Jun 17

Ausländische Täter selbst noch Kinder – Wieder wurden Mädchen sexuell belästigt

Halle (Saale) – Das Wohnviertel rund um die Schlosserstraße im Süden von Halle kommt nicht zur Ruhe. Vor einigen Tagen sollen hier zwei Mädchen, jeweils zwölf Jahre alt, von mehreren Jungen sexuell belästigt worden sein.

Die Polizei bestätigte der MZ den Vorfall. „Die Täter selbst sind ebenfalls noch Kinder. Sie hatten die Mädchen nach Aussagen der Betroffenen unsittlich berührt. Einer der Jungen ist uns mittlerweile auch bekannt“, sagte Polizeisprecher Ralf Karlstedt der MZ.

Zweiter Fall von sexueller Belästigung in Schlosserstraße Halle

Seinen Worten zufolge hatte es bereits Ende März einen ähnlichen Vorfall in der Schlosserstraße gegeben. Auch damals sei ein Mädchen von einem Jungen bedrängt worden. „Mit Rücksicht auf das schutzwürdige Interesse der Kinder wurde das aber nicht öffentlich gemacht“, so Karlstedt.

Nach dem jüngsten Vorfall hat sich die Mutter eines der belästigten Mädchen bei der MZ gemeldet. „Meine Tochter kam weinend nach Hause. Sie sagte uns, dass sie und ihre Freundin massiv sexuell belästigt wurden. Wir haben sofort die Polizei gerufen“, schilderte die Frau, die anonym bleiben möchte – ihrer Tochter zuliebe. Sechs bis acht Jungen seien es gewesen.

Weißer Ring unterstützt nach sexueller Belästigung

„Keines der Kinder hat deutsch gesprochen. Ich will keineswegs gegen Ausländer hetzen, aber wir sind seitdem verunsichert und haben Angst“, erzählte sie. Beide Mädchen seien körperlich unversehrt geblieben.

Für ihre Tochter nehme sie aber nun psychologische Hilfe in Anspruch. Auch an den Weißen Ring habe sie sich gewandt. Schnelle Unterstützung bekam die Mutter zudem direkt nach dem Vorfall von Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos), der unter anderem sein Ordnungsamt einschaltete, berichtete sie.

Massive Beschwerden Bewohnern der Schlosserstraße Halle

Seit Wochen gibt es massive Beschwerden von Menschen aus dem Viertel, die über eine zunehmende Vermüllung und Lärmbelästigung klagen. Anwohner und Händler machen dafür Roma-Familien verantwortlich.

Die Polizei sieht bei den erfassten Straftaten indes keinen signifikanten Anstieg bei der Zahl ausländischer Täter. Gleichwohl haben Polizei und das Ordnungsamt der Stadt ihre Präsenz erhöht.

„Seit März sind unsere Mitarbeiter in Abstimmung mit der Polizei verstärkt im Einsatz“, erklärt Tobias Teschner, Leiter des Fachbereichs Sicherheit in der Stadtverwaltung. Das zeigt Wirkung „Es wurden Ordnungswidrigkeiten festgestellt, geahndet und dokumentiert“, so Teschner.

Sexuelle Belästigung: Täter sind nicht strafmündig

Die Mutter des zwölfjährigen Mädchens hofft unterdessen auf konkrete Hinweise der Behörden, wie sich Familien verhalten sollen. „Eine Polizistin hat uns gesagt, wir sollen die Kinder vorerst lieber im Innenhof des Hauses spielen lassen. Aber das kann doch nicht die Lösung sein.“

Zunächst dürfe und wolle ihre Tochter nicht mehr alleine auf die Straße und auch nicht mehr zum nahen Spielplatz. Das Problem für die Polizei: Die Täter sind unter 14 Jahre alt und damit nicht strafmündig. (mz)

Quelle: mz

Jun 17

Strafrabatt für tschetschenischen Moslem, der seine Frau erstach

Rashid D. (32) wird zur Urteilsverkündung in den Saal im Landgericht Cottbus gebracht. Seine fünf Kinder leben inzwischen wieder in Tschetschenien
Foto: Jan Augustin / Lausitzer Rundschau

Das Skandal-Urteil von Cottbus

Der Mann, der in Handschellen in den Gerichtssaal geführt wird, hat seine Frau brutal ermordet. Er stach 19-mal mit dem Messer auf sie ein. Warf sie aus dem Fenster. Schnitt ihr vor der Haustür die Kehle durch. Sein Motiv: Eifersucht.

