Mrz 21

Mit Fäusten, Stühlen und spitzen Gegenständen | Polizei als Schlichter: Asylbewerber gingen einander an die Gurgel

Foto: Jürgen Unterhauser

Lagerkoller? Importierte Feindschaften? Die Polizei hatte am Wochenende zwei Einsätze in Asylbewerber-Heimen, weil deren Bewohner einander an die Gurgel gegangen waren.

Langenbach:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 18. auf 19. März, kam es in einer Langenbacher Asylbewerberunterkunft zu einem Streit, der gegen 0.30 Uhr eskalierte. Nach bisherigen Erkenntnissen schlug ein 35jähriger Iraker mit einem Stuhl zuerst auf einen 29jährigen Syrer ein und anschließend auf einen 24jährigen Syrer, als dieser die Auseinandersetzung schlichten wollte. Kurz darauf mischte sich ein weiterer 26jähriger Iraker ein, indem er den Schlichtenden mit einem spitzen Gegenstand attackierte. Ein gebrochener Finger, eine Schnittwunde an der Ferse, sowie zwei Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung sind die Folgen der Auseinandersetzung. Worum es in dem Streit ursächlich ging, muss noch geklärt werden.

Allershausen:

In der Asylbewerberunterkunft geriet ein alkoholisierter 39-jähriger Somalier mit einem 28-jährigen Landsmann in Streit, wobei er diesen mit der Faust ins Gesicht schlug. Da sich der Streit vor Ort nicht schlichten ließ und weitere Straftaten zu befürchten standen, wurde der 39-Jährige in eine andere Unterkunft verbracht. Ihn erwartet zudem eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Quelle

Mrz 21

Muslim Gang widersetze sich frech der Polizeikontrolle | Rostock

Symbolbild

Am Freitag kam es gegen 17:00 Uhr in der Rostocker Innenstadt zu mehreren Tathandlungen syrischer Wirtschaftsflüchtlinge bei der Kontrolle ihrer Identität durch die Polizei.

Zur Verhinderung von Straftaten sind Beamte der Rostocker Polizei verstärkt im Bereich des Stadtzentrums präventiv im Einsatz. Hierbei stellten die Polizisten gegen 17:00 Uhr eine Gruppe Jugendlicher im Bereich der Langen Straße fest, die augenscheinlich nichtdeutscher Herkunft sind. In dieser Gruppe der Jugendlichen erkannten die Beamten auch zwei Personen, für die in diesem Bereich der Stadt ein zeitlich begrenzter Platzverweis besteht. Zur Prüfung der Identität dieser Personen wurden die Jugendlichen kontrolliert. Hierbei bestätigte sich der Anfangsverdacht des Verstoßes gegen den Platzverweis durch die beiden bereits erkannten Jugendlichen. Während der sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen zur Umsetzung des Platzverweises solidarisierten sich die übrigen Jugendlichen der Gruppe. Sie behinderten die Polizisten bei ihrer Arbeit, beschimpften sie übel und versuchten mit körperlicher Gewalt die Sofortmaßnahmen der Polizeibeamten zu verhindern.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Störer, die den Platzverweis nicht nachkamen, müssen sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen weitere zwei Jugendliche ermittelt die Polizei wegen des Versuchs der Gefangenenbefreiung. Überdies ermittelt die Kriminalpolizei auch wegen der diversen Beleidigungen durch die Jugendlichen.

Quelle: Truth24.net

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Mrz 21

Jugendkammer sieht keine Schuldunfähigkeit: Bewährung für afghanischen Messerstecher

Foto: ws

„Jeder Tag im Bezirksklinikum Mainkofen ist wie ein Jahr”, jammerte afghanische Asylbewerber, der nach der Messerattacke gegen einen 25-jährigen Landsmann in der Unterkunft in der Siemensstraße zunächst in U-Haft und dann in der Forensik gelandet war.

 

Ein weiterer Aufenthalt bleibt ihm  jetzt erspart: Die Jugendkammer beim Landgericht Landshut verurteilte ihn zwar zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zur Unterbringung in der Psychiatrie, setzte aber beides zur Bewährung aus.

