Mai 31

Afrikanischer Messermann bei Mordattacke durch Polizistin erschossen | Flensburg

Messermann aus Nairobi posiert mit seinem Messer

Die Polizei in Flensburg hielt es über einen Tag geheim, dann wurde der Druck zu hoch. Der erschossene Mann ist ein brutaler Armutsmigrant aus Eritrea, der bei seiner Mordaktion durch die herbeigerufene Polizistin erschossen werden musste. Zuvor hatte er auf Menschen eingestochen

Am gestrigen Mittwochabend den 30.05.18 gegen 19:00 Uhr kam es bei der Einfahrt eines Zuges in den Flensburger Bahnhof zu einem Vorfall, bei dem ein 24-jähriger Armutsasylant getötet wurde. Eine 22-jährige Polizeibeamtin aus Bremen und ein 35-jähriger Mann aus Köln wurden verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen ist es in dem Zugabteil zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der 24-jährige Mann mit einem Messer auf die Polizeibeamtin und den weiteren Fahrgast eingestochen haben soll.

Beide wurden durch die Messerstiche des Afrikaners schwer verletzt, Lebensgefahr besteht nicht.

Die Beamtin war als Mitreisende im Zug unterwegs, und trug ihre Uniform und Einsatzausrüstung. Nach derzeitigem Sachstand kam es durch die Beamtin zum Schusswaffengebrauch, infolgedessen der mutmaßliche Angreifer verstarb. Bei dem Mann handelt es sich um einen Asylbewerber aus Eritrea der laut Sicherheitskreisen in der Hochzeit der anhaltenden Araberflut in 2015 nach Deutschland illegal eingereist ist, der in Nordrhein-Westfalen wohnen und eine befristete Aufenthaltserlaubnis für Deutschland haben soll. Er soll einen Schutzstatus aus „humanitären, politischen oder sonstigen Gründen“ haben. Die genaue Identität kann erst im Laufe der am Donnerstag stattfindenden Obduktion geklärt werden.

Hinweise auf einen terroristischen oder politischen Hintergrund konnten nach ersten Ermittlungen nicht erlangt werden. Dies war dann auch das Einzige, dass die Polizei über einen Tag lang zum Sachverhalt mitteilte.

Dass der Angreifer ein brutaler Armutsmigrant war, das versuchte die Polizei bis zuletzt zurück zu halten.

Mitreisende des Zuges (Intercity „2406“ von Köln nach Flensburg), die noch nicht von der Polizei registriert wurden und Angaben zum Hergang des Geschehens oder zum Verhalten des mutmaßlichen Angreifers während der Zugfahrt machen können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg unter der Telefonnummer: 0461 – 484 0 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Truth24.net

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Mai 30

EU-Migrationskommissar: „Europa braucht mehr als 70 Millionen Zuwanderer“

EU-Migrationskommissar Avramopoulos © APA/EPA/LAURENT DUBRULE

„Europa vergreist“, warnt EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. In den nächsten beiden Jahrzehnten seien mehr als 70 Millionen Zuwanderer nötig, um die Überalterung des Kontinents zu verhindern.

Einen nicht unbekannten, aber selten thematisierten Aspekt der Flüchtlingsthematik brachte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos am Donnerstag wieder auf die Tagesordnung: „Europa vergreist“, erinnerte Avramopoulos vor dem EU-Ausschuss der Regionen (AdR) an die demografische Tendenz des Kontinents. „In den nächsten zwei Jahrzehnten werden mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein.“

„Etwas stimmt hier nicht“

Avramopoulos verwies auf die im Mai beschlossene EU-Migrationsagenda und den darin angesprochenen Solidaritätsmechanismus zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen. „Sehr enttäuscht“ sei er dabei über die mangelnde Bereitschaft der meisten Länder: „Nur acht von 28 sind bereit, die getroffenen Entscheidungen auch umzusetzen.“ Mittlerweile haben ja sowohl die Slowakei als auch Ungarn beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die beschlossene Flüchtlingsverteilung Klage eingebracht. „Etwas stimmt hier nicht“, konstatierte Avramopoulos.

