Feb 15

Berlin steckt 90 Millionen in freiwillige Rückkehr – Merkels Plan

Foto: APA/dpa/Daniel Maurer, AP

Die Abschiebeoffensive von Bundeskanzlerin Angela Merkel dürfte Deutschland noch richtig teuer zu stehen kommen.

Wie berichtet, hatten sich Bund und Länder auf Maßnahmen zur schnelleren Abschiebung abgelehnter Asylwerber geeinigt.  Doch der 16- Punkte- Plan ist nicht unumstritten. Besonders die Tatsache, dass 90 Millionen Euro als Anreiz in die sogenannte freiwillige Rückkehr gesteckt werden sollen, sorgt für Kopfschütteln.

Wer sich nicht abschieben lässt, sondern selbst ausreist, bekommt Geld so sieht es ein Punkt von Merkels Abschiebeplan vor. Nicht weniger als 90 Millionen Euro will der Bund zusätzlich in Rückkehrer- und Reintegrationsprogramme stecken, berichtet n- tv online. Zudem soll es eine flächendeckende Rückkehrberatung geben, die bei Menschen mit geringen Chancen auf Asyl bereits nach der Ankunft in Deutschland einsetzen soll.

Die Abschiebung von Migranten bleibt in Deutschland auch nach der Einigung ein Streitthema. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) würdigte am Freitag in der ARD die Vereinbarung: „Wir hatte noch nie eine so große Gemeinsamkeit zwischen den Bundesländern und der Bundesregierung, wie das gestern zum Ausdruck kam.“ Er verteidigte auch, dass Menschen in bestimmte Regionen in Afghanistan zurückgeführt werden. Auch dort gebe es sichere Regionen. Was die Maghreb- Staaten Tunesien, Algerien und Marokko angehe, so gebe es dorthin auch aktuell schon Abschiebungen. Hier sollten die Zahlen aber zunehmen.

Foto: APA/dpa/Patrick Seeger (Symbolbild)

Koalitionspartner SPD eher verhalten

Nicht ganz so zufrieden ist man da beim Koalitionspartner: Der Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) beurteilte die Ergebnisse des Gesprächs nüchterner. Man sei lediglich „ein bisschen zusammengekommen“. Zudem werde das Thema Abschiebungen von ausreisepflichtigen Menschen überhöht, denn die meisten der Betroffenen reisten freiwillig zurück. Es gehe hierbei zudem nur um einen kleinen Bereich.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisierte die Beschlüsse des Bund- Länder- Gipfels scharf. „Deutschland soll sich vom Aufnahmeland zum Abschiebeland entwickeln“, sagte Pro- Asyl- Geschäftsführer Günter Burkhardt am Freitag. „Es irritiert, dass ein solch weitreichender Beschluss der Ministerpräsidenten ohne ausführliche öffentliche Diskussion, ohne Beteiligung der gewählten Abgeordneten in Bund und Ländern gefasst wird.“

Foto: AFP

Tausende demonstieren für Abschiebungsstopp

Am Samstag waren in zahlreichen deutschen Städten Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für einen sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan zu demonstrieren. Allein in Düsseldorf beteiligten sich rund 2000 Menschen an den Protesten, in Hamburg waren es laut Polizeiangaben etwa 1500. In Nürnberg kamen um die 800 Demonstranten zusammen, in Augsburg rund 400. Demonstrationen gab es unter anderem auch in Berlin, Hannover, Erfurt und Rostock.

Kundgebung am Flughafen Frankfurt am Main
Foto: AFP

Der Flüchtlingsrat Nordrhein- Westfalen bekräftigte am Wochenende ebenso, Afghanistan sei nicht sicher. Vielmehr habe sich die Lage laut einem Bericht des UNO- Flüchtlingshochkommissariats zuletzt noch einmal verschlechtert. Nicht einzelne Regionen, sondern das gesamte Land sei vom Kampf zwischen Regierungstruppen und Taliban betroffen. Die Sammelabschiebungen mit zwei Flügen im Dezember und Jänner seien ein Tabubruch gewesen, der sich nicht wiederholen dürfe.

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Feb 15

Schnaitsee: Mutmaßlicher Taliban im oberbayerischen Dorfidyll

Die Idylle im oberbayerischen Schnaitsee ist zurzeit etwas getrübt. (Foto: Gemeinde Schnaitsee/oh)

In Oberbayern wurde ein junger Mann festgenommen, der als Mitglied der Taliban an einem Mord beteiligt gewesen sein soll.Der 20 Jahre alte Afghane hat zuletzt in einer Flüchtlinglingsunterkunft in Schnaitsee gelebt.

In dem Dorf war der Mann sehr engagiert und hilfsbereit – umso betroffener sind die Bewohner nun nach seiner Festnahme.