 

Wie zum Prozessauftakt berichtet, griff der 21-Jährige am 8. Mai letzten Jahres gegen 19.25 Uhr in der Unterkunft in der Siemensstraße einen 25-jährigen Landsmann ohne ersichtlichen Grund mit einem Klappmesser mit einer Klingenlänge von neun Zentimeter an.

 

Das Opfer schützte sich mit seinen Händen gegen die Attacken und erlitt dabei eine Schnittwunde am Unterarm mit Abtrennung der Strecksehnen, außerdem Verletzungen am Brustbein und linksseitig am Brustkorb. Als der 25-Jährige schließlich flüchten konnte, versetzte ihm der Landsmann noch einen zwei Zentimeter langen und fünf Zentimeter tiefen Stich ins rechte Gesäß.

 

Die Staatsanwaltschaft war zunächst davon ausgegangen, dass der Afghane zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer akuten, vorwiegend wahnhaften psychotischen  Störung litt, so dass die Steuerungsfähigkeit bei ihm nicht ausschließbar aufgehoben gewesen sei.

 

Er müsse deshalb in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden, nicht zuletzt, weil von ihm wegen seiner wahnhaften Überzeugungen, insbesondere auch verbunden mit dem (konfliktreichen) Aufenthalt in einer Asylbewerberunterkunft mit weiteren erheblichen rechtswidrigen Taten zu rechnen sei.

 

Zu den damaligen Geschehnissen berichtete der 21-Jährige (natürlich über einen Dolmetscher), dass es schon Wochen vorher nach einer gemeinsamen Fahrt nach Deggendorf, wo eine Anhörung stattgefunden habe, zu Streitereien mit seinem Zimmergenossen und späteren Opfer gekommen sei: „Er hat mir einen Schlag auf die Nase versetzt und mich mit einer Glasscherbe geschnitten.”

 

In der Folgezeit habe ihm der 25-Jährige dann gedroht. „Auch damit, meine Mutter und meine Schwester zu vergewaltigen. Damit wollte er mich in der Ehre verletzen.”
 
Der Angeklagte leide unter einer psychogenen Störung, so dass von einer erheblich verminderten Steuerungsfähigkeit auszugehen sei. Für eine vollständige Aufhebung der Schuldfähigkeit habe die Kammer aber keine Anhaltspunkte gesehen: Der 21-Jährige sei sowohl im Vorfeld des Geschehens als auch danach völlig unauffällig gewesen, eine Behandlung sei derzeit nicht sinnvoll.

 

Beim Strafmaß war die Kammer über den Antrag von Staatsanwalt Christoph Ritter, der eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten beantragt hatte, hinausgegangen. Verteidiger Christian Temporale (Bild, rechts) hatte dagegen eine Schuldunfähigkeit seines Mandanten zur Tatzeit gesehen und Freispruch beantragt.

 

Für den jungen Afghanen, dessen Alter sich letztlich nicht mit letzter Sicherheit feststellen ließ, brachte die Kammer Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung und legte enge Bewährungsauflagen fest: Für ihn wurde Führungsaufsicht angeordnet, außerdem wird er einem Bewährungshelfer unterstellt und hat regelmäßig an Sozialberatungsgesprächen teilzunehmen.

Mrz 21

Morddrohung in Kufstein: Syrer bedroht Flüchtlingshelfer mit Messer

Kufstein – Ein 22-jähriger Syrer sprach am Freitagabend eine Morddrohung gegen einen Flüchtlingshelfer aus. Anschließend wurde er auf freiem Fuß angezeigt.

Bereits am Freitag bedrohte gegen 21.30 Uhr ein 22-jähriger Asylwerber aus Syrien einen 36-jährigen libanesischer Flüchtlingshelfer mit einem Messer. Wie nach Erhebungen bekannt wurde, war der Syrer bereits mehrfach aus verschiedenen Unterkünften verwiesen worden.

