Jul 01

Linz: Tunesier tötete Ehepaar aus Hass auf FPÖ | „Exempel statuieren“

Foto: APA/LAUMAT.AT/MATTHIAS LAUBER / Video: Leserreporter

Nach dem brutalen Doppelmord an einem betagten Ehepaar Freitagfrüh in Linz ist nun das Tatmotiv geklärt: Der Verdächtige ein 54 Jahre alter Muslim aus Tunesien habe aus Hass auf die FPÖ das Blutbad angerichtet, so die Polizei. Er habe viele schlechte Erfahrungen, die er in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht hatte, auf die Partei projiziert und wollte an seinen Opfern ein Exempel statuieren.

Der blutige Doppelmord in Linz hatte damit also ein politisches Motiv, wie der oberösterreichische Landespolizeidirektor Andreas Pilsl am Samstag in einem Hintergrundgespräch erklärte.

Der unter Doppelmordverdacht stehende Mann, der seit 1989 in Österreich lebt, war 2012 nach einer Anzeige eines lokalen FPÖ- Mandatars wegen Tierquälerei verurteilt worden. Von da an habe er die FPÖ für alle negativen persönlichen Erfahrungen verantwortlich gemacht, etwa wenn er seiner Ansicht nach beim AMS schlecht behandelt wurde oder als ihm einmal die Mindestsicherung gekürzt wurde.

Opfern Naheverhältnis zu Partei unterstellt

Seinen beiden Opfern hatte der mutmaßliche Doppelmörder ein Naheverhältnis zur FPÖ unterstellt (ein solches war allerdings nicht gegeben), offenbar weil dessen Sohn laut „Krone“ Infos Leiter einer Abteilung bei Land OÖ ist, die zum Ressort des FPÖ- Politikers Manfred Haimbuchner gehört.

Als der Sohn ein Gespräch mit dem Tatverdächtigen verweigerte, dürfte er damit unwissentlich das Todesurteil über seine Eltern gefällt haben. Dabei ist der Sohn gar kein Freiheitlicher. Die Tat hatte der 54- jährige Verdächtige jedenfalls genau geplant, auch wenn er gewusst habe, dass die beiden Pensionisten nichts für seine Situation konnten, so der Landespolizeidirektor.

Foto: APA/LAUMAT.AT/MATTHIAS LAUBER

Frau erdrosselt, Mann mit Messer und Stock getötet

Beim Liefertermin am Freitag der Zusteller hatte die beiden Opfer regelmäßig mit Bio- Lebensmitteln versorgt hatte der Verdächtige unter seiner Schürze einen Gurt, einen Holzstock, ein Messer sowie einen Benzinkanister versteckt. Laut derzeitigem Ermittlungsstand erdrosselte er zunächst die 85- Jährige, ehe er im Anschluss mit dem Messer sowie dem Stock auf deren Ehemann losging und ihn tötete. Danach legte er in der Küche des Einfamilienhauses Feuer. Die Leichen des betagten Ehepaares wurden im Zuge der Löscharbeiten von Einsatzkräften entdeckt. 

Verdächtiger stellte sich selbst

Nur wenig später stellte sich der 54- jährige Tatverdächtige selbst bei der Exekutive. Wie er in der Einvernahme sagte, habe er zunächst überlegt, sich in der Donau zu ertränken, sich dann allerdings doch dazu entschlossen, zur Polizei zu gehen. Dort musste er zunächst allerdings warten, bis er an die Reihe kam. Schließlich gestand er gegenüber den Beamten, die 85 Jahre alte Frau sowie ihren zwei Jahre älteren Ehemann ermordet zu haben. Diese hatten dem Tunesier laut „Krone“ Informationen sogar bis zuletzt finanzielle Unterstützung angedeihen lassen, weil sein Bio- Laden immer schlechter lief.

Quelle: Krone

Jul 01

Er stach Opfer in Hals und Augen, schnitt die Ohren ab: Kein Lebenslang für Folter-Bestie!

Versteckt sich hinter der Akte: Der Angeklagte Dawit W. beim Prozess im Hanauer Landgericht
Foto: Reinhard Roskaritz

Hanau – Es war eine Bluttat wie in einem schrecklicher Horror-Film! Der Angeklagte stach seinem Opfer erst mit einem Messer in den Hals. Dann schnitt er dem Schwerverletzten Augenlider und Ohren ab und drückte ihm die Augäpfel ein.