Cottbus/Berlin – Doch für seine abscheuliche Tat wird Rashid D. (32) nur 13 Jahre ins Gefängnis geschickt. Weil es für Richter und Staatsanwalt nicht Mord, sondern Totschlag war. Denn der Angeklagte ist Moslem – und das schützte ihn vor der härteren Strafe. Das Skandal-Urteil von Cottbus!

► Der Asylbewerber kam mit seiner Frau und fünf Kindern im Mai 2016 aus Tschetschenien nach Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). Im November der tödliche Streit. Die 27-Jährige musste sterben, weil Rashid D. glaubte, sie habe ihn betrogen.

Aus dieser Wohnung im zweiten Stock ließ Rashid D. (32) sein blutende Frau fallen - Gerichtsmediziner sicher am 14. November 2016 Spuren in dem Wohnhaus in Senftenberg
14. November 2016. Gerichtsmediziner sichern in dem Wohnhaus von Rashid D. und seiner Familie in Senftenberg SpurenFoto: Steffen Rasche

Angeklagt war der Tschetschene zunächst wegen Mordes. Aber das Landgericht Cottbus sah keinen „niederen Beweggrund“ – und damit kein Mordmerkmal – mehr.
Der Vorsitzende Richter Frank Schollbach (51) in seiner Begründung: Nach hiesigen Wertvorstellungen sei Eifersucht zwar ein niederer Beweggrund. Aber zweifelhaft sei, ob der Angeklagte diesen Umstand auch erkannt habe. Denn er sei „seinem muslimischen Glauben verhaftet gewesen, den er auch sein Leben lang gelebt“ habe.

Der Bundesgerichtshof machte allerdings 2006 klar: „Der Maßstab für die Bewertung eines Beweggrundes ist grundsätzlich den Wertvorstellungen der Rechtsgemeinschaft der Bundesrepublik Deutschland zu entnehmen.“

 

Rashid D. soll zur Tatzeit unter Drogen gestanden haben. Der Berliner Strafverteidiger Alexander Pabst (46) zu BILD: „Bei Mord müsste er die vollen 15 Jahre oder mehr absitzen.“ Bei der Verurteilung wegen Totschlags kann er nach zwei Dritteln der Haftzeit die Entlassung auf Bewährung beantragen.

Einen Monat vor der Tat sollte Rashid D. abgeschoben werden. Doch die Polizei traf ihn nicht in seiner Wohnung an…

Quelle: BILD

Jun 17

Seltenheit: Armutsflüchtling mit Messer im Gesicht verletzt – waren es Deutsche?

Bahnhof, Quelle: Wikipedia

Normalerweise hört man täglich Schlagzeilen, in denen Muslime wehrlosen Deutschen das Gesicht verstümmeln, sie ausrauben, vergewaltigen oder ermorden. Diesmal könnte es auch einmal anders herum sein und ein Armutsmigrant Opfer einer Pöbelei geworden sein | Wismar

Heute morgen (17.06.2017), gegen 01:00 Uhr kam es in Wismar in der Poeler Straße Höhe der Bahnschienen zu einem körperlichen Angriff auf einen ägyptischen Asylbewerber. Der 24-jährige Armutsmigrant wurde zunächst von zwei bislang unbekannten Männern angehalten und dazu aufgefordert, deutsch zu sprechen. Einer der Tatverdächtigen schlug ihn mit der Hand ins Gesicht. Diese Handlung sei durch den Anderen mittels Mobiltelefon gefilmt worden. Anschließend steckte dieser Täter das Handy weg, zog ein Messer und fügte dem Geschädigten eine 3 cm lange, oberflächliche Schnittverletzung über der linken Augenbraue zu. Der Geschädigte flüchtete daraufhin zu einer nahegelegenen Tankstelle und informierte von dort die Polizei.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Täter 1	
zwischen 20 und 30 Jahre alt, ca. 190 cm groß,schwarzes Basecap, 
er trug während der Tat ein schwarzes Shirt, führte ein Messer mit

