Jun 10

Schwarzafrikaner aus dem Niger vergewaltigt Mädchen (9) an Pfingsten in Roßlau Dessau

Credits: Twitter

Schon wieder hat ein afrikanischer Armutsasylant der vom Deutschen Staat nur geduldet ist, ein wehrloses Mädchen vergewaltigt. Die Statistik belegt es: Asylanten überfallen und vergewaltigen viel häufiger kleine Kinder als Deutsche.

Es geschieht andauernd, die sogenannten „Flüchtlinge“ die Deutschland dank Merkels Einladung seit 2015 geflutet haben sind scheinbar gar nicht so nett wie sie das Deutsche Gehirnwäsche- Fernsehen gerne darstellt. Immer wieder vergewaltigen sie Kinder, Rentner, sogar Männer und bettlägerige Patienten fallen den brutalen Vergewaltigern und Mördern zum Opfer.

Nun hat sich am Sonntagvormittag in den Elbwiesen an der Südstraße in Roßlau Dessau schon wieder eine Vergewaltigung eines kleinen Kindes ereignet. Der Armutsafrikaner soll das Mädchen dort auf eine ungemähte Rasenfläche einer ehemaligen Russen- Kaserne gedrängt und  geschändet haben. Spaziergänger hatten gegen 10.30 Uhr Hilferufe gehört und waren in die Richtung gelaufen.

Das Mädchen wurde laut Staatsanwalt brutal vergewaltigt, der Tatverdächtige ist ein 27- Jähriger  Armutsasylant aus dem Niger

Laut BILD hat  Staatsanwalt Frank Pieper bestätigt: „Es wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs erlassen. Der Verdächtige wurde in die Untersuchungshaft verbracht.“

Zuvor war es zu einem massiven Polizeieinsatz mit Hubschrauber gekommen, denn der Afrikaner flüchtete auf einem blauen Mauntainbike. Per Twitter verbreitete ein User die Bilder der Festnahme.

 

„Man kann nicht länger einfach zusehen und immer wieder nach Entschuldigungen suchen“

Die Oberbürgermeisterin Christa Müller zeigte sich entsetzt. Man könne nicht länger einfach zusehen und immer wieder nach Entschuldigungen suchen, berichtet die Mitteldeutsche. Der Armutsasylant wurde wie fast alle Asyltouristen in Deutschland nicht abgeschoben, sondern großzügig vom Deutschen Staat alimentiert und geduldet, obwohl er nachweislich kein Anspruch auf Asyl hat.

Quelle: Truth24.net

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Jun 09

Volksbetrug: Abschiebestopp nach Syrien soll trotz Frieden schon wieder verlängert werden

Dieses Gebäude wurde im Mai durch einen Angriff der syrischen Regierungskräfte beschädigt
Quelle: dpa-infocom GmbH

Angesichts der unklaren Sicherheitslage in Syrien wollen die Innenminister den Abschiebestopp bis Ende 2019 verlängern – sobald das Land sicherer ist, wollen mehrere Minister aber Straftäter und Gefährder zurückführen.

Die Innenministerkonferenz (IMK) von Bund und Ländern plant einen weiteren Abschiebestopp nach Syrien. Dieser soll auch mit Billigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bis Ende 2019 verlängert werden. Das erfuhr WELT AM SONNTAG im Vorfeld der IMK, die ab Mittwoch in Kiel stattfindet.

Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen fordern allerdings Ausnahmen, falls sich die Sicherheitslage in dem Land bessern sollte. Zum Beispiel sollen Syrer, die schwere Straftaten in Deutschland begangen hätten, und Gefährder, denen die Sicherheitsbehörden Terroranschläge zutrauen würden, demnach vom Abschiebstopp ausgenommen werden.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagt dazu, dass die Frage von Abschiebungen nach Syrien auf der IMK noch näher erörtert werden müsse. „Klar ist: Wir müssen darauf drängen, dass die Bundesregierung die Bewertung der Lage in Syrien kontinuierlich fortschreibt – wenn neue Erkenntnisse vorliegen, müssen diese in das Lagebild einfließen.

Sobald es die Lage in Syrien erlaubt, sollten wir zumindest Gefährder und Straftäter, die sich schwerer Straftaten schuldig gemacht haben, oder solche, die das Assad-Regime unterstützen, nach Syrien abschieben können“, sagte Strobl.

Ähnlich äußert sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Der CSU-Politiker fordert von der Bundesregierung sogar ein Konzept für mögliche Rückführungen bei schweren Straftaten in Deutschland. „Ich werde mich daher im Rahmen der IMK dafür einsetzen, dass der Bund die Lagebewertung für Syrien fortschreibt und dabei insbesondere ein Konzept für mögliche Rückführungen für Straftäter und Sicherheitsgefährder vorlegt.“

„Jene abschieben, die dort Urlaub machen“

Für Herrmann hat die Rückführung ausreisepflichtiger Ausländer, die wegen schwerer Straftaten verurteilt worden sind oder eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen, oberste Priorität. „Für die Beurteilung der Lage in Syrien und damit für die Frage, ob Abschiebungen dorthin für Straftäter möglich sind, ist der Bund zuständig“, so Herrmann.

Auch Roland Wöller, Innenminister in Sachsen, fordert, dass der Abschiebestopp zunächst verlängert wird: „Es darf sich aber nicht um einen Automatismus handeln“, sagte der CDU-Politiker. Sobald es mit Blick auf die Sicherheitslage dort „vertretbar ist, sollten wir damit anfangen, Straftäter, Gefährder, Anhänger des Assad-Regimes und jene, die in der Heimat Urlaub machen, dorthin abzuschieben.“

Der Abschiebestopp ist in den vergangenen Jahren immer wieder verlängert worden – zuletzt von der vorherigen IMK, die im November 2018 in Magdeburg getagt hatte. Bereits damals war die Perspektive einer Verlängerung bis zum Ende dieses Jahres in Aussicht gestellt worden für den Fall, dass sich die Lage in Syrien nicht bessern sollte.

Laut einer Einschätzung des von Minister Heiko Maas (SPD) geführten Auswärtigen Amtes gibt es weiterhin erhebliche Risiken für Rückkehrer in ihr Heimatland. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ihnen in Syrien Inhaftierungen und Folter drohten. Außerdem fänden in dem Land weiterhin Kampfhandlungen statt.

Die Botschaft Deutschlands in dem Land ist weiterhin geschlossen. Rückführungen in das Land wären auch deshalb problematisch, weil nach wie vor jene Politiker an der Macht sind, die mit aller Härte gegen Hunderttausende Zivilisten vorgegangen sind. Offizielle Abschiebungen würden das Regime indirekt legitimieren.

Quelle: welt

Jun 09

Der Bund soll mehr Flüchtlinge einfliegen

Einsatz für Immigranten.Bundesrätin Simonetta Sommaruga spricht mit einem asylsuchenden Syrer
(Bild: Keystone)

Simonetta Sommaruga will pro Jahr 750 bis 1000 Kontingentflüchtlinge aus Krisengebieten aufnehmen.

Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) beantragt dem Bundesrat an seiner heutigen Sitzung, bis 2021 rund 750 bis 1000 Flüchtlinge pro Jahr aus Krisengebieten in die Schweiz zu fliegen. Das geht aus dem elfseitigen Antragspapier hervor, das der BaZ vorliegt. Sommaruga hat die Zahl der so in die Schweiz geholten Asylbewerber stetig ausgebaut.

Ihre Vorgängerin im Justizdepartement, Eveline Widmer-Schlumpf, hatte dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge 2009 noch einen Korb gegeben. Ihre Begründung war, die Zahl der Asylbewerber sei mit 16 000 Gesuchen schon hoch, und die Aufgenommenen würden kaum Arbeit finden. Seither hat sich die Zahl der Asylgesuche nicht verringert. 2017 stellten gut 18 000 Personen einen Asylantrag.

2013 startete der Bundesrat auf Antrag von Sommaruga mit einem Programm für 500 Flüchtlinge. 2015 beschloss er, weitere 1000 Personen aufzunehmen und zusätzlich den Familiennachzug für 500 Angehörige von Flüchtlingen zu gestatten, die bereits in der Schweiz waren. 2016 beschloss der Bundesrat dann die Aufnahme von zusätzlichen 2000 Migranten aus dem Syrienkonflikt. Dieses Programm wird laut Sommaruga im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen.

Darum beantragt die Bundesrätin für 2019 ein Überbrückungsprogramm für weitere 800 Personen. Danach soll der Bundesrat alle zwei Jahre 1500 bis 2000 Flüchtlinge in die Schweiz holen. Damit bleibt laut Antrag die Schweiz im «internationalen und europäischen Vergleich ein mittlerer Resettlement-Staat». Grossbritannien, Schweden, Deutschland und Frankreich haben in absoluten Zahlen mehr Personen aufgenommen. Was der Antrag nicht beinhaltet, ist eine Bewertung pro Kopf, bei der die Schweiz hinter Norwegen und Schweden den dritten Platz belegen würde.

Der Vorschlag wurde vom Justizdepartement mit den Justiz- und Polizeidirektoren sowie den Sozialdirektoren ausgearbeitet und im bundesrätlichen Ausschuss für Migration, bestehend aus Simonetta Sommaruga, Ignazio Cassis und Alain Berset, vorbereitet. Die Flüchtlinge müssen vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge als solche anerkannt werden und besonders gefährdet sein. Die Schweiz prüft ihre Bereitschaft zur Integration. Der Nachrichtendienst wird hinzugezogen, um eine Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit auszuschliessen.

Was die finanziellen Auswirkungen angeht, verweist das Justizdepartement darauf, dass die Neustrukturierung des Asylwesens mittel- bis langfristig zu Einsparungen von 80 Millionen Franken führen werde. Eine Evaluation zeige, so Sommaruga, dass die Zielvorgaben der Integrationsagenda erreicht würden.

Widerstand im Parlament

Wie viel dies den Bund insgesamt kostet, schreibt Sommaruga allerdings nicht. Die Auswirkungen auf die Kantone und Gemeinden werden ebenfalls nicht genannt. 2016 rechnete das Staatssekretariat für Flüchtlinge für 1500 Flüchtlinge während sieben Jahren mit 189 Millionen Franken für den Bund. Nach dieser Zeit sind Kantone und Gemeinden für die Personen verantwortlich. Diese haben durchgesetzt, dass sie ab Mai 2019 statt 6000 neu 18 000 Franken als Pauschale pro Person erhalten.

Falls der Bundesrat dem Antrag zustimmt, ist das Parlament am Zug. Dort regt sich Widerstand. Marco Romano (CVP, TI) findet, der Bundesrat solle jedes Jahr neu eine Lagebeurteilung vornehmen und zusammen mit den Kantonen dem Parlament eine Zahl an Flüchtlingen vorschlagen. «Wir müssen flexibel bleiben», findet er. Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth begrüsst dagegen die Massnahme. «Dass wir da mitmachen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein», sagt er. Von der SVP wird das Vorhaben abgelehnt. Nationalrat Adrian Amstutz sagt, Sommaruga wolle sicherstellen, dass die von ihr aufgebaute Asylindustrie auf Jahre hinaus beschäftigt bleibe.

Quelle: Basler Zeitung

Jun 08

Asyl-Infobus darf nicht ungefragt in Flüchtlingsunterkunft

Es war jahrelange Praxis: Ein Asyl-Infobus fuhr in München Aufnahmeeinrichtungen an, um Flüchtlinge rechtlich zu beraten. Seit 2018 darf er das nicht mehr. Nun hat ein Gericht entschieden.

Damit der Münchner Flüchtlingsrat und Amnesty International Asylbewerber beraten können, müssen diese die Hilfe anfordern. Die Organisationen dürfen bis auf Weiteres nicht einfach mit einem Infobus zu den Flüchtlingseinrichtungen kommen und ihre Beratung anbieten. Das Münchner Verwaltungsgericht hat laut Mitteilung vom Freitag eine Klage in diesem Punkt abgewiesen. Die Regierung von Oberbayern muss aber noch einmal entscheiden, ob und welche Sachgründe gegen das Anliegen sprechen, direkt und ohne vorherigen Wunsch der Flüchtlinge diese zum Beispiel über das komplizierte Asylverfahren zu informieren und ihnen Hilfe bei Anhörungen anzubieten (Az.: M 30 K 18.876).

Berufung zulässig

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Gericht Berufung gegen das Urteil zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München zugelassen. Diese können beide Seiten beantragen.

Flüchtlingsrat klagte gegen Regierung von Oberbayern

Seit Ende 2001 war der Bus als mobile Anlaufstelle im Einsatz, um Flüchtlingen in ihren Aufnahmeeinrichtungen zu helfen. Anfang 2018 dann verhängte die Regierung von Oberbayern ein Verbot. Seitdem dürfen die Mitarbeiter des Flüchtlingsrates und der Organisation Amnesty International ihre Beratungssprechstunde im Bus nicht mehr auf dem Gelände der Aufnahmeeinrichtungen anbieten. Gegen dieses Verbot war der Flüchtlingsrat vor das Verwaltungsgericht München gezogen.

Vorwurf: Politisch motiviertes Verbot

Er berief sich auf eine Richtlinie der Europäischen Union, wonach Asylbewerber das Recht haben, Hilfe von Nichtregierungsorganisationen zu beanspruchen. Er vermutete politische Motive hinter dem Verbot.

Verbot nur wegen „sachgerechter Erwägungen“ zulässig

In der Verhandlung hatte die Regierung von Oberbayern klargestellt, dass Mitarbeiter des Busses auf dem Gelände der Aufnahmeeinrichtungen Flüchtlinge beraten dürfen, sofern diese die Hilfe wünschen. Das Gericht musste also nur über anlassunabhängige Beratung – also ohne Auftrag der Asylsuchenden – entscheiden. Es befand, dass die Helfer hierauf keinen unmittelbaren Anspruch haben. Da der Infobus aber mehr als 15 Jahre Zugang zu Aufnahmeeinrichtungen in München hatte, dürfe dieser nur wegen „sachgerechter Erwägungen“ verweigert werden. Dies sei aber hier nicht erfolgt. Fraglich sei beispielsweise, wieso andere Anbieter ehrenamtlicher Hilfsangebote weiterhin Zugang haben.

Quelle: BR

Jun 08

Forsa-Frage: Union sinkt auf historisches Umfragetief


Der grüne Hype hält an und wird noch weiter ausgebaut. Niederschmetternd fallen die Umfragewerte für die Union und Annegret Kramp-Karrenbauer aus. Ihre Werte erreichen einen historischen Tiefstand.
Quelle: WELT

In der neuesten Forsa-Umfrage stürzen CDU und CSU auf historische 24 Prozent und liegen weiter auf Platz zwei.

  • Vorn sind die Grünen mit 27 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche haben sie den Abstand zur Union auf drei Punkte vergrößert.

  • Auch bei der Einschätzung der politischen Kompetenz der einzelnen Parteien übertrumpfen die Grünen die Union.

Nach fast täglichen Negativmeldungen über die SPD gibt es nun schlechte Nachrichten auch für die Union: Nach dem aktuellem RTL/n-tv-Trendbarometer liegen CDU und CSU bei der Sonntagsfrage deutschlandweit bei nur noch 24 Prozent (minus zwei Prozentpunkte). Damit befinden sie sich in der Wählergunst auf Rang zwei hinter den Grünen, die in der Forsa-Umfrage weiterhin bei 27 Prozent liegen.

Die Partei um Robert Habeck und Annalena Baerbock konnte ihren Vorsprung auf die Union dadurch auf drei Prozentpunkte vergrößern. Mit 24 Prozent liegt die Union nun sogar unter den Werten, die im Februar 2000 nach der Diskussion über Helmut Kohl und den Spendenskandal gemessen wurden.

Unverändert auf Platz drei liegt die SPD mit zwölf Prozent, dem gleichen Wert wie in der Vorwoche. Ebenfalls auf zwölf Prozent kommt die AfD (plus ein Prozentpunkt). Linke (plus ein Prozentpunkt) und FDP (unverändert) verzeichnen jeweils acht Prozent.

Neun Prozent (unverändert) würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden, und 18 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen.

Dämpfer für AKK bei Kanzlerfrage

Auch bei der Einschätzung der politischen Kompetenz der einzelnen Parteien übertrumpfen die Grünen die Union. 19 Prozent der Bundesbürger trauen den Grünen laut RTL/n-tv-Trendbarometer zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden – das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Woche nach der Europawahl. Der CDU/CSU trauen das nur noch 16 Prozent zu. Der weit abgeschlagenen SPD billigen nur noch zwei von 100 Wahlberechtigten politische Kompetenz zu.

Bei der Kanzlerfrage muss sich CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer laut aktueller Forsa-Umfrage sowohl Finanzminister Olaf Scholz (SPD) als auch Habeck geschlagen geben. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würde Scholz die CDU-Chefin mit 28 zu 18 Prozent schlagen. Damit würde die Politikerin bei der Frage zum ersten Mal unter 20 Prozent fallen.

Habeck würde Kramp-Karrenbauer mit 34 zu 21 Prozent besiegen. Auch gegen Scholz liegt der Grünen-Chef in der Wählergunst vorne – mit 28 zu 23 Prozent.

Die Daten zur Partei- und Kanzlerpräferenz sowie zur Kompetenz der Parteien wurden vom 3. bis 7. Juni erhoben. Datenbasis: 2501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Quelle: welt

Jun 08

Weiter Debatte um Kopftuchverbot an Grundschulen in der Union

Schülerin mit Kopftuch – dpa/AFP/Archiv

In der Unionsfraktion im Bundestag wird weiter über ein Kopftuchverbot an Schulen diskutiert.

«Wir respektieren die Freiheit des religiösen Bekenntnisses und das elterliche Erziehungsrecht, nehmen aber auch das staatliche Wächteramt ernst, wenn es darum geht, für das Wohl junger muslimischer Mädchen und ein gleichberechtigtes Aufwachsen einzutreten», sagte der zuständige Berichterstatter für Religionsgemeinschaften, Christoph de Vries (CDU), der Tageszeitung «Welt» vom Freitag.

Gemeinsam mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Carsten Linnemann und Thorsten Frei (beide CDU) habe er die Mitglieder der Fraktion zu einer Diskussion eingeladen. Nun gehe es darum, «eine sorgfältige verfassungsrechtliche Einordnung des Themas vorzunehmen und die konkurrierenden Grundrechtsgüter abzuwägen».

Allerdings gibt es auch in der Union skeptische Stimmen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), sagte dem Blatt: «Wir sollten zunächst prüfen, ob es ein milderes Mittel als ein allgemeines Kopftuchverbot gibt.» Der familienpolitische Sprecher der Fraktion, Marcus Weinberg (CDU), verwies auf den besonderen Schutz der Familie: «Für die deutsche Verfassung ist die Familie der Nukleus der Gesellschaft, der frei von staatlicher Überwachung und Verdächtigung zu bleiben hat.»

Über ein Kopftuchverbot an Schulen wird seit einem Beschluss in Österreich vermehrt auch in Deutschland diskutiert. Das Parlament in Wien hatte Mitte Mai ein Verbot von Kopftüchern an Grundschulen verabschiedet.

Quelle: nau

Jun 08

Zürich: Drei Asyl- Häftlinge fliehen aus Flughafengefängnis

ie Mauer des Flughafengefängnis Zürich wurden überwunden.

Drei Häftlingen ist am Samstagmorgen der Ausbruch aus dem Zürcher Flughafengefängnis gelungen.

Die Häftlinge überwanden die Mauer und flüchteten über den Spazierhof. Bisher konnten sie noch nicht wieder gefasst werden.

Die drei Männer warteten im Gefängnis auf ihre Ausschaffung, wie das Zürcher Amt für Justizvollzug am Samstag mitteilte. Sie sassen dort wegen Verstosses gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz.

Die Kantonspolizei habe umgehend die Fahndung eingeleitet. Der Vorfall werde intern untersucht und es werde überprüft, ob Massnahmen zu ergreifen seien.

Quelle: 20min

Jun 07

Wahl in Dänemark: Sozialdemokraten bremsen mit Asylpolitik Rechte aus

Mette Frederiksen ist Vorsitzende der dänischen Sozialdemokraten.

Zehn Tage nach der Europawahl wird in Dänemark heute ein neues Parlament gewählt. Umfragen deuten auf einen Regierungswechsel hin. Entgegen dem europäischen Trend hat die Sozialdemokratin Mette Frederiksen gute Chancen, Ministerpräsidentin zu werden. Die Gründe dafür liegen in ihrer harten Migrationspolitik in Verbindung mit einer linken Sozialpolitik.

In Umfragen lag die sozialdemokratische Partei zuletzt bei 27,2 Prozent der Stimmen und damit rund zehn Prozentpunkte vor den Liberalen von Regierungschef Lars Lokke Rasmussen. Seine Venstre-Partei war in den vergangenen 18 Jahren 14 Jahre lang an der Macht. Doch die Minderheitsregierung mit der Liberal Alliance (Liberale Allianz) und Det Konservative Folkeparti (Konservative Volkspartei) wird voraussichtlich nach vier Jahren abgelöst.

Rechtspopulisten verlieren an Sozialdemokraten

Das Regierungsbündnis wurde bisher von der migrationskritischen Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei) unterstützt. Die Rechtspopulisten hatten in der Vergangenheit mit ihren Wahlerfolgen dazu beigetragen, dass anderen Parteien auch auf einen härteren Asylkurs eingeschwenkt waren. Damit nahmen sie der DV aber Stück für Stück ihr wichtigstes Thema weg. Außerdem hat die DV offenbar zu wenig Antworten in der auch in Dänemark aktuellen Klimadebatte gefunden.

Deshalb müssen die Rechten bei dieser Wahl mit klaren Stimmverlusten rechnen. Die DV wird wohl rund 10 Prozent erreichen – das wäre ein Absturz von mehr als 50 Prozent seit der letzten Parlamentswahl. „Die dänische Volkspartei hatte 2015 außergewöhnlich gute Wahlen“, sagte der Politologe Bech Seeberg von der Universität Aarhus zum „Tagesspiegel“. „Aber viele ihrer Wähler sind Wechselwähler, die jetzt wieder Ministerpräsident Rasmussen oder eben die Sozialdemokraten wählen.“

Vor der Parlamentswahl in Dänemark - Lars Lokke Rasmussen

Riccardo Pareggiani/AP/dpa Die rechtskonservative Minderheitsregierung des liberalen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen wird bei den dänischen Parlamentswahlen am 05.06.2019 voraussichtlich abgelöst.

Mit konsequenter Migrationspolitik zum Erfolg

Mette Frederiksen könnte also die jüngste Regierungschefin Dänemarks werden. Die 41 Jahre alte Vorsitzende der Socialdemokraterne war bereits Arbeits- und Justizministerin, 2015 wurde sie Parteichefin. Der geschiedenen Mutter zweier Kinder wird angerechnet, die Reihen der Partei geschlossen zu haben.

Unter ihrer Führung hat die Schwesterpartei der deutschen SPD einen radikal anderen Weg eingeschlagen, als andere sozialdemokratische Parteien in Europa. Mit Slogans wie „Niemand ist ein schlechter Mensch, nur weil er sich Sorgen macht wegen der Immigration“ übernahm Frederiksen in der Ausländerpolitik konservative Positionen, während sie gleichzeitig eine Umkehr vom Rückbau des Sozialstaates fordert.

Ihr Wahlprogramm sieht vor, dass Asylanträge von Flüchtlingen nur noch außerhalb des Landes zu stellen seien – beispielsweise in UN-Flüchtlingslagern in Afrika. Dänemark würde dann nur noch wenige hundert Quotenflüchtlinge pro Jahr aufnehmen. Zudem soll als Voraussetzung für Sozialleistungen eine Arbeitspflicht für anerkannte Flüchtlinge eingeführt und Abschiebungen verstärkt werden.

Mit dieser Haltung sind die Sozialdemokraten in Dänemark nicht die Ausnahme. Die Regierungsparteien liefern sich seit einiger Zeit einen Wettlauf um die härtesten Forderungen im Bereich Asyl und Migration. So wurde etwa ein Burkaverbot beschlossen und veranlasst, dass Behörden ankommenden Flüchtlingen den Schmuck abnehmen dürfen. Frederiksens oppositionelle Sozialdemokraten stimmten diesen Maßnahmen zu und kündigten an, im Falle der Machtübernahme bei der Ausländerpolitik weiter mit der Dänischen Volkspartei zusammenarbeiten zu wollen.

Mette Frederiksen argumentiert, dass nur ein Rechtsschwenk den Wohlfahrtsstaat retten könne. „Unser Wohlfahrtsmodell gerät unter Druck, ebenso wie unser hohes Niveau an Gleichheit und unsere Lebensweise“, wird sie in der „Süddeutschen Zeitung“ zitiert.

Wähler wollen Sozialstaat erhalten

Doch Migration ist nicht das einzige Wahlkampf-Thema. Die dänischen Wähler scheinen den Abbau ihres umfangreichen Sozialstaates leid zu sein. Die Rentenausgaben wurden durch die konservativ-liberale Regierung gekürzt, 20 Prozent der Schulen in der letzten Dekade geschlossen, ebenso jedes vierte Krankenhaus, berichtet die SZ weiter. Frederiksen hat versprochen, das Renteneintrittsalter für einige Gruppen herabzusetzen und die Ausgaben für Gesundheit und Bildung aufzustocken.

Im Falle eines Wahlsieges wollen die Sozialdemokraten möglichst alleine regieren. Da Minderheitsregierungen in Dänemark nicht unüblich sind, ist anzunehmen, dass Frederiksen in Einwanderungsfragen mit migrationskritischen Parteien zusammenarbeiten wird, in Sozialfragen dagegen eher mit linken und grünen Parteien.

Quelle: Focus

Jun 07

Mann vor Gießener Moschee am Hals verletzt – Täter auf der Flucht

Der Verdächtige flüchtete nach dem Angriff. © picture alliance/dpa

Nach einem Vorfall vor einer Moschee in Gießen sucht die Polizei nach einem jungen Mann. Er hatte einen anderen mit einem scharfen Gegenstand verletzt.

Ein 46-jähriger Asylbewerber aus Algerien wurde nach dem Besuch einer Moschee in der Marburger Straße in Gießen angegriffen und mit einem scharfen Gegenstand verletzt.

Vor dem Gebäude geriet er am Montag gegen 23.30 Uhr mit einem 20-Jährigen in Streit. In dessen Verlauf griff dieser, ebenfalls ein algerischer Asylbewerber, den 46-Jährigen an und verletzte ihn dabei mit einem scharfen Gegenstand am Hals.

Der Verdächtige flüchtete nach dem Angriff. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

Quelle: Gießener Allgemeine

Jun 06

Lebenslang für 36-Jährigen Mazedonier nach Mord an Ehefrau in Tulln

Der 36-Jährige hat im Jänner seine Frau auf einem Parkplatz erstochen

Am Landesgericht St. Pölten ist am Mittwoch ein 36-Jähriger wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mazedonier soll seine um vier Jahre jüngere Ehefrau im Jänner auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in Tulln mit einem rund 21 Zentimeter langen Dolch erstochen haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Verteidiger Wolfgang Blaschitz hat Berufung angemeldet.

Zwischen dem 36-Jährigen und seiner Partnerin soll Anfang 2019 über mehrere Tage hinweg Funkstille geherrscht haben. Die Frau hatte laut Anklage am 6. Jänner ein Betretungsverbot erwirkt und antwortete in der Folge auch nicht auf Anrufe und SMS ihres Mannes.

Nach einem erneuten vergeblichen Anrufversuch beim späteren Opfer fuhr der Beschuldigte am 21. Jänner zum Parkplatz des Lebensmittelmarktes nach Tulln – weil er laut Staatsanwältin wusste, dass seine Ehefrau auf diesem Areal einen Arzttermin wahrnahm. Als die 32-Jährige auftauchte, soll der Verdächtige ausgestiegen und auf sie zugegangen sein. Nach einem kurzen Streit versuchte die Frau wegzulaufen. Dies gelang aber nicht, der 36-Jährige soll begonnen haben, mit dem zuvor in einem Waffengeschäft gekauften Dolch auf seine Partnerin einzustechen.

Die 32-Jährige erlitt dem medizinischen Gutachten zufolge 14 “äußerst heftige Stiche”. Das Opfer erlag den Verletzungen an Ort und Stelle. Der Angeklagte ließ sich widerstandslos festnehmen. Er ist einschlägig vorbestraft, wurde im Mai 2017 wegen fortgesetzter Gewaltausübung gegen seine Ehefrau verurteilt.

Am 21. Jänner habe er eigentlich mit seiner Partnerin wegen der beiden Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren reden wollen, gab der geständige Angeklagte zu Protokoll. “Als sie zu mir sagte, dass ich die Kinder nie wieder sehen werde, sagte ich zu ihr, das kannst du mir nicht antun”, beschrieb der 36-Jährige die verbale Auseinandersetzung mit seiner Partnerin unmittelbar vor der Attacke. “Wenn sie mir gesagt hätte, dass ich die Kinder sehen darf, hätte ich sie nicht umgebracht”, sagte der Beschuldigte laut Dolmetscher. Die Attacke tue ihm vor allem wegen der Kinder leid, betonte der 36-Jährige. In Bezug auf seine Ehefrau zeigte der Angeklagte in der Hauptverhandlung hingegen keine merkbare Reue.

Die Geschworenen bejahten die Frage nach vollendetem Mord einstimmig. Bei der Strafbemessung wirkte sich laut dem vorsitzenden Richter das Geständnis mildernd aus. Als erschwerend seien die einschlägige Vorstrafe sowie die “besonders tragischen Auswirkungen” der Tat gewertet worden. Auch generalpräventive Überlegungen wurden einbezogen: “Solche Straftaten gehören entsprechend streng bestraft, um andere Täter auch davon abzuhalten”, betonte der Richter.

Quelle: apa, Südtirolnews

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