Jul 07

Joggerin wird sexuell belästigt – Täter bereits geschnappt

© dpa symbolbild

Garmisch-Partenkirchen – Belästigt, betatscht und bei einer körperlichen Attacke verletzt: Eine Frau ist am Mittwochabend beim Joggen in Garmisch-Partenkirchen von einem Fremden angegangen worden. Den ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei ist es bereits gelungen, den Mann festzunehmen. Der 28-Jährige gestand die Tat.

Zugetragen hat sich das Ganze gegen 21.30 Uhr zwischen Hausberg und Kreuzeckbahn. Die 24-Jahre lief gerade auf dem Rießerseefußweg entlang, als ihr ein Skateboardfahrer entgegenkam. Der Mann drehte um, folgte ihr und holte sie ein. Laut Aussage der Betroffenen, sprach der Unbekannte sie zunächst in schlechtem Englisch an, wurde dann aber plötzlich zudringlich, betatschte und umarmte sie. Die Frau konnte sich zunächst befreien und lief in Richtung Kreuzeckbahn davon. Auf Höhe des Bahnübergangs zum Rießerseefußweg wurde sie aber von ihrem Verfolger wieder eingeholt und festgehalten. Bei ihrem erneuten Fluchtversuch fiel sie über ein Geländer und verletzte sich dabei leicht. Als die 24-Jährige laut um Hilfe rief, flüchtete der Angreifer vom Tatort.

Die Kripo hat den Mann – es handelt sich um einen 28-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit – am Donnerstag, also einen Tag nach seinem Übergriff,  in Tatortnähe angetroffen. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, räumte der Beschuldigte bei der anschließenden Vernehmung die Tat ein. Gegen ihn wird wegen sexueller Nötigung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft wird prüfen, ob gegen den 28-Jährigen ein Haftantrag gestellt wird.

Quelle: Merkur

Jul 07

Deutschland will mehr Flüchtlinge aus Italien aufnehmen

Flüchtlinge warten im Hafen von Salerno auf ihre Registrierung durch die italienischen Behörden. © Carlo Hermann/AFP/Getty Images

Die italienische Regierung fühlt sich mit den vielen Flüchtlingen alleingelassen. Die Bundesregierung will deshalb helfen – Häfen in anderen EU-Ländern bleiben aber zu.

Deutschland will Italien 250 Migranten pro Monat zusätzlich abnehmen. Nach Angaben des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Michael Roth, soll das Kontingent von bereits 500 pro Monat um 50 Prozent auf 750 aufgestockt werden. „Deutschland ist das Land, was die meisten Geflüchteten aufgenommen hat, und wir sind jetzt im Gespräch mit den Italienern, noch mehr zu tun“, sagte Roth im Anschluss an eine internationale Migrationskonferenz in Rom.

In Italien sind in diesem Jahr bereits mehr als 85.000 Migranten angekommen. Deutschland will die Regierung in Rom auch mit mehr Geld unterstützen. Roth zufolge will die Bundesregierung eine Million Euro zusätzlich zur Bewältigung der Flüchtlingskrise bereitstellen, sowie vier Millionen der Internationalen Organisation für Migration für deren Engagement in Marokko und Tunesien zusagen.

Andere Länder müssten sich jedoch auch mehr engagieren, sagte Roth. „Nicht zu Unrecht fühlt sich Italien überfordert, alleingelassen, und da hilft es auch nicht, wenn alleine Deutschland an der Seite Italiens steht, da müssen die anderen auch mittun und mithelfen.“

EU lehnt Öffnung von Häfen in anderen Ländern ab

Allerdings hat sich Italien mit seiner Forderung nach der Öffnung anderer EU-Häfen für Flüchtlingsschiffe eine Absage geholt. Der italienische Innenminister Marco Minniti räumte nach Gesprächen mit seinen EU-Kollegen ein, dass es dafür keine Unterstützung gibt. „Es ist offensichtlich, dass es bei diesem Thema schwierigen Widerstand gibt“, sagte er nach den Beratungen in Estlands Hauptstadt Tallinn. Frankreich, das von einer möglichen Öffnung seiner Mittelmeer-Häfen betroffen wäre, hatte das Vorhaben schon Anfang der Woche abgelehnt. In Tallinn erteilte aber auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) der Bitte eine Absage.