Täter 2	
zwischen 20 und 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, 
er trug während der Tat ein braunes Shirt und eine kurze beige Hose

Mehrheit der Brände von Asylheimen verursachen die Armutsmigranten selbst, weil sie unzufrieden mit der Unterkunft sind und nicht etwa Rechtsradikale. Lügen sind bei  Armutsflüchtlingen keine Seltenheit.

Immer wieder kommt es zu Brandstiftungen in Asylheimen, jedoch nicht durch vermeintlich rechtsradikale Neonazis, vielmehr sind es mehrheitlich die Muslime selbst, die Feuer legen. Mal sind sie unzufrieden mit der Unterkunft, mal mit dem Essen, oder einfach nur betrunken, das reicht für diese schweren Verbrechen, bei denen nicht selten Unschuldige sterben. Hinterher schieben sie es oftmals auf Deutsche. Ist es in diesem Fall ähnlich? Möchte der Asylbewerber von einer eigenen Straftat ablenken?

Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen zur Tatzeit im Bereich des Tatortes gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Wismar unter der Rufnummer 03841 2030 entgegen.

Quelle: Truth24.net

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Jun 16

Warum die Maßarbeit einem Flüchtling das Taxi zur Arbeit zahlt

Täglich von Bad Essen nach Ostercappeln

Bad Essen. Die Jobvermittlung Maßarbeit lässt einen anerkannten syrischen Flüchtling aus Bad Essen zu seiner neuen Arbeit mit dem Taxi bringen. Der kurzfristige Fahrservice werde Jobbewerbern laut Landkreis im Einzelfall gewährt, wenn keine anderen „zumutbaren“ Beförderungsmittel bestehen.

Einem anerkannten syrischen Flüchtling aus Bad Essen wurde durch die Jobvermittlung des Landkreises Osnabrück eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung in Ostercappeln-Venne vermittelt. Die 15 Kilometer lange Strecke von seiner Unterkunft bis zur Arbeit lässt ihn die Maßarbeit seit dem 29. Mai mit dem Taxi bringen.

Rund 1300 Euro monatliche Kosten

Die monatlichen Kosten für den Taxitransport würden sich je nach Anzahl der Arbeitstage auf rund 1300 Euro belaufen, wie Kimberly Lübbersmann, Sprecherin des Bereichs Wirtschaft und Arbeit des Landkreis Osnabrück auf Anfrage mitteilte. Sie begründet die Unterstützung so: „Da er in einem Drei-Schicht-Rotationssystem eingesetzt wird und die Zeiten nur unzureichend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln abgedeckt werden, wird für die ersten drei Monate die Beförderung durch ein Taxiunternehmen sichergestellt.“ Der Flüchtling arbeite konkret zu den Zeiten 5 bis 13 Uhr, in der Spätschicht 13 bis 21 Uhr und während der Nachtschicht von 21 bis 5 Uhr.

Maßarbeit übernimmt Kosten für Führerschein

In der Anfangszeit des neuen Jobs habe der Flüchtling die Möglichkeit, einen Führerschein zu machen, sich bei den neuen Kollegen um eine Mitfahrgelegenheit zu kümmern oder eine sonstige Transportmöglichkeit zu organisieren, sagt Lübbersmann. Die Kosten für den Führerschein B, für dessen Erwerb sechs Monate Zeit veranschlagt werden, übernehme die Maßarbeit bis zu 1800 Euro.