In den jungen Mann aus Afghanistan haben die Flüchtlingshelfer in Schnaitsee große Hoffnungen gesetzt. Er habe im Deutschkurs gute Fortschritte gemacht, sich auch außerhalb des Unterrichts viel selber beigebracht und viele andere Flüchtlinge, die noch nicht so weit waren, oft als Übersetzer unterstützt. So erzählt es Wolfgang Bachleitner vom Helferkreis in Schnaitsee (Landkreis Traunstein). Er und seine Mitstreiter sind wegen des jungen Mannes jetzt aber besonders gefordert, denn nicht nur die anderen Asylbewerber haben seit einigen Tagen viel Gesprächsbedarf, seit der 20-jährige Abdol S. festgenommen wurde.
Die Bundesanwaltschaft hält ihm vor, als Mitglied der Taliban in Afghanistan 2013 und 2014 an mindestens zwei Angriffen auf Regierungstruppen und amerikanische Soldaten beteiligt gewesen zu sein, bei denen mindestens ein Amerikaner gestorben ist. Die anderen Flüchtlinge sind verunsichert, die Helfer versuchen, die Wogen zu glätten.

Die Festnahme selbst hatte zunächst kein größeres Aufsehen erregt, denn die Männer vom Landeskriminalamt kamen unauffällig und am sehr frühen Morgen, Abdol S. soll ihnen keinen Widerstand geleistet haben. Doch seit sich erst in dem kleinen 3500-Einwohner-Ort und dann darüber hinaus herumgesprochen hat, dass ein mutmaßlicher Taliban mitten im Dorf gelebt hatte, stellen sich die Menschen in Schnaitsee selbst die gleichen Fragen, die auch von außen an sie herangetragen werden.
Antworten gibt es kaum – zu wenig haben die Menschen in Schnaitsee von der Vergangenheit dieses Mannes gewusst, der seit dem vergangen März in der Gemeinde lebte, erst außerhalb und seit einigen Monaten in einer Unterkunft in einem zweistöckigen Haus mitten im Dorfkern. Dabei war Abdol S. kein Unbekannter, er spielte Volleyball in der Freizeitmannschaft des Sportvereins und fuhr oft zum Kickbox-Training ins 25 Kilometer entfernte Traunreut. Im Kickboxen hat er es auch schon zu einigen Erfolgen und Pokalen gebracht. Demnächst wollte er zu arbeiten beginnen, eine Stelle hatte er schon in Aussicht.
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Nicht jeder Taliban wird freiwillig Mitglied

Auf welche Weise ihn nun seine mutmaßliche Taliban-Vergangenheit in Afghanistan eingeholt haben könnte, kann sich in Schnaitsee niemand erklären, die Bundesanwaltschaft macht dazu keine Angaben. Gelegentlich berichten Asylbewerber aber in ihren Anhörungen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) selbst über ihre Vergangenheit als Taliban, denn in Afghanistan schließt sich der Gruppe nicht jedes Mitglied völlig freiwillig und aus purer Begeisterung an – zumindest nicht in der Rückschau bei der Anhörung durch das Bamf.

Abdol S. ist schon der fünfte mutmaßliche Taliban, den die Bundesanwaltschaft seit dem vergangenen Oktober festsetzen ließ. Dazu kommen eine ganze Reihe von Menschen, die Mitglied des IS oder von Al-Nusra sein sollen. Angeklagt werden solche Fälle in aller Regel bei den Oberlandesgerichten der jeweiligen Bundesländer, in Bayern beim OLG München, das erst Anfang des Jahres eine vierten Staatsschutzsenat erhalten hat. Beim OLG und auch bei der Bundesanwaltschaft wird nach jeweils eigener Auskunft aber keine gesonderte Statistik über Taliban-Verfahren geführt. Wann ein Gericht über den Fall Abdol S. entscheiden wird, ist offen, denn eigene Ermittlungen in Afghanistan sind der Bundesanwaltschaft verwehrt, eine Rechtshilfe durch die dortigen Behörden gestaltet sich selten reibungslos.

