
Bild: © JEGAS_RA
Apr 05

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Apr 05

In Handschellen brachten Justizbeamte Intensivtäter Moutiaa R. (29) gestern in den Verhandlungssaal im Amtsgericht
Foto: Juergen Maennel

Sechs Mal filmte die Polizei, wie der drogenabhängige Tunesier in der Innenstadt mit Haschisch dealte. Er an der Haltestelle „Hauptbahnhof Nord“ im November 2016 grundlos zwei Männer angriff. Einem geistig Behinderten (19) schlug er unvermittelt die Faust ins Gesicht – weil der an Moutiaa vorbei gehen wollte.
Einen Dresdner (39) pöbelte der Tunesier an, fragte ob er ein „Scheiß-Deutscher“ sei. Danach versuchte Moutiaa R. ihm eine Bierflasche auf den Kopf zu schlagen.
Das Innenministerium hätte den Intensivtäter längst ausgewiesen. Doch: „Die Staatsanwaltschaft hat nicht zugestimmt, das Verfahren gegen den Tunesier einzustellen. Darum können wir ihn nicht abschieben“, bestätigt Behördensprecher Jan Meinel (43).

„Die Verurteilung und eine Haftstrafe schreckt die Täter mehr ab, als wenn sie ohne Bestrafung einfach ausgewiesen werden – und in ihrer Heimat oder bei erneuter Einreise weitere Delikte begehen.“
Doch die Justiz bevorzugt einen anderen Weg: „Wenn jemand eine höhere Strafe zu erwarten hat, soll er erst mal verurteilt werden“, so Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (56) zu BILD.

„Die Verurteilung und eine Haftstrafe schreckt die Täter mehr ab, als wenn sie ohne Bestrafung einfach ausgewiesen werden – und in ihrer Heimat oder bei erneuter Einreise weitere Delikte begehen.“
Das Amtsgericht Dresden verurteilte den Intensivtäter am Montag zu insgesamt 3,6 Jahren Haft. Wie BILD erfuhr, will er gegen das Urteil in Berufung gehen.
Apr 04

Tausende Besucher vergnügen sich am Wochenende auf der Rheintreppe
Foto: teleact
Friedlich feiert der 17-Jährige am Freitagabend auf der 25-Millionen-Euro-Meile in Deutz. Nur wenige Stunden später weist ein Zeuge den jungen Mann darauf hin, dass er blutet. Glimpflicher Ausgang an einem Ort, an dem es immer extremer zugeht.
Dazu reicht nur ein Blick auf die Bilanz des Wochenendes. Von Freitag auf Samstag kontrollierten Polizisten 47 Personen. 34 bekamen einen Platzverweis. Von Samstag auf Sonntag waren es 44 Kontrollen, 18 Platzverweise.
►Die Ordnungshüter schreiben am Wochenende im Akkord Anzeigen – wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beamtenbeleidigung, Körperverletzungen, Diebstahl! Auch das ist verbrieft: Die Mehrzahl der Kontrollierten habe laut Polizei einen Migrationshintergrund.

Sicherheit am Rhein-Boulevard? Nicht mal gefühlt! Auch die Polizei kann nicht kontinuierlich vor Ort sein. Keine konsequente Überwachung, dafür Narrenfreiheit für Randalierer an der Deutzer Promenade?
Den Messerstecher vom Freitagabend konnte die Polizei auch nicht ermitteln, hofft nun auf Hinweise. Der etwa 20-Jährige soll 1,80 Meter groß sein, schwarze Haare haben. An der Seite waren sie kurz rasiert, auf dem Kopf zu einem Zopf gebunden. Er trug Vollbart und eine hellblaue Jeansjacke. Hinweise unter 0221-2290.

Inzwischen beschäftigt sich auch die Politik mit dem Brandthema „Rheinboulevard“. Die Parteien werden in der Ratssitzung am Dienstag über verschärfte Sicherheitsmaßnahmen diskutieren.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker (60, parteilos) äußerte sich bereits gegenüber BILD zu der ausufernden Problematik am Rheinboulevard: „Ich finde es erschreckend, dass dieser wunderbare Ort als Manege für schlechtes Benehmen missbraucht wird.