Der Syrer schrie den Libanesen an und bedrohte ihn mit dem Umbringe n, wobei er ein Messer in der Hand hielt

Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Kufstein konnten den Mann schließlich festnehmen und nach der Einvernahme über Anordnung der Staatsanwaltschaft, auf freiem Fuß anzeigen.

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Mrz 21

Mittelmeerroute: Die neuesten Flüchtlingszahlen aus Afrika beunruhigen Europa

Anfang 2017 sind schon jetzt mehr Flüchtlinge über das Mittelmeer gekommen als im Vorjahr. Dabei erreichten die Flüchtlingszahlen 2016 Rekordwerte. Besonders für ein europäisches Land wird die Lage nun dramatisch.

Als der libysche Premier Fajis al-Sarradsch am Vormittag über den Hof der staatlichen Polizeischule in Rom vorbei an herausgeputzten Kadetten eilt, da weiß der hinter ihm laufende Gastgeber Paolo Gentiloni bereits, was ihn und die EU ein Abkommen zur Eindämmung der Flüchtlingsströme aus Libyen kosten könnte.

Bereits am Wochenende hatte al-Sarradsch seinen Wunschzettel vorausgeschickt, den italienische Medien veröffentlichten: 800 Millionen Euro, von denen die Union sofort 200 Millionen aufbringen solle. Das Geld werde benötigt für technische Ausrüstung: Rettungswagen, Schlauchboote, Taucherausrüstungen, Jeeps, Helikopter und den Bau von Einsatzzentralen.

Alles mit dem einen Ziel: Die Grenzen strenger sichern. Dass er dazu bereit ist, wollte al-Sarradsch mit seinem kurzen Auftritt beim Treffen europäischer und nordafrikanischer Innenminister in der italienischen Hauptstadt untermauern.

Erst kurz zuvor waren innerhalb von 24 Stunden 3370 Migranten übers Mittelmeer nach Italien gekommen. Auch die Gesamtzahl für die ersten drei Monate des Jahres ist deutlich höher als jene im Vorjahr – dabei war 2016 das bisherige Rekordjahr mit mehr als 180.000 Migranten, die sich vor allem von Libyen aus übers Mittelmeer in die Europäische Union aufmachten.

Europa muss Italien helfen. Schnell

Die Zeit läuft damit vor allem Italien davon. Früher gaben die Behörden Migranten noch 500 Euro in die Hand, damit sie weiter in die Länder im Norden reisen. Mittlerweile werden jedoch 100 Prozent aller Ankommenden registriert, wie der italienische Innenminister Marco Minniti seinen Ressortkollegen mitteilt. Er sagt damit: Italien hält die europäischen Dublin-Regeln ein. Er meint aber vor allem: Dafür muss Europa uns helfen. Und zwar schnell.

In Italien könnten schon bald viele Migranten feststecken. Die Länder im Norden machen nämlich klar, dass sie kein Comeback des Durchwinkens zulassen werden. Österreich wäre bereit, schnell den Brenner zu schließen – und damit der norditalienischen Wirtschaft einen schweren Schlag zu versetzen. Auch Frankreich könnte in Windeseile dichtmachen. Und die Schweiz weist mittlerweile viele Migranten an der Grenze zu Italien zurück oder schiebt sie ab.

Viele Experten rechnen sogar damit, dass die Gesamtzahl der Überfahrten aus Libyen in diesem Jahr noch einmal steigt: Zum einen finden die Rettungsaktionen dichter vor der afrikanischen Küste statt. Außerdem könnte sich herumsprechen, dass jetzt noch die Chance zur Flucht über diesen Weg besteht – die Route im kommenden Jahr aber verriegelt ist.

Der italienische Innenminister appelliert daher: „Wir wissen, der Weg ist schwierig. Wir haben aber keine Alternative“, sagt Minniti am Montag seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Malta, der Schweiz, Slowenien, Tunesien und Libyen sowie EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos.

Vor allem um Italien zu helfen, hat man sich nun auf erste gemeinsame Ziele geeinigt, die irgendwann vielleicht Realität werden. Eine ständige Kontaktgruppe wird eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, das nächste Mal in Tunesien. Italien sollen im Rahmen des Relocation-Programms mehr Migranten mit Schutzanspruch abgenommen werden.