Generell gelte der Transportservice nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle Jobbewerber, die aus der Arbeitslosigkeit in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden. Dabei prüfe die Maßarbeit bei der Arbeitsaufnahme jedes Bewerbers, ob eine Fahrt zur Arbeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Fahrrad „zumutbar“ sei. Im Fall, dass ein Bewerber keinen Führerschein habe oder keine „zumutbare“ Busanbindung bestehe, werde eine kurzfristige Taxinutzung in Erwägung gezogen.

Was ist zumutbar?

Was aber zumutbar sei, wolle die Jobvermittlung nicht genau festlegen. Das werde im Einzelfall entschieden und hänge von verschiedenen Kriterien wie Entfernung vom Arbeitsplatz, Arbeitszeiten, gesundheitlichen Einschränkungen, Betreuungsnotwendigkeiten für Kinder oder zu pflegende Angehörige ab.

Eine Strecke von fünf bis sechs Kilometern sei beispielsweise mit dem Fahrrad noch gut zu bewältigen. Einem gesunden Bewerber sei ein Fußweg von drei Kilometern zur Arbeit durchaus zuzumuten, sagt die Landkreis-Sprecherin. Es gebe aber keine grundsätzliche Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz, die vorliegen muss, um einen Taxitransport eines Bewerbers zu finanzieren. Auch eine festgeschriebene finanzielle Obergrenze für die Finanzierung der Taxifahrten gebe es nicht.

„Einzelfälle“: Zwei Flüchtlinge, ein Einheimischer

Derzeit übernimmt die Maßarbeit noch für zwei weitere Fälle im Kreisgebiet die Kosten für den Taxitransport, darunter für einen weiterer Flüchtling. Obwohl der Service befristet sein soll, sei die tatsächliche Dauer nicht hundertprozentig festgeschrieben, da sich der Erwerb des Führerscheins auch verzögern könne.

Laut Maßarbeit seien das „Einzelfälle“. Einen Flüchtling zu vermitteln sei in vielen Fällen schwieriger und kostenintensiver als einen deutschen Staatsbürger, nicht zuletzt wegen der fehlenden Sprachkenntnisse, die durch Sprachkurse erworben werden müssten.

Vorrangiges Ziel: Menschen in Arbeit bringen

Außerdem würden sie sich in der fremden Umgebung weniger leicht zurechtfinden und müssten „an die Hand genommen werden“.

„Unser vorrangiges Ziel ist es, Menschen in Arbeit zu bringen und dauerhaft unabhängig von Sozialleistungen zu machen“, sagt Lübbersmann. Die Flüchtlinge seien besonders motiviert und fänden vor allem in handwerklichen Betrieben gut Anschluss.

Zur Sache:

Die Maßarbeit ist die kommunale Arbeitsvermittlung des Landkreises Osnabrück. Sie berät, vermittelt und betreut in kreisweit acht Außenstellen seit dem 1. Januar 2005 alle erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), die sogenannten Hartz IV-Empfänger. Der Landkreis Osnabrück ist damit eine von 104 Kommunen bundesweit, die diese Aufgabe selbstständig ohne die Mitwirkung der Agentur für Arbeit wahrnehmen. Die Außenstelle der Maßarbeit mit Sitz in Ostercappeln hat im Mai 384 Langzeitarbeitslose im Altkreis Wittlage betreut.

Die Zahl der Flüchtlinge mit Leistungsbezug nach SGB II hat sich im Landkreis Osnabrück von 441 im September 2016 auf 1141 im Mai 2017 erhöht. Der sprunghafte Anstieg erklärt sich damit, dass ein Großteil der Flüchtlinge im letzten Jahr das Asylverfahren noch nicht durchlaufen hatte.

Sobald Flüchtlinge anerkannt sind, erhalten sie Leistungsbezüge nach SGB II. Solange sie noch keinen gesicherten Status haben, werden sie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezahlt.

