Jul 09

Mann bedrängt und schlägt 18-Jährige: Zeugen stoppen Angreifer

Opfer eines brutalen Übergriffs wurde eine 18-Jährige am Donnerstag am Münchner Ostbahnhof, wo ein Mann die junge Frau bedrängte anschrie und verletzte. Zeugen der Szene griffen ein und halfen der Frau.

München – Im Bereich des Haupteinganges des Ostbahnhofes ging ein 27-jähriger Ghanaer am Donnerstag um 11.50 Uhr plötzlich auf die 18-Jährige los, wie die Polizei berichtet. Der 27-jährige folgte ihr, sprach sie mehrmals an und versperrte ihr den Weg, worauf sie jedoch nicht reagierte. Plötzlich packte der Asylbewerber die Frau im Nacken, zog sie an sich heran und schrie sie an, so die Polizei.

Ein 58-jähriger Zeuge, der die Szene beobachtet hatte, griff couragiert ein und eilte der jungen Frau zu Hilfe. Gleichzeitig wies der Helfer weitere Passanten an Sicherheitskräfte zu verständigen. Die 18-Jährige machte dem Ghanaer nochmals unmissverständlich klar, dass er sie in Ruhe lassen soll.

Nach Aussage der jungen Frau hielt er sie zunächst noch an den Haaren fest, ließ kurzfristig von ihr ab und schlug ihr als sie gehen wollte noch gegen die Schläfe. Daraufhin kamen der Wasserburgerin mehrere Personen zu Hilfe und der Münchner behielt den Angreifer bis zum Eintreffen der Bundespolizei im Blick.

Auch gegenüber den Polizisten, vor denen der Ghanaer zunächst zu flüchten versuchte, verhielt er sich höchst aggressiv und unkooperativ. Letztendlich leistete er gegen die getroffenen Maßnahmen Widerstand und versuchte die Bundespolizisten zu verletzen und beleidigte diese, so die Polizei.

Der 27-Jähirge muss sich nun wegen Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die junge Frau aus Wasserburg klagte über Nackenschmerzen und war durch den Vorfall sehr aufgelöst, heißt es weiter im Polizeibericht.

Quelle: TZ

Jul 08

Flüchtlinge in Paris: Polizei räumt eines der wilden Camps

Flüchtlinge stehen nach der Evakuierung des wilden Camps auf der Straße am Porte de la Chapelle im Nordosten von Paris.

Im Nordosten von Paris campieren Tausende Migranten. Die Krätze hat sich ausgebreitet, Frauen klagen über Belästigungen. Jetzt hat die Polizei es geräumt – doch die Diskussionen gehen weiter.

Knapp 2800 obdachlose Migranten sind am Freitagmorgen nach einer polizeilichen Räumungsaktion im Nordosten von Paris in Übergangsunterkünfte und Hotels gebracht worden. Die sozialistische Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, mischte sich in gelber Rettungsweste unter die überwiegend aus Afghanistan, dem Sudan und Eritrea stammenden Migranten, als diese unter Polizeiaufsicht die Reisebusse bestiegen. Mehr als 350 Polizisten waren mobilisiert worden.

 

Bürgermeisterin Hidalgo liegt im Dauerstreit mit der Regierung, der sie Handlungsunwillen in der Migrantenfrage vorhält. Gegen den Willen des damaligen Premierministers Manuel Valls ließ sie – inzwischen mit staatlicher Unterstützung – ein Aufnahmezentrum an der Porte de la Chapelle einrichten. Doch die Anlaufstelle ist heillos überlastet, Hunderte warten täglich vergeblich auf Einlass. Die Migranten, von denen laut Hilfsorganisationen viele aus Deutschland zugereist sind, übernachten auf Matratzen in den Eingängen von Wohnhäusern und auf den Grünflächen in dem Viertel, das schon vorher von einem hohen Einwanderer-Anteil geprägt war.

Wöchentlich kommen 200 Menschen in die Hauptstadt

Die Migranten leben unter primitivsten sanitären Bedingungen, ohne Zugang zu Wasch- und Toiletteneinrichtungen. Viele sind krank, die Krätze ist weit verbreitet. Die Räumung des wilden Lagers war bereits der 34. Räumungseinsatz der Polizei im Nordosten von Paris seit Juni 2015. Zuletzt waren im Mai 1600 Migranten aus dem vorangegangenen wilden Lager an der Porte de la Chapelle gebracht worden.