Die OB weiter: „Insgesamt muss die Situation verbessert werden. Das versuchen wir über einen verstärkten Einsatz des Ordnungsamts und gemeinsame Streifen mit der Polizei. Außerdem prüfen wir ein Shisha-Verbot am Rheinboulevard. Auch an der Toilettensituation muss etwas getan werden.“
Apr 04

Der Angriff ereignete sich in der „Esco-Bar“ in Lünen. (Symbolbild)
Foto: dpa
Gegen 1 Uhr herrschte zunächst normale Partystimmung in der Bar. Dann soll ein Mann (30) auf der Tanzfläche den Oberkörper entblößt haben. „Er soll sein Oberteil ausgezogen haben“, sagt Henner Kruse, Pressesprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft.
Plötzlich ging eine Gruppe Nordafrikaner unvermittelt auf den Mann und andere Feiernde los. Dabei wurde der 30-Jährige durch einen Stich mit einer Glasscherbe oder einer abgebrochenen Flasche so tief in den Rücken gestochen, dass seine Lunge verletzt wurde.
Andere Männer in der Bar, darunter der Wirt, griffen ein. Fünf bis sechs weitere Menschen wurden verletzt.
Die alarmierte Polizei konnte wenig später zwei Verdächtige in der Nähe der Bar festnehmen. Der 30-Jährige kam ins Krankenhaus. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Gegen die beiden Festgenommen wurde nun Haftbefehl wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erlassen. Es handelt sich um zwei algerische Staatsangehörige (27, 22), die in Deutschland Asyl beantragt haben. Mindestens ein weiterer Verdächtiger ist noch auf der Flucht.
Apr 04

© APA/dpa/Matthias Balk (Symbolbild)
Sofort zeigte sich der 28-Jährige alarmiert, denn in seinem Stall passierte schon im November etwas dergleichen. Damals habe er nur den Tierarzt benachrichtigt, doch diesmal erstattete der besorgte Bauer Anzeige bei der Polizei.
„Mitten unter den Kälbern lag ein Hosengurt. Er muss vom Täter stammen“, erklärte der Landwirt. Die Polizei habe den Gürtel zur Spurensicherung mitgenommen.
Der Tierarzt diagnostizierte eine äußerst brutale Schändung an dem Tier. Da das Kalb Stunden nach der Tat noch nicht aufstehen und sein Geschäft nicht verrichten konnte, verabreichte der Arzt Schmerzmittel und Entzündungshemmer.
Der Chip um den Hals des jungen Kalbs, der jede Bewegung aufzeichnet, zeigte, dass der Täter zwischen vier und sieben Uhr in den Stall eingedrungen sein muss. „Ich bin entsetzt, dass ein Mensch einem Kalb so etwas antun kann. Bis zum Wochenende glaubte ich noch an das Gute im Menschen. Diese feige Attacke ist einfach nur krank und schrecklich“, so der geschockte Bauer.
Apr 04

Foto: Andi Schiel
Die private Einrichtung am Franz- Mika- Weg ist an sich gut gesichert, nur Personen mit einer Chipkarte haben Zutritt. Doch gegen 15 Uhr schlich sich der junge Mann – er soll bis vor Kurzem im Kaiser- Franz- Josef- Spital in psychiatrischer Behandlung gewesen sein – in eine Kindergartengruppe.
Die Pädagoginnen reagierten geistesgegenwärtig und komplementierten den Eindringling unsanft vor die Tür. Die alarmierte Polizei unterzog den obdachlosen Jugendlichen einer Personenkontrolle, ließ ihn dann aber ziehen.
In einem Schreiben weist die Kindergartenleitung die Eltern an, die Sicherheitssysteme einzuhalten. Die besorgten Eltern fordern im Gegenzug eine Erhöhung des Gartenzauns und einen Wachdienst.
Apr 04
Borna –In Borna bei Leipzig ist am Mittwochabend eine Gruppe von 12- bis 15-jährigen Jugendlichen von zwei Männern unter anderem sexuell belästigt worden.Wie die Polizei mitteilte, hätten die Männer zwei 14-Jährige Mädchen, die auf dem Weg zum Treffpunkt der Gruppe waren, offensichtlich minutenlang verfolgt und somit verängstigt.
Als die Mädchen die Gruppe erreichten und davon berichteten, kamen die Verfolger direkt dazu. Sie gaben sich freundlich und wollten den Jugendlichen die Hand schütteln. Diese verweigerten jedoch den Gruß und stellten sich schützend vor die Mädchen, die die Männer offensichtlich anvisiert hatten.
Einem der jugendlichen Beschützer wurde laut Polizei „unvermittelt in den Schritt gegriffen“. Der 13–Jährige hatte danach Schmerzen. Da sich die Unbekannten trotz Aufforderung der Jugendlichen nicht entfernten, ging die Gruppe geschlossen einige Meter weiter.
Die Männer zogen daraufhin ihre Hosen herunter und entblößten ihre Geschlechtsteile. Die Jugendlichen riefen die Polizei, die die beiden stark alkoholisierten Männer stellte. Es handelte sich um einen 26-jährigen Marokkaner und einen 26-jährigen Libyer.
Der 26-Jährige war erst wenige Tage zuvor entlassen worden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Er wird im Verlaufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt. (mz)
Apr 04

