Mrz 10

Nach brutalem Messerangriff: Flüchtling drohen vier Jahre Haft – Urteil am Freitag

Blick auf die Flüchtlingsunterkunft in Boostedt, Schauplatz eines Messerangriffs
Foto: dpa/Frank Molter

Kiel – Eigentlich hatten sie sich nur zum Fußballschauen getroffen, doch plötzlich eskalierte die Lage: Ein 33-jähriger Flüchtling aus dem Iran soll im vergangenen Jahr während einer Massenschlägerei mehrfach auf einen Afghanen eingestochen haben.

Zudem habe er einen weiteren Mann am Kinn verletzt – so die Anklage des Kieler Landgerichts. Die Staatsanwaltschaft will den Mann wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung für vier Jahre hinter Gitter bringen. Zuvor hatten mehrere Zeugen den Angeklagten belastet.

Das Drama spielte sich am Rande eines Fußball-WM-Spiels in einem Flüchtlingsheim in Boostedt ab. Aus unbekannten Gründen kam es dort zu Rangeleien, die in eine Massenschlägerei ausarteten. 100 Männer sollen dabei involviert gewesen sein.

Der 33-Jährige bestritt die Tat. Er habe das blutige Messer nur aufgehoben und dem Polizeibeamten ausgehändigt, sagte er. Diese Darstellung glaubte ihm die Anklagevertreterin Hanna Schmücker-Borgwardt jedoch nicht.

Verteidiger Markus Chilkott plädiert dagegen für Freispruch. Die Angaben des Angeklagten seien nicht widerlegbar und an den Zeugenaussagen bestünden gewichtige Zweifel – so die Argumente.

Das Urteil soll am kommenden Freitag um 11 Uhr im Kieler Landgericht verkündet werden.

Quelle: mopo

Mrz 10

Konsti – Frankfurt: Polizeibeamter auf dem Weg nach Hause bespuckt und angegriffen

Symbolbild

Ein Polizist wurde am Freitagabend am U-Bahngleis der Konstablerwache (08. März 2019) nach Schichtende von einer Frau bespuckt und im weiteren Verlauf auch angegriffen.

Gegen 18:20 Uhr, kurz nach Beendigung seiner 12-Stunden-Schicht, machte sich der Beamte vom 1. Polizeirevier auf dem Weg nach Hause. Als der Polizist am Gleis auf seine U-Bahn wartete, kam ihm eine Frau entgegen und bespuckte ihn. Weiterhin würdigte sie den Ordnungshüter als „Nazi“ und auch mit anderen Beleidigungen herab und verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien.

Zur Feststellung ihrer Identität wollte er sie daraufhin zum 1. Polizeirevier verbringen, allerdings sperrte sich die Frau dagegen immens. Unter anderem ließ die 23-jährige sich zu Boden fallen, drohte ihm mit dem Tod, spuckte nochmals ihm in Richtung seines Gesichts, schlug sogar nach ihm und beschädigte dabei sein Diensthemd.

Der Beamte wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Nachdem die Frau auf dem 1. Polizeirevier identifiziert worden war, wurde sie mit Platzverweise auf freien Fuß gesetzt. Welcher feinen Herkunft die Pöbeldame war, wollte die Polizei jedoch lieber nicht mitteilen. Im Schwarz-Grünen Hessen existiert bei der Polizei ein Maulkorberlass hinsichtlich der Berichterstattung über die ausufernde Asylantenkriminalität. Der Landtag verhindert seit Jahren die automatische Nennung der Nationalitäten der Straftäter.

Quelle: Truth24.net

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Mrz 09

Flüchtlingsfamilien beziehen Neubau im „Eiskeller“ und freuen sich auf richtige Wohnungen

© Maik Reuß

Frankfurt. Während in anderen Kommunen Flüchtlingsunterkünfte leer stehen, muss Frankfurt neue bauen. Der Neubau in Goldstein soll am Montag bezogen werden. Derweil fordert die FDP eine Zuweisungspause.