Seit der Schließung des „Dschungels“ in Calais an der Kanalküste konzentrieren sich die Einwandererströme auf Paris. Der Zuzug von Migranten in die Hauptstadt reißt nicht ab. Der Direktor der Flüchtlingsorganisation France terre d’asile, Pierre Henry, sagte am Freitag, wöchentlich seien 200 Menschen neu zugereist und hätten ein Obdach gesucht. Er bezeichnete die Räumung des wilden Lagers als „absurd“ und forderte von der Regierung einen Plan zur Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen und ihrer Integration.

Hat sich eine neue Form der Segregation gebildet?

In dem Wohnviertel nahe der Porte de la Chapelle ist die Stimmung unter den Einheimischen inzwischen gereizt. In einer Mitte Mai veröffentlichten Internetpetition machten Frauen darauf aufmerksam, dass sie in den Straßenzügen um die Rue Pajol und die Metrostation La Chapelle immer häufiger Belästigungen auf der Straße ausgesetzt seien.

Täglich würden sie „wie eine aussterbende Spezies“ angestarrt, manchmal beschimpft, oftmals auch körperlich belästigt. Sie verlangten einen größeren Einsatz von Sicherheitskräften, um in dem Viertel wieder gleiche Rechte für Frauen und Männer zu garantieren. Mehr als 20.000 Personen unterzeichneten die Petition.

Die Regionalrats-Präsidentin Valérie Pécresse kritisierte, dass sich mitten in Paris eine neue Form von „Segregation“ entwickelt habe. Der Arrondissement-Bürgermeister Eric Lejoindre hat in Pressegesprächen „Sicherheitsprobleme“ eingestanden, die allerdings nicht nur Frauen betreffen würden. Die neue Staatssekretärin für Frauenrechte, Marlène Schiappa, spazierte im Juni durch das Viertel und sagte, ihr sei nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Feministinnen kritisierten, die Frauendiskriminierung sei künstlich aufgebauscht worden und sei von fremdenfeindlichen Motiven geleitet. Die Debatte über die Petition geht unterdessen weiter.

Paris ist seit der Räumung des Flüchtlingslagers in Calais das größte Transitzentrum für Migranten in Frankreich geworden. Innenminister Philippe Colomb will in einigen Tagen Maßnahmen gegen illegale Einwanderung und zur Verbesserung des Asylrechts vorstellen. Beim EU-Gipfel im Juni in Brüssel hatte Präsident Emmanuel Macron das französische Asylsystem als „unmenschlich“ kritisiert.

Quelle: FAZ

Jul 08

Sodomie in Hessen: „Sexueller Missbrauch von Tieren bleibt oft unentdeckt“

Foto: 54° / John Garve (imago stock&people)

Seit vier Jahren ist Sex mit Tieren in Deutschland gesetzlich verboten. Ist die Sodomie damit gebannt? Von wegen, sagt die hessische Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin im Interview.

Frankfurt/Wiesbaden.  Frau Martin, vor sieben Jahren – im Frühjahr 2010 – haben Sie vor zunehmenden Sodomie-Fällen in Hessen gewarnt. Was war damals los?
Martin: Ab Mitte der 2000er hatten sich immer öfter hessische Tierärzte an uns gewendet, die Sodomie-Fälle festgestellt hatten. Sie konnten aber nichts dagegen unternehmen, weil Sex mit Tieren nicht verboten war. Das war für viele Tierärzte schwer erträglich. Das jetzt geltende Sodomie-Verbot war ein großer Schritt für den Tierschutz und erleichtert die Ahndung.

Grundsätzlich: Kann Sodomie mit dem Tierwohl vereinbar sein?
Martin: Ganz eindeutig: Nein. Schon allein, weil Tiere ihre eigenen, hormonell bedingten Sexualzyklen haben. Eine Hündin zum Beispiel wird zweimal im Jahr für ein paar Tage läufig. An allen anderen Tagen beißt sie einen Rüden rigoros weg. Nun haben Sodomisten aber nicht nur an ein paar Tagen im Jahr Sex mit Tieren, sondern das ganze Jahr hindurch. Das ist schlicht und ergreifend Missbrauch.

