straftaten nach diesem Modus operandi zuzuordnen sind“, heißt es in der Stellungnahme des Justizressorts.

Kontaktpersonen werfen Drogen über die Anstaltsmauern

Das Papier vermittelt einige interessante Einblicke in das Innenleben des Oslebshauser Gefängnisses. Für die Insassen gibt es einen Katalog von Gegenständen, die sie in die JVA mitbringen dürfen. Der Besitz eines Mobiltelefons ist ihnen verboten. Doch das besagt nicht viel. 2014 wurden vom Wachpersonal 199 Handys eingezogen, 2015 waren es 266, im vergangenen Jahr sogar 386.

Immer wieder werden auch Drogen und andere illegale Substanzen sichergestellt, die unter anderem Kontaktpersonen der Häftlinge über die Anstaltsmauern geworfen haben. Derjenige Teil, der vom JVA-Personal abgefangen wird, ist in den vergangenen drei Jahren zahlenmäßig ungefähr stabil geblieben. Zwischen 2014 und 2016 waren jeweils um die 140 Fälle aktenkundig.

Im Fragenkatalog der FDP ging es auch darum, ob es aus der kriminellen Szene heraus Einschüchterungsversuche gegen Polizei- und Justizpersonal gibt. Verlässliche Angaben könnten dazu nicht gemacht werden, lässt die Behörde wissen. Es seien aber „keine Fälle bekannt“, in denen Tatverdächtige oder Angeklagte in Strafverfahren versucht hätten, durch Drohungen Einfluss auf die Strafverfolgung zu nehmen.

Quelle: Weser Kurier

Jul 10

Betrunkener in Marxzell: Erst Sex-Aufforderung, dann Glasflaschen-Angriff

Die Polizei führte den Mann in Handschellen ab; Foto: Fotolia

Marxzell. Ein 35 Jahre alter Betrunkener soll in Marxzell eine 15-Jährige zum Sex aufgefordert und anschließend sie und ihren Begleiter mit einer Glasflasche verletzt haben. Die Polizei legte dem aggressiven Mann aus Somalia Handschellen an und führte ihn ab.

Jugendliche von Betrunkenem attackiert

Eine 15-Jährige und ihr 17-jähriger Begleiter waren Mittwochnacht mit der Straßenbahn von Ettlingen nach Marxzell unterwegs. In der Bahn wurde die 15-Jährige von dem 35-jährigen Somalier mehrfach zum Sex mit ihm aufgefordert, was diese vehement verneinte. Die Jugendlichen stiegen gegen 23.45 Uhr an der Haltestelle Marxzell aus und der 35-Jährige folgte den beiden. Zunächst zerschlug er eine Glasflasche am Boden und verletzte sich damit selbst am Kopf. Anschließend ging er mit der abgebrochenen Glasflasche auf die Jugendlichen zu und verletzte beide.

Durch hinzueilende Zeugen konnte der Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Dem erheblich alkoholisierten Aggressor mussten Handschließen angelegt werden. Die Jugendlichen wurden nach ambulanter Behandlung nach Hause gebracht. Der Somalier musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: Regio-News

Jul 10

Wels: Sex-Attacke zur Mittagszeit

Foto Sirene: Fotolia, Bildgigant / Vergewaltigung: Fotolia, Antonioguillem / Bildkomposition „Wochenblick“

Es geschah am helllichten Tag – und nicht in den frühen Morgenstunden nach einer durchzechten Nacht: In Wels wurde gestern gegen Mittag eine Frau sexuell genötigt und begrapscht. Das ganze passierte nicht irgendwo in einer dunklen, einsamen Gasse – sondern mitten in der Fußgängerzone!

Tatzeit: 12:16 Uhr  Tatort: Fußgängerzone

Laut Polizei wurde um 12:16 Uhr eine 30-Jährige Welserin in der Ringstraße in der dortigen Fußgängerzone von drei Unbekannten sexuell genötigt, indem die Täter die Frau von hinten festhielten und sie mehrmals unsittlich angegriffen haben.
Die drei Männer ließen von ihrem Opfer ab und flüchteten, als sich ein Passant einschaltete.