Es gibt keine Zäune, keine Absperrungen. Die beiden Hauseingänge sehen aus wie bei jedem anderen Mietshaus. An den Wohnungstüren hängt ein Zettel mit dem Namen der Familien, darunter der Hinweis „Sechs Kinder, Kinderbett“. Noch sind die Wohnungen der neuen Unterkunft in der Straße „Zum Eiskeller“ leer, doch am Montag kommen die Bewohner: Familien aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, eine aus Afrika. Platz ist in den zwölf Wohneinheiten für 50 Menschen; zur Verfügung gestellt wurde das Grundstück vom Evangelischen Regionalverband, das Diakonische Werk wird Betreiber. Die Goldsteiner Einrichtung hat Modellcharakter: Sie liegt bewusst mitten in einem Wohngebiet, damit die Geflüchteten leichter mit der Bevölkerung in Kontakt kommen, damit die Familien sich auf dem Spielplatz treffen. Viele sprechen schon halbwegs gut Deutsch: Neu nach Frankfurt zugewiesene Flüchtlinge sollen dort nicht einziehen, sondern Menschen, die zum Teil schon zwei oder drei Jahre in anderen Notunterkünften oder Hotels verbracht haben.

Tägliche Ansprechpartner

„Einige der Kinder sind in Frankfurt geboren. Die meisten kommen aus der Unterkunft in Bonames“, sagt Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Es sind elf Paare – 22 Erwachsene, 28 Kinder und Jugendliche. Zum Teil sind die Geflüchteten bereits in Arbeit, andere haben einen Ausbildungsplatz. Die neuen Zwei-, Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnungen haben Kochmöglichkeiten. Einrichtungsleiterin Kirsten Langmaack und ihre Kollegin Viona Dorsch vom Diakonischen Werk sind täglicher Ansprechpartner.

Sie wollen aber auch Ansprechpartnerinnen für die Nachbarn sein, wenn es Fragen gibt oder Beschwerden. „Das Büro steht jedem offen“, sagt gestern zur Vorstellung des Neubaus Sabine Kalinock vom Diakonischen Werk. Derzeit werden die Adressen von Freiwilligen gesammelt, die mithelfen möchten, die neuen Nachbarn zu integrieren – als Pate, als Helfer für Hausaufgaben. Für Dienstag, 12. März, 19 Uhr, ist ein Runder Tisch im Gemeindehaus der Dankesgemeinde am Goldsteinpark 1 c geplant, um Betätigungsfelder für ehrenamtliches Engagement auszuloten.

Die Menschen ziehen aus Notunterkünften in „richtige“ Wohnungen, auch wenn es in der Sprachregelung der „Stabsstelle für Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge“ eine Übergangsunterkunft ist. Denn während anderswo Unterkünfte geschlossen werden, sucht die Stadt Frankfurt händeringend nach Plätzen: Laut Magistrat sind derzeit noch 792 Geflüchtete in bis zu 34 Hotels im gesamten Stadtgebiet verteilt untergebracht. „Letztes Jahr wurde uns die Zuteilung vom Land ,gestundet‘, das müssen wir jetzt nachholen“, sagt Birkenfeld.

Täglich 17 Zuteilungen

Deswegen kommen, obwohl die Stadt laut Zuteilungsrate wöchentlich nur zehn Geflüchtete aufzunehmen hat, tatsächlich 17. Andere Einrichtungen müssen aufgegeben werden, weil die Eigentümer neue Pläne damit haben. „Wir müssen etwa gerade 200 Plätze aufgeben, weil der Vermieter sein Wohnheim umbauen möchte, um es anders zu nutzen“, sagt Birkenfeld. „Die Unterbringungsmöglichkeiten sind in Hessen nicht überall derart angespannt, wie es in Frankfurt der Fall ist“, sagt Yanki Pürsün, der sozialpolitische Sprecher der FDP-Römerfraktion. Er fordert deshalb, dass die Stadt an die Hessische Landesregierung herantritt, um eine vorübergehende Zuweisungspause für Zufluchtsuchende zu erreichen.