Mitte der 2000er häuften sich nicht nur die Sodomie-Fälle, sondern das Thema tauchte auch öfter in der Öffentlichkeit auf.
Martin: Absolut. Eine Zeitlang mussten Sie aufpassen, wenn Sie bei Google „Ein Herz für Tiere“ eingegeben haben. Da kamen die abstoßendsten Sachen. Es gab  Websites, auf denen die Leute sich damit brüsteten, mit ihren Hunden oder Pferden zu schlafen. Und auch die Medien haben das Thema hochgespült: Die Zeitschrift „Neon“ hat damals eine Geschichte gebracht, die den Eindruck erwecken konnte, Sodomie sei eine weitgehend harmlose sexuelle Neigung. Das Thema wurde insgesamt – nun, vielleicht nicht akzeptiert, aber doch toleriert. In dem Zuge wurden die abstrusesten Thesen verbreitet.

Zum Beispiel?
Martin: Was wir immer wieder zu lesen bekommen haben: Den Tieren gefällt das, die haben Spaß daran. Das ist eine Argumentation, die wir genauso aus einer anderen Szene kennen.

Sie spielen auf Pädophilie an.
Martin: Die Argumentationen sind sich sehr ähnlich.

Welche Fälle sind Ihnen damals konkret gemeldet worden?
Martin: Hier in Hessen: Fälle sexuellen Missbrauchs von Hunden, Schafen und Pferden. Ich erinnere mich an einen Fall, in dem der Täter immer wieder in einen Schafstall einbrach und sich an den Tieren verging. Die Halterin bemerkte eine Veränderung im Verhalten der Schafe – sie wurden ängstlicher und rannten beim bloßen Anblick eines Menschen weg. Daraufhin hängte sie eine Kamera im Stall auf, und damit wurde der Täter schließlich überführt. Das dürfte kein Einzelfall gewesen sein.

Wie groß ist die Dunkelziffer der Sodomie-Fälle in Hessen?
Martin: Ich glaube, sie ist beträchtlich. Wir wissen, dass Kindesmissbrauch oft in der Familie stattfindet. Ich befürchte, dass es mit der Sodomie ähnlich ist – die meisten Fälle ereignen sich in Privathaushalten. Und da haben wir nur sehr begrenzte Möglichkeiten, auch mit dem jetzt geltenden Sodomie-Verbot. Man muss auch ganz deutlich sagen: Die Szene mag nicht mehr so präsent sein wie noch vor ein paar Jahren – aber sie ist nach wie vor aktiv. Die Leute sind ja kürzlich bis vors Bundesverfassungsgericht gezogen.

… wo eine Klage gegen das Sodomie-Verbot 2016 abgewiesen wurde.
Martin: Zum Glück.

Aus den USA sind Fälle bekannt, in denen Sex mit Tieren gewerblich angeboten wurde.
Martin: Ja, die Berichte kenne ich. In Deutschland hat es meines Wissens ein paar Verdachtsfälle gegeben, die sich aber nicht erhärtet haben. Der Gedanke ist aber nicht abwegig: Dass sexuelle Dienstleistungen gewerbsmäßig angeboten werden, ist ja nichts Neues – und es wäre naiv, anzunehmen, dass es solche Einrichtungen nicht auch für Sodomisten gibt.

Auch in Europa soll es Tierbordelle gegeben haben – in Dänemark.
Martin: Ja, davon habe ich gehört. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Aber die Dänen haben jetzt auch nach meinem Kenntnisstand ein striktes Sodomie-Verbot durchgesetzt.

Gibt es Rahmenbedingungen, die den sexuellen Missbrauch von Tieren begünstigen?
Martin: Ich glaube nicht. Man kann da keine Zuordnungen machen. Sodomie gibt’s auf dem Land und in der Stadt, die Täter sind Männer und Frauen. Grundsätzlich muss man ja auch sagen, dass Sex mit Tieren nichts Neues ist. Sodomie gibt es, seit es die Menschheit gibt, genau wie den sexuellen Missbrauch von Kindern. Sie können bei Caesar nachlesen, dass die Schafe, die die römischen Heere auf ihren Feldzügen begleiteten, nicht nur zum Essen da waren.

2013, also vor gut vier Jahren, wurde auf Ihre Initiative hin ein Sodomie-Verbot im Tierschutzgesetz verankert. Was hat sich damit konkret geändert?
Martin: Die praktischen Tierärzte, aber auch die Amtstierärzte können jetzt schneller aktiv werden. Wenn sie einen Verdacht haben, müssen sie nicht erst noch nachweisen, dass das betroffene Tier erheblich und langanhaltend gelitten hat. Sie können eine klinische Untersuchung durchführen oder anordnen. Wird dabei sexueller Missbrauch festgestellt, können Amtstierärzte sofort Maßnahmen einleiten – die reichen dann vom Tierhalteverbot bis zur Strafanzeige.

