Nov 29

Blick genügte: Schlägertrio greift Paar auf Antonistraße an

Hamm – Ein 20-jähriger Hammer, der am Montagnachmittag mit seiner Freundin in der Innenstadt unterwegs war, ist dort von drei Männern attackiert, geschlagen und getreten worden.

Ein kurzer Blickkontakt soll genügt haben, um die Schläger, die ebenfalls in Begleitung einer jungen Frau waren, in Rage zu versetzen. Zunächst schlug einer der Täter dem 20-Jährigen ins Gesicht, dann hielt ihn einer fest, und schließlich traten alle drei auf das Opfer ein.

Die Auseinandersetzung fand gegen 16.55 Uhr an der Antonistraße/Ecke Königstraße statt. Die Täter flohen in Richtung Norden und bogen nach links in die Oststraße ein. Obwohl die sofort alarmierte Polizei rasch zur Stelle war, gelang es den Beamten nicht, die Beschuldigten zu finden.

Die drei Gesuchten sind etwa 20 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Einer von ihnen ist blond und offenbar russischer Herkunft. Er trug einen grauen Pullover. Der zweite war dunkel gekleidet und südländischer Herkunft, der dritte trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Die Frau, die die drei Männer begleitete, wird auf 17 bis 20 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß geschätzt. Sie hat lockiges, braunes Haar und trug eine braune Jacke, die Fell an der Kapuze hatte.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 916-0 entgegen.

Quelle: wa

Nov 29

Mann (53) bedroht Passanten in Bayenthal mit Messer

Kölner Express Der 53-Jährige lief mit einem Messer über die Schönhauser Straße und bedrohte Passanten.Foto: Daniela Decker (Symbolbild)

Ein offenbar psychisch kranker Türke (53) hat am Montag einen Großeinsatz in Bayenthal ausgelöst – das hat die Kölner Polizei am Dienstag auf EXPRESS-Nachfrage bestätigt. 

Der Mann war mit einem Messer erst über die Bonner, später dann über die Schönhauser Straße gelaufen, hatte zahlreiche Passanten bedroht und war auch in anliegende Geschäfte gestürmt.

Mann bedroht Frau und ihr Kind

Gegen 8.50 Uhr wurden Zeugen auf den 53-Jährigen aufmerksam, weil er laut herumschrie. Unter anderem, so bestätigte es Polizeisprecher Lutz Flaßnöcker dem EXPRESS auf Nachfrage, rief er „Allahu Akbar“ – Allah ist der Größte. Eine Anwohnerin sah, wie der Mann auch auf eine Mutter und ihr Kind zu rannte und sie beide mit dem Messer bedrohte.

Anwohner: Wir waren in Panik

„Das waren furchtbare Szenen und niemand wagte es, sich ihm in den Weg zu stellen. Ich war froh, als mein Sohn später unversehrt nach Hause kam. Der ganze Irrsinn hat fast eine halbe Stunde gedauert“, berichtete die Anwohnerin. Der Türke drang demnach auch in mehrere Geschäfte ein und versetzte die Kunden in Angst und Panik.

Polizei überwältigte ihn vor einem Supermarkt

Die Polizei raste unter dem Stichwort „Bedrohung“ mit acht Streifenwagen zum Tatort. „Wir konnten den Mann dann vor dem Eingang eines dortigen Supermarktes stellen. Die Kollegen forderten ihn auf, sofort das Messer fallen zu lassen.

„Dem kam er auch nach und wurde überwältigt“, so Flaßnöcker. Bei dem Messer soll es sich um ein Taschenmesser handeln.

Mann war der Polizei bekannt

Der Verdächtige soll der Polizei durch mehrere Straftaten wie Diebstahl und Ladendiebstahl bekannt sein. Er wurde einem Amtsarzt vorgeführt, der ihn in eine geschlossene Klinik einwies. Die vielen Augenzeugen blieben mit einem riesigen Schock zurück.

Quelle:FocusOnline

Nov 29

Männer attackieren Gruppe mit Messer und Elektroschocker


Der Hofgarten in Düsseldorf.

Düsseldorf.   Etwa 15 Unbekannte haben in Düsseldorf eine Gruppe beschimpft und attackiert. Fahndung der Polizei nach den Tätern zunächst erfolglos.

