Apr 26

Schramberg: Krawall im „goldenen Dreieck“

Krawall an der Steige in der Nacht zu Sonntag. Leserfoto

SCHRAMBERG  (pz/him) – In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben zwei 27 und 28 Jahre alte Männer grundlos Polizisten angegriffen und übelst beleidigt.

„Nur dem starken Polizeiaufgebot und dem hilfreichen Eingreifen von Beobachtern der Szenerie ist es zu verdanken, dass die Sache nicht noch mehr eskalierte und die Sache ohne weitere Verletzte bereinigt wurde“, so Polizeisprecher Thomas Kalmbach auf Nachfrage der NRWZ.

Gegen 2.45 Uhr ging bei der Polizei ein Anruf ein. Ein Zeuge meldete, dass zwei Personen „An der Steige“ gegen eine Haustür getreten hätten und dabei ein Schaden entstanden sei. Aufgrund erster Hinweise fand die Polizei die beiden Übeltäter im „Palm Beach“ und wollte vor dem Lokal deren Personalien feststellen.

Von Beginn an waren die beiden alkoholisierten Männer aggressiv und unkooperativ. Sie begannen sofort, die Szenerie mit ihren Mobiltelefonen zu filmen. Da der Besitzer der beschädigten Tür keine Ansprüche geltend machte, war der Polizeieinsatz an sich beendet.

Nachdem der 28-jährigen von einer Mauer in die Tiefe gesprungen war und sich dabei verletzte, machte er die Polizisten dafür verantwortlich. „Danach geriet die Situation aus den Fugen: die beiden Männer gingen aktiv gegen die Polizei vor“, so Kalmbach.

Dabei beleidigten sie die anwesenden Polizisten mit Begriffen wie „Nutten“ und „Schwanzlutscher“ auf das Übelste. Die Zahl der Schaulustigen hatte sich in der Zwischenzeit vervielfacht. Bekannte der beiden Aggressoren konnten sie nur mit Mühe zurückhalten. Beide traten immer wieder gegen die Beamtinnen und Beamten und versuchten, sie zu treffen.

Neben den Beleidigungen wurden auch Morddrohungen ausgesprochen. Dem großen Polizeiaufgebot – etwa 15 Beamte und mehrere Polizeihunde waren schließlich laut Augenzeugen vor Ort  – und dem Eingreifen von Bekannten der beiden Täter war es letztlich  zu verdanken, dass die Situation nicht außer Kontrolle geriet und die beiden Männer letztendlich mit ihrer Clique abzogen. Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung hat die Polizei gegen die beiden eingeleitet.

Quelle NRWZ

Apr 26

Nach Massenschlägerei in Hennef: Mutter erhebt Vorwürfe gegen Polizei

Foto: Ulrich Felsmann

Hennef. In Hennef ist am Montagabend ein Streit zwischen drei verfeindeten Familien eskaliert. Zwei Personen wurden verletzt. Die Mutter eines Opfers erhebt nun Vorwürfe gegen die Polizei.

 

Die 18- bis 47-Jährigen seien teilweise mit Baseballschlägern, Stöcken und Messern bewaffnet gewesen.

Ein 19-jähriger Hennefer musste mit einer nicht lebensbedrohlichen Stichverletzung am Rücken in eine Bonner Klinik gefahren werden. Auch ein 47-Jähriger kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, er wurde vermutlich durch einen Schlag ins Gesicht verletzt.

Im Vorfeld hatten ein oder mehrere Fahrzeuge einen silberfarbenen VW Golf im Kreisverkehr ausgebremst oder eingekeilt. Die Scheibe des Wagens war auf der Beifahrerseite eingeschlagen worden. Mehrere Streifenwagen, zwei Rettungswagen und ein Notarzt rückten zur Einsatzstelle aus. Bei der Personenbefragung stellten die Beamten fest, dass alle Beteiligten lediglich drei Familiennamen zuzuordnen waren. Weitere Befragungen gab es noch in der Nacht auf der Polizeiwache. Alle Männer konnten nach Feststellung der Personalien wieder gehen. In einem der Wagen fanden die Polizisten ein Messer und einen Baseballschläger. Den Wagen und die Gegenstände stellten sie als Beweismittel sicher. In einem weiteren Auto fanden sie einen Holzknüppel, der ebenfalls sichergestellt wurde.