Deutschland will dabei bei seiner Zusage von monatlich 500 Übernahmen bleiben. Die Internationale Organisation für Migration soll unterstützt werden, Migranten zu helfen, die freiwillig aus Libyen in ihr Heimatland zurückkehren wollen. Dort wiederum will man langfristig die Wirtschaft stärken, damit Jugendliche auch zu Hause eine Perspektive sehen.

Insgesamt soll es darum gehen, das Geschäftsmodell der Schlepper zu zerstören. EU-Kommissar Avramopoulos spricht davon, dass man mit einem Resettlement-Programm Schutzbedürftige direkt aus Libyen nach Europa holen wolle. Gleichzeitig stimmt man überein, dass die Route an der libyschen Südgrenze gekappt werden muss.

Avramopoulos soll deshalb die Idee einer EU-Mission dort prüfen, inklusive Grenzschützern und technischen Sicherungsanlagen wie etwa Drohnen. Gleichzeitig sollen durch die Ausbildung der libyschen Küstenwache irgendwann die Abfahrten übers Mittelmeer gestoppt werden.

Italien will Kooperation mit Afrika

Der libysche Innenminister zeigt sich indes bereit, solche Hilfen zu akzeptieren – auch wenn er deutlich macht, dass Libyen auf absehbare Zeit ein zerrissenes Land mit konkurrierenden Regierungen und Milizen bleiben wird.

Für Italiens Regierung hat die Stabilisierung dieser einzigen international anerkannten Regierung des nordafrikanischen Landes absolute Priorität. Nur eine stabile Regierung sei ein verlässlicher Partner, sagte Innenminister Minniti der „Welt“ vor Beginn des Gipfels.

Italien hat historisch enge Beziehungen zu dem nordafrikanischen Staat. Italien sei Europas Wegbereiter für eine Lösung auf der zentralen Mittelmeerroute, sagte Minniti daher – „ähnlich wie es Deutschland für das Türkei-Abkommen war“. Und daher macht Italien auch bewusst deutlich: Ein Modell ähnlich dem Abkommen mit Ankara hält Rom vor seiner Haustür für unpassend.

Die Strategie „Migration Compact“, die Italiens Regierung bereits 2015 ausgearbeitet hatte, setzt vielmehr auf Stabilisierung und Kooperation mit den afrikanischen Herkunfts- und Transitländern der Migranten.

Anders als die Bundesregierung setzen die Italiener auch nicht auf die Möglichkeit, Migranten aus Libyen in nordafrikanische Länder zu bringen. Vielmehr hofft Minniti „auf die Solidarität der europäischen Partner“, damit Migranten künftig von Schiffen der Grenzschutzagentur Frontex direkt in die Häfen anderer EU-Mittelmeeranrainer umgeleitet werden können. Es geht nicht ohne Europa. Auch nicht ohne Afrika.

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Mrz 20

Mödling: Eine Klasse in Angst vor Abschiebung

Foto: /Katharina ZachSeit November werden 22 Flüchtlinge in einer „Übergangsklasse“ unterrichtet

„Ich habe Angst, ich will nicht nach Afghanistan“, sagt Naser und seine Augen füllen sich mit Tränen. Seit Ende November besucht der 18-jährige afghanische Asylwerber mit 21 Kollegen – zu 90 Prozent ebenfalls Afghanen – einen eigenen Lehrgang an der HTL Mödling, der sie auf den Besuch einer berufsbildenden Schule vorbereiten soll. Nun hat er einen negativen Asylbescheid bekommen. So wie viele seiner Schulkameraden. In der Klasse geht die Angst um.

