Jun 03

Antiamerikanismus: Jetzt sind die deutschen Oberlehrer wieder da

Die SPD versucht sich noch weiter von Trump zu distanzieren als Bundeskanzlerin Angela Merkel das mit ihren Äußerungen zum transatlantischen Verhältnis getan hat. Die FDP warnt davor.
Quelle: N24/ Achim Unser

Adieu USA, adieu Britannien – Europa will es nun alleine richten? Wenn es sich da nicht übernimmt. Gerade Deutschland sollte die strategischen Realitäten bedenken, die über den Tag hinaus gelten.

So einen kräftigen Schluck aus dem Bierseidel der Polemik – welcher Politiker möchte dem nicht gerade in Wahlkämpfen nachgeben, zur Erhöhung der eigenen Gewinnchancen? Im März 2002 hielt Gerhard Schröder auf dem Marktplatz von Goslar eine Rede an die Adresse des damaligen US-Präsidenten George W. Bush: Deutschland werde sich nicht am Irakkrieg beteiligen.

Das wiederholte er im Sommer des Wahljahres mit kräftigeren Tönen, die nicht nur eine ehrliche Meinungsverschiedenheit signalisierten, die sich im Nachhinein als prophetische Intuition erweisen sollte; sie war auch von einer unnötigen Portion moralisierender Hybris gekennzeichnet. Die „arrogante Ohnmacht“ reagierte auf die „Arroganz der amerikanischen Macht“, wie es der Politikwissenschaftler Christian Hacke damals formulierte.

Die deutsche Attitüde gegenüber den USA, und heute auch gegenüber den ach so weltverlorenen Briten mit ihrem aberwitzigen Brexit, wie man in Berlin wohl meinen mag, hat etwas von oberlehrerhafter Besserwisserei an sich. Wir begnügen uns nicht mit der nüchternen Feststellung von Differenzen, es spricht immer so etwas wie der Schiedsrichter, der über die Regeln des weltpolitischen Spiels befindet.

Die USA sind nicht nur Trump

Nun gut also, Donald, das Trumpeltier der internationalen Politik. Zweifellos ein Unikum der amerikanischen Diplomatie, um es höflich auszudrücken. Aber ein Enfant terrible – gibt es Amerika in seiner Breite und Tiefe wieder? Talleyrand befand, Nationen hätten keine Freunde, sie hätten Interessen.

Das europäische Interesse an Amerika, an guten transatlantischen Beziehungen ist riesig. Dass wir uns auf die USA „nicht mehr völlig verlassen können“, wie Angela Merkel es in München ausdrückte, ist eine linguistische Vermengung: Sie spricht vom Land, meint aber den Präsidenten.

Auf Donald Trump glauben wir uns zurzeit mit Recht nicht völlig verlassen zu können. Die USA aber bilden in Wahrheit eine alle Veränderungen seines politischen Personals transzendierende Größe, die aus der Zukunft der europäischen Sicherheit nicht wegzudenken ist. Das mehr als bisher zu hören täte deutschem Weltverständnis gut.

Ausfall Amerikas?

Stattdessen diktiert wieder einmal der Wahlkampf die politische Rhetorik. Martin Schulz ist für Frau Merkel, was Nigel Farage einst für die britischen Konservativen war: Man muss ihn übertrumpfen, um ihm die Argumente abzugraben. Wie die Tories sich entsprechend zu verstärkter Europa-Skepsis wandelten, so intoniert die Kanzlerin jetzt Amerikakritik als höchst populäres Narrativ.

Ihr Sprecher erst musste herbei, um erklärend daran zu erinnern, dass seine Chefin eigentlich „eine glühende Transatlantikerin“ sei, eingeschworen auf die gemeinsamen Werte. Doch grüß mich nicht unter den Linden …

Die SPD, um mitzuhalten, kann nicht anders als nachzuladen, wie Kanzlerkandidat Schulz, der meint, es sei „das Gebot der Stunde“, sich Trump „mit allem, was wir vertreten, in den Weg zu stellen“. Oder der deutsche Außenminister, der in Berlin von einem „Ausfall der Vereinigten Staaten als wichtiger Nation“ sprach. Er muss aufpassen, nicht den Ausfall Sigmar Gabriels als wichtiger Figur zu erleben.

Jimmy Carter war auch unerfahren

Mit Lust wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, ohne abzuwarten, ob über Donald Trump, diesem „work in progress“, nicht doch noch das Licht der Erkenntnis aufscheint, etwa beim Klimawandel.

Er hat sich Zeit mit seiner Entscheidung genommen, musste sie sich nehmen, denn er kam mit den kruden Reflexen seines zurückliegenden Wahlkampfes nach Taormina, auf deren Grundlage kein sicheres Urteil zu erwarten war. Dass er sich so undurchdacht mit der internationalen Agenda konfrontiert sieht, er, ein „America firster“, macht überhaupt sein Handicap aus.