Damit blieb das Gericht unter der Forderung von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, die eine lebenslange Haftstrafe gefordert hatten.

Richterin Susanne Wetzel sah den Vorwurf des versuchten Mordes als nicht erfüllt an und verurteilte Dawit W. wegen versuchten Totschlags, schwerer und gefährlicher Körperverletzung. Sie sprach von einer „brutalen und bizarren Tat“.

Oberstaatsanwalt Dominik Mies (40): „Der Respekt gebietet, dass man ein Urteil nicht direkt nach der Verhandlung kommentiert. Allerdings überrascht es durchaus, dass das Gericht erheblich unter unserem Strafantrag geblieben ist.“

Erstmals hatte sich der Angeklagte gestern über seinen Anwalt im Prozess geäußert. Er sagte aus, dass er sich an die Bluttat nicht erinnere, lediglich dass er mit Opfer Mustafa H. (19, Somalier) in dessen Wohnung Playstation gespielt hatte.

Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der Grund für die Tat Streit um Geld war.

Außerdem stellte sich durch ein Gutachten heraus, dass der Eritreer nicht – wie von ihm behauptet – 20 Jahre alt ist, sondern mindestens 26 oder sogar älter ist.

Das Urteil nahm Dawit W. regungslos zur Kenntnis.

Die Staatsanwaltschaft prüft, ob sie in Revision geht.

Quelle: BILD

Jul 01

Zweifel an Qualifikation ausländischer Ärzte – Münster / Bielefeld

Eine Chirurgin betrachtet ein Roentgenbild. | © picture alliance

Bericht: Medizinerkammer stellt in Sprachtests fachliche Defizite einiger Bewerber aus anderen Ländern fest. Diese dürfen aber nicht gemeldet werden. Todesfälle sind bekannt

Münster/Bielefeld. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe schlägt Alarm: Lückenhafte Fachkenntnisse ausländischer Ärzte die in Deutschland arbeiten wollen, drohen, so Kammerpräsident Theodor Windhorst aus Bielefeld, die Versorgung der Patienten zu beeinträchtigen. Der Grund: Die Kammer darf nur deren sprachliche, nicht aber ihre fachliche Kompetenz prüfen.

Das, so wird die Landesregierung zitiert, sei allein Aufgabe der Bezirksregierungen. Windhorst: „Es ist uns ein Dorn im Auge, dass wir zur Untätigkeit verurteilt sind, wenn wir fachliche Mängel feststellen.“ Solche Mängel haben in Westfalen-Lippe gerichtlich bestätigt bereits Leben gekostet. So ist an den vom Heimatland bescheinigten, aber offenbar doch fehlenden Kenntnissen einer Gynäkologin aus Libyen ein Kind in einem Krankenhaus in Westfalen-Lippe bei der Geburt gestorben. Die Ärztin wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und arbeitete an einem anderen Krankenhaus weiter.

Mangelnde Sprachkenntnisse

Im zweiten Fall starb ein Mann nach einem Sturz unter Alkoholeinfluss. Ohne weitere Diagnostik wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Dort starb er an einer Gehirnblutung. Sowohl der Notarzt als auch der diensthabende Arzt der Psychiatrie waren Ärzte „mit ausländischen Studienabschlüssen und fraglich ausreichenden Sprachkenntnissen“, so die Kammer.

Will ein Arzt mit ausländischer Qualifikation in Deutschland tätig werden, benötigt er eine staatliche Zulassung, die Approbation mit uneingeschränkter Berufserlaubnis. Erteilt wird die Approbation in NRW von den Bezirksregierungen. Kommen die Ärzte aus einem Mitgliedsland der EU, der EFTA oder der Schweiz, ist das einfach: Ihre Abschlüsse sind gleichwertig. Für Ärzte aus anderen Teilen der Welt wird ein Gutachten erstellt.

