Mai 03

Kehle durchgeschnitten: Tochter von Rentner (85†) hatte Verhältnis mit dem Asylant

Der Angeklagte (rechts) steht zum Prozessbeginn neben seinem Anwalt Matthias Macht.

Schwerin – Ein 85-Jähriger wird brutal im Schlaf ermordet. Seine Tochter hatte zuvor ein Verhältnis mit einem jungen afghanischen Flüchtling. Der steht nun als Angeklagter vor Gericht.

Tragisches Ende einer Beziehung zwischen einer Flüchtlingsbetreuerin und einem jungen Afghanen: Im November vergangenen Jahres soll der abgelehnte, geduldete Asylbewerber dem 85-jährigen Vater der Frau im Schlaf die Kehle durchgeschnitten haben.

In Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim), wo die Tat geschah, waren Schock und Verunsicherung groß.

Nun hat am Montag vor dem Landgericht Schwerin der Mordprozess gegen Najmudin J. begonnen. Die Tochter des Opfers, die Nebenklägerin ist, sagte als Zeugin aus.

Die 50-Jährige berichtete, sie habe in Westsachsen Flüchtlinge in Praktika vermittelt, darunter den jungen Mann.

Später habe sich daraus ein intimes Verhältnis entwickelt, das aber keine Perspektive gehabt habe, weil er eine Frau in Afghanistan heiraten sollte.

Der junge Mann habe zeitweise in ihrer Wohnung gewohnt, sie habe ihm auch finanziell geholfen. Am Tag vor der Tat hätten sie sich in Sachsen noch einmal getroffen, ehe er nach Wittenburg fuhr, um Arbeiten am Haus des Vaters erledigen.

Sie habe einen Tag später nachkommen wollen. Bereits im Sommer hatte Najmudin J. den Vater eine Woche lang gepflegt.

Justizbeamte führen den Angeklagten in den Gerichtssaal.
Justizbeamte führen den Angeklagten in den Gerichtssaal.

In den Wochen vor der Tat hatte es demnach Zerwürfnisse gegeben: Der junge Mann, deren Alter die Frau auf 27 bis 28 schätzte, habe eine Freundin gehabt, es aber nicht gern gesehen, wenn sie mit anderen Männern sprach.

Am Tattag fanden die Ermittler einen Zettel, auf dem unter anderem geschrieben war: „Ich liebe Dich, Du liebst mich, wir lieben.“

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Afghanen vor, den Rentner Dieter P. im Schlaf mit einem Schnitt in den Hals getötet zu haben.

Die Tat wurde von der Kamera eines Babyphones aufgezeichnet, das zur Überwachung des Schlafes des Rentners in seinem Zimmer installiert war.

Dadurch beobachtete der bosnische Privatpfleger des Mannes die Tat. Der Afghane floh und wurde mehrere Stunden später an der Autobahnauffahrt Talkau (Schleswig-Holstein) der A24 aufgegriffen.

Unklar ist bislang auch das Alter des Angeklagten. In seinen Personaldokumenten ist der 1. Januar 1998 angegeben, laut einem Gutachten der Staatsanwaltschaft ist er jedoch wahrscheinlich deutlich älter. Die Tochter des Opfers berichtete, sie habe mit dem jungen Mann zusammen versucht, sein Alter zu recherchieren.

Sie seien auf 27 bis 28 Jahre gekommen. Das Alter könnte im Prozessverlauf noch eine Rolle spielen: Folgt das Gericht dem Geburtsdatum 1. Januar 1998, dann wäre der Angeklagte bei der Tat 20 Jahre alt gewesen und könnte als Heranwachsender nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

Der Angeklagte – schmal, blass und mit kahlgeschorenem Schädel – verfolgte den ersten Prozesstag mit unbewegter Miene.

Quelle: tag24

Mai 02

Schweinfurt/Bayern: Mordversuch in Flüchtlingsunterkunft – Streit um Wodka eskaliert

Messer-Angriff in Schweinfurter Flüchtlingsunterkunft? In Schweinfurt beginnt am Donnerstag, 2. Mai 2019, ein Prozess wegen versuchten Mords. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

Die Staatsanwaltschaft in Schweinfurt wirft einem Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft versuchten Mord vor. Laut Anklage wollte der Mann einen Mitbewohner mit einem Messer umbringen. Auslöser des Streits soll eine Flasche Wodka gewesen sein.

Er hat nichts vom Wodka eines Mitbewohners abbekommen und soll deshalb versucht haben, diesen mit einem Messer umzubringen: Vor dem Landgericht Schweinfurt muss sich seit Donnerstag ein 1996 geborener Mann verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor sowie Körperverletzung und räuberische Erpressung. Beim Prozessauftakt kamen zunächst Zeugen und der Angeklagte zu Wort.

Anklage: Täter lauerte vor Tür und attackierte Opfer mit Messer

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatten der Angeklagte und ein Bekannter im Oktober nahe einer Flüchtlingsunterkunft in Schweinfurt zunächst Bier getrunken. Ein dritter Mann sei mit Wodka hinzugekommen. Als ihm das Opfer nichts von dem Alkohol abgeben wollte, schlug der Angeklagte ihm den Vorwürfen zufolge ins Gesicht. Der Kontrahent soll sich mit der Faust gewehrt haben.

Um sich dafür zu rächen, suchte der Angeklagte den Angaben nach später mit einem Messer bewaffnet das Opfer in dessen Zimmer auf. Er lauerte demnach vor der Tür, bis diese geöffnet wurde – und stach in Richtung des Gesichts eines zweiten Opfers zu. Der Angegriffene konnte ausweichen und wurde nur an der Lippe verletzt.

Quelle: InFranken

Mai 02

Nachtbus Saturn: Afrikanischer Armutsasylant versucht Bürgerin (23) auf Heimweg zu vergewaltigen

Symbolbild

Es gibt wieder Vergewaltigungsnews aus der Asyl- Tourihochburg Gießen, der Stadt der Hessischen Landeserstaufnahme für allerlei bunte Zuzügler ins deutsche Sozialsystem

Die Polizei sucht nach einer erneuten Vergewaltigungsattacke von Mittwochfrüh gegen 04.40 Uhr im Hegweg in Klein-Linden nach einem unbekannten Armutsasylanten. Eine 23-jährige Gießenerin war zunächst in einem Nachtbus (Saturn) auf dem Weg von Gießen nach Klein-Linden unterwegs. An der Haltestelle „Wetzlarer Straße“ stiegen sie und der spätere Tatverdächtige aus. Offenbar folgte der Unbekannte der jungen Frau und holte diese im Hegweg ein. Dort verwickelte er sie kurz in ein Gespräch und versuchte ihr Handy wegzunehmen, da sie jemanden anrufen wollte. Danach drückte der Tatverdächtige die 23-Jährige zu Boden und berührte sie unsittlich. Durch laute Schreie des Opfers, wurden Anwohner auf das Geschehen aufmerksam und der Tatverdächtige ließ von ihr ab. Er flüchtete in Richtung Frankfurter Straße.

Beschreibung des Tatverdächtigen: Der etwa 1,60 Meter große, dunkelhäutige Mann ist etwa Anfang 20 Jahr alt und schlank. Er hat einen Bartansatz sowie schwarze kurzrasierte Haare. Sein Erscheinungsbild wirkte afrikanisch.

Wer war zur fraglichen Zeit in dem Nachtbus „Saturn“ von Gießen nach Linden unterwegs. Wer ist ebenfalls an der Bushaltestelle „Wetzlarer Straße“ ausgestiegen? Wer kann Angaben zum Tatverdächtigen machen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641 – 7006 2555.

Quelle: Truth24.net

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Mai 02

Orban und Salvini: „Wenn die Linken gewinnen, wird Europa ein islamisches Kalifat“

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán drängt die konservative Europäische Volkspartei dazu, mit der neuen Rechts-Außen-Allianz des italienischen Lega-Chefs Matteo Salvini zusammenzuarbeiten. Aus Deutschland gibt es Kritik an dem Vorstoß.
Quelle: WELT/Thomas Laeber

Der ungarische Premier empfängt den italienischen Innenminister, und es wird klar: Da haben sich zwei gefunden. Die Wortführer des rechten Lagers in Europa wollen den Kontinent politisch dominieren – und sagen der EU den Kampf an.

Da müssen sich zwei besonders gut verstanden haben, oder es gab besonders viel zu besprechen – Italiens Innenminister Matteo Salvini und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán traten mit einer guten halben Stunde Verspätung am Donnerstagabend vor die Presse.

Die Stimmung war tatsächlich prächtig zwischen den beiden Wortführern des rechten Lagers in Europa: Sie überboten einander mit gegenseitigen Lobpreisungen und sahen offenbar nur ein großes, alles überragendes Problem in Europa: Dass die EU nicht von Männern wie ihnen geführt wird.

„Ich möchte mit dynamischen, vitalen Typen zusammenarbeiten”, sagte Orbán und bescheinigte der politischen Klasse der EU, sie sei “müde und kraftlos”. „Ich hoffe, dass neue Kräfte aufsteigen, die etwas auf die Beine stellen wollen”, sagte er, und schloss: „Europa braucht Matteo Salvini.”

Innenminister Salvini wiederum betonte, er sei nicht rechts. Sondern seine Lega stelle eine neue „Alternative für Europa” dar. Das klang nach deutscher AfD. Und er dankte Orbán für seine “großartigen Ansichten” in seinem jüngsten Interview mit der Zeitung „La Stampa“. Dort hatte er seiner eigenen europäischen Parteienfamilie, der Europäischen Volkspartei (EVP), Selbstmordgelüste unterstellt, weil sie, so Ungarns Premier, mit Linken und Liberalen kooperieren wolle.

Wird die Parteienfamilie mit Orbáns Fidesz brechen?

Die EVP und Orbán. Diese Frage war der Elefant im Raum: Wird die Parteienfamilie mit Orbáns rechtsgerichteter Fidesz brechen, und wenn ja, machen Orbán und Salvini dann gemeinsame Sache? Rein intellektuell und gefühlsmäßig war nach fast einer Stunde Pressekonferenz klar: Die beiden Männer können sich gar nichts Schöneres vorstellen, als gemeinsam Politik zu machen.

Ob das auch eine Scheidung bedeuten muss in der unglücklichen Ehe von Fidesz und der EVP, das war weniger klar. Beide Männer signalisierten, viel besser wäre es, wenn die EVP endlich so werde wie sie. Etwa in der Migrationspolitik, in der beide einen harten Kurs verfolgen.

Salvini sagte: Wenn die EVP sich Orbáns Ansichten zu eigen machte, würde es eine Freude sein, mit ihr zusammenzuarbeiten. Orbán sagte: Die EVP muss sich Salvinis Ansichten zu eigen machen. Das sei aber zur Zeit eher unwahrscheinlich.

Klarer denn je schälten sich hier die Konturen einer breiten Kooperation des rechten Lagers in der EU ab nach den Europawahlen am 26. Mai. Nach Salvini kommt schon am Montag auch FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache nach Budapest, der mit Salvini künftig eine neue Parteienfamilie im EU-Parlament bilden möchte.

Salvini kam formal in seiner Funktion als Italiens Innenminister nach Budapest, um sich über Ungarns Grenzzaun am Übergang zu Bulgarien zu informieren – und um gemeinsame Bilder mit dem Ungarn zu liefern. Die eigentliche Bedeutung des Besuchs lag aber in Salvinis Eigenschaft als Chef der rechten Lega-Partei. Orbán sieht in ihm den neuen, elektrisierenden Wortführer der europäischen Rechten. Im Interview mit der „La Stampa” nannte er Salvini „den wichtigsten Mann in Europa”. Und schon vor Monaten hatte er gesagt: „Salvini ist mein Held”. Salvini seinerseits sagte über Orbán: „Er ist ein Fixpunkt in Europa”.

„Wenn die Linken gewinnen, wird Europa ein islamisches Kalifat“

Bei so viel gegenseitigem Schulterklopfen sollte man meinen, die beiden Männer planten eine politische Allianz – immerhin ist Orbáns Regierungspartei Fidesz nach einer Plakatkampagne mit haltlosen Vorwürfen gegen die vermeintliche Migrationspolitik von US-Investor George Soros und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker „suspendiertes” EVP-Mitglied, und auch Salvini gründete am 8. April eine rechte europäische Parteienfamilie: die Europäische Allianz der Völker und Nationen.

Gründungsmitglieder sind die AfD, Österreichs FPÖ, Marine Le Pens Rassemblement National aus Frankreich sowie die „Wahren Finnen” und die rechtspopulistische dänische Volkspartei. In der Pressekonferenz sagte Salvini, er wisse nicht, wie viele Parteien am Ende sich dem neuen Bündnis anschließen und wie stark sie bei den Wahlen abschneiden würden. „Aber ich hoffe, wir werden sehr stark sein, denn wenn die Linken gewinnen, wird Europa ein islamisches Kalifat werden”.

So produziert man Schlagzeilen. Auch Orbán versteht sich darauf, wenn er die EVP als „Selbstmordkandidat” und christdemokratische Kritiker als „nützliche Idioten” bezeichnet. Aber kann man so auch die Wahlen gewinnen? Gar die EU führen? Denn das formulierten die Politiker als ihr Ziel. Die gegenwärtige EU-Führung müsste ausgetauscht und „Brüssel” zugunsten der Nationalstaaten entmachtet warden, sagten beide.

Schon vor Salvinis Ungarnreise hatte ein intensiver Austausch zwischen seiner Lega und der ungarischen Fidesz eingesetzt. Kurz nachdem die Fidesz-Mitgliedschaft in der EVP im März suspendiert worden war, reisten nacheinander zwei von Orbáns engsten Vertrauten nach Italien: Fidesz-Vizepräsidentin Katalin Novák und Parlamentspräsident László Kövér, einer der ältesten und treuesten Weggefährten des ungarischen Premiers. Es ist klar, dass beide Seiten eine sehr enge Kooperation planen, und auch dass sie die Mauern der EVP einreissen wollen, die sie gegen „rechtspopulistische” Parteien errichtet habe.

Salvini soll für eine Öffnung in Richtung EVP offen sein, doch EVP-Chef Joseph Daul will das verhindern. Er soll gesagt haben: „ohne mich”. Auch mit EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) dürfte eine Rechtswende kaum zu machen sein. Weber sagte, er würde auf den Vorsitz der EU-Kommission verzichten, wenn er nur mit Hilfe der Fidesz-Abgeordneten Kommissionspräsident werden könnte. Nach einer solchen Aussage könnte Weber kaum Salvini und Marine Le Pen etwa um Unterstützung bitten und sich dafür etwa von Grünen und Sozialdemokraten abwenden.

Was also, wenn die EVP keinen Rechtsruck vollzieht? Dazu hat Orbán bislang zwei Dinge gesagt: Dann gebe es eigentlich keinen Grund für ihn zu bleiben – aber er bitte die Bürger um „Geduld” bis zu seiner Entscheidung. Dass er Salvini Weber vorzieht, aus Orbáns Sicht gewiss auch ein „kraftloser” Vertreter der „müden” EU-Elite, daran gab es nach dieser Pressekonferenz keinen Zweifel mehr. Aber die Vernunftehe mit der EVP ist noch nicht ganz geschieden.

Quelle: welt

 

Mai 02

Kevin Kühnert: Juso-Chef fordert Verstaatlichung von BMW

Kevin Kühnert: Der Juso-Chef fordert eine Enteignung großer Unternehmen. Auch private Vermietung ist für ihn kein zukunftsträchtiges Konzept. (Quelle: dpa)

Juso-Chef Kevin Kühnert will große Unternehmen kollektivieren. Auch private Vermietung sollte abgeschafft werden. Die Verteilung von Profit müsse demokratisch geregelt werden.

Kevin Kühnert, Chef der Jusos, hat die Kollektivierung von Großunternehmen wie dem Automobilkonzern BMW gefordert. „Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar“, sagte Kühnert der Wochenzeitung „Die Zeit“. Auch private Vermietungen solle es im Optimalfall nicht mehr geben.

Wie genau solche Kollektivierungen ablaufen sollten, ließ Kühnert in dem Interview offen. „Mir ist weniger wichtig, ob am Ende auf dem Klingelschild von BMW ’staatlicher Automobilbetrieb‘ steht oder ‚genossenschaftlicher Automobilbetrieb‘ oder ob das Kollektiv entscheidet, dass es BMW in dieser Form nicht mehr braucht“, sagte er der „Zeit“. Entscheidend sei, dass die Verteilung der Profite demokratisch kontrolliert werde. „Das schließt aus, dass es einen kapitalistischen Eigentümer dieses Betriebs gibt.“

Vom DDR-Modell distanziert Kühnert sich

Kühnert bekannte sich zu einem sozialistischen Wirtschaftsmodell. Dies sei auch mit dem derzeitigen privaten Wohnungsmarkt nicht vereinbar. „Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten“, sagte Kühnert. „Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt“, forderte der SPD-Politiker.

Klar distanzierte sich der Juso-Chef von bisherigen Formen des Staatssozialismus wie in der DDR. In solchen Modellen habe es meistens einen „eklatanten Mangel an demokratischer Mitbestimmung“ gegeben. Aus seiner Sicht sei dagegen „demokratischer Sozialismus“ ein untrennbares Begriffspaar. Sozialismus sei „kein autoritäres Konzept“, hob er hervor.

Quelle: t-online

 

Mai 01

Syrer prügelt in Bahn auf Schülerin und Studenten ein- verharmloste Polizei Fall?

Eine Straßenbahn (Symbolbild)

Nach einer brutalen Prügelattacke in einer Magdeburger Straßenbahn auf eine Gymnasiastin und einen Studenten hat sich nun Sachsen-Anhalts Innenministerium eingeschaltet. Die Polizei hatte nach dem Vorfall offenbar zunächst keine Haftgründe gesehen. Der Schläger, der aus Syrien stammt, kam in eine geschlossene Psychiatrie, aus der er ausbrach. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft.

Der Vorfall hatte sich kurz vor Ostern an einer Straßenbahnhaltestelle vor dem Magdeburger Landgericht ereignet. Dort waren eine 18-jährige Gymnasiastin und ein 28-jähriger Medizinstudent am helllichten Tag in einer Straßenbahn grundlos und brutal attackiert worden, berichtet die „Magdeburger Volksstimme“.

Die Schülerin habe eine Nasenfraktur und einen Bruch des linken Augenhöhlenrings erlitten. Der Student trug drei Platzwunden und einen Bruch der Vorderwand der Stirnhöhle davon. Bei dem Angreifer solle es sich um einen 34 Jahre alten Syrer handeln. In den zurückliegenden Monaten soll er bereits in Nordrhein-Westfalen wegen Prügeleien aufgefallen sein. Dort würden ihm Körperverletzungen in drei Fällen vorgeworfen.

Erst als die Familie nachhakt, kommt Bewegung in die Sache

Dem Bericht zufolge sei erst nach „hartnäckigem Intervenieren der Familie“ der Familie der Schülerin nach Ostern Bewegung in die Sache gekommen. Acht Tage nach dem brutalen Angriff sei der Schläger dann in Magdeburg verhaftet worden. Er sitze in der Justizvollzugsanstalt Burg in Untersuchungshaft.

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) nehme den „Fall sehr ernst“, berichtet die „Volksstimme“ weiter und prüfe nun detailliert den „Sachverhalt“ sowie die damit zusammenhängenden polizeilichen Maßnahmen.

Der AfD-Fraktionschef im Landtag, Oliver Kirchner, war der Polizei vor, die Migrantengewalt zu „verharmlosen“ und die „Herkunft des Straftäters zu verschwiegen“. Die Vize-Chefin der Landes-FDP, Lydia Hüskens, forderte eine schnelle Prüfung, „ob die Abläufe Ergebnisse individuellen Fehlverhaltens oder strukturelle Mängel sind“. Dazu zähle auch, warum „ein offensichtlich widerholt gewalttätiger und psychisch labiler Mensch so frei durch die Republik“ fahren könne. Die FDP ist nicht im Landtag vertreten.

Quelle: Focus

Mai 01

Magdeburg: Syrer zertrümmert Abiturientin Gesicht- Straßenbahn-Schläger durfte sich selbst entlassen

Foto: picture alliance / dpa

Die wichtigsten Fragen zum Prügel-Amok in Magdeburg. Das droht dem Täter, der Abiturientin (18) und Student (28) schwer verletzte

Der polizeibekannte, syrische Gewalttäter Bahar M. (34) zertrümmerte einer Abiturientin (18) in der Straßenbahn das Gesicht. Levken S. stürzte blutend vom Sitz. Ein deutsch-marokkanischer Medizinstudent (28) griff ein – und wurde ebenfalls brutal zusammengeschlagen.

Magdeburg – Ein schrecklicher Fall, viele offene Fragen! Obwohl M. drohte, sich oder anderen etwas anzutun, wurde er nur in die Psychiatrie gesteckt. Die Polizei überprüfte zunächst weder seine Strafakte, noch wurde der Staatsanwalt informiert. Dieser hätte feststellen können, dass Bahar M. Wiederholungstäter ist. Er hatte in NRW seit Oktober drei Menschen zum Teil erheblich verletzt.

Doch statt in U-Haft zu landen, entließ sich Bahar M. schon Karfreitag selbst aus der Psychiatrie. Erst eine Woche später wurde doch noch ein Haftbefehl beantragt und vollstreckt. Wie geht es jetzt weiter?

Was droht dem Täter?

Stefan Costabel, einer der renommiertesten Strafverteidiger in Leipzig, zu BILD: „Da er offensichtlich Wiederholungstäter ist, dürfte keine Bewährungsstrafe mehr verhängt werden. Er sollte sich auf einen längeren Gefängnisaufenthalt von drei bis vier Jahren einstellen. Wenn er denn schuldfähig ist…“

Denn: Paragraf 20 des Strafgesetzbuches beschreibt die Schuldunfähigkeit aufgrund seelischer Störungen. „Die Vorgehensweise und die Äußerungen des Täters sprechen dafür, dass er zumindest vermindert schuldfähig sein könnte“, so Costabel.

Stefan Costabel ist einer der renommiertesten Strafverteidiger in Leipzig
Stefan Costabel ist einer der renommiertesten Strafverteidiger in LeipzigFoto: Silvio Buerger

Hintergrund: Laut Polizei habe sich der Syrer bei seiner Festnahme „aufbrausend aggressiv“ verhalten. Im Polizeigewahrsam habe er gefordert, in seine Heimat gebracht zu werden.

„Das deutet darauf hin, dass der Täter psychisch gestört sein könnte. Um nach Syrien zurückzukommen, muss man schließlich niemanden brutal attackieren“, erklärt Costabel. Der Jurist weiter: „Der Mann hätte zur Ausländerbehörde gehen können. Die hätte ihm die Rückreise und sogar ein kleines Handgeld gezahlt.“

Droht dem Mann nach Verbüßung einer möglichen Haftstrafe die Abschiebung? Costabel: „Nicht erst danach. Er könnte bereits nach Verbüßung von zwei Dritteln der Haftstrafe ausgewiesen werden.“

Die wichtigsten weiteren Fragen zum Prügel-Amok

▶︎ Warum konnte sich der Täter selber aus der Psychiatrie entlassen?

Ein herbeigerufener Arzt hatte den Mann in die Psychiatrie eingewiesen – doch am nächsten Tag entließ sich der Täter selbst wieder! Erklärung der Polizei: „Den weiteren Verbleib in der geschlossenen Anstalt hätte ein Richter anordnen müssen.“

▶︎ Warum schrieb die Polizei so nach dem Vorfall einen nichtssagenden Polizeibericht?

„Die Erstmeldung vom 19.4. wurde von einem Kollegen aus dem Revier verfasst und ist im Nachhinein betrachtet sicher unglücklich formuliert. Der Kollege schreibt zum Beispiel. ,das Opfer brach sich den Arm‘. Richtig wäre gewesen zu schreiben, ,das Opfer soll sich den Arm gebrochen haben‘. Denn die junge Frau hatte einem Rettungssanitäter gegenüber zunächst über starke Schmerzen im Unterarm geklagt. Die genauen Verletzungsfolgen waren uns zu dem Zeitpunkt nicht erkennbar“, so der Erste Kriminalhauptkommissar Frank Küssner (58) zu BILD.

▶︎ Warum kam der Täter nach so einer Tat nicht in Haft – obwohl er bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten war?

Küssner: „Da zunächst die Verletzungsfolgen nicht bekannt waren, wurde die Tat lediglich als einfache Körperverletzung angezeigt. Wir überprüften deshalb lediglich, ob ein Haftbefehl vorlag. Dies war nicht der Fall.“

▶︎ Warum wurde kein Haftbefehl beantragt, der Staatsanwalt wurde nicht mal informiert?

Die Polizei in Sachsen-Anhalt hatte schlichtweg versäumt, den Syrer zu überprüfen. Deshalb wusste sie nicht, dass Bahar M. als Täter bei der Polizei in NRW mehrfach aktenkundig ist. Da sie die Gewalttat zunächst nur als einfache Körperverletzung einstufte, wurde der Staatsanwalt nicht informiert, der somit auch keinen Haftbefehl beantragen konnte.

Quelle: BILD

Mai 01

Geldern: Urteil nach Vergewaltigung eines Jungen im Asylheim

Die Flüchtlingsunterkunft an der Walbecker Straße in Geldern. Hierhin soll der junge Syrer den 17-Jährigen aus Geldern mitgenommen haben. In den Räumen soll es dann zur Vergewaltigung gekommen sein. Foto: Heinz Spütz

Erst stritt er die Anklagevorwürfe ab, eine Stunde später räumte er sie dann ein. Am Ende des Prozesses wurde ein 33-jähriger Angeklagter aus Syrien wegen der Vergewaltigung eines 17-jährigen Jungen in Geldern verurteilt.

Mai 01

Mord an Familienvater: 43-Jähriger Linabese vor Gericht

Ab Dienstag steht ein 43-jähriger Libanese vor Gericht. Die Anklage wirft ihm vor, einen Familienvater erstochen zu haben.

Berlin. Mord, schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, Einbruchdiebstahl, versuchter Raub mit Todesfolge, versuchte Nötigung – die Liste der Vorwürfe, die die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Omar A.-K. erhebt, ist lang. Von Dienstag an muss er sich dafür vor Gericht verantworten.

Wohnungseinbrüche, vornehmlich in Kreuzberg und Neukölln begangen, sollen die Spezialität des 43-Jährigen gewesen sein. Mehrfach soll er dabei von den Wohnungsinhabern überrascht worden sein, einer der Betroffenen überlebte die Begegnung mit dem Einbrecher nicht.

Den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge stieg Omar A.-K. am 27. September vergangenen Jahres über ein Baugerüst in eine Wohnung an der Alexandrinenstraße in Kreuzberg ein. Dort soll er sich umgehend auf die Suche nach lohnender Beute gemacht haben. Dabei traf er auf den 54 Jahre alten Mieter Detlef L., einem Vater von fünf Kindern. Es kam zu einem Handgemenge. Dabei, so die Anklage, stieß der Eindringling mit einem Messer zu.

Familienvater starb einen Tag später im Krankenhaus

Nachdem das Opfer schwer verletzt zusammengebrochen war, soll der Angeklagte aus der Hosentasche des am Boden liegenden 54-Jährigen noch Bargeld herausgenommen haben und dann durchs Treppenhaus geflüchtet sein, ohne auch nur einen Gedanken an sein schwer verletztes Opfer zu verschwenden. Auch L. selbst schleppte sich noch ins Freie, brach dort aber aufgrund seiner schweren Verletzungen und des hohen Blutverlustes zusammen. Trotz aller Bemühungen der Ärzte starb der Familienvater einen Tag später in einem Krankenhaus.

Während eine Mordkommission des Landeskriminalamtes (LKA) und das Einbruchkommissariat der zuständigen Direktion 5 gemeinsam nach dem Täter fahndeten, soll A.-K. ungerührt weiter seiner kriminellen Hauptbeschäftigung nachgegangen sein. Nur zwei Tage später drang er nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft in eine Wohnung in Neukölln ein, wo er vom anwesenden Mieter überrascht wurde. Durch Bedrohung mit einem Messer eingeschüchtert, übergab der Wohnungsinhaber dem Einbrecher 55 Euro.

Wieder zwei Tage später, am 1. Oktober 2018, hebelte der 43-Jährige laut Anklage die Balkontür einer Wohnung in Kreuzberg auf. Seine Suche nach Beute soll er allerdings abgebrochen haben, weil Anwohner auf den Einbruch aufmerksam wurden. Als einer der Nachbarn versuchte, den mutmaßlichen Täter an der Flucht zu hindern, soll er ebenfalls mit einem Messer bedroht worden sein.

Ein Nachbar verfolgte den Flüchtenden

Der Nachbar ließ sich von den Drohungen jedoch nicht einschüchtern und verfolgte den Flüchtenden weiter. Andere Anwohner alarmierten die Polizei, und kurze Zeit später konnte der 43-Jährige am U-Bahnhof Hallesches Tor festgenommen werden. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl, seither sitzt Omar A.-K. in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen gegen den dringend Tatverdächtigen und der Abgleich von DNA-Spuren erbrachten schließlich Hinweise auf zwei weitere Taten, die bereits länger zurücklagen. Danach soll A.-K. bereits im April 2012 in einer Wohnung einen Laptop und mehrere Uhren erbeutet haben. Einen Zeugen, der ihn bei dem Einbruch überraschte, soll A.-K. gefesselt und in einer Kammer der Wohnung eingesperrt haben, um ungehindert mit seiner Beute zu entkommen.

Zudem wird dem Angeklagten noch ein weiterer Wohnungseinbruch im November 2015 in Mitte vorgeworfen. Anstatt wie gewohnt mit einem Messer, soll er die Wohnungsinhaberin in diesem Fall mit einem Schraubendreher bedroht und zudem mehrfach auf die Frau eingeschlagen haben. Beute: 70 Euro.

Der Libanese soll drogensüchtig sein

Wie die Berliner Morgenpost aus Polizeikreisen erfuhr, galt Omar A.-K. bereits zum Zeitpunkt seiner Festnahme als „Stammkunde“ der Behörde. Den Beamten der entsprechenden Fachdienststellen ist er wegen zahlreicher Delikte – Raub, Diebstahl, Drogenhandel – bestens bekannt. Der mit einer Duldung in Deutschland lebende Libanese soll selbst drogenabhängig und zeitweise obdachlos gewesen sein.

Wenige Wochen vor der Tat, die Familienvater Detlef L. das Leben kostete, soll A.-K. wegen eines anderen schweren Gewaltverbrechens zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden sein. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig war, blieb er zunächst auf freiem Fuß, was er offenbar zu weiteren Taten nutzte.

Ein Bruder des Angeklagten ist der Mörder eines SEK-Beamten

Omar A.-K. ist nicht das einzige Mitglied seiner weit verzweigten Familie, das sich wegen Mordes vor Gericht verantworten muss. Vor zwei Tagen, am Sonnabend, jährte sich zum 16. Mal der Tag, an dem der Polizeibeamte Roland Krüger, allseits unter seinem Spitznamen „Bulette“ bekannt, während eines Einsatzes erschossen wurde. Der Mörder des damals 37-jährigen SEK-Beamten ist ein Bruder von Omar A.-K.

Yassin A.-K. wurde noch am Tatort festgenommen, zu lebenslanger Haft verurteilt und 2018 entlassen. Seine Abschiebung in den Libanon scheiterte an fehlenden Papieren und an einer Gerichtsentscheidung, in der befunden wurde, eine Abschiebung des Polizistenmörders sei für seine in Deutschland lebende Familie (sechs Kinder) eine unzumutbare Härte. Yassin A.-K. reiste im vergangenen Jahr freiwillig aus, ihm steht allerdings ein ausdrückliches Rückkehrrecht zu.

Quelle: morgenpost

Apr 30

Todesfahrer Abdul gibt sich als Bruder aus – Freispruch für den Angeklagten

Freispruch für Abdul M. (38) im Amtsgericht
Foto: BILD

Hamburg – Unglaubliches Ende eines Prozesses!

Abdul M. (38) war angeklagt, einen Briten († 27) auf der Ludwig-Erhard-Straße mit Tempo 75 totgefahren zu haben. Doch er beteuerte: „Ich saß nicht am Steuer.“

Stimmt – sein Bruder war‘s!

Gestern sagte die Ex-Verlobte von Mohammad M. – Bruder des Angeklagten – aus: „Als ich in BILD über den Prozess las, konnte ich nicht mehr schweigen.“

Tatsächlich enthüllte sie eine bizarre Lügengeschichte: „Mein Ex gab sich nach dem Unfall bei der Polizei als sein Bruder aus.“

Weil er keine Papiere bei sich hatte, flog das Ganze nicht auf – und sein Bruder landete vor Gericht!

Nun wird die Staatsanwaltschaft gegen Mohammad M. Anklage wohl nicht nur wegen fahrlässiger Tötung erheben, sein Bruder wurde gestern natürlich freigesprochen.

Quelle: BILD

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