Im Düsseldorfer Hofgarten ist eine Gruppe von vier Frauen und vier Männern von mehreren Unbekannten zunächst verbal angegangen und dann auch körperlich attackiert worden. Die Ermittlungen der Polizei laufen nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag. Als die Gruppe gegen 0.30 Uhr durch den Hofgarten lief, beschimpften die rund 15 Unbekannten zunächst vor allem die Frauen. Als die Männer sich schützend davorstellten, wurden sie angegriffen. Ein 17-Jähriger erlitt einen Messerstich, ein weiterer 17-Jähriger wurde mit einem Elektroschocker attackiert und schon am Boden liegend noch gegen den Kopf getreten. Anschließend flüchteten die Angreifer.

Die Fahndung der Polizei blieb zunächst ohne Erfolg. Nach Angaben der Opfer sollen sie etwa 18 bis 20 Jahre alt sein und einen Migrationshintergrund haben. Der durch den Messerstich verletzte 17-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zeugen können sich unter 0211/8700 an die Polizei wenden.

 

Quelle: nrz

Nov 28

Festivalbesucher totgestochen: Nach Streit im Bus fallen Messer-Männer über Gruppe her

Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 01.40 Uhr zu einem Kampf zwischen mehreren Personen in einem Nachtbus in Oberhausen.

Eine mehrköpfige Gruppe wollte mit dem Nachtexpress nach dem Besuch eines Festivals in der Turbinenhalle nach Hause fahren.

Kurz nach Besteigen des Busses durch diese Gruppe kam es im Bus zu Streitereien mit drei südländisch aussehenden männlichen Personen, die bereits im Bus saßen. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Der Busfahrer hatte alle Personen nach Beginn der ersten Streitereien an der Haltestelle „Im Lipperfeld“ sofort des Busses verwiesen. Auf dem Bussteig gingen der Kampf weiter.

Wie der „Westen“ schreibt, flüchtete die Gruppe. Augenzeugen berichteten demnach, dass zwei von ihnen auf der Flucht stürzten. Die Messer-Angreifer sollen daraufhin auf die am Boden liegenden Personen eingestochen haben.

Sie blieben mit schweren Bauch- und Halsverletzungen liegen. Notärzte brachten einen 28-Jährigen unter laufender Reanimation ins Krankehaus.

Die drei südländisch aussehenden Täter flüchteten anschließend über die Bustrasse in Richtung Centro Oberhausen. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Im Krankenhaus verstarb der 28-Jährige.

Die geflüchteten Täter werden wie folgt beschrieben: Alle drei zwischen 20 und 30 Jahre alt, südländisches Erscheinungsbild Täter 1: dunkle, nach hinten gegelte Haare, deutlichen 3-Tage-Bart, bekleidet mit einer olivgrünen Jacke mit Fell, dunkle Jeans, 170-175 cm groß

Täter 2: bekleidet mit einer beige-senffarbenen Jacke mit Fellkragen

Täter 3: ca. 180 cm groß, schmale Statur, trug eine silberne Halskette, bekleidet mit einem weißen Pullover mit schwarzem Streifen.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Auseinandersetzung im Bereich der Bushaltestelle und des Fluchtweges der drei beschriebenen Täter. Insbesondere Besucher des Centro können Beobachtungen gemacht haben, die jetzt bei der Suche nach den Tätern helfen können.

Die Essener Polizei hat unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Max Ströbele eine Mordkommission eingerichtet. Hinweise bitte an die Polizei Essen unter der Telefonnummer 0201/8290.

Quell: wize

Nov 28

Versuchter Mord und Totschlag! Messerattacken überschatten Wochenende

Beide Angreifer wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Meiningen – Ein schwerwiegender Vorfall ereignete sich am Wochenende in einer Asylunterkunft in Südthüringen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Samstagabend. Nach einem Streit begab sich einer 18-jähriger Afghane zum Bür des Sicherheitsdienstes. Erneut fing der junge Mann einen Streit mit einem der Mitarbeiter an. Plötzlich zog er ein Messer und stach mehrmals auf den 36-Jährigen ein.

Der Schwerverletzte konnte sich im letzten Moment in einem Raum in Sicherheit bringen. Als der junge Afghane versuchte die Tür aufzubrechen, wurde er von mehreren Heimbewohnern zurückgehalten. Er flüchtete aus Unterkunft.