Wie vor Ort zu erfahren war, hat es zwischen den Familien, sie stammen nach GA-Informationen aus der Türkei und Albanien, schon länger Streitigkeiten gegeben.

Die Mutter eines der Opfer erhob am Dienstag Vorwürfe gegen die Polizei. So habe ihr Sohn, der auf der Straße zufällig auf die verfeindeten Familiemitglieder getroffen war, bereits auf der Flucht gegen 22.35 Uhr die Polizei gerufen und den Vorfall geschildert. Die habe kein Einsatzfahrzeug abstellen können und ihm geraten, zur Leitstelle Siegburg zu fahren. Um 22.38 Uhr habe auch die Mutter die Polizei gebeten, einzugreifen. Auch sie wäre daraufhin zur Leitstelle beordert worden. Dort angekommen habe man ihr gesagt, die Beteiligten sollten das doch bitte auf einer Wiese klären, und sie abgewimmelt.

Polizeisprecher Stefan Birk bestätigte auf Nachfrage, dass ein Mann sich gemeldet habe. „Da er vom Auto aus angerufen hat, haben wir ihm gesagt, er soll bei uns vorbeikommen, was er auch gemacht hat“, so Birk. Nachdem er den Fall auf der Wache geschildert habe, sei ein Streifenwagen der Polizei mit ausgerückt, um den Streit zu schlichten. Als dies aus Sicht der Beamten geschehen war, rückten sie wieder ab. Wenige Zeit danach eskalierte die Fehde.

Über die genaueren Hintergründe im Familienstreit ist bislang nichts bekannt, die Beteiligten schweigen sich laut Polizei aus. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: General Anzeiger Bonn

Apr 26

Zwei junge Prostituierte mit Stichwaffe verletzt

Die Tat ereignete sich in einem Studio in der Sperrstrasse. (Bild: Google Street View)

In einem Etablissement sind am Samstag zwei junge Frauen von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe attackiert worden. Dabei zog sich eine 18-Jährige schwere Verletzungen zu.

 

Ereignet hatte sich der Angriff gegen 7.30 Uhr in einer Liegenschaft an der Sperrstrasse, in der sich unter anderem auch mehrere Studios befinden. Nach Angaben der Basler Staatsanwaltschaft griff der Täter zunächst die 18-jährige Frau an. Als ihr ihre 19 Jahre alte Kollegin zu Hilfe eilen wollte, stach der Unbekannte auch auf sie ein.

Anschliessend ergriff der Täter die Flucht. Anwohner beobachteten, wie ein grauer Personenwagen, möglicherweise mit französischen Nummernschildern, rasant davonfuhr. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos. Der mutmassliche Täter wird als rund 30 Jahre alter Nordafrikaner beschrieben.

Die Sanität brachte die beiden verletzten Frauen in die Notfallstation. Zur Klärung des genauen Tathergangs und des Grunds des Angriffs sind weitere Ermittlungen im Gang.

 

Quelle: 20 Minuten Schweiz

 

 

Apr 26

Brutale Tritte von Marokkanern in Soest auf am Boden liegenden Kontrolleur der Eurobahn

Der besonders brutal vorgehende Jugendliche holt aus und tritt dem bereits verletzten Kontrolleur ein zweites Mal mit voller Wucht vor den Oberkörper.

Soest – Die Szene ist an Brutalität kaum zu überbieten. Zwei junge Schwarzfahrer haben am Dienstagnachmittag im Soester Bahnhof Kontrolleure der Eurobahn angegriffen und selbst dann noch auf den einen Mitarbeiter eingetreten, als der längst wehrlos am Boden lag. Ein Video, das unserer Redaktion vorliegt, belegt das ganze Ausmaß roher Gewalt.

Anmerkung der Truth24 Redaktion zu nachträglicher Vertuschung:
In einem Update hat die Zeitung „WA“ den Begriff „von Marokkanern“ aus dem Titel entfernt

Die Szene hat sich bereits auf der Bahnfahrt von Hamm nach Soest aufgeschaukelt. Ein Student, der mit seinem Kommilitonen auf der Rückfahrt von der Hochschule in Hamm im selben Abteil sitzt, bekommt mit, wie sich die ertappten Schwarzfahrer zunächst mit Worten ihrer Personalien-Überprüfung widersetzen. In Welver sollen die jungen Männer aussteigen, doch sie folgen der Aufforderung nicht.

