Mai 20

Afrikanischer Armutsflüchtling sticht auf 7 Jährige ein – sie kämpfte um ihr Leben, vergebens

Symbolbild

Ein brutaler Wirtschaftsmigrant hat in Karlsruhe vor den Augen weiterer Kinder mit dem Messer auf ein 7 jähriges Kind eingestochen um es zu ermorden. UPDATE: Nun ist es gestorben – Keine große Zeitung berichtet, Presse vertuscht den Fall

Lebensgefährliche Verletzungen soll ein 33-Jähriger Schwarzafrikaner aus Kamerun der 7-jährigen Tochter seiner Lebensgefährtin am Donnerstagabend beigebracht haben. Der Mann wird beschuldigt, das Mädchen gegen 19.00 Uhr in einer Wohnung in der Nordoststraße angegriffen und mit einem Messer auf das Kind eingestochen zu haben. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte seine Partnerin mit ihrer Tochter wegen Streitigkeiten die gemeinsame Wohnung verlassen und bei einer Bekannten Zuflucht gefunden. Der Beschuldigte soll sich zu der Wohnung in der Nordoststraße begeben haben, in dem Wissen, dass weder die Mutter noch die Wohnungsinhabern anwesend sind.

Hinterhältig ermordete er die Kleine – er lauerte ihr auf um sich an der vor ihm geflüchteten Mutter zu rächen – Lokalzeitungen berichten zwar, verschweigen aber die Nationalität

Auf Klingeln wurde ihm von dem Mädchen und zwei weiteren anwesenden Kindern geöffnet. Er soll in der Wohnung die 7-Jährige angegriffen und ihr mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen beigebracht haben. Anschließend sei er geflüchtet. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte unweit des Tatortes vorläufig festgenommen werden. Das Kind wurde vor Ort notärztlich versorgt und in eine Klinik gebracht. Vorübergehend bestand keine Lebensgefahr.

UPDATE 23.05.2017: Das Mädchen ist am Montag den 22.05.2017 an den schweren Verletzungen verstorben

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der 33-Jährige am Freitagnachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dem Mann wird versuchter Mord vorgeworfen.

Trotz der Abartigkeit des Falles und der politischen Brisanz, berichtet keine große Zeitung darüber, selbst die Lokalzeitungen vertuschen die Nationalität.

Es kommen fast nur noch Schwarzafrikaner als Armutsflüchtlinge nach Deutschland, sie bringen eine ausgeprägte Mord- und Vergewaltigungskultur aus Afrika mit – die BKA Statistik belegt den Trend

Mit Holzlatten auf den Kopf hauen bis der Schädel bricht, Menschen in brennenden Gummireifen zu verbrennen, Gruppenvergewaltigungen von Kindern, Männern und Frauen, das sind Alltagsgeschehen in Afrika. Ganze Dorfgemeinschaften nehmen an den rituell anmutenden Strafen für geringste Vergehen teil, oftmals reicht es bereits, des Diebstahls oder Ehebruchs bezichtigt zu werden, der Hexerei beschuldigt zu sein, oder aber dem falschen Stamm anzugehören, um eine solche Strafe zu vollziehen. Messerangriffe gehören in Afrika mit zu den beliebtesten Mord und Schändungsmethoden. Diese verrohten Sitten werden nun 1:1 nach Deutschland und Europa importiert. Derweil kommen so gut wie gar keine Kriegsflüchtlinge mehr, aus Afrika kommen fast nur noch Schwarzafrikaner über das Mittelmeer. Laut BKA Statistik morden, vergewaltigen und schänden Afrikaner und Muslime vielfach häufiger als Deutsche, damit findet dieser Trend nun auch Einzug in die deutsche Kriminalstatistik.

Quelle: Truth24.net

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Mai 20

Masseneinwanderung: Britischer Autor warnt: „Europa bringt sich um“

Foto: The Henry Jackson Society, APA/ERWIN SCHERIAU

In der Debatte um die Einwanderungsproblematik und die Identität Europas hat der britische Autor und Journalist Douglas Murray quasi eine literarischen Handgranate gezündet, wie es die „Daily Mail“ formuliert. „Europa begeht Selbstmord. Oder zumindest haben seine Führer beschlossen, Selbstmord zu begehen“, schreibt er in der Einleitung seines neuen Buches „The Strange Death Of Europe“ („Der seltsame Tod Europas“) und sorgt damit für Diskussionen.

Das werde dazu führen, dass am des Lebens der meisten momentan lebenden Menschen Europa nicht mehr Europa ist und die Völker Europas den einzigen Platz auf der Welt, den sie Heimat genannt haben, verlieren werden, so der 37- jährige Murray in seinem Anfang Mai veröffentlichten Buch. Europas Eliten hätten die Masseneinwanderung in Europa unterstützt, so seine These.

