Mai 16

Tulln: 15-Jährige von drei Männern vergewaltigt | Asylwerber im Visier

In diesem Bereich nahe der Messe Tulln soll es zu dem Sex-Übergriff gekommen sein.
Foto: Peter Tomsch

Grausames Sexualverbrechen im niederösterreichischen Tulln: Ein 15-jähriges Mädchen wurde zweimal vergewaltigt, drei Männer sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Auf der Suche nach den Tätern führte die Polizei bei 59 Bewohnern von Asylunterkünften DNA-Abgleiche durch. Ein Verdächtiger werde derzeit überprüft, der Afghane befinde sich in polizeilicher Obhut, hieß es. Zudem verweigert die Stadt nun vorerst die Aufnahme weiterer Flüchtlinge, bis der Sachverhalt geklärt ist.

Die Tat hatte sich laut Polizeisprecher Johann Baumschlager Ende April in den Abendstunden ereignet. Schauplatz war seinen Angaben zufolge der Bereich Messegelände Tulln. Jeweils zwei Männer sollen die 15-Jährige gehalten haben, während sie vergewaltigt wurde.

Tulln: 15-Jährige von drei Männern vergewaltigt (Bild: Screenshot Google Maps)
Foto: Screenshot Google Maps

DNA-Ergebnisse in zwei Wochen erwartet

Laut Baumschlager mussten vergangene Woche 59 Männer DNA-Proben abgeben. Es habe sich um 34 Asylwerber in drei Containerdörfern und um 25 privat untergebrachte Personen gehandelt. Das sei entsprechend zeitaufwendig gewesen. Ergebnisse sollen dem Sprecher zufolge in etwa zwei Wochen vorliegen. Ein Verdächtiger werde aber schon jetzt überprüft, sagte Baumschlager am Dienstagnachmittag. Der Afghane sei „in polizeilicher Obhut“. Weitere Erhebungen seien notwendig. Bei einem weiteren Verdächtigen soll es sich um einen Somalier handeln.

In einer Container-Flüchtlingsunterkunft nahe dem Tatort wurde der Verdächtige verhaftet. (Bild: Peter Tomschi)
In einer Container-Flüchtlingsunterkunft nahe dem Tatort wurde der Verdächtige verhaftet.
Foto: Peter Tomschi

Die Polizei habe sich in dem Fall „mit Informationen zurückgehalten, um die erste Phase der Ermittlungen nicht zu gefährden“. Es sei vor allem darum gegangen, dass sich mögliche Täter vor der Abgabe einer DNA-Probe nicht absetzen, sagte Baumschlager am Dienstag. Sofort reagiert sei insofern worden, als der Bereich um die Unterkunft verstärkt bestreift werde.

Tulln verweigert Zuteilung von Flüchtlingen

Mittlerweile hat auch die Stadtverwaltung auf die laufenden Ermittlungen reagiert: Weil es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handeln soll, werde die Zuteilung weiterer vorerst verweigert, hieß es aus dem Rathaus. Die Betreuung jener, die sich bereits in Tulln befinden und „an die hier geltenden Regeln und Gesetze halten“, werde freilich fortgesetzt.

„Für mich gibt es null Toleranz gegenüber straffälligen Asylwerbern, die das Gastrecht missbrauchen. Angesichts dessen, was diese Verbrecher dem Mädchen angetan haben, ist die volle Härte des Gesetzes gefordert“, stellte Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP) unmissverständlich fest.

Quelle: Krone

Mai 16

Mit Ästen und Stöcken bewaffnet – Gambier verprügeln türkische Freizeitkicker

Schwetzingen, 14. Mai 2017. (red/pol/pro) Aktualisiert. Über 30 Schwarzafrikaner, vermutlich allesamt Gamier, haben türkische Freizeitkicker zunächst mit Faustschlägen und Tritten und dann mit Ästen und Stöcken verprügelt. Die Polizei konnte nur sieben Personen feststellen, die mutmaßlich beteiligt waren. Die offenbar sehr mobilen Gambier hatten zuvor die Türken, die dort jedes Wochenende kicken, aufgefordert, den Platz freizumachen, weil sie Fußball spielen wollten.