In Soest schließlich verlassen die beiden Schwarzfahrer und die beiden Kontrolleure den Zug, wobei einer der Ertappten nach Angaben der Zeugen am Pullover gezogen wird.

Mit dem Handy hält der eine Student die Szene fest. Deutlich zu sehen ist, wie die beiden Mitarbeiter versuchen, die Männer festzuhalten. Die schlagen postwendend auf die Kontrolleure ein. Ein Schwarzfahrer tritt seinem Kontrahenten in den Bauch und ringt ihn zu Boden.

Dann eskaliert die Gewalt restlos. Der andere Tatverdächtige sieht den Kontrolleur auf dem Bahnsteig liegen, stürmt aus drei, vier Metern auf ihn zu und tritt aus vollem Lauf auf das Opfer ein. Sekunden später ein erneuter Tritt gegen den Körper des bereits Verletzten.

Diese Szene zeigt, wie einer der beiden Tatverdächtigen dem zu Boden gegangenen Kontrolleur mit Anlauf und voller Wucht sein Knie in die Rippengegend rammt.
Diese Szene zeigt, wie einer der beiden Tatverdächtigen dem zu Boden gegangenen Kontrolleur mit Anlauf und voller Wucht sein Knie in die Rippengegend rammt.

Zum Glück ist mehreren Schülern, die gerade mit aus dem Zug gestiegen sind, die blutige Attacke nicht gleichgültig. Sie schreiten auf den Verletzten zu und kümmern sich um ihn. Derweil laufen die beiden Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig davon. An der Stelle endet das nur 40-sekündige Video.

Der unverletzt gebliebene Kontrolleur alarmiert die Soester Polizei, die schickt umgehend Streifenwagen los. Ein Team trifft die beiden Flüchtenden auf der Nordseite des Bahnhofs an und nimmt sie fest.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung steht fest: Bei den zwei Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Marokkaner im Alter von 17 und 18 Jahren, die in Dortmund gemeldet sind. Unterdessen haben Sanitäter den schwer verletzten Kontrolleur ins nächste Krankenhaus gebracht.

Über die Schwere seiner Verletzungen liegen keine Angaben vor.

20 Minuten, so schildern die Studenten und andere Zeugen, bleibt der Eurobahn-Zug in Soester Bahnhof stehen. Nicht nur die Passanten auf dem Bahnsteig, sondern auch die Reisenden in den Abteilen bekommen die Schlägerei unmittelbar mit. Per Lautsprecher-Durchsage erfahren die Unbeteiligten: „Der Zug bleibt hier stehen.“ Nach 20-minütigem Stopp geht die Fahrt schließlich doch Richtung Sassendorf und Lippstadt weiter.

Übergriffe zwischen Schwarzfahrern und Kontrolleuren, so teilt die zuständige Bahnpolizei mit, seien selten, aber keineswegs absolute Ausnahmen. Besonders gefährdet sei das Personal auf manchen Ruhrgebiets-Strecken, wo bisweilen mit Schlagstock und Pfefferspray bewaffnete Sicherheitsleute die Ticket-Kontrolleure begleiten.

Quelle: WA

Apr 26

Schon wieder Sexattacken in Freiburg: Serientäter zeigt nachts Geschlechtsteil und verfolgt Frauen

Symbolbild

Ein Wirtschaftsmigrant zeigt seit 2016 immer wieder Frauen sein Geschlechtsteil zur Nachtzeit und verfolgt seine Opfer anschließend

Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen in diversen Fällen, in denen ein bislang unbekannter Täter bereits zum wiederholten Mal Frauen ansprach und sich entblößte. Weiterhin verfolgte er die späteren Geschädigten teilweise auch. Bei sämtlichen Taten, die im Lauf des Jahres 2016 und 2017 ausschließlich im Stadtkreis Freiburg und hauptsächlich zur Nachtzeit stattfanden, konnten die Ermittler Ähnlichkeiten bei der jeweiligen Täterbeschreibung feststellen.

Täter gefährlich, Vergewaltigungen können jeder Zeit geschehen, bis hin zu Sexualmorden

Täter die so handeln neigen zu schweren Sexualstraftaten bis hin zu Sexualmorden. Sie gehen sadistischen Trieben nach und erfreuen sich an der Angst, die sie ihren Opfern zufügen. Die Polizei sucht dringend hinweise.