Foto: APA/Erwin Scheriau, Bloomsbury Continuum

Eliten wirkten bei Masseneinwanderung mit

Dafür gebe es zwei Gründe, so der Autor. Zum einen hätten Europas politischen Führer wissentlich bei der Masseneinwanderung von Völkern nach Europa mitgewirkt und „kalte und regnerische, nördliche Städte mit Menschen in Kleidung, passend für Gebirgsausläufer in Pakistan oder Sandstürme im arabischen Raum, gefüllt“. Zum anderen glaubt er, dass Europas intellektuelle und kulturelle Eliten, zu denen auch jene in Großbritannien gehören, das Vertrauen an Glauben, Traditionen und Rechtmäßigkeit verloren hätten. Die Eliten hätten ihren Blick von jenen historischen christlichen Werten abgewandt, von denen ihre Wähler erwarten, dass die Politiker sie verteidigen.

Foto: AFP

Das Ergebnis sei, dass Europa aufhöre Europa zu sein, so Murray, der glaubt, dass die europäische Kultur die Kultur von Michelangelo und Mozart, Shakespeare und Goethe, Dickens und Wagner dem Untergang geweiht ist. „Anstatt ein Heim für Europas Völker zu blieben, haben wir entschieden, eine ‚Utopie‘ im ursprünglichen Sinn des aus dem Griechischen stammenden Wortes zu werden ein ‚Nicht- Ort'“, schreibt der Journalist in seinem Buch „The Strange Death Of Europe“.

Jährlich 273.000 neue Migranten in England

Allein zwischen 1997 und 2010 habe es die damalige Labour- Regierung 2,2 Millionen Menschen gestattet, sich in Großbritannien niederzulassen das entspreche der doppelten Einwohnerzahl der Stadt Birmingham. Die Regierung von David Cameron habe zwar versprochen, die Zahl der Migranten zu reduzieren, die jüngsten Zahlen würden aber zeigen, dass jährlich rund 273.000 Menschen nach England einwandern, so Murray.

Quelle: Krone

Mai 20

Dramatische Szenen, als 50 Identitäre das Ministerium stürmen wollen

Zwischenfall vor dem Bundesjustizministerium in Berlin: 50 Personen haben versucht, das Gebäude zu stürmen. Zuvor hatte bereits ein Mitarbeiter des Ministeriums über die nicht angemeldete Demonstration informiert. Justizminister Heiko Maas (SPD) befand sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Freitag, 12.30 Uhr. Berlin ist auf dem Weg ins Wochenende, als vor dem Bundesjustizministerium das Chaos ausbricht. Ein Transporter rast durch die Mohrenstraße. Ein Polizist rettet sich per Sprung zur Seite. Plötzlich sind überall Menschen, schwenken Fahnen, entzünden Bengalos. Brüllen lautstark: „Maas muss weg!“ Und: „Festung Europa, macht die Grenzen dicht!“

Sie zerren eine zehn Meter lange Leiter aus dem Transporter. Lehnen sie an das säulengestützte Vordach des Ministeriums, wollen hoch und hinein. Polizeisirenen dröhnen. Am Ende gibt es 50 Platzverweise und eine Festnahme. Die Drahtzieher: Mitglieder der Identitären Bewegung.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Neo-Rechten in Berlin spektakuläre Zwischenfälle organisieren. Im vergangenen August besetzten sie kurzzeitig das Brandenburger Tor. Im Dezember – drei Tage nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz – blockierten sie die CDU-Parteizentrale. Die Identitäre Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Schätzungen zufolge gibt es bundesweit rund 400 Mitglieder.

Am Freitag nun versuchten 50 Personen, das Justizministerium zu stürmen. Ein Ministeriumsangestellter informierte die WELT aufgeregt über das Geschehen: Das Ministerium sei „abgeriegelt“ worden.

„Es ging sehr turbulent zu“

Die Polizei rückte daraufhin mit einem größeren Aufgebot von etwa 50 Einsatzkräften an. „Es ging sehr turbulent zu“, fasste der Einsatzleiter der Polizei nüchtern zusammen. Verletzt wurde niemand. Alle 50 Teilnehmer der nicht angemeldeten Demonstration seien überprüft worden und hätten Platzverweise erhalten. Einige müssten mit Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Der Versammlungsleiter wurde in die Gefangenensammelstelle in die Perleberger Straße überstellt. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht ermittelt.

Justizminister Heiko Maas (SPD) bekam davon zu Anfang wenig mit. Nach Angaben seines Sprechers Steffen Rülke traf er sich zu der Zeit mit Mitarbeitern zu einer internen Besprechung. In dem Büro, das zur Mohrenstraße zeigt, seien Rufe zu hören gewesen, aber nur gedämpft. Erst ein Mitarbeiter habe Maas informiert. Bei einem Blick durch die Fenster entschloss er sich spontan, hinunterzugehen.

„Hau ab!“, brüllten die Demonstranten

Dort hatte sich gegen 14 Uhr die Szene bereits beruhigt. Etwa 20 Demonstranten hatten eine Sitzblockade gebildet. Über ihre Beine war ein meterlanges Transparent mit dem Schriftzug „Alles schon vergessen – gegen Zensur und Meinungsverbot“ ausgebreitet.