Das heißt, das Verbot ist wirksam?
Martin: Da bin ich vorsichtig. Einerseits, ja: Die Tierärzte können jetzt schneller einschreiten. Andererseits wissen wir nicht, was hinter geschlossenen Wohnungstüren passiert. Meine Wahrnehmung ist, dass bestimmte Dinge nicht mehr passieren – es kommen mir  zum Beispiel kaum noch Einbrüche in Ställe oder Koppeln zu sexuellem Missbrauch von Tieren zur Kenntnis. Aber was in Privatwohnungen passiert – da bleibt vieles im Verborgenen.

Was sollte ich tun, wenn ich von einem Sodomie-Fall erfahre?
Martin: Da gibt’s nur Eines: sofort zum zuständigen Veterinäramt gehen und Anzeige erstatten.

Frau Martin, ich danke Ihnen für das Gespräch!

Quelle: Frankfurter Neue Presse

Jul 08

Burka-Verbot: Dieses Bundesland verbietet sie jetzt fast überall

Dieser seltene Anblick wird jetzt noch viel seltener in Bayern: Burka und Nikab werden in vielen Bereichen verboten.

München – Gesichtsschleier wie Burka und Nikab sind in Bayern vom 1. August an in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens verboten.

Der Landtag billigte am Donnerstag mit den Stimmen von CSU und Freien Wählern den entsprechenden Vorstoß der Staatsregierung.

Gesichtsschleier sind damit künftig unter anderem für Beamte und Angestellte im Öffentlicher Dienst, an Hochschulen und Schulen, in Kindergärten und Kinderkrippen sowie in Wahllokalen verboten.

Gemeinden haben zudem freie Hand, Burka und Nikab bei Vergnügungsveranstaltungen oder Massenansammlungen in Einzelfällen zu verbieten.

„Ein kommunikativer Austausch findet nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Blicke, Mimik und Gestik statt.

Er bildet die Grundlage unseres zwischenmenschlichen Miteinanders und ist Basis unserer Gesellschaft und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, heißt es in der Gesetzesbegründung. Eine Verhüllung des Gesichts widerspreche dieser Kommunikationskultur.

Quelle: Tag24

Jul 08

Gibt es bald ein Abschiebegefängnis in Hessen?

Während die SPD auf eine schnelle Lösung hofft, wollen die Linken die Nutzung eines Abschiebegefängnisses verhindern. (Symbolbild)

Wiesbaden – Die Parteien Hessens sind sich noch uneinig über die Errichtung eines Gefängnis für zur Abschiebung beantragte Personen.

Die Landesregierung Hessen prüft derzeit drei Standorte für ein Abschiebegefängnis. Dabei handele es sich um die Justizvollzugsanstalten in Limburg und Friedberg sowie Kassel I, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Die Sozialdemokraten erwarteten von Schwarz-Grün eine zeitnahe Lösung, da Hessen mangels einer eigener Einrichtung bereits die Hilfe anderer Bundesländer in Anspruch nehmen muss. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser warf der Landesregierung im Innenausschuss vor, das Parlament nur scheibchenweise über ihre Pläne zu informieren.

Auch der FDP-Innenexperte Wolfgang Greilich sagte, Hessen benötige eine eigene Abschiebehaftanstalt. „Es wird höchste Zeit, dass die Landesregierung endlich eine Entscheidung trifft, zumal – egal bei welchem Standort – sicher auch noch Umbaumaßnahmen erforderlich sein werden.“ Die Landesregierung müsse endlich aus ihrer Lethargie erwachen.

Ganz anderer Meinung sind jedoch die Linken. Sie sprachen sich gegen ein Abschiebegefängnis aus. Kein Mensch gehöre allein zur Durchsetzung einer Ausreisepflicht in Haft, sagte Sozialexpertin Marjana Schott.

„Wir brauchen eine menschenwürdige Aufnahmekultur statt weitere Investitionen in eine verachtenswerte Abschiebekultur.“

Quelle: Tag 24

Jul 08

Radikal-islamische Muslimbrüder breiten sich in Sachsen aus

Mitglieder der Muslimbruderschaft demonstrieren am 06.10.2015 in Kairo am zweiten Jahrestag von Zusammenstößen der Bruderschaft mit Sicherheitskräften.