Europol und Hotspots

Der EU-Kommissar verwies auf die auf der italienischen Insel Lampedusa sowie der griechischen Insel Lesbos eingerichteten „Hotspots“, wo Flüchtlinge registriert würden und festgestellt werde, welchen von ihnen Schutz und Asyl gewährt werden müsse, welchen nicht und welche von ihnen „gefährliche Personen“ sein könnten. Gleichzeitig würden mit der Unterstützung der europäischen Polizeibehörde Europol immer mehr Menschenschmugglernetze zerschlagen. Avramopoulos verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass erst am Vortag in einer mehrere Staaten übergreifenden Aktion 23 Verdächtige verhaftet worden seien, unter anderem auch in Österreich.

Städte und Regionen gefordert

Der EU-Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, jahrelang als Bürgermeister von Athen selbst Mitglied des AdR, kündigte an, dass die Kommission in den nächsten Wochen ein Maßnahmenpaket vorstellen wird, in dem eine Stärkung des Mandats für die europäische Grenzschutztruppe Frontex ebenso enthalten sein werde wie die Aufstellung einer europäischen „Grenzwache“.

Die Städte und Regionen der EU sehen sich an vorderster Front bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Migranten, gleichzeitig aber oftmals überfordert. Sie fordern sowohl mehr nationale und europäische Finanzmittel als auch eine stärkere Einbeziehung bei der Entscheidung über Aufnahmebedingungen und Asylverfahren.

Quelle: Kleinezeitung (2015)

Mai 30

34-Jähriger vorläufig festgenommen: Er radelte mit nacktem Geschlechtsteil an einer Frau vorbei

Symbolbild: jgfoto – stock.adobe.com

Die Polizei hat am Montagabend einen 34-Jährigen festgenommen, der offenbar kurz zuvor einer Frau mit offener Hose gegenübergetreten war.

Wie die Beamten berichten, fuhr der Mann gegen 20.20 Uhr auf seinem Fahrrad durch die Schlachthausstraße. Sein entblößtes Geschlechtsteil hatte er dabei in der Hand. Eine 30-Jährige, an der der Exhibitionisten-Radler vorbeifuhr, wählte den Notruf.

Zwei Streifenwagen rückten aus, und die Beamten konnten den Verdächtigen wenig später in Lustnau vorläufig festnehmen. Auf der Dienststelle musste sich der aus Nigeria stammende Mann einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, danach wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird angezeigt.

Ob er auch für weitere Belästigungen in Tübingen verantwortlich sein könnte, wird derzeit noch ermittelt.

Quelle: Tagblatt

Mai 30

Syrer darf trotz zweier Ehefrauen Deutscher werden

Voraussetzung für eine Einbürgerung als Ehepartner ist in Deutschland unter anderem, dass der Antragsteller sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordnet.

Ein Syrer, dessen Einbürgerung in Deutschland wegen einer verschwiegenen Zweitehe aberkannt wurde, kann wieder hoffen: Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hat ein Schlupfloch gefunden

Eine im Ausland geschlossene Zweitehe schliesst einen Einbürgerungsanspruch in Deutschland nicht aus. Diese Ehe stehe einem wirksamen Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht entgegen, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil zur Einbürgerung eines Syrers. Sein Fall muss nun erneut geprüft werden.

Die Einbürgerung des seit 1999 in Deutschland lebenden Syrers war zurückgenommen worden, nachdem seine Zweitehe bekannt geworden war. Gegen diese Rücknahme klagte er vor Gericht. Der Bauingenieur hatte im April 2008 eine Deutsche und im Juni 2008 in Damaskus eine Syrerin geheiratet.

Mit seiner ersten Frau hat er drei Kinder. Er erkannte zudem die Vaterschaft für eine Tochter aus seiner zweiten Ehe an. Das Mädchen wohnt inzwischen mit ihm in Karlsruhe, auch seine Zweitfrau lebt seit dem vergangenen Jahr in einer eigenen Wohnung in der Stadt.

Zweitehe verschwiegen

Der Mann wurde im Jahr 2010 auf Grundlage von Paragraf neun des Staatsangehörigkeitsrechts eingebürgert, der die Einbürgerung von Ehepartnern vorsieht. Seine Zweitehe verschwieg er dabei. Im Jahr 2013 wurde die Entscheidung deshalb wieder zurückgenommen.

Voraussetzung für eine Einbürgerung als Ehepartner ist unter anderem, dass der Antragsteller sich in die deutschen Lebensverhältnisse einordnet. Das Bundesverwaltungsgericht entschied nun, dass die im Einbürgerungsverfahren verschwiegene Zweitehe dieser Anforderung entgegenstehe.