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung am Samstag gegen 17.30 Uhr auf dem Sportplatz des TV Schwetzingen in der Hockenheimer Landstraße wurden sechs türkischstämmige Männer im Alter zwischen 29 und 42 Jahren verletzt. Der 42-Jährige zog sich eine tiefere Verletzung am Daumen zu, welche im Krankenhaus behandelt werden musste, alle anderen Opfer erlitten Schürfungen und Prellungen an Kopf und Körper,

meldete die Polizei am Sonntag. Die Männer, wie jede Woche, mit Einverständnis des Vereins Fußball, zur Tatzeit auf dem Platz, als eine Gruppe von ca. 15 – 20 dunkelhäutigen Männern zum Sportplatz kam und die Freizeitkicker aufforderte, den Platz zu verlassen, weil sie darauf spielen wollten.

Die Spieler weigerten sich. Daraufhin liefen die Männer laut Polizei auf den Platz schlugen und traten auf die Männer ein. Kurz darauf zogen sich die Täter zurück und telefonierten, worauf weitere 10 – 15 Personen hinzukamen. Mit Stöcken und abgebrochenen Ästen aus dem angrenzenden Wald bewaffnet kam die Gruppe zurück und schlug auf die Spieler ein. Mehrere Personen wurden verletzt.

Als einer der Angegriffenen die Polizei verständigen konnte, flüchteten die Angreifer vom Gelände. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sieben Tatverdächtige aus Gambia im Alter zwischen 19 und 35 Jahren, die in Schwetzingen und Hockenheim wohnhaft sind, auf Fahrrädern im Bereich Ernst-Barlach-/Käthe-Kollwitz-Straße in Oftersheim erkannt und festgenommen. Teils soll es sich nach unseren Informationen um Bewohner des Hotel Atlanta handeln, das als Flüchtlingsunterkunft des Landkreis Rhein-Neckar-Kreis genutzt wird.

Nach der Feststellung ihrer Identitäten und der Entnahme von DNA-Proben, unter Hinzuziehung von Dolmetschern, wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Mannheim übernommen. Die Polizei bittet weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 0621/174-5555 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Quelle: Rheinneckarblog

Mai 16

Sexuelle Nötigung in Kleve: 20-Jährigen geht joggen – und wird von Mann angegriffen

Eine Joggerin wurde in Kleve angegriffen. dpa/Frank Rumpenhorst

Eine 20-jährige Frau aus Kleve ist am Freitag gegen 17 Uhr beim Joggen plötzlich von einer unbekannten männlichen Person umklammert und festgehalten worden.

Der Vorfall ereignete sich im Einmündungsbereich Tiergartenstraße / Wasserburgallee, in Höhe der dortigen Treppe zum Parkplatz. Der Mann versuchte das T-Shirt der Frau zu packen. Aufgrund ihrer Gegenwehr, ließ er jedoch ab.

Der Täters ist männlich, ungefähr 30 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und hat einen dunklen Teint sowie dunkle Haare. Er trägt eine hellgrüne Baseballkappe, eine dunkle, sehr groß wirkende Sportjacke, eine dunkle Hose und sprach in einer ausländischen Sprache

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen des Vorfalls und Personen, die Angaben zum möglichen Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kleve unter der Telefonnummer 02821 5040 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Focus

Mai 16

Selm: Flüchtlinge im Hungerstreik

Zehn Flüchtlinge aus Indien sind in Selm in den Hungerstreik getreten. Sie wollen ihr Essen selber kochen. Am Montagvormittag (15.05.2017) hatte Selms Bürgermeister Mario Löhr mit den Männern eine Lösung gesucht.

Die Sikhs hatten zuvor sechs Monate in einer Flüchtlingseinrichtung in Leverkusen verbracht. Dort soll ihnen versprochen worden sein, nach der Verlegung nach Selm in normalen Häusern zu wohnen und ihr Essen selbst kochen zu können.

In Selm leben sie nun aber wieder in einem Containerdorf und das Essen kommt von einem Caterer. Der Selmer Bürgermeister Mario Löhr hat die zehn Inder am Vormittag (15.05.2017) zu einem Gespräch eingeladen, um zu klären, was möglich ist.