Auch Jimmy Carter, der Erdnussfarmer aus Georgia, war ein weltpolitisches Greenhorn, als er sich anschickte, US-Präsident zu werden. Aber er gab sich bereitwillig an die Hand des jüngst verstorbenen Zbigniew Brzezinski, der ihn vor der Wahl in allen damals wichtigen Gremien der internationalen Politikberatung – auch in Europa – einführte, etwa bei der seinerzeit führenden Trilateralen Kommission.

Solch einen Lernprozess muss Donald Trump im Amt durchlaufen, was von Mal zu Mal seine Blößen enthüllt. Doch es gibt Lichtblicke: Mit China einen Handelskrieg anzufangen hat er still ad acta gelegt; Kanada und Mexiko haben ihn mit Erfolg davon abgebracht, das nordamerikanische Freihandelsabkommen zu zerreißen; auch die Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der Krim trägt er mit.

Dass er den Nato-Mitgliedern, die ihre Zusage zur Aufstockung des Verteidigungsetats bisher nicht eingehalten haben, in Brüssel die Leviten las, ist nicht sein Manko, sondern das der Nato.

Wie wär’s, wenn Merkels wichtigster Satz, „wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in die Hand nehmen“, als Erstes zur Folge hätte, Versprechen einzuhalten, die man feierlich unterschrieben hat? Deklarationen waren in Europa immer wohlfeil, aber eine Rede ist noch kein Programm, wie Norbert Röttgen richtig bemerkt hat, und ein bayrisches Bierzelt macht noch keine Kehrtwende.

Es wäre auch nicht zu wünschen. Der kritische Dialog mit Amerika ist wichtig, damit man in Washington nicht vergisst, dass die Welt mehr vom Staatsoberhaupt der USA erwartet als die Diskontinuitäten des jetzigen Amtsinhabers.

Bekenntnis zu Britannien

Aber dem Antiamerikanismus nach dem Munde zu reden, ist kontraproduktiv. Die EU selber steht ja auf dem Prüfstand. Die Hoffnung auf eine neue Führungskultur zwischen Berlin und Paris zum Beispiel ist erst nur dies – eine Hoffnung, die schon am Widerstand der französischen Gesellschaft gegen durchgreifende Reformen im Innern scheitern kann.

Auch Merkels wiederholte Beteuerung, mit Großbritannien in guter Partnerschaft leben zu wollen, braucht gerade in diesem historischen Moment, den Verhandlungen zum Brexit, ein deutliches Bekenntnis zu der Rolle, welche die Insel weiterhin in der Verteidigungsarchitektur des Kontinents spielt und spielen wird.

Kontinuität, das magische Wort. Über dem Nichtbegreifen des britischen Wunsches zum Exit aus der EU die Bedeutung fortgesetzter Sicherheitsbeziehungen mit der Insel zu übersehen wäre nicht in unserem nationalen Interesse.

Wie überhaupt stünde es um eine EU, die allein bei sich selber, ohne die angelsächsische und transatlantische Koordinate, ihr Heil suchen würde? Jede Zeit hat ihre Verwerfungen und Verständnisschwierigkeiten. Aber es ist die Aufgabe von politischer Führung, den Blick nicht zu verlieren für die strategischen Realitäten, die über den Tag hinaus gültig sind.

Quelle: Welt

Jun 02

2-Facher Sexualmörder von Carolin G. ist ein Wirtschaftsmigrant | Fall geklärt

Die Opfer Carolin G. und Lucile K., sowie der Sexualmörder

Der brutale Rumäne hat zwei Frauen erst vergewaltigt und dann umgebracht. Nun haben sie den Täter, es ist ein LKW Fahrer

Der Sexualmörder von Carolin G ist gefasst. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung, die noch in der Nacht zum Freitag (11.11.2016) im Institut für Rechtsmedizin in Freiburg durchgeführt wurde, steht fest, dass die seit Sonntagnachmittag (06.11.2016) vermisste Carolin Gruber aus Endingen einem Sexualmord zum Opfer fiel.

Die 27-jährige war im Rahmen der intensiven Suchaktion durch die Polizei am 10.11.2016 in einem kleinen Waldstück zwischen Endingen und Bahlingen tot aufgefunden worden.

Ebenso soll der Rumäne für den Sexualmord von Lucile K. in Österreich verantwortlich sein. Weitere Details will die Staatsanwaltschaft morgen bekannt geben.