Deutschland und die anderen EU-Länder stellten sich aber hinter die italienischen Pläne, schärfere Regeln für Rettungseinsätze von Hilfsorganisationen vor Libyen auszuarbeiten. Die italienische Regierung droht den Hilfsorganisationen, andernfalls die Einfahrten in ihre Häfen zu verweigern, wenn sie einen geplanten Verhaltenskodex nicht unterzeichnen.

Quelle: Zeit Online

Jul 07

Wildes Treiben in Vatikan-Wohnung: Polizei stürmt schwule Sex-Orgie und findet Drogen

Kardinal Francesco Coccopalmerio. (Quelle: imago)

Das Gendarmeriekorps der Vatikanstadt hat offenbar eine schwule Sex-Party in einer Wohnung eines Vatikan-Mitarbeiters gestürmt.

Dabei fand die Polizei auch Drogen. Die amerikanische Zeitung „Daily News“ berichtete zuerst von dem Vorfall. Demnach soll der Wohnungsinhaber für Kardinal Francesco Coccopalmerio arbeiten, der ein persönlicher Berater von Papst Franziskus ist. Den Namen des Mannes nannte die Polizei nicht.

Die Wohnung gehört der „Vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre“. Laut den Zeitungsberichten untersuchte die Polizei die Wohnung, nachdem Nachbarn die Behörden aufgrund von ungewöhnlichen Nachtaktivitäten informiert hatten.

Die Polizei verhaftete offenbar den Priester und brachte ihn zur Drogen-Entgiftung ins Krankenhaus. Da schwuler Sex in Vatikanstadt legal ist, wird er laut Informationen der italienischen Tageszeitung „Il Fatto Quotidiano“ nur wegen der Drogen belangt. Derzeit soll er sich in einem italienischen Kloster aufhalten.

Der Assistent von Kardinal Coccopalmerio stand laut italienischer Presse vor der Beförderung zum Bischof. Nach den jüngsten Ereignissen ist dieser Karrieresprung aber wenig wahrscheinlich.

Quelle: T-Online

Jul 07

Eine islamistische Gang terrorisiert Flüchtlinge in Berlin – nun ermittelt der Staatsschutz

BERLIN, GERMANY: A general view of the transitional center in Berlin Marienfelde on January 29, 2015 in Berlin, Germany. The transitional center hosts 720 refugees, most of them fled from Syria, Chechnya and Afghanistan.The refugees spend up to one year on average at this place until they can find a own accommodation. (Photo by Christian Marquardt/Getty Images)

  • Eine aggressive Gruppe von dutzenden Tschetschenen attackiert Landsleute in Berlin

  • Sie bedrohen jene, die ihren archaischen Moralvorstellungen nicht entsprechen wollen

  • Mehrere Menschen wurden bereits verletzt, nun ermittelt der Staatsschutz

Tausende Tschetschenen fliehen seit Jahren nach Deutschland. Sie versuchen sowohl dem Terror des dort autokratisch herrschenden Präsidenten Ramsan Kadyrow als auch dem islamistischer Gruppen zu entkommen.

Vor ersterem scheinen sie hierzulande relativ geschützt zu sein – doch tschetschenische Schlägertrupps sollen ihre Landsleute auch hierzulande massiv unter Druck setzen. Vor allem in Berlin, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

„Wir werden sie alle eines besseren belehren“

Nach eigener Aussage sollen mehr als 80 Männer zu der islamistischen Gruppe gehören, berichtet die Zeitung. Deren Mitglieder sollen insbesondere Frauen und alle jene, die vermeintlich gegen die strikten Moralvorstellungen verstoßen würden, bedroht und angegriffen haben.