Die Zuweisung soll aus Sicht der Freien Demokraten solange ausgesetzt werden, bis in Frankfurt sämtliche Notunterkünfte – also Hotels, Pensionen, private Wohnheime – für die Unterbringung von Zufluchtsuchenden und andere Personen aufgegeben werden können. Der Stadt Frankfurt zugeteilte Geflüchtete sollten auch leerstehende Flüchtlingsunterkünfte anderswo nutzen können, sagt Pürsün weiter. Es seien entsprechende Verhandlungen mit dem Umland zu führen.

Quelle: fnp

Mrz 09

Flüchtlinge in Frankfurt: Neues Heim für arabische Großfamilien


Auf diesem Gelände an der Wiener Straße soll das dreistöckige Gebäude entstehen.
© Michael Faust

Zunächst für zehn Jahre sind die 26 neuen Wohnungen im Osten von Oberrad für 140 Flüchtlinge reserviert. Wird das Haus nicht mehr als Übergangsunterkunft benötigt, wird es in Sozialwohnungen umgewandelt.

Frankfurt – Heute kommen die Bagger, zumindest ist es so geplant: Das Grundstück in der kleinen Sackgasse, ganz im Osten der Wiener Straße, wird vorbereitet für den im vergangenen August angekündigten Bau einer Übergangsunterkunft für Flüchtlinge. Ende 2020 soll das dreistöckige Haus, das die städtische Wohnheim GmbH baut, fertig werden.

Der eigentlich für Herbst 2018 geplante Baubeginn hatte sich verzögert, erklärt die Sprecherin des Sozialdezernats, Manuela Skotnik. „Inzwischen liegt die Baugenehmigung vor. Nun beginnen die Bagger- und Rodungsarbeiten auf dem Grundstück.“ Auch die Vergabe der Bauarbeiten sei weit fortgeschritten, erklärt Frank Junker, Geschäftsführer der Wohnheim-Muttergesellschaft ABG Holding. „Wir gehen davon aus, dass es im April losgeht.“

Besser leben als bisher

In 26 Wohnungen sollen hier 140 Flüchtlinge leben. In den sechs Vier-Zimmer-Wohnungen, elf Drei-Zimmer-Wohnungen und neun Zwei-Zimmer-Wohnungen sollen jeweils drei bis neun Personen unterkommen, erklärt Skotnik. Vor allem Familien, die bereits seit längerer Zeit in Frankfurt leben, wenn auch unter weniger guten Bedingungen. „Von den 4800 Flüchtlingen, die wir zurzeit unterbringen, leben noch 800 in Hotels.“ Dort gibt es meist keine Küchen, Familien leben beengt und können sich nur schlecht selbst versorgen – weshalb die Stadt diese Art der Unterkünfte am liebsten aufgeben würde. Zwar ziehen immer wieder Menschen, die eine Wohnung gefunden haben, aus den Übergangsunterkünften aus. Aber noch immer kommen mehr neue Flüchtlinge – im ersten Quartal 2019 weist das Land jede Woche 17 Personen nach Frankfurt zu – als ausziehen, sagt Skotnik. Viele, die bereits als Flüchtling anerkannt oder geduldet seien, fänden keine Wohnung und lebten länger als nötig in Übergangsunterkünften: Der Wohnungsmarkt sei angespannt, auf den Wartelisten des Wohnungsamts stehen 10 000 Personen. „Zwar werden im ersten Quartal 500 neue Übergangswohnplätze fertig, wir verlieren in Niederrad aber auch 230 Plätze.“

Zunächst zehn Jahre lang dienen die neuen Wohnungen als Übergangsunterkunft für Flüchtlinge mit zwei Optionen, den Vertrag um je fünf Jahre zu verlängern. Anschließend, also in spätestens 20 Jahren, werden sie zu Sozialwohnungen.