In allen Fällen wird der Täter als „indisch bzw. pakistanisch“ beschrieben. Es soll sich um einen etwa 20 bis 35 Jahre alten, ca. 1,80 bis 1,90 m großen, schlanken Mann handeln. Die Person soll Raucher sein und spricht Deutsch mit Akzent und Englisch.

Die Kripo erhofft sich nun Täterhinweise durch möglicherweise weitere geschädigte Frauen, die die Tat bislang ggf. nicht zur Anzeige gebracht haben. Diese können sich rund um die Uhr unter Tel: 0761-8825777 melden.

Quelle: Truth24.net

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Apr 26

„Hameln soll brennen!“

Die Ausschreitungen in Hameln vor zwei Jahren haben die Diskussion über Großfamilien angeheizt, die den deutschen Rechtsstaat nicht anerkennen. Sechs Angehörige eines Familienclans stehen nun vor Gericht. Quelle: N24

Nach den Krawallen in Hameln vor zwei Jahren stehen sechs Angehörige eines Familienclans vor Gericht. Es geht um schweren Landfriedensbruch, Körperverletzung und Morddrohungen. Der Richter muss einen schwierigen Balanceakt bewältigen.

Es geht um schweren Landfriedensbruch, versuchte Anstiftung zur Gewalt, um Körperverletzung, Morddrohungen und Beleidigungen. Es geht um eine persönliche Tragödie und um eine maßlose Reaktion. Und vor allem geht es um Missachtung der deutschen Staatsgewalt.

Der Fall liegt mehr als zwei Jahre zurück und hatte die niedersächsische Stadt Hameln buchstäblich in den Ausnahmezustand versetzt. Stein des Anstoßes war die Verhaftung des mutmaßlichen Tankstellenräubers Mohamed S., 26, am 14. Januar 2015 durch die Polizei. Sein Bruder Ibrahim, 27, nun einer der Hauptangeklagten, hatte vergeblich versucht, ihn aus dem Streifenwagen zu befreien. Später versuchte Mohamed S. kurz entschlossen, aus dem Fenster des Amtsgerichtes Hameln zu flüchten – im siebten Stock. Er stürzte ab.

Schläge, Tritte, Pfefferspray und Steinwürfe

Unterdessen hatten sich bereits zahlreiche Angehörige vor dem Gericht versammelt, unter ihnen die Mutter des Mannes, Khadra S., 50. Nachdem ihr Sohn in die Tiefe gestürzt war, kam es zu ersten Ausschreitungen. Als der Schwerverletzte anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurde, rotteten sich vor dem Klinikum noch weitere Mitglieder der Großfamilie zusammen. Als Mohamed S. dort seinen Verletzungen erlag, arteten die Krawalle in Gewalt vor allem gegen die Sicherheitskräfte aus. 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte wurden durch Schläge, Tritte, Pfefferspray und Steinwürfe unterschiedlich schwer verletzt.

Zwölf Straftaten werden allein der Mutter des Toten, Khadra S., vorgeworfen. Nun saß sie gebeugt und ganz in Schwarz vor dem Richter, den Kopf in ein schwarzes Tuch gehüllt, mit dem sie sich immer wieder über die Augen wischte. Ein Gutachter hat die 50-jährige achtfache Mutter „angesichts des tragischen Ablebens ihres Sohnes“ bereits für nur begrenzt verhandlungstauglich erklärt. Doch an jenem Januartag in Hameln hatte sie, außer sich vor Schmerz und Wut, alle anderen angestachelt. „Ich schlachte dich!“, soll sie gebrüllt haben, „Du bist tot!“ und „Hameln soll brennen!“.

Ihr Sohn Ibrahim hat bereits wegen anderer Vergehen ein Strafverfahren am Hals, dessen Urteil noch aussteht. Doch auch bei ihm nennt der Gutachter eine Ausnahmesituation, verminderte Schuldfähigkeit durch extreme emotionale Belastung. Die Anklageschrift spricht hingegen von „aggressiven und aufpeitschenden Handlungen“ der Angeklagten, sodass die Menge „wie auf Kommando zu einem Sturmangriff auf die Polizei losging“. All dies, heißt es wieder und wieder in der trockenen Sprache der Justiz, war „Ausdruck der tief verwurzelten Abneigung der Angeklagten gegen die Polizeikräfte“.