Region benötigt weiterhin Ärzte

Die Region ist auf ausländische Ärzte angewiesen. Ihr Anteil an den Assistenzärzten in Kliniken lag Anfang 2016 in OWL zwischen 48 Prozent in Bielefeld und gut 80 Prozent im Kreis Höxter. Wohl jeder Patient hat die Erfahrung gemacht, dass das Sprachniveau der Ärzte aus aller Welt unterschiedlich ist. Die Sprachkenntnisse prüft die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Durchfallquote: 50 Prozent. Bei den Prüfungen, es dürften seit 2014 weit über 2.000 sein, ist auch aufgefallen, dass manche Kandidaten neben sprachlichen auch extreme fachliche Defizite haben. Dies müsse künftig auch direkt Konsequenzen haben, fordert Windhorst. Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf sagte für heute eine Antwort zum Thema zu.

Quelle: nw

Jul 01

Mann attackiert junge Muslimin mit Speck! Drei Monate Knast

Der Mann attackierte die Spaziergängerinnen auf respektlose Weise und muss nun in den Knast.

London – Unfassbare Szenen im Norden Londons! Eine Teenagerin war gerade mit ihrer Mutter unterwegs, als plötzlich ein Mann auf die beiden zugerannt kam! In seiner Hand: Eine geöffnete Packung Speck, die er als Waffe benutzte.

Ihm war ein Dorn im Auge, dass es sich bei den beiden Frauen um Musliminnen handelte. Wie der Daily Star berichtet, schrie er: „ISIS-Abschaum“ und „du verdienst das“.

Die junge Frau war komplett geschockt, alarmierte sofort die Polizei, die den 36-jährigen Täter rund eine Woche nach der Attacke festnehmen konnte.

Ihn erwarten nun wegen der rassistisch oder religiös motivierten Tat drei Monate hinter Gittern. Zudem muss er eine Geldstrafe bezahlen und wird nach seiner Entlassung ein Jahr lang überwacht.

Schlimm: Ein Freund filmte die obszöne Attacke und stellte das Video ins Netz. Nach ihm wird immer noch gefahndet.

Quelle: Tag24

 

Jul 01

Fast eine halbe Million Syrer kehrt in Heimat zurück | Uno-Bericht 2017

Syrer kehren in Heimatorte zurück

Aleppo, Homs, Damaskus: Ihre Heimatorte sind nicht mehr das, was sie einmal waren – trotzdem kehren viele Syrer dorthin zurück. Fast 500.000 Menschen sollen in diesem Jahr diesen Weg angetreten haben.

Homs und Hama sind nur zwei von vielen Städten in Syrien, in die mittlerweile wieder Menschen zurückkehren: Fast eine halbe Million Syrer sollen sich 2017 bereits auf den Weg gemacht haben, um in ihre alten Heimatorte zu gelangen, wie das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR berichtet.

Demnach haben 440.000 Menschen, die innerhalb von Syrien vor dem Bürgerkrieg geflohen sind, und weitere 31.000, die sich in die arabischen Anrainerstaaten retteten, den Weg in die Heimat angetreten. Die meisten von ihnen gingen nach Homs und Hama, Aleppo und Damaskus.

Es handele sich hierbei um einen „signifikanten Trend“ und eine „signifikante Zahl“, sagte der Sprecher des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen. „Die meisten Menschen kehren zurück, um nach ihrem Besitz und Familienangehörigen zu schauen.“

Seit sechs Jahren herrscht Krieg in Syrien, viele verschiedene Parteien kämpfen dabei gegeneinander (mehr dazu lesen Sie hier). Mehr als fünf Millionen syrische Flüchtlinge befanden sich nach Uno-Berichten im März in den Ländern Türkei, Libanon, Irak und Ägypten.

Quelle: Spiegel

Jul 01

Die Schlepperin aus Leidenschaft, ist bitter enttäuscht von ihrem Pakistani: «Nadeem schlug mich ins Gesicht»

Die Leidenschaft ist weg: Barbara Schwager ist von ihrem Nadeem schwer enttäuscht. Yvonne Leonardi

Barbara Schwager (56) wollte im Spätsommer ihren Flüchtling (26) heiraten. Jetzt haben sich die Zürcherin und der Pakistani im Groll getrennt.

Es ist aus! Barbara Schwager (56) kann es noch gar nicht fassen. Sie und Nadeem Akram (26) wollten im Spätsommer heiraten. Jetzt ist ihr Lover weg. Die Zürcherin ist allein in ihrem Liebesnest in San Giovanni Valdarno (I). «Ich bin am Boden zerstört», sagt die Schlepperin aus Leidenschaft.