Es ist ein heikles Kapitel der Flüchtlingskrise: Asylwerber, die sich als Jugendliche ausgeben, um eine bessere Betreuung zu kommen. Laut Anfragebeantwortung an den FPÖ-Abgeordneten Walter Rosenkranz wurden 2016 2.252 Asylwerber mittels „Altersdiagnosegutachten“ abschließend überprüft. 919 davon – das sind immerhin 41 % – waren in Wahrheit längst volljährig.
Rosenkranz fordert, dass die Schwindler keine Chance mehr aus Aufnahme erhalten: „Wer Asyl will und mit einer Alterslüge startet, hat von vornherein jedes Recht auf Schutz verloren.“ Zudem sollten die Asylwerber die Kosten für das „Handwurzelröntgen“ (rund 900 Euro) selbst übernehmen.
Innenminister Sobotka kontert, dass das Gesetz verschärft wurde: Asylwerber drohen Strafen, wenn sie im Verfahren lügen.
Apr 04

Dedensen. Die Kripo geht von einem Tötungsdelikt aus und sucht nun dringend Zeugen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war die 49-jährige Zeugin gegen 8 Uhr mit ihrem Hund auf einem Feldweg in der Nähe des Mittellandkanals (Waldstück östlich von Dedensen; Zufahrt über die Straße Auf dem Kampe) unterwegs gewesen. Dabei stieß sie auf die zirka 20 Meter vom Weg entfernt im Unterholz liegende Tote.
Eine erste rechtsmedizinische Untersuchung am Tatort ergab, dass die Frau offensichtlich getötet wurde. Daher hat die Polizei die Ermittlungen bezüglich eines Kapitalverbrechens aufgenommen und sucht nun Zeugen, die Hinweise zur Identität der derzeit unbekannten Toten geben können. Die Frau war zirka 25 bis 30 Jahre alt, 1,56 Meter groß, schlank, hat dunkelblonde, nackenlange Haare und blau-graue Augen. Auffällig ist ein Strassstein an ihrem linken seitlichen Schneidezahn. Zum Zeitpunkt ihres Auffindens trug sie eine braune Hose, einen schwarzen Pullover sowie eine Jeansweste.
Darüber hinaus bitten die Ermittler um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Fundorts bei Dedensen gesehen haben.
Der Fundort der Leiche befindet in einem kleinen, als Wildschongebiet ausgewiesenen Wäldchen und ist etwa 20 Meter von einem Feldweg. Der Bereich ist bei Spaziergängern und Hundebesitzern sehr beliebt, die angrenzende Straße wird nach Angaben der Einwohner auch gerne als Schleichweg zwischen Dedensen und der Bundesstraße 441 genutzt.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Apr 03

Die Machete wurde sichergestellt
Foto: Bundespolizei
Bundespolizisten konnten ihn am Mittwochabend wenige Hundert Meter weiter stellen. Auf Anweisung der Beamten, seine Hände hinter den Kopf zu legen, reagierte der Mann zuerst nicht.
Die Beamten nahmen ihn fest und stellten die Machete mit einer 55 Zentimeter langen Klinge sicher. Der 27-Jährige war alkoholisiert und gab an, dass er Probleme habe.
Er wolle sich freiwillig in Behandlung begeben.