Was der Fall Abdol S. für die Helfer bedeutet

Dem Helferkreis in Schnaitsee macht die Angelegenheit seine Arbeit nicht leichter. 30 Helfer zählen zum erweiterten Kreis, besonders aktiv sind etwa ein Drittel davon. Sie kümmern sich um derzeit 30 Flüchtlinge, Platz wäre in den vier dezentralen Unterkünften in Schnaitsee etwa für doppelt so viele, sagt Bürgermeister Thomas Schmidinger. Richtige Aufregung herrsche im Dorf nicht, denn schließlich wisse man, wo die meisten Flüchtlinge herkämen und welche Verhältnisse in diesen Ländern herrschten. Betroffenheit gebe es im Ort aber sehr wohl.
Wolfgang Bachleitner vom Helferkreis bemüht sich um größtmögliche Sachlichkeit, wie es sich auch der Helferkreis insgesamt vorgenommen hat. Vor allem versuche man, den anderen Asylsuchenden klarzumachen, dass man sie wegen Abdol S. nun nicht im Regen stehen lassen werde. Auch dessen Mitbewohner hätten nichts von Auffälligkeiten bei S. berichtet, es habe bei ihm, nach allem was man wisse, wohl keinerlei Äußerungen und auch keine Abzeichen oder dergleichen mehr gegeben, die auf die Taliban hingedeutet hätten.
Selbst stellen die Helfer keine Fragen zur Vergangenheit ihrer Schützlinge, um nicht laienhaft an das Erlebte zu rühren. Wer von sich aus reden wolle, dem höre man aber natürlich zu. Bachleitner hofft, dass die bisher gute Stimmung in der kleine Gemeinde sich nun nicht gegen die Asylbewerber wendet.

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Feb 15

Vor Augen der Kinder: Sextäter (17) fiel auf Donauinsel über Mutter her

Foto: LPD Wien, Andreas Graf

Keinerlei Skrupel hat ein 17- jähriger Sextäter auf der Wiener Donauinsel gezeigt: Der junge Mann aus Afghanistan fiel am helllichten Tag von hinten über eine 31- Jährige her und das, obwohl die Frau sogar mit ihren beiden Kindern unterwegs war. Die Mutter wehrte sich heftig gegen ihren Angreifer, sie biss ihm sogar in die Nase. Der junge Mann ergriff daraufhin die Flucht, konnte aber wenig später festgenommen werden. Jetzt werden weitere Opfer gesucht.

Wie die Polizei am Dienstag bekannt gab, kam es bereits am 7. Februar gegen 15.30 Uhr zu dem Übergriff. Die 31- Jährige spazierte mit ihren beiden Kindern im Alter von einem und zwei Jahren, die in einem Wagerl saßen, am Treppelweg Richtung Donaustadtbrücke entlang, als sie der 17- Jährige plötzlich am Nacken packte. Der junge Mann riss sein Opfer zu Boden, legte sich auf die Frau und versuchte, sich an ihr zu vergehen.

Täter und Opfer bissen sich gegenseitig in Nase

Die 31- Jährige setzte sich mit aller Kraft zur Wehr. Der Afghane biss ihr daraufhin in die Nase, die Frau gab jedoch nicht auf. Sie trat auf den Angreifer ein und tat es ihm gleich: Auch sie biss dem 17- Jährigen mitten ins Gesicht. Das schlug den jungen Sextäter in die Flucht. Das geschockte Opfer alarmierte umgehend die Polizei.

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Feb 15

Zeugensuche: 38-Jährige in Linden vergewaltigt

Tatort: Der Eingang zum Biergarten Gretchen.

Eine 38 Jahre alte Frau ist am Freitagabend gegen 21 Uhr im Eingangsbereich des Biergartens „Gretchen“ in Hannover-Linden vergewaltigt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den flüchtenden Täter gesehen haben.

Hannover

Die Polizei sucht nach einem 25 bis 30 Jahre alten Afrikaner. Der Mann steht im Verdacht, am Freitagabend am Faust-Gelände eine 38-jährige Frau vergewaltigt zu haben. Das Opfer war gegen 21 Uhr zu Fuß am Ufer der Ihme in Richtung Küchengarten unterwegs.

Plötzlich tauchte der Mann vor ihr auf und bot ihr Drogen zum Kauf an. Die 38-Jährige lehnte ab und setzte ihren Weg fort. Der Drogenhändler ging neben ihr her. In Höhe des „Gretchen“-Biergartens zog er sein Opfer in den Eingangsbereich und verging sich dort an ihr. Anschließend flüchtete er in Richtung Wilhelm-Bluhm-Straße.

Die 38-Jährige offenbarte sich nach der Tat einer Bekannten, die die Polizei einschaltete. Der Gesuchte ist etwa 1,70 Meter groß und spricht nur gebrochen deutsch. Er trug dunkle Kleidung und eine ebensolche Wollmütze. Hinweise auf den Täter an den Kriminaldauerdienst unter (05 11) 1 09 55 55.

Der florierende Drogenhandel rund um das Faust-Gelände und am Café Glocksee, der maßgeblich von Afrikanern bestimmt wird, beschäftigt die Polizei und die Politik seit geraumer Zeit.

Bei einer großangelegten Kontrolle im Oktober überprüften rund 70 Beamte Dealer und Kunden in diesem Bereich. Die Ermittler leiteten insgesamt 16 Strafverfahren ein. Vor etwa einem Jahr war ein sexueller Übergriff eines Sudanesen auf eine 25-Jährige auf der Damentoilette des Café Glocksee bekannt geworden.