Eine Sofortfahndung nach den – laut Polizeibericht – fremdsprachigen Tätern, verlief negativ.

Polizei sucht nach Tätern mit „dunklem Teint“

Täterbeschreibung:
Täter 1: ca. Ende 20, ca. 190 cm groß, schlank, Vollbart, braune Haare, dunkler Teint, Baseballkappe umgedreht getragen

Täter 2: ca. 21-24 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, kurzer Stoppelbart, braune kurze Haare, dunkler Teint

Täter 3: ca. 21- 24 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, dichte Bartstoppeln, braune kurze Haare, dunkler Teint.

Quelle: Wochenblick

Jul 10

Unbekannter Räuber schlägt Prostituierte bewusstlos

Foto: Hans Blossey, Das Rotlichtviertel rund um die Straße „Im Winkel“.

Bochum. Ein Räuber hat Donnerstagabend eine 21-jährige Prostituierte bewusstlos geschlagen und ausgeraubt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Ein unbekannter Räuber hat im Rotlichtbezirk um die Straße „Im Winkel“ eine Prostituierte brutal überfallen. Nach Angaben der Polizei betrat der Mann am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr ein Zimmer, in dem sich die 21-jährige Frau aufhielt, und schlug sie zu Boden. Dadurch verlor sie kurzfristig das Bewusstsein. Anschließend erbeutete der Täter das Bargeld, das Handy sowie die Uhr der jungen Frau und flüchtete aus dem Gebäude.

Behandlung im Krankenhaus

Eine Rettungswagenbesatzung brachte die im Gesicht verletzte Frau zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Räuber, nach Angaben des Opfers vermutlich ein Marokkaner, ist rund 20 bis 25 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, dunkelhäutig und trug eine gelb-orangenfarbige Jacke sowie ein schwarzes Cappy.

Das Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) bittet um Täter und Zeugenhinweise 0234/909 4120 (-4441 außerhalb der Bürozeit).

Quelle: WAZ

Jul 10

20 Personen gingen aufeinander los: Messerstecherei vor Fitness-Studio – 3 Schwerverletzte!


Vor diesem Fitness-Studio in Bochum gingen 20 Menschen aufeinander los
Foto: KDF-TV Picture 2017

Bochum/Herne – Insgesamt 20 Jugendliche gingen in Bochum aufeinander los – einige zückten ihre Messer und stachen zu! Ebenfalls am Sonntag stach in Herne ein Mann im Streit einen anderen nieder.

In Bochum eskalierte am Sonntagabend ein Streit unter türkischstämmigen Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren – und lief völlig aus dem Ruder. Etwa 20 von ihnen gingen schließlich vor einem Fitness-Studio aufeinander los.

„Drei Personen wurden schwerer verletzt. Lebensgefahr besteht allerdings nicht“, so Polizeisprecher Volker Schütte zu BILD. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Hintergrund des Streits der Jugendlichen ist noch unklar.

Insgesamt vier Männer mussten mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden
Insgesamt vier Männer mussten mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werdenFoto: KDF-TV Picture 2017

Quelle: Bild

Jul 10

Hamburg Flüchtlinge schlagen auf Polizeihunde ein

Die Polizei war mit mehreren Diensthunden im Einsatz Quelle: dpa

Erneut ist es in Hamburg zu mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen in Erstaufnahmeeinrichtungen gekommen – in einem Fall schlugen und traten mehrere Flüchtlinge auf Diensthunde der Polizei ein.