Keine Lösung in Sicht

Löhr bot an, dass der Caterer ihnen möglicherweise extra Essen aus ihrem Kulturkreis liefern könnte. Eigene Wohnungen könne es erst für sie geben, wenn das Asyl bei ihnen anerkannt sei. Die Flüchtlinge wollen jetzt weiter streiken, bis ihre Wünsche erfüllt werden.

Quelle: wdr

Mai 16

Karlsruhe: Wirtschaftsflüchtling tritt Mann mehrfach gegen Kopf und verletzt ihn schwer

Symbolbild

Eine Migrantengang hat am 12.05. einen Mann der schon am Boden lag so schwer gegen den Kopf getreten, dass dieser schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste

Zu einer gefährlichen Körperverletzung in der Pforzheimer Leopoldstraße, bei der in der Nacht zum Freitag gegen 01:35 Uhr ein 57 Jahre alter Mann schwere Blessuren erlitt, bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen sahen, wie ein Unbekannter auf dem Boden liegenden Geschädigten wiederholt gegen den Kopf trat. Nachdem der Täter in der Folge durch einen Begleiter an der weiteren Tatausführung gehindert wurde, ergriffen die beiden schließlich die Flucht. Der Verletzte war derart schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden musste.

Der Komplize hielt den Kopftreter ab weiter zu treten

Die von der alarmierten Polizei ausgelöste Fahndung nach den Unbekannten führte nicht zum Erfolg. Von den beiden ist lediglich bekannt, dass sie etwa 17 bis 19 Jahre alt und möglicherweise südländischer Herkunft sind. Offenbar trugen beide Trainingsanzüge.

Weitere Hinweise zum Tatgeschehen wie auch zu den beiden Geflüchteten nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter (07231) 186-3211 rund um die Uhr entgegen.

Quelle: Truth24.net

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Mai 16

Muslim Gang beraubt Bürger und tritt sie brutal zusammen | Frankfurt

Fahndungsbilder

Eine Gruppe muslimischer Wirtschaftsmigranten überfällt im Trio wehrlose Frankfurter, beklaut sie und tritt sie brutal zusammen, nun fahndet die Polizei edlich mit diesen Fotos

Bereits am 18. September 2016, gegen 00.55 Uhr, befand sich ein 32-jähriger Frankfurter zu Fuß unterwegs durch die Bleichstraße. Hier, etwa in Höhe der Hausnummer 64, wurde er von drei bislang unbekannten Tätern angesprochen und mit Schlägen und Tritten zu Boden gebracht.

Die Wertgegenstände wurden dem Geschädigten belassen. Nachdem sie ihr Opfer zusammengeschlagen hatten, entfernten sie sich vom Geschehensort.

Polizei fahndet erst 9 Monate nach der brutalen Attacke

Zwei der drei Täter konnten videografiert werden. Alle Täter sollen etwa 170-180 cm groß sein. Der Täter mit dem helleren Jacke soll etwa 30 Jahre alt und die anderen beiden Täter sollen um die 20 Jahre alt sein.

Passanten fanden den Geschädigten und informierten die Rettungskräfte. Der Geschädigte erlitt durch die Schläge und Tritte u.a. einen Rippenbruch und eine Gehirnerschütterung.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510100 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Truth24.net

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Mai 15

16-Jährige in der Pulverstraße vergewaltigt

(© Symbolfoto: dpa)

Minden (mt/nik/mob). Eine 16-Jährige ist am Freitagabend in der Mindener Innenstadt vergewaltigt worden. Wie die Polizei am Montag bestätigte, kam die Schülerin aus Richtung Bäckerstraße und wurde gegen 18.20 Uhr in der Pulverstraße von einem 19-Jährigen angesprochen. Als sie nicht reagierte, stieß er sie gegen eine Hauswand und zerrte sie anschließend in den Eingang des dortigen Mehrfamilienhauses und dann in den Keller.

Die Schülerin meldete sich nach der Tat selbst bei der Polizei. Wie die Polizei bestätigte, wohnt der Täter am Tatort und wurde in seiner Wohnung festgenommen. Zeugen hatten geholfen, das Haus des Mannes zu lokalisieren. Es handelt sich laut ersten Informationen um einen 19-jährigen polizeibekannten Zuwanderer, der nach MT-Informationen im vergangenen Jahr nach Deutschland kam. Opfer und Täter kannten sich nicht. Zum Tathergang macht die Polizei keine weiteren Angaben, um vor allem das minderjährige Mädchen zu schützen.