Übergriffe auf der Straße hatte es in Linden auch im Jahr 2014 gegeben. Damals suchte die Polizei erfolglos nach einem Mann, der für mehrere Taten verantwortlich sein sollte, etwa in der Comenius- und der Mathildenstraße sowie der Gartenallee. Der Täter wurde als etwa 1,85 Meter großer Südländer beschrieben.

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Feb 14

Ziegen geschächtet und dabei unnötig gequält – Geldstrafe in Tirol

Foto: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Sie wollten sich das Geld für die reguläre Schlachtung sparen und griffen bei einem Bauern im Tiroler Unterland selbst zum Messer. Doch die zwei Serben betäubten die drei Ziegen vor dem Schächten nur mit Schlägen auf den Kopf. Wegen Tierquälerei bekamen sie gestern am Landesgericht ordentliche Geldstrafen.

30 Euro verlangte der Bauer pro Ziege, und weitere 20 Euro, wenn er die Tiere auch schlachten soll. Doch das Geld wollte sich ein Brüderpaar offenbar sparen. Und da der Bauer keinen Schlachtschussapparat hatte, betäubten die beiden die drei Ziegen auf ihre Art. Mit einer Eisenstange und einem Hammer schlugen sie den Ziegen auf den Schädel. Dann erfolgte der Schnitt durch den Hals.

„In Serbien machen das alle so“

Nachbarn beobachteten den Vorfall und alarmierten den Tierarzt, der sofort zur Tat schritt und das Brüderpaar anzeigte. Gestern saßen die beiden Männer (62, 52) wegen Tierquälerei vor der Richterin am Landesgericht, weil sie den Ziegen unnötige Qualen zugefügt hatten. Das würden in ihrer Heimat Serbien alle so machen, sagten die beiden aus aber auch, dass sie wussten, dass diese Methode hier in Österreich illegal wäre. Man würde das nie wieder tun, versprach das Brüderpaar. Richterin Helga Moser verhängte über beide je 800 Euro Geldstrafe. Nicht rechtskräftig.

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Feb 14

Messerattacke auf den Chef – Zwei Flüchtlinge wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht

Vier Verhandlungstage hat das Landgericht anberaumt. © Archiv / Ph. Schulze

Lüneburg. Er nahm die klassische Flüchtlingsroute über Ägypten und weiter mit Schleusern übers Mittelmeer nach Italien und landete schließlich in Niedersachsen – und zwar in Untersuchungshaft im Uelzener Gefängnis.

Seit gestern muss sich der 27-jähriger Haytharn A. gemeinsam mit dem drei Jahre älteren Ibrahim A. vor dem Landgericht Lüneburg verantworten – Haytharn A. soll versucht haben, seinen Arbeitgeber mit einem Messer zu töten.

Laut Anklage war es an jenem 17. März 2016 in einer Lüneburger Fabrik zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Haytharn A. und seinem Chef gekommen, weil dieser mit der Arbeitsleistung seines Cousins Ibrahim A. nicht zufrieden war. Später seien beide dann in den Betrieb zurückgekehrt, um den Arbeitgeber zu töten. Der 27-jährige stach demnach mehrfach mit dem Messer zu und verletzte das Opfer unter anderem am Bauch. Der Schwerverletzte flüchtete zunächst, wurde aber wieder eingeholt und mit einem Schlag gegen den Kopf zu Boden gestreckt. Dann hagelte es Tritte gegen den Kopf, so der Oberstaatsanwalt. Haytharn A. habe dann versucht, dem Chef ins Auge zu stechen. Dieser aber konnte ausweichen.

Als weitere Arbeiter hinzukamen, flüchteten die Angreifer. Die Polizei suchte sie mit internationalem Haftbefehl, schließlich klickten Monate später in den Niederlanden die Handschellen.

Beide Angeklagte gaben gestern am ersten Verhandlungstag eine völlig andere Version des Hergangs – sie sehen sich als unschuldig an, verlasen die Anwälte.

Prozess gibt Einblick in Überforderung der Behörden

Nein, verwandt seien sie nicht. Das mit dem Cousin ist also falsch in der Anklageschrift. Wie auch die Bezeichnung „staatenlos“. „Wir sind Palästinenser“, übersetzen die Dolmetscher die Ausführungen von Haytharn A. (27) und Ibrahim A. (30) übereinstimmend. Und überhaupt können die beiden Angeklagten gestern am ersten Verhandlungstag vor der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg der Anklageschrift gar nichts abgewinnen.

Dass sie den Chef einer Lüneburger Fabrik mit einem Messer töten wollten, weil dieser mit der Arbeitsleistung des einen nicht zufrieden war stimme nicht. Vielmehr habe es einen Streit im Sanitärraum gegeben, in dessen Verlauf irgendwann auch ein Messer im Spiel war. Blessuren habe es auf allen Seiten gegeben – so lassen sich die Aussagen, die die Anwälte verlesen, grob zusammenfassen.