Quelle: noz

Jun 16

Kommunen in Not: Stadt wirft achtköpfige Familie aus ihrem Haus

Familie Hejhal Niederkassel Familie Hejhal aus Niederkassel soll raus aus ihrem Haus.
Foto: WHs

Niederkassel – Die Hejhals stehen unter Schock: An Pfingsten flatterte ihnen ohne Vorwarnung die Kündigung ins Haus! Jetzt muss die achtköpfige Großfamilie sich schnellstens eine neue Bleibe suchen. Ihr Vermieter, die Stadt Niederkassel, kündigte wegen Eigenbedarf: Sie will 25 Flüchtlinge in dem Haus unterbringen.

Familienvater Jörg Hejhal (47) ist verzweifelt: „Wir wohnen jetzt seit drei Jahren hier, haben alles renoviert und halten immer alles in Ordnung.“ Die Stadt selbst hatte der Großfamilie damals geholfen, eine geeignete Bleibe zu finden.

Der Berufskraftfahrer kann nicht verstehen, dass man sie jetzt wieder hinauswerfen möchte. „Das Haus ist perfekt für uns“, sagt er traurig. 130 Quadratmeter misst es, hat zwar viele Schrägen, aber immerhin sechs Schlafzimmer. Zwei der Kinder zwischen vier und 23 Jahren teilen sich ein Zimmer, sonst hat jeder sein eigenes. Der Papa zum EXPRESS: „Das bisschen Privatsphäre muss auch unbedingt sein, sonst gäbe es ständig Streitereien..“

Ein ähnliches Haus zu finden – gerade auch mit großen Garten zum Spielen – sei fast unmöglich. Der Familienvater: „Wir haben natürlich die Stadt gefragt, wie wir an ein ähnliches Objekt kommen sollen.“
Dann müsse er sich eben überlegen, das Stadtgebiet zu verlassen, antwortete man Hejhal dort. „Aber wir wohnen schon immer in Niederkassel, sind hier verwurzelt.“

Schule, Vereine, Freunde: Er wolle die Kinder nicht aus ihrer Umgebung herausreißen.

„Davon ab, wüsste ich nicht mal, wo ich die Kaution für ein neues Haus hernehmen sollte.“

Kommunen in Not. Helmut Esch, der erste Beigeordnete der Stadt Niederkassel zuckt auf EXPRESS-Nachfrage verbal mit den Schultern. „Wir bedauern die Situation sehr, haben aber leider keine andere Möglichkeit“, sagt er. Das Haus der Hejhals wurde wie die nebenstehenden Gebäude vor 15 Jahren als Übergangsheim für Flüchtlinge gebaut und genehmigt.

Als die Zahl der Asylbewerber wieder zurückging, vermietete man günstig an Privatleute. Aber die Kommune ist jetzt akut in Not: „Wir brauchen aktuell wieder dringend Raum für Flüchtlinge“, erklärt Esch.

Man sei im Gespräch mit den Hejhals und versuche, eine Lösung zu finden. Rechtlich sei die Kündigung nicht zu beanstanden, erklärt Mirco Theiner vom Mieterschutzbund Bonn/Rhein-Sieg: „Meiner Meinung nach darf den Hejhals trotzdem nicht gekündigt werden, weil das eine besondere Härte für die Großfamilie bedeuten würde.“ Jörg Hejhal will sich jetzt wehren, war bereits beim Anwalt. „Natürlich müssen Flüchtlinge irgendwo unterkommen“, sagt er. „Aber es kann doch nicht sein, dass die Stadt da keine andere Möglichkeit sieht als uns die Heimat zu nehmen.“

Jun 16

De Maizière gegen Bevorzugung qualifizierter Flüchtlinge


Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Quelle: dpa/skm nic

Innenminister de Maizière findet die Forderung der Wirtschaft, leistungsfähigere Flüchtlinge eher in Deutschland zu behalten, „nicht human“. Außerdem fordert er eine konsequentere Durchsetzung der Ausreisepflicht.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lehnt es ab, die Aufenthaltserlaubnis von Asylbewerbern von deren beruflicher Leistungsfähigkeit abhängig zu machen. Die Wirtschaft fordere immer wieder, Flüchtlingen mit bestimmten Fähigkeiten eher ein Bleiberecht einzuräumen, sagte de Maizière zum Auftakt einer Tagung mit den Ausländerbehörden der Landkreise in Berlin. Eine solche Bevorzugung finde er „nicht human“.