Allerdings steht dem Syrer grundsätzlich noch eine Einbürgerung über Paragraf zehn des Gesetzes offen. Voraussetzung ist in diesem Fall unter anderem das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Dies verlangt nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts «ein Bekenntnis zu einem auf Recht und Gesetz sowie der Achtung und dem Schutz der im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechte gründenden Gemeinwesen, aber kein Bekenntnis zum Prinzip der bürgerlich-rechtlichen Einehe».

Zurück an den Verwaltungsgerichtshof

Der zuständige Senat machte zugleich deutlich, dass es dem Gesetzgeber frei stehe, die Anspruchseinbürgerung bei bestehender Mehrehe auszuschliessen. Dazu könne etwa nach dem Vorbild von Paragraf neun des Gesetzes auch dafür eine «Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse» verlangt werden.

Den Fall des Syrers verwies das Bundesverwaltungsgericht an den Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim zurück. Der VGH muss nun prüfen, ob der Syrer zum Zeitpunkt der Rücknahme seiner Einbürgerung einen Einbürgerungsanspruch hatte. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob er seinen Lebensunterhalt sichern konnte.

Quelle: Baseler Zeitung

 

Mai 30

Gruppenonanieren: Armutsflüchtlinge onanieren dreist vor Frau im Park – im Duo!

Symbolbild in Fotomontage

Die Grenze der Ekelhaftigkeit wurde wieder einmal deutlich überschritten im Frankfurter Grüneburgpark. Die arme Frau wollte sich nur sonnen, doch die beiden Flegel onanierten bei dem Anblick der jugen Dame direkt vor ihr und dachten gar nicht daran, damit aufzuhören.

Zwei Armutsmigranten haben am Montag den 28. Mai eine Frau im Grüneburgpark in Form einer Gruppenonanieattacke sexuell massivst bedrängt.

Die 30-jährige Frau hatte sich gegen 13.00 Uhr zum Sonnen in den Grüneburgpark gelegt, als sie unerwartet von zwei Männern in dreistester Manier belästigt wurde. Sie onanierten direkt neben ihr und ließen nur ab, weil die Dame damit drohte, die Polizei zu rufen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, konnten die zwei mutmaßlichen Exhibitionisten fliehen.

Die Beiden onanierten einfach dreist weiter – auf Ansprachen reagierten sie erst, als die Polizei ins Spiel kam

Die Männer werden auf etwa 40 Jahre geschätzt. Während einer ein indisches Erscheinungsbild hat ist über den anderen seine korpulente Statur und dunkle Bekleidung bekannt.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen unter der Rufnummer 069 / 755 – 53111 zu melden.

Immer wieder Flegelattacken und Vergewaltigungen durch arabische und afrikanische Armutsmigranten

Diese Vorfälle sind leider kein Einzelfall, bei uns füllen Meldungen wie diese bereits ganze Rubriken. Es kommt immer wieder zu solchen Flegelattacken seit der Araberflut ab 2015 sogar vermehrt. Erstmals öffentlich wahrgenommen wurden die schändlichen Sexattacken durch die Vergewaltigungen in der Kölner Silvesternacht 2016. Hintergrund ist, dass die muslimischen Täter selbst sexuell meist noch völlig unerfahrende „Jungfrauen“ sind, die in der Heimat zu mittellos und ungebildet waren, um eine Frau zu heiraten und die Ablöse an die Familie zu zahlen. Zu den Versprechen über Europa gehörten auch, dass deutsche Frauen mit jedem der sie anspricht sofort Sex haben. Zudem gibt es eine ausgeprägte Vergewaltigungskultur in muslimischen Ländern, dort müssen Vergewaltigungsopfer ihren Peiniger oft heiraten, um die „Ehre“ der Familie wieder herzustellen und die Vergewaltigung damit nachträglich durch Eheschließung zu legitimieren. Bestraft werden regelmäßig sowohl die Vergewaltiger, aber natürlich nach dem Selbstvertändnis der Muslime, auch die vergewaltigte Frau.

Quelle: Truth24.net

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Der Uni Frankfurt egal: Moslems vergewaltigen deutsche Studentinnen auf Uni-Campus

Mai 30

Syrer in U-Haft: Mädchen (15) in Keller gezerrt und vergewaltigt

Bild: dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt (Symbolbild)

Bestürzung in Deutschland nach der Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens am Wochenende in Chemnitz: Am Samstag verschleppte ein Syrer (18) den Teenager in einen Keller und verging sich dort an ihm. Für Empörung sorgte, dass erst zwei Tage später Informationen über die brutale Tat veröffentlicht wurden.