Einige Stunden später stellte er sich der Polizei selber. Nun wird gegen den Mann wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl.

Auch in Rudolstadt (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) kam es zu einem Vorfall. Nachdem Beamte einen 15-jährigen nach einem Streit festnahmen, stürmte plötzlich ein Landsmann auf ihn zu und attackierte ihn mit einem Messer.

Der Angreifer sitzt wegen versuchtem Mord derzeit in Untersuchungshaft.

Quelle: tag24

Nov 28

Neue Schock-Details zum Mord an Vierfach-Mutter

Eine 31 Jahre alte Frau ist am Sonntag in ihrer Wohnung in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus tot aufgefunden worden. Die Syrerin wurde durch mehrere Messerstiche getötet. Als dringend tatverdächtig werde ihr 40 Jahre alter Ehemann gesucht, der mit den gemeinsamen vier Kindern verschwunden sei, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer am Montag. Über seinen Aufenthaltsort gebe es vorerst keine Informationen.

Besorgte Angehörige der Frau hätten sich am Sonntag an eine Polizeiinspektion gewandt, nachdem sie zuletzt am Freitagabend Kontakt zu der 31-Jährigen gehabt hatten, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer. Daher seien Beamten zu der Wohnung in der Felberstraße gegangen und hätten dort die Leiche der Frau gefunden. Die Tatwaffe, ein Messer, sei neben der Toten gelegen.
Die Obduktion sei bereits durchgeführt worden, sagte Steirer. Über den Zeitpunkt der Tat machte sie keine Angaben, ebenso wenig über die Zahl der Stichverletzungen. Die vier Kinder des Paares sind den Informationen der Polizei zufolge elf, acht, sechs und fünf Jahre alt.
Mord Wien Rudolfsheim Vierfach-Mutter © TZOE/Deak
Die Aussicht auf den Innenhof des Wohnhauses in der Felberstraße.

Nachbarn packen aus: Ehemann ließ Kinder in Hof stehen

Wie Nachbarn gegenüber der Tageszeitung ÖSTERREICH erzählten, war es aber am Freitagvormittag verdächtig ruhig in der Wohnung der Familie. Zu Mittag holte der Vater schließlich die drei Töchter und einen Sohn von der Schule ab und ließ sie im Hof warten, erzählen sie. Dann sei er in die Wohnung gegangen und mit einem gelben Koffer heruntergekommen. Anschließend fuhr er mit den Kindern weg. Am Sonntag wurde schließlich seine tote Frau gefunden.
Mord Wien Rudolfsheim Vierfach-Mutter © TZOE/Deak

Ehemann war wegen häuslicher Gewalt amtsbekannt

Der 40-Jährige sei wegen Gewalt in der Familie amtsbekannt gewesen, sagte Steirer. Laut ÖSTERREICH-Informationen sei zweimal über ihn ein Betretungsverbot von 14 Tagen verhängt worden. Laut Anwohnern sei er nicht nur auf die Frau, sondern auch auf die Kinder losgegangen sein. Zuletzt dürfte sich das Paar wieder einmal getrennt haben. Worauf er sie mehrmals abpasste. Dabei saß er meistens im Stiegenhaus und starrte in sein Handy. Außerdem soll er in medizinischer Behandlung gewesen sein. In diesem Jahr sind nach Angaben der Behörden zwei Wegweisungen gegen den vierfachen Vater ausgesprochen worden. Nach der ersten im März schaltete sich das Jugendamt ein.

Seiner Frau sei es mit Unterstützung von Behördenmitarbeitern gelungen, den Mann von der Notwendigkeit einer Behandlung zu überzeugen, sagte Jugendamtssprecherin Herta Staffa. Er sei ambulant in Therapie gewesen und habe Medikamente genommen. Nach einem weiteren Vorfall im Sommer, der das zweite Betretungsverbot zur Folge hatte, habe er versprochen, die Therapie fortzusetzen und dies sogar per Unterschrift bekräftigt, berichtete Staffa. Man habe ihm klar gemacht, dass er andernfalls seine Kinder verlieren würde. Seine Frau hatte bereits die Scheidung eingereicht, den Antrag aber zurückgezogen.
„Die Frau war eine sehr starke Person. Sie hat ihren Mann als an sich sehr liebevollen Vater beschrieben“, sagte die Jugendamtssprecherin. Erst Ende Oktober habe sie berichtet, dass es ihm nun sehr gut gehe und das Familienleben ruhig und entspannt sei. „Was jetzt passiert ist und was die Hintergründe sind, das wissen wir nicht“, sagte Staffa.