Bei einer Infoveranstaltung im September 2018 kritisierten viele Nachbarn der neuen Unterkunft die Pläne der Stadt. Sie sorgten sich um die Sicherheit und kritisierten, dass der Neubau auf einer Grünfläche entstehe, die bislang Senioren und den Besuchern einer angrenzenden Reha-Einrichtung dient. Auch werde die schon jetzt begrenzte Spielfläche für Kinder damit noch kleiner – während weitere Kinder in den Neubau ziehen sollen.

Spielplatz wird öffentlich

Anders als damals von der Stadt präsentiert, soll für die neuen Bewohner nun auf dem Grundstück des Hauses ein Spielplatz entstehen, sagt Skotnik. „Unabhängig davon halten wir an der Absicht fest, den bereits bestehenden Spielplatz hinter dem Wohnhaus Wiener Straße 128 aufzuwerten.“ Dieser Spielplatz solle allen Kindern im Stadtteil offen stehen.

Kritisiert worden war im September auch, dass nicht einige der neuen Wohnungen sofort als Sozialwohnungen zur Verfügung stehen. „Wir brauchen auch Wohnraum“, so das Argument einiger Oberräder. Damals hatte Skotnik erklärt, dass die Stadt verpflichtet sei, die Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen: Das sei gesetzlich geregelt. Die Wohnheim GmbH baut das Haus in enger Abstimmung mit der städtischen Stabstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge. Betreut werden die Bewohner vom Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, der in Oberrad bereits drei Reha-Werkstätten betreibt – unter anderen in der Wiener Straße 124.

Quelle: fnp

Mrz 09

Flüchtling greift Polizist mit Dienstwaffe an

Im Juni vergangenen Jahres hatte der 30-jährige Flüchtling einen Termin im Ausländeramt des Landshuter Landratsamtes. Als ihm dort erklärt wurde, dass er noch am selben Tag abgeschoben werden solle, stürzte sich der Mann auf einen der Polizisten, die vor Ort waren, um ihn mitzunehmen. Während eines Handgemenges konnte er einem der zwei Beamten seine Waffe entreißen.

Angreifer zielte mit Pistole auf Polizisten

Der Angeklagte versuchte dann mehrmals auf den Polizisten zu schießen, was nur dank eines Sicherungsmechanismus nicht funktionierte. Die Polizisten konnten den 30-Jährigen danach mit vereinten Kräften fixieren und festnehmen. Beide Polizisten waren aufgrund der Geschehnisse längere Zeit dienstunfähig. Ein zweiter Prozesstag ist für nächste Woche geplant.

Quelle: br

Mrz 09

Grüne blockieren Schleier-Verbot in Schulen und Unis

Als Mädchen und Frau vollverschleiert in Schule und Uni gehen? In Schleswig-Holstein gibt es dafür weiterhin kein Verbot. Die Grünen blockierten eine Entscheidung im Landtag. Die Jamaika-Koalition will jetzt erst mal eine Anhörung starten. Quelle: Boris Roessler/dpa

Ein Vollverschleierungsverbot an Schulen und Unis, wie von CDU, FDP und AfD gefordert, wird es in Schleswig-Holstein absehbar nicht geben. Die Grünen legten sich am Mittwoch im Landtag quer. Lediglich eine Expertenanhörung zum Thema ist demnächst geplant.

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Für ein gesetzliches Verbot der Vollverschleierung an Schulen und Unis im Land hätte es eine rechnerische Mehrheit gegeben. CDU und FDP fordern ein solches Verbot. Die AfD hat bereits einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorgelegt. Auch weite Teile der SPD sprechen sich gegen Gesichtsschleier an Hochschulen aus. Die Grünen aber brachten die Pläne in der Jamaika-Koalition zu Fall. Man sei gegen allzu viele Verbote und wolle eine freiheitlich-liberale Gesellschaft erhalten, sagte Fraktionschefin Eka von Kalben zur Begründung.