Der Clan ist polizeibekannt

Im großen Sitzungssaal des Landgerichts Hannover sitzen am Montagmorgen mehr schwer bewaffnete Polizisten als Angeklagte. Es sind ausgesuchte Einsatzkräfte, heißt es aus Gerichtskreisen, alle ausgesprochen durchtrainiert und von einschüchternder Größe, ein deutliches Zeichen der Staatsgewalt, um deren Anerkennung sich dieser Fall ja eigentlich dreht. Dabei sind die Bankreihen der Besucher so gut wie leer. Man hatte offenbar mit neuen Ausschreitungen gerechnet. Doch es blieb friedlich im und um das Gerichtsgebäude.

Und dies scheint auch das Ziel der Behörden. Der Richter begann den Prozess, der auf 30 Verhandlungstage angesetzt war, mit Milde. Was der Bruder und die Mutter erleben mussten, erklärte Stefan Joseph, sei eine extreme Belastung gewesen. Und er setzte damit schon früh den Ton für den Ausgang dieses ersten Prozesstages, der für manchen Beobachter im Saal überraschend glimpflich für die Angeklagten ausging: Es wird, so meint der Verteidiger von Khadra S., Roman von Alvensleben, auf eine Verständigung hinauslaufen. Wenn die Angeklagten geständig sind, müssen sie mit Haftstrafen von sechs bis zwölf Monaten rechnen – auf Bewährung.

Die Großfamilie, um die sich dieser Prozess rankt, ist allerdings bei Polizei und Justiz einschlägig bekannt. Sie gehört einem Clan der sogenannten Mhallamiye-Kurden an, die seit den 80er-Jahren als Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon unter anderem in die Bundesrepublik gekommen sind und von denen einige seitdem immer wieder mit kriminellen Delikten, Einschüchterungsversuchen und Randale für Schlagzeilen gesorgt haben.

Fehlende Integration eines entfesselten Mobs

Niedersachsens Landeskriminalamt fasste das Phänomen kurz nach dem Todessturz von Hameln zusammen: „Seit cirka 30 Jahren leben die Mhallamiye in überwiegend großen Familienverbänden an verschiedenen Orten über ganz Niedersachsen verteilt. Eine wahrnehmbare Integration des überwiegenden Teils dieser Menschen ist bis heute kaum erfolgt.“ Polizei und Justiz würden als Träger des hiesigen Rechtssystems abgelehnt.

Ein entfesselter Mob, von Rachsucht angetrieben und, weil jeglicher Respekt vor der Staatsgewalt fehlt, brandgefährlich? Oder eine Familie, die in ihrem bodenlosen Kummer nicht zurechnungsfähig gehandelt hat? Das ist die Kernfrage in diesem Prozess in Hannover.

Ein schwieriger Balanceakt: Einerseits will man neuen Zündstoff vermeiden und keine Vorurteile gegen ausländische Gruppen schüren, andererseits darf man diese offenkundige Missachtung der deutschen Rechtsstaatlichkeit nicht allzu sanft bestrafen.

Gerichtssprecher Hans-Christian Rümke erklärt das Dilemma: Die Beleidigungen und Körperverletzungen von Hameln sind im Rahmen des Strafgesetzbuches gar nicht mal so schwerwiegend. „Aber Polizeibeamte sind betroffen, als Repräsentanten des Staates.“ Und in Hameln habe sich eben genau die Ablehnung gegen diese Staatsrepräsentanten so massiv gezeigt, dass man es nicht dulden darf.

Das Gericht muss also einen Kompromiss schaffen, zwischen der Warnung und damit einem „generalpräventiven Effekt“ und dem Schüren von Vorurteilen. „Wir haben ja hier keine Prangerkultur“, erklärt Rümke. Trotzdem: „Man muss schon ein Zeichen setzen.“

Quelle: N24

Apr 26

Tetra-Pak-Gelände: Kein Flüchtling da, aber 6,4 Millionen weg

In die ehemalige Tetra-Pak-Fabrik sollten 1100 Flüchtlinge ziehen, der Mietvertrag läuft bis April 2019. Foto: Thomas Lebie

1100 Flüchtlinge sollten in der ehemaligen Tetra-Pak-Fabrik untergebracht werden, der Mietvertrag läuft seit anderthalb Jahren. 158.576 Euro zahlt Berlin monatlich. Doch kein Mensch lebte bisher in der alten Fabrik. Jetzt gibt’s Zoff.