Leipzig/Dresden – Sie geben sich als Demokraten aus, sind im versteckten Zimmerchen aber aus anderem Holz geschnitzt. Die radikal-islamischen Muslimbrüder fassen mehr und mehr Fuß im Freistaat. Das gelingt. Unter dem Deckmantel der „Sächsischen Begegnungsstätten“ (SBS) locken sie unbescholtene Muslime an.

Schon Anfang des Jahres warnte der sächsische Verfassungsschutz vor der SBS. Damals wurde den Behörden die Gefahr, die von den vermeintlich gemäßigten Muslimen ausgeht, noch nicht abgenommen. Das verriet der Pressesprecher des Verfassungsschutz, Martin Döring, dem MDR.

Die Taktik des SBS sei Verschleierung. Auf den ersten Blick gebe man sich integrationswillig und demokratiefreundlich, so Döring. Mittlerweile herrscht allerdings Einigkeit darüber, wer wirklich hinter der Vereinigung steckt, welche Gefahren von ihr ausgehen.

Denn lange war nicht klar, wie sich die SBS überhaupt finanziere. Seitens des Vereins hieß es, man würde sich mit Spendengeldern über Wasser halten. Ein Trugschluss, so Döring.

„Das möchte ich in das Reich der Phantasie verweisen, dass man hier über Spenden dann finanziell so potent ist, um die langfristigen Nutzungsverhältnisse oder den Kauf finanzieren zu können“, sagt Martin Döring.

Dahinter stehe eine größere Organisation, die finanziell potenter ist, mehr Geld zur Verfügung stelle – offenbar die radikal-islamischen Muslimbrüder.

Sachsenweit weist die SBS mittlerweile sieben Ableger auf. Neben der Zentrale in Dresden sind die Muslimbrüder in Leipzig, Riesa, Meißen, Pirna, Görlitz, Freital und Senftenberg präsent.

Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet momentan 35 Personen, die dem Dunstkreis der Muslimbrüder zugerechnet werden.

Quelel: Tag24

Jul 07

18-Jähriger in Flüchtlingsheim erstochen: Täter hinter Gittern

Der Afghane sitzt im Gefängnis, weil er einen anderen Flüchtling getötet hat. (Symbolbild)

Hünfeld – Nach der tödlichen Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft im osthessischen Hünfeld sitzt der geständige Täter im Gefängnis.

Der Haftrichter habe Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, sagte Harry Wilke von der Staatsanwaltschaft Fulda am Donnerstag. Der 18-jährige Afghane habe sich nach der Tötung seines gleichaltrigen Landsmanns auch zum Geschehen geäußert.

„Wir können aber noch keine Einzelheiten nennen und müssen die Aussage erst noch überprüfen“, erklärte Wilke. Ein eskalierter, persönlicher Streit sei das Motiv gewesen. Worum es ging, bleibt vorerst unklar.

Der Täter, der mit dem Opfer zusammen in einer Wohngemeinschaft lebte, hatte den 18-Jährigen am Dienstagabend mit einem etwa 20 Zentimeter langen Küchenmesser erstochen. Die Obduktion am Mittwoch ergab, dass das Opfer einen Klingenhieb mit der Hand abwehren konnte.

Doch ein Stich in den Herzbeutel war tödlich. Zudem erlitt das Opfer eine Verletzung in den Oberbauch.

Quelle: Tag24

Jul 07

Phantombild: 13-Jährigen in Bonn attackiert – wer kennt diesen Sex-Täter?

Die Polizei hat nach dem Sex-Übergriff auf einen 13-Jährigen dieses Phantombild herausgegeben, Foto: Polizei

Bonn – Nach der Sex-Attacke auf einen 13-Jährigen in Bonn-Friesdorf fahndet die Polizei jetzt mit einem Phantombild nach dem Täter. Der ist etwa 40 Jahr alt, 1,80 Meter groß, trug zur Tatzeit eine kurze Hose und ein dunkles T-Shirt.

Auf der Straße angesprochen

In der Nacht zu Donnerstag hatte der Gesuchte einen 13-Jährigen angesprochen, der auf dem Heimweg auf der Bonner Straße war. Der Täter bot dem Jungen an, ihn auf seinem dunklen Citybike mitzunehmen. Der 13-Jährige willigte ein, fuhr ein Stück mit.