Außerdem mahnte er eine effektivere Durchsetzung der Ausreisepflicht von abgelehnten Asylbewerbern an. „Alles, was wir in Gesetze schreiben, muss auch umgesetzt werden“, sagte er. Dies sei erforderlich, auch wenn den Ausländerbehörden damit viel zugemutet werde. Notwendig seien „Härte und Rückkehr“ für diejenigen, die nicht schutzbedürftig seien, insbesondere für die, „die Straftaten begehen, tricksen oder täuschen“, sagte der Minister.

Durch die Verkürzung der Verfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf derzeit durchschnittlich zwei Monate werde der Druck auf die Ausländerbehörden verringert. Jahrelange Duldungen solle es in Zukunft nicht mehr geben. De Maizière kritisierte auf der Konferenz zur „Optimierung des Rückkehrmanagements“ auch Missbrauch von ärztlichen Attesten für Ausreisepflichtige, um die Abschiebung zu verhindern.

Nach Angaben des Vizepräsidenten des Landkreistages, Joachim Walter, wurden 2016 bundesweit etwa 80.000 Menschen in ihre Heimat zurückgeführt, ein Drittel durch Abschiebungen. Bei knapp 500.000 Ausreisepflichtigen insgesamt reiche das nicht aus. Auch 2017 gebe es keinen anderen Trend, sagte Walter. Er kritisierte, dass es in der Bevölkerung eine Grundhaltung für ein „Bleiberecht für alle“ gebe. Damit würden viele Menschen gelockt, sich trotz aller Risiken auf den Weg nach Deutschland zu machen.

Kirchen sollen „mal ein seelsorgerisches Wort einlegen“

Zugleich rief de Maizière für mehr Verständnis für die Mitarbeiter der Ausländerbehörden auf. Im Falle der gewaltsamen Abführung eines afghanischen Berufsschülers aus Nürnberg sei die Situation des Betroffenen und der Mitschüler betrachtet worden. Es müsse aber auch an jene gedacht werden, die die Abschiebung in den Ausländerbehörden entschieden.

Häufig würden Behördenmitarbeiter und Polizisten bei Abschiebungen „angegangen bis hin zur Gangway“, führte der Minister aus. An die Adresse der Kirchen sagte de Maizière, sie sollten auch für die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes „mal ein seelsorgerisches Wort einlegen“.

Quelle: Welt

Jun 16

Overath: Familien-Drama Vor Supermarkt niedergestochen: Sohn (13) wollte Mutter retten

In den Rettungswagen wurden die Opfer des Angriffs behandelt, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die Polizei sicherte Spuren und befragte Zeugen am Tatort in Heiligenhaus.
Foto: Stephan Brockmeier

Overath/Köln – Der Parkplatz eines Discount-Supermarktes in Overath ist Schauplatz eines blutigen Familien-Dramas geworden. Am helllichten Tag sind hier eine Frau (42) und ihr 13-jähriger Sohn mit einem Messer niedergestochen worden.

Der Junge versuchte noch seine Mutter zu retten, da traf auch ihn die Klinge. Die Kölner Kripo hat eine Mordkommission eingesetzt.

So lief die Tat ab

Es ist Mittwochnachmittag, gegen 16.30 Uhr, als Faizah T. (alle Namen geändert) mit ihrem Sohn Kalil zum Einkaufen in einen Discounter auf der Bensberger Straße in Overath geht.

Zu diesem Zeitpunkt bereits lauert der Ex-Freund der libanesischen Frau, Arif P., den beiden zwischen geparkten Autos versteckt auf. Als Faizah T.  und ihr Sohn in Richtung Supermarkt-Eingang an Arif P. vorbeigehen, springt der 33-Jährige aus seinem Versteck und versperrt ihnen den Weg.