Einige Menschen seien bereits schwer verletzt worden – darunter auch Männer, die nur mit Tschetscheninnen Kontakt hatten.

In der Exil-Community kursiert seit Anfang Mai eine Videobotschaft, die dem „Tagesspiegel“ vorliegt. Laut dem russischsprachigen Nachrichtenportal „Meduza“ zeigt sie das Foto eines Mannes mit Sturmhaube, der mit einer Pistole in die Kamera zielt. Eine männliche Stimme spricht auf tschetschenisch:

„As-salamu alaykum, muslimische Brüder und Schwestern. Hier in Europa tun gewisse tschetschenische Frauen und Männer, die wie Frauen aussehen, entsetzliche Dinge. (…) Die, die ihre nationale Identität verloren haben, die mit Männern anderer ethnischer Gruppen flirten und heiraten, tschetschenische Frauen, die den falschen Pfad gewählt haben, und diese (Kreaturen) die sich selbst tschetschenische Männer nennen – (…) wir werden sie alle eines besseren belehren.

Beim Koran, wir werden auf die Straßen gehen. Das ist unsere Absichtserklärung; Sag nicht, dass du nicht gewarnt wurdest; Sag nicht, dass du es nicht wusstest. (…)“

Nun hat sich der Staatsschutz in dem Fall eingeschaltet.

Tschetschenen im Vergleich zu anderen Flüchtlingen nicht straffälliger

Der ermittelt gegen Unbekannt wegen „Störung des Rechtsfriedens durch Androhung von Straftaten“, berichtet der „Tagesspiegel“. Auslöser soll das genannte Video sein, doch die Polizei äußert sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht zu dem Fall.

Die Berliner und Brandenburger Justiz nehme die straff organisierten, salafistischen Tschetschenen zunehmend als Gefahr wahr, erfuhr der „Tagesspiegel“ aus Sicherheitskreisen. Die Polizei gehe neben Gewaltverbrechen auch Hinweisen auf Drogenhandel und Erpressung nach.

Ein Sprecher des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) erklärte gegenüber der Zeitung, dass es keine Erkenntnisse gebe, dass Tschetschenen im Vergleich zu anderen Flüchtlingen besonders oft Straftaten begangen hätten. Gleichwohl stelle man seit Jahren immer wieder „vereinzelte Bezüge zu Ermittlungskomplexen der russisch-eurasischen Organisierten Kriminalität“ fest.

Schon ein einziges Foto hat zu Morddrohungen geführt

Sowohl „Meduza“ als auch der „Tagesspiegel“ berichten, dass die von ihnen befragten in Deutschland lebende Tschetschenen von der Existenz des Schlägertrupps wüssten. Laut Informationen von „Meduza“ soll die islamistische Gruppe bewaffnet sein und von Männern mit Erfahrungen aus den zwei Tschetschenienkriegen angeführt werden.

„Meduza“ schildert zudem einen besonders drastischen Fall einer 20-Jährigen. Ihr wurde nach einem freizügigem Foto in einer Whatsapp-Gruppe mit dem Tod gedroht – durch den Onkel und unter Billigung ihrer eigenen Familie.

Quelle: Huffington Post

Jul 07

Neue NRW-Regierung will Islam-Unterricht ausweiten


Integrationsminister Joachim Stamp (l.) will Gespräche mit Ditib führen und die Zusammenarbeit neu aufstellen, Quelle: dpa

Die Zusammenarbeit mit Ditib lag in NRW zuletzt auf Eis. Die neue Regierung stellt dem Verband nun klare Bedingungen. Integrationsminister Stamp will mehr Islam-Unterricht. Liberale Muslime sollen eingebunden werden.