 

https://www.youtube.com/watch?v=M7AhzTROqCU

Quelle: Truth24.net

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Jun 02

Fahndung nach Mordversuch: Schießhahn Gökhan E. melden bevor er sich absetzt

Fahndungsfoto

Der Muslim versuchte einen Mann zu erschießen und ist nun auf der Flucht, setzt er sich ab, wird er von der Türkei nicht ausgeliefert und bleibt straffrei

Nach dem versuchten Tötungsdelikt von Mittwochmittag (31.Mai) auf der Wanheimer Straße in Hochfeld sucht die Polizei jetzt nach einem Tatverdächtigen. Bei ihm handelt es sich um den 27-jährigen Gökhan E., der keinen festen Wohnsitz hat. Gökhan E. ist 1,69 m groß und schlank, trägt einen Dreitagebart und war zur Tatzeit mit dunkler Jacke und blauer Jeans bekleidet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Duisburg Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der 27-Jährige soll am Mittwoch gegen 12:10 Uhr auf einen gleichaltrigen Duisburger geschossen haben. Beide Männer waren tags zuvor in einen Streit geraten. Der Verletzte kam ins Krankenhaus, wo er stationär blieb. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort von Gökhan E. machen können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 und jede Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 0203 280-0 entgegen.

Quelle: Truth24.net

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Jun 02

Keiner wollte helfen: In der S7 Frau begrapscht und onaniert – Wer kennt diesen Mann?

Nach diesem Mann sucht die Polizei: Er soll am 22. April 2017 in einer S7 eine Frau belästigt haben, die Fotos wurden am Bahnhof Wolfratshausen aufgenommen.
© Fahndungsfoto der Bundespolizei

Erst lauerte er Frauen am Bahnhof Wolfratshausen auf, dann belästigte er eine 56-Jährige in der S7 und onanierte vor ihr. Jetzt fahndet die Polizei mit mehreren Foto nach dem Mann.

Die Münchner Bundespolizei ermittelt in einem Fall, der sich am Samstagmorgen, den 22. April 2017 ereignet hatte. Eine Frau wurde am Bahnhof Wolfratshausen sowie in der von dort abfahrenden S7, bis zum Haltepunkt Ebenhausen-Schäftlarn, von einem bisher unbekannten jungen Mann sexuell belästigt. Nun sucht die Bundespolizei nach Personen, die Angaben zum Tatverdächtigen und einer weiteren Geschädigten machen können sowie nach Zeugen des Vorfalles.

Nach Anzeigenerstattung durch die Geschädigte und teilweise vorhandenen Videoaufzeichnungen stellt sich der Fall derzeit wie folgt dar: Gegen 6.15 Uhr betritt am Bahnhof Wolfratshausen ein bislang unbekannter junger Mann den Bahnsteig und spricht dort eine bislang ebenfalls unbekannte Frau (blaue Jacke, Jeans, braune Tasche, graues Haar) an. Kurz darauf steigt die Frau in die zur Abfahrt bereitstehende S7 Richtung München – der Mann folgt ihr und steigt am gleichen Eingang ebenfalls in die Bahn. Er stieg jedoch vor Abfahrt um 6.24 Uhr wieder aus und hielt sich daraufhin am Bahnsteigende Richtung München auf.

Um 6.24 Uhr betrat eine weitere Frau (asiatisches Aussehen, 56 Jahre) den Bahnsteig vom Busbahnhof aus. Dieser ging der Tatverdächtige vom anderen Bahnsteigende entgegen und begann um 6.26 Uhr auf Höhe des Gleisübergangs zum Busbahnhof ein kurzes Gespräch mit ihr. Die 56-Jährige wandte sich dann vom Tatverdächtigen ab und verließ vorübergehend den Bahnsteig. Um 6.37 Uhr kehrte sie zurück, um in die nächste nach München fahrende S7 zu steigen, die der Tatverdächtige kurz nach ihr betrat. Um 6.44 Uhr verließ die S7 den Bahnhof Wolfratshausen.

Frau ruft um Hilfe – kein Fahrgast reagiert

Nach Aussage der Geschädigten habe sich der Tatverdächtige ihr in der Bahn gegenüber gesetzt und versucht ein Gespräch zu beginnen. Er habe sie weiterhin an den Händen sowie am Knie berührt und versucht sie auf den Mund zu küssen. Sie hätte, in der Hoffnung Hilfe zu bekommen, mehrmals laut Nein gesagt. Obwohl noch andere Personen im Abteil gewesen wären, habe niemand reagiert.

Als sie dann von ihren Stricksachen aufgesehen habe, habe der Mann bereits sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Daraufhin sei sie aufgesprungen und habe mehrmals laut geschrien, dass sie die Polizei holen werde. Sie sei zwei Abteile weiter vorgegangen und habe sich zu einem Mann gesetzt, dem sie davon erzählte.