Monatelang verhandelte Christian Krawinkel mit der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) über die Vermietung des Tetra-Pak-Geländes. Am Ende stand ein dreieinhalbjähriger Vertrag, die BIM wollte zudem die Innenausbaukosten von mehr als 1,5 Millionen Euro übernehmen. Auf ein Sonderkündigungsrecht wurde verzichtet – nun muss bis 2019 gezahlt werden, mehr als 6,4 Millionen Euro kommen so zusammen.

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Rund 1200 sozialverträgliche Wohnungen könnten auf dem ehemaligen Tetra-Pak-Gelände entstehen.

Foto: Kleintzel Architekten

Die BIM gibt das Dilemma gegenüber dem KURIER zu: „Zusätzliche zu Notunterkünften umgenutzte Lagerhallen werden zur Zeit nicht mehr benötigt. Der Fokus liegt auf anderen Unterbringungsformen. Das Gelände wird daher derzeit nicht als Notunterkunft hergerichtet“, so eine Sprecherin.

Wer trägt die Schuld an der Verschwendung von Steuergeld? Verhandlungsführer Christian Krawinkel weist Vorwürfe von „Abzocke“ von sich. „Das ist der größte Unsinn, den ich je gehört habe. Ich hatte keine Wahl, da die BIM die Immobilie hätte beschlagnahmen können.“ Im Dezember 2015 wurde der Vertrag unterzeichnet.

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Monatlich überweist das Land Berlin 158.000 Euro Miete für das Areal.

Foto: Thomas Lebie

Auch Frank Balzer, damals wie heute Bezirksbürgermeister, hat nach eigener Aussage nichts mit dem missglückten Deal zu tun. Er will schon früh auf Mängel in der Halle (etwa eine angeblich nicht funktionierende Wasserversorgung) hingewiesen haben. „Der finanzielle Schaden für das Land Berlin schmerzt erheblich“, sagte er, fordert, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Krawinkel kann diese Aussagen nicht nachvollziehen. Er betont, dass die Halle, die ebenfalls von der BIM gemieteten Bürogebäude und die Außenanlage in gutem Zustand gewesen sei. Der Unternehmer verweist darauf, dass CDU-Politiker Balzer ihm unter anderem zugesichert habe, von Bezirksseite  aus einen Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes beim Senat zu stellen – wenn Krawinkel es gelänge, dass statt einem Einzug von Flüchtlingen mehr als 1200 sozialverträgliche Wohnungen entstehen würden.

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Unternehmer Christian Krawinkel will Wohnungen bauen.

Foto: privat

Krawinkel: „Die Reinickendorfer waren von dem Vorhaben einer Unterkunft nicht begeistert, die Wahl stand in wenigen Monaten an…“ Der Unternehmer wirft Balzer vor, das Projekt von Beginn an nicht gewollt zu haben. Der damals zuständige Sozialsenator Mario Czaja (CDU) schiebt laut „Stern“ die Schuld an die Behörde von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD).

Wie geht es nun weiter? Geflohene Menschen leben  noch immer nicht in Heiligensee, gebaggert wird auch nicht. Czajas Amtsnachfolgerin Elke Breitenbach (Linke) bat Christian Krawinkel, mit der BIM über einen Ausstieg aus dem Vertrag zu verhandeln. Er ist bereit dazu. Die Wohnungspläne befinden sich noch in Aktenschränken seiner Firma CKV.

Quelle: Berliner Kurier

 

Apr 26

Bundeskanzlerin ist zuversichtlich: Flüchtlinge sollen gegen Fachkräftemangel helfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Besuch einer gemeinnützigen Programmierschule für IT-versierte Geflüchtete. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) können Flüchtlinge den Fachkräftemangel lindern. Im Vorfeld der W20- und G20-Konferenzen äußerte sich Merkel im Rahmen eines Besuchs einer Programmierschule für Geflüchtete.

„Gerade im IT-Bereich braucht Deutschland jede Fachkraft. Also sind da die Chancen natürlich auch besonders groß“, sagte Merkel beim Besuch der „ReDI School of Digital Integration“ in Berlin.