Die Ditib war wegen der Spitzelaffäre einiger Imame unter Beschuss geraten. Zudem wird dem größten Islamdachverband von mehreren Seiten vorgeworfen, verlängerter Arm des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu sein, der in der Türkei massiv gegen vermeintliche Gegner vorgeht. Stamp sagte: „Bei der Ditib ist in der Vergangenheit eine Veränderung von oben parallel einhergegangen mit der Veränderung der Politik in Ankara.“ Er stellte klar: „Wenn die Ditib politische Organisation sein will, kann sie die religiösen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen, wo wir bislang in der Kooperation sind.“

Keine Toleranz für politisches Agieren

Auf die Frage, wie die Ditib das Vertrauen der Landesregierung zurückgewinnen kann, antwortete der Minister: „Indem es eine Lösung von Ankara gibt und hier keine Erdogan-Politik vertreten wird.“ Sein Ministerium werde die anstehenden Gespräche „ohne Schaum vorm Mund“ mit dem Verband führen, ihm aber unmissverständlich klarmachen, dass politisches Agieren in NRW nicht toleriert werde. Zugleich unterstrich er: „Die Ditib hat in der Vergangenheit lange Jahre durchaus die Integration gefördert, und da hat es auch gute Kooperationen gegeben.“

Der stellvertretende Ministerpräsident betonte: „Es gibt eine Diskrepanz zwischen den Ditib-Gemeinden vor Ort und den Funktionären an der Spitze. Man muss sehen, ob es auch Reformbereite an anderen Stellen gibt, auch aus der Basis, die möglicherweise eigene Wege gehen wollen.“ In den Ditib-Gemeinden werde „zum Teil eine exzellente Arbeit gemacht, vor allem eine wichtige seelsorgerische Arbeit vor Ort“.

Liberal-Islamischer Bund als Partner

Die neue Regierung werde den Liberal-Islamischen Bund – gegründet von der prominenten Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor – zum Partner machen und auch andere Verbände ins Boot holen. Und: „Wir wollen eine Beteiligung auch jenseits des Verbandswesens hinbekommen“, denn nur zehn bis 15 Prozent der Muslime gelten als organisiert. „Wir müssen da über völlig neue Wege nachdenken“, sagte Stamp.

Der islamische Religionsunterricht (IRU) soll Stamp zufolge möglichst schnell ausgeweitet werden. Im zu Ende gehenden Schuljahr nahmen daran rund 16.100 Schüler an 200 Schulen teil. In NRW leben gut 1,5 Millionen Muslime, darunter rund 350.000 Schüler. Dem IRU komme auch eine wichtige präventive Bedeutung zu, er könne helfen, junge Leute vor Radikalisierung zu schützen, meinte der Minister.

Orientierung an den Werten des Grundgesetzes

„Beim Islamischen Religionsunterricht ist für uns wichtig, dass ein Islam nach deutschem Lehrplan unterrichtet wird, der sich natürlich an den Werten des Grundgesetzes orientiert und Jugendlichen von vorneherein ein vernünftiges Bild vom Islam vermittelt.“

Bis 2019 werde der IRU neu organisiert. Das bisherige Beiratsmodell habe zwar „ganz ordentlich funktioniert, war aber verfassungsrechtlich umstritten, wir wollen eine rechtlich saubere Neuaufstellung“. Der Beirat, in dem die Ditib ihren Sitz derzeit ruhen lässt, stimmt etwa Lehrplänen zu oder ist beteiligt an der Zulassung von Lernmitteln.

Quelle: Welt

Jul 06

Bill Gates kritisiert deutsche „Großzügigkeit“ gegenüber Migranten

Microsoft-Gründer Bill Gates hat die Migrationspolitik der EU-Regierungen, und vor allem die der deutschen Kanzlerin Angela Merkel kritisiert. Die deutsche Regierung sei unnötig großzügig gegenüber afrikanischen Flüchtlingen, sagte der US-Milliardär im Gespräch mit der Welt am Sonntag.

 

„Einerseits möchten Sie Flüchtlinge aufnehmen, sich großzügig zeigen. Doch je großzügiger Sie sind, umso mehr spricht sich das herum – was wiederum noch mehr Menschen motiviert, Afrika zu verlassen“, so der Unternehmer.