Der Tatverdächtige habe die S-Bahn am Haltepunkt Ebenhausen-Schäftlarn verlassen.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

– 25 bis 30 Jahre alt

– vermutlich iranisch (gab er ihr gegenüber an)

– 160 bis 170 cm groß / schlank

– schwarze/leicht graumelierte, gelockte Haare, ca. 5 cm lang, gepflegter 3-Tage-Bart

– dunkelblaue leichte Jacke, blaue Jeans, schwarze Nike- Turnschuhe mit weißer Sohle

– trug einen schwarzen Rucksack und eine weiß-blaue Einkaufstasche bei sich

– spricht gut Deutsch

Zeugenaufruf

Wer kennt den auf den Bildern abgebildeten Tatverdächtigen und kann Angaben zu ihm machen? Wer ist bzw. kennt die Frau die bereits um 6.18 Uhr am Bahnhof Wolfratshausen von dem Unbekannten angesprochen wurde? Wer war zum Tatzeitpunkt in der besagten S7 unterwegs und kann Angaben zum Sachverhalt machen?

Sachdienliche Hinweise erbittet sich die Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089/515550-111.

Merkur

Jun 02

„In einem Monat bin ich wieder hier und bringe Deutsche um“

In Nürnberg hatte der Versuch einen 20-jährigen Afghanen abzuschieben zu Tumulten geführt. Die Abschiebehaft wurde danach abgelehnt. Nun gibt die Polizei bekannt, der junge Mann soll mit einem Anschlag gedroht haben. Quelle: N24

Die Nürnberger Polizei verteidigt den eskalierten Abschiebeversuch eines 20-jährigen Afghanen.

  • Dieser soll für den Fall seiner Abschiebung mit einem Anschlag gedroht haben.
  • Im Asylverfahren soll er die Behörden getäuscht haben. Dies wird von der Regierung Mittelfranken als Straftat bewertet.

Der Abschiebeflug mit dem 2012 illegal eingereisten Afghanen war kurzfristig wegen des Anschlags in Kabul abgesagt worden. Einen Antrag der Bezirksregierung Mittelfranken, den Heranwachsenden in Abschiebehaft zu nehmen, lehnte das Amtsgericht Nürnberg der Bezirksregierung zufolge aber ab. Das Gericht sei zur Überzeugung gekommen, dass sich der junge Afghane nicht der Abschiebung entziehen wolle, berichtete Regierungspräsident Thomas Bauer (CSU). Der junge Mann kam am Donnerstagmittag wieder frei. Die Nachrichtenagentur dpa schrieb, er habe „freudestrahlend das Gericht“ verlassen.

Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft: Denn nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP drohte der Afghane nach seiner Festnahme im Fall seiner Abschiebung mit einem Anschlag. Das bestätigte Polizeisprecher Michael Petzold der WELT. Der Mann habe gesagt: „In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um.“

Wieso das örtliche Amtsgericht am Donnerstagmittag trotzdem entschied, auf eine Abschiebehaft zu verzichten, konnte er nicht beantworten. Petzold ging aber davon aus, dass die Bezirksregierung Einspruch einlegen werde.

Entsetzt zeigte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Wer sich so äußere, dürfe keine Perspektive in Deutschland haben und habe jegliche Aussicht auf Duldung selbst verspielt. Den „Nürnberger Nachrichten“ zufolge sei der junge Mann zurzeit mit seinen ehemaligen Betreuerinnen unterwegs und konsultiere einen Anwalt.

Afghane soll Behörden jahrelang getäuscht haben

Die Bezirksregierung beschrieb das Verhalten des Mannes in seinem Asylverfahren als unkooperativ. So habe er sich allein achtmal geweigert, an seiner Passbeschaffung in Afghanistan mitzuwirken. Er sei als Jugendlicher ohne Pass eingereist.

Als der junge Afghane schließlich im März eine Aufenthaltserlaubnis beantragt habe, habe er zur Überraschung der Zentralen Ausländerbehörde plötzlich einen bereits im Jahr 2007 ausgestellten afghanischen Pass vorgelegt. Damit sei klar geworden, dass der Mann die Behörden in der Passfrage seit Jahren getäuscht habe. „In dem Sinne ist das eine Straftat“, unterstrich Regierungspräsident Bauer. „Nach dem geltenden Ausländerrecht ist der Mann somit ein Straftäter.“

Beim Abholen des jungen Manns hatte es Proteste Hunderter Menschen gegeben, in deren Zuge es auch zu Angriffen auf die Polizei kam. Drei Polizisten wurden verletzt. Der Polizei zufolge hatte sich vermutlich über soziale Netzwerke schnell herumgesprochen, dass der Afghane abgeholt werden sollte.

Herrmann beschuldigt linksextreme Szene

Innenminister Herrmann machte für Eskalation der Situation die linksautonome Szene verantwortlich. „Nach den mir vorliegenden Berichten haben Personen aus der linkextremistisch-autonomen Szene gezielt die Polizei angegriffen“, teilte Herrmann am Donnerstag mit. Zunächst sei der Einsatz völlig friedlich verlaufen. „Erst als sich die linksautonomen Chaoten unter die Schüler mischten und die Polizei unter anderem mit Fahrrädern und Flaschen bewarfen, ist die Situation eskaliert.“

Es könne keine Rede von friedlichen Demonstranten sein, wenn ein „aggressiver Mob zehn Polizisten verletzt und einem Beamten sogar ein Zahn ausgeschlagen wird“. Einer der Verhafteten sei ein bekannter Linksextremist aus dem türkisch-kurdischen Bereich.