Gegen 14 Uhr waren noch rund 20 Männer und Frauen übrig, die ein Transparent vor sich trugen
Gegen 14 Uhr waren noch rund 20 Männer und Frauen übrig, die ein Transparent vor sich trugen

Quelle: Anna Kröning

Gegenüber, auf der anderen Straßenseite, hatte sich eine Gegendemonstration gebildet. Studenten der Humboldt-Universität schwenken in der Sonnenhitze bei 29 Grad hastig gebastelte Plakate mit Aufschriften wie „Nazis raus“ und „Gegen Hass und Hetze“. Maas verteilt Wasserflaschen an sie, bedankt sich für die Unterstützung.

Ein Gespräch mit den Identitären gab es nicht, so Ministeriumssprecher Rülke. Schon als Maas aus dem Ministerium trat, sei ihm „Hau ab!“ entgegengebrüllt worden. Er habe die Rufe ignoriert.

Der Grund für den Sturm aufs Ministerium ist nach Polizeiangaben bislang unklar. Hintergrund könnte das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz sein. Maas hatte am Morgen den Gesetzentwurf im Bundestag eingebracht. Damit will die Bundesregierung die sozialen Netzwerke zwingen, Hass und Hetze im Internet konsequenter zu entfernen.

Ein Post bei Facebook scheint dies zu bestätigen: Dort veröffentlichten die Identitären Fotos von den Protesten. Die Begleitkommentare klangen zufrieden. Man habe ein „starkes Protestsignal gegen die geplante Einschränkung der Meinungsfreiheit“ gesetzt.

Der Sprecher von Minister Maas stellte derweil klar: „Herr Maas wird seine Arbeit völlig unbeeindruckt davon fortsetzen.“

Quelle: welt

Mai 20

Mittelmeer: 2300 Migranten gerettet

2300 Migranten sind am Donnerstag auf der zentralen Mittelmeerroute aus dem Meer gerettet worden. – Foto: APA/AFP

Innerhalb eines Tages sind rund 2300 Flüchtlinge und andere Migranten auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Afrika und Europa aus Seenot gerettet worden.

Die Menschen seien am Donnerstag unter anderem auf Schlauchbooten unterwegs gewesen, teilte die italienische Küstenwache mit. Sie seien in 22 Rettungseinsätzen der Küstenwache, von Schiffen des EU-Marineeinsatzes Eunavfor und Nichtregierungsorganisationen in Sicherheit gebracht worden.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen twitterte, sie habe rund 770 Männer, Frauen und Kinder an Bord der „Prudence“ genommen. „Ohne die NGOs hätten wir heute locker eine absolute Tragödie schreiben können.“

Zentrale Mittelmeerroute die gefährlichste

Die zentrale Mittelmeerroute gilt als die gefährlichste. An Italiens Küsten kommen derzeit die meisten Migranten an. Dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zufolge waren es 83 Prozent der mehr als 55 000 Menschen, die Europa seit Jahresbeginn auf dem Seeweg erreichten. Dem italienischen Innenministerium zufolge ist die Zahl der Ankünfte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent gestiegen.

Quelle: Stol.it

Mai 20

Eltern führen Schock-Protokoll über Gewalt an Grundschule: „Unterricht ist nicht mehr möglich!“

Die Grundschule Mühlenberg. Viele Eltern und Lehrer fühlen sich überfordert, sorgen sich um die Zukunft der Kinder. Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten…

Aufruhr am Mühlenberg: Hier steht Hannovers schlimmste Grundschule!

Nadine
Nadine (37): „Das Gebäude ist marode, da muss auch was gemacht werden“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!“ Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände in dem sozial problematischen Viertel.

In BILD berichten aufgebrachte Mütter und Väter von Vorfällen, die u. a. in einem Schock-Protokoll zusammengefasst wurden:

► „Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech’ dich ab“, drohte ein Vater einer Lehrerin.

► „Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

► „Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.“

„Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken“, beklagt Vater Mohmamed (42).

Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.“

„Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei“, sagt Anja (46, Buchhalterin).

Eine andere Frau: „Meine 9-jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…‘“

Die Schule ist jetzt tagsüber verriegelt: Eltern kommen nur noch mit telefonischer Anmeldung herein.

Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer…“

Mutter Martina
Immer wieder gibt es Polizei-Einsätze an der Schule, auch zur Kontrolle. Mutter Martina (43): „Gut, dass die Beamten hier sind“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten aus 30 Nationen, vor allem Bulgaren, Rumänen. Die meisten Schüler sprechen kaum Deutsch.

Eine Sprecherin der Stadt: „Wir prüfen, wie wir die personelle Ausstattung an Grundschulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen verändern und verbessern können.“

Buchhalterin Anja
Buchhalterin Anja (46): „Meine Tochter wird nicht gefordert – weil viel zu viele Problemkinder in den Klassen sind“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Schulleiterin Stefanie Ramberg bestätigt: „Wir sind in positiven Verhandlungen.“

Schön: „WIR BRAUCHEN HILFE! SOFORT! MEHR PERSONAL UND GELDER!“

Quelle: BILD

Mai 20

Die Tafeln, die Flüchtlinge und der Futterneid

Der Andrang an den Tafeln hat sich in manchen Städten verdoppelt. Im Verteilungswettbewerb um kostenlose Lebensmittel stehen nun auch Flüchtlinge Schlange. Die alten Kunden fühlen sich benachteiligt.