Deutschland könne jedoch unmöglich diese gewaltige Masse an Menschen aufnehmen, die sich dann auf den Weg machen würde. Laut Gates muss man es nun den Menschen aus Afrika erschweren, die bisherigen Transitrouten nach Europa zu benutzen.

Gleichzeitig lobte der Unternehmer Berlin für die Tatsache, dass es 0,7 Prozent seines BIP für die Entwicklungshilfe ausgebe. Dies sei „phänomenal“.

Europa durchlebt zurzeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Internationalen Migrationsbehörde (IOM) waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. Ende Juli 2016 hatte das IOM mitgeteilt, seit Jahresanfang 2016 seien immer noch mehr als 240.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa eingereist.

Quelle: Sputniknews

Jul 06

Gefangenenbefreiung: Muslimmob attackiert Polizei mit abgebrochenen Bierflaschen | Beamte machtlos

https://www.youtube.com/watch?v=zRM03A7f9TQ

Brisantes Video einer Gefangenenbefreiung aufgetaucht: Mit abgerbochenen Flaschen und Pfefferspray wurden am Montag Polizeibeamte von einem aggressiven Muslimmob attackiert. Insgesamt acht Personen wurden im Zuge des Polizeieinsatzes verletzt | Bremerhaven

Einer Streifenwagenbesatzung der Polizei fiel an der Ecke Goethestraße/ Frenssenstraße ein Wagen auf, in dem dessen 26 Jahre alter Beifahrer nicht angeschnallt war. In der Goethestraße nahmen sie dann die Kontrolle vor. Der 26-Jährige Armutsmigrant wurde auf sein Fehlverhalten hingewiesen und wurde aufgefordert, sich auszuweisen. Das verweigerte er und wurde dabei immer aufgebrachter und aggressiver. Während der Personalienfeststellung kamen weitere Angehörige des 26-Jähigen dazu. Sie mischten sich sofort mit ein und filmten die Polizeibeamten bei ihrer Arbeit.

Die Armutsmigranten filmten alles mit dem Smartphone – dabei „geilten“ sie sich an der Aggression der Muslime immer weiter auf und mischten die Beamten auf

Die Familienmitglieder wurden ebenfalls sofort aggressiv gegenüber den Beamten. Das steigerte sich weiter, als der 26-Jährige plötzlich einen Polizeibeamten angriff. Die Familienmob griff ein und ging ebenfalls auf die Polizeibeamten los. Inzwischen hatten sich viele Schaulustige um den Einsatzort versammelt und filmten das Geschehen. Auf die Schläge und Tritte der Angreifer gegen die Polizisten folgten weitere Angriffe mit zerschlagenen Flaschen und Pfefferspray. Erst mit einer großen Zahl von Unterstützungskräften gelang es der Polizei, die Auseinandersetzungen zu beenden und die mehr als 20 Personen umfassende Menschenmenge aufzulösen. Fünf Polizeibeamte wurden durch die Angriffe der Familienmitglieder verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Eine Frau und ein weiterer Mann aus der Menge mussten sich ebenfalls behandeln lassen. Ein Kind, das sich in der Menschenmenge aufhielt, wurde umgestoßen und leicht verletzt. Gegen fünf Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie reichen von Körperverletzungen über Widerstandshandlungen bis zum Verdacht des schweren Falls des Landfriedensbruchs. Zwei Tatverdächtige blieben zunächst im Gewahrsam der Polizei.

Die Ermittler der Polizei (Telefon 953 4444) bitten nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere interessieren die Polizeibeamten Bilder und Videos, die von Passanten während der Auseinandersetzungen aufgenommen wurden.

Quelle: Truth24.net

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Jul 06

Islamistische Schlägerbanden bedrohen „unmoralische“ Frauen

Die angeblich unmoralisch lebenden Frauen müssen Angriffe der salafistischen Schlägerbanden fürchten (Symbolfoto).