Der CSU-Innenpolitiker und Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer kritisierte dagegen das Vorgehen der Polizei. Er nannte es im Bayerischen Rundfunk „alles andere als sensibel“. „Das sollte so nicht passieren“, sagte er.

Bekannte schlugen sich ebenfalls auf die Seite des jungen Afghanen. Er sei gut integriert gewesen, berichtet Dagmar Gerhard von der Nürnberger Flüchtlingsinitiative „Mimikri“. Er mag Fußball, schwärmt für FC-Barcelona Superstar Lionel Messi. „Er ist ein netter Typ, kein Macker, total sympathisch“, beschreibt ihn ein Mitschüler.

Welt

Jun 02

Barbara Schwager (56) schmuggelte ihren Verlobten über die Grenze: Schlepperin aus Leidenschaft

Anfang März wurden sie von deutschen Bundespolizisten verhaftet – seit Montag sind sie wieder zusammen: Barbara Schwager (56) und ihr Verlobter Nadeem Akram (26). Toini Lindroos

ETTENHAUSEN TG – Seit letzten September ist Barbara Schwager (56) mit Nadeem Akram (26) zusammen. Die geplante Hochzeit ist wegen fehlenden Unterlagen blockiert – jetzt sind die beiden auf der Flucht vor den Behörden.

Anfang Mai klicken auf der Autobahn bei Kiefersfelden (D) an der Grenze zu Österreich die Handschellen: Die deutsche Bundespolizei verhaftet eine Schweizerin mit zwei Pakistani im Auto (BLICK berichtete).

Die Frau aus der Schweiz habe als Schlepperin fungiert – so die deutschen Behörden. «Das stimmt nicht», wehrt sich Barbara Schwager (56). «Wir haben nichts Kriminelles gemacht. Es war ein Ausflug von Italien über Österreich und Deutschland zurück in die Schweiz!», so die im Thurgau wohnhafte Zürcherin.

Die beiden gingen den deutschen Fahndern bei einer Grosskontrolle auf der Autobahn an der deutsch-österreichischen Grenze ins Netz: Schwager wurde als Schlepperin verurteilt, Akram wegen illegaler Einreise des Landes verwiesen.

Die Schweizerin und der Pakistani

Im Zentrum steht ihre Liebe zu Nadeem Akram (26). Als die Mittfünfzigerin den Pakistani im letzten September an ihrem Wohnort in Ettenhausen TG kennenlernt, ist sein Asylgesuch noch nicht beantwortet. Schwager schildert: «Ich fuhr mit dem Elektro-Roller an ihm vorbei. Ich sah sein Gesicht, die Augen – da war es um mich geschehen!» Kurze Zeit später sehen sich die beiden zufällig auf der Gemeinde wieder, vereinbaren ein Rendezvous, verlieben sich.

Der Ärger beginnt, als Akrams Asylgesuch vom Staatssekretariat für Migration abgelehnt wird. Der Pakistani müsste das Land verlassen. Er selbst kann das nicht verstehen: «Ich bin ein politischer Flüchtling. Ich wurde Zeuge eines Mordes der Vereinigten Volksbewegung. Bei einer Rückkehr würden sie mich umbringen!» Da ihm die Abschiebung droht, organisiert Schwager einen Unterschlupf in Italien. In der Toskana mietet sich die Mutter einer erwachsenen Tochter eine günstige Wohnung an – und schmiedet Hochzeitspläne. «Wir lieben uns und kommen uns täglich näher», so das Paar zu BLICK. Mittlerweile sind sie verlobt.

Eine Hochzeit mit Hindernissen

Weil Nadeem Akrams Pass am Zoll hängen bleibt und angeblich verloren geht, fehlen offizielle Dokumente für die Hochzeit: «Die Leute auf den Ämtern sind gegen die Beziehung, weil ich mit einem Ausländer zusammen bin und der Altersunterschied so gross ist», so Barbara Schwager.

Mittlerweile wurde die IV-Rentnerin in Deutschland zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten wegen Schlepperei verurteilt – sass dort 16 Tage in U-Haft. Nadeem Akram musste wegen illegaler Einreise für fast einen Monat hinter Gitter.

Auf der Flucht vor den Behörden

Erst Montag kam Akram zurück in die Schweiz. Deutsche Polizisten überstellten ihn nach Kreuzlingen TG. Dort drücken ihm die Schweizer Beamten einen Zettel in die Hand: Er solle sich beim Migrationsamt in Frauenfeld melden. Doch dazu kommt es nicht, stattdessen taucht ihr Lover bei Schwager zu Hause auf. «Wir waren überglücklich, sind uns in die Arme gefallen!», so Nadeem Akram. Für die Verliebten ist klar: «Wir gehören zusammen!» Die beiden Heiratswilligen möchten sich nun in die Toskana absetzen. BLICK hat das Thurgauer Migrationsamt mit dem Fall konfrontiert. Dieses kann sich zu Einzelfällen nicht äussern.