Manuela Albrecht hat die Ellenbogen satt. Der Ton an der Tafel sei merkbar rauer geworden. „Es wird geschubst und gehauen, aber man gewöhnt sich dran“, meint Albrecht, selbst Kundin der Einrichtung. Arabisch, Slawisch und Deutsch füllen den nüchtern eingerichteten Vereinsraum. Als Albrecht ihre Thermoplastiktüte ausfaltet, geht das Rascheln fast unter. Nur eine hohe Frauenstimme fegt minütlich über das Stimmengewirr: „die Achtzehn“, „die Neunzehn“.

Die Kundin der Tafel, Manuela Albrecht, beobachtet, dass der Ton rauer wird
Manuela Albrecht, Kundin der Tafel, beobachtet, dass der Ton rauer wird

Quelle: dpa

An einer Seite hantieren Frauen und Männer an einer Theke mit Schürzen. Die Helfer befüllen die Schlünde geöffneter Tragetaschen mit Obst und Gemüse. In Metallregalen sind Weißbrote eingequetscht. Aus grünen Faltkisten quellen Zucchini, Radieschen und Kürbisse hervor. Und auf dem obersten Boden thront die Königin der Früchte, die Ananas.

Noch vor kurzem hätten sich wöchentlich 150 Leute in die Schlange vor der Tafel im nordrhein-westfälischen Mechernich eingereiht, sagt der örtliche Tafel-Chef und Vorsitzende des Landesverbands NRW, Wolfgang Weilerswist. Nun kommen 300. Um Lebensmittel fair verteilen zu können, funktioniere die Essensausgabe hier nur noch im Losverfahren.

Flüchtlingsandrang ist Belastungsprobe

Der Flüchtlingsandrang ist eine Belastungsprobe für die Tafeln in Deutschland. „Die Lage ist zurzeit sehr angespannt“, sagt der Chef des Bundesverbands, Jochen Brühl. 60.000 Helfer hätten bisher eine Million Bedürftige in Deutschland versorgt. Dann kamen die Flüchtlinge. Und es wurden in wenigen Monaten 150.000 Kunden mehr. Besonders betroffen sei Nordrhein-Westfalen: Erst kürzlich kapitulierten einige Tafeln im Münsterland vor dem immensen Andrang. Aber auch in Hessen und Hamburg mussten Helfer neue Bedürftige abweisen.

Das Treppenhaus der Mechernicher Tafel ist überfüllt mit wartenden Menschen aus Afrika, Syrien und dem Westbalkan. Erste Verteilungskämpfe zwischen den Neuankömmlingen und den Stammkunden zeichnen sich ab, wenngleich oft im Stillen: Einige Deutsche fühlten sich durch die Flüchtlinge bedroht, blieben der Tafel fern, sagt eine 66-jährige Helferin. Rassistische Gründe würden sicherlich eine Rolle spielen. Man könne aber auch von Futterneid sprechen.

Früher seien die Bedürftigen mit zwei, drei Tüten nach Hause gegangen, berichtet Weilerswist. Nun müssten sie zum Teil mit halb gefüllten Taschen den Heimweg antreten. „Die Tüten wurden weniger, viele meinen, der eine kriegt mehr, der andere weniger“, bestätigt auch Albrecht und fügt hinzu: „Kein Wunder bei den vielen Leuten.“ Wer die „vielen Leute“ sind, sagt sie erst nach kurzem Zögern: „Ziemlich viele Asylbewerber.“

„Ich bekomme täglich Hass-E-Mails“

Konflikte treten überall hervor: Eine Tafel in Müllheim im Schwarzwald hatte für Flüchtlinge und die einheimische Bevölkerung unterschiedliche Öffnungszeiten ausgewiesen. Immer wieder sollen sich Flüchtlinge vorgedrängelt haben, hieß es. Der örtliche Friedensrat hatte den Betreibern danach „unterschwelligen Rassismus“ vorgeworfen. Wie Flüchtlinge bei den Tafeln in Deutschland behandelt werden, kann die Zentrale von Pro Asyl in Berlin jedoch nicht einschätzen.

Mit dem höheren Andrang bei der Tafel bleibt für die einzelnen Kunden weniger Essen übrig als früher
Mit dem höheren Andrang bei der Tafel bleibt für die einzelnen Kunden weniger Essen übrig als früher. Quelle: dpa

Sowieso ist die vermeintlich unfaire Verteilung eine Frage der Perspektive: So haben fremdenfeindliche Anfeindungen gegen Tafel-Helfer stark zugenommen. „Wir werden häufig angemault und gefragt: ‚Warum wird das Essen weniger?‘“, sagt Weilerswist. „Ich bekomme drei, vier Hass-E-Mails täglich. Das Wort ,Kanake‘ ist noch das harmloseste.“ Im oberpfälzischen Weiden wurden Flüchtlinge in der Schlange direkt mit Worten massiv angegriffen, erzählte eine Tafel-Mitarbeiterin dem Bayerischen Rundfunk. Sie musste mehrwöchige Hausverbote aussprechen.