„Zwei Drittel der Verfahren der Schüler sind noch nicht abgeschlossen, aber die die es sind, gehen negativ aus“, sagt Wolfgang Buchebner vom freiwilligen Flüchtlingsnetzwerk Connect Mödling, der die Burschen auf den Schulbesuch vorbereitet hat. Im Vorjahr hätten hingegen drei Viertel aller Schüler der HTL-Flüchtlingsklasse, die vom Bildungsministerium finanziert wird, subsidiären Schutz erhalten. „Nicht einmal die, die sich integrieren, dürfen bleiben“ kritisiert Connect-Vorsitzende Veronika Haschka. „Unsere Arbeit, als auch die der Jugendlichen, wird nicht honoriert.“ Mehr als 70 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Flüchtlinge, nun hat sich Ernüchterung, Frust und Sorge um die Jugendlichen breit gemacht. „Wie geht das weiter? Werden sie dann in der HTL verhaftet?“, fragt sich Buchebner. Auch Schüler anderer Schulen sind betroffen.

Flüchtlingsklasse HTL Mödling, Connect Mödling, Fl…Foto: /Katharina ZachHelfer von Connect Mödling setzen sich für Flüchtlinge einHelfer berichten, dass zuletzt alle Afghanen, die in der Außenstelle Wr. Neustadt des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) zur Befragung waren, einen negativen Bescheid erhalten hätten. Dass dort besonders streng entschieden werden soll, bestätigen mehrere Hilfsorganisationen. „Die Situation der Afghanen hat sich verschärft“, sagt Jakob Binder vom Migrantinnenverein St. Marx.

Im Innenministerium kann man die Kritik nicht nachvollziehen. „Jedes Verfahren wird individuell entschieden“, sagt Sprecher Karl-Heinz Grundböck. Zudem sei die Anerkennungsquote bei Afghanen von Juli 2016 mit jener im Februar 2017 ident. Derzeit sind beim BFA rund 20.000 Verfahren von Afghanen anhängig. Die Anerkennungsquote liegt bei rund 20 Prozent. Vielfach erhalten sie nur subsidiären Schutz; bei der Entscheidung über diesen sei die Frage der Integration nicht von Belang, erklärt Grundböck. Zuletzt ist einem Afghanen der subsidiäre Schutz sogar entzogen worden. Andere wurden abgeschoben.

Umsonst geholfen

Die Helfer sprechen von rechtsstaatlichem Versagen. „Wir und die Jugendlichen sehen jetzt, dass wir vergebens gearbeitet haben“, sagt Buchebner. „Ich schäme mich für Österreich.“ Nun würden Burschen und Helfer gleichermaßen unter Schlafstörungen und Angstattacken leiden (siehe Zusatzbericht).

Auch Naser hat Angst. „Ich muss immer an den Bescheid denken“, sagt er. Seine Familie war von Afghanistan in den Iran geflüchtet, dort sei sein Bruder getötet worden. Ende 2015 kam er nach Österreich. Nun sieht er seinen Traum, Architekt zu werden, zerplatzen. Die Schule besucht er trotzdem jeden Tag, die erste Prüfung zum Pflichtschulabschluss hat er geschafft. „Man muss ja lernen“, meint er tapfer.

Lehrgangsleiter Rudi Razka kennt die Belastung seiner Schüler. „Für uns als Schule stellt sich schon die Frage, warum das gar nichts zählt, wenn man sich integriert.“ Mit den jungen Flüchtlingen hätte die HTL bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Von 22 Schüler der Vorjahresklasse besuchen 12 nun eine erste Klasse Fachschule. „Es wird keiner sitzen bleiben“, erzählt er. „So wie es jetzt läuft, nimmt man den Jugendlichen aber die Motivation. Die Gefahr ist groß, dass sie untertauchen.“

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Mrz 20

ÜBER 800 OPFER! DIESER SCHLEPPER FOLTERTE UND VERGEWALTIGTE FLÜCHTLINGE!

Der Mann wird von Polizisten abgeführt! Seine Opfer hatten ihn auf offener Straße wiedererkannt.

Rom – Ein Menschenschlepper, der in Libyen Flüchtlinge gefoltert haben soll, ist von Migranten in Italien erkannt und beinahe gelyncht worden.