 

Der Hilferuf der Uni Kiel verhallt im Landtag

Sie fordert das Vollverschleierungsverbot als Signal gegen den Salafismus und die Unterdrückung der Frau ein
Sie fordert das Vollverschleierungsverbot als Signal gegen den Salafismus und die Unterdrückung der Frau ein: CDU-Bildungsministerin Karin Prien. Quelle: Markus Scholz/dpa

Die Uni Kiel hatte einen Hilferuf ans Parlament gesendet. Katharina K., eine deutsche Konvertitin mit Kontakten in die Salafistenszene, war im Nikab zur Vorlesung erschienen, wurde von der Uni daraufhin vom Studium ausgeschlossen. Jetzt will sie klagen. Angesichts dieser Lage appellierte CDU-Bildungsministerin Karin Prien dringend ans Parlament, eine gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen. Anders lasse sich ein solcher staatlicher Eingriff in ein Grundrecht – die Trägerin beruft sich auf die Religionsfreiheit – absehbar nicht aufrechterhalten.

Auch CDU-Ministerpräsident Daniel Günther hatte sich sofort dafür stark gemacht. Die Politik müsse sich fragen, ob man, ähnlich wie bei der Ablehnung des Antisemitismus, „eine gesellschaftliche Norm definieren“ wolle, dass man Nikab und Burka als Symbol von Salafismus, Unfreiheit und der Unterdrückung der Frau in Schulen und Hochschulen nicht dulde, sagte Prien am Mittwoch im Landtag.

Ihr Appell verhallte. Die Grünen legten sich gegen ein Verschleierungsverbot fest. Es gebe auch Frauen, die den Nikab freiwillig tragen würden, sagt Eka von Kalben. Die Politik habe keine theologischen Auslegungen vorzunehmen, argumentierte ihr Grünen-Fraktionskollege Lasse Petersdotter. Man dürfe zudem gerade unterdrückte muslimische Frauen nicht von Bildung ausschließen, sollte ihnen an den Unis lieber Hilfsangebote machen. Und es gäbe doch nur den einen Fall einer Studentin im Land. Die schnelle Reaktion der Bildungsministerin und des Ministerpräsidenten darauf stellte er als unüberlegt und unsouverän dar. „Verbieten, wegdrücken, ausgrenzen und wegsehen löst keine Probleme“, sagte Petersdotter. „Unsere Strategie gegen Salafismus muss sinnvoller sein als einfache Kleiderverbote.“ Ein „Zutrittsverbot zu staatlichen Bildungseinrichtungen“ habe auch keine „deradikalisierende Wirkung“.

Fraktionschefin Eka von Kalben legte die Grünen auf ein Nein zum Vollverschleierungsverbot an Schulen Unis im Land fest
Fraktionschefin Eka von Kalben legte die Grünen auf ein Nein zum Vollverschleierungsverbot an Schulen Unis im Land fest. Quelle: Carsten Rehder/dpa

 

Erstarrte Gesichter nach dem Grünen-Nein bei CDU und FDP

SPD-Oppositionsführer Ralf Stegner wollte das nicht so stehen lassen. Es sei sehr wohl Aufgabe von Politik, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen – und auch zu prüfen, ob ein Vollschleier wirklich ein religiöses oder nicht viel mehr ein politisches Symbol sei. Auch in den Reihen von CDU und FDP, bei deren Ministerinnen und Ministern und Regierungschef Daniel Günther erstarrten angesichts der eindeutigen Positionierung der Grünen-Fraktion die Gesichter. Der CDU-Bildungspolitiker Tobias Loose betonte, es drohten sehr wohl weitere Fälle von Vollverschleierung an Schulen im Land. Einen ganz konkreten gebe es bereits. In Niedersachsen habe wegen eines Falls an der Uni Osnabrück die rot-grüne Regierung ein Verbot erlassen.