Die Deutschen sind das eine Problem. Weilerswist berichtet auch von teilweise respektlosem Verhalten junger männlicher Flüchtlinge. So wollten sich einzelne muslimische Männer in Tafeln in Nordrhein-Westfalen bei der Lebensmittelausgabe von bestimmten Helfern nicht bedienen lassen – weil sie Frauen waren. Eine bundesweite Tendenz sei jedoch nicht festzustellen, betont der Bundesverband. Generell könnten Notsituationen, Existenzängste, Traumatisierungen und Sprachbarrieren Konflikte unter den verschiedenen Nutzergruppen schüren, sagt Brühl.

Quelle: welt

Schottener Tafel bedient muslimische Asylanten offenbar zuerst – den „Rest“ bekommen Deutsche

Mai 20

Gedränge bei der Tafel in Worms: Fast 400 Asylbewerber wollen sich mit Lebensmitteln verpflegen

Der Andrang bei der Tafel ist kaum noch zu bewältigen, jetzt wo so viele Flüchtlinge dazugekommen sind. Foto: photoagenten / Christine Dirigo

WORMS – Rücksichtslos drängeln sich immer mehr neue Tafel-Besucher von hinten durch die Tür. Dabei stehen die Menschen im kleinen Warteraum bereits dicht gedrängt. „Stressig“, „nervtötend“ und „absolut unmöglich“ finden einige Stammbesucher der Tafel das Verhalten der vielen Asylbewerber, die nun vermehrt in die Wallstraße kommen.

„Wenn das so weitergeht, müssen wir bald einen Aufnahmestopp verhängen“, sagt Jürgen Sehrt, Geschäftsführer der Wormser Tafel. Das ist keine leere Drohung. Seit der Flüchtlingswelle im Sommer wurden gegen Ende 2015 mehr als 200 neue Tafelausweise ausgestellt. Sicher 400 Asylbewerber muss die Tafel nun zusätzlich verpflegen, schätzt Sehrt. An Lebensmitteln fehlt es nicht, aber weiterhin an Mitarbeitern und einer neuen Regelung.

„Einfach kein Respekt!“

„Mit mir nicht mehr!“, ruft ein Ehrenamtlicher erbost. Er macht die gleiche unangenehme Erfahrung wie die Tafel-Besucher, die darauf warten, dass ihre Nummern aufgerufen werden. „Die Asylbewerber schubsen einfach“, sagt eine 55-Jährige. „Sie reagieren gar nicht, sagen immer nur: ,Ich nix verstehen’.“ Offenbar wollen sie nicht verstehen, so ihr Eindruck. „Einfach kein Respekt“, ist die einhellige Meinung unter Besuchern und Mitarbeitern.

Um die Situation zu entschärfen, will Sehrt zunächst versuchen, die Nummerngruppen der Asylbewerber mit denen der regulären Besucher zu mischen, damit der Andrang weniger wird. Die Realität zeigt jedoch: „Alle halbe Stunde ist eine andere Gruppe dran. Wir sind aber meist bis zu eine Stunde im Verzug.“ Auch dass viele Asylbewerber mit der gesamten Familie anrücken, kommt bei den Stammbesuchern nicht gut an: „Das ist doch kein Ort für Kinder. Der Bedarf ist ohnehin auf dem Tafelausweis vermerkt.“

Tafel-Personal überfordert

Seit Mitte Dezember sei die Situation so prekär, berichtet Sehrt. Die Schuld sieht er nicht bei den Asylbewerbern. Die hätten schließlich einen Anspruch darauf und kriegen bei den Unterkünften gesagt: „Geht zur Tafel.“ Bei der Caritas oder dem Diakonischen Hilfswerk gibt es eine Erstprüfung. Wer bedürftig ist, erhält einen Tafelausweis. Darunter fallen Menschen mit Hartz IV, Rentner, die Wohngeld oder ähnliche Bezüge erhalten und eben Asylbewerber. Mittlerweile prüft die Tafel sogar selbst. „Was soll ich den Asylbewerber wegschicken? Mit dem Dokument vom Amt ist die Sache doch ohnehin klar“, sagt Sehrt.

Vor allem sei aber das Tafel-Personal überfordert. „Unsere Ehrenamtlichen sind meist Rentner, viele Ü-70, die schaffen das körperlich nicht mehr.“ Im Dezember mussten die Ausgabezeiten oft um bis zu zwei Stunden verlängert werden. Weil er keinerlei Auskunft von der Stadt erhält, wie viele Bedürftige, die sich selbst verpflegen müssen, tatsächlich auf ihn zukommen könnten, macht für Sehrt die Lage unkalkulierbar. „Wüssten wir, wie viele Menschen in welchem Zeitraum kommen, könnten wir uns langfristig anders organisieren.“ So aber mogelt man sich von Ausgabetermin zu Ausgabetermin weiter. „Bis der Knoten platzt“, warnt Sehrt.