Der 20-Jährige aus Ghana habe in einem Lager in Libyen Migranten auf das Übelste misshandelt und vergewaltigt, teilte die Polizei am Samstag in Agrigent auf Sizilien mit.

Der Mann sei am 5. März in Lampedusa mit einem Boot angekommen und festgenommen worden.

Er habe einige seiner Opfer auch während Telefonaten mit deren Familienangehörigen gefoltert, damit diese „Lösegeld“ zahlten. Unter anderem habe er Migranten Elektroschocks verpasst oder mit kochendem Wasser übergossen, geht aus der Polizeimitteilung hervor.

Einige Migranten hätten ihn als ihren Peiniger erkannt und versucht, ihn umzubringen. In Libyen seien die Menschen in vier Containern festgehalten worden. Es soll sich um rund 800 Gefangene gehandelt haben.

Aus Libyen legen die meisten Flüchtlinge aus Afrika ab, die mit meist seeuntüchtigen und vollkommen überfüllten Booten ihre Überfahrt nach Europa versuchen.

In Italien kamen im vergangenen Jahr so mehr als 180.000 Menschen an.

https://www.youtube.com/watch?v=K9IovI5xoW0

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Mrz 20

Außenminister Kurz: Sozialleistun­gen für Ausländer erst nach fünf Jahren

Foto: AP/Ronald ZakSebastian Kurz

Gelten soll das laut KURIER-Informationen etwa für die Mindestsicherung und die Notstandshilfe.

ÖVP-Außen- und Europaminister Sebastian Kurz lässt derzeit in seinem Ministerium Vorschläge für eine Reform der EU im Zuge des Brexit erarbeiten. Der Austritt Großbritanniens, der während des österreichischen EU-Vorsitzes im zweiten Halbjahr 2018 final verhandelt werden soll, wird auch Änderungen in der EU bedingen. Kurz will, dass sich die Union auf „große Fragen“ wie die Außen- und Sicherheitspolitik konzentriert. Bestrebungen, die Sozialsysteme innerhalb der Union anzugleichen, lehnt er hingegen ab.

Der Minister will vielmehr auf die Bremse steigen. Er plädiert dafür, dass EU-Bürger erst nach einem fünfjährigen Aufenthalt in einem anderen EU-Land Anspruch auf Sozialleistungen haben.

Gelten soll das laut KURIER-Informationen etwa für die Mindestsicherung und die Notstandshilfe. Begründet wird diese Haltung damit, dass die Arbeitslosigkeit bei Osteuropäern in den vergangenen Jahren immens gestiegen sei. Parallel dazu gibt die öffentliche Hand auch mehr für die Sozialleistungen aus.

„Bei Fehlentwicklungen muss man gegensteuern“

„Die Freiheit anderswo in Europa zu arbeiten, ist ein hohes Gut. Aber bei Fehlentwicklungen muss man gegensteuern. Sozialsysteme funktionieren nur, wenn klar ist, dass man zuerst einzahlen muss, bevor man etwas heraus bekommt“, sagt Kurz.

Der Ressortchef erneuert in seinem Reform-Papier für „ein Europa, das gerecht ist“ auch seine Forderung nach einer Indexierung der Familienbeihilfe an die Lebenshaltungskosten in der Heimat.

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Mrz 20

Paris-Angreifer: „Ich bin da, um für Allah zu sterben“

Mutmaßlicher Terror-Angriff auf Pariser Flughafen. (Foto: EPA)

Ein 39-Jähriger wurde am Samstag beim Versuch, einer Soldatin am Pariser Flughafen Orly die Waffe zu entreißen, erschossen. Wenige Stunden danach mehren sich Hinweise, dass der Angreifer das Blut von Unschuldigen vergießen wollte.

„Ich bin hier, um für Allah zu sterben“ – das hat der 39-Jährige laut Anti-Terror-Staatsanwalt Fracois Molins gerufen, als er sich auf die Soldatin stürzte. Alles deutet darauf hin, dass der Mann einen Terror-Anschlag verüben wollte. Er war wegen Raubüberfalls und Drogenhandel vorbestraft und wurde vom Innenministerium unter Islamismus-Verdacht beobachtet.