Für die vergangenen zehn Jahre verzeichnet die Statistik der Polizei in NRW für den Kreis Minden-Lübbecke bis März 2017 drei überfallartige Vergewaltigungen, davon gilt eine im November 2016 als Versuch. Die Ermittler unterscheiden zwischen diesen „überfallartigen“ Vergewaltigungen, die unter Straßenkriminalität gelistet und durch fremde Täter begangen werden, und „Vergewaltigungen“, die unter Sexualdelikte fallen. Vergewaltigungen aus dem Bereich Sexualdelikte sind deutlich häufiger: Im vergangenen Jahr wurden 21 angezeigt. Hier kennen die Opfer meistens die Täter. Im Jahr 2016 wurden gut 85 Prozent dieser 21 Vergewaltigungen aus dem Bereich Sexualdelikte im Kreis Minden-Lübbecke aufgeklärt. Vergewaltigungen machen den kleinsten Teil dessen aus, was die Polizei unter „angezeigte Sexualdelikte“ (insgesamt 2016: 113) fasst. In den Jahren 2015 und 2016 wurden bei der Polizei beispielsweise mehr Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern angezeigt als Vergewaltigungen.

Sexualdelikte machen insgesamt rund 0,7 Prozent der Gesamtstraftaten im Kreis aus, 2016 waren das mehr als 16 000. Zu jugendlichen Straffälligen zeigt die Statistik: Unter Berücksichtigung aller Straftaten waren knapp zehn Prozent der Täter im Alter von 18 bis 20 Jahren, damit tauchen sie im Verhältnis zur gleichaltrigen Bevölkerung überproportional häufig auf. Häufige Delikte dieser Altersgruppe: Rauschgiftverstöße und Diebstahl. Vergewaltigungen sind nicht speziell ausgewiesen.

Quelle: MT

Mai 15

Ohr abgebissen, Augenlider abgeschnitten, Augen fast ausgestochen: Gesichtsverstümmelung wegen 50 Euro?

In diesem Haus in Schlüchtern geschah die Horror-Tat, Foto: Osthessen News

Hanau – Eine grausame Gesichtsverstümmelung wird heute am Landgericht Hanau verhandelt. Kriminalpsycholge: „Das wirkt animalisch“

Laut Gericht soll der Angeklagte, ein Asylbewerber aus Eritrea, das Opfer in dessen Wohnung in Schlüchtern (Hessen) im Oktober 2016 besucht haben, um 50 Euro Schulden einzufordern.

Die Stadt Schlüchtern
Im beschaulichen Schlüchtern in Hessen leben knapp 17 000 MenschenFoto: picture-alliance / dpa

Der Gewaltexzess

Dabei stach er dem 18-Jährigen mit zwei Messern in den Hals. Dann biss er ihm laut Anklage beide Ohrmuscheln ab, schnitt ihm mit einem Messer beide Augenlider ab und stach mit einem Kugelschreiber in beide Augäpfel.

 

Eine Anwohnerin hörte während des Kampfs die Schreie in der Wohnung und alarmierte die Polizei.

Die Beamten brachen die Tür auf und fanden die beiden Kontrahenten in einer Blutlache auf dem Boden liegend vor.

Die beiden hatten sich am 7. Oktober im Main-Kinzig-Kreis in der Wohnung des 19-jährigen mutmaßlichen Täters verabredet
Die beiden hatten sich am 7. Oktober im Main-Kinzig-Kreis in der Wohnung des Opfers verabredet Foto: Osthessen News

Kriminalpsychologe: „Archaische Methoden“

„Von solch einem Fall habe ich noch nicht gehört. Das sind schon archaische Methoden”, sagt der Wiesbadener Kriminalpsychologe Rudolf Egg (68).