 

CDU und FDP fordern das Verschleierungsverbot

„Wir müssen Gesicht zeigen und Grenzen ziehen“, betonte auch FDP-Fraktionschef Christopher Vogt. Uni und Schule seien Orte der Aufklärung. Das Tragen von Burka oder Nikab sei hingegen kein Ausdruck von Weltoffenheit, sondern vor allem ein Symbol für die Unterdrückung von Frauen. „Wir wollen bei der Gleichberechtigung der Geschlechter aber Fort- und keine Rückschritte“, sagte Vogt. Bei einer Vollverschleierung ende seine Liberalität. Die FDP will Hochschulen ein Vollverschleierungsverbot daher im Gesetz freistellen.

Tatsächlich kommen Union und Liberale wegen des Streits bei ihren Mitgliedern erheblich unter Druck. Von wütenden Mails an die Parteioberen ist die Rede. Nur zu einem Kompromiss waren die Grünen am Mittwoch bereit: Es soll jetzt im Landtag zunächst einmal eine „große Anhörung“ von Experten zum Thema geben.

 

AfD: Jamaika lässt die Unis für Koalitionsfrieden im Stich

Die Jamaika-Koalition vertage mit der Entscheidung über ein Vollverschleierungsverbot nur ihren Koalitionskrach, lasse aber die Hochschulen im L
Die Jamaika-Koalition vertage mit der Entscheidung über ein Vollverschleierungsverbot nur ihren Koalitionskrach, lasse aber die Hochschulen im Land im Stich, klagte der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Brodehl. Quelle: radio tele nord

Der AfD-Abgeordnete Frank Brodehl kritisierte die Jamaika-Koalition für dieses „Aussitzen“ scharf. „CDU und FDP lassen die Uni im Stich. Und das allein, um den Koalitionsfrieden zu bewahren.“ Die Anhörung werde keine neuen Erkenntnisse bringen, alle Fakten lägen auf dem Tisch. In Bayern etwa sei ein solches Gesetz, wie es die AfD vorschlage, längst in Kraft. Die Anhörung nach dem Motto „Wer nicht mehr anders weiterweiß, der bildet einen Arbeitskreis“ solle also nur dazu dienen, eine Entscheidung zum Thema Gesichtsverschleierung hinauszuzögern. „Das mag im Interesse des Fortbestandes von Jamaika sein, im Interesse der Hochschulen unseres Landes ist es das definitiv nicht“, sagte Frank Brodehl. Der Lehr- und Prüfungsbetrieb dort vertrage keine Verschleierung der Studenten. Und deshalb müsse der Landtag ihnen auch die Möglichkeit geben, sie rechtssicher zu verbieten.

Kommentar

Toleranz und Religionsfreiheit sind hohe Ideale unserer Gesellschaft. Und es ist gut, dass die Grünen diese nimmermüde verteidigen. Im Falle der Kieler Studentin, die vollverschleiert zur Lehrveranstaltung erschienen ist, hilft das sture Festhalten an diesen Prinzipien aber nicht weiter.

Eine Vollverschleierung ist etwas anderes als ein Kruzifix oder ein Kopftuch. Sie ist ein Symbol für die Unterdrückung der Frau. Die Studentin wird von Salafisten unterstützt. Wir reden hier nicht über einen harmlosen Betverein, sondern über religiöse Hardliner. Mit unserer Demokratie, unserer Freiheit und Gleichberechtigung können sie nicht viel anfangen. Und bei dieser Gemengelage zaudern die Grünen? Die Partei sollte sich gründlich überlegen, wen sie da gewähren lässt.