«Er war gemein zu mir und hat mich sogar ins Gesicht geschlagen», erzählt sie BLICK. Nadeem habe in Italien sein wahres Gesicht gezeigt: «Er sagte, eine gute Frau denke und spreche nicht. Und beschimpfte mich, war jähzornig oder liess mich hocken – verschwand für Stunden, ohne zu sagen, wo er hinging.»

Nadeem begann sich zu betrinken

Nadeem bricht den Fastenmonat Ramadan ab, beginnt zu trinken, wird gewalttätig. «Ich bekam richtig Angst vor ihm. Er schien nicht mehr normal», so Barbara Schwager.

Dabei wollten die beiden im Spätsommer heiraten.

Dabei wollten die beiden im Spätsommer heiraten. Yvonne Leonardi

Als die gelernte Sekretärin wegen eines Bandscheibenvorfalls ins Spital muss, begleitet er sie nicht. «Das hat mir wehgetan.» Nadeem half ihr nicht mehr. Einen Job suchte er sich auch nicht. «Ich musste alles bezahlen. Zu den Rückenschmerzen kam noch der Herzschmerz dazu.»

Doch Barbara Schwager hat auch kein Geld. «Pakistanis heiraten nicht aus Liebe, hat man mir gesagt», so Barbara Schwager. «Nun weiss ich, dass es offenbar so ist.»

Für den Flüchtling wurde sie zur Schlepperin

Was hatte sie nicht alles für ihren Flüchtling getan! Erst nahm Barbara Schwager den Asylbewerber in ihrer Wohnung in Ennethausen TG auf. Als sein Asylantrag Ende Februar 2017 abgelehnt wurde, folgte sie ihm in die Toscana. Wurde zur Schlepperin.

Auf einer Ferienreise Anfang Mai, die von Italien über Österreich nach Deutschland führte, wurden Barbara Schwager und Nadeem Akram von der deutschen Polizei angehalten. Schwager kam 16 Tage in U-Haft, wurde zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Akram landete in Abschiebehaft.

Im Juni tauchte Nadeem wieder in Ennethausen auf. Seine Bobo, wie der Pakistani Barbara Schwager nannte, schleuste ihn mit ihrem Auto über die Grenze in Domodossola (I) zurück nach Italien. In San Giovanni Valdarno mietete die Zürcherin eine romantische Dachgeschosswohnung (BLICK berichtete).

Jetzt muss Barbara Schwager das Liebesnest räumen

Die muss sie nun räumen – schweren Herzens. «Auch wenn ich Nadeem noch immer liebe, werde ich jetzt in die Schweiz zurückkehren», sagt Barbara Schwager.

«Ich war 16 Jahre ohne Mann, habe meine behinderte Tochter alleine grossgezogen», erzählt die IV-Rentnerin. «Dann sah ich Nadeem und habe mich total verliebt.» Man habe sie gewarnt, so Barbara Schwager. «Ich bin ja selber schuld», sagt sie reumütig.

Quelle: Blick.ch

Barbara Schwager (56) schmuggelte ihren Verlobten über die Grenze: Schlepperin aus Leidenschaft

Jul 01

Angela Merkel lacht auf Kohls Trauerrede: Die zwei Gesichter einer Psychopathin?

Sie ist verantwortlich für die Ermordung und Vergewaltigung tausender deutscher Frauen, Kinder und Männer durch Armutsflüchtlinge, die Verschuldung der fleißigen deutschen Bürger für marode und korrupte Staaten wie Griechenland und Italien – Sie entscheiden! Psychopathie oder nur Unfähigkeit?

 

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Angela Merkel wähnte sich auf der Trauerrede im Europäischen Parlament unbeobachtet, doch die Kameras hielten den peinlichen Moment fest. Wie auf einem Kaffekränzchen verhielt sich die Ziehtochter Helmut Kohls, dem sie eigenständig den politischen und privaten Dolchstoß verpasste. Who is Who, mal eben schnell ein Paar Bekannten freundlich „hallo“ sagen, mehr scheint es an Demut bei dieser Frau nicht zu geben. In einer Sekunde lacht sie herzlich und völlig unbefangen, dann setzt sie schlagartig ihre Trauermine auf, für die Kamera. Kein Wunder, dass die Witwe Kohls lieber Viktor Orban als Sprecher gesehen hätte, Merkel jedenfalls hatte sie zunächst ausgeladen.