Mord Wien Rudolfsheim Vierfach-Mutter © TZOE/Deak
Nachbarn zünden Kerzen vor dem Tatort an.

Quelle: oe24

Nov 28

Mord an Joggerin in Endingen: Angeklagter legt zu Prozessbeginn Geständnis ab

Angeklagter Catalin C.

Der Prozess um den Sexualmord an einer 27-Jährigen in Baden-Württemberg hat mit einem Geständnis begonnen. Der Angeklagte Catalin C. räumte ein, die Frau getötet zu haben.

Im Prozess um den Mord an einer 27-jährigen Joggerin im baden-württembergischen Endingen hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Der 40 Jahre alte Catalin C. räumte vor dem Landgericht Freiburg ein, die junge Frau angegriffen und getötet zu haben.

Es tue ihm leid, hieß es in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung. Er habe „mit einer Schnapsflasche zugeschlagen“, erklärte der Anwalt im Namen seines Mandanten. Er wisse, es sei „unverzeihbar, was ich getan habe“. Der Angeklagte war nach eigenen Angaben depressiv und habe getrunken. Er habe aus einer ihm unerklärlichen Aggression heraus gehandelt. Ein sexuelles Motiv, wie ihm von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird, habe er nicht gehabt.

Der Lastwagenfahrer soll laut Anklage die 27-Jährige in einem kleinen Waldgebiet bei Endingen am Kaiserstuhl überfallen haben. Mit einer Eisenstange soll er nach einer Vergewaltigung auf ihren Kopf eingeschlagen haben, bis sie starb.

Die Polizei entdeckte die Leiche der Frau erst bei einer großen Suchaktion Tage nach der Tat. Zeitweise 40 Ermittler einer Sonderkommission waren insgesamt mehr als 4000 Spuren gefolgt. Erst nach monatelanger öffentlicher Fahndung konnte die Polizei C. Anfang Juni nahe Freiburg festnehmen.

Identische Spuren an einem Tatort in Österreich

Dem aus Rumänien stammenden Angeklagten werden in dem Prozess Mord und besonders schwere Vergewaltigung zur Last gelegt. Zudem wird ihm der Mord an einer 20 Jahre alten französischen Austausch-Studentin aus Lyon im Januar 2014 im rund 400 Kilometer von Endingen entfernten Kufstein in Österreich zur Last gelegt. An beiden Tatorten waren identische Spuren gefunden worden.

Der psychiatrische Gutachter Peter Winkler gab an, der Angeklagte habe bei ihren Gesprächen über die Tat kaum emotionale Regungen gezeigt – anders, wenn er von seiner Frau und den drei Kindern gesprochen habe. Er habe „keine schöne“ Kindheit erlebt und seit seinem Umzug nach Deutschland 2015 häufiger Alkohol als Mittel gegen die Einsamkeit getrunken. C. habe dem Gutachter gesagt, dass er fast ein Jahr komplett in seinem Lastwagen gelebt habe. Zeugenberichte über eheliche Probleme habe er abgestritten.

C. sitzt seit dem Sommer in Haft. Für den Prozess sind zunächst acht Verhandlungstage geplant. Ein Urteil soll es demnach Ende Dezember geben. Die Eltern der in Endingen Ermordeten sowie der Ehemann treten in dem Prozess als Nebenkläger auf. Hinzu kommt ein psychiatrischer Gutachter. Er wird vor den Plädoyers eine Gefährlichkeitsprognose erstellen. Von dieser hängt ab, ob bei lebenslanger Haft anschließende Sicherungsverwahrung möglich ist.

Verhandelt wird nur der Mord in Endingen. Danach prüft die Justiz in Österreich eigenen Angaben zufolge das weitere Vorgehen. Für einen zweiten Prozess, dann in Österreich, müsste Deutschland den Mann an das Nachbarland ausliefern. Das Freiburger Urteil müsse aber erst rechtskräftig sein, sagte ein Justizsprecher. In dem Freiburger Prozess werden Experten aus Österreich zunächst als Zeugen gehört, um den dortigen Mordfall zu schildern.