Auch die angebliche Flucht nach Holland sei nicht zutreffend: Man habe ohnehin vorgehabt, dorthin zu reisen; dass das am Tag nach der tätlichen Auseinandersetzung geschehen sei, war reiner Zufall, behauptet Haytharn A. Dort waren beide von der Polizei schließlich festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden.

Bei so viel Durcheinander müssen nunmehr Zeugen an den nächsten Verhandlungstagen Licht ins Dunkel bringen über das, was am 17. März 2016 tatsächlich im Lüneburger Holzkohlewerk geschah.

Der Prozess vor dem Landgericht Lüneburg gibt aber auch einen Einblick, wie überfordert die Behörden in der EU mit der Flüchtlingssituation tatsächlich waren. Der 27-jährige Fliesenleger Haytharn A., verheiratet, drei Kinder, war nach eigenen Angaben bereits vor der großen Flüchtlingswelle nach Europa aufgebrochen. Am 4. Juli 2014 habe er sich zunächst auf nach Ägypten gemacht, sei von dort auf einer von Schleusern organisierten Fahrt 18 Tage auf dem Mittelmeer unterwegs gewesen und schließlich von der italienischen Küstenwache aufgegriffen worden.

Weiter ging es mit dem Zug über Frankreich nach Holland, „weil da Familiennachzug so unkompliziert sein sollte“, schildert er. Doch im Januar 2015 wird sein Asylantrag abgelehnt. A. zieht weiter nach Deutschland, landet schließlich in Braunschweig und stellt einen weiteren Asylantrag. Die Aufnahmestelle schickt ihn nach Lüneburg, wo er in einer Asylunterkunft lebt. Und gemeinsam mit Dutzenden weiteren Flüchtlingen in der Fabrik arbeitete er – schwarz, wie er sagt.

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Feb 14

Zwei Hausverbote: Wieder Ärger für Stadtrat Dinar – 36 Jähriger in Kneipenschlägerei verwickelt

Hatte sich offenbar nicht im Griff: Erkan Dinar, Stadt- und Kreisrat der Linken, erhielt zwei Lokalverbote. © Archiv

WEISSENBURG – Der Weißenburger Stadtrat Erkan Dinar hat nach Beleidigungen und Handgreiflichkeiten in zwei Weißenburger Lokalen Hausverbote erhalten. Die Polizei ermittelt – nicht zum ersten Mal gegen den 36-Jährigen.

Nach Aussage der zwei Gaststättenbetreiber war es diesmal zu Handgreiflichkeiten, verbalen Auseinandersetzungen, Beleidigungen und unschönen Begebenheiten gekommen. „Ich habe noch nie einen so aggressiven Gast in meinem Lokal erlebt“, sagte einer der Wirte gegenüber dem Weißenburger Tagblatt.

Erkan Dinar soll im berauschten Zustand nach Aussage eines Zeugen vor ein Lokal uriniert haben. Auf den Hinweis des Zeugen, dass es in der Wirtschaft auch Toiletten gebe, habe Dinar ihn wüst beschimpft. Der Zeuge bat den Gaststättenpächter mit den Worten „Komm mal raus, mit dem Dinar gibt’s Probleme“ um Hilfe. Der Stadt- und Kreisrat machte sich aber aus dem Staub. Als er wenig später zu der Kneipe zurückkehrte, fing ihn der Wirt bereits vor der Eingangstür ab und erteilte ihm Hausverbot.

Dinar kam wohl betrunken in das Lokal

Daraufhin habe Dinar ihn „zur Seite geschubst“ und gefragt, was er hier zu sagen habe. Das habe er ihm dann deutlich gemacht und erklärt, dass er die Polizei holen werde, erzählt der Wirt. Daraufhin habe sich der 36-Jährige entfernt. Dem Wirt zufolge war Dinar bereits betrunken in das Lokal gekommen. Nach den Vorfällen seien „alle Gäste total entsetzt“ gewesen.

Doch damit nicht genug. Der Linken-Politiker zog weiter zur nächsten Lokalität. Dort kam er nach Auskunft des Wirtes ebenfalls deutlich angetrunken an und bestellte ein Bier. Die Bedienung servierte es ihm zwar, nahm es aber, nachdem sie kein Geld erhielt, wieder weg. Dinar soll sich danach am Getränk einer Frau in dem Lokal bedient haben.

Der Wirt wurde beleidigt

Der Wirt und der Begleiter der Frau machten ihm daraufhin deutlich, dass er dies zu unterlassen habe, woraufhin Dinar nach Aussage des Kneipiers den Begleiter der Frau bespuckte und angriff. Der Linken-Stadtrat wurde da­raufhin des Lokals verwiesen. Vor der Türe sei es dann „richtig zur Sache gegangen“, schildert der Wirt. Er sei von Dinar mehrfach beleidigt worden. Unter anderem habe er ihn als „Glatzen-Nazi“ beschimpft. Als der 36-Jährige aber mitbekommen habe, dass die Polizei verständigt wurde, habe er sich aus dem Staub gemacht.