In Hamburg ist es am Dienstag zu mehreren Schlägereien unter Flüchtlingen gekommen. Am Nachmittag prügelten sich 30 bis 40 Iraker und Syrer in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in der Schlachthofstraße im Stadtteil Harburg. Die Polizei rückte mit 25 Streifenwagen an. Mit Pfefferspray schafften die Beamten es, die streitenden Gruppen zu trennen. 15 Personen kamen in Gewahrsam, nach Feststellung der Personalien kehrten sie in ihre Unterkünfte zurück. Drei leicht verletzte Bewohner mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Später versammelten sich 53 Eritreer auf der Fahrbahn vor der Erstaufnahmeeinrichtung Dratelnstraße (Wilhelmsburg) und blockierten die Durchfahrt – die Polizei vermutet Unzufriedenheit der Bewohner mit der Dauer ihres Aufenthaltes in der Erstaufnahmeeinrichtung als Grund dafür. Weitere etwa 30 Personen standen rhythmisch klatschend auf dem Fußweg. Die Polizei wies die Protestler in englischer Sprache und mithilfe eines Dolmetschers in eritreischer Sprache an, die Straße zu räumen. Doch daraufhin formierte sich die Gruppe in Angriffshaltung dicht geschlossen vor den Einsatzkräften, die mit 20 Streifenwagen angerückt waren.

Zehn Bewohner schlagen und treten auf die Tiere ein

Um die Lage aufzulösen, versuchten die Beamten mit mehreren Diensthunden die Gruppe von der Straße zu drängen. Etwa zehn Personen aus der Gruppe begannen daraufhin, auf die Diensthunde einzuschlagen und einzutreten – die Polizisten setzten dann ihre Schlagstöcke ein und nahmen den Tieren die sogenannten Beißkörbe ab, da einige weiter auf sie einschlugen. Ein 35-jähriger Eritreer schlug nach Polizeiangaben mit der Faust auf eines der Tiere ein. Der Polizeihund sprang daraufhin den Angreifer an, sodass dieser auf den Fußweg stürzte. Als der Mann am Boden liegend weiter nach dem Hund trat, packte ihn das Tier am Handgelenk. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Er erlitt eine leichte Verletzung am Handgelenk, verweigerte aber eine ärztliche Begutachtung.

Ein Mitarbeiter des Wachdienstes geriet unfreiwillig in die Auseinandersetzung zwischen Bewohnern und Polizei – dabei wurde er von einem Diensthund in den oberen Bereich des Oberschenkels gebissen. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Eine Polizeibeamtin wurde während des Einsatzes leicht verletzt.

Befürchtet wird, dass der jüngste Fall einen Stimmungswandel aufzeigt. „Das ist der erste Fall von Aggressionen gegen Polizeibeamte beziehungsweise gegen Diensthunde“, sagte Polizeisprecher Timo Zill. Der gewaltsame Streit habe durch „konsequentes Einschreiten“ gelöst werden können. „Wir gehen von einem Einzelfall aus, werden die Entwicklung aber genau beobachten.“

Quelle: Welt

 

Jul 10

Fünf Männer prügeln auf Unschuldigen ein

Die Polizei ist auf der Suche nach fünf Schlägern aus dem Raum Göppingen.
Foto: dpa

In Geislingen im Kreis Göppingen ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem brutalen Übergriff gekommen. Die Polizei sucht Zeugen und die Täter.

Geislingen – Brutaler Übergriff in Geislingen im Raum Göppingen. Wie die Polizei berichtet, wurde ein 36 Jahre alter Mann am frühen Samstagmorgen Opfer von Schlägern. Der Mann war kurz nach 0 Uhr im Bereich des Kornschreiberhauses unterwegs.

Dort wurde er von einer fünfköpfigen Tätergruppierung angegriffen. Die Männer sprachen ihn zunächst in gebrochenem Deutsch an. Dann schubsten sie ihn und schlugen und traten nach ihm, bis er zu Boden ging. Das Opfer wurde hierbei verletzt.

Die fünf Täter flüchteten anschließend durch die Bahnunterführung in Richtung der Karlstraße. Die Täter sollen zwischen 16 und 25 Jahre alt gewesen sein.

Zur Ermittlung der fünf Täter nimmt das Polizeirevier in Geislingen unter Telefon 07331 – 93270 Zeugenhinweise entgegen.

Quelle: StN

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