Berlin – Immer wieder soll es in den vergangenen Monaten zu Angriffen und Bedrohungen von vor allem Frauen – und oft homosexuelle Männer – aus Tschetschenien gekommen sein. Sie werden von einer etwa 100 Mann großen Bande ihrer Landsleute terrorisiert.

Bei diesem Schlägertrupp soll es sich um selbsternannte Sittenwächter handeln, die Verstöße gegen ihr Bild des Islams ahnden und bestrafen. Das berichtet der Tagesspiegel. Nach Informationen der Zeitung ermitteln Staatsschutz und das Berliner Landeskriminalamt (LKA) wegen „Störung des Rechtsfriedens durch Androhung von Straftaten“.

Im Internet kursiert zudem ein Video, was innerhalb der tschetschenischen Community häufig geteilt wird. Darauf ist ein Mann mit Sturmhaube zu sehen, der mit einer Pistole in die Kamera zielt. Dann ist auf tschetschenisch zu hören: „As-salamu alaykum, muslimische Brüder und Schwestern, ihr wisst es, ich weiß es, jeder weiß es. In Europa tuen einige tschetschenische Frauen – und Männer, die wie Frauen aussehen – unaussprechbare Dinge. Wenn wir die Gelegenheit dazu haben, werden wir sie maßregeln“.

Und weiter wird den „unsittlichen“ Landsleuten gedroht: „Wir gehen raus auf die Straßen. Sag nicht, du seist nicht gewarnt worden. Sag nicht, du hättest es nicht gewusst.“

Die Polizei bestätigte die Existenz von tschetschenischen Banden, die sich als "Moralwächter" verstehen.
Die Polizei bestätigte die Existenz von tschetschenischen Banden, die sich als „Moralwächter“ verstehen.

Was das bedeuten kann, sollen in den vergangenen Wochen unter anderem zwei Frauen und ein junger Mann am eigenen Leib erfahren haben. Sie wurden auf offener Straße überfallen und brutal verprügelt.

Diese „Moralwächter“ sind laut Tagesspiegel bewaffnet und werden wohl von kriegserfahrenen, meist salafistischen Männern angeführt. In Sicherheitskreisen werde dieser Täterkreis zunehmend als Gefahr gesehen. „Wir haben Kenntnis von dem Inhalt des Videos“, sagte ein Polizeisprecher. Anzeigen von Opfern gäbe es jedoch nicht. Straftäter aus dem russisch-eurasischen Gebiet, die sich in Berlin zu Gruppen zusammentun, seien der Polizei bekannt.

In der Zeitung kommt auch eine junge Frau zu Wort, die wegen ihres Lebenswandels von ihrer Familie verstoßen wurde und nun von der tschetschenischen Salafisten-Bande verfolgt werden.

Von der 19-Jährigen waren im vergangenen Jahr Fotos im Internet aufgetaucht, auf denen sie nackt, mit Zigarette und Bier zu sehen war. Daraufhin soll ihre Familie ihren Tod beschlossen haben. Sie sei untergetaucht, lebe aber seitdem in ständiger Angst vor ihren brutalen Landsleuten. Dabei soll es sich um Mitglieder der Rocker-Gang „Guerilla Nation Vaynakh“ handeln.

Diese als extrem gewaltbereit und radikal geltende Bande soll vor einigen Wochen auf eine Bar in Wedding mehrere Schüsse abgefeuert haben (TAG24 berichtete).

Erkenntnisse, dass Tschetschenen besonders anfällig für die Begehung von Straftaten sind, lägen jedoch nicht vor, so ein Senats-Sprecher.

Was womöglich vor allem daran liegt, dass es keine tschetschenische Staatsbürgerschaft gibt, und die Täter als Russen registriert werden.

Quelle: Tag24

 

Jul 06

Am helllichten Tag: Sex-Grapscher belästigt Frau am Rudolfplatz und kommt wieder frei

Bestens gelaunt und feixend steht der Tatverdächtige am Rudolfplatz und wartet auf die Polizei.
Foto: privat

Köln – Locker lässig lehnt ein Mann (43) am Rudolfplatz an einem Verteilerkasten, grinst, lacht und macht Späßchen. Keine Spur von Scham oder Angst.