Am Montag wurde bestätigt, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen jungen Mann aus Syrien handelt. Der 18-Jährige missbrauchte die 15-Jährige, die danach verletzt fliehen konnte, demnach in der Nähe der Reichenhainer Straße. Eine Sprecherin der Polizei erklärte weiter: „Aufgrund der bei der Tat erlittenen Verletzungen kam die 15-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie am Sonntag einvernommen wurde.“

Für den jungen Mann, der sein Opfer flüchtig kannte, klickten noch am Samstag die Handschellen. Inzwischen hat ein Richter die Untersuchungshaft über den Syrer verhängt.

Hielt Polizei Nationalität des Täters zurück?

In Deutschland löste der Fall Irritation und Verwunderung aus, da die Polizei am Sonntag über eine weitere Vergewaltigung in Chemnitz sehr wohl informierte. Dabei handelte es sich sowohl beim mutmaßlichen Täter (46) als auch beim Opfer (23) um deutsche Staatsbürger. Die Vergewaltigung der 15-Jährigen wurde hingegen erst am Montag der Öffentlichkeit mitgeteilt, ebenso die Nationalität des Verdächtigen.
Auch in Österreich ereigneten sich in den vergangenen Jahren ähnliche Verbrechen. Für besonderes Aufsehen sorgte jener Fall einer Studentin (21), die im April 2014 auf einer Toilette am Praterstern von drei Afghanen brutal vergewaltigt worden war. Die Peiniger der jungen Frau wurden 2017 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Quelle: Kronenzeitung

Mai 30

Bluttat in Wien-Wieden: Motiv wohl Beziehungsende und Eifersucht

© Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

38-jähriger Serbe Anfang Mai wegen schwerer Nötigung angezeigt. Betretungsverbot war ausgelaufen.

Eine 35-Jährige, die am Dienstag in Wien-Wieden auf offener Straße erschossen wurde, ist Opfer ihres Ex-Freundes geworden. Der 38-jährige Serbe soll mehrmals mit einer Pistole auf die Frau gefeuert haben, ehe er sich selbst tötete. Die Obduktionen sollten am Mittwoch stattfinden, gab die Polizei bekannt.

Das Motiv wird mit dem Ende der Beziehung und Eifersucht des Mannes in Zusammenhang gebracht. Die Partnerschaft dürfte nach bisherigen Ermittlungen nicht allzu lange bestanden und von der Frau beendet worden sein.

Zeugen hörten „zwei bis vier Knaller“

Was genau die Tat ausgelöst hat, war noch unklar. Mehrere Zeugen hatten die Vorfälle am Vormittag in der Rienößlgasse beobachtet. Allerdings war darunter niemand, dem das Ex-Paar schon vor der Abgabe der Schüsse aufgefallen wäre. Alle bisher befragten Personen sind erst durch die laut ihren Angaben zwei bis vier Knaller aufgeschreckt worden, berichtete Polizeisprecher Daniel Fürst der APA. „Es hat daher niemand wahrgenommen, ob es vorher zu einem Streit gekommen war.“

Anfang Mai mit Umbringen gedroht

Zumindest eine folgenreiche Auseinandersetzung gab es wenige Wochen vor der Tat: Am 9. Mai war der 38-Jährige wegen schwerer Nötigung angezeigt worden. Opfer sei die Ex-Partnerin gewesen, die er mündlich mit dem Umbringen bedroht haben soll, sagte Fürst.

Damals wurde auch ein Waffenverbot gegen den Mann ausgesprochen. Die Pistole, mit der die 35-Jährige erschossen wurde, besaß er illegal. Sie sollte am Mittwoch näher untersucht werden.

Zudem wurde der Serbe mit einem Betretungsverbot für die Wohnung der 35-Jährigen belegt, das auch polizeilich überprüft wurde. Allerdings war das Verbot schon wieder ausgelaufen: „Jedes Opfer hat zwei Wochen nach Verhängung eines Betretungsverbots die Möglichkeit, bei Gericht eine einstweilige Verfügung zu beantragen. Das ist in diesem Fall nicht passiert“, erläuterte Fürst. Die Frau hinterlässt einen minderjährigen Sohn.