„Wir haben natürlich eine Menge Probleme zu lösen“, sagte Merkel mit Blick auf die Flüchtlingsintegration. In vielen Bereichen zeigten sich aber auch Fortschritte im Bemühen, „dass diejenigen, die eine individuelle Bleibeperspektive haben, hier auch Fuß fassen“.

Neue Möglichkeiten für Flüchtlingen durch Integrationsprogramme

In der „ReDI School of Digital Integration“ bilden ehrenamtlich tätige Fachleute seit Februar 2016 Zuwanderer im Programmieren von Computern aus. Gleichzeitig bringen sie die Studenten in Kontakt mit Unternehmen und Start-Up-Firmen, um ihnen einen Berufseinstieg zu ermöglichen.

Die derzeit 135 Studenten kommen zumeist aus Syrien, aber auch aus Afghanistan, Irak oder Eritrea. Einige von ihnen arbeiten bereits in Unternehmen oder haben eigene Firmen gegründet.

Quelle: T-Online

Apr 26

Mechernich „Ich bring‘ dich um!“ – Flüchtlingshelferin fühlt sich alleingelassen

Fehlende Mülltonnen, zerborstene Fensterscheiben und der Kinderspielplatz: Gisela Bueneman kümmert sich um alles. (Fotos: Pesch)

MechernichGisela Bueneman (79) aus Kommern bemüht sich ehrenamtlich seit mehreren Jahren sehr engagiert um die Mechernicher Container-Siedlung „Elisabethhütte“. Obwohl in der Flüchtlingsunterkunft manches nicht reibungslos läuft, lässt sie mit ihren Aktivitäten nicht nach. Doch nach einem Zwischenfall mit einer Flüchtlingsfrau, woraufhin sie die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hatte, schilderte sie dieser Zeitung ihre Probleme.

Als die Redaktion daraufhin Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick vorschlug, gemeinsam über die Probleme zu reden, stimmte dieser zu. Zwischen Schick, der Flüchtlingshelferin Gisela Bueneman, Willi Göbbel (Teamleiter Schulen/Jugend) und David Esch vom Gebäudemanagement entwickelte sich eine sehr rege Diskussion.

„Ich bring’ dich um!“

Gisela Bueneman berichtete, sie habe eine Frau zweimal darauf aufmerksam gemacht, sie möge schmutzige Windeln bitte nicht vor ihre Tür legen, sondern im Müll-Container entsorgen. Doch die sei ausgerastet und habe gedroht: „Ich bring’ dich um!“ Ein Stadtbediensteter habe den Vorfall mitbekommen, aber keinen Ton gesagt. „Da hätte ich erwartet, dass man der Frau mal die Meinung sagt“, ärgert sich Gisela Bueneman. Schließlich habe sie die Staatsanwaltschaft angeschrieben: Die habe geantwortet, sie solle in der Sache einen Schiedsmann bemühen.

Bueneman ist verärgert: „Ich wollte aus der ,Elisabethhütte’ ein Vorzeige-Objekt machen, was mir leider Gottes nicht gelungen ist.“ Sie sei fast jeden Tag dort. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick meint dazu: „Mit der ,Elisabethhütte’, wo derzeit 72 Flüchtlinge leben, kümmert sich Frau Bueneman um einen sehr schwierigen Bereich. Da knallt es auch schon mal.“ Bueneman sagt von sich, dass sie dort die „Drecksarbeit“ mache.

Gestenreich wies Gisela Bueneman auf Mängel hin. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und seine Kollegen hörten geduldig zu.

Gestenreich wies Gisela Bueneman auf Mängel hin. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und seine Kollegen hörten geduldig zu.

Und Willi Göbbel ergänzt: „Das Engagement der Ehrenamtler dort hatte stark angefangen, aber es hat auch stark nachgelassen.“ Schick stellt eine gewisse Ernüchterung bei den Helfern fest: „Es gibt eine bestimmte Zahl von Flüchtlingen, die möchte sich integrieren und die Sprache lernen, auch um der Kinder willen. Und es gibt welche, die suchen nur die Segnungen des Wohlfahrtsstaats und die schnelle Mark. Die haben keinerlei Interesse, einer Arbeit nachzugehen.“

Dafür gibt es aber auch Gründe: So habe man für Arbeiten anfangs einen Euro pro Stunde zahlen dürfen, danach nur noch 50 Cent. Wer wolle dafür noch etwas tun? Schick ärgert sich auch darüber, dass manche Flüchtlinge einen Bogen um ehrenamtlich angebotene Deutschkurse machen.