Denn er hat kurz zuvor einer Frau (30) den Rock hochgehoben und sie angefasst. Das Opfer machte das Foto, während es auf die Polizei wartete.

Am Hintern begrapscht

Die junge Frau aus Düsseldorf ist traumatisiert von dem, was sie vor zwei Tagen in der City erlebte. „Es war helllichter Tag, Dutzende Menschen liefen am Rudolfplatz entlang. Da fühlt man sich als Frau eigentlich sicher. Doch dann wurde ich auf bittere Weise eines Besseren belehrt“, erzählt sie entsetzt.

Ein Asylbewerber aus dem Irak (45) war der 30-Jährigen gefolgt und hatte dann plötzlich ihren Rock angehoben und sie am Po begrapscht.

„Ich habe mich sofort umgedreht. Der Typ grinste nur frech und wollte weitermachen. Ich schrie und es schauten ein paar Leute. Auch Bauarbeiter. Doch eingegriffen hat dann nur ein Passant. Der Rest guckte einfach nur zu. Niemand, der den Mann festhielt und die Polizei rief. Ich fühlte mich in diesem Moment sehr hilflos.“

Opfer alarmierte Polizei

Sie selbst alarmierte die Polizei. Während die Beamten auf der Anfahrt waren, stand der 45-Jährige in der Sonne und grinste vor sich hin. „Er zeigte absolut kein Unrechtsbewusstsein. Im Prinzip verhielt er sich so, als dürfe er das sogar tun.“

Das bestätigte sich auch so, als die Polizei eintraf und den Mann zunächst durchsuchte und dann seine Personalien aufnahm. Polizeisprecher Christoph Gilles: „Während die Kollegen dort ermittelten, schaute der Tatverdächtige anderen Frauen hinterher und sprach sie mit den Worten »Ficki Ficki« an. Dabei soll er sich auch in den Schritt gefasst haben, berichteten die Kollegen.“

Die Beamten nahmen den 45-Jährigen wegen sexueller Belästigung vorläufig fest. Bei der Überprüfung kam heraus: Er ist ein abgelehnter Asylbewerber, sein Abschiebeverfahren wurde inzwischen eingeleitet.

Täter wohl straffrei abgeschoben

Warum der Sex-Grapscher dann aber wieder auf freien Fuß kam, bleibt ein Rätsel. Zwar verfügt der Tatverdächtige über einen festen Wohnsitz, doch eine Wiederholungsgefahr dürfte bei ihm wohl kein Richter ausschließen können.

Doch so spazierte der Grinser später wieder durch die Stadt. Ob er jemals vor Gericht landet, ist unklar. Er könnte vorher straffrei abgeschoben werden.

Quelle: express

Jul 06

Liebe und Sex: Ausstellung soll Flüchtlingen zeigen, wie das geht

Wegweiser durch sensible Themen: Caritas-Sozialpädagogin Alexandra Maier (l.) stellt Vertretern von Berufsschule und Asylhelferkreisen die Ausstellung vor. © Andreas Leder

Mit Fotostories, Comics und Plüschpenis | Liebe, Sex, Geschlechtskrankheiten: Themen, bei denen schon deutsche Schüler rot anlaufen. Noch schwerer tun sich Flüchtlinge. Eine Ausstellung soll helfen, Tabus zu überwinden.

Miesbach – Die „Lovestory“ ist eigentlich völlig harmlos. Zumindest im westlichen Kulturkreis. Ein Junge und ein Mädchen lernen sich kennen, gehen zusammen etwas trinken. Sie verabschieden sich mit einer Umarmung. „Das ist für Araber undenkbar“, sagt Caritas-Sozialpädagogin Alexandra Maier, als sie durch die auf kleinen Holzplatten aufgedruckte Fotogeschichte blättert.