Doch gegen 0.30 Uhr schlug der Mann mit südländischem Aussehen den Jungen, griff in in sexueller Absicht an. Das Opfer rief um Hilfe, konnte fliehen. Zu Hause alarmierte der 13-Jährige seine Eltern. Auch Zeugen hatte die Hilferufe gehört, die Polizei alarmiert. Doch eine Streife konnte den Täter, der Richtung Dottendorf geflohen war, nicht mehr schnappen.

13-Jähriger hatte Bus verpasst

Dass der Junge zu so später Stunde noch alleine auf der Straße unterwegs war, hatte einen einfachen Grund: Beim Spielen mit einem Kumpel hatte der 13-Jährige die Zeit vergessen – und dann den Bus verpasst.

Wer Hinweise zu dem Gesuchten geben kann, etwas über seine Identität und/oder seinen Aufenthaltsort hat, meldet sich bitte bei der Bonner Polizei unter 0228/15-0.

Quelle: Express

Jul 07

Angriff in Kölner Jobcenter Randalierer benutzt eigenen Sohn (1) als Schutzschild

Im Jobcenter in der Oskar-Jäger-Straße in Ehrenfeld flippte ein 45-Jähriger völlig aus.
Foto:
Uwe Weiser (Symbolbild)

Köln – Ein Beratungsgespräch in einem Jobcenter ist am Donnerstagvormittag in Ehrenfeld völlig außer Kontrolle geraten. Ein Mann (45) ging auf das Sicherheitspersonal los und schreckte sogar nicht davor zurück, das Leben seines einjährigen Sohnes zu gefährden.

Als der 45-Jährige gemeinsam mit seiner Partnerin (28) und dem Sohn um 11.45 Uhr zum Beratungsgespräch erscheint, deutet zunächst nichts auf den bevorstehenden Wutausbruch hin.

Plötzlich rastet er völlig aus

Weil der Mann dann aber immer wieder das Gespräch zwischen seiner Lebensgefährtin und der Beraterin stört, wird er von der Jobcenter-Mitarbeiterin gebeten, das Büro zu verlassen – die Situation eskaliert, Sicherheitsmitarbeiter werden hinzugerufen.

Als diese das Büro erreichen, schlägt und tritt der Randalierer nach den beiden Männern (49, 60) und wirft einen Mülleimer und einen Kinderwagen nach ihnen.

Sohn als Schutzschild missbraucht

Unfassbar: Aus Angst vor einem Gegenangriff, schnappt sich der Brutalo seinen Sohn und hält ihn als Schutzschild vor den eigenen Körper – bis die Mutter sich zwischen die Parteien stellt.

Sie stürzt bei der weiteren Auseinandersetzung zu Boden, das Kleinkind schlägt mit dem Kopf gegen eine massive Glasscheibe.

Biss in die Wange

Doch anstatt endlich aufzuhören und sich um seinen Sohn zu kümmern, schlägt der Familienvater einem der Sicherheitsmitarbeiter (49) mit der Faust ins Gesicht und beißt ihm zudem noch in die Wange.

Erst hinzugerufenen Polizisten gelingt es, den prügelnden Mob zu trennen. Der Schläger wird vor die Tür gesetzt, die Verletzten werden in Krankenhäuser gebracht. Die weiteren Ermittlungen in der Sache dauern an.

Quelle: Express

Jul 07

Drei Männer belästigen 14-Jährige sexuell


Quelle: Symbolbild

Eine 14-jährige ist nach eigenen Angaben am Dienstagabend in Jüterbog II von drei Männern sexuell belästigt worden. Die drei seien ihr erst gefolgt, dann habe ihr einer die Augen zugehalten, während die anderen sie unsittlich berührten. Die 14-Jährige konnte sich losreißen und wegrennen. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei prüft einen Vorfall, bei dem am Dienstagabend ein 14-jähriges Mädchen in Jüterbog II von drei Männern sexuell belästigt worden sein soll. Die 14-jährige berichtete der Polizei, sie sei am Dienstagabend auf dem Weg zum Bahnhof gewesen, als ihr von einem der Männer die Augen zugehalten wurden, während die beiden anderen sie unsittlich berührten. Zuvor seien ihr die Männer gefolgt und hätten sich in einer unbekannten Sprache unterhalten. Das Mädchen konnte sich befreien und rannte weg. Am nächsten Tag erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die etwas von dem Vorfall mitbekommen haben, Telefon 03371/6000.

 

Quelle: Märkische Allgemeine

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