Quelle: Kurier

Mai 30

Trotz Nahles-Äußerung: SPD-Vize Stegner will Flüchtlingspolitik nicht ändern

Der Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, beim SPD-Parteitag

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner sieht trotz der jüngsten Äußerungen von Parteichefin Andrea Nahles keinen Grund für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik.

„Wir dürfen nicht über jedes Stöckchen springen, das uns hingehalten wird“, sagte er der „Berliner Zeitung“ von Dienstag. „Wir machen eine humanitäre Flüchtlingspolitik.“ Es gebe keinen Anlass, über eine neue Politik zu diskutieren.

Nahles hatte am Wochenende in einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ die Unionsforderung unterstützt, die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Dies ist auch im Koalitionsvertrag vereinbart. Nahles sagte in diesem Zusammenhang: „Wer Schutz braucht, ist willkommen. Aber wir können nicht alle bei uns aufnehmen.“

Kühnert übt Kritik

Juso-Chef Kevin Kühnert kritisierte die Äußerungen der SPD-Vorsitzenden. Sätze wie „Wir können nicht alle bei uns aufnehmen“ würden in der Auseinandersetzung mit der AfD nicht helfen, sagte Kühnert am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Die Aufnahme aller habe auch niemand gefordert.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil verteidigte Nahles. Eine humanitäre Flüchtlingspolitik brauche klare Regeln, sagte Klingbeil am Montag in Berlin. Das bedeute auch, „dass die, die nicht hierbleiben können, schnelle Klarheit darüber haben und abgeschoben werden können“.

Mai 29

Abgelehnter Asylbewerber zündet sich im Landratsamt selbst an

Der Rettungsdienst brachte den Iraner per Hubschrauber in eine nahe Klinik.

Göppingen – Anscheinend aus Protest gegen die Ablehnung seines Asylantrags hat sich ein Flüchtling aus dem Iran am Dienstag im Landratsamt Göppingen selbst in Brand gesetzt.

Der 35-Jährige habe schwere Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit.

Er habe gegen Mittag zwei Mitarbeiterinnen um Hilfe gebeten. Dabei zeigte er nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm einen Ablehnungsbescheid für sein Asylverfahren vor.

Die Frauen hätten ihm Hilfe zugesichert. Dennoch habe der Iraner eine Flasche aus seinem Rucksack gezogen und sich mit einer Flüssigkeit übergossen. „Gleich darauf ging der Mann in Flammen auf“, heißt es in der Polizeimitteilung.

Ein Mitarbeiter des Amtes habe sofort versucht, die Flammen mit Handtüchern eines Putzwagens zu ersticken. Der Rettungsdienst brachte den Iraner mit dem Hubschrauber in eine Klinik.

Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Notfallseelsorger kümmerten sich um die betroffenen Mitarbeiter des Landratsamts.

An dieser Stelle hat sich der Asylbewerber mit einer Flüssigkeit begossen und angezündet.
An dieser Stelle hat sich der Asylbewerber mit einer Flüssigkeit begossen und angezündet.
Die Polizei war sofort vor Ort.
Die Polizei war sofort vor Ort.

Fotos: SDMG / Woelfl

 

Quelle: Tag24

Mai 29

In sieben Ländern hat die AfD die Sozialdemokraten überholt

Die inneren Querelen der SPD und der Streit über den Einstieg in eine neue GroKo kommen bei den Wählern nicht gut an. Bei einer Neuwahl würde die Partei zurzeit 33 ihrer 153 Bundestagsmandate verlieren.

Wenn Sozialdemokraten streiten, fehlen zwei Hilfsmittel selten: Papier und Stift. So auch bei den Regionalkonferenzen des Parteivorstandes, bei denen führende Genossen seit Samstag für die Koalition mit der Union werben. Zu den Treffen sind keine Journalisten zugelassen, doch es gibt Fotos. Zu sehen ist darauf zum Beispiel die Fraktionschefin und designierte Parteichefin Andrea Nahles, wie sie am Sonntag mit Genossen zusammensitzt und auf großen Bögen Papier Notizen macht.