Schick: „Man müsste die staatliche Hilfe viel stärker an Bedingungen knüpfen. Die Leute müssten ganz klar wissen: Wir bekommen nur Geld, wenn wir auch am Deutsch-Kurs teilnehmen.“ Bueneman hält dagegen, dass die Kurse besser angekündigt werden müssten.

Schick bestätigt, dass das Thema Sauberkeit ein großes Problem sei. In den Landeseinrichtungen würden Flüchtlinge professionell betreut, in den Kommunen sei viel weniger möglich.

Zahl der Ehrenamtler nimmt nicht ab

Alexander Neubauer, Ansprechpartner Flüchtlingsarbeit der Caritas, hat festgestellt, dass die Zahl der Ehrenamtler nicht abnimmt. Allerdings verlagere sich deren Engagement. „Zu Beginn gab es Ehrenamtliche, die die Geflüchteten schon fast entmündigt haben. Jetzt traut man ihnen selbst wieder etwas zu und steht nur bei Fragen zur Verfügung.“ Dann rückt er das Bild zurecht: „Es gibt bei den Flüchtlingen ein paar, die Mist bauen. Aber das ist ein wesentlich kleinerer Teil als der, der versucht, sich zu integrieren.“ Neubauer: „Das ist eine andere Kultur, die zu uns kommt. Wir müssen sie mit viel Rücksicht integrieren.“

Keine Finanzen für Mediatoren

Doch das entsprechende Personal dafür fehlt. Bürgermeister Dr. Schick macht darauf aufmerksam, dass Mechernich keine Finanzen habe, um professionelle Mediatoren zu bezahlen. In Sachen Elisabethhütte wolle er mit Frau Bueneman, den Hausmeistern und dem Flüchtlingsbeauftragten ein klärendes Gespräch führen. „Insgesamt sind wir nicht auf einem schlechten Weg“, sagt er. Doch der Bürgermeister lässt auch durchblicken, dass sowohl Verwaltung als auch Ehrenamtler zuweilen mit den Problemen einfach überfordert seien.

 

Apr 25

Wirtschaftsflüchtling zieht in Asklepios Klinik von Zimmer zu Zimmer und vergewaltigt Mädchen

Symbolbild

Hamburg: Ein Afghane versuchte zunächst eine Seniorin zu vergewaltigen, als ihm das nicht gelang, zog er weiter ins nächste Zimmer, dort vergewaltigte er eine schlafende 15 Jährige. Die Polizei Hamburg lässt den Perversen sofort wieder laufen

Polizeibeamte haben bereits am vergangenen Samstag einen 29-jährigen Afghanen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Patientenzimmer eines Krankenhauses eine 15-jährige Patientin vergewaltigt bzw. dies versucht zu haben. Das für die Bearbeitung von Sexualdelikten zuständige Landeskriminalamt 42 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Verdächtige zog wahllos betrunken von Zimmer zu Zimmer und suchte nach Sexopfern

Der 29-Jährige war aufgrund seiner Alkoholisierung mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme des Krankenhauses gebracht worden. Dort hatte er sich in einem unbeobachteten Moment Zutritt zu einer Station verschafft und sich zunächst in das Zimmer einer 57-jährigen Frau begeben. Die Frau wachte allerdings auf und konnte den 29-Jährigen dazu bewegen, ihr Zimmer wieder zu verlassen. In der Folge ging der 29-Jährige in das Zimmer der schlafenden 15-Jährigen und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor. Die 15-Jährige rief laut um Hilfe, woraufhin der Mann von ihr abließ und zunächst flüchtete. Er konnte wenig später vom Wachdienst angehalten und festgehalten werden. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Der Mann wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Immer wieder Vergewaltigungen in Kliniken durch arabische Wirtschaftsmigranten

In und um Kliniken herum kommt es immer wieder zu schwersten Vergewaltigungen deutscher Frauen und Kinder, zuletzt ist in Hamburg eine Krankenschwester durch 5 Schwazafrikaner in einer Gruppenvergewaltigung geschändet worden.

Quelle: Truth24.net

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