Asylbewerber verpflegen sich selbst

Warum schlagen überhaupt immer mehr Asylbewerber bei der Tafel auf? In Worms verpflegen sich die Asylbewerber selbst. Angelika Wahl vom Helfer- und Unterstützungskreis Asyl hatte das 2014 durchgesetzt, weil die Flüchtlinge offenbar kein Catering wollten, da es nicht ihren religiösen Traditionen und Geschmacksgewohnheiten entsprach. Lediglich die Bewohner der Notunterkunft in der Nikolaus-Dörr-Halle werden noch vom ASB versorgt, da dort keine ausreichend große Küche vorhanden ist.

Die Stadt schätzt die Lage folgendermaßen ein: „Die Regelsätze sind so bemessen, dass sich Leistungsempfänger Lebensmittel in regulären Geschäften kaufen können.“ Ob sie tatsächlich ausreichten, sei „eine Frage des Wirtschaftens“, so eine Stadtsprecherin. Die Nutzung der Tafel sei jedoch nicht als Ergänzung der Transferleistungen gedacht, sie solle nur finanzielle Engpässe ausgleichen: „Eine durchgängige Versorgung bei der Tafel ist nicht vorgesehen.“

Frisches Obst gefragt

Trotzdem stehen zu den Ausgabezeiten dienstags und donnerstags immer mehr Asylbewerber vor der Tür. „Normale Lebensmittel kann ich mir von dem Geld kaufen, aber für frisches Obst, Fisch und Fleisch reicht es nicht, die sind im Supermarkt zu teuer“, sagt ein 29-jähriger Somalier.

Auch Sehrt hat bemerkt, dass sich die Anforderungen an Lebensmittel geändert haben: Der Bedarf an Fisch, Geflügel und Rind sei gestiegen: „Glücklicherweise kann ich Geldspenden gezielt lenken, nicht aber die Zahl der Helfer.“ Wenn nichts mehr geht, dann macht er eben dicht.

Quelle: Wormser Zeitung

Schottener Tafel bedient muslimische Asylanten offenbar zuerst – den „Rest“ bekommen Deutsche

Mai 19

Messerattacke in Wrohm: Frau schwer verletzt | Dithmarschen

Die Polizei hat den Tatort in der Raiffeisenstraße in Wrohm abgesperrt. Foto: Büsing

Wrohm (beh/tok) Bei einer Messerattacke in Wrohm ist heute Morgen gegen 9 Uhr eine 51-jährige Frau schwer verletzt worden.

Der Täter flüchtete nach dem Angriff. Die Polizei konnte jedoch wenig später einen 41-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Aktuell befinde sich dieser in Polizeigewahrsam, teilte Polizeisprecherin Merle Neufeld am Nachmittag mit.

Bei dem Täter soll es sich nach Informationen unserer Zeitung um einen abgelehnten Asylbewerber aus Eritrea handeln, der eigentlich noch seine Familie nachkommen lassen wollte.

Der Mann soll mehrfach auf die Frau eingestochen haben.

Die Polizei hat zu möglichen Hintergründen bislang keine Angaben gemacht. Die Mordkommission Itzehoe hat die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft übernommen.

Die 51-Jährige kam nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Sie soll sich inzwischen außer Lebensgefahr befinden.

Quelle: Boyens Medien

Mai 19

Mittelmeerroute: Steigende Flüchtlingszahlen lösen Alarmstimmung in Europa aus

Das Wetter ist gut, die Flüchtlingszahlen auf dem Mittelmeer steigen. EU-Regierungen wollen den Grenzschutz in Libyen stärken. Doch in dem Land herrscht Chaos. Sind die Pläne realistisch?

Es ragt nur noch die graue Bugspitze aus dem Wasser. Daneben treiben einige Leichen. Von den übrigen der über 250 Flüchtlinge, die dicht aneinandergedrängt im Schlauchboot saßen, gibt es keine Spur mehr. Die leblosen Körper liegen auf dem Meeresgrund oder treiben irgendwo auf hoher See. Ein Drama, das auf dem Mittelmeer zwischen libyscher und italienischer Küste längst zum Alltag geworden ist.

Es ist die tödliche Folge des nicht abebbenden Flüchtlingsstroms, den die EU endlich in den Griff bekommen will. Laut neuesten Zahlen der EU-Grenzschutzagentur Frontex erreichten von Januar bis April etwa 37.200 Migranten über das Mittelmeer die italienische Küste – ein Anstieg von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und die warme Jahreszeit mit ruhiger See hat gerade erst begonnen.

In Brüssel und in den EU-Hauptstädten herrscht Alarmstimmung. „Man muss klar sagen: Die Europäische Union ist auf eine neue Flüchtlingswelle nicht gut vorbereitet“, sagt ein hoher EU-Diplomat. „Unsere bisherigen Maßnahmen sind unzureichend“, schrieben Bundesinnenminister Thomas de Maizière und sein italienischer Kollege Marco Minniti bereits vergangene Woche in einem Brief an die EU-Kommission. „Die zentrale Mittelmeerroute wird auch im Jahr 2017 am stärksten genutzt.“

EU setzt auf eigene Soldaten

Das Problem drängt, die Wahlen in wichtigen Mitgliedsländern wie Deutschland und Österreich stehen vor der Tür. Am Donnerstag dürften die Innenminister der EU bei ihrem Treffen in Brüssel auch darüber sprechen, was man noch unternehmen kann, um im Transitland Libyen die Grenzen zu kontrollieren.