Immerhin „siezte“ die Kanzlerin den Übervater, alles andere wäre wohl an Dreistigkeit gegenüber der Witwe nicht zu rechtfertigen gewesen.

Quelle: Truth24.net

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Orban statt Merkel: Kohls Witwe wollte nicht, dass Merkel beim Trauerakt spricht

Jul 01

Abgelehnter Asylbewerber überfällt vier Frauen

Täter (20) aus Nigeria in Ebersberg gefasst. Nach intensiven Ermittlungen konnten aufmerksame Beamte der Polizeiinspektion Ebersberg einen Nigerianer am Bahnhof in Ebersberg festnehmen. Er steht im Verdacht, vier Frauen überfallen zu haben.

Ebersberg – Der 20-jährige abgelehnte Asylbewerber aus Ebersberg steht im dringenden Verdacht, insgesamt vier junge Frauen im Alter zwischen 20 und 33 Jahren auf ihrem Nachhauseweg von der S-Bahn überfallen zu haben. Die Taten ereigneten sich im Zeitraum von 11. Juni bis 1. Juli 2017 jeweils nach Mitternacht. Die Tatorte lagen zwei Mal in Poing und je ein Mal in Kirchseeon und Altenerding. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Mann für einen weiteren Raub in Feldkirchen verantwortlich sein könnte.

Mit einem Messer bewaffnet raubte der 20-Jährige bei allen Taten die teilweise hochwertigen Mobiltelefone der Frauen, in einem Fall auch einen kleineren Bargeldbetrag. In zwei Fällen kam es während der Raubhandlung zudem zu versuchten sexuellen Übergriffen.

Der Beschuldigte wurde am  Dienstag dem Haftrichter vorgeführt, der gegen den Tatverdächtigen die Untersuchungshaft anordnete. Er wurde daraufhin in eine bayerische Haftanstalt überstellt. Die weiteren Ermittlungen der Kripo dauern an.

Quelle: Merkur

Jun 30

Ehe für alle: Lesbisches Paar brachte Merkel zum Umdenken

Christine (l.) und Gundula (r.) Zilm in ihrem Garten in Barth (Mecklenburg-Vorpommern). dpa

Oft sind es persönliche Begegnungen, die politisches Handeln auslösen. So war es angeblich auch bei Angela Merkel in Sachen „Ehe für alle“. Ein Besuch bei einem lesbischen Paar in Vorpommern.

Seit Sommer 2013 steht die Einladung an Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Ausgesprochen hat sie Christine Zilm auf dem Marktplatz von Barth nahe der Ostsee in Vorpommern, als sie bei einem Wahlkampfauftritt der Kanzlerin von ihrer Situation als lesbische Frau in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft mit mehreren Pflegekindern erzählt hat. Sie könne die Kinder nicht adoptieren, weil sie und ihre Partnerin kein Ehepaar sind.

„Sie kann ruhig kommen, wir warten immer noch“, sagen Christine und Gundula Zilm am Mittwoch übereinstimmend. Sie sei in dem Haus mit dem großen Garten herzlich willkommen. Noch gibt es keinen Termin, aber bestimmt bald einen guten Anlass: Die Heirat der 52 und 58 Jahre alten Frauen, die sie sich schon so lange wünschen.

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dpa

Bis jetzt gilt: Ehe nicht für alle

Der Staat hat ihnen das bislang verwehrt. Aber mit dem Vorstoß von Merkel am Montagabend, als sie von ihrem klaren Nein zur Ehe für alle abrückte, hat sie Bewegung in das Leben der Zilms gebracht. Denn Merkel argumentierte, wenn das Jugendamt einem lesbischen Paar Pflegekinder anvertraue, könne der Staat nicht mit dem Kindeswohl gegen Adoptionen argumentieren – und hatte dabei vermutlich die Zilms im Hinterkopf und berichtete auch von der Begegnung.

„Wenn wir der Anstoß dafür waren, dass Frau Merkel umdenkt, ist das schon eine tolle Sache“, kommentiert Gundula die Szene. Ihr großer Wunsch ist es, dass gleichgeschlechtliche Paare die gleichen Rechte haben wie alle anderen Paare auch.