Das Mini-Bilderbuch zum Umklappen hängt an einer Stellwand in einem Klassenzimmer der Berufsschule Miesbach. Es ist Teil der Wanderausstellung „Only Human. Leben. Lieben. Mensch sein.“, die der Caritasverband zusammen mit der Erzdiözese München und Freising konzipiert hat. Bis einschließlich 27. Juli macht die Schau in der Kreisstadt Station. Sie soll helfen, Vorurteile und Schamgefühle im Umgang mit Themen wie Liebe und Beziehungen, Sexualität, Geschlechtskrankheiten und Aids abzubauen.

In erster Linie richtet sie sich die Ausstellung an Schüler mit Migrations- und Fluchthintergrund. „Es können aber auch andere Klassen durchgehen“, betont Maier. Raimund Schlögl, der als Mitglied der Schulleitung für die sechs Berufsintegrationsklassen zuständig ist, begrüßt dies. „Nicht jeder Lehrer tut sich leicht, das im normalen Unterricht anzusprechen.“

Bei der Ausstellung helfen interkulturelle Schautafeln. Die Texte sind in zehn Sprachen verfasst. Bilder, Symbole, verschiedene Anschauungsobjekte und sogar Tablets mit Filmen und Spielen erleichtern das Verständnis. „Nicht bierernst, sondern locker und auch mal mit Humor“, sagt Maier und nimmt einen Plüsch-Penis in die Hand. Es sei in Ordnung, wenn die Schüler zuerst lachen würden. „Das baut Hemmungen ab.“ Und helfe dabei, dass sie sich auch auf die ernsteren Themen der Ausstellung einlassen.

So können die jungen Leute mit einem elektronischen Stift auf ein Modell des menschlichen Körpers tippen. Anhand von aufleuchtenden Lämpchen erkennen sie, wo eine Übertragung des HIV-Virus möglich ist. Comic-Bildchen zeigen, dass dies beim Geschlechtsverkehr zwischen Männern und Frauen genauso passieren kann wie bei homosexuellen Partnern. „Wir wollen klar machen, dass Aids keine Schwulenkrankheit ist“, sagt Maier.

Eine wichtige Botschaft taucht dabei immer wieder auf: Wer Veränderungen an seinem Körper feststellt, sollte zum Arzt gehen. Auch davor würden Flüchtlinge manchmal noch zurückscheuen. „Sie kennen unser Hausarztsystem nicht und meinen, es kann ihnen nur im Krankenhaus geholfen werden“, erklärt Maier.

Caritas-Ehrenamtskoordinator Franz Lutje ist dankbar, dass die Ausstellung auch das Thema Verhütung behandelt. Immer wieder würden Mitarbeiter der Asylhelferkreise berichten, dass weibliche Flüchtlinge schnell und oft schwanger würden. „Verhütung ist da oft noch ein Tabu“, sagt Lutje. Auch die Gleichstellung von Mann und Frau hält er für einen entscheidenden Bestandteil der Schau. „Die Frauen sollen wissen, welche Rechte sie in unserem Land haben“, betont Lutje.

Versinnbildlicht wird dies mit Hilfe von Playmobil-Figuren auf einer Balkenwaage. Egal ob hell- oder dunkelhäutig, Mann oder Frau: Die Plastikmenschen sind genau gleich schwer. Eine spielerische Weise, den Artikel 1 des Grundgesetzes zu vermitteln. Und auch diese Station richtet sich nicht nur an Flüchtlinge, sagt Maier. Vorurteile – zum Beispiel gegen Homosexuelle – gebe es überall. Der Appell der Ausstellung ist klar: „Man muss nicht alles gut finden, aber man muss es akzeptieren.“

Anmeldungen

von Asyl-Helferkreisen nimmt Franz Lutje unter 0 80 25 / 28 06 20 sowie per Mail an franz.lutje@caritasmuenchen.de entgegen. Interessierte Schulklassen können sich an das Sekretariat der Berufsschule wenden.

Quelle: Merkur

 

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