Plötzlich eskaliert die Lage

Schnell kommt es zwischen dem ehemaligen Paar zum Streit. Es wird laut. Plötzlich zieht Arif P. ein Messer und geht auf Faizah T. los. Er rammt der Mutter – vor den Augen ihres Kindes – das Messer in den Oberkörper, holt wieder aus und sticht erneut zu.

Der mutige Kalil versucht dazwischenzugehen und den tobenden Syrer zu beruhigen. In diesem Moment trifft auch ihn die Klinge von Arif P. in den Oberkörper und auch Kalil geht verletzt zu Boden.

Täter flüchtet vor der Polizei

Während schockierte Augenzeugen Polizei und Rettungsdienst rufen, flüchtet Arif P. vom Tatort. Die Polizei leitet sofort eine Fahndung ein. Dank der guten Personenbeschreibung durch die Zeugen, dauert es nicht lang, bis Streifenbeamte den Gesuchten am Bahnhof in Overath erkennen und vor Ort festnehmen.

Die lebensgefährlich verletzte Faizah T. und Kalil werden in eine Klinik gebracht, die Frau notoperiert. Arif P. kommt zur Vernehmung ins Kölner Polizeipräsidium. Am Fronleichnam nehmen ihn die Kölner Ermittler der zuständigen Mordkommission in die Mangel.

Hintergründe noch unklar

Es ist nun ihre Aufgabe herauszufinden, welche Hintergründe hinter der schrecklichen Tat stecken. Zudem war zum Druck dieser Zeitung noch unklar, welchen Status die drei Beteiligten in Deutschland haben. In dem Einsatzprotokoll wurden sie lediglich als Zuwanderer geführt.

Am Tag nach dem Angriff konnten die Ärzte zumindest vorsichtig Entwarnung geben. Der Junge ist nicht schwerer verletzt und auch seine Mutter ist von den Spezialisten erfolgreich stabilisiert worden. Sie schwebe nicht länger in Lebensgefahr, hieß es am Donnerstag.

Quelle: Express

Jun 16

Essener (72) brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt

Foto: Patrick Schlos
Nach einem brutalen Angriff auf einen Senioren in Katernberg sucht die Essener Polizei Zeugen.

Essen.   „Was guckst du, Alter?“ – Gruppe junger Männer ging Senior in Katernberg an. Einer von ihnen schlug zu. Zeugen entdeckten bewusstloses Opfer.

Auf dem Nachhauseweg von einem Freund ist ein 72-Jähriger am Samstag in Katernberg brutal attackiert und schwer verletzt worden.

Kurz vor Mitternacht begegnete der Senior am Heibauerweg einer Gruppe junger Männer, die ihn mit „Was guckst du, Alter?“ angingen. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug einer der Unbekannten dem Essener unvermittelt ins Gesicht.

Zeugen fanden das bewusstlose Opfer kurze Zeit später, sagte Polizeisprecher Christoph Wickhorst am Dienstag. Mit schweren Gesichts- und Handverletzungen kam der Mann in ein Krankenhaus.

Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen 23.40 Uhr und Mitternacht eine verdächtige Gruppe rund um den Tatort beobachtet haben. Hinweise: 829-0.

Quelle: WAZ

Jun 16

Polizei teilt mit: Messermann vor britischem Parlament festgenommen

Ein bewaffneter Soldat und ein Polizist patrouillieren gemeinsam in der Nähe des britischen Parlaments in London. In Großbritannien gilt die höchste Terrorwarnstufe.

Die Polizei hat vor dem Londoner Parlament in Westminster einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann sei vor dem Gebäude in Handschellen gelegt und abgeführt worden, berichtete eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Mehrere Medien berichten, der Mann sei mit einem Messer bewaffnet gewesen.

Ein Redakteur des Londoner „Evening Standard“, Joe Murphy, twitterte nach dem Vorfall, Menschen in der Nähe hätten „Messer, Messer, Messer“ gerufen. Ein Redakteur des britischen „Mirror“ berichtet auf Twitter ebenfalls von lauten Rufen. Die Tore des Westminster Palace seien derzeit geschlossen.