Blick

Jun 02

Immer mehr Flüchtlinge arbeitslos

Experten warnen vor einer Herkulesaufgabe. Die Integration könne noch Jahre dauern.

Hannover. Dramatische Zunahme von arbeitslosen Flüchtlingen: In Niedersachsen suchen aktuell mehr als 21 300 Flüchtlinge vor allem aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak und Afrika einen Job – ein Plus von 7600 oder 55 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Anerkannte Asylbewerber mit positivem Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dürfen Arbeit suchen. „Die Integration bleibt eine Herkulesaufgabe über Jahre hinaus und kann auch mit Scheitern verbunden sein“, sagte Bärbel Höltzen-Schoh von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Montag.

Viele Flüchtlinge bringen denkbar schlechte Voraussetzungen für Jobs in Niedersachsen mit, obwohl 36 Prozent jünger als 30 Jahre sind

Aber die große Mehrheit besitzt keine oder nur eine geringe Schulbildung, hat weder Qualifikationen noch Zertifikate. Nur 15 Prozent der Flüchtlinge verfügen über annähernd ausreichende Kenntnisse als Fachkraft und nur 3 Prozent über eine Hochschulausbildung. „Fehlende Sprache und Qualifikationen waren und sind Hürden“, räumt Höltzen-Schoh ohne Beschönigung ein. Gerade zur Hochzeit der Flüchtlingskrise sei man nicht nur an Grenzen gestoßen. Doch es gebe auch Erfolgsgeschichten. Schon 9300 Flüchtlinge haben reguläre Jobs gefunden vor allem als Kräfte in Hotels, für Reinigung, im Handel und im Straßenbau.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hebt ebenso die großen Erfolge beim Spracherwerb hervor. Viele Flüchtlingskinder hätten das Niveau für den Regelunterricht geschafft, so Heiligenstadt, die jedoch noch mehr Koordination im Alltag anmahnt. So seien Gremien notwendig für die Schulzuweisungen von Kindern. Um Jobsuchenden zu helfen, müsse es „örtliche Koordinierungskreise mit allen Akteuren geben“.

NWZ Online

Jun 02

Besucherin muss Bikini schließen – „Was geht das den Bademeister an?“


Im Dachauer Freibad bleibt das Bikinioberteil geschlossen. Die Meinungen darüber sind gespalten.
© Symbolfoto: dpa

Streifenfreie Bräune ist das Ziel vieler, die an den ersten Sommertagen die Sonne genießen wollten. Im Dachauer Freibad sorgte dieses Vorhaben jedoch für viel Wirbel und geteilte Meinungen im Netz.

Dachau – Am Wochenende hielt der Sommer in Bayern Einzug, und in den Freibädern herrschte Hochbetrieb. Eine Aktion im Dachauer Bad sorgt allerdings auch jetzt, nach den Regenschauern am Dienstag, noch für hitzige Gemüter. Dort wollte eine Frau ihren Rücken ohne weißen Bikiniabdruck bräunen. Dazu öffnete sie ihr Oberteil, lag aber auf dem Bauch. Prompt kam der Bademeister und forderte die Besucherin auf, ihr Oberteil „schnellstmöglich zu schließen“. Die Begründung: Das Tragen von üblicher Badekleidung sei Vorschrift, der Hintergrund dazu ein drohendes Handy-Problem, erklärt Barbara Kern, Abteilungsleiterin Bäder bei den Stadtwerken Dachau. „Wenn wir beschließen sollten, die Bekleidungs-Regelung zu lockern, bekommen wir möglicherweise ein Problem mit Handy-Aufnahmen.“ Das könne bedeuten: Spanner, die Kinder oder nackte Frauen fotografieren oder filmen und die Aufnahmen ins Internet stellen.

Hitzige Diskussion im Netz

Die Geschichte sorgt für Wirbel im Netz, bei vielen Lesern auf Merkur.de, tz.de und den Facebook-Seiten löst die Sache Kopfschütteln aus: „Was für ein Schmarrn. Das Mädel wird das Teil wieder schließen, wenn es sich aufrichtet“, kommentiert ein Nutzer. Mit dieser Ansicht ist er nicht allein: „Sie hat sich nicht mit nackten Brüsten gesonnt, sondern lag auf dem Bauch. Leben und leben lassen!“ Einige echauffieren sich enorm über die Art, wie der Bademeister gehandelt hat: „Was geht es den Bademeister an, wie sich eine Frau anzieht? Solange sie auf dem Bauch liegt, gar nichts!“