Die Episode zeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen mit den Menschen im Land für die Politiker sein können und wie daraus politischen Handeln entstehen kann. Solche öffentlichen Treffen sind für Merkel nicht immer einfach. Beispiel: Die Begegnung mit dem Palästinensermädchen Reem im Juli 2015 in Rostock.

Die Kanzlerin hatte der damals 14-Jährigen ziemlich nüchtern versucht zu erklären, dass nicht jeder Migrant in Deutschland bleiben könne – worauf das Kind in Tränen ausbrach. Manche Beobachter gingen davon aus, dass diese Begegnung für den späteren Umgang Merkels mit der Flüchtlingskrise von Bedeutung war.

Fünf Pflegekinder, die nicht adoptiert werden können

Gundula Zilm hatte Merkel im Winter 2015 beim Neujahrsempfang der CDU des Kreises Vorpommern-Rügen getroffen. „Ich weiß, wer Sie sind, es steht noch ein Hausbesuch offen“, zitiert Gundula die Kanzlerin. Vorher war sie im Kreis zur „Frau des Jahres“ gekürt werden – für ihr ehrenamtliches Engagement in der örtlichen Grundschule und als Leiterin einer Selbsthilfegruppe.

Soziales Engagement hat eine zentrale Stellung im Leben der beiden, die wegen Erwerbsunfähigkeit bereits in Rente sind. Dazu gehören die Betreuung von derzeit fünf Pflegekindern im Alter von 9 bis 18 Jahren – auch vier Hunde leben im Haus – und die Hilfe für eine syrische Flüchtlingsfamilie.

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dpa

„Orientiert Euch nicht mehr am Mittelalter“

Kennengelernt haben sich die zwei vor neun Jahren im Internet und tauschten Erfahrungen aus: Beide haben eine heterosexuelle Vergangenheit und jeweils einen erwachsenen Sohn. Seit acht Jahren leben sie in der eingetragenen Partnerschaft.

„Wir wussten, was wir wollten, worauf sollten wir warten“, erzählen sie. Es ist offensichtlich, dass sie nicht nur in dieser Frage eine klare Haltung einnehmen. Denn sie wissen, wie es ist, nicht offen leben zu dürfen. „Zu tiefster DDR-Zeit war das nicht relevant“, sagt Christine.

Nach der Wende hätte Christine ihr Glück gern offen gezeigt, aber ihre damalige Partnerin wollte das nicht. „Also haben wir doch versteckt gelebt.“ Niemandem würde sie empfehlen, so zu leben. „Orientiert Euch nicht mehr am Mittelalter. Erlaubt doch den Menschen so zu leben, wie sie wollen“, ist das Credo der beiden.

Gebannt werden sie nach Berlin schauen, wenn sich der Bundestag mit dem Gesetz befasst. „Wenn die Nachricht kommt, dass es durch ist, werden wir erstmal mit den Kindern Eis essen gehen. Die werden jubeln“, sind sie sich sicher.

Quelle: Focus

Jun 30

G-20-Einsatz: Hamburg schickt Berliner Polizisten nach Gelage nach Hause

Sex im Freien, Gruppenpinkeln – und eine Kollegin soll im Bademantel auf dem Tisch getanzt haben. Berliner Polizisten benehmen sich in Hamburg so daneben, dass sie nach Hause geschickt werden. Quelle: N24/ Larissa Herber

Sex am Zaun, Gruppenpinkeln, Sachbeschädigung – Berliner Polizisten benehmen sich beim Einsatz in Hamburg so daneben, dass sie nach Hause geschickt werden. Ihre Rechtfertigung: Es sei so langweilig gewesen.

Für die Politiker und ihre Partner, die beim G-20-Gipfel in Hamburg weilen, gibt es ein ausgedehntes, ausgeklügeltes Programm. Offenbar wäre das für die Polizisten, die dort im Einsatz sind, auch nötig. Denn Beamte aus drei Berliner Einsatzhundertschaften, die dort die Hamburger Kollegen unterstützen sollten, langweilten sich nach eigenen Angaben so, dass sie anfingen, sich selbst zu unterhalten. Mit eher nicht vorbildlichem Verhalten.