Letzte SMS an seinen Vater

Vor der Attacke am Flughafen feuerte der Verdächtige in einem Pariser Vorort auf einen Polizisten und verletzte ihn leicht. Laut britischen Medien schickte er eine letzte SMS an seinen Vater, schrieb: „Ich habe es verpatzt, ich habe einen Polizisten angeschossen.“ Wenig später war der 39-Jährige tot: Er stürzte sich am Flughafen auf eine Soldatin, stieß sie zu Boden und wollte ihr das Sturmgewehr entreißen. Zwei Soldaten erschossen den Angreifer mit ihren Famas-Gewehren.

Nach dem Vorfall am Flughafen nahm die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf. Der Vater, Bruder und Cousin des Verdächtigen wurden festgenommen. Erst am Abend konnten von Orly aus wieder Flugzeuge abheben.

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Mrz 20

Blutiger Ehestreit in Nürnberg: Polizisten nehmen Täter (47) fest und reanimieren seine Frau

Fotos: Reporter24 | Eberlein

NÜRNBERG. Am Freitagmorgen (17.03.2017) kam es in Nürnberg-Muggenhof wie bereits berichtet zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ehepaar, bei dem die Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Die Nürnberger Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Ein Ermittlungsrichter erließ nun gegen den Ehemann einen Unterbringungsbefehl.

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen der Polizei kam es gegen 07:30 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses der Muggenhofer Straße zwischen einem Ehepaar zu einem heftigen Streit. Die Gründe hierfür seien noch unklar, heißt es. Nachbarn sprechen jedoch von einer bevorstehenden Trennung. Immer wieder sei es zum heftigen Streit gekommen.

Hier im Obergeschoss hat sich die Tat zugetragen. Fotos: Reporter24 | Eberlein


Polizisten reanimieren Opfer

Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 47-jährige Ehemann Ömer Ö. mit einem Küchenmesser auf den Rücken seiner ein Jahr älteren Ehefrau eingestochen und sie dabei lebensgefährlich verletzt haben. Über die Leitstelle wurden Notarzt und Polizei informiert. Beamte der PI Nürnberg-West nahmen in Zusammenarbeit mit einer Streife der Nürnberger Innenstadtinspektion den Tatverdächtigen noch in der Wohnung fest.

Das Herz der 48-jährigen Ehefrau hatte zu diesem bereits aufgehört zu schlagen. Die Beamten haben umgehend mit der Wiederbelebung begonnen. Ein als Tatwaffe relevantes Küchenmesser konnte sichergestellt werden.

 

Schwerste Rückenverletzungen

Ein sofort alarmierter Notarzt übernahm dann im weiteren Verlauf die Versorgung der Frau. Wegen der Schwere der Verletzungen konnte die 48-Jährige nur über eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Nürnberg in den bereitstehenden Rettungswagen gebracht werden. Laut Informationen von Reporter24 handelt es sich dabei um schwere Stichverletzungen am Oberkörper.

Auch Nachbarn berichten von mehreren Stichen in den Rücken. Die Polizei will das derzeit noch nicht bestätigen. Letztlich kam die Frau in ein Krankenhaus, in dem sie notoperiert wurde. Sie schwebt weiter in akuter Lebensgefahr.

 

Kinder waren zum Tatzeitpunkt in der Wohnung

Ömer Ö. (47) wurde unterdessen dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken überstellt, die Ermittlungen vor Ort übernahm das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg. Wie nun auch bekannt wurde, befanden sich zum Tatzeitpunkt die beiden Kinder des Paares in der Wohnung. Zu deren Alter konnte bislang nichts gesagt werden, sie sollen „aber schon älter“ sein, wie eine Nachbarin gegenüber Reporter24 berichtet.

Der Beschuldigte wurde dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken überstellt, die Ermittlungen vor Ort übernahm die Nürnberger Mordkommission. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der 47-Jährige am Samstag (18.03.2017) einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg überstellt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl.

Fotos: Reporter24 | Eberlein

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