Schon jetzt gibt die EU Millionen aus, um das chaotische Land zu stabilisieren: 120 Millionen Euro für 37 Projekte zum Aufbau eines Gesundheitssystems, für Sicherheitsmaßnahmen und zur „Förderung der Zivilgesellschaft“ hat Brüssel zuletzt bereitgestellt. Eine Mini-Truppe der EU von etwa 20 Leuten soll zudem libysche Behörden beim Aufbau von Polizei und einem funktionierenden Justizsystem beraten.

Viel ausrichten kann diese Mission mit dem Namen EUBAM Libyen aber nicht: Die Mitarbeiter sitzen aus Sicherheitsgründen in der tunesischen Hauptstadt Tunis, weit weg vom eigentlichen Einsatzort. Brüssel setzt dafür jetzt umso stärker auf eigene Soldaten, Grenzschützer und Schiffe.

Ausbildung für libysche Grenzschützer

So bilden Experten im Rahmen der EU-Mission „Sophia“ seit knapp einem Jahr auf dem Mittelmeer libysche Grenzschützer aus, zwischen Libyen und Italien patrouillieren Schiffe der EU-Staaten, die Menschenschmuggler dingfest machen und die Flüchtlingsboote zerstören sollen. Der Erfolg ist allerdings bescheiden: Die EU-Soldaten können aus rechtlichen Gründen erst dann aktiv werden, wenn die Schleuser die Schmugglerboote längst verlassen haben.

Hinzu kommt: Die libysche Küstenwache ist häufig unzuverlässig: „Sie sollte die Migranten zurück nach Libyen bringen oder die Boote gar nicht erst ablegen lassen“, erklärt Mattia Toaldo vom European Council on Foreign Relations. „Viele Mitarbeiter der Küstenwache sind jedoch korrupt und arbeiten mit den Schmugglern zusammen“, sagt er. Und fügt hinzu: „Sie verkaufen dann ein zweites Ticket an die Flüchtlinge, die vorher noch zur Umkehr gezwungen wurden.“

Jetzt rückt die Südgrenze Libyens immer mehr in den Fokus der Europäer. Der neueste Plan: Die Flüchtlinge sollen Libyen möglichst gar nicht mehr erreichen. „Die Flüchtlinge müssen vor der Sahara aufgefangen werden“, sagt die CSU-Innenexpertin im EU-Parlament, Monika Hohlmeier. De Maizière und Minniti fordern „den schnellstmöglichen Aufbau einer EU-Mission an der Grenze zwischen Libyen und Niger“.

Österreich fordert EU-Einsatz an der Südgrenze

Und auch Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka sagte der WELT: „Wenn man es schafft, schon den Zustrom an Libyens Südgrenze zu kappen, wird das zu einer massiven Dezimierung der auslaufenden Flüchtlingsboote in Richtung Europa führen.“ Sobotka unterstützt die Pläne aus Berlin und Rom. „Nachdem auf Initiative von Außenminister Sebastian Kurz die Balkanroute geschlossen werden konnte, muss nun das Mittelmeer stärker in den Fokus rücken. Die Forderung aus Deutschland und Italien nach einem EU-Einsatz an der Südgrenze Libyens ist daher auf der ganzen Linie zu unterstützen.“ Sobotka sagte, er stehe in dieser Frage mit seinen europäischen Kollegen im ständigen Austausch. „Wir müssen Lösungen vorantreiben.“

Doch das Vorhaben ist schwierig. Libyen und Niger sind in Afrika die Haupttransitländer für Flüchtlinge. Die Grenze zwischen den beiden Staaten ist ein Brennpunkt. Obwohl die Zahl der Grenzübertritte zuletzt  zurückgegangen ist, weil die Regierung in Niger mit finanzieller Unterstützung der Europäer ihren Kampf gegen Schleppernetzwerke deutlich verstärkt hat, haben die Behörden die Grenze nicht unter Kontrolle.  Wer durchkommt, flüchtet über die nigrische Stadt Agadez durch die Sahara in die rund 2300 Kilometer entfernte libysche Oase Sabha. Von dort geht es weiter an die rund 800 Kilometer entfernte Küste.

Die gemeinsame Grenze von Libyen und Niger ist 342 Kilometer lang. Das klingt wenig, dafür ist es jedoch ein völlig unüberschaubares Wüstengebiet und äußerst schwer zu kontrollieren. Beiderseits der Grenze regieren Stämme und Milizen, die vom florierenden und lukrativen Schmuggel von Drogen, Zigaretten, Benzin und Menschenhandel leben. In Sabah gibt es sogar einen sehr gut laufenden Sklavenmarkt, auf dem Flüchtlinge für 700 Dollar angeboten werden.