Kriminalpsychologe Rudolf Egg
Kriminalpsychologe Rudolf EggFoto: Kriminologische Zentralstelle Wiesbaden/dpa

Die Tat sei „keinesfalls eine normale Schlägerei” gewesen. „Wenn man sein Opfer verletzten möchte, muss man nicht solche Dinge tun.“

► Der Kriminalpsychologe vermutet, dass es um mehr als Geld gegangen sein muss. „Womöglich hat Eifersucht eine Rolle gespielt. Denn der Täter wollte sein Opfer nicht nur verletzten, sondern entstellen. Er wollte, dass es danach hässlich und geschändet aussieht.”

Schlüchtern
Die Polizei versiegelte die Wohnungstür Foto: Osthessen News

Solch eine Motivation gebe es auch, wenn Täter ihren Opfern ätzende Säure ins Gesicht kippen.

Täter und Opfer

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen Asylbewerber aus Eritrea, bei dem Opfer um einen anerkannten Asylbewerber aus Somalia.

►  Der mutmaßliche Täter kam bereits 2013 über Italien nach Gießen und stellte ein Jahr später einen Asylantrag. Seit Anfang 2015 lebte er nun in Schlüchtern. Bei der Polizei ist der 19-Jährige bislang nicht auffällig geworden.

►  Der 18-jährige Somalier ist anerkannter Asylbewerber; auch er kam 2013 nach Deutschland und lebte seit Mitte 2015 in Schlüchtern.

Anklage versuchter Mord

Verantworten muss sich der damals 19-Jährige nun wegen versuchten Mordes. Als Mordmerkmale wurden Grausamkeit und Heimtücke genannt. Weitere Anklagepunkte sind schwere und gefährliche Körperverletzung.

Geäußert hat sich der Mann zu den Vorwürfen bislang nicht.

Quelle: BILD

Mai 15

Schlag gegen italienische Mafia: Gigantischer Reibach mit Flüchtlingen?

Die Mafia hat offenbar kräftig an der Versorgung von Flüchtlingen verdient. Ein süditalienischer Clan soll ein Aufnahmezentrum infiltriert und mindestens 32 Millionen Euro aus EU-Mitteln in die eigenen Taschen abgezweigt haben. 68 Verdächtige wurden festgenommen.

Bei einem Schlag gegen die italienische Mafia sind 68 mutmaßliche Mitglieder des einflussreichen Clans Arena festgenommen worden. Den Verdächtigen werden unter anderem Erpressung, Betrug, Veruntreuung zum Nachteil des Staates und Diebstahl vorgeworfen. Konkret soll der Clan ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge im kalabrischen Crotone infiltriert und dort mit Hilfe einer katholischen Organisation Betrug in Millionenhöhe begangen haben.

Nach Erkenntnissen der Ermittler flossen mindestens 32 Millionen Euro aus EU-Mitteln in die Taschen der Clan-Mitglieder. Das ist ein Drittel der rund 100 Millionen Euro, die zwischen 2005 und 2016 für das Flüchtlingslager bereitgestellt wurden. Der Arena-Clan gehört zur berüchtigten Mafia-Organisation ‚Ndrangheta in der süditalienischen Region Kalabrien.

„Die Geldautomaten der Mafia“

Festgenommen wurden auch der in Italien bekannte Leiter der Hilfsorganisation Fraternita di Misericordia, Leonardo Sacco, die das Zentrum offiziell betreibt, sowie ein Priester. Dieser erhielt laut Ermittlern 150.000 Euro dafür, dass er den Flüchtlingen „spirituelle Beratung“ anbot. In dem Aufnahmezentrum in Isola di Capo Rizzuto sind rund 1500 Flüchtlinge untergebracht. Ermittlern zufolge hatte die Arena-Familie mit Hilfe des Priesters und Saccos Aufträge zur Versorgung des Flüchtlingszentrums bekommen. Sacco hat viele Verbindungen zur Politik bis hin zum Vatikan.