Man stelle sich vor, ein Neonazi-Student würde in einschlägiger Kleidung in der Hochschule erscheinen und deswegen weggeschickt werden – die Grünen wären die ersten, die die Uni-Leitung dafür loben würden. Aber bei islamistischem Fundamentalismus gelten andere Regeln, weil dort das Siegel „Religion“ draufsteht? Diese Logik sollen die Grünen einem doch bitte mal schlüssig erklären. Die Partei hat die Kieler Uni-Leitung im Regen stehen lassen.

Helge von Schwartz

Wolfram Hammer

Quelle: ln

Mrz 08

Zug in Berlin evakuiert nach moslemischer Grapsch-Attacke in der U-Bahn

Die Polizei hat die beiden Tatverdächtigen festgenommenFoto: SPREEPICTURE

Es begann mit anzüglichen Sprüchen …

Berlin – Die Polizei hat am U-Bahnhof Jannowitzbrücke zwei Männer (19, 26) festgenommen. Sie sollen zwei Frauen beleidigt und angegrapscht haben. Dann schlugen sie auch noch einen anderen Mann nieder!

Die Tatverdächtigen waren am späten Donnerstagabend in der U-Bahn-Linie 8 unterwegs. Dort belästigten sie eine 18-Jährige und deren Freundin erst verbal – und dann fassten sie den Frauen laut Polizei an den Hintern!

Daraufhin kassierte er die Schläge! Er ging zu Boden und zückte dann Pfefferspray, um sich zu verteidigen. – Atemnot im Waggon!

er Zug wurde im U-Bahnhof Jannowitzbrücke (Berlin-Mitte) evakuiert. Polizisten nahmen zwei Grapscher fest und brachten sie in eine Gefangenensammelstelle. Gegen sie laufen jetzt Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Zur Nationalität der Männer machte die Polizei bisher keine Angaben. Ein dritter Tatverdächtiger konnte fliehen.

Feuerwehr und Polizei im Einsatz am U-Bahnhof Jannowitzbrücke
Feuerwehr und Polizei im Einsatz am U-Bahnhof JannowitzbrückeFoto: SPREEPICTURE

Der Pfefferspray-Besitzer musste vor Ort von Sanitätern behandelt werden. Die beiden jungen Frauen wurden leicht verletzt.

Quelle: BILD

Mrz 08

Betrunkene Armutsmigranten fallen kleine Schulmädchen an, einer zieht blank!

Symbolbild

Doberlug-Kirchhain. Die Armutsasylanten aus Georgien hatten ordentlich Alkohol gebechert, dann wollten sie „ein bisschen Spaß“ mit kleinen Schulmädchen

Zwei Männer belästigten und verfolgten am Freitagmorgen zwei Mädchen, die sich auf dem Schulweg befanden. Einer der zunächst Unbekannten entblößte sich vor ihnen in der Finsterwalder Straße, die Schülerinnen vertrauten sich umgehend dem Schulpersonal an. Die Polizei leitete sofortige Fahndungsmaßnahmen ein und konnte in der Nähe zwei Männer im Alter von 26 und 33 Jahren aus Georgien feststellen und der Tat zuordnen. Sie wiesen Alkoholwerte von 1,75 und 0,96 Promille auf und mussten die Beamten zur zweifelsfreien Feststellung der Identitäten in die Polizeiinspektion begleiten. Gegen sie wurden Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: Truth24.net

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Mrz 08

Asylantenbanden prügeln sich in Lechbrucker Asylheim – Schwerverletzter im Krankenhaus

Ausnahmezustand in Lechbruck: In der Gemeinschaftsunterkunft in der Füssener Straße in Lechbruck haben sich am Donnerstagabend zwei Gruppen eine heftige Schlägerei geliefert, bei der ein Türke (17) und ein Syrer (19) verletzt wurden, letzterer davon schwer. Vorausgegangen war offenbar ein handfester Streit an einer nahen Tankstelle.

Lechbruck – Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizeiinspektion Füssen war am Donnerstagabend kurz vor 18 Uhr auf einem Tankstellengelände in der Bahnhofstraße eine Gruppe syrischer Staatsangehörige im Alter zwischen 17 und 21 Jahren mit einem 21-jährigen türkischen Staatsangehörigen in Streit geraten.