Trotzdem sind zahlreiche Leser der Ansicht, dass die Regelung des Schwimmbads sinnvoll ist: „Es gibt ein Mindestmaß des Anstands. Und das ist halt einzuhalten. Wo ist das Problem?“, fragt einer davon. Ein anderer meint: „Es ist unglaublich, wie weit der gesellschaftliche Hedonismus geht. Wenn sich jemand ‚Ganzkörperbräunen‘ will, ist er im Familienbad verkehrt.“ Außerdem seien die Vorschriften bekannt, argumentieren viele: „Wenn der Badbetreiber als Hausherr das so wünscht, wird man sich daran halten müssen oder eben an einen textilfreien Badeort gehen müssen.“

Doch vor allem Frauen sehen das Problem eher auf der anderen Seite.  „Wie wäre es stattdessen mit Handyverbot?! Die Gäste werden schon nicht sterben, wenn sie mal ein paar Stunden ohne auskommen sollen“, schlägt eine Leserin bei Facebook vor. Eine andere Frau denkt ähnlich: „Spanner gab’s schon immer. Warum schmeißt man nicht die Leute raus, die man beim Fotografieren erwischt?“ Viele Leser reagieren auch spöttisch oder überlegen ironisch, ob in Zukunft beispielsweise rückenfreie Badeanzüge noch erlaubt seien. Wieder andere meinen, dass das Handyverbot vor etwa zwei Jahren noch kein Thema gewesen sei.

Nicht nur über den Bikini-Vorfall ärgern sich die Dachauer

Bei der Umfrage „Was halten Sie von der Aufforderung des Bademeisters?“ haben – Stand ca. 14.30 Uhr am Mittwoch – fast 4800 Leser ihre Meinung kundgetan. 35 Prozent finden die Regelung des Freibades „vollkommen richtig“, 31 Prozent die Aktion als „etwas überzogen“ an. Nur 19 Prozent sehen die Regelung als „total daneben“ an, dem Rest ist sie egal.

Abgesehen von dem Bikini-Fauxpas gibt es für viele Dachauer noch einen weiteren Grund, sich über ihr Freibad zu ärgern: Die Preise wurden heuer zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder erhöht. Kommentare wie „Abzocke!“ und „Bei dem Preis kaufe ich heuer keine Saisonkarte“ sind häufiger zu lesen. Neben der absoluten Textil-Pflicht ist deshalb auch der teurere Eintritt für viele ein Grund, das Bad nicht mehr zu besuchen. Sie weichen stattdessen lieber auf die Seen in der Umgebung aus. „Gibt eh nichts Schöneres als am See zu liegen“, ist die Meinung einer Dachauerin, der viele Leser beipflichten.

Merkur

Jun 02

Manche müssen dennoch zurück: Berlin setzt Afghanistan-Abschiebungen aus

Etwa 50 Menschen protestieren vor der afghanischen Botschaft in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan. (Foto: imago/Christian Mang)

Der Terroranschlag in Kabul hat Konsequenzen: Bund und Länder einigen sich darauf, Abschiebungen nach Afghanistan vorerst doch weitgehend auszusetzen.

Das Auswärtige Amt soll die Sicherheitslage vor Ort neu beurteilen, heißt es. Nach dem schweren Terroranschlag in Kabul will die Bundesregierung Afghanen vorerst nur in Ausnahmefällen in ihre Heimat zurückschicken. Das kündigte Kanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder an. Das Auswärtige Amt werde zunächst eine Neubewertung der Sicherheitslage vorlegen, sagte Merkel.

Bis diese fertig und die deutsche Botschaft in Kabul wieder voll funktionsfähig sei, solle es Abschiebungen nur in bestimmten Fällen geben. Zurückgeschickt werden sollen weiter Straftäter und sogenannte Gefährder – also Menschen, denen die Sicherheitsbehörden einen Terrorakt zutrauen. Das gelte auch für Menschen, die hartnäckig ihre Mitarbeit an der Identitätsfeststellung verweigerten, sagte die Kanzlerin. Das neue Lagebild solle bis Juli vorliegen.

Die Explosion einer mächtigen Lastwagenbombe in Kabul am Mittwoch hatte mindestens 90 Menschen getötet.

Etwa 460 wurden verletzt, ein Gebäude der deutschen Botschaft schwer beschädigt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte daraufhin einen für Mittwoch geplanten Abschiebeflug abgesagt und diese Entscheidung damit begründet, die Botschaft habe nach dem Anschlag Wichtigeres zu tun, als sich um Rückführungen zu kümmern. Der Flug werde aber möglichst bald nachgeholt. An der grundsätzlichen Haltung ändere sich nichts.