Schießereien zwischen den Stämmen

Regelmäßig kommt es in Sabha zu Schießereien zwischen den Stämmen der Tebu und Tuareg sowie der Araber vom Awald Suleiman Stamm. Alle sind untereinander bis auf Blut verfeindet, nur das illegale ‚Business‘ und das gemeinsame Profitinteresse verbindet. Anfang April hat Italien versucht, zwischen den Stämmen zu vermitteln und das Gebiet sicherer zu machen. Jetzt fordert Rom aber mehr Hilfe aus der EU. Wer diese Grenze sichern will, ist auf die Kooperation der Stämme angewiesen.

„Das Grundproblem besteht darin, dass die bis an die Zähne bewaffneten Stämme und Milizen das Sagen haben“, analysiert Günther Meyer, Nordafrika-Experte an der Universität Mainz. Die südliche Grenze sei für sie lukrativ, und der Menschenschmuggel habe als Haupteinnahmequelle eine große wirtschaftliche Bedeutung. Sie werden diese auch gegen Zahlungen der EU kaum aufgeben. „Abkommen mit Stammesführern sind nicht effizient.“

Eine Ordnungsmacht, die den lokalen Warlords Einhalt gebietet, gibt es in Libyen nicht. Es herrscht Bürgerkrieg. Der vom Westen anerkannte Regierungschef Farradsch kontrolliert nur einen kleinen Teil des Landes. Auf die Südgrenze hat er keinen direkten Zugriff. Dort herrschen Chaos und Gewalt. „Wir können in das Gebiet derzeit keine EU-Mission schicken“, sagt ein erfahrener EU-Beamter. Aber die Hauptstädte machen Druck. Brüssel sitzt in der Klemme. Viele Fragen sind offen: Wie gefährlich wird der Einsatz? Werden die Mitgliedsländer überhaupt genügend Personal finden? Wie soll die Mission genau aussehen? Nur in einem Punkt sind sich alle einig: Der Flüchtlingsstrom soll eingedämmt werden.

Quelle: Welt

Mai 19

Sieben Männer vergewaltigen Frau und werfen sie den Hunden vor

Die Polizei zeigt die beiden Haupttäter des schrecklichen Verbrechens.

Indien – Mit entsetzlicher Grausamkeit entführten mehrere Männer eine junge Frau in der Nähe von Dehli, vergewaltigten sie brutal und um Spuren zu verwischen, entstellten sie sie und warfen sie regelrecht in die Gosse.

„Meine Tochter hatte immer Angst davor, vergewaltigt zu werden. Wenn ich das Haus verließ, bat sie mich immer die Tür zu schließen“, erinnert sich die Mutter (40) in der Daily Mail. Doch jetzt wurde die Befürchtung der jungen Frau (20) brutale Realität.

Auf dem Heimweg von Arbeit wurde sie in ein Auto gezerrt und entführt. Ihre Peiniger setzten sie unter Drogen, dann fiel einer nach dem anderen über die Frau her. Die Polizei geht davon aus, dass bis zu sieben Männer an der Tat beteiligt waren.

Sie schnitten mit Messern oder Scherben in die Haut ihres Opfers und fügten ihr innere Verletzungen zu. Um sie schwerer identifizierbar zu machen zertrümmerten sie ihr den Schädel und fuhren mehrfach mit dem Auto über ihren Körper.

Schließlich warfen sie die Frau auf eine Brache in einem Industriegebiet. Als zwei Tage später ihre Leiche gefunden wurde, hatten Hunde bereits angefangen, sie zu fressen.

Ihr Vater konnte sie nur anhand ihrer Kleidung identifizieren. Jetzt hofft die Familie auf Gerechtigkeit. Die Mutter kündigte an, sie werde sich das Leben nehmen, wenn die Täter, die ihrer Tochter das angetan haben, nicht angemessen bestraft werden.

Ein ehemaliger Verehrer (25) der Frau wurde von der Polizei verhaftet. Er sei in sie verliebt gewesen und hätte sie heiraten wollen, wurde aber abgewiesen. Das soll er nicht akzeptiert haben und einen regelrechten Hass aufgebaut haben, behauptet der Vater des Opfers im Indian Express. Nach der Zurückweisung hatten er und sechs weitere Männer ihr Elternhaus gestürmt und sie bedroht.

„Ich habe sie geliebt, sie hat mich auch geliebt. Aber es gab eine Auseinandersetzung zwischen uns, da habe ich sie mit einem Ziegelstein getötet“, gestand er bei der Polizei.

Außerdem nahm die Polizei noch einen Arbeitskollegen des Opfers fest. In seinem Auto soll die junge Frau verschleppt worden sein. Die beiden Männer gelten als die Haupttäter. Die Suche nach den übrigen Tatbeteiligten läuft auf Hochtouren.

Immer wieder erschüttern schreckliche Vergewaltigungsfälle Indien, obwohl es für dieses Verbrechen inzwischen drakonische Strafen gibt. Erst vor wenigen Tagen bestätigte das oberste Gericht in Indien die Todesstrafe für Vergewaltiger.

Quelle: Tag24

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