Quelle: Spiegel

Nov 28

St. Pölten Versuchte Anstiftung zum Mord: 18 Jahre für Häftling

Billion Photos/Shutterstock.com

Wegen versuchter Bestimmung zum Mord und zur schweren Nötigung ist ein Häftling am Montag in St. Pölten zu 18 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Die Geschworenen entschieden einstimmig. Das Urteil gegen den 60-Jährigen ist nicht rechtskräftig, weil der Angeklagte Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung anmeldete und der Staatsanwalt keine Erklärung abgab.Mildernd wirkte sich bei der Strafbemessung laut dem vorsitzenden Richter aus, dass es beim Versuch geblieben sei. Erschwerend kamen u.a. eine einschlägige Vorstrafe sowie die Tatbegehung während einer langjährigen Haft hinzu.

Dem derzeit in der oberösterreichischen Justizanstalt Garsten inhaftierten Mann wird vorgeworfen, einen Mord- und einen Nötigungsauftrag erteilt zu haben. Er soll am 27. April 2015 aus der Justizanstalt St. Pölten einen Brief an seine Frau übermittelt und diese gebeten haben, das Schreiben an einen serbischen Staatsbürger weiterzuleiten. Der Inhalt laut Anklagebehörde: Zwei Männer sollten umgebracht werden, einer sollte vorher ein Geständnis unterschreiben, das den 60-Jährigen entlaste und eine Wiederaufnahme seines Verfahrens ermögliche.Der in Serbien geborene Beschuldigte war zuletzt im Juni 2014 wegen Einbruchs zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden, er „möchte sich mit der Verurteilung nicht abfinden“, so Staatsanwalt Karl Fischer. Der 60-Jährige mache die beiden Männer dafür verantwortlich, für Einbrüche in Bekleidungsgeschäfte verurteilt worden zu sein. Der Angeklagte legte Berufung ein, im Februar 2015 wurde das Urteil bestätigt. Als der Plan des Beschuldigten, in eine serbische Haftanstalt überstellt zu werden und bald freizukommen, nicht funktionierte, habe er sich zu dem Brief entschieden, erklärte der Staatsanwalt.

Das Schreiben wurde am 29. April bei einer Hausdurchsuchung bei der Frau des 60-Jährigen sichergestellt. Daher sei es nicht zum Auftragsmord gekommen, so der Vertreter der Anklagebehörde. Am Tag der Razzia erhielt die Frau außerdem einen Brief, in dem ihr Mann sie beauftragte, alles zu machen, dass der Serbe „in Bewegung kommt“. „Die Beweislage ist erdrückend“, verwies Fischer auf Telefonüberwachung und den sichergestellten Brief. Der Angeklagte sei „einer, der manipuliert“, meinte der Staatsanwalt.

Verteidiger Manfred Arbacher-Stöger erklärte, es gebe einen Brief mit einem Inhalt, dessen „Durchführbarkeit unmöglich war“. Sein Mandant habe sich seinen Lebensunterhalt als Einbrecher und Dieb verdient, er fühlte sich nach Angaben des Rechtsanwalts zu Unrecht verurteilt. Der 60-Jährige sei auf die „komplett blöde, abstruse, lebensfremde Idee“ gekommen, das Schreiben zu verfassen.

„Den Brief habe ich geschrieben“, räumte der Angeklagte ein. Damit wollte er seinen Angaben zufolge die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen gegen die beiden Männer motivieren. „Es ging nie darum, irgendjemand etwas anzutun“, erklärte der 60-Jährige. Dem Serben Aufträge zu erteilen, „war nie der Plan“, betonte er. Er wisse, dass die Post von Häftlingen kontrolliert und das Telefon überwacht werde und habe damit gerechnet, dass der Brief abgefangen werde.

Im Nachhinein gesehen, sei der Brief „mehr als deppert“ gewesen, meinte der Angeklagte. Im Ermittlungsverfahren hatte sich der 60-Jährige nicht zu den Vorwürfen geäußert – der Häftling begründete dies mit Misstrauen gegenüber der Polizei.

Quelle: neon

Nov 28

Männergruppe droht Frau in Wien mit Vergewaltigung: Haupverdächtiger in Haft!

Einer der Männer spielte sich als „Sittenwächter“ auf und drohte mit Vergewaltigung.