Nach dem Treffen zeigte sich Nahles optimistisch, dass die rund 466.000 Genossen beim Mitgliedervotum ihre Zustimmung geben werden. „Die Anerkennung, dass wir gut verhandelt haben, ist spürbar“, sagte Nahles. Vorher hatte es bereits Termine in Hannover und Hamburg gegeben. Unter anderem mit dabei: Der kommissarische Parteichef Olaf Scholz – und natürlich Stift und Zettel. Insgesamt sieben Regionalkonferenzen gibt es, die letzte findet am kommenden Sonntag statt. Das Mitgliedervotum endet am 2. März, zwei Tage später wird das Ergebnis verkündet.

In dieser entscheidenden Phase sorgen neue Umfragen für Unruhe in der Partei: Würde neu gewählt, kämen die Sozialdemokraten nur auf 16 Prozent der Stimmen, ermittelte zuletzt Infratest Dimap am Freitag. Dabei ist man fast dazu geneigt, die Sache einmal anders herum zu betrachten.

Nach dem abermals eruptiven Führungswechsel in der SPD, dem Verzicht von Parteichef Martin Schulz auf das Auswärtige Amt und den von der gesamten Sozialdemokratie aufgeführten Chaostagen würde sie derzeit noch immerhin jeder sechste Bürger wählen.

Doch den wenigsten Genossen dürfte derzeit nach Galgenhumor zumute sein. Als Gerhard Schröder 1998 die Bundestagswahl gewann, kam die SPD noch auf 40,9 Prozent. 20 Jahre später liegt sie in Umfragen bei weniger als der Hälfte. Zwar gab es unter Schulz im Frühjahr 2017 einen beachtlichen Anstieg bis zu 32 Prozent, doch diesem Höhenflug folgte bekanntlich ein abermaliger Absturz. Der Trend kennt seit Jahren nur eine Richtung: abwärts.

Langsam scheint sich bei vielen Sozialdemokraten die Gewissheit durchzusetzen, dass mit den 20,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2017, dem schlechtesten Ergebnis der Geschichte, die Talsohle noch nicht zwangsläufig erreicht ist. Der Blick in andere europäische Länder gibt einen Hinweis darauf, was die SPD erwarten könnte. Viele Partnerparteien erreichten zuletzt einstellige Wahlergebnisse. Diejenigen, die in der SPD schon länger vor einem ähnlichen Schicksal warnen, gelten nicht mehr als Schwarzseher.

Auf Basis des aktuellen Deutschlandtrends verlöre die SPD 33 ihrer derzeit 153 Mandate im Bundestag, wie sich aus Projektionen der Plattform mandatsrechner.de ermitteln lässt. Dieser Verlust ist umso gravierender, weil der Bundestag dieser Projektion zufolge noch größer wäre als das schon jetzt erheblich aufgeblähte Parlament.

Nutznießer des SPD-Stimmungstiefs wären bei einer baldigen Wahl vor allem Grüne und AfD. Die Grünen bekämen 30 Mandate mehr, die AfD 20 Sitze dazu. Ein Plus von 13 Mandaten verzeichnete die Linke (elf Prozent), während die Liberalen 13 Mandate verlören (neun Prozent). Mit einem zusätzlichen Mandat wäre die Unionsfraktion etwa so groß wie heute.

Krise zeigt sich vor allem im Osten

Noch gravierender fallen die Zahlen aus, bricht man sie auf die Bundesländer herunter. Auf der Basis der aktuellen Umfrage erhielte die AfD in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen mehr Mandate als die SPD. Dramatisch ist die Lage für die Sozialdemokraten vor allem in Sachsen und Thüringen. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, holte die AfD in Sachsen 13 Mandate, die SPD drei. In Thüringen käme die AfD auf sechs Sitze, die SPD auf zwei. Selbst die Grünen schnitten zurzeit bei einer Bundestagswahl in einigen Ländern besser ab als die SPD, so in Baden-Württemberg, Bayern und Berlin.

Wie kann man diese Entwicklung stoppen? Bei der aktuellen Frage, ob die Partei in die GroKo eintreten solle, gibt es zwei Denkschulen: Die Erneuerung der Partei könne nur in der Opposition erfolgen, sagen diejenigen, die einem Bündnis mit der Union ohnehin skeptisch gegenüberstehen. Die andere Seite fürchtet ohne Regierungsbeteiligung den Fall in die Bedeutungslosigkeit. Zu letzterer Gruppe gehört die Führungsebene der Partei, die auch am Wochenende für große Koalition warb. In der Partei gab es schon immer ein gewisses Misstrauen von Teilen der Basis gegenüber der Spitze.

Quelle: welt

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