Der Spaß in dem Containerdorf, in dem die Beamten seit Sonntag gemeinsam mit Einheiten aus Wuppertal untergebracht waren, artete derart aus, dass das Einsatzkommando in Hamburg die 14., 15. sowie die 32. Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei (rund 210 Polizisten) statt wie geplant am Mittwoch bereits am Montagabend nach Hause schickte.

Die Berliner Polizei twitterte dazu: „Ursache soll ein Fehlverhalten in ihrer dortigen Unterkunft gewesen sein. Wir haben Stellungnahmen angefordert und werden anschließend über Konsequenzen entscheiden.“

 

Laut „B.Z.“ hatte ein Polizistenpärchen in aller Öffentlichkeit Sex an einem Zaun, was Wachschützer beobachteten. Es soll Sexvideos von den Beamten geben. Außerdem sollen Polizisten nach einer lautstarken Party gemeinsam in einer Reihe an einen Zaun gepinkelt haben. Eine Kollegin habe nur im Bademantel bekleidet mit einer Waffe in der Hand auf einem Tisch getanzt. Nach WELT-Informationen ließ sich ein Polizist beim Pinkeln im Suff mit der Waffe filmen. Waffe und Alkohol zusammen sind strikt verboten.

Wuppertaler Kollegen verpfiffen die Berliner

Auf privaten Fotos ist eine feuchtfröhliche Party vor den Containern zu sehen, einige Polizisten recken jubelnd die Arme und Getränke in die Luft. Die Bilder vom Morgen danach zeigen den Hof voller Flaschen und Müll. Wie die WELT aus Polizeikreisen erfuhr, feierten die Berliner Polizisten bis 6.30, ihre Wuppertaler Kollegen mussten um 2.30 aufstehen und beschwerten sich über die Party.

Polizeisprecher Thomas Neuendorf bestätigte der „Berliner Morgenpost“, es gehe um den Vorwurf des Geschlechtsverkehrs in der Öffentlichkeit, Sachbeschädigung und um Alkoholexzesse. „Dieses Verhalten ist peinlich für die Berliner Polizei“, sagte Neuendorf. Die Beamten müssten mit drastischen Konsequenzen rechnen. Polizeipräsident Klaus Kandt soll wegen des Verhaltens außer sich sein. Es soll interne Untersuchungen, Disziplinarverfahren sowie Versetzungen und möglicherweise seitens der Berliner Behördenleitung auch den Versuch geben, Beamte ganz aus dem Dienst zu entfernen.

„Keine Fernseher, kein Freizeitangebot“

Ein Insider sagte der WELT: „Das Verhalten dieser Kollegen ist unfassbar und nicht hinnehmbar. Wenn man aber behördenintern konsequenzlos zulässt, dass ein Polizeischüler in Pornos mitspielt, muss man sich nicht wundern, dass solche Leute irgendwann im Dienst sind. Man muss den Charakter des Polizeischülers dem Berufsbild anpassen. Wenn man aber eine gewisse Lässigkeit zulässt, bei Armlängen, Tätowierungen und merkwürdigen Frisuren ein Auge zudrückt, muss man sich nicht wundern.“

Von den betroffenen Einsatzhundertschaften kam als Rechtfertigung, dass es „keine Fernseher, kein Freizeitangebot“ gegeben habe und sie zwischen den Einsätzen aufeinander gehockt und sich gelangweilt hätten.

Hamburg wollte die Berliner ob ihrer Härte und Erfahrung bei den Mai-Krawallen offenbar unbedingt dabei haben, ließ sie wegen ihres Rufes aber von einem privaten Sicherheitsdienst überwachen. Denn aus einer gemeinsamen Zeit beim Castoreinsatz in Gorleben habe sich nach „B.Z.“-Informationen der Hamburger Polizeiführer Hartmut Dudde erinnern können, wie exzessiv die Berliner außerhalb des Dienstes „feiern“. Deshalb habe man bewusst eine ehemalige, allerdings nie genutzte Asylbewerberheimunterkunft für sie ausgesucht und den Ordnerdienst angewiesen, jeden Verstoß zu dokumentieren.

Die Berliner Kollegen halten zu den Party-Polizisten: Es soll in der Hauptstadt eine Willkommen-Zurück-Party geben.

Quelle: Welt

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