Die Polizei bestätigte gegenüber dem Weißenburger Tagblatt, dass sie zu einem entsprechenden Einsatz an eine Innenstadtkneipe gerufen wurde. Ermittlungen wurden eingeleitet. Elke Schönwald, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Mittelfranken, zufolge wurden der Polizei Pöbeleien ge­genüber Gästen und ein Disput mit Kneipenbesuchern berichtet. Sie bestätigte, dass das Hausverbot des Gastwirts aktenkundig wurde. Der Wirt sei angeblich beleidigt worden, als er den pöbelnden Gast des Lokals verwies.

Erkan Dinar wollte sich gestern bei einem Telefonat vorerst nicht zu den Vorwürfen äußern. Er wolle sie sich erst genau anhören und dann darauf reagieren, sagte er.

Strafbefehl akzeptiert

Es ist nicht der erste einschlägige Vorfall, mit dem Dinar von sich reden macht. 2014, kurz nach seiner Wahl zum Stadt- und Kreisrat, hatte er auf der Weißenburger Kirchweih unter anderem einem Polizisten ins Gesicht geschlagen. Später akzeptierte er einen Strafbefehl, was viele als Schuldeingeständnis werteten. Rücktrittsforderungen von allen Seiten ließen ihn kalt. Er bot aber seiner Partei den Rückritt vom Stadtratsmandat an und überließ damit ihr die Entscheidung.

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Feb 13

Orban will Flüchtlinge aus Deutschland aufnehmen

 

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat angeboten, sein Land für Flüchtlinge zu öffnen – aber nur für diejenigen, die aus westlichen Ländern vor dem Liberalismus fliehen.

In seiner Ansprache zur Lage der Nation sagte Orban: “Jene schreckerfüllten deutschen, holländischen, französischen, italienischen Politiker und Journalisten, jene zum Verlassen ihrer Heimat gezwungenen Christen, die ihr Europa in der eigenen Heimat verloren haben, werden es bei uns wiederfinden.”

 

Der ungarische Regierungschef unterstrich fünf Bereiche, die seinem Land übel mitspielten und es bedrohten:

  • Migranten, die durch den Balkan in Richtung Zentral-und Westeuropa kommen
  • Milliardär George Soros, dem Orban vorwirft, die Regierung zu unterwandern
  • die EU, die sich gegen seine Pläne richte, Energiepreise zu regeln
  • die EU, die seine Steuerpolitik regulieren wolle
  • die EU, die sein Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen behindere

 

Menschenrechtsgruppen kritisieren Ungarn für den Umgang mit Flüchtlingen und Migranten. So sollten ankommende Asylbewerber sogenannte Transitzonen nicht verlassen dürfen. Ein großer Teil der ungarischen Grenzen ist für Flüchtlinge geschlossen.

Orban kritisierte die liberalen Volkswirtschaften: “Die Füchse werden in den Hühnerstall gelassen, um frei zu konkurrieren, und niemand kann die Füchse kontrollieren, die immer wieder gewinnen.”

Aber er lobte die Stärke der ungarischen Wirtschaft und versprach steigende Löhne steigen und weniger Schulden für die privaten Haushalte.

 

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Feb 13

17-jähriger Flüchtling randaliert und onaniert in Salzburg

Afghane zieht Spur der Verwüstung ©APA

Ein 17-jähriger Asylwerber aus Afghanistan hat in der Nacht auf Sonntag ganz Salzburg in Atem gehalten.

Zunächst attackierte er zwei Männer mit Faustschlägen, dann belästigte er in den Morgenstunden eine 18-jährige Schülerin und griff schließlich einen Polizeibeamten an. Nach seiner Festnahme versuchte der Jugendliche außerdem seinem Dolmetscher mit einem Kopfstoß zu verletzen. Jetzt sitzt er im Gefängnis.

1. „Streich“: Raufhandel mit Somalier am Bahnhof

Am Samstagabend war sich der 17-Jährige vor dem Hauptbahnhof zunächst mit einem Somalier (26) in die Haare geraten. Er schlug dabei mit der Faust in das Gesicht seines Kontrahenten und verletzte ihn leicht. Passanten hielten den Afghanen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten nahmen die Daten des Mannes auf und behandelten ihn erkennungsdienstlich.

2. „Streich“: Nachtportier mehrmals ins Gesicht geschlagen

Kurz nach 3.00 Uhr wurde der 17-Jährige erneut auffällig. Er verletzte vor einem Hotel einen 51-jährigen Nachtportier durch Faustschläge ins Gesicht. Der Täter flüchtete, konnte jedoch nach kurzer Fahndung angehalten werden. Die Polizei nahm erneut die Taten des Afghanen für eine Anzeige auf, dann konnte der Asylwerber gehen.