Nach einer Mitteilung der Polizei wurde der Mann wegen Verdachts auf Waffenbesitz festgenommen. Es sei niemand verletzt worden. Der Verdächtige war demnach über 30 Jahre alt.

Mann trug Kapuzenpullover

Dem Bericht der dpa-Reporterin zufolge trug der Mann einen Kapuzenpullover. Die Polizei sei mit zwei Einsatzwagen vor Ort gewesen.

Erst im März war ein 52-jähriger Mann auf der Westminster-Brücke in London mit hohem Tempo in Fußgänger gefahren. Anschließend tötete er mit einem Messer einen unbewaffneten Polizisten. Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen und Dutzende Menschen verletzt worden. Der Attentäter wurde erschossen.

Quelle: Focus

Jun 15

Gefährden Feldhamster den Moschee-Bau in Erfurt-Marbach?

Feldhamster sind vom Aussterben bedroht. Foto: dpa

Gegner des Moschee-Neubaus in Erfurt-Marbach haben einen Naturschutzverein gegründet. Sie wollen das muslimische Gotteshaus zu verhindern. Etablierte Naturfreunde sehen darin eine Instrumentalisierung der Umwelt

Der Umweltverband BUND sieht den Bau der ersten Moschee in Thüringen in Erfurt-Marbach nicht durch Vorkommen des bedrohten Feldhamsters gefährdet. Der für das muslimische Gotteshaus vorgesehene Standort sei schon als Bauland vorgesehen gewesen, bevor das umstrittene Projekt zur Diskussion gestanden habe, sagte BUND- Landesgeschäftsführer Burkhard Vogel der Deutschen Presse-Agentur. Deswegen seien bereits Umwelt- und Naturschutzbelange durch die Behörden geprüft worden. „Gegen dieses Verfahren und dessen Ergebnis ist nichts einzuwenden“, sagte Vogel. „Wir haben keine Hinweise, dass dieses Verfahren nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurde.“

Argumente der Gegner des Moscheebaus

Gegner des Moscheebaus argumentieren dagegen, in Marbach gebe es ein bundesweit bedeutendes Feldhamster-Vorkommen. Durch die Errichtung der Moschee würden diese Tiere weiter gefährdet. Inzwischen haben die Moschee-Gegner sogar einen eigenen Naturschutzverein gegründet, der sich ausdrücklich dem Schutz des Feldhamsters verschrieben hat.

Welchen Einfluss hat der Moscheebau auf die Tierwelt?

Vogel dagegen erklärte, es sei zwar richtig, dass der Feldhamster vom Aussterben bedroht und deshalb streng geschützt sei. Auch ist das Thüringer Becken nach Angaben des Umweltministeriums und des Umwelt- und Naturschutzamtes der Stadt Erfurt tatsächlich eines der wenigen Gebiete, in denen diese Nager überhaupt noch vorkommen. Der Raum Marbach ist danach eines von etwa 30 Feldhamster-Schwerpunktgebieten in Thüringen.

Doch sei anzunehmen, dass der Einfluss des Moscheebaus auf die Hamsterpopulation in dem Gebiet „vergleichsweise gering“, wenn überhaupt vorhanden sei, sagte Vogel. Das Areal sei kleiner als 0,5 Hektar. „Aufgrund des geringen Flächenumfangs ist davon auszugehen, dass eine entsprechende Kompensation bei Nachweis von Feldhamster-Vorkommen erfolgreich umsetzbar ist.“

Instrumentalisierung der Umwelt

Gleichzeitig verwahrte sich Vogel gegen alle Versuche, die Diskussion über die Moschee über den Umweg des Schutzes von Tieren und Pflanzen zu führen. „Die Instrumentalisierung von Naturschutzargumenten zur Durchsetzung offensichtlich fremdenfeindlicher Interessen lehnen wir kategorisch ab“, sagte er. Ein Sprecher des Umweltministeriums sagte, aus naturschutzfachlicher Sicht mache es wenig Sinn, den Schutz des Feldhamsters auf eine Gemarkung isoliert zu betrachten.

Quelle: Thueringen24

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