Die Hilfsorganisation habe von dem Arena-Clan kontrollierte Catering-Betriebe beauftragt. Diese hätten dann mehr Mahlzeiten in Rechnung gestellt, als sie tatsächlich lieferten. So seien die Millionenbeträge an den Arena-Clan gegangen. Mit dem Geld seien Immobilien, Luxusautos und Yachten gekauft worden, sagte Staatsanwalt Nicola Gratteri. Carabinieri-General Giuseppe Governale sagte bei der Bekanntgabe der Festnahmen: „Das Willkommenszentrum und Fraternita di Misericordia waren die Geldautomaten der Mafia.“

Drei Milliarden Euro für Aufnahmezentren

In Italien leben gegenwärtig rund 175.000 Menschen in Aufnahmezentren, wo sie Nahrung, Kleidung, medizinische und psychologische Versorgung, Italienischkurse und ein Taschengeld erhalten. Das Finanzministerium in Rom beziffert das diesjährige Budget für die Aufnahmezentren auf schätzungsweise drei Milliarden Euro – abhängig davon, wie viele Menschen bei der Überfahrt über das Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht werden. 2017 sind in Italien bislang 45.000 Menschen angekommen, 44 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Angesichts der enormen Summen hält Italiens Anti-Korruptionsbeauftragter Raffaele Cantone die Mafia-Infiltrierung des Aufnahmezentrums in Isola di Capo Rizzuto nur für die „Spitze des Eisbergs“. Der Arena-Clan war 2012 in die Schlagzeilen geraten, als die Polizei in Kalabrien Besitztümer im Wert von 350 Millionen Euro beschlagnahmte, darunter auch einen der größten Windparks Europas.

Quelle: Tagesschau

Mai 15

In Pirna eskaliert die Gewalt: Messerattacke auf dem Sonnenstein

Polizisten bei der Tatortarbeit auf dem Sonnenstein. Quelle: Daniel Förster

Auf dem Sonnenstein in Pirna ist am Sonnabend ein 58-jähriger Afghane mit dem Messer auf einen 27-jährigen Pirnaer losgegangen. Ursache der Attacke: Der 27-Jährige hatte den 58-Jährigen zur Rede gestellt, weil dieser den vierjährigen Stiefsohn des Pirnaers berührt haben soll.

Pirna. Eskalation einer Auseinandersetzung am Sonnabendnachmittag auf dem Parkplatz des Kaufland-Einkaufsmarktes auf dem Pirnaer Sonnenstein: Ein 58 Jahre alter Mann aus Afghanistan fuchtelte mit einem Messer mit etwa 30 Zentimeter langer Klinge und stach mindestens drei Mal nach einem 27 Jahre alten Pirnaer. Der Mann konnte sich den Angreifer vom Leib halten und den Attacken jeweils ausweichen. Seine 25-jährige Lebensgefährtin und deren vierjähriger Sohn mussten den Messerangriff miterleben.

Grund für die Gewalteskalation: Die Männer waren im Markt aneinander geraten. Der 27-Jährige wollte beobachtet haben, wie der Afghane des vierjährige Kind berührt hat. Der Stiefvater soll den 58-Jährigen aufgefordert haben, schnell das Weite zu suchen. Daraufhin soll der Afghane den Markt verlassen, aber sich vom Verkäufer des Döner-Imbisswagens auf dem Parkplatz ein Messer geborgt haben.

Als die Familie mit Kind mit ihren Einkäufen zum Auto gegangen war, sei der Afghane mit dem Messer in der Hand gefolgt und habe den 27-Jährigen angegriffen. Der Dönerverkäufer soll die Lage dann deeskaliert haben, indem er dem 58-Jährigen das Messer aus der Hand riss. „Sein Einschreiten hat die Situation entschärft“, berichtete ein Augenzeuge. „Er kann nicht mit meinem Messer anderen Leuten etwas antun“, erklärte der mutige Döner-Verkäufer. Der 58-Jährige habe ihn unter einem Vorwand um das Messer gebeten. „Wir geben keine Messer mehr heraus. Zum Glück ist nichts passiert“, so der 40-jährige türkische Staatsangehörige.

Der Afghane flüchtete in eine nahegelegene Gartenanlage, wo er von alarmierten Polizeikräften gestellt wurde. Er soll stark alkoholisiert gewesen sein, ein Atemalkoholtest habe 1,3 Promille ergeben. Der Mann wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht und dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach zwei Stunden kehrte der 58-Jährige auf den Sonnenstein zurück. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung, bestätigte am Sonntag ein Polizeisprecher.

Quelle: dnn

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