Wien/ Kaltenleutgeben (Österreich) – Eine junge Frau (23) lag am 15. Juni oben ohne an einem See in der Nähe von Wien, als plötzlich eine Männergruppe auftauchte. Der „Anführer“ drohte sowohl der jungen Frau, als auch ihrem Begleiter, dem Fotografen Thomas Busek (32), mit Vergewaltigung, falls sie sich kein Oberteil anzöge (TAG24 berichtete).

Thomas Busek, zeichnete einen Teil des Gesprächs per Handy auf Video mit. Später veröffentlichte er es auf Facebook, wo es mittlerweile über 840.000 mal angeklickt wurde und für mächtig Empörung sorgte!

Seit Montag ist nun einer der Männer (23) in Haft, der sich grundsätzlich geständig zeigte, wie Polizeisprecher Johann Baumschlager laut „derStandard.at“ mitteilte. Bei ihm, sowie drei weiteren Verdächtigen, handelt es sich um Asylberechtigte.

Wusste genau was er wollte... Der Mann gestikulierte drohend.
Wusste genau was er wollte… Der Mann gestikulierte drohend.

Nach Veröffentlichung von Fahndungsfotos konnten die drei Tschtschenen und eine Afghane schnell aufgefunden werden. Teilweise meldeten sich die Männer, die zwischen 18 und 23 Jahre alt sind, selbst bei der Polizei, berichtet „Heute.at„.

Jedoch wurden sie bis auf den Hauptverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt, da derzeit keine Fluchtgefahr bestehe, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Winer Neustadt, Erich Habitzl laut „Heute.at“.

Jetzt wird das Umfeld aller vier Verdächtiger auf radikal-islamische Hintergründe überprüft! Denn die Aussagen, die im Video zu hören sind, lassen eine solche Gesinnung erahnen, wie es heißt.

Zunächst muss geprüft werden, ob sich der Verdacht der schweren Nötigung bestätigt. In diesem Fall drohen den Männern Haftstrafen von sechs Monaten bis fünf Jahren.

Quelle: Tag24

Nov 28

Stricher aus Serbien bekommt lebenslänglich für Mord an Münchner Rentner

Für das Landgericht steht fest: Der 56-Jährige war damals im Alter von 25 Jahren als Stricher mit dem homosexuellen Rentner mitgegangen, hatte aber von Anfang an den Plan, ihn auszurauben.

Mehr als 30 Jahre nach der Tat hat das Landgericht München I einen 56-jährigen Serben wegen Mordes zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Der Mann hatte 1986 als Stricher einen 80 Jahre alten Rentner in München erschlagen.

26-mal mit Aschenbecher und Parfumflacon zugeschlagen

Eine verfeinerte DNA-Untersuchung hatte die Ermittler auf die Spur des Serben geführt. Dieser hatte Fingerabdrücke auf einem Aschenbecher und einem Parfumflacon hinterlassen, als mit beiden insgesamt 26-mal auf Kopf und Gesicht des Rentners eingeschlagen und sich dabei auch selbst verletzt hatte. Mit der blutenden Hand hatte er auch eine Tageszeitung aus seiner Heimatstadt Belgrad angefasst, die später auf dem Wohnzimmertisch gefunden wurde.

Angeklagter: Rentner wollte plötzlich Sex

Im Prozess hatte der 56-Jährige nicht bestritten, dass er den Rentner attackiert hatte. Der 80-Jährige habe plötzlich Sex von ihm verlangt, deshalb habe er sich gewehrt. Sein Verteidiger plädierte deshalb auf Körperverletzung mit Todesfolge. Die Tat sei damit verjährt und das Verfahren einzustellen.

17 Jahre in Belgrad im Gefängnis

Für das Landgericht war es aber Mord, aus Habgier, und so etwas verjährt nie. Der Serbe habe von Anfang an einen Raub im Sinn gehabt, und weil sich nach Stunden noch keine Gelegenheit geboten habe, beschloss er, den 80-Jährigen zu töten und sich mit seinem Bargeld aus dem Staub zu machen.

Wegen einer ähnlichen Tat war er später in Belgrad 17 Jahre im Gefängnis: Bei einem Wohnungseinbruch hatte er mit einem Hammer elfmal auf den Kopf des Bewohners eingeschlagen. Ob sein Anwalt in München nun in Revision geht, ist noch unklar.

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