Von vielen Seiten – von Linken, Grünen, Menschenrechtsgruppen, aber auch aus der SPD – kam jedoch die eindringliche Forderung, Abschiebungen nach Afghanistan sofort und komplett zu stoppen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz forderte bereits am Donnerstagmittag in Absprache mit Gabriel eine neue Lageeinschätzung. Bis diese vorliege, „sind wir der Meinung, dass es keine Abschiebungen geben sollte“, sagte Schulz. Wenn die Lage dann allerdings so eingeschätzt werde, dass wieder die Möglichkeit für Abschiebungen bestehe, „dann muss im Lichte dieser Analyse entschieden werden, und zwar im Einzelfall“, so Schulz.

In Kabul gingen die Identifizierung der Opfer und Ermittlungen zu den Tätern am Donnerstag weiter. Regierungssprecher Ismail Kawusi sagte, es gebe Hinweise auf weitere Opfer. „Wir glauben, dass manche Menschen niemals gefunden werden, weil die Explosion sie in zu kleine Stücke gerissen hat.“ Das Eckhaus der Botschaft, das durch die Explosion der Lastwagenbombe schwer beschädigt wurde, liegt neben einem mit einem Sicherheitsposten gesicherten Zugang zur „Grünen Zone“ – einem Areal mit wichtigen afghanischen und internationalen Büros.

N-TV

Jun 01

Armutsmigranten misshandeln und bestehlen Rentner (82) und zünden Haus an

Symbolbild

Haan | Die Existenz des 82 Jährigen wurde durch hinterhältige Wirtschaftsflüchtlinge mit einem Schlag genommen, der Rentner wurde gefesselt und misshandelt, dann schütteten sie Benzin aus und zerstörten das Haus | Die Presse vertuscht das es Wirtschaftsmigranten waren

Es ist schon wieder passiert, eine hinterhältige Attacke auf ahnungs und wehrlose Rentner durch Armutsflüchtlinge in Nordrhein Westfahlen. Erst vor wenigen Monaten wurde ein Rentnerpärchen bei einem Raubmord zu Hause brutal zu Tode geschändet, auch hier berichtete die Presse fast gar nicht, selbst die Fahndungsfotos wurden nicht gezeigt.

Gestern wurden Polizei und die Feuerwehr der Stadt Haan um 19:05 Uhr über ein brennendes Einfamilienhaus am Herrmann-Löns-Weg informiert.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs der Feuerwehr und Polizei brannten das Wohnzimmer im Erdgeschoss bereits komplett, Flammen schlugen auf der Rückseite des Hauses nach außen und drohten, auf das erste Obergeschoss überzugreifen. Es waren 30 Kräfte vor Ort um der Flammen Herr zu werden.

Nachbarn teilten der Polizei mit, dass sie einen Mann (der 82-jährige Hausbesitzer und Geschädigte) mit Händen auf dem Rücken gefesselt im Garten aufgefunden hätten. Nachdem der Rentner durch den Notarzt untersucht und für weitgehend unverletzt befunden worden war, konnte dieser, sichtlich unter Schock stehend, zum Geschehen befragt werden. Demnach war er gegen 15:15 Uhr aus der Stadt nach Hause gekommen.

Als der Senior sein Haus betrat, attackierten ihn die Männer feige von hinten

Als er die Hauseingangstür geöffnet und ins Haus eingetreten war, sei er hinterrücks von zwei Personen, die sich im Haus befunden hatten, im Haus überfallen worden. Die unbekannten Täter, die Deutsch mit russischem Akzent gesprochen hatten, haben den Geschädigten durch Drohungen und Schläge versucht zu entlocken, wo er im Haus sein Bargeld abgelegt hat. Im Anschluss daran wurde er, nachdem die Täter das Haus durchsucht hatten, aus dem Keller nach oben gebracht und sei dann im Wohnzimmer festgehalten worden. Zeitgleich habe er gerochen, wie eine brennbare Flüssigkeit (vermutlich Benzin) im Haus verteilt worden sei.

Sie brachten den Rentner in den Garten, bedrohten ihn mit dem Tode, misshandelten ihn, dann schütteten sie Benzin aus und zündeten sein Haus an

Anschließend sei er von den unbekannten Tätern in den Garten gebracht, dort abgelegt und mit dem Tode bedroht worden, wenn er einen Mucks machen würde. Danach habe er das Brandknistern wahrgenommen und die Polizei und Feuerwehr seien unmittelbar danach eingetroffen. Das Haus ist stark beschädigt und derzeit nicht bewohnbar; der Sachschaden kann momentan noch nicht beziffert werden. Der Brandort wurde durch die Kripo beschlagnahmt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Der Geschädigte, dem die unbekannten Täter neben den sonstigen Misshandlungen zudem einen Sack über den Kopf gestülpt hatten, konnte daher keine Angaben zu den Tätern machen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Haan unter der Rufnummer, 02129 / 9328-6480 zu melden.

Quelle: Truth24.net

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Einbrecherduo ermordet Rentnerpärchen und zerstört zuvor Ehemann beide Augen | Medien vertuschen

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