3. „Streich“: Schülerin verfolgt, vor Elternhaus onaniert

In den frühen Morgenstunden verfolgte er schließlich eine 18-jährige Schülerin vom Bahnhof Salzburg-Süd bis zu ihrem Elternhaus. Die junge Frau weckte ihren Vater, dieser verwies den Afghanen vom Grundstück. Daraufhin onanierte der 17-Jährige vor der Haustür der Familie, flüchtete aber vor Eintreffen der Polizei.

4. „Streich“: Polizist mit Kopfstoß verletzt

Als er kurz darauf am Bahnhof angetroffen werden konnte, verletzte er einen Beamten mit einem Kopfstoß an der Nase. Außerdem versuchte er bei der Einvernahme seinen Dolmetscher anzugreifen.

Wie die Polizei berichtete, war aufgrund des unkooperativen Verhaltens keine Einvernahme möglich. Ein Alkotest beim 17-jährigen verlief negativ. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Überstellung in die Justizanstalt Puch-Urstein an. Der junge Afghane wird unter anderem wegen Körperverletzung und des Verdachts der sexuellen Belästigung angezeigt.

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Feb 13

Flüchtlingspolitik: Merkels Zeit läuft ab

Kurs-Korrektur oder Abtritt: Kanzlerin Angela Merkel handelt mit ihrer Flüchtlingspolitik verantwortungslos gegenüber Deutschland, findet Stern-Autor Tilman Gerwien
© Laurent Dubrule/DPA

Kanzlerin Angela Merkel hat sich in der Flüchtlingskrise völlig verrannt. Ihre verantwortungslose Politik führt immer tiefer in moralische Abgründe. Sie muss ihren Kurs korrigieren – oder abtreten.

Was für ein Absturz: Vor Wochen noch die „mächtigste Frau der Welt“ (laut US-Magazin „Time“), davor lange Zeit unumstrittene Nummer eins der Union, Garant für den Wahlsieg 2017, Beliebtheitswerte, die durch die Decke schossen. Und jetzt? Eine Kanzlerschaft im Abendrot, Endzeitstimmung im Berliner Regierungsviertel. Zu besichtigen ist die öffentliche Demontage der Angela Merkel, aber auch: ihre Selbstauflösung als Politikerin. Die Frau, von der es hieß, sie würde alles vom Ende her denken, kühl und rational, hat sich beim Flüchtlingsthema völlig verrannt. Vielleicht werden erst Historiker in fernen Zeiten ergründen, wie dieser klugen Frau das passieren konnte.

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen ihre Flüchtlingspolitik – sie waren es übrigens von kurzen Ausnahmen abgesehen die ganzen letzten Monate schon. Europa ist gegen sie – die EU steht kurz vor dem Zerfall. Ihre eigene Partei gehorcht nicht mehr. Verzweifelt versuchen die Koalitionspartner CSU und SPD, das rettende Ufer zu erreichen. Merkels Zeit läuft ab.

Die tot angespülten Kinder sind auch Merkels tote Kinder

Aus einem richtigen und moralisch gebotenen humanitären Akt, in einer Notsituation die deutschen Grenzen für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge zu öffnen, ist längst ein politisches Trauma geworden. 3000 Flüchtlinge passieren sogar jetzt noch, im harten Winter, Tag für Tag die deutsche Grenze. Das macht hochgerechnet aufs Jahr: erneut eine Million oder sogar mehr. Eine Stadt von der Einwohnerzahl Kölns ins Land lassen, Jahr für Jahr? Kein Staat der Welt lässt das zu.

Aus gutem Grund. Weil es verantwortungslos ist: gegenüber den Flüchtlingen, von denen sich immer mehr auf den lebensgefährlichen Weg ins gelobte Land „Germany“ machen. Die toten Kinder, die an die Strände der Ägäis gespült werden, sie sind inzwischen auch Merkels tote Kinder. Denn ohne ihre Willkommens-Gesten wären die meisten von ihnen nicht in die Boote der Schlepperbanden gestiegen. Als Ziel geben sie ja schließlich nicht „Polen“ oder „Frankreich“ an. Wäre Merkel moralisch konsequent, müsste sie die deutsche Marine in Marsch setzen, um die Flüchtlinge sicher übers Meer zu bringen und wenigstens dieses elende Sterben zu beenden.

Merkel handelt auch gegenüber Deutschland verantwortungslos

Verantwortungslos handelt Merkel auch gegenüber Deutschland, für das die Kanzlerin ja immerhin auch noch zuständig ist. Man muss schon ein sehr sonniges Gemüt haben, um daran zu glauben, dass die frauenfeindlichen Silvester-Exzesse in Köln und Hamburg nicht nur ein erster Vorgeschmack waren auf das, was droht, wenn man noch weit mehr junge muslimische Männer weitgehend unkontrolliert ins Land lässt als bisher schon.

Seit Monaten schon schmeißt die Kanzlerin Nebelbomben in die Debatte, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Sie sagt: „Wir schaffen das“ – aber wo bleibt der große Integrationsplan des Kanzleramtes, die „Agenda Einwanderung“, die konkret benennt, wie sie es zu schaffen gedenkt? Die Integration von einer Million Menschen beschränkt sich nicht darauf, genügend Turnhallen und Dixi-Klos bereitzustellen. Und warum eigentlich fragt sie das Volk nicht, ob es „das“ überhaupt schaffen will? Keine Abstimmung im Bundestag darüber. Auch keine Neuwahlen, mit denen sie mutig die Vertrauensfrage stellen könnte, wie einst Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010.

In Europa hat Angela Merkel ausgespielt

Die Aufgabe der deutschen Grenzsicherung soll dafür jetzt die Türkei übernehmen. Das aber ist der Gipfel der moralischen Heuchelei. Ausgerechnet Recep Tayyip Erdogan, der die Menschenrechte in seinem Land mit Füßen tritt, soll jetzt im Hinterhof Europas, wo keiner so genau hinguckt, die Drecksarbeit für Deutschland machen, damit die Kanzlerin ihr schönes Gesicht als „Willkommenskanzlerin“ wahren kann. Als Belohnung winken viele deutsche Milliarden und ein forcierter Beitritt in die angebliche „Wertegemeinschaft“ EU, was Erdogan nur ermutigen wird, seinen brutalen Bürgerkrieg gegen die Kurden noch zu intensivieren. Apropos Grenzen: Die sind doch nach Merkels Lesart im Zeitalter der Globalisierung angeblich gar nicht zu schützen? Nun ja, in der Türkei schon ….

In Europa hat Merkel aber ohnehin ausgespielt. Jahrelang bügelte sie die Hilferufe aus den EU-Grenzländern Italien und Griechenland nach einem Quotensystem zur Verteilung von Flüchtlingen ab – nun, wo die Flüchtlinge zu uns kommen, will sie es plötzlich. Jahrelang mahnte sie andere, beim Euro die Maastricht-Verträge einzuhalten – erklärt nun aber europäisches Recht in Form des Dublin-Abkommens zur Abweisung von Flüchtlingen aus sicheren Drittstaaten handstreichartig für „obsolet“. Die – im Übrigen irrige – Ansicht, das Aslyrecht kenne „keine Obergrenze“ hat sie europaweit für sich exklusiv. Selbst ein liberales Land wie Schweden stoppt jetzt an seinen Grenzen die Masseneinwanderung.

Deutschland verliert sich in einem Ego-Trip

Deutschland aber verliert sich in einem nationalchauvinistischen Ego-Trip, auf dem es anderen gerne schnappende Belehrungen in Sachen Migration und Humanität erteilt. Ein Verhalten, zu dem jetzt hierzulande merkwürdigerweise allen, die deutschen EU-Imperialismus in der Griechenland-Krise noch so wortreich geißelten, partout nichts einfallen will. Vielleicht, weil sie mit deutschem Chauvinismus an sich gar kein so großes Problem haben – wenn er nur der als „richtig“ empfundenen Sache dient?

Dafür wird Polen, auch auf Betreiben eines deutschen EU-Kommissars, unter Aufsicht gestellt, unter anderem wegen angeblicher Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien bei einem neuen Mediengesetz. Wie viel Geschichtsvergessenheit ist nötig, um nicht zu begreifen, was die Botschaft, von einen „deutschen Kommissar unter Aufsicht“ gestellt zu werden auslöst, in einem Land wie Polen, das mit Deutschland nicht gerade gute Erfahrungen gemacht hat? Einem Land, das man doch zur Bewältigung der Flüchtlingskrise dringend braucht! Warum dagegen der traditionell regierungelenkte Staatsrundfunk in Frankreich für die deutsche Kanzlerin kein größeres rechtsstaatliches Problem darstellt, wird wohl für immer ihr Geheimnis belieben.

Nur noch wenig Zeit für einen Kurswechsel

Viel Porzellan hat Merkel in Europa zerschlagen. Es wird Jahre dauern ­und viele deutsche Steuermilliarden kosten, um es wieder zu kitten. Ob sie diese Aufgabe noch übernehmen kann?

Nur dann, wenn sie ihren Kurs ändert. Sie hat dafür nur noch wenige Monate Zeit. Vielleicht sogar nur ein paar Wochen. Im März sind drei wichtige Landtagwahlen. Die CDU ist, wenn sie ihre Macht gefährdet sieht, eine sehr unsentimentale Partei.

Merkel muss ihren Flüchtlings-Wahnsinn beenden. Oder sie wird schon bald nicht mehr Kanzlerin sein.

Quelle

 

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