Was mit einem Wortgefecht begann, endete laut Polizei damit, dass die Syrer auf den jungen Türken einschlugen und ihn mit Füßen traten. Trotz einer Platzwunde am Kopf gelang es dem 21-Jährigen, mit seinem Auto zu entkommen.

Doch statt zur Polizei zu fahren, suchte der Verletzte wenig später mit Verstärkung die Gemeinschaftsunterkunft in der Füssener Straße auf. Dort lieferten sich beide Gruppen eine heftige Auseinandersetzung – mit schmerzhaften Folgen für einen 17-jährigen Türken und einen 19-jährigen Syrer. Letzter befinde sich mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen nach wie vor im Krankenhaus, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am Freitag mit.

Vor Ort konnten die Beamten zahlreiche Gegenstände, darunter mehrere Stöcke, eine Brechstange und zwei Messer sicherstellen. Drei Personen wurden zunächst vorläufig festgenommen, aber zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt.

Neben der Polizeiinspektion Füssen waren auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie des Kriminaldauerdienstes im Einsatz, um der Situation vor Ort zu beruhigen. Die Polizei Füssen hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang übernommen.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die Angaben zu den Vorfällen in der Bahnhofstraße beziehungsweise Füssener Straße machen können. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der PI Füssen unter Telefon 08362/9123-0 zu melden.

Quelle: Merkur

Mrz 08

Cynthia (21) erstochen: Polizei suchte Ahmed T. (22) bereits zur Abschiebung

Ahmed T. (22) und seine Freundin Cynthia R. (21): Sie waren erst vier Monate zusammen – dann erstach er sie. Foto: Privat

Worms – Blutiges Drama in Worms (Rheinland-Pfalz): Im Streit erstach ein Tunesier (22) nachts seine Freundin (21).

Wie schon häufiger übernachtet Ahmed T. im Haus der Eltern von Cynthia R. Die junge Altenpflegerin hat im Obergeschoss ihren eigenen Bereich mit Wohn- und Schlafzimmer.

Doch dort kommt es in dieser Nacht zum Streit – Ahmed T. ersticht die junge Frau: „Nach erstem Augenschein im Bett“, sagt Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler (49). „Vermutlich mit mehr als zehn Messerstichen.“

Kurz nach 3 Uhr Uhr stellt sich der Arbeitslose bei der Polizei, wird Donnerstagmittag dem Haftrichter vorgeführt.

Der Tunesier wird nach der Haftprüfung in Mainz ins Gefängnis gebracht
Der Tunesier wird nach der Haftprüfung in Mainz ins Gefängnis gebrachtFoto: Jürgen Mahnke

Da fängt der 22-Jährige plötzlich an, zu randalieren: „Er wollte offenbar nicht hören, was gesagt wurde“, berichtet Deutschler. „Er zeigte ein der Situation nicht angemessenes Verhalten.“

Eine psychologische Untersuchung des Tunesiers wird angeordnet.

Ahmed T. gesteht die Tat, kommt wegen Mord-Verdachts und Flucht-Gefahr in U-Haft. Ob der Killer wirklich so heißt, ist auch Teil der Ermittlungen: Seit seiner Einreise nach Deutschland im Oktober 2017 führte er laut Fahndern mehrere Alias-Namen.

Cynthias Familie ist fassungslos. Ihr Onkel: „Sie war ein so lieber Mensch. Nie hat sie über jemand schlecht gesprochen. Sie lebte für ihren Beruf. Wollte auch noch studieren, um Hebamme zu werden. Sie war fröhlich, feierte gern.“

Entsetzlich: Am Montag wurde Ahmed T. durch die Ausländerbehörde zur Festnahme ausgeschrieben, um ihn abzuschieben – zu spät für die junge